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Ronja Büchner

@buechnerronja.bsky.social
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psychologist | research associate @UniLeipzig | psychotherapist in training | my research is on psychologization & stigma of Long COVID, ME/CFS, PAIS

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Reposted by Ronja Büchner
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Was ich aber stattdessen sehe, sind verzweifelte Eltern, ihre oft schon erwachsenen, schwerst kranken Kinder und rings herum allzu oft ein Schulterzucken in weißen Kitteln. Nicht meine Medizin. Nicht meine Gesundheitspolitik. 5/5
020014
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 02/10/2026
Die Leopoldina wählt hier mit "einseitige psychosomatische […] Interventionen" eine interessante und entlarvende Formulierung. Legt man das Laien-Verständnis von Psychsomatischer Medizin als "holistisch" oder "biopsychosozial" zugrunde, ergibt Einseitigkeit hier keinen Sinn.
In therapeutischer Relevanz werden unabhängig von den Limitationen kausaler Hypothesen außerdem besondere Risiken bei einseitigen psychosomatischen oder psychiatrischen Interventionen geltend gemacht; insbesondere wird die mögliche Entwicklung einer PEM angeführt, welche im Sinne einer Belastungsintoleranz sowohl durch körperliche als auch durch geistige Anstrengung ausgelöst werden kann.
1367
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 02/10/2026
Weiß ich jetzt auch nicht, warum ihm das im Zusammenhang mit ME/CFS, Long COVID und PAIS eingefallen ist 👼🏻
0250
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 02/10/2026
„Als ich vor 45 Jahren in der Vorlesung saß, wurde mir das Magengeschwür als psychosomatische Krankheit verkauft. Heute wissen wir, dass das nicht richtig war. […] Heute wird das antibiotisch behandelt.“ Prof. Suttorp gestern in der BPK der Leopoldina 👇
m.youtube.com
Bundespressekonferenz: Postinfektiöse Krankheiten am Beispiel von Long Covid | 01.10.2026
YouTube video by phoenix
36917
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 02/10/2026
😂😂😂😂
031
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
😂 bin unsicher - was meinst du?
130
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Ja 🧘‍♀️
030
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Ist die Leopoldina etwa im Anti Psychosomatics Club? 🤔😂
1140
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 01/10/2026
Meine Freundin @buechnerronja.bsky.social wurde von der Leopoldina zitiert und Volker Köllner und Peter Henningsen nicht, heute ist der beste Tag
1635
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
True 🫶
1150
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
🎉
020
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Morgen mache ich gar nix, okay, Chef?
160
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Inklusive etwa 15 Anhängen zur genauen Daten-Überprüfung. Weiß nicht, ob das nicht vielleicht schon (strukturelle) Stigmatisierung ist...
0120
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
EINGEREICHT!!
4280
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 01/10/2026
@reginaschidel.bsky.social in "Studien zu 'Behinderung'"
Die standpunktheorethische These, dass relativ machtlose und im gesamtgesellschaftlichen Gefüge deprivilegierte Gruppen eine besondere Luzidität ausbilden und Einsichten gewinnen können, die den herrschenden sozialen Gruppen verschlossen bleibt (vgl. Hoppe/Vogelmann 2024, 14 ff.; s. Kap. 3), lässt sich auch in Bezug auf ,behinderte' Menschen plausibilisieren. Solche Standpunkte können die Kartographie der Welt betreffen, deren Barrieren, die Privilegierung bestimmter Kommunikationsformen, aber auch eine spezifische Expertise, was das Gesund-heitssystem, Kliniken, Psychiatrien oder sozialstaatliche Prozeduren anbelangt.
Damit wird die Gleichsetzung eines Blicks von der Normalität mit dem Blick von Nirgendwo brüchig - und entgegen der Vorstellung, die Stimmen der Minderheit seien voreingenommen oder nicht objektiv (vgl. Barnes 2016, IX), können gerade die Perspektiven von unterprivilegierten oder ,behinderten' Menschen dabei helfen, eine „starke Objektivität" (Harding 1993; s. Kap. 8) zu erschließen, die erst im Abgleich verschiedener Standpunkte entsteht.
3252
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Quatsch 😂
020
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Danke für die Info ;)
130
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
❤️‍🩹
030
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/10/2026
Ich finde Verklärung von hustle culture richtig ätzend, deswegen noch mal fürs Protokoll: ich mache das ganz, ganz selten so lang zu arbeiten und denke auch nicht, dass das sinnvoll für irgendwen ist.
1160
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/09/2026
😂🤝
000
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/09/2026
Haha, Fabian, du übertreiiiibst, nicht alle sind so!!
110
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/09/2026
Ich hatte das noch nie. Man selbst darf sich ja auch zu Wort melden, was man sinnvoll(er) findet. Im Zweifelsfall würde vielleicht auch der Editor entscheiden, könnte ich mir vorstellen.
130
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/09/2026
23 Seiten später, fahre ich jetzt mal nach Hause 🚲🌔🌃
090
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 30/09/2026
Dreiklang 💫
Psychologisierung, Stigmatisierung sowie psychologisierende Diskriminierung (Büchner et al. 2025; Kufner 2025: 72), Druck in Erwerbssituationen, Hürden im Zugang zu
1232
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/09/2026
🧡🍊🥕
150
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/09/2026
Review-Prozesse sind wichtig und gut und die Paper werden dadurch (fast?) immer besser ABER point-by-point Antworten für mehr als drei Reviewer schreiben, übersteigt eigentlich mein mir mögliches Maß an unterwürfig-dankbarer Kommunikation.
2230
Reposted by Ronja Büchner
Dt. Ges. für ME/CFS @dgmecfs.bsky.social · 29/09/2026
💻 Das Charité Fatigue Centrum führt am 4. November 2026 von 18 bis 20 Uhr eine ärztliche Fortbildung zum Thema ”ME/CFS erkennen und versorgen – Wissen kompakt” durch. Die Veranstaltung findet in Form eines Webinars unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen statt. #MECFS ↘️
Schriftzug: Online-Fortbildung für Ärzt*innen zu ME/CFS am 04. November. Themen: Diagnostik, Therapie und Versorgung.
39878
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/09/2026
...
001
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/09/2026
+ Tasse von @privilegienschreck.bsky.social s Mama 🥹
040
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/09/2026
„Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen.“
Eine Seite einer Zeitschrift ist aufgeblättert auf einem Schreibtisch. Dahinter steht eine Tasse mit dem Schriftzug Dortmund und einen gelben Herz sowie die Silhouette der Stadt. 

Der Auszug, der zu lesen ist, lautet: 

… sich muskuläre Veränderungen bei Long COVID mit PEM von den Folgen strikter Bettruhe unterscheiden [4].
Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen. Ein solches ist nicht als traditionell „biopsychosozial" zu sehen, sondern als Begleitung auf Augenhöhe. 
Abschließend betonen wir, dass Kritik an psychosomatischen Ansätzen diese nicht stigmatisiert, sondern Bestandteil jedes wissenschaftlichen Diskurses ist, der das Ziel einer adäquaten medizinischen Versorgung verfolgt.

Korrespondenzadresse
Mirja Nicolas, M.Ed.
Medizinische Fakultät, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität
Leipzig

Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig, Deutschland

mirja.nicolas@medizin.uni-leipzig.de
24915
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 29/09/2026
"The doctor kept talking about sadness, not nerve damages." Gesehen bei @errrferrr.bsky.social 🖤
Pain Scale
Richard Siken
My primary care physician is not a neurologist. He doesn't understand the difference between sadness and damage. I do not like this man. He refuses adjectives. He wants me to say My pain is eight, instead of Thunderous and unsettling. When he says You'll be fine, I have to explain that I won't because I've never been fine, but I'm not saying it right. It concerns him, my attitude. I think many people struggle with my aesthetic. I am back at the first hospital, the one that said I wasn't having a stroke. This is where insurance sent me. The first time I saw this man, once I got out of the hospital, he also didn't believe I had a stroke and wouldn't refill my prescriptions. The hospitals weren't sharing my charts. He watched me struggle with my walker as I went down the long hall to the elevators, thinking I was faking it. The second time, I had a crying jag that started in the waiting room. I kept crying while the nurse weighed me and took my blood pressure. The doctor kept talking about sadness, not nerves damage. He would not increase the dose of the muscle relaxant. He did not want to discuss spasticity. He thought I was showing drug-seeking behavior. Throw a rattle, a baby would. Chew off your leg, an animal would. This is the third time I have been in this office. My pain is eight. I am speaking in his language. He isn't listening.
45619
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The Vertlartnic @thev.bsky.social · 28/09/2026
For Decades Doctors Thought Post-Infection Syndromes Were Hysteria, Then Stress, Then Trauma, Before Finally Discovering They Were All In The Mind
A doctor reassuring their patient that they're just crazy
Headline:
For Decades Doctors Thought Post-Infection Syndromes Were Hysteria, Then Stress, Then Trauma, Before Finally Discovering They Were All In The Mind
Story by Sorin Malvolio and Frunk Wurlitzer

Photo from Adobe
313844
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 28/09/2026
Schön, dass es unser Leser*innenbrief von Anfang des Jahres auch noch in den Print geschafft hat @postx.bsky.social @sabinehermisson.bsky.social @ffhambu.bsky.social @buechnerronja.bsky.social @vmatthiesboon.bsky.social
Zwei Zeitschriften, die übereinander auf einem Tisch liegen. Von der hinteren Zeitschrift kann man lesen: 

"Der Nervenarzt
Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde
Organ der DGPPN"

Die vordere Zeitschrift ist aufgeschlagen. Man erkennt die Überschrift und einige Textausschnitte:

"Körperlichkeit anerkennen, psychosomatische Verkürzungen zurückweisen
Mirja Nicolas 1 Diana Schneider 1 Fabian Fritz 2 Sabine Hermisson 3 Ronja Büchner 1 Vivienne Matthies-Boon 4
1 Medizinische Fakultät, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Leipzig, Leipzig, Deutschland
2 Department Erziehungswissenschaft, Universität Siegen, Siegen, Deutschland
3 Fachbereich Ev. Theologie, Universität Frankfurt, Frankfurt, Deutschland
4 Department für Ethik und Politische Philosophie, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Leserbrief zu
Kaya G et al (2026) Psychiatrische und psychotherapeutische Empfehlungen bei Long/Post-COVID und ME/CFS: ein narratives Review internationaler Leitlinien. Nervenarzt. https://doi.org/10.1007 s00115-026-01944-9 (Online ahead of print)."
36414
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
🔥 den gedruckten Nervenarzt lesen viele Leute, die das hören müssen. Allein die Überschrift 😍
0230
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
Autsch
130
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
Ansonsten wird jetzt auch „Entpsychologisierung“ (nach Psychologisierung) ein ganz und gar geläufiges Wort 🤝
Strukturelle, medizinische Gewalt lässt sich nur dort wirksam verhindern, wo sie entsteht: in den historisch gewachsenen medizinischen Strukturen. Be-zugnehmend auf ME/CFS und Long COVID bedeutet das zunächst, Erfah-rungswissen und biomedizinisches Wissen anzuerkennen. Legitimierung von Betroffenheit ist die Grundlage für den Abbau epistemischer Ungerechtigkeit sowie die Entpsychologisierung und Entstigmatisierung dieser Krankheiten und der erkrankten Menschen. Biomedizinisches Wissen über die Erkrankungen sollte unterstützend in gesellschaftliche und sozialwissenschaftliche Diskurse getragen
0110
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
Anbei eine der für mich wichtigsten Stellen aus dem neuen Widersprüche-Artikel. Epistemische Demut 🕊️
Eine Soziale Arbeit, die sich dieser Perspektive annimmt und sie stärkt, praktiziert neben Subjektorientierung auch epistemische Demut. Sie erkennt an, dass Wissen nicht ausschließlich in akademischen und medizinischen Institutionen entsteht. Ausgehend von Subjektorientierung ließe sich eine Position entwickeln, die an dem Erfahrungswissen der kranken Menschen ausgerichtet ist und die Individualisierung von Krankheit durch die Medizin kritisiert.
Erstrebenswert wären Zusammenschlüsse aus Betroffenen und Professionellen, die die aus der Psychologisierung resultierenden sozialen Problemlagen benennen und ursächlich bearbeiten. Berichten aus Familien mit an ME/CFS und Long COVID erkrankten Kindern und Jugendlichen folgend, begegnen Arzt*innen ihnen wiederkehrend mit Verdächtigungen der (medizinischen) Kindesmiss-handlung, da die Krankheiten negiert werden. Soziale Arbeit könnte hier mittels Aufklärungsarbeit strukturell intervenieren, um psychosoziale Belastungen durch drohende Inobhutnahmen zukünftig zu verhindern. Schließlich sucht die Soziale Arbeit in anderen Kontexten den direkten Kontakt zu sozialkritischen Bewegungen und fordert diesen z. B. in der Sozialarbeitspolitik explizit ein.'
1253
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 28/09/2026
Uns war in diesem Artikel wichtig, dem Wissen um "Betroffenheit" von ME/CFS und Long COVID Ausdruck zu verleihen. Er nimmt sich dem Verhältnis zwischen Delegitimierung und Legitimierung von Wissen in der Medizin an und erläutert, dass dieser Umgang mit Wissen zu Gewalt führen kann.
Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass wenn psychosomatische Diskurse um ME/CFS und Long COVID auf Kriegsrhetorik zurückgreifen und von einer „Ausweitung der Kampfzone" (Henningsen 2025: 26) sowie einem „verminte[n] Gelände" (Kupferschmitt/Köllner 2026: 75) sprechen, ein gewaltvolles Bild aufrechterhalten wird, wohingegen sich nach Galtung (1969: 183 ff.) Frieden durch die Abwesenheit struktureller Gewalt konstituiert. Für Menschen mit ME/CFS und Long COVID bedeutete dies Gesundheitsgerechtigkeit. Führt man die systematische Abwertung der Betroffenen dieser Erkrankungen fort und legt ihr Verhalten als schädlich für den Krankheitsverlauf aus, wird nicht nur Betroffenheit delegitimiert, es werden weiter biomedizinische Forschungsprioritäten sowie der Aufbau von Versorgungsstrukturen ausgebremst. Oder wie es Sontag (1977/2024, Buchrückseite) bereits für andere Erkrankungen beschrieb: „Der Krieggegen eine Krankheit ist nicht bloß der Aufruf zu noch mehr Engagement der Bevölkerung und die Forderung nach noch mehr Mitteln für die Forschung. Diese Metapher sorgt auch dafür, dass eine besonders gefürchtete Krankheit als etwas ebenso 'Fremdes' wie 'anderes' [Herv. i. Org.] gesehen wird, wie der Feind in einem modernen Krieg; dann aber ist der Schritt von der Dämonisierung der Krankheit zur Schuldzuweisung an den Patienten zwangsläufig." Soziale Arbeit darf sich folglich weder mit den eigenen theoretischen Leerstellen noch mit der strukturellen Nichtversorgung dieser Krankheiten abfinden. Ebenso wenig darf sie in Resignation angesichts ihrer vielfältigen Herausforderungen verfallen. Durch solidarische Interessenvertretung könnte die Soziale Arbeit die Perspektiven der Betroffenen stärken und ihren Beitrag zu einer gewaltfreien und gerechteren Gesundheitsversorgung leisten. Von Kritik an struktureller medizinischer Gewalt und psychosomatischen Hegemonien in und um die Medizin würden zugleich Betroffene weiterer Erkrankungen profitieren, da sich Analysen psychosomatischer (Um-)
15520
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 27/09/2026
In Deutschland ist es ja tatsächlich eine eigene fachärztliche Ausbildung, was den Kampf um die Daseinsberechtigung vielleicht noch mal existentieller macht
180
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 27/09/2026
Psychokardiologie liebe Grüße
0131
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 27/09/2026
Genau, die Psychosomatik schreibt um ihr Leben, denn langsam wird ihre Daseinsberechtigung echt wackelig.
5351
Reposted by Ronja Büchner
Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 27/09/2026
Was mir besonders wichtig ist: Pacing ist KEINE "behutsame Steigerung" und KEINE "vorsichtige Aktivierung"! Pacing bedeutet Anpassung der Aktivität zur Bewahrung und Stabilisierung vorhandener Spielräume. Diesen Begriff dürfen sich an ME/CFS erkrankte Menschen auf keinen Fall nehmen lassen!
212141
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 27/09/2026
Leider wahr👇
0233
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 27/09/2026
Ich versuche das oft zu erklären: Gerade bei ME/CFS und Long COVID wird deutlich, dass diejenigen, die sich am vehementesten für eine psychische Mitbeteiligung und darauf aufbauenende therapeutische Interventionen aussprechen, nicht an der psychischen Gesundheit Betroffener interessiert sind.
211712
Reposted by Ronja Büchner
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 27/09/2026
Hinter dieser Grafik verbirgt sich die Instrumentalisierung psychischer Krankheiten zwecks Psychologisierung und Personalisierung. Der Status Quo vermeintlich "holistischer" bzw. "biopsychosozialer" Medizin dient in erster Linie dazu, Leid abzuqualifizieren. Gut getroffen, @katjaberlin.bsky.social
Säulendiagramm in schwarz, blau, grau und grün: Wann in Deutschland sofort ein psychisches Problem erkannt wird
schwarz: Wenn jemand Symptome einer ADHS zeigt 
blau: Wenn jemand Symptome einer Depression zeigt 
grau: Wenn jemand Symptome einer Suchtkrankheit zeigt
grün: Wenn eine Frau Schmerzen hat
Der schwarze, blaue und graue Balken sind jeweils nebeneinander anskizziert, während der grüne Balken in die Höhe ragt.
335099
Reposted by Ronja Büchner
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 26/09/2026
Seit heute ist unser Beitrag aus den Widersprüchen 181 zu medizinischer Gewalt bei #LongCOVID und #mecfs offen lesbar. Er beleuchtet Betroffenheit im Kontext eines psychosomatischen bzw. „biopsychosozialen“ Deutungsvorrangs im Medizinsystem. Link: www.widersprueche-zeitschrift.de/de/file/370/...
Cover der Zeitschrift *Widersprüche* (Heft 181, 46. Jahrgang, September 2026) mit dem Untertitel „Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich“. Das Hauptthema der Ausgabe lautet „Betroffenheit“. In einem orangefarbenen Balken am linken Rand steht senkrecht der Verlag „WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT“, unten rechts befindet sich das Verlagslogo mit einem Dampfschiff.

Das Inhaltsverzeichnis führt folgende Beiträge auf:

* **Kerstin Herzog & Kevin Stützel:** „Betroffenheit(en)“ in Widersprüchen. Eine Spurensuche


* **Jördis Spengler & Fabian Kessl:** Widersprüche in der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Ein Gespräch


* **Mirja Lisa Nicolas & Ronja Büchner & Fabian Fritz & Sonja Hannibal & Vivienne Matthies-Boon & Georg Schomerus:** Wie Betroffenheit (nicht) anerkannt wird: Zur Struktur medizinischer Gewalt bei ME/CFS und Long COVID


* **Annita Kalpaka & Efthimia Panagiotidis:** Perspektiven auf Betroffenheit in antirassistisch-feministischen Kämpfen


* **Miniaturen:** Jules Alfandari: Bündnisschwestern in Zeiten tiefer Trauer


* **Forum:**
* **Marion Ott & Christine Resch:** Wer denkt wie über „Klassismus“ nach? Überlegungen zum Verhältnis von Antidiskriminierungspolitik und kritisch-reflexiven Analysen gesellschaftlicher Strukturen


* **Julius Späte & Daniela Cornelia Stix:** Die Chamäleonartigkeit Sozialer Arbeit. Handeln im Modus professioneller Unschärfe


* **Careleaver e.V. & K.I.N.D. e.V. in Zusammenarbeit mit dem AWAKE careleavers* Fellowship: qle Füller:** Die mediale Darstellung von jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe in Dokumentarfilmen – eine Kritik


* **Sebastian Kirschner:** Soziale Arbeit im Visier – Nähe als Ermittlungsmotiv
27836
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 25/09/2026
Da war ich diese Woche auch ❤️
110
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 25/09/2026
nicht mal geduldig genug gewesen für ein "ist" damals. 🤷‍♀️
090
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 25/09/2026
...
180
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 25/09/2026
🧘‍♀️
010