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Dominik

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Long Covid seit 11/23

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Dr. Sabine Hermisson 🦋 @sabinehermisson.bsky.social · 14h
Festzuhalten ist: Das Fachkapitel von Kupferschmidt & Köllner zu #MECFS genügt den Anforderungen an eine seriöse wissenschaftliche Publikation nicht. @springernature.com @springer.springernature.com
0294
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 23h
Denn oft erkennt man ihre Anwesenheit erst an den Resultaten ihres unsichtbaren geschäftigen Treibens: den eindrucksvollen ideologischen Dämmen. link.springer.com/co... 2/2
0371
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 23h
Wer kennt sie nicht? Die famosen BPS-Heinzelmännchen, wie sie kurz vor Drucklegung ihre therapeutischen Haltungen in die Lehrbücher hineinschmuggeln. Es ist eine wahre Rarität, die BPS-Heinzelmännchen hier in ihrem natürlichen Habitat bei ihren Verrichtungen beobachten zu dürfen. 1/2
Erratum zu:
Kap. 91 in: M. Linden und
M. Hautzinger (Hrsg.), Verhaltenstherapiemanual - Erwachsene, Psychotherapie: Praxis, https://doi.org/10.1007/978-3-662-
72268-8_91

Die ursprünglich veröffentlichte Version dieses Kapitels enthielt Aussagen, die nicht von den Autoren Alexa Kupferschmitt und Volker Köllner stammen, nicht mit ihrer
therapeutischen Haltung übereinstimmen und nicht von ihnen zu verantworten sind. Leider wurden die finalen Korrekturen vor Drucklegung nicht an die Autoren kommuniziert. In der Folge wurde daher eine von den Autoren nicht autorisierte Version des Kapitels publiziert.
Mittlerweile wurde das Kapitel nachträglich angepasst und spiegelt nun die ursprüngliche, von den Autoren freigegebene Version des Kapitels wider.
16914
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 23h
Wenn der Inhalt nicht so gefährlich für Betroffene wäre, könnte man über die Dummdreistigkeit herzlich lachen. Die ganze Sache ist leider symptomatisch für den psychosomatischen Umdeutungsversuch von #MECFS.
17613
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 21h
Das Narrativ vom hypochondrischen Patienten, der aggressiv-ablehnend die "ganzheitliche" psychosomatische Sicht auf #MECFS nicht akzeptiert und deswegen nicht gesund werden kann, schimmert in manchen pseudowohleinenden Kreisen durch. Hier wurde es halt mal klar ausgesprochen.
09518
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Astrid Hainzl @astridhainzl.bsky.social · 07/10/2026
Hier wird von der Politik ohne Betroffene und andere Expert:innen etwas umgesetzt, bei dem der Schaden aktiv in Kauf genommen wird. Wie wenig das Konzept zu ME/CFS passt zeigt auch, dass das Interview komplett ohne PEM auskommt. on.orf.at/video/143420...
on.orf.at
Talk: Neue Ambulanz für ME/CFS-Betroffene eröffnet - Guten Morgen Österreich vom 07.10.2026
Zum dritten Mal jährt sich der Angriff der Hamas auf Israel und damit der Beginn des Nahost-Kriegs. ORF-Korrespondent David Kriegleder schilderte seine Erlebnisse aus der Region und blickte außerdem a...
4243
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Marcus Wadsak @marcuswadsak.bsky.social · 07/10/2026
die MeeresOberflächenTemperatur in der El Nino Region sprengt alles was wir bisher gesehen haben:
14552204
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 07/10/2026
Man fängt nämlich nicht einfach irgendwann an, Menschen mit Behinderung wieder primär als "Kostenfaktor" und vor dem Hintergrund von "Zumutbarkeit" zu behandeln, sondern hat in den letzten Jahren zunehmend ein Klima geschaffen, in dem dies akzeptiert ist
1424
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 07/10/2026
Und das will jetzt niemand hören, aber: Auch, wenn die Verhältnisse für Menschen mit Behinderung nie gute waren, ihre zusätzliche Individualisierung wurde durch die Pandemieverleugnung und das Leitmotiv "Eigenverantwortung" massiv verschärft. Denkt da jedes Mal dran, wenn ihr keine Maske tragt
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 07/10/2026
Segregation als Einsamkeit umdeuten, um damit weitere Segregation zu rechtfertigen. Passt perfekt zur Psychologisierungskultur, die Einsamkeit im Individuum verortet und damit individualisiert. Warum es Menschen mit Behinderung so geht, fragt niemand mehr. Soziale Verhältnisse ändern will keiner
19432
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 06/10/2026
Es ist ja schon ein besonderer Humor im Sozialministerium. Kritik an #MECFS-Gutachten ist "durchaus berechtigt", man arbeitet an einem Leitfaden... ...und die Sektion IV holt sich dann jemanden von der PVA zur Gutachterschulung. Damit man von den Profis lernt, vermutlich.
Textausschnitt aus dem ZackZack-Artikel: "„Die Kritik ist durchaus berechtigt“
Im Büro von Sozial- und Gesundheitsministerin Korinna Schumann bezeichnet man die Kritik an den Gutachten auf ZackZack-Anfrage als „durchaus berechtigt“, und betont: Ein Reformprozess, in den Betroffene wieder stärker eingebunden werden sollen, sei bereits im Gange.

Das Sozialministeriumservice arbeitet laut Sozialministerium an einem Leitfaden und einem zentralen Feedbackmanagement. Die Qualifikationen und Fachrichtungen der eingesetzten Gutachter sowie vermeidbare Mehrfachbegutachtungen würden derzeit untersucht. Unbeantwortet bleibt jedoch die Frage, wie ME/CFS-spezifische Einschränkungen in Gutachten in Zukunft erfasst werden sollen."
16223
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
Parallel organisiert die Sektion IV des BMASGPK Informationsveranstaltungen zur Begutachtung bei PAIS und ME/CFS (sms.congresspilot.com). Hauptreferent: ein chefärztl. Assistent der PVA Wien. 2/4
0111
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 06/10/2026
Neben dem ganzen furchtbaren Schaden, finde ich das auch immer wieder so peinlich, was für eine vereinfachte Küchenpsychologie die Freund*innen der Psychosomatik in die Welt posaunen und sich dabei ganz oberschlau vorkommen 🙈
14316
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 05/10/2026
Heute von einer Mitpatientin mit tödlicher Krankheit validiert worden, inzwischen spräche sich rum, wie schlimm man mit Menschen mit ME/CFS umgehen würde. Das war ein lieber Moment.
0845
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 04/10/2026
Wusstet ihr bestimmt alle, dass die Zuschreibung von dem, was heutzutage von der Psychosomatischen Medizin "Rentenbegehren" genannt wird, ursprünglich mal zur (Nach-)Kriegspropaganda genutzt wurde
Angesichts der zu befürchtenden Verweichlichung der männlichen Willenskraft wurden die Berufsberater in den Städten und Kreisen an Rhein und Ruhr nun immer häufiger gewarnt, die Kriegsbeschädigten würden sich mutwillig den staatlichen Rehabilitierungsanstrengungen verweigern und es an der eingeforderten „Arbeitsfreudigkeit" vermissen lassen." Wem es nach Ansicht der Verantwortlichen im Alltag nicht gelang, den eingeforderten „Willen zur Arbeit"' aufzubringen, wurde in der Folge daher oftmals pauschal pathologi-siert. Denn ohne sinnvolle Beschäftigung, so die Befürchtung namhafter Experten der preußischen Provinzen, würden sich die Beschädigten in eine „Renten-hysterie" oder „Rentenpsychose" flüchten, um die Krankheit und Symptome zu erhalten und die aufgrund der Krankheit gewährte Rente nicht zu verlieren"? Auch hier zeigt sich, dass sich die federführenden Mediziner im Zuge der auf breiter Front vorangetriebenen Mobilmachungsbestrebungen eines dichotomen Geschlechterdiskurses bedienten, der kategorisch zwischen dem propagierten Ideal des harten, willensstarken Mannes und dem Zerrbild der unberechenbaren und schwächlichen Natur der Frau unterschied, galt doch gerade die „Hysterie" in der psychiatrischen Diagnostik der Zeit als ein klassisches Frauenleiden." So versah das als Standardwerk geltende „Lehrbuch für Psychiatrie" das Krankheitsbild in seiner Verlaufsbeschreibung nicht zufällig mit eindeutig weiblich assoziierten „Symptomen": „Bei der Flucht in die Krankheit erreicht man bestimmte Zwecke durch Krankheit. Durch den Wutanfall ein Nachgeben; durch die Ohnmacht einen neuen Hut; durch länger dauernde Krankheit eine Badekur."
39733
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Was ich aber stattdessen sehe, sind verzweifelte Eltern, ihre oft schon erwachsenen, schwerst kranken Kinder und rings herum allzu oft ein Schulterzucken in weißen Kitteln. Nicht meine Medizin. Nicht meine Gesundheitspolitik. 5/5
021015
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
die für diese Strukturen arbeiten. Das müsste man aber halt auch wirklich wollen. Den Nationalen Aktionsplan bzw. den Versorgungspfad PAIS, jenes mythische Wesen der 🇦🇹 Gesundheitspolitik, ich sehe ihn nicht. 4/5
11469
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Aber am Ende haben wir eine Arbeitsdiagnose, einen Diagnostik- und Therapiefahrplan. Unser Gesundheitssystem scheint wahrlich nicht für komplexe chron. Erkrankung ausgelegt zu sein. Aber Strukturen lassen sich adaptieren. Jetzt müsste das nur noch auch für die Köpfe gelten, 3/5
115911
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Aus den Spitalsambulanzen werde man fortgeschickt. Zu irgendwelchen Fachärzt·innen könne man ihn nicht mehr bringen. Und das alles seit 5 Jahren. Ich nehme den jungen Patienten auf. Das bindet mich für den größten Teil meines Arbeitstages, weil ich nahezu alles selber machen muss. 2/5
11508
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
In der Ambulanz steht mir heute ein Vater gegenüber. Er weint bitterlich. Er wisse nicht mehr weiter. Seinem Sohn gehe es so schlecht, dieser könne nur noch im Bett liegen, er verliere immer mehr an Gewicht. Niemand wisse, was im fehle. Aber vor allem: Niemand wolle helfen. 1/5
122765
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 02/10/2026
Die Art, wie diese Missstände von manchen Stakeholdern aufrecht erhalten werden, ist einfach nur widerwärtig. Es gibt genau keine Ausrede dafür, dass nicht zumindest in den letzten 5 Jahren für Betroffene merklich was weiter gegangen ist.
411135
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 03/10/2026
Habe irgendwie mal wieder die ganzen linken Solidaritätsbekundungen nach der Bundespressekonferenz zu ME/CFS und zu den sich suizidierenden jungen Menschen verpasst komisch
16817
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 03/10/2026
Quelle des Zitats: Leopoldina: Postinfektiöse Erkrankungen – Versorgung, Dateninfrastruktur, Forschung und Prävention (2026), S. 21
leopoldina.org
1383
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 03/10/2026
Das Gesundheitssystem ist mit der Selbstkorrektur dieser Situation bei ME/CFS offenkundig überfordert. Die Erkrankten können nicht weitere Jahre warten, bis vielleicht irgendwann einmal freiwillige Verbesserungen durch das System erfolgen. Sie brauchen verbindlichen Schutz vor Fehlbehandlung JETZT!
16413
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 03/10/2026
Wie brandgefährlich dies ist, wird im Vergleich ersichtlich: Würde bei anderen Krankheiten toleriert, wenn laufend Medikamente verabreicht würden, die den Erkrankten massiv schaden? Ohne wissenschaftliche Evidenz, die den Einsatz begründet, ohne Sicherheitsmaßnahmen, ohne juristische Verantwortung?
1607
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 03/10/2026
Man muss es sich klarmachen: Die Stellungnahme beschreibt einen Zustand, in dem Fehlbehandlungen regelmäßig stattfinden, aber keine systemische Handhabe besteht, diese abzustellen. Die Erkrankten werden mit der Aufgabe alleingelassen, Schaden durch das System von sich abzuwenden.
16111
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 03/10/2026
Die Leopoldina-Stellungnahme erkennt das Schädigungspotenzial "aktivierender" Behandlungen bei ME/CFS an. Sie trägt somit dazu bei, den öffentlichen Diskurs an die von den Erkrankten seit Jahren beschriebene Realität anzunähern. Dennoch arbeitet sie den Skandal dahinter nicht deutlich genug heraus.
Umgang mit post-exertioneller Malaise (PEM): Die Situation von Patientinnen und Patienten, die unter PEM – einem charakteristischen Merkmal von ME/CFS – leiden, kann sich durch aufwändige Versorgungsmaßnahmen, insbesondere durch aktivierende Rehabilitationsmaßnahmen, dauerhaft verschlechtern. Da dieser Sachverhalt nicht breit bekannt ist, stehen Betroffene häufig alleingelassen vor der Herausforderung, sich gegen unangepasste Versorgungsmaßnahmen, insbesondere Teilnahme an nicht PEM-adaptierten Rehabilitationsmaßnahmen, zu wehren und sich in der
Begutachtung/Diagnostik vor Überlastung, z. B. bei Ergometrie und Spiroergometrie, zu schützen. Selbst bei PEM-adaptierten Rehabilitationsmaßnahmen fehlen Zertifizierungen und Evidenz zu ihrer Wirksamkeit.60 Altersübergreifend bieten nur wenige
Rehabilitationskliniken spezifisch auf PEM eingerichtete, individualisierte Behandlungskonzepte an.
411947
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
Insgesamt gilt: wenn man die Untersuchungsergebnisse nicht in den Kontext von ME/CFS einordnet, also Kenntnis zur Erkrankung fehlt oder diese generell negiert wird (Stichwort "Neurasthenie"), dann können Fehlzuordnungen wie Simulation oder Aggravation rauskommen. 8/8
1535
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
5) Generell bedeutet ein "Scheitern" in einem Performance-Validity-Test nicht automatisch täuschen. Auch hier gilt, dass die Einordung des Ergebnisses in den Kontext eingeordnet werden muss. 6/n
1432
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
4) Ganz wichtig: die verwendeten Tests zur Leistungsvalidierung sind *nicht* für ME/CFS validiert! Das erschwert die Einordnung der Ergebnisse vor allem dann, wenn man von ME/CFS wenig Ahnung hat bzw. die Erkrankung negiert. 5/n
1494
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
3) Die Untersuchung an sich verändert die Leistungsfähigkeit. Wenn hier die kognitiven Kapazitäten schlechter werden, bei initial weitgehend unauffälligem Befund, ist auch das für ME/CFS typisch. 4/n
1484
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
2) Die Verschlechterung - PEM - kommt danach. Dass eine Untersuchung im Moment möglich ist, gleichzeitig aber starke Beeinträchtigungen im Alltag geschildert werden, ist bei ME/CFS nicht Simulation, sondern für die Ekrankung typisch. 3/n
1544
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
1) Fluktuation von Symptomen ist bei ME/CFS Teil der Erkrankung. Insofern kann die Leistungsfähigkeit tagesabhängig, aber auch im Verlauf einer Untersuchung, schwanken. Diese Tatsache *muss* in die Beurteilung einfließen. 2/n
1525
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
Ob die PVA begutachteten Personen wirklich geschwärzte Gutachten übermitteln darf, wird hoffentlich juristisch geklärt werden. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob die Einschätzungen bezüglich Aggravation/Simulation bei #MECFS haltbar sind. 1/n www.sn.at/politik/inne...
sn.at
Patientenvertreter beklagen geschwärzte Gutachten
Patientenvertreter beklagen im Bereich der Begutachtungen, dass Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt teils mit Schwärzungen versehen sind. Betroffen sind insbesondere psychologische Testungen, s...
310540
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 01/10/2026
Meine Freundin @buechnerronja.bsky.social wurde von der Leopoldina zitiert und Volker Köllner und Peter Henningsen nicht, heute ist der beste Tag
1675
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 30/09/2026
Linnemann kündigte heute "Reha vor Pflege" an, was bestätigt, dass Rehabilitationsmaßnahmen längst sozialpolitische Steuerungsmechanismen sind und keine medizinisch-therapeutischen Maßnahmen
510637
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 01/10/2026
@reginaschidel.bsky.social in "Studien zu 'Behinderung'"
Die standpunktheorethische These, dass relativ machtlose und im gesamtgesellschaftlichen Gefüge deprivilegierte Gruppen eine besondere Luzidität ausbilden und Einsichten gewinnen können, die den herrschenden sozialen Gruppen verschlossen bleibt (vgl. Hoppe/Vogelmann 2024, 14 ff.; s. Kap. 3), lässt sich auch in Bezug auf ,behinderte' Menschen plausibilisieren. Solche Standpunkte können die Kartographie der Welt betreffen, deren Barrieren, die Privilegierung bestimmter Kommunikationsformen, aber auch eine spezifische Expertise, was das Gesund-heitssystem, Kliniken, Psychiatrien oder sozialstaatliche Prozeduren anbelangt.
Damit wird die Gleichsetzung eines Blicks von der Normalität mit dem Blick von Nirgendwo brüchig - und entgegen der Vorstellung, die Stimmen der Minderheit seien voreingenommen oder nicht objektiv (vgl. Barnes 2016, IX), können gerade die Perspektiven von unterprivilegierten oder ,behinderten' Menschen dabei helfen, eine „starke Objektivität" (Harding 1993; s. Kap. 8) zu erschließen, die erst im Abgleich verschiedener Standpunkte entsteht.
3252
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 01/10/2026
Jede medizinisch-wissenschaftliche Stellungnahme zu ME/CFS wird immer einen Standpunkt der Mittäter*innenschaft einnehmen; die objektivste Annäherung an die Realität kann daher nur unter systematischem Einbezug von Betroffenenperspektive stattfinden.
2549
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 30/09/2026
Dieses "Reha"-Projekt war nach eigenen Angaben speziell an ME/CFS angepasst. Ergebnis: 45% der Teilnehmer*innen verschlechterten sich. Eine Quote, die bei anderen Interventionen (z.B. Medikamente) nicht akzeptiert würde. "Reha" ist für Menschen mit ME/CFS nicht sicher, der medizinische Zweck unklar.
Zitat aus der Veröffentlichung: "At the post-rehabilitation visit the Bell scale was lower in 45% of patients and higher in only 14%"
216866
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 30/09/2026
Förderrichtlinie für die Nationale Dekade gegen PAIS: Im Prinzip ist es vernünftig, nachgewiesene Expertise zum Kriterium für eine Förderung zu machen. Es gibt aber in Deutschland nur eine Handvoll Forscher*innen, die sich wirklich mir PAIS auskennen – in den meisten anderen Ländern noch weniger.
Vorleistungen

Antragsteller müssen durch Vorarbeiten ausgewiesen sein, die hinsichtlich des Krankheitsbilds PAIS und Forschungsmethodik einschlägig und durch entsprechende Publikationen belegt sind.
3227
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 29/09/2026
Abolitionismus von Ableismus würde bedeuten, dass wir das sozialmedizinische Begutachtungssystem abschaffen, oder? Weil eine antiableistische Gesellschaft ist mit einer Verdachtshaltung gegenüber Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderung nicht vereinbar
25216
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/09/2026
„Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen.“
Eine Seite einer Zeitschrift ist aufgeblättert auf einem Schreibtisch. Dahinter steht eine Tasse mit dem Schriftzug Dortmund und einen gelben Herz sowie die Silhouette der Stadt. 

Der Auszug, der zu lesen ist, lautet: 

… sich muskuläre Veränderungen bei Long COVID mit PEM von den Folgen strikter Bettruhe unterscheiden [4].
Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen. Ein solches ist nicht als traditionell „biopsychosozial" zu sehen, sondern als Begleitung auf Augenhöhe. 
Abschließend betonen wir, dass Kritik an psychosomatischen Ansätzen diese nicht stigmatisiert, sondern Bestandteil jedes wissenschaftlichen Diskurses ist, der das Ziel einer adäquaten medizinischen Versorgung verfolgt.

Korrespondenzadresse
Mirja Nicolas, M.Ed.
Medizinische Fakultät, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität
Leipzig

Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig, Deutschland

mirja.nicolas@medizin.uni-leipzig.de
24915
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 29/09/2026
Das ist die argumentative Qualität in manchen Gutachten. Auf persönlicher Ebene halte ich solche primitiven Anwürfe (mittlerweile) gut aus, für Betroffene ist das aber ein skandalöser Missstand.
48224
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Chronic Illness Humor @chronicillness.bsky.social · 28/09/2026
Heather Hogan
@theheatherhogan

The first doctor to tell me I didn’t have Long Covid because Long Covid doesn’t exist has now left the practice because she has... Long Covid.
713416
Reposted by Dominik
clegra aka kizomba_aq 🟥 @clegra.bsky.social · 28/09/2026
"Mein link-ähm-link-ähm-linkster Freund"
011
Dominik @walldom.bsky.social · 28/09/2026
Krone Habschi: Quelle die man nicht zitieren darf aus der Spö, babler nicht mehr da richtige...kann er sich aber bei Zeiler Vorstellen 😄
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