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Ronja Büchner

@buechnerronja.bsky.social
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psychologist | research associate @UniLeipzig | psychotherapist in training | my research is on psychologization & stigma of Long COVID, ME/CFS, PAIS

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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/09/2026
„Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen.“
Eine Seite einer Zeitschrift ist aufgeblättert auf einem Schreibtisch. Dahinter steht eine Tasse mit dem Schriftzug Dortmund und einen gelben Herz sowie die Silhouette der Stadt. 

Der Auszug, der zu lesen ist, lautet: 

… sich muskuläre Veränderungen bei Long COVID mit PEM von den Folgen strikter Bettruhe unterscheiden [4].
Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen. Ein solches ist nicht als traditionell „biopsychosozial" zu sehen, sondern als Begleitung auf Augenhöhe. 
Abschließend betonen wir, dass Kritik an psychosomatischen Ansätzen diese nicht stigmatisiert, sondern Bestandteil jedes wissenschaftlichen Diskurses ist, der das Ziel einer adäquaten medizinischen Versorgung verfolgt.

Korrespondenzadresse
Mirja Nicolas, M.Ed.
Medizinische Fakultät, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität
Leipzig

Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig, Deutschland

mirja.nicolas@medizin.uni-leipzig.de
24915
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
Ansonsten wird jetzt auch „Entpsychologisierung“ (nach Psychologisierung) ein ganz und gar geläufiges Wort 🤝
Strukturelle, medizinische Gewalt lässt sich nur dort wirksam verhindern, wo sie entsteht: in den historisch gewachsenen medizinischen Strukturen. Be-zugnehmend auf ME/CFS und Long COVID bedeutet das zunächst, Erfah-rungswissen und biomedizinisches Wissen anzuerkennen. Legitimierung von Betroffenheit ist die Grundlage für den Abbau epistemischer Ungerechtigkeit sowie die Entpsychologisierung und Entstigmatisierung dieser Krankheiten und der erkrankten Menschen. Biomedizinisches Wissen über die Erkrankungen sollte unterstützend in gesellschaftliche und sozialwissenschaftliche Diskurse getragen
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
Anbei eine der für mich wichtigsten Stellen aus dem neuen Widersprüche-Artikel. Epistemische Demut 🕊️
Eine Soziale Arbeit, die sich dieser Perspektive annimmt und sie stärkt, praktiziert neben Subjektorientierung auch epistemische Demut. Sie erkennt an, dass Wissen nicht ausschließlich in akademischen und medizinischen Institutionen entsteht. Ausgehend von Subjektorientierung ließe sich eine Position entwickeln, die an dem Erfahrungswissen der kranken Menschen ausgerichtet ist und die Individualisierung von Krankheit durch die Medizin kritisiert.
Erstrebenswert wären Zusammenschlüsse aus Betroffenen und Professionellen, die die aus der Psychologisierung resultierenden sozialen Problemlagen benennen und ursächlich bearbeiten. Berichten aus Familien mit an ME/CFS und Long COVID erkrankten Kindern und Jugendlichen folgend, begegnen Arzt*innen ihnen wiederkehrend mit Verdächtigungen der (medizinischen) Kindesmiss-handlung, da die Krankheiten negiert werden. Soziale Arbeit könnte hier mittels Aufklärungsarbeit strukturell intervenieren, um psychosoziale Belastungen durch drohende Inobhutnahmen zukünftig zu verhindern. Schließlich sucht die Soziale Arbeit in anderen Kontexten den direkten Kontakt zu sozialkritischen Bewegungen und fordert diesen z. B. in der Sozialarbeitspolitik explizit ein.'
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 22/09/2026
Die neue WIDERSPRÜCHE kam jetzt auch bei mir an - gedruckt fühlt sie sich an wie ein 25 Jahre altes Lehrbuch. Die geballte Weisheit von Nicolas et al. könnt ihr euch hier bestellen: www.widersprueche-zeitschrift.de/de/heftbeste...
Eine Hand hält ein aufgeklapptes Heft, zu lesen ist: 

Mirja Lisa Nicolas & Ronja Büchner & Fabian Fritz & Sonja Hannibal & Vivienne Matthies-Boon & Georg Schomerus

Wie Betroffenheit (nicht) anerkannt wird: Zur Struktur medizinischer Gewalt bei ME/CFS und Long COVID

1. Einleitung
In der Hochphase der COVID-19-Pandemie hat sich die Soziale Arbeit intensiv mit den gesellschaftlichen Bedingungen und Auswirkungen von Infektionen und Infektionsschutz beschäftigt (bspw. DGfE 2020). Demgegenüber äußert sie sich bisher kaum zu körperlichen Folgen des anhaltenden Infektionsgesche-hens. Hierzu gehören postakute Infektionssyndrome wie Long COVID und die Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS).
Die Betroffenenzahlen dieser Krankheiten sind hoch und verdeutlichen Hand-lungsbedarf: In Deutschland gab es Ende 2025 rund 1,4 Millionen Menschen mit Long COVID und/oder ME/CFS (MERF 2026). Viele Erkrankte sind er-werbsunfähig, pflegebedürftig und leben aufgrund der Schwere ihrer Krankheit sozial isoliert; Versorgungsstrukturen fehlen. Die Betroffenen berichten, dass ihnen ihr Krankheitserleben systematisch abgesprochen wird und dass vor allem Ärzt*innen, aber auch Behörden, ihre Krankheit psychologisieren (Büchner et al. 2025: 6). Infolgedessen geraten diese Menschen in prekäre Lebenslagen. Sie sind mit der fehlenden Anerkennung körperlicher Krankheit und der Verweigerung sozialer Leistungen konfrontiert und müssen gegen falsche Deutungen, schädigende therapeutische Interventionen und die Abwertung ihrer Selbstorganisation vorgehen. Aus den Erfahrungen der Erkrankten resultieren Ableitungen für die Soziale Arbeit. Als Bezugswissenschaft der Medizin steht sie vor der Heraus-forderung, sich zu struktureller medizinischer Gewalt zu positionieren. Dabei sollten Betroffenenperspektiven gestärkt und gegen institutionelle Invalidierung verteidigt werden.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 21/09/2026
In this paper, we also describe the shift in the debate from “primary” to “secondary” psychologization and note that both are equally harmful because identical therapeutic consequences are derived from them. 👇
In light of these findings, the assumption that LC and ME/CFS are predominantly psychologically caused (e.g. -) is no longer tenable. The debate has therefore shifted: whereas the original question was whether LC and ME/CFS were essentially psychological illnesses or symptoms of psychological disorders, the post-infectious origin of the conditions is now largely acknowledged 1. Instead, the debate is now: to what extent psychological factors contribute to chronicity and persistence of LC and ME/CFS. Broadly speaking, there are two positions. On the one hand, there is the assumption that the course of LC and ME/CFS is substantially shaped by psychological factors, for example, by distorted illness perception, dysfunctional coping strategies, avoidance and deconditioning. This position can be found, for example, in many textbooks of psychosomatic medicine (e.g. 2) and is often linked to cognitive-behavioural models of illness. We refer to this position as "secondary psychologization," in contrast to the "primary psychologization" described above, which assumes a purely psychological causation. On the other hand, there is the assumption that both onset and course of LC and ME/CFS are determined primarily by biological processes (e.g. 10). According to this view, possible psychological symptoms are best regarded as secondary consequences or comorbidities of LC and ME/CFS.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 15/09/2026
Stereotypisierung ist Schritt 2 im Stigma Prozess. Sie ebnet den Weg zur Diskriminierung. Gemeinsam stellen wir uns der Stereotypisierung, Stigmatisierung und Psychologisierung von Menschen mit ME/CFS entgegen.
Powerpoint Folie einer Präsentation von mir mit der Überschrift 
Was ist eigentlich Stigmatisierung?

darunter steht: Stigmatisierung ist ein Prozess. 

Dann folgt eine Abbildung der 4 Schritte des Stigmaprozesses mit jeweiligen Beispielen anhand von Long COVID und ME/CFS. 

Links ist ein Pfeil mit dem Wort Macht darin, der darstellen soll, dass Stigmatisierung immer nur entlang eines Machtgefälles funktioniert (Menschen in machtvollen Positionen stigmatisieren Menschen in Positionen geringer Macht, andersherum funktioniert das nicht!)

Schritt 1 des Stigmaprozesses ist das sogenannte Labeling, die Wahrnehmung und Benennung einer Normabweichung. In diesem Fall Long/Post COVID oder ME/CFS.

Schritt 2 des Stigma Prozesses ist die Zuschreibung negativer Stereotype. Betroffene sind ‚aktivistisch‘, ‚militant‘, ‚aggressiv‘, ‚laut‘‚ ‚schwierig‘‚ haben eine ‚mysteriöse Erkrankung‘

Schritt 3 sind Emotionale Reaktion und Abgrenzung (das sogenannte Othering), also beispielsweise Unverständnis, Ungeduld, Ärger‚ ‚wir gegen die‘ 

Schritt 4 ist die Diskriminierung, die sich beispielsweise zeigt in Keiner oder fehlerhafter Behandlung, fehlerhafter Begutachtung, keinen Ressourcen für Forschung, Deligitiemierung von Kritik, Ausschluss aus dem Diskurs

Links unten steht klein die Quelle des Stigamprozesses: Link, B. G., & Phelan, J. C. (2001). Conceptualizing stigma. Annual review of Sociology, 27(1), 363-385

Rechts oben sind die Logos der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig abgebildet
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 11/09/2026
Immer, wenn ich diesen Beutel benutze, frage ich mich wieviele Wissenschaftler*innen wohl Merch zu ihren Publikationen haben 😂😍
Abgebildet ist ein pinker Jute Beutel mit der Aufschrift Have you considered that it could be burnout?
Untragbar Stigmatisierung von Long COVID und ME/CFS

Er hängt in einer Garderobe, daneben eine rosafarbene FFP2-2 Maske
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 10/09/2026
Guckt mal, das ist unser diesjähriges Symposium beim Kongress der #DGPPN zum Thema "Wer bekommt Post-COVID?" Ist erst Ende November, aber dann wisst ihr schon mal Bescheid 📣
Chair / Co-Chair

Prof. Georg Schomerus
Dr. Claudia Schilling

Beiträge & Sprecher

Epidemiologie von Post-COVID: Risikofaktoren, Evidenz und verbleibende Unsicherheiten
Raphael Peter

Genetische Vulnerabilität für Post-COVID: Beitrag polygenetischer Risikoscores
Dr. Claudia Schilling

Stigmatisierung und institutionelle Diskriminierung bei postinfektiösen Erkrankungen
Prof. Eva-Maria Klinkisch

Gender, Stigma und Krankheitserfahrung bei Post-COVID
Ronja Büchner
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 01/09/2026
Bis gleich Westdeutschland, bis gleich @privilegienschreck.bsky.social 😍
Person (Ronja Büchner) sitzt mit schwarzer FFP2 Maske im Gesicht lächelnd im Zug. Sie trägt ein weißes Hemd und goldene Creolen.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 26/08/2026
Dazu fällt mir ein:
Schwarz-weiß Bild einer Person in Lederjacke mit einer Maske (Mund-Nasen-Schutz). Sie hält ein Plakat hoch auf dem steht: WE ARE THE
GRANDDAUGHTERS OF THE WITCHES YOU COULDN'T
BURN
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 04/08/2026
Unser kritisches Essay ,Welche Rolle spielt „die Psyche“?‘ ist in der aktuellen gedruckten Ausgabe der Psychiatrischen Praxis und wird damit lauter Personen aus der PSYCH-Welt zugestellt und darüber freue ich mich sehr 💌 #LongCOVID #ME/CFS
Cover der Ausgabe der Psychiatrischen Praxis Nr. 5. Juli 2026. 

Das Titelbild ist eine (Kinder?) Zeichnung eines Baumes, der aus unterschiedlichen bunten Gesichtern besteht. Auf dem dunkelblauen Hintergrund sind Sterne mit Gesichtern gemalt. 

Eine Hand zeigt auf die Überschrift Kritisches Essay zu Long COVID und ME/CFS


Sozialpsychiatrie • Klinische Psychiatrie •
Public Mental Health • Versorgungsforschung
Juli 2026
Seite 221-284
53. Jahrgang
Schwerpunkt
Psychische Gesundheit in Studium & Ausbildung

Editorial
• Psychische Gesundheitsförderung an der Hochschule

Originalarbeiten
* Teilzeit-Reha?
* Soziotherapie
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 24/07/2026
Ich habe gestern meinen Schreibtisch aufgeräumt und bin bei diesem Fund richtig emotional geworden. Das waren einfach die ersten Überlegungen zu allem, was ich so mache. Wissenschaft braucht oft mehr Geduld als ich zu glauben habe, aber manchmal merke ich dann, wie viel auch schon geworden ist 🕊️
Eine Hand hält ein Blatt Papier mit vielen Pfeilen. Die Überschrift lautet: Modell zur Erhebung LCSS+, Stand 08.11.2023.

Die Pfeile verbinden das Long COVID Stigma mit Psychologisierung und negativen Outcomes. 

Unter Psychologisierung steht handschriftlich: ja/nein + Skala = 2 verschiedene Konstrukte
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 17/07/2026
Wie finden wir mein neues Profilbild? 🤺
An einem Fußgängerüberweg klebt an einem Ampelpfeiler ein schwarzer Sticker, auf dem in weißer Schrift in geschwungenen Großbuchstaben steht: Anti Psychosomatics Club. Darunter steht etwas kleiner: Fight Psychologization, Cure ME/CFS & Long Covid. 

Im Hintergrund grüne Bäume und ein blauer Himmel.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 06/07/2026
versus Stigma 💔👇
Dunkelblaue Zitatkachel mit cremeweißer Schrift 

»Menschen, die sich über die schlechte Versorgungslage beschweren werden bis heute als aggressive Bubble abgestempelt.«
- Ronja Büchner, Wissenschaftlerin
an der Uni Leipzig

SodaKlub Folge #276
Stigma & Psychologisierung von
ME/CFS & Long Covid
1214
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 06/07/2026
🫳🎤 @privilegienschreck.bsky.social Ihr habt doch alle schon die Podcastfolge mit uns gehört?! Realität 👇
Eine Zitatkachel mit cremeweißer Schrift auf dunkelblauem Untergrund 

»Das verlässlichste
Wissen über die Erkrankung kommt oft von Betroffenen selbst.«
- Mirja Nicolas, an ME/CFS erkrankte Gastwissenschaftlerin an der
Uni Leipzig

SodaKlub Folge 276
Stigma & Psychologisierung von
ME/CFS & Long Covid
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 30/06/2026
Die Rolle der Psychotherapie bei ME/CFS… @psychotherapie-mecfs.de @bettinagrande.bsky.social
Foto eines Zitats

Wie J. (18 J.) berichtet, hat so etwas erhebliche Auswirkungen auf ihn:
„Wenn ich jemals wieder gesund werde und das Bett verlassen kann, benötige ich einen Therapeuten, um mein Ärzte-Trauma aufzuarbeiten."
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 22/06/2026
Bodenlange offene Fenster während der International Stigma Conference bei uns in Leipzig. Ich will nur noch solche Konferenzen bitte. 🌬️ Ach so ja, inhaltlich ist es auch ganz interessant, ganz viel Stigma of mental illness (und zu wenig Long COVID & ME/CFS)
Eine Cappuccino Tasse steht auf neben einem Programmheft. Darauf steht: International Stigma Conference
"Stigma in Changing Social Contexts - Stigma Research in Uncharted Territory"
Leipzig, 21-25 June 2026
5723
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 18/06/2026
Es ist das begleitende Mitmachbuch (!) zum Buch „Das Grandhotel der Gefühle“. Beide sind total gut, ultra schön und sehr süß.
Foto der Titelseite eines blauen Kinderbuches. In Großbuchstaben steht in weißer Schrift der Titel drauf: Das Grandhotel der Gefühle (Mitmachbuch) 

Darunter ist ein gezeichnetes rotes Hotel mit vielen bunten Fenstern abgebildet. Drumherum ein paar Gefühle wie z.B. Traurigkeit in einer überlaufenden Badewanne oder Wut mit flammenden Haaren.
191
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 18/06/2026
Bin ja manchmal auch bisschen Psychotherapeutin und habe bei der Sitzungsvorbereitung in einem Kinder-Mitmach-Buch über Gefühle diese Seite entdeckt. Vielleicht nehme ich die mal mit zu Kongressen von Ärzt*innen, die mit Patient*innen zu tun haben 🤷‍♀️ Aggressive Bubble my ass 🥊 #ME/CFS #LongCOVID
Ein aufgeklapptes Kinderbuch liegt auf einem rosafarbenen Untergrund 

Überschrift in Großbuchstaben: berechtigte Wut
Darunter steht: Wut kann ein zerstörerisches Gefühl sein, sie kann aber ebenso dabei helfen, etwas zu verändern. Ungerechtigkeit kann uns wütend machen. Gibt es ein Thema, bei dem du am liebsten laut losschreien würdest?
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 13/05/2026
Eine meiner Lieblingsstellen im neuen Artikel ist das Ende. Denn es benennt eine der wichtigsten Aufgaben der Psych-Fächer bei #LongCOVID #MECFS et al.: Psychologisierung zurückweisen.
Auszug aus dem Artikel: 

Wir sollten außerdem das bereits vorhandene biomedizinische Wissen in die Breite der medizinischen Versorgung tragen. Und wir sollten deutlich machen, wo wir keine psychische Erkrankung erkennen können, damit die schweren, körperlichen Symptome der Betroffenen von den entsprechenden Fachdisziplinen bestmöglich behandelt werden können. Gerade die Psychiatrie und Psychotherapie sollte in der Lage sein, unzureichend begründete Psychologisierung zurückzuweisen.
19329
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 12/05/2026
Ab jetzt einfach still sein, Psychosomatik, bitte danke.
Screenshot der Zusammenfassung: 

Nach wie vor wird kontrovers über die Rolle psychischer Faktoren
bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Long Covid (LC)
und Myalgischer Enzephalomyelitis /Chronisches Fatigue-Syndro-
me (ME/CFS) debattiert. Wir argumentieren, dass eine Psycholo-
gisierung von LC und ME/CFS erhebliche Risiken birgt: Sie führt zu
potentiell schädlichen Therapien, invalidiert das Krankheitserleben
der Betroffenen, erschwert wirksame Maßnahmen wie Pacing,
lenkt den Fokus weg von notwendiger körperlicher Diagnostik und
Therapie, benachteiligt die Betroffenen in der Begutachtung und
belastet die Familien von betroffenen Kindern oder andere Ange-
hörigen in erheblichem Maße zusätzlich. Wir zeigen, dass viele der
angeführten Argumente für eine psychische Mitverursachung
unspezifisch oder empirisch unzureichend begründet sind. Unser
Essay plädiert daher für größte Zurückhaltung bei der Zuschrei-
bung psychischer Faktoren im Interesse einer spezifischen, evi-
denzbasierten und patient*innenorientierten Psychiatrie und
Psychotherapie.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 09/05/2026
Anbei die 3 schönsten Plakate der #Liegenddemo Leipzig (Posterjury hat getagt☝️)
3 Protestschilder der Liegenddemo, auf einem steht „Psychosomatik wegschmettern Biomedizinische Forschung fördern cure ME/CFS“ und eine Person, die einen Handball wegschmettert 

Das zweite Plakat ist schlicht schwarz mit weißer Schrift und es steht drauf anti psychosomatics Club, fight psychologization, cure Long Covid & ME/CFS 

Auf dem dritten Poster ist vor einem gelben Hintergrund ein gezeichneter lila Otter mit einem Fußball in der Hand abgebildet und daneben steht: ME/CFS IS ANOTTER FEMINIST ISSUE
25410
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 09/05/2026
#Liegenddemo Leipzig - es war richtig voll! 💙❤️‍🩹✊
Foto eines Protestschilds, das in den Himmel gehalten wird, im Hintergrund das alte Leipziger Rathaus - auf dem Schild steht in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund: 

Anti psychosomatics Club

Fight psychologization, cure Long Covid & ME/CFS

FIGHT PSYCHOLOGIZATION.
CURE LONG COVID & ME /CFS.
217447
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 07/05/2026
Finally unterweeeegs nach Berlin zur ME/CFS Konferenz der @mecfsresearch.bsky.social. Da Berlin ja ein Vorort von Leipzig ist, bin ich trotzdem pünktlich ✨
Eine Person (Ronja Büchner) in einem Zug mit einer rosafarbenen FFP2 Maske
1670
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 27/04/2026
Never Not Fighting Psychologization of Long COVID & ME/CFS. 🤺
Foto einer Person (Ronja Büchner) von hinten. Die Person trägt ein schwarzes Shirt mit der weißen Rückenaufschrift ANTI PSYCHOSOMATICS CLUB und der Unterschrift fight psychologization, cure Long covid and ME/CFS. 
Sie steht an einem Aussichtspunkt und blickt auf Felsen und grüne Landschaft, der Himmel ist blau und sonnig.
46011
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 15/04/2026
Guten Morgen, 1 krasses Update für die Zahlenfreund*innen unter uns 😱 In 8 Monaten gab es auf unser Paper 10.000 Zugriffe, es wurde bisher 7 mal in anderen wissenschaftlichen Publikationen zitiert und liegt in der 99. Perzentile aller zeitgleich erschienenen Artikel.
Metrics zu unserem paper
“Have you considered that it could be burnout?”—psychologization and stigmatization of self-reported long COVID or post-COVID-19 vaccination syndrome
Last updated: Wed, 15 Apr 2026 5:40:58 UTC

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Accesses: 10k

Die Zahl 10k ist mehrmals gelb umkringelt
5569
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 25/03/2026
PS: Farbschema war diesmal rosa-pink, falls ihr euch gefragt habt.
Eine rosafarbene ffp2 Maske und der Tagungsausweis des DGFE Kongresses liegen auf einer rosafarbenen Jacke, oben im Bild ist eine pinke Tasche zu erkennen
1110
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 24/03/2026
Bis gleich, Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften 👋
Abgebildet sind Kopf und Oberkörper einer Person (Ronja Büchner), die in einem Zug sitzt. Sie trägt eine rosafarbene FFP2 Maske, die farblich zum rosa weiß gestreiften Hemd passt
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 20/03/2026
Kommende Woche in München bei der Tagung der DGfE ein bisschen die Erziehungswissenschaften aufmischen und in den Diskurs um #LongCOVID & #ME/CFS einladen. Danke @ffhambu.bsky.social fürs Zusammenbringen dieser AdHoc-Gruppe. Freu mich drauf! @vmatthiesboon.bsky.social @sonjahannibal.bsky.social
AdHoc-Gruppe
AH 03: ME/CFS und Long Covid in Bildungszusammenhängen: Biographische Brüche, epistemische Ungerechtigkeit und institutionelle Herausforderungen

Holger Ziegler (Universität Bielefeld) Ronja Büchner (Universität Leipzig), Vienne Matthies-Boon (Radboud University Netherlands) Eva-Maria Klinkisch (Katholische Hochschule Freiburg)

Mit dem Auftreten von „Long Covid" sind Krankheitsbilder ans Licht gerückt, die zwar seit langer Zeit bekannt sind, aber medizinisch wie gesellschaftlich marginalisiert wurden. Die Erkrankungen sind durch eine multisystemische und schwere Symptomatik gekennzeichnet, die oft zu existenziellen (oder biografischen) Brüchen führt. Solche biografischen Brüche beeinträchtigen auch die soziale Teilhabe. Die damit einhergehenden Ausschlüsse werden durch unzureichende strukturelle Rahmungen verstärkt: epistemische Ungerechtigkeit, Stigmatisierungsprozesse und defizitäre Versorgungsstrukturen prägen vielfach den Umgang mit den Erkrankten. Es genügt daher nicht, diese Erkrankungen ausschließlich als medizinisches oder Versorgungsproblem zu thematisieren. Adressiert werden müssen auch genuin erziehungswissenschaftliche Fragestellungen - und nicht zuletzt sozial-ethische Aspekte.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 08/03/2026
Und auch noch mal: der berührende Auszug aus SICK WOMAN THEORY von Johanna Hedva (kenne ich wie so Vieles nur dank @privilegienschreck.bsky.social) 🫂💗
Ich dachte immer, dass die größten antikapitalistischen Gesten, die es noch gibt, mit Liebe zu tun haben, besonders mit Liebes-gedichten: Ein Liebesgedicht zu schreiben und es der Person zu geben, die du begehrst, empfand ich als radikal widerständig. Aber jetzt sehe ich, dass ich mich geirrt habe.
Aufeinander und auf sich selbst achtzugeben, ist der antikapitalistischste Protest, den es gibt.
Die Verletzlichkeit und Fragilität und Prekarität von einander ernst zu nehmen und anzuerkennen, uns zu unterstützen, anzuerkennen und zu stärken. Einander zu beschützen, Gemeinschaft zu kreieren und zu praktizieren. Eine radikale Verwandtschaft, eine Gemeinschaft wechselseitiger Abhängigkeit, eine Politik der Care.
Denn wenn wir alle einmal krank sind und das Bett nicht verlassen können, werden wir unsere Geschichten von Therapien und Trost teilen, Selbsthilfegruppen bilden, voreinander Zeugnis von unseren traumatischen Geschichten ablegen, der Fürsorge und Liebe zu unseren kranken, schmerzenden, teuren, empfindlichen, phantastischen Körpern Vorrang einräumen und niemand wird da sein, der*die zur Arbeit gehen kann und dann wird der Kapitalismus vielleicht endlich zu seinem dringend benötigten, längst überfälligen und verdammt großartigen Halt kommen.

Rosa markiert ist der mittlere Teil des Auszugs: Aufeinander und auf sich selbst achtzugeben, ist der antikapitalistischste Protest, den es gibt.
Die Verletzlichkeit und Fragilität und Prekarität von einander ernst zu nehmen und anzuerkennen, uns zu unterstützen, anzuerkennen und zu stärken. Einander zu beschützen, Gemeinschaft zu kreieren und zu praktizieren. Eine radikale Verwandtschaft, eine Gemeinschaft wechselseitiger Abhängigkeit, eine Politik der Care.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 08/03/2026
Long COVID & ME/CFS are feminist issues - heute und an allen anderen Tagen auch ✊🏻 Zum feministischen Kampftag lasse ich euch noch mal meine Abschlussfolie von meiner letzten Präsentation hier. Ist ja nicht so, dass es keine Lösungen geben würde…
Powerpoint Folie mit der Überschrift: Alles ganz schön schlimm, was ist nun also zu tun?

•primäre und sekundäre Psychologisierung von Long COVID, Post Vac & ME/CFS zurückweisen, denn Entstigmatisierung funktioniert bei diesen Erkrankungen über ‘Ent-Psychologisierung’
•sich bewusst machen, dass es im Diskurs nicht nur um Wissen geht, sondern auch um Macht, Deutungshoheit, Sexismus, finanzielle Interessen…
 
•ein paar konkrete Vorschläge zur Entstigmatisierung: 
•den Betroffenen zuhören, Glauben schenken, ihre Wahrnehmung nicht in Frage stellen, kein Relativieren (Stichwort Selbststigma)
•Prävention! Masken und Luftfilter sind sichtbare Entstigmatisierungs-Maßnahmen und Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen
•Biomedizinische Forschung fördern
•Verpflichtende Betroffenenbeiteiligung an Forschungsprojekten
•Verpflichtende Fortbildungen für Gutachter*innen und Ärzt*innen

Oben auf der Folie sind die Logos der Universität und der Uniklinik Leipzig, rechts vom Text ist ein Sticker vom Berlin Buyers Club abgebildet, mit der Aufschrift: 
Ich vermisse Lachen 
Ich vermisse Duschen
Ich vermisse Essen 
Ich vermisse Tanzen 
Ich vermisse Reisen
Ich vermisse Freiheit
Ich vermisse Musik
Ich vermisse dich 
Ich vermisse mich 
Ich habe ME/CFS
215168
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 07/03/2026
What could possibly go wrong? 🙄
Nachricht von Research Gate 
Ronja, you were recently cited by an author from University Hospital Essen
5410
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 06/03/2026
Das war heute - danke an die Berliner Beratungsstelle für Berufskrankheiten und die Postviral Beratung Berlin für die Einladung. Ich dachte zwischendurch: wäre es im ganzen Land wie in Berlin, wären wir schon mal einen Schritt weiter.
Zweigeteilte Abbildung eines online Vortrags, unten ist die vortragende Person (Ronja Büchner) mit Headset abgebildet, oben eine Folie mit der Überschrift Und was ist Psychologisierung? Und den Definitionen 
- primär ursächliche Erklärung körperlicher Krankheiten mit psychischen Faktoren (= Primäre Psychologisierung)

+ Überbetonung psychischer Faktoren bei der Entstehung, Chronifizierung oder Aufrechterh körperlicher Erkrankungen (= Sekundäre Psychologisierung)

Darunter steht der Hinweis
Wichtig: Psychosomatik ist ungleich  supportive Psychotherapie (wie z.B. aus der Psychoonkologie bekannt)
34511
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 03/03/2026
Freitag werden diese Definitionen wieder gepusht. Wird nämlich wirklich Zeit, dass gewisse Leute nicht mehr sagen können: wir sind natüüürlich gegen die Psychologisierung von #LongCOVID und #ME/CFS, aber "dysfunktionale Gedanken" aber "multimodale Therapie" aber "Erwartungen haben auch Einfluss"
Bildausschnitt aus einer Powerpoint Präsentation in Bearbeitung. Die Überschrift lautet: Und was ist Psychologisierung? 
Darunter steht in Aufzählungsstrichen Primäre Psychologisierung, Sekundäre Psychologisierung
44914
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 24/02/2026
Dazu hat Todd Davenport @sunsopeningband.bsky.social eigentlich schon alles gesagt
Post Todd Davenport: 

My predictive coding when I see someone talking about predictive coding is that what comes next is very likely to be bullshit.
0101
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 10/02/2026
Guten Morgen mit 9099 Zugriffen auf DAS Paper. Gab ja schon lang kein Update mehr hierzu, deswegen wollte ich mal wieder sagen: Leute lesen das wirklich (oder öffnen zumindest die Seite, haha)! Und das freut mich einfach SO, denn das bedeutet: den (weltweiten) Diskurs mitgestalten🔥
Metrics zu unserem paper
“Have you considered that it could be burnout?”—psychologization and stigmatization of self-reported long COVID or post-COVID-19 vaccination syndrome
Last updated: Tue, 10 Feb 2026 8:57:19 

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9099
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45012
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 05/02/2026
Hier ein Auszug aus dem Programm, die Veranstaltung findet von 10:00 bis 13:30 Uhr statt
Auszug aus dem Programm Post-COVID hat ein Geschlecht – Neueste Erkenntnisse und aktuelle Herausforderungen für Betroffene

PROGRAMM
10:00 - 10:10 Uhr	Begrüßung durch die Staatssekretärinnen
	Micha Klapp, Staatssekretärin für Arbeit und Gleichstellung der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung Berlin, und Ellen Haußdörfer,
Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Berlin

10:10 - 10:30 Uhr	Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen
Leiterin des Arbeitsbereichs Postinfektiöse Erkrankungen an der Charité Berlin

Long-COVID und andere postinfektiöse Folgeerkrankungen - lange kaum verstanden und unzureichend versorgt

10:30 - 10:50 Uhr	Ronja Büchner
Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Stigmatisierung und Psychologisierung von Menschen mit Long-COVID, Post-VAC und ME/CFS

10:50 - 11:10 Uhr	Dr. Hannes Strobel
Berliner Beratungsstelle Berufskrankheiten

Herausforderungen in der Beratungspraxis vor dem Hintergrund der DGUV-Begutachtungsempfehlung Post-COVID

11:10 - 11:25 Uhr	Pause	

11:25 - 11:45 Uhr	Jutta Guth
Fatigatio e. V., Bundesverband ME/CFS

Herausforderungen im Alltag einer Betroffenen mit ME/CFS

11:45 - 12:05 Uhr Katharina Fabian 
Postviral Beratung Berlin

Postviral im Alltag - Wissen, Beratung und psychosoziale Begleitung bei Long COVID und postviralen Erkrankungen für Betroffene und Angehörige
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/01/2026
🎤🫳 @bettinagrande.bsky.social
Frage: Nun wurde vom Bundesforschungsmi-nisterium gerade die "Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen" ausgeru-fen. Das müsste doch Hoffnung auf echte Behandlungsoptionen machen. Was versprechen Sie sich davon?

Antwort: Im ersten Moment war ich hocherfreut über die 500 Millionen Euro für die For-schung! Doch leider wollen auch hier wieder die verschiedensten Fachbereiche etwas von dem Topf abhaben, auch die Psychosomatik. Kann man nicht einfach mal demütig die Grenzen der eigenen Profession anerkennen?
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 12/01/2026
Hab mal für euch rangezoomt 🔥
Fußballfans von Union Berlin halten ein Banner von mit der Aufschrift: 
“ROTE KARTE
FÜR PSYCHOSOMATIK !
#CURE MECFS”

Foto: Matze Koch
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 12/01/2026
✨Let‘s make Infektionsschutz COOL again✨
Selfie von mir in der Straßenbahn, ich trage einen pinken Pullover und eine rosafarbene ffp2-Maske
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 06/01/2026
Hallo Arbeitsjahr 2026, hallo UNCOVER. Gleich findet unser erstes internes Meeting dazu statt, aber das allerwichtigste haben wir schon: ✨das Logo✨ Ist es nicht schön? Erfunden hat es die Gastwissenschaftlerin des Jahrhunderts @privilegienschreck.bsky.social 🙏
Das Logo besteht aus dem Wort Uncover in Großbuchstaben, wobei das o durch eine Lupe ersetzt ist, sowie darunterstehend dem vollständige Titel des Projekts: Behandlungsbarrieren bei Long COVID und ME/CFS verstehen und reduzieren
Das Logo ist in verschiedenen Blau-Tönen gestaltet.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 24/12/2025
Ihr lieben, ich wünsche euch so schöne Weihnachten wie eben möglich. Wenn ihr mich fragt, habe ich den besten Job der Welt. Es ist jedenfalls ein Privileg, hier mit euch im Austausch zu sein - Vielen Dank, auch für euer Vertrauen! 🎄🎀🫶✨
Drei Lebkuchenmännchen-Plätzchen mit bunten Bändern als Baumanhänger vorbereitet, liegen auf einer roten Box
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 23/12/2025
Good cop, bad cop gone wild 😂 @geschom.bsky.social Guckt mal, wir haben einen zuckersüßen Weihnachtsgruß in die Klinik geschickt bekommen 🙏
Zwei Schokoladen Weihnachtswichtel in einer Verpackung, unter dem linken ist mit Kuli drauf geschrieben für „G. Schomerus“ unter dem rechten für „R.Büchner“
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 21/12/2025
PS: Who wore it better? @privilegienschreck.bsky.social
das Pokémon Evoli als Kuscheltier trägt eine rote Maske und guckt aus einem Pappkarton heraus
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 21/12/2025
Wisst ihr noch mein Vorsatz für 2026? Hab noch mal nachgedacht: es geht ja nicht nur um mich, wir gehen das mal direkt bisschen größer an. Nix da there is no glory in prevention blablabla. 2026, let‘s make Infektionsschutz COOL again. Gesund sein ist schön, Solidarität sowieso.
ein Bild von meinem Oberkörper inkl. Kopf. Ich trage einen leuchtend roten Pullover und eine rote FFP2-Maske. Meine Kopfhaltung ist leicht schräg, die Haare sind offen und locker hochgesteckt, ich trage goldene Kreolen (Ohrringe).
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 19/12/2025
Danke @frauxausnrw.bsky.social & Community. Natürlich auch 2026 weiter für die Unsichtbaren 🫶 Es ist noch ein weiter Weg zu einer normalen Versorgung und gegen die Stigmatisierung und Psychologisierung - aber es geht definitiv endlich in die richtige Richtung 💚
Ein brennendes Teelicht in einem Kerzenhalter mit der Aufschrift „Weiter für die Unsichtbaren“ steht vor einem Fenster, die Wolken draußen sind rosa-grau (Sonnenaufgang). 

Um das Teelicht herum steht ein kleiner grüner Tannenbaum aus Krepppapier, ein kleiner weißer Herrnhuter Stern und von oben hängt eine glitzernde Weihnachtskugel ins Bild
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 18/12/2025
Jetzt auch auf der Startseite der BMG Initiative 🤝 www.bmg-longcovid.de Und können wir jetzt mal bitte über diese in der Kombi sehr lustigen Fotos sprechen? Wir sehen doch einfach aus wie good cop, bad cop, oder? 😂
Screenshot des Zeitstrahls der BMG Initiative, Dez 2025. 

Über unserem Gastbeitrag sind Fotos von mir (links) und Georg Schomerus (rechts). Der Hintergrund von meinem Bild ist dunkel und ich gucke eher ernst, der Hintergrund von Georg Schomerus‘ Foto ist hell und er schaut lächelnd in die Kamera. Wir beide tragen hellblaue Hemden. 

Unter den Fotos steht der Titel unseres Gastbeitrags: „Hast du schon mal daran gedacht, dass es ja auch ein Burnout sein könnte?“ – Psychologisierung und Stigmatisierung von Menschen mit Long COVID und Post-Vac-Syndrom
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 08/12/2025
Ich, wenn mich jemand mit psychosomatischen Hypothesen zu Long COVID und ME/CFS voll labert 🥊
Portrait Ausschnitt von meinem Gesicht und Oberkörper. Ich trage eine hellblaue Bluse, goldene Creolen Ohrringe und offene Haare. Meine Augen sind verengt und mein Mund geschlossen. Ich finde, mein Gesicht sagt: „quatsch mich nicht voll“
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 07/12/2025
Alle können sich wieder beruhigen, @privilegienschreck.bsky.social und ich haben einen Kompromiss gefunden. Ich habe mich verpflichtet, das folgende Bild von nun an auch immer als Autorinnen-Foto bei Publikationen zu verwenden. 🤝
Bild aus der Telegram App: ein kleines Mädchen sitzt in einem rosa Kleid und mit einem silber Plastikdiadem auf dem Kopf auf einem Bordstein. Sie trägt große weiße Ohrringe und eine türkis-farbene Sonnenbrille mit dunklen Gläsern. Ihr Blick ist leicht genervt.
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 07/12/2025
Hab jetzt Streit mit @privilegienschreck.bsky.social weil ich nicht ihr Lieblingsfoto als neues Profilbild genommen habe. Könnt ihr ihr bitte erklären, dass ich da zu harmlos aussehe? Entschlossenheit is what we need, nicht übermäßige Freundlichkeit. 🤷🏼‍♀️
Passbild-Ausschnitt von Kopf und Oberkörper. Ich lächle sehr freundlich in die Kamera. Ich trage ein schwarzes Oberteil und eine olivgrüne Bluse.
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