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Andreas Hechler

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Software | Code | im Zweifel für den Zweifel | er/he | Themen u.a. NS-'Euthanasie', Ableismus, Intergeschlechtlichkeit, Männlichkeit, extreme Rechte, Intersektionalität andreashechler.com

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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
Ich bin dann gegangen. Ich habe mitbekommen, dass auch andere deswegen gegangen sind. Ich finde es schockierend, dass antisemitische Rackets auf einer solchen Kundgebung weitestgehend ungestört agieren können. Schade. Ich werde nicht wieder auf eine solche Kundgebung gehen. 6/6
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
eines apersonalen Herrschaftsverhältnisses ( #Kapitalismus) bietet immer Anschlussstellen zum #Antisemitismus, auch wenn d. Faschist #Thiel m. Sicherheit ein besonders mächtiger Akteur ist & Kritik verdient - deswegen war ich auf der Kundgebung. 5/6
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
"so sieht er [Netanjahu] aus", "das ist die Wahrheit" und er sei der "Teufel"). Es gab die üblichen Standardreaktionen: Ich sei Provokateur, wolle den Genozid in Gaza etc. pp. Auch Thiel wurde auf einem Plakat mit Hörnern dargestellt. Nichts für einen Thread, aber d. Personalisierung 4/6
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
Ein sachliches Gespräch war mit diesen Leuten nicht möglich. Es gab eine krachende Unfähigkeit, offenen Antisemitismus auch nur zu erkennen. Und ich weiß es ja selbst aus unzähligen Analysen und Erfahrungen: Antisemit*innen sind aufklärungsresistent (mehrere Teilnehmende haben mir versichert, 3/6
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
Ich habe d. Person, d. diese Karikatur aus d. Arsenalen antisemitischer Bilderwelten getragen hat,angesprochen & sie gefragt,was d. soll.Ich wurde umgehend v. 1 ganzen Gruppe bedroht & auch lange nach d. Auseinandersetzung v. Leuten, die v. dieser nichts mitbekommen hatten, aggressiv angesprochen 2/
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
Ich war vorhin b. dem Protest gg. #PeterThiel v. dem Axel-Springer-Haus #Berlin Es gab fast nur Schilder, d. sich auf d. Nahostkonflikt bezogen #ThemaVerfehlt Ein Mann trug eine Bilderwand mit eindeutig antisemitischer Symbolik: Netanjahu wird als blutrünstiges Monster m. Vampirzähnen dargestellt 1/
Bilderwand mit 4 Fotos. 3 davon zeigen ausgemergelte kleine Kinder, daneben sind "Free Palestine" Aufkleber. Das Foto rechts oben zeigt eine Karikatur von Benjamin Netanjahu mit großer Nase, abstehenden Ohren, bösem Blick und sehr langen Vampirzähnen, von denen Blut tropft.
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Reposted by Andreas Hechler
👻🎃 Philippa Amthorror 🎃👻 @ellebil.bsky.social · 22/09/2026
Tag 2 nach der Wahl. Berlin ist nicht wiederzuerkennen. Über Dahlem liegt das dumpfe Schluchzen der Eigentümer. Im Westen stauen sich SUVs mit hastig verladenem kulturellem Kapital. Erste Augenzeugen berichten von bezahlbarem Wohnraum. Wie konnte man es nur so weit kommen lassen? Ein Lagebericht.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 09/09/2026
Interview mit #FlorinLindgrün und mir von @oiigermany.org.web.brid.gy zum krachenden Scheitern des §1631e BGB, der #Inter Kinder vor medizinischer #Gewalt und #Folter schützen soll. Danke an #TaleoStüwe und das @missymagazine.bsky.social. @oiieurope.org #StopIGM #Intergeschlechtlichkeit #intersex
Seit 2021 soll ein Gesetz inter* Kinder vor geschlechtsverändernden Operationen schützen. Die Bilanz ist ernüchternd. Ein Gespräch mit der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen (IVIM).

Was bedeutet Intergeschlechtlichkeit?
Florin Lindgrün: Intergeschlechtlichkeit ist eine Form der körperlichen und geschlechtlichen Vielfalt. Der Begriff hat sich Anfang der 2010er-Jahre in der deutschsprachigen Community etabliert und ist die korrekte Übersetzung des englischen Begriffs „intersex“. Intergeschlechtlichkeit beschreibt Körper, die den normativen Vorstellungen von „männlich“ oder „weiblich“ nicht entsprechen.

Warum ist der medizinische Begriff „Varianten der Geschlechtsentwicklung“, auf dem der § 1631e „Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ (BGB) aufbaut, schon Teil des Problems?
Andreas Hechler: „Varianten der Geschlechtsentwicklung“ ist die Übersetzung von „Differences of Sex Development“ und im medizinischen Kontext gebräuchlich. „Variante” beschreibt eine „Abweichung“ von der Norm. Das verfestigt die Vorstellung von zwei Polen – in diesem Fall die zweigeschlechtliche Logik. Der Begriff „Entwicklung“ geht davon aus, dass diese Pole das höchste Entwicklungsstadium seien und alle, die da noch nicht angekommen sind, unvollständig seien. Dem setzt die Inter*-Bewegung die gleichberechtigte und neutrale Begrifflichkeit „Variationen der Geschlechtsmerkmale" entgegen.

Wer seid ihr und was macht die IVIM – OII Germany?
AH: Die IVIM – OII Germany ist die deutsche Sektion der Organisation Intersex International, eines weltweiten Netzwerks intergeschlechtlicher Selbstorganisationen. Sie wurde 2008 gegründet und existiert als Verein seit 2016. Ich bin der Inter*-Community sehr verbunden und im Beirat. Mich hat die medizinkritische Haltung der OII Germany überzeugt, die fordert, Intergeschlechtlichkeit außerhalb von MedizinKontexten zu begreifen.
FL: Ich bin seit 2024 im Verein und wurde 2025 in den Vorstand gewählt. Ich bin inter* AH: Es war in den letzten Jahrzehnten gängige Praxis, einen medizinischen Notfall zu konstruieren, um operieren zu können. Und was genau ein medizinischer Notfall ist, ist sehr dehnbar. Dieses Schlupfloch, das es schon lange gibt, wird durch das Gesetz explizit festgeschrieben. Auch da müsste nachjustiert werden.
FL: Bisher ist das Gesetz nicht evaluiert worden, obwohl die Bundesregierung eigentlich bis fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes - also im Mai 2026 - dazu einen Bericht hätte vorlegen müssen.

Das Gesetz sieht vor, dass Familiengerichte eingeschaltet werden, wenn Eltern eine geschlechtsverändernde OP wünschen, obwohl keine Gefahr für die Gesundheit des Kindes besteht. Wie läuft das ab?
AH: Auch hier gibt die Medizin als mächtiges System den Takt vor. Die interdisziplinären Kommissionen, die laut Gesetz eingesetzt werden müssen, sind maßgeblich von Ärzt*innen bestimmt. Es gibt keine juristische oder sozialwissenschaftliche Perspektive, die pathologisierende Begründungslogiken überprüfen könnte. EIne Inter*-Perspektive ist lediglich optional.
FL: Nur wenn eine solche Kommission eine OP befürwortet, können Eltern einen Antrag beim Familiengericht stellen. Wir wissen aus der inter*-Beratung und Community, dass es Eltern gibt, die von Klinik zu Klinik gehen, bis sie eine befürwortende Stellungnahme erhalten. Familienrichter*innen haben in aller Regel keine Ahnung vom Thema und auch nicht von der Gewalt, die inter*Personen widerfährt. Es gibt keine verpflichtenden Fortbildungen. So hängt eine unvoreingenommene Entscheidung vom persönlichen Engagement der einzelnen Richter*innen ab. Auch eine laufende Studie

von Pathologisierung geben, dazu medizinische Gewalt, innerfamiliäre und öffentliche Tabuisierung wie auch Leugnung und Bagatellisierung dieser Gewalt und eine allgemeine Benachteiligung in allen Lebensbereichen, die eine Zuordnung binärer Geschlechtlichkeit verlangen. Die Folgen können Traumatisierung, Entfremdung vom eigenen Körper, existenzielle Veruder Uni Flensburg  von Nick Markwald und Anna Katharina Mangold zeigt, dass das Gesetz falsch angewandt wird: In allen untersuchten Fällen sind die Richter*innen den Stellungnahmen unkritisch gefolgt.

Was bedeutet der fehlende Schutz für inter*Personen?
FL: Er bedeutet eine Fortführung der strukturellen medizinischen Gewalt. Unsere Körper werden als vermeintlich krank erklärt. Es gibt viele schlimme Folgen von diesen Eingriffen: Genitalverstümmelungen, Harnwegsinfektionen und Komplikationen, die das ganze Leben lang auftreten können, Verlust der Zeugungs- und Gebärfähigkeit, Notwendigkeit weiterer Operationen und mit all dem eine große Abhängigkeit vom medizinischen Apparat...
AH: Ganz allgemein kann es Widerfahrnisse

eine Million Menschen in Deutschland intergeschlechtlich sind. Zugleich sind diejenigen Inter*, die sich politisch in diesem Themenfeld engagieren, eine verschwindend kleine Minderheit. Viele trauen sich nicht, sich sichtbar zu machen oder politisch zu engagieren. Es ist eine Belastung, sich der zweigeschlechtlich normativen Gesellschaft und dem pathologischen Blick auf inter* Körper auszusetzen. Queere und feministische Bewegungen – also die nahen Verbündeten – verstehen häufig das Kernproblem nicht ausreichend. Sie reduzieren Inter* auf Fragen geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung. Es ist unsere Hauptforderung, dass die medizinische Gewalt enden muss. Wichtig wäre es, diese Inhalte der Inter*-Bewegung besser kennenzulernen und zu teilen, inter*Personen einzubeziehen oder in wichtige Entscheidungspositionen zu heben. Die Gewalt muss skandalisiert und Mediziner*innen in dem Feld muss das Handwerk gelegt werden.
AH: Historisch hat sich die Medizin des Themas Intergeschlechtlichkeit ermächtigt und es sich angeeignet. Es geht darum, es der Medizin wieder zu entziehen. Das Ziel von Inter*-Aktivismus ist die körperliche Unversehrtheit und geschlechtliche Selbstbestimmung von allen inter* Menschen.

oiigermany.org
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 03/09/2026
Unbelievable that he got his doctorate under John Money’s supervision & was also working w/ Robert Stoller – both persons, specifically Money, play a questionable role in developing the case management f. intersex people which began its triumphant march across the Western world in the 1960s/70s. 5/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 03/09/2026
Tiger also speaks very openly about difficult topics rarely addressed like #suicide and feelings of #revenge among #intersex individuals. 4/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 03/09/2026
Living openly #gay he speaks extensively about gay life in the US over the course of several decades, loss and mourning through #HIV, shame, body politics, #BDSM and the specific importance #masturbation had for him in discovering his own genitals and sexual joy. 3/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 03/09/2026
He was indirectly involved in the establishment of the legendary #ISNA (Intersex Society of North America), the first intersex organization in the US. #IntersexHistory #HermStories 2/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 03/09/2026
Phenomenally good and interesting biographical interview with #TigerDevore – strong recommendation! theoutwordsarchive.org/interview/ti... Tiger is one of the very first #intersex people to come out in the US and was absolutely crucial for building the intersex movement. #ComingOut 1/5
theoutwordsarchive.org
Tiger Devore - The Outwords Archive
Some of Tiger Devore’s earliest memories are of pediatric wards where “we were all stuck in our cribs; we didn’t really talk to each other.” […]
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 18/08/2026
Es freut mich, dass du meinen Text "Beharrliche Bilder" gelesen hast und ihn ausführlich zitierst - merci 😊 Ich würde mir wünschen, dass mehr Medienschaffende ihn sich zu Herzen nehmen.
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Reposted by Andreas Hechler
OII Europe @oiieurope.org · 23/07/2026
Despite Germany's law aiming to protect intersex children, harmful practices continue in 2026 due to significant loopholes in the Code - read our full statement here (auch auf Deutsch): www.oiieurope.org/evaluation-o... #StopIGM #IntersexHumanRights
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 23/07/2026
nachdenken, schreiben, publizieren, dokumentieren (tolle Doku zu #Zwangssterilisation en!) und sogar Spiele entwickeln, alles in #LeichteSprache und barrierearm. Wie so viele Projekte brauchen sie Geld - es lohnt sich, ein Abo abzuschließen! www.andererseits.org 2/2
andererseits.org
Startseite - andererseits.org
andererseits ist ein Magazin für Behinderung und Gesellschaft. Bei uns arbeiten Journalist*innen mit und ohne Behinderungen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 23/07/2026
Ich bin neuerdings Abonnent von dem gedruckten wie Online-Magazin @andererseits.org wie auch dem Newsletter und bin ganz begeistert. Andererseits ist ein Medienprojekt, in dem behinderte und nicht-behinderte Menschen gleichberechtigt rund um die Themen #Behinderung, #Inklusion und #Ableismus 1/2
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/07/2026
Petition gegen den ideologischen Unsinn des IOC: www.openpetition.de/petition/kom... @openpetition.bsky.social 6/6
openpetition.de
Kommentare: Offener Brief: Für einen Sport für alle Geschlechter und gegen Geschlechtertests des IOC - Online-Petition
Liebe Kolleg*innen in der Sportwissenschaft, in Sportverbänden, Sportvereinen und Sportorganisationen, liebe sportinteressierte Menschen, am 26. März 2026 veröffentlichte das Internationale Olympische...
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/07/2026
Not so fun fact: Das Statement befördert im Namen der Fairness, Sicherheit und Integrität de facto #Ausgrenzung, #Exklusion und Zwangsoutings. Die Deutsche Sporthochschule Köln hat hierzu eine Stellungnahme verfasst: www.dshs-koeln.de/universitaet... 5/6
dshs-koeln.de
Für einen Sport für alle Geschlechter
Die Deutsche Sporthochschule Köln nimmt die „Woche der Vielfalt“ und die neue IOC-Policy zum Anlass, zentrale Perspektiven aus Wissenschaft, Lehre und Hochschulentwicklung einzubringen. Im Mittelpunkt...
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/07/2026
Fun fact: Je ausgefeilter & enger d. Differenzierung wird, je mehr Definitionen d. jeweils 'wahren' Geschlechtern zugeordnet werden, desto mehr Menschen fallen heraus. In d. Fahndung nach einer geschlechtseindeutigen Gewissheit zerstört d. mediz. Diagnostik im Prinzip d. Gewissheit überhaupt. 🙃 4/6
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/07/2026
Wen eine Fachdiskussion um SRY genauer interessiert, der*m empfehle ich u.a. Heinz-Jürgen Voß' 'Making Sex Revisited': www.transcript-verlag.de/media/pdf/2e... #Trans #Inter #divers #nichtbinär 3/6
transcript-verlag.de
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/07/2026
Neben wirklich haarsträubenden Aussagen zu #Geschlecht sollen zum "Schutz des Frauensports" primär SRY (Sex-determining region of Y) und Testosteronlevel herangezogen werden. Dabei werden medizinische und naturwissenschaftliche Forschung ignoriert und #Menschenrechte gleich mitkassiert. 2/6
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/07/2026
Lustig, wie die Fetischist*innen der #Zweigeschlechtlichkeit immer neue Differenzmarker (er)finden, um fein säuberlich die Männlein von den Weiblein zu scheiden. Dieses Mal in Folge 38.549: das Internationale Olympische Komitee #IOC Ihr Ideologiepapier: stillmed.olympics.com/media/Docume... 1/6
stillmed.olympics.com
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Für staatliche Stellen finde ich das bemerkenswert und wünsche den Antragstellenden viel Erfolg. Wenn bei Inter* anstelle von "geschlechtszuweisend" von "geschlechtsverändernd" geschrieben würde, wären die Anträge noch besser. 😉 8/8
Bezogen auf den Arbeitsmarkt und das Beschäftigungsverhältnis berichten transgeschlechtliche Menschen häufig von Diskriminierung bei Bewerbungsgesprächen, ungerechter Behandlung am Arbeitsplatz und Problemen beim Zugang zu sicheren Arbeitsumgebungen. Das führt zu niedrigeren Beschäftigungsquoten oder häufigerem Jobwechsel.

Intergeschlechtliche Personen können durch medizinische Erfordernisse, wie die Behandlung von irreversiblen Folgen geschlechtsangleichender Operationen in der frühen Kindheit, oder formale Hürden (z. B. im Identitäts- oder Ausweisverfahren) von einer temporären Beeinträchtigung im Arbeitsleben betroffen sein oder sich aufgrund der dadurch entstehenden seelischen Belastung (Minderheitenstress) nicht auf vollzeitnahe Beschäftigungen fokussieren. Zudem erleben sie ein hohes Ausmaß an Diskriminierung am Arbeitsplatz, was sich auf Gesundheit, Resilienz und Arbeitsfähigkeit auswirkt.

Nonbinäre Personen erleben, neben Diskriminierung im Arbeitsalltag z. B. durch soziale Ausgrenzung, in manchen Fällen Unsicherheiten in der Arbeitssprache, Amts- und Verwaltungsprozessen, was zu administrativen Verzögerungen oder Klärungsbedarf bei Gehalts- oder Vertragsfragen führen kann.

Zur Lage von tin* Personen auf dem Arbeitsmarkt gibt es für die Bundesebene Angaben in einer Studie zur Arbeitssituation von LSBTIQA* Personen in Deutschland.

Durch die Kombination aus höherer Arbeitslosigkeit, Teilzeit- oder prekären Arbeitsverhältnissen und potenzieller Diskriminierung ergibt sich oft ein geringeres durchschnittliches Einkommen. Die Inanspruchnahme von Transferleistungen (z. B. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe) kann umfangreicher sein als im Durchschnitt der Bevölkerung, bedingt durch längere Übergangsphasen oder unstetige Erwerbsbiografien.

Kosten für medizinische Behandlungen, Hormontherapien, Operationen oder rechtliche/verwaltungsbedingte Ausgaben können eine zusätzliche finanzielle Belastungdarstellen, insbesondere wenn keine ausreichende Krankenversicherung oder finanzielle Absicherung besteht.

Zugänge zu Bildung, Beratung und Selbsthilfegruppen variieren regional stark; dort, wo Unterstützungsangebote fehlen, verschärft sich teilweise die ökonomische Belastung.

Bundesweit wird versucht durch Antidiskriminierungsgesetze und Sichtbarkeit in Berichten, die Datenlücken zu schließen. Dennoch bleiben Bürokratiehemmnisse und ungenaue bzw. unterschiedliche Datenerfassung in den Bundesländern sowie fehlende repräsentative Daten eine Herausforderung.

Eine ökonomische ausreichende Absicherung ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten. Eine solide Datenlage kann einen Beitrag dazu leisten.

Protokollnotiz BY: „Bayern bekräftigt, dass es für die Ausweitung der GFMK auf queerpolitische Themen einer Änderung der Geschäftsordnung bedarf. Bayern begrüßt das grundsätzliche Ziel, queerpolitische Themen voranzubringen. Dennoch bedarf es zunächst der Klärung, ob und in welchem Umfang die GFMK das richtige Gremium für die Behandlung eines solchen Querschnittthemas darstellt.“
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
ebenso wie #Minderheitenstress und #Diskriminierung am Arbeitsplatz, was in seiner Gesamtheit zu #Armut, #Deklassierung und #Prekarität führt. 7/8
Tin* Personen stehen vor finanziellen Herausforderungen, von denen Personen der sogenannten Mehrheitsgesellschaft nicht betroffen sind. Dennoch sind Daten zu ihrer ökonomischen Situation bisher nicht umfassend erhoben worden. In der Vergangenheit wurden partiell z. B. für eine Zielgruppe oder eine Region Daten erfasst und oftmals finden sich Angaben zu dieser Zielgruppe subsumiert unter der Kategorie LSBTIQ*. Da sie aber in dieser Kategorie eine Minderheit darstellen und ihre Bedarfe sich auf verschiedenen Ebenen von denen der Gruppe der lesbischen, schwulen und bisexuellen Personen unterscheiden, gibt es wenig erkenntnisreiche Angaben zu ihnen. Weiterhin werden speziell die Themenbereiche „ökonomische Belange“ und „tin* Personen“ bisher nicht zusammengeführt. Das Thema ist komplex, weil es verschränkt ist mit sozialen und politischen Zusammenhängen und die Betrachtung der Folgen ökonomischer Belange von Interesse sind, wenn es um gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geht.

Allgemein gefasst kann gesagt werden, dass individuelle ökonomische Rahmenbedingungen auch Grundlage für einen sozialen und politischen Handlungsspielraum darstellen. Faktoren wie Diskriminierung am Arbeitsplatz und gesundheitliche Barrieren (z. B. durch Folgen von rechtswidrigen Operationen an intergeschlechtlichen Kindern in der Vergangenheit) wirken sich direkt auf Einkommen, Beschäftigungsstatus und wirtschaftliche Sicherheit aus. Daten zu diesem Thema wurden in der Vergangenheit überwiegend unter der Perspektive des Beschäftigungsverhältnisses gefasst. Statistiken zu Löhnen nach den Kategorien trans-, intergeschlechtlicher oder nonbinärer Geschlechtsidentität fehlen häufig aufgrund von Untererfassung in großen Datensätzen, Diskriminierungserfahrungen und Barrieren beim Zugang zu Erhebungen. Dennoch gibt es wiederkehrende Hinweise auf höhere Arbeitslosenraten und prekäre Beschäftigungsverhältnisse in diesen Gruppen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Die Zusammenhänge zwischen #Klasse bzw. #Klassismus und TIN-Lebensrealitäten werden korrekt wiedergegeben, bei #Inter wird auf Beeinträchtigungen im Arbeitsleben aufgrund von #OPs und anderer medizinischer Behandlungen wie auch formaler Hürden eingegangen 6/8
TOP 10.2 Forschungskonzept zur ökonomischen Situation von tin* Personen
Antragstellendes Land: Sachsen
Mitantragstellung: RP
Votum: Einstimmig

Beschluss:

1. Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) stellt fest, dass trans-, intergeschlechtliche und nonbinäre (tin*) Menschen weiterhin von Benachteiligungen betroffen sind. Sie verstehen Art. 3 Abs. 3 GG auch als einen in der Praxis stetig weiter zu gestaltenden Auftrag, um für alle Geschlechter einen gleichberechtigten Ressourcenzugang zu ermöglichen.

2. Die GFMK stellt fest, dass es einen Mangel an aussagefähigen Daten zur ökonomischen Situiertheit von tin* Personen für die Bundesrepublik Deutschland gibt. Diese stellen eine mangelnde Grundlage dafür dar, Bedarfe und Problemlagen zu identifizieren sowie daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und diese in Umsetzung zu bringen.

3. Die GFMK bittet die Bundesregierung (BMBFSFJ), Daten zur ökonomischen Situation von tin* Personen zu erheben, um den Handlungsbedarf präzisieren zu können und die Erkenntnisse öffentlich zugänglich zu machen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Zudem soll in der #NS-Erinnerungspolitik der Verfolgung von TIN-Personen gedacht werden. Nicht zuletzt wird auf den Zeitdruck verwiesen, "um die Berichte hochbetagter Zeitzeug:innen und Betroffener auszuwerten und wertvolle Erkenntnisse zu sichern" 5/8
Insgesamt erscheint eine bundesweite, wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung des historischen Unrechts gegenüber trans*, inter* und nicht-binären Menschen geboten. Sie kann dazu beitragen, historische Erfahrungen systematisch zu dokumentieren, bestehende Wissenslücken zu schließen und die Grundlage für eine angemessene Berücksichtigung in der Forschungs-, Bildungs- und Erinnerungsarbeit zu schaffen. Um die Berichte hochbetagter Zeitzeug:innen und Betroffener auszuwerten und wertvolle Erkenntnisse zu sichern, wird eine zeitnahe Umsetzung des Vorhabens empfohlen.

Protokollnotiz BY: „Bayern bekräftigt, dass es für die Ausweitung der GFMK auf queerpolitische Themen einer Änderung der Geschäftsordnung bedarf. Bayern begrüßt das grundsätzliche Ziel, queerpolitische Themen voranzubringen. Dennoch bedarf es zunächst der Klärung, ob und in welchem Umfang die GFMK das richtige Gremium für die Behandlung eines solchen Querschnittthemas darstellt.“
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
"gesellschaftliche, rechtliche, politische, medizinische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen untersuch[t werd]en, die Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ermöglicht oder verstärkt haben". 4/8
Mit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) am 1. November 2024 wurde erstmals eine diskriminierungsfreie Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen auf Grundlage einer Selbsterklärung ermöglicht. Das SBGG ersetzt das frühere Transsexuellengesetz (TSG), das trans* und non-binäre Personen über Jahrzehnte hinweg in vielfältiger Weise entrechtet hat. Zu dem durch das TSG verursachten Unrecht zählen unter anderem medizinische Zwangsmaßnahmen sowie pathologisierende und entwürdigende Begutachtungsverfahren. Das Bundesverfassungsgericht erklärte zwischen den 1990er Jahren und 2011 in insgesamt sechs Entscheidungen zentrale Bestimmungen des TSG für verfassungswidrig. Ein besonders tiefgreifender Einschnitt in das Leben der Betroffenen war der bis zum Jahr 2011 im TSG festgeschriebene OP- und Sterilisationszwang. An den Folgen dieses Gesetzes leiden viele Betroffene bis heute.

Auch inter* Menschen ist schweres Unrecht widerfahren. Häufig wurden an ihnen bereits im Säuglings- oder Kindesalter medizinisch nicht zwingend notwendige, geschlechtszuweisende Operationen vorgenommen. Diese Eingriffe gehen in vielen Fällen mit gravierenden physischen und psychischen Folgen einher und stellen erhebliche Verletzungen der körperlichen Unversehrtheit dar. Betroffene ordnen diese genitalverändernden Operationen oftmals als „Genitalverstümmelungen“ ein. Erst mit dem „Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ vom 12. Mai 2021 wurde ein gesetzlicher Schutz vor solchen Eingriffen geschaffen.

Darüber hinaus zeigt unter anderem der Blick in die NS-Zeit, dass trans*, inter* und nicht-binäre Personen staatlicher Repression und Verfolgung ausgesetzt waren. Zwar richtete sich § 175 StGB in besonderer Weise gegen homosexuelle Männer, doch wurden auch trans*, inter* und weitere geschlechts-nonkonforme Personen kriminalisiert, zwangssterilisiert, inhaftiert oder anderweitig verfolgt. Ihre Erfahrungen sind bislang sowohl in der historischen Forschung al
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Es wird von "historischen Kontinuitäten der Diskriminierungs- und Gewalterlebnisse" gesprochen, die "Einrichtung eines Entschädigungsfonds des Bundes für gendervariante Menschen" angedacht, #Zwangssterilisationen und aufgezwungene Operationen kritisiert und es sollen 3/8
Bundesgesetzgebung von Körperverletzung (wie Zwangssterilisierungen, ungewollten geschlechtszuweisenden und -vereindeutigenden Operationen) betroffen sind, zu prüfen.

5. Die Bundesregierung wird gebeten, die Durchführung einer solchen Aufarbeitung bei einer geeigneten bundesweit agierenden Einrichtung anzusiedeln, die über ausgewiesene Expertise in der wissenschaftlichen Erforschung und Dokumentation der Lebensrealitäten queerer Menschen verfügt. Dabei sollte auf bestehende institutionelle Kompetenzen zurückgegriffen werden, insbesondere auf Einrichtungen, die sich mit der Erinnerung an historische Verfolgung, etwa im Nationalsozialismus, der Sammlung und Auswertung von Zeitzeug:innenberichten sowie der Förderung von Bildungs-, Forschungs- und Vernetzungsarbeit befassen.

6. Die beauftragte Institution sollte vor allem
- den unterschiedlichen Lebens- und Leidenserfahrungen sowie Lebenswelten trans*, inter* und nicht-binärer Menschen Rechnung tragen,
- gesellschaftliche, rechtliche, politische, medizinische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen untersuchen, die Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ermöglicht oder verstärkt haben,
- Maßnahmen der Erinnerungs-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit entwickeln, um die Erkenntnisse dauerhaft im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern sowie
- die Perspektiven und Erfahrungen von Betroffenen und Selbstorganisationen angemessen einbeziehen.

7. Die Bundesregierung wird gebeten, die Ergebnisse der Aufarbeitung in geeigneter Weise zu veröffentlichen und Maßnahmen für die Anerkennung und Wiedergutmachung von Menschen, die von staatlicher Repression und Verfolgung betroffen waren, zu prüfen.

Begründung:
Die seit jeher andauernden Diskriminierungs-, Ausgrenzungs- und Gewalterlebnisse trans*, inter* und nicht-binärer Menschen in Deutschland und seiner Vorgängerstaaten sind bislang kaum systematisch aufgearbeitet worden und wirken in vielen Fällen bis in die Gegenwart fort.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
ausgesprochen, zum anderen für eine Forschung zu deren ökonomischer Situation. Die Begründungen sind informiert und gehen auch auf die spezifische Situation intergeschlechtlicher Menschen ein - leider nach wie vor eine Seltenheit, wenn von #TIN oder #LSBTQI die Rede ist. 2/8
TOP 10.1 Aufarbeitung des historischen Unrechts an trans*, nicht-binären und inter* Menschen – Konsequenzen für eine gleichberechtigte Zukunft
Antragstellendes Land: Nordrhein-Westfalen
Mitantragstellung: BW, HE, RP, HB, MV, BE
Votum: Einstimmig

Beschluss:

1. Die GFMK bittet die Bundesregierung, eine bundesweite, unabhängige und wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung des historischen Unrechts gegenüber trans*, nicht-binären und inter* Personen – zu initiieren und zu fördern.

2. Ziel der Aufarbeitung soll es sein, ihre Diskriminierungs-, Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen in Deutschland systematisch zu erforschen, sichtbar zu machen und gesellschaftlich aufzuarbeiten. Dabei sollen auch die unterschiedlichen historischen, politisch-rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in West- und Ostdeutschland berücksichtigt werden.

3. Angesichts der besonders tiefgreifenden politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert sollte sich die Aufarbeitung schwerpunktmäßig auf diesen Zeitrahmen konzentrieren. Zugleich sind auch jüngere und gegenwärtige Entwicklungen im 21. Jahrhundert in den Blick zu nehmen, um die historischen Kontinuitäten der Diskriminierungs- und Gewalterlebnisse aufzuzeigen.

4. Die GFMK bittet die Bundesregierung, die Einrichtung eines Entschädigungsfonds des Bundes für gendervariante Menschen, die aufgrund der historischen
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Vor 1 Monat hat d. 36. Konferenz d. Gleichstellungs-/Frauenminister-/senator*innen d. Länder bemerkenswerte Beschlüsse gefasst: Zum einen haben sie sich f. d. Aufarbeitung d. hist. Unrechts an #TIN Personen www. gleichstellungsministerkonferenz.de/documents/extern.pdf @petrakoepping.bsky.social 1/8
Beschlüsse der 36. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und
-senatoren der Länder

Vorsitz:
Staatsministerin Petra Köpping
Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesell-schaftlichen Zusammenhalt
Dresden, 18. und 19. Juni 2026
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 14/07/2026
Mit Nazis reden #dieEinzigeSpracheDieSieVerstehen #adressat*innenbezogeneKommunikation #NSEuthanasie
Dorothea Kaliwe wurde von ihrer Tochter Ursula und dem Schwiegersohn Theo Zobel vor der »Euthanasie« gerettet. Sie fuhren dem Verlegungstransport in die Tötungsanstalt Pfafferode hinterher. Weil Theo Zobel als Förster eine Pistole besaß, konnte er erfolgreich drohen:
»lch gehe jetzt mit meiner Schwiegermutter durch diese Tür, und wenn Sie zum Telefon greifen, verlassen wir diesen Raum nicht lebend.«
Interview mit Ursula Becker vom 14.12.2017.
ArEGL.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 01/07/2026
Der hemmungslose #Ableismus der deutschen Gesellschaft gepaart mit ihrer #Interfeindlichkeit schafft so tagtäglich Fakten und führt zur #Abtreibung behinderter und/oder intergeschlechtlicher Föten. #NIPT #NoNIPT #PND #Behinderung #Intergeschlechtlichkeit @genetzwerk.bsky.social 2/2
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 01/07/2026
Mit dem #Bluttest wird die #Selektion zeitlich immer weiter vorgezogen und als Kassenleistung normalisiert. Wie eine breite Koalition über alle politischen Lager hinweg selbst ein einfaches Monitoring/Evaluieren verhindert ist einfach nur schäbig. www.gen-ethisches-netzwerk.de/juni-2026/ve... 1/2
gen-ethisches-netzwerk.de
Verpassen wir die Notbremse?
Ein interfraktioneller Antrag will die Folgen der Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien* erforschen lassen und ein neues Verfahren für die ethische Prüfung künftiger vorgeburtlicher Tests sch...
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 22/06/2026
Die Schändung geht einher mit der bis heute anhaltenden Praxis von #Zwangssterilisationen an behinderten und intergeschlechtlichen Menschen. Zwangssterilisierung ist ein Verbrechen. #Behinderung #Ableismus #Intergeschlechtlichkeit 2/2
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 22/06/2026
Es gibt in Deutschland, dem #Aufarbeitungsweltmeister, lediglich zwei Mahnmale für die Oper der #Zwangssterilisation im #NS. Mind. eins davon, das in #Mannheim, wird regelmäßig geschändet, zuletzt Ende Mai 2026. kommunalinfo-mannheim.de/2026/06/03/s... 1/2
kommunalinfo-mannheim.de
Schändung des Mahnmals für die Opfer der NS-Zwangssterilisation wieder weg - Kommunalinfo Mannheim
Am Freitag, 29.5.2026 erreichte den Arbeitskreis NS-Justiz Mannheim die Nachricht, dass das Mahnmal für die Opfer der NS-Zwangssterilisation mit einer menschenfeindlichen Parole beschmiert wurde. Der ...
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 12/06/2026
Looking forward to speaking tonight at this panel about Nazi-'euthanasia' I'll focus on the ignorance regarding the survivors & places of murder, the lack of knowledge in German society & the continuities of German ableism www.tu.berlin/asf/veransta... @deplhaus.bsky.social @olivergaida.bsky.social
tu.berlin
Between Marginalization and Recognition: Germany's Unfinished Reckoning with its Nazi Past
12.06.2026 | Roundtable and Discussion June 12, 2026, 6-8 p.m., Information Center, Memorial to the Murdered Jews of Europe, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin Roundtable: Oliver Gaida (Memorial to ...
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Reposted by Andreas Hechler
Assholocene Advisory @assholocene.bsky.social · 10/06/2026
Die fossile Industrie bekommt täglich $3,3 Mrd. staatliche Subventionen — fünfmal mehr als Solar & Wind – und $1,6 Mrd. davon landen als Gewinn in privaten Taschen... Dafür bieten wir die erste Glaubwürdige CO2-Kompensation für klimaneutrale Klimazerstörung!
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 30/05/2026
Mein Text "Fragmentarisches zur NS-‚Euthanasie‘ heute. Diagnosen von Gewicht II" ist jetzt online zugänglich: andreashechler.com/files/Hechle... #NS #NSEuthanasie #Euthanasie #Ableismus #Behinderung #AktionT4 Das Buch: www.edition-assemblage.de/buecher/gege... @editionassemblage.bsky.social
Im ersten Band der Gegendiagnose-Reihe habe ich meinen Text Diagnosen von Gewicht (vgl. Hechler 2015) veröffentlicht. Der Fokus des damaligen Beitrags sind die innerfamiliiren Folgeeffekte, die die Ermordung meiner Urgroßmutter Emilie Rau in Hadamar im Rahmen der Aktion T4 hatte und hat. Der vorliegende Text ist in gewisser Hinsicht eine Fortsetzung. Ich schreibe über meine eigenen Lernprozesse, korrigiere Fehler und berichte über Erfahrungen, die ich seitdem gemacht habe. Es sind zumeist eher kurze Erlebnisse und Gedanken, die durch (die Kontinuitäten des) Ableismus — das übergeordnete Thema dieses Beitrags — zusammengehalten werden. Diese sind fragmentarisch, so, wie die Geschichte der NS-"Euthanasie" und ihre Rezeption eben nicht 'fertig' ist, sondern hier und da aufploppt und sich doch zu einem Gesamtbild zusammenfügt.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 27/05/2026
Die medizinische Folter an intergeschlechtlichen Babies, Kindern und Jugendlichen geht unvermindert weiter, obwohl ein vor 5 Jahren in Kraft getretenen Gesetzes genau dies verhindern sollte. Es ist zum Ausrasten 😡 #Intergeschlechtlichkeit #Inter #Divers #DritteOption #MedizinischeGewalt #IGM
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/04/2026
... deren Kontinuitäten, #Behinderung, #Inklusion und #Ableismus befassen, auf Augenhöhe zu inkludieren und mit Entscheidungsmacht (Gremien, Aufsichts-/Beiräte, konzeptionelle Arbeit, Leitungsebenen, ...) auszustatten. #folgegenerationen 2/2
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/04/2026
Ich habe gestern ein flammendes Plädoyer dafür gehalten, Angehörige von #NSEuthanasie-Opfern in alle gesellschaftlichen Bereiche (Gedenkstätten & -orte, Politik, Wissenschaft, ...), die sich mit #Erinnerungspolitik, #NS-Geschichte, ... Zum Nachhören: andreashechler.com/publications... 1/2
Andreas Hechler steht an einem Redner*innenpult auf der linken Seite vor einem Mikrofon. Er trägt ein weißes Poloshirt, eine schwarze Brille und ein dunkles Base-Cap. Er blickt nach vorne zu den Zuhörenden.
Hinter ihm ist eine Leinwand, die folgenden Text zeigt:
"Heterogenes Lehrpersonal & heterogene Lerngruppen
* Alle haben etwas davon, wenn Heterogenität (Positionierungen, Erfahrungen, ...) produktiv nutzbar gemacht wird.
* Familienangehörige und behinderte Menschen als Expert*innen anerkennen, einstellen und bezahlen."
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 16/04/2026
Der #Ableismus gehört zur deutschen #Staatsräson wie der #Rassismus zur #Polizei. Aktuellstes Bsp: Extreme Kürzungspläne f. behinderte Menschen www.der-paritaetische.de/alle-meldung... ePetition dagegen: epetitionen.bundestag.de/petitionen/_... @paritaet.bsky.social #Behinderung #AbleismusTötet
der-paritaetische.de
Paritätischer enthüllt internes Arbeitspapier: Drastische Kürzungspläne gefährden Leistungen für Menschen mit Behinderungen, Kinder und Familien
Dem Paritätischen Gesamtverband liegt ein internes Arbeitspapier vor, das belegt: Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände diskutieren im Verborgenen drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, ...
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 07/04/2026
Besonders unglaublich ist die Praxis, Frauen zwangsweise zu sterilisieren nach widerfahrener #sexualisierteGewalt, damit diese nicht schwanger werden. Was für ein bösartiges #VictimBlaming! 5/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 07/04/2026
Erhebungen gibt es seit 2017 nicht mehr. Und selbst wenn behinderte Menschen ein Kind bekommen, steht sofort das Jugendamt Beifuß um das Neugeborene zu kidnappen. 4/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 07/04/2026
Trotz des 1992 beschlossenen Verbots von Zwangssterilisationen bei Minderjährigen & b. Erwachsenen unter Auflagen sind informierte, freiwillige Entscheidungen behinderter Menschen d. Ausnahme. Mal entscheiden d. Eltern, mal d. Ärzt*innenschaft; dazu kommen etliche illegale Zwangssterilisationen. 3/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 07/04/2026
Reproduktive Rechte und #Selbstbestimmung haben für behinderte Menschen noch nie gegolten und die TäterInnen erfreuen sich wie eh und je umfassender Straffreiheit. 2/5
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 07/04/2026
#Zwangssterilisation en behinderter Menschen, insb. an #Mädchen & #Frauen, stehen in einer ungebrochen eugenischen Kontinuität, die bis heute in Dt. anhält. archive.is/2026.03.24-0... #Behinderung #Ableismus #Eugenik @christinaberndt.bsky.social @andererseits.org @olivertolmein.bsky.social 1/5
archive.is
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 15/03/2026
Du hast recht! Ich kann es leider nicht mehr editieren. 😔 Eine bessere Bildbeschreibung: SW-Porträt v. Emilie Rau, ca. 1910. Sie hat hochgestecktes Haar und blickt leicht lächelnd in die Kamera. Sie trägt ein gemustertes Kleid über einer hellen Spitzenbluse mit kleinem Schmuckstück am Kragen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 10/03/2026
Looksmaxxer kommen ursprünglich aus d. #Manosphere & insbesondere #Incel-Communities & pflegen eine sehr eigene Sprache. Diese diffundiert zunehmend in d. Mainstream. #Männlichkeit #ExtremeRechte @spiegel.de 2/2
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