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Fabian Fritz

@ffhambu.bsky.social
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Dr. phil.; former professor; #Sozialpädagogik #Demokratiebildung #KinderundJugendarbeit #socialwork #Antifaschist #fcsp 🤎🤍❤️ Check: emptystands.me Homepage: www.bildung.uni-siegen.de/mitarbeit…

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Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 12h
Ich spreche von Personen, die ich vor ihrer Erkrankung kannte. Die zwei mit ME/cfs, die es vor der Covid-Pandemie bereits hatten könnte man auch dazu zählen.
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Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 12h
Weil die prognostizierten Zahlen zu #LongCOVID und #MECFS in Frage gestellt werden: ich halte sie für überaus plausibel. Aus meinem näheren Umfeld (Fankurve, Arbeit, Sport) sind mir mittlerweile 12 Fälle bekannt. Acht davon (inkl. mir) wurde ME diagnostiziert und später aberkannt durch Psychosomatik
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Reposted by Fabian Fritz
Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 21h
Ob die PVA begutachteten Personen wirklich geschwärzte Gutachten übermitteln darf, wird hoffentlich juristisch geklärt werden. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob die Einschätzungen bezüglich Aggravation/Simulation bei #MECFS haltbar sind. 1/n www.sn.at/politik/inne...
sn.at
Patientenvertreter beklagen geschwärzte Gutachten
Patientenvertreter beklagen im Bereich der Begutachtungen, dass Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt teils mit Schwärzungen versehen sind. Betroffen sind insbesondere psychologische Testungen, s...
39534
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 13h
Wobei ich weiterhin total überrascht bis schockiert bin, wie sehr in der Medizin voe Review schon aussortiert wird. Sonst wären wir da schon weiter...
060
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 16h
Wusstet ihr bestimmt alle, dass die Zuschreibung von dem, was heutzutage von der Psychosomatischen Medizin "Rentenbegehren" genannt wird, ursprünglich mal zur (Nach-)Kriegspropaganda genutzt wurde
Angesichts der zu befürchtenden Verweichlichung der männlichen Willenskraft wurden die Berufsberater in den Städten und Kreisen an Rhein und Ruhr nun immer häufiger gewarnt, die Kriegsbeschädigten würden sich mutwillig den staatlichen Rehabilitierungsanstrengungen verweigern und es an der eingeforderten „Arbeitsfreudigkeit" vermissen lassen." Wem es nach Ansicht der Verantwortlichen im Alltag nicht gelang, den eingeforderten „Willen zur Arbeit"' aufzubringen, wurde in der Folge daher oftmals pauschal pathologi-siert. Denn ohne sinnvolle Beschäftigung, so die Befürchtung namhafter Experten der preußischen Provinzen, würden sich die Beschädigten in eine „Renten-hysterie" oder „Rentenpsychose" flüchten, um die Krankheit und Symptome zu erhalten und die aufgrund der Krankheit gewährte Rente nicht zu verlieren"? Auch hier zeigt sich, dass sich die federführenden Mediziner im Zuge der auf breiter Front vorangetriebenen Mobilmachungsbestrebungen eines dichotomen Geschlechterdiskurses bedienten, der kategorisch zwischen dem propagierten Ideal des harten, willensstarken Mannes und dem Zerrbild der unberechenbaren und schwächlichen Natur der Frau unterschied, galt doch gerade die „Hysterie" in der psychiatrischen Diagnostik der Zeit als ein klassisches Frauenleiden." So versah das als Standardwerk geltende „Lehrbuch für Psychiatrie" das Krankheitsbild in seiner Verlaufsbeschreibung nicht zufällig mit eindeutig weiblich assoziierten „Symptomen": „Bei der Flucht in die Krankheit erreicht man bestimmte Zwecke durch Krankheit. Durch den Wutanfall ein Nachgeben; durch die Ohnmacht einen neuen Hut; durch länger dauernde Krankheit eine Badekur."
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Hans H. Diebner @unbewegter-beweger.eurosky.social · 03/10/2026
Rassismus im Gesundheitssystem, vor allem in Deutschland, zu thematisieren ist enorm wichtig: www.frontiersin.org/journals/pub... Umso mehr, wenn es um Ungleichbehandlungen bei ME/CFS geht: www.mdpi.com/1660-4601/22... Die freizügige Benutzung des Begriffs "race" in der englischsprachigen Literatur,
frontiersin.org
Frontiers | “Remember, we don't have race categories here”: contradictions and reflections on racism, environment, and health from an interview study among Black German researchers, educators, and car...
BackgroundThe global reckoning on race and racism in 2020 ushered in new or enhancement of existing governmental anti-discrimination and anti-racism initiati...
1103
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 27/09/2026
Weder Medizin noch Politik haben Interesse daran, geschweige denn sehen sie eine Notwendigkeit, sich den Bedürfnissen leidender Menschen, defizitärer Objekte, anzunehmen. Schon gar nicht die Psy-Fächer. Klingt nach einem heftigen Urteil? Dann habt ihr noch nicht genug zugehört.
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Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 02/10/2026
Rolling Trauma
050
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 02/10/2026
Ich finde die Psychosomatik ist hier gut getroffen 🤡
0201
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 02/10/2026
Jetzt fordern sie, die PTBS-Kriterien zu ändern, damit Medical Trauma als psychische Erkrankung anerkannt werden kann??? WTF wie wäre es einfach mit Selbstbegrenzung und FRESSE HALTEN. NIEMAND will, dass Medical Gaslighting PTBS-wert bekommt, alle wollen, dass Ärzt*innen sich lernen, zu benehmen
Though this type of medical trauma does not currently meet the diagnostic criteria for a traumatic event, she hopes that the criteria will be revised in the future to help patients access mental health treatment.
2448
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 02/10/2026
Der Zweck der Psychosomatik liegt in der einseitig psychologisierenden Begrenzung von Biologie und sozialer Verhältnisse. Psychosomatische Interventionen formulieren Krankheit zum Genesungsauftrag an das Individuums um.
2386
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Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 02/10/2026
„Als ich vor 45 Jahren in der Vorlesung saß, wurde mir das Magengeschwür als psychosomatische Krankheit verkauft. Heute wissen wir, dass das nicht richtig war. […] Heute wird das antibiotisch behandelt.“ Prof. Suttorp gestern in der BPK der Leopoldina 👇
m.youtube.com
Bundespressekonferenz: Postinfektiöse Krankheiten am Beispiel von Long Covid | 01.10.2026
YouTube video by phoenix
37017
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 01/10/2026
Psychiatrie ist stellenweise deutlich weniger autoritär als Psychsomatik. Die haben wenigstens versucht aus ihren Fehlern zu lernen.
0121
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 01/10/2026
Yeahy
140
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 01/10/2026
Tomorrow or today? 🤔
000
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Empty Stands @emptystands.me · 01/10/2026
Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit: Empty Stands beim VfB Oldenburg! Danke für die tolle Aktion und die Unterstützung 🫶🏻
GEMEINSAM FÜR MEHR AUFMERKSAMKEIT:
EMPTY STANDS BEIM VFB OLDENBURG

Am 19. September war Empty Stands beim Aktionsspieltag des VfB Oldenburg gegen Jeddeloh II zu Gast. Vor 4.538 Zuschauer*innen informierten wir an unserem Infostand über Post-COVID, Post-Vac und ME/CFS und machten auf die Situation der vielen Betroffenen aufmerksam.

Foto: 8Personen stehen hinter einem Tisch von dem ein “Cure ME/CFS” Banner runterhängtGEMEINSAM FÜR MEHR AUFMERKSAMKEIT:
EMPTY STANDS BEIM VFB OLDENBURG

Auch im Halbzeitinterview mit dem Stadionsprecher konnten wir über unsere Arbeit und die Bedeutung von Aufklärung und Unterstützung sprechen. Darüber hinaus stellten wir die Möglichkeit vor, Empty Stands entweder mit einer einmaligen Spende zu unterstützen oder sich an der **Spendenliga** zu beteiligen. Dabei kann man sich für ein (oder mehrere) Männer- oder Frauenteam(s) entscheiden, einen individuellen Betrag pro Punkt und Tor festlegen und erhält monatlich eine Erinnerung a den jeweils erreichten Spendenbetrag.

Fotos: 1. 2 Personen bei einem Interview mit einer 3. Person auf dem Rasen eines Stadions
2. Tisch mit Flyern, Stickern & PostkartenGEMEINSAM FÜR MEHR AUFMERKSAMKEIT:
EMPTY STANDS BEIM VFB OLDENBURG

Besonders wertvoll war für uns die Unterstützung der aktiven Fanszene. Mit großem Engagement wurden Flyer verteilt, Spenden gesammelt und Spruchbänder präsentiert.
Damit wurde nicht nur unsere Arbeit unterstützt, sondern auch im Stadion sichtbar ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit für Post Covid, Post Vac und ME/CFS gesetzt.
Ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer*innen, die Fanbetreuung, das Fanprojekt und natürlich an alle Fans, die uns an diesem Tag unterstützt

Fotos: 1. Vermisst in der Kurve - Verloren an ME/CFS Banner in einer Fankurve
2. Gestalteter Flyer: Vermisst in der Kurve - Verloren an ME/CFS
2196
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Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina @leopoldina.org · 01/10/2026
Eine heute veröffentlichte Leopoldina-Stellungnahme formuliert mehr als 30 Empfehlungen, um Menschen mit Long COVID oder ME/CFS wirksamer zu unterstützen und mithilfe der Grundlagenforschung den Weg für neue Therapieansätze zu bereiten: www.leopoldina.org/newsroom/nac...
leopoldina.org
Long-COVID besser verstehen und Versorgungslücken schließen: Stellungnahme zu postinfektiösen Erkrankungen
Über 1,5 Millionen Menschen leben laut aktuellen Studien in Deutschland mit den postinfektiösen Erkrankungen Long-COVID und/oder ME/CFS. Nach einer überstandenen Virusinfektion leiden sie noch monate-...
14720
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Sam @humanmanifold.bsky.social · 01/10/2026
Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg wurden allein im ersten Quartal fast 3.000 ME/CFS-Erstdiagnosen in Hamburg gestellt. Das sind ca. 1.100 mehr als im Gesamtjahr 2025! Quelle: www.buergerschaft-hh.de/parldok/doku... (Ob Gesicherte oder Verdachtsdiagnose ist nicht angegeben.)
26831
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
Kenne es auch wirklich nur, wenn sich die Reviews diametral widersprechen.
030
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
Nagut
120
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
Würde sagen, sie nützt ja auch denen, die es machen. Es winken Pöstchen und später kann man in die Politik (man macht sie ja eh schon).
0120
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 30/09/2026
Linnemann kündigte heute "Reha vor Pflege" an, was bestätigt, dass Rehabilitationsmaßnahmen längst sozialpolitische Steuerungsmechanismen sind und keine medizinisch-therapeutischen Maßnahmen
510737
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
Dann wird ein drittes Review angesetzt
140
Reposted by Fabian Fritz
Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 30/09/2026
Dieses "Reha"-Projekt war nach eigenen Angaben speziell an ME/CFS angepasst. Ergebnis: 45% der Teilnehmer*innen verschlechterten sich. Eine Quote, die bei anderen Interventionen (z.B. Medikamente) nicht akzeptiert würde. "Reha" ist für Menschen mit ME/CFS nicht sicher, der medizinische Zweck unklar.
Zitat aus der Veröffentlichung: "At the post-rehabilitation visit the Bell scale was lower in 45% of patients and higher in only 14%"
216866
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
2. Sebastian Kirschner nimmt Stellung zu den Herausforderungen des fehlenden #Zeugnisverweigerungsrecht für #SozialeArbeit und beschreibt, was passiert, wenn #Polizei gegen Kolleg*innen aus der SozArb ermittelt. Mehr dazu liefert auch das @zvr-sozialearbeit.bsky.social
Ein Screenshot mit schwarzem Text auf weißem Hintergrund.   
Autor: Sebastian Kirschner   

Titel: Soziale Arbeit im Visier – Nähe als Ermittlungsmotiv   

Fließtext:

„Wenn Sozialarbeiter:innen im Rahmen ihrer Arbeit in das Visier von Polizei und Staatsanwaltschaften geraten, werden nicht nur der gesetzliche Auftrag und das Berufsethos in Frage gestellt, auch die von Ermittlungen betroffenen Pädagog:innen müssen sich plötzlich mit vielen Problemstellungen auseinandersetzen. Die eigene Betroffenheit in einer Strafsache erfordert neben einem solidarischen Umgang vor allem viel institutionelle Reflexion, persönliche Beharrlichkeit und professionelle Selbstsicherheit.“
062
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
In der Open Access Datei der aktuellen Widersprüche findet sich übrigens nicht nur unser Beitrag (siehe OP) zu #LongCOVID und #MECFS, sondern auch zwei weitere spannende Beiträge für die #SozialeArbeit 1. Die Selbstvertretung von Menschen mit Jugendhilfeerfahrung übt Kritik an zwei Medienberichten &
Titel eines Textes: „Die mediale Darstellung von jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe in Dokumentarfilmen – eine Kritik aus Perspektive von Menschen mit Jugendhilfeerfahrung in Selbstvertretung“. Als Autorinnen sind Laura Monath, Vicky Ullrich-von der Weth und Michaela Heinrich-Rohr genannt, in Zusammenarbeit mit dem AWAKE careleavers Fellowship: qle Füller.
183
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Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 30/09/2026
Dreiklang 💫
Psychologisierung, Stigmatisierung sowie psychologisierende Diskriminierung (Büchner et al. 2025; Kufner 2025: 72), Druck in Erwerbssituationen, Hürden im Zugang zu
1232
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 30/09/2026
Die Reviews in der Medizin sind aber auch komisch: Man liest oft raus, wer Reviewer*in war: entweder schreiben die Leute, dass man das nur machen kann wenn Person X (sie selbst) zitiert oder man wird abgelehnt, weil man Person Y (auch sie selbst) nicht zitiert. Es lebe die Jagd nach dem H-Faktor /s
160
Reposted by Fabian Fritz
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 29/09/2026
„Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen.“
Eine Seite einer Zeitschrift ist aufgeblättert auf einem Schreibtisch. Dahinter steht eine Tasse mit dem Schriftzug Dortmund und einen gelben Herz sowie die Silhouette der Stadt. 

Der Auszug, der zu lesen ist, lautet: 

… sich muskuläre Veränderungen bei Long COVID mit PEM von den Folgen strikter Bettruhe unterscheiden [4].
Wir fordern im Sinne der psychischen Gesundheit der Erkrankten, ihre Körperlichkeit kompromisslos zu validieren und Selbstbestimmung zu achten. Betroffene müssen selbst entscheiden, ob sie ein psychotherapeutisches Angebot wahrnehmen. Ein solches ist nicht als traditionell „biopsychosozial" zu sehen, sondern als Begleitung auf Augenhöhe. 
Abschließend betonen wir, dass Kritik an psychosomatischen Ansätzen diese nicht stigmatisiert, sondern Bestandteil jedes wissenschaftlichen Diskurses ist, der das Ziel einer adäquaten medizinischen Versorgung verfolgt.

Korrespondenzadresse
Mirja Nicolas, M.Ed.
Medizinische Fakultät, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität
Leipzig

Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig, Deutschland

mirja.nicolas@medizin.uni-leipzig.de
24915
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 29/09/2026
Hey, was geht ab, wir reißen den Volkspark ab...
0133
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 29/09/2026
Nein
140
Reposted by Fabian Fritz
Dr. Sabine Hermisson 🦋 @sabinehermisson.bsky.social · 28/09/2026
Die Psychologisierung von #MECFS ist nicht bloß ein medizinischer Irrtum. Sie ermöglicht Medizin, Sozialversicherung und Politik, Nicht-Versorgung und Leistungsentzug wissenschaftlich zu legitimieren. Dieser Thread zeigt, wie das funktioniert.👇
19739
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 28/09/2026
wie unsere Krisenlogiken auf akute, sichtbare Ereignisse ausgerichtet sind – und chronische Behinderung dadurch systematisch aus dem Blick gerät. Gerade für die Frage nach Teilhabe, sozialer Absicherung und dem Umgang mit #MECFS und #LongCOVID ziemlich anschlussfähig.
doi.org
Client Challenge
0221
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 28/09/2026
Schlaues Paper von Philip Finkelstein zu #LongCOVID und der Frage, warum chronische, langsam entstehende Schäden politisch nur schwierig als gesellschaftliches Problem sichtbar werden. Besonders spannend: Long COVID wird nicht als individuelles Gesundheitsproblem betrachtet. Finkelstein zeigt,
While the scientific understanding of Long Covid continues to evolve, and estimates regarding prevalence and long-term outcomes remain provisional, the condition nonetheless offers an emblematic case through which to analyze how existing security institutions and practices respond — or fail to respond — to slow-onset, mass-disabling dangers.
1274
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 28/09/2026
Diese Objektivierungsfixierung und Abgrenzung von vermeintlicher Subjektivität von Patient*innen in der Medizin führt dazu, dass man Long-COVID-Betroffene fortan mit 13 Fragebögen bewerfen will, anstatt ihnen in der Anamnese zuzuhören.
link.springer.com
Structured, expert-informed selection and harmonization of patient-reported outcome measures (PROMs) in a German multicenter network: the post-COVID syndrome use case - Health and Quality of Life Outc...
Background Patient-reported outcome measures (PROMs) provide subjective information on symptoms, functional ability or quality of life. In post-COVID syndrome (PCS), lacking clear diagnostic criteria ...
1316
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 28/09/2026
Auch wenn wir keine eigenen Beiträge in medizinischen Journals veröffentlichen dürfen, es gibt zum Glück noch Leser*innenbriefe gegen die Hegemonie-Bestrebungen von Psychosomatik und Reha bei #LongCOVID und #MECFS.
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Reposted by Fabian Fritz
Empty Stands @emptystands.me · 28/09/2026
Schonmal ein erster Rückblick auf unsere Aktion zusammen mit dem VfB Oldenburg. Vielen Dank a die Fanszene für das Banner und die Solidarisierung sowie generelle Unterstützung an dem Tag!
Blaue Grafik. 
schrift: Aus der Kurve
VFB OLDENBURG
"Vermisst in der Kurve - Verloren an ME/CFS"
Banner beim Heimspiel vom VfB Oldenburg

Bild im oberen Teil der Grafik: Fankurve des BfB Oldenburg mit einem Banner: "Vermisst in der Kurve - Verloren an ME/CFS"
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Reposted by Fabian Fritz
Ronja Büchner @buechnerronja.bsky.social · 28/09/2026
Anbei eine der für mich wichtigsten Stellen aus dem neuen Widersprüche-Artikel. Epistemische Demut 🕊️
Eine Soziale Arbeit, die sich dieser Perspektive annimmt und sie stärkt, praktiziert neben Subjektorientierung auch epistemische Demut. Sie erkennt an, dass Wissen nicht ausschließlich in akademischen und medizinischen Institutionen entsteht. Ausgehend von Subjektorientierung ließe sich eine Position entwickeln, die an dem Erfahrungswissen der kranken Menschen ausgerichtet ist und die Individualisierung von Krankheit durch die Medizin kritisiert.
Erstrebenswert wären Zusammenschlüsse aus Betroffenen und Professionellen, die die aus der Psychologisierung resultierenden sozialen Problemlagen benennen und ursächlich bearbeiten. Berichten aus Familien mit an ME/CFS und Long COVID erkrankten Kindern und Jugendlichen folgend, begegnen Arzt*innen ihnen wiederkehrend mit Verdächtigungen der (medizinischen) Kindesmiss-handlung, da die Krankheiten negiert werden. Soziale Arbeit könnte hier mittels Aufklärungsarbeit strukturell intervenieren, um psychosoziale Belastungen durch drohende Inobhutnahmen zukünftig zu verhindern. Schließlich sucht die Soziale Arbeit in anderen Kontexten den direkten Kontakt zu sozialkritischen Bewegungen und fordert diesen z. B. in der Sozialarbeitspolitik explizit ein.'
1253
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 28/09/2026
da wird man grundlos oder unter Vorwand abgelehnt. Aber makes sense: die großen Psychologisierer sitzen ja in den Redaktionen und Fachgesellschaften und versammeln die Drittmittel auf sich.
0141
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 28/09/2026
Was übrigens vielsagend ist: sobald man zu Psychologisierung, Stigmatisierung usw. von #LongCOVID und #MECFS arbeitet wird man mittlerweile öfters angefragt aus verschiedenen Disziplinen - außer der Medizin:
1246
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 28/09/2026
Uns war in diesem Artikel wichtig, dem Wissen um "Betroffenheit" von ME/CFS und Long COVID Ausdruck zu verleihen. Er nimmt sich dem Verhältnis zwischen Delegitimierung und Legitimierung von Wissen in der Medizin an und erläutert, dass dieser Umgang mit Wissen zu Gewalt führen kann.
Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass wenn psychosomatische Diskurse um ME/CFS und Long COVID auf Kriegsrhetorik zurückgreifen und von einer „Ausweitung der Kampfzone" (Henningsen 2025: 26) sowie einem „verminte[n] Gelände" (Kupferschmitt/Köllner 2026: 75) sprechen, ein gewaltvolles Bild aufrechterhalten wird, wohingegen sich nach Galtung (1969: 183 ff.) Frieden durch die Abwesenheit struktureller Gewalt konstituiert. Für Menschen mit ME/CFS und Long COVID bedeutete dies Gesundheitsgerechtigkeit. Führt man die systematische Abwertung der Betroffenen dieser Erkrankungen fort und legt ihr Verhalten als schädlich für den Krankheitsverlauf aus, wird nicht nur Betroffenheit delegitimiert, es werden weiter biomedizinische Forschungsprioritäten sowie der Aufbau von Versorgungsstrukturen ausgebremst. Oder wie es Sontag (1977/2024, Buchrückseite) bereits für andere Erkrankungen beschrieb: „Der Krieggegen eine Krankheit ist nicht bloß der Aufruf zu noch mehr Engagement der Bevölkerung und die Forderung nach noch mehr Mitteln für die Forschung. Diese Metapher sorgt auch dafür, dass eine besonders gefürchtete Krankheit als etwas ebenso 'Fremdes' wie 'anderes' [Herv. i. Org.] gesehen wird, wie der Feind in einem modernen Krieg; dann aber ist der Schritt von der Dämonisierung der Krankheit zur Schuldzuweisung an den Patienten zwangsläufig." Soziale Arbeit darf sich folglich weder mit den eigenen theoretischen Leerstellen noch mit der strukturellen Nichtversorgung dieser Krankheiten abfinden. Ebenso wenig darf sie in Resignation angesichts ihrer vielfältigen Herausforderungen verfallen. Durch solidarische Interessenvertretung könnte die Soziale Arbeit die Perspektiven der Betroffenen stärken und ihren Beitrag zu einer gewaltfreien und gerechteren Gesundheitsversorgung leisten. Von Kritik an struktureller medizinischer Gewalt und psychosomatischen Hegemonien in und um die Medizin würden zugleich Betroffene weiterer Erkrankungen profitieren, da sich Analysen psychosomatischer (Um-)
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Reposted by Fabian Fritz
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
zu einem erkennbaren Muster zusammen. Das Kapitel von Kupferschmitt & Köllner ist nicht primär ein klinischer Text. Es ist ein normativer; eines, das festlegt, was Therapeut·innen über bestimmte Pat. zu denken haben: eine Deutungsmatrix, die direkt in den klinischen Alltag übertragen wird. 3/x
1436
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 27/09/2026
Ich versuche das oft zu erklären: Gerade bei ME/CFS und Long COVID wird deutlich, dass diejenigen, die sich am vehementesten für eine psychische Mitbeteiligung und darauf aufbauenende therapeutische Interventionen aussprechen, nicht an der psychischen Gesundheit Betroffener interessiert sind.
211712
Reposted by Fabian Fritz
Mirja Nicolas @privilegienschreck.bsky.social · 27/09/2026
Psychosomatische Medizin verfolgt auf wissenschaftlicher Ebene ihre eigene fachbezogene Agenda der Beanspruchung von Deutungshoheit über Symptome und Krankheitsmodelle. Das schlägt sich in der Praxis nieder, wo "die Psyche" primär zur Reglementierung interessant ist. Nicht zur Hilfeleistung.
18510
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 26/09/2026
Danke für das Feedback. Ich bin sehr froh darüber: 1. Weil uns oft gar nicht klar ist, ob wir nur "die üblichen Verdächtigen" erreichen und vielleicht sehr speziell schreiben. 2. Weil es Hoffnung macht, dass es eben breiter wahrgenommen wird, was da passiert.
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Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 26/09/2026
Seit heute ist unser Beitrag aus den Widersprüchen 181 zu medizinischer Gewalt bei #LongCOVID und #mecfs offen lesbar. Er beleuchtet Betroffenheit im Kontext eines psychosomatischen bzw. „biopsychosozialen“ Deutungsvorrangs im Medizinsystem. Link: www.widersprueche-zeitschrift.de/de/file/370/...
Cover der Zeitschrift *Widersprüche* (Heft 181, 46. Jahrgang, September 2026) mit dem Untertitel „Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich“. Das Hauptthema der Ausgabe lautet „Betroffenheit“. In einem orangefarbenen Balken am linken Rand steht senkrecht der Verlag „WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT“, unten rechts befindet sich das Verlagslogo mit einem Dampfschiff.

Das Inhaltsverzeichnis führt folgende Beiträge auf:

* **Kerstin Herzog & Kevin Stützel:** „Betroffenheit(en)“ in Widersprüchen. Eine Spurensuche


* **Jördis Spengler & Fabian Kessl:** Widersprüche in der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Ein Gespräch


* **Mirja Lisa Nicolas & Ronja Büchner & Fabian Fritz & Sonja Hannibal & Vivienne Matthies-Boon & Georg Schomerus:** Wie Betroffenheit (nicht) anerkannt wird: Zur Struktur medizinischer Gewalt bei ME/CFS und Long COVID


* **Annita Kalpaka & Efthimia Panagiotidis:** Perspektiven auf Betroffenheit in antirassistisch-feministischen Kämpfen


* **Miniaturen:** Jules Alfandari: Bündnisschwestern in Zeiten tiefer Trauer


* **Forum:**
* **Marion Ott & Christine Resch:** Wer denkt wie über „Klassismus“ nach? Überlegungen zum Verhältnis von Antidiskriminierungspolitik und kritisch-reflexiven Analysen gesellschaftlicher Strukturen


* **Julius Späte & Daniela Cornelia Stix:** Die Chamäleonartigkeit Sozialer Arbeit. Handeln im Modus professioneller Unschärfe


* **Careleaver e.V. & K.I.N.D. e.V. in Zusammenarbeit mit dem AWAKE careleavers* Fellowship: qle Füller:** Die mediale Darstellung von jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe in Dokumentarfilmen – eine Kritik


* **Sebastian Kirschner:** Soziale Arbeit im Visier – Nähe als Ermittlungsmotiv
27836
Reposted by Fabian Fritz
Roy_Ackermann @royackermann.fussballgott.eu · 25/09/2026
TeBe vs. L47, Mommsenstadion. Work for @emptystands.me today. #groundhopping
View to the pitch including a poster from Empty Stands
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Reposted by Fabian Fritz
nicht du @pissinpants.bsky.social · 24/09/2026
Liebe Me/CFS Community, 
Eine 16 jährige braucht unsere Hilfe: In einer „empfohlenen" Klinik für PAIS Kinder liegt sie auf Station & soll in die Psychiatrie verlegt werden. Da gehört sie nicht hin! Verdachts Diagnosen, der Klinik (z. B. SFN, EDS), wurden nicht abgeklärt.
4125108
Reposted by Fabian Fritz
George Monbiot @georgemonbiot.bsky.social · 24/09/2026
Here's today's column on the astonishing, ongoing mistreatment of people with #ME/CFS. Please spread it far and wide: the only thing which can break the media's wall of indifference is seeing an article about the issue go viral. Thank you. 1/2 www.theguardian.com/commentisfre...
theguardian.com
Abandoned, dismissed and gaslighted: there is no excuse for the way ME sufferers have been betrayed | George Monbiot
Changes in guidance and science seem to have little impact on millions of devastated lives. It’s a social crisis playing out behind closed doors, says Guardian columnist George Monbiot
17925321730
Fabian Fritz @ffhambu.bsky.social · 24/09/2026
Da wird ernsthaft behauptet, eine Virus-Erkrankung sei eine narzisstische Kränkung 🫠
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