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Andreas Hechler

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Software | Code | im Zweifel für den Zweifel | er/he | Themen u.a. NS-'Euthanasie', Ableismus, Intergeschlechtlichkeit, Männlichkeit, extreme Rechte, Intersektionalität andreashechler.com

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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/09/2026
Ich war vorhin b. dem Protest gg. #PeterThiel v. dem Axel-Springer-Haus #Berlin Es gab fast nur Schilder, d. sich auf d. Nahostkonflikt bezogen #ThemaVerfehlt Ein Mann trug eine Bilderwand mit eindeutig antisemitischer Symbolik: Netanjahu wird als blutrünstiges Monster m. Vampirzähnen dargestellt 1/
Bilderwand mit 4 Fotos. 3 davon zeigen ausgemergelte kleine Kinder, daneben sind "Free Palestine" Aufkleber. Das Foto rechts oben zeigt eine Karikatur von Benjamin Netanjahu mit großer Nase, abstehenden Ohren, bösem Blick und sehr langen Vampirzähnen, von denen Blut tropft.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 09/09/2026
Interview mit #FlorinLindgrün und mir von @oiigermany.org.web.brid.gy zum krachenden Scheitern des §1631e BGB, der #Inter Kinder vor medizinischer #Gewalt und #Folter schützen soll. Danke an #TaleoStüwe und das @missymagazine.bsky.social. @oiieurope.org #StopIGM #Intergeschlechtlichkeit #intersex
Seit 2021 soll ein Gesetz inter* Kinder vor geschlechtsverändernden Operationen schützen. Die Bilanz ist ernüchternd. Ein Gespräch mit der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen (IVIM).

Was bedeutet Intergeschlechtlichkeit?
Florin Lindgrün: Intergeschlechtlichkeit ist eine Form der körperlichen und geschlechtlichen Vielfalt. Der Begriff hat sich Anfang der 2010er-Jahre in der deutschsprachigen Community etabliert und ist die korrekte Übersetzung des englischen Begriffs „intersex“. Intergeschlechtlichkeit beschreibt Körper, die den normativen Vorstellungen von „männlich“ oder „weiblich“ nicht entsprechen.

Warum ist der medizinische Begriff „Varianten der Geschlechtsentwicklung“, auf dem der § 1631e „Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ (BGB) aufbaut, schon Teil des Problems?
Andreas Hechler: „Varianten der Geschlechtsentwicklung“ ist die Übersetzung von „Differences of Sex Development“ und im medizinischen Kontext gebräuchlich. „Variante” beschreibt eine „Abweichung“ von der Norm. Das verfestigt die Vorstellung von zwei Polen – in diesem Fall die zweigeschlechtliche Logik. Der Begriff „Entwicklung“ geht davon aus, dass diese Pole das höchste Entwicklungsstadium seien und alle, die da noch nicht angekommen sind, unvollständig seien. Dem setzt die Inter*-Bewegung die gleichberechtigte und neutrale Begrifflichkeit „Variationen der Geschlechtsmerkmale" entgegen.

Wer seid ihr und was macht die IVIM – OII Germany?
AH: Die IVIM – OII Germany ist die deutsche Sektion der Organisation Intersex International, eines weltweiten Netzwerks intergeschlechtlicher Selbstorganisationen. Sie wurde 2008 gegründet und existiert als Verein seit 2016. Ich bin der Inter*-Community sehr verbunden und im Beirat. Mich hat die medizinkritische Haltung der OII Germany überzeugt, die fordert, Intergeschlechtlichkeit außerhalb von MedizinKontexten zu begreifen.
FL: Ich bin seit 2024 im Verein und wurde 2025 in den Vorstand gewählt. Ich bin inter* AH: Es war in den letzten Jahrzehnten gängige Praxis, einen medizinischen Notfall zu konstruieren, um operieren zu können. Und was genau ein medizinischer Notfall ist, ist sehr dehnbar. Dieses Schlupfloch, das es schon lange gibt, wird durch das Gesetz explizit festgeschrieben. Auch da müsste nachjustiert werden.
FL: Bisher ist das Gesetz nicht evaluiert worden, obwohl die Bundesregierung eigentlich bis fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes - also im Mai 2026 - dazu einen Bericht hätte vorlegen müssen.

Das Gesetz sieht vor, dass Familiengerichte eingeschaltet werden, wenn Eltern eine geschlechtsverändernde OP wünschen, obwohl keine Gefahr für die Gesundheit des Kindes besteht. Wie läuft das ab?
AH: Auch hier gibt die Medizin als mächtiges System den Takt vor. Die interdisziplinären Kommissionen, die laut Gesetz eingesetzt werden müssen, sind maßgeblich von Ärzt*innen bestimmt. Es gibt keine juristische oder sozialwissenschaftliche Perspektive, die pathologisierende Begründungslogiken überprüfen könnte. EIne Inter*-Perspektive ist lediglich optional.
FL: Nur wenn eine solche Kommission eine OP befürwortet, können Eltern einen Antrag beim Familiengericht stellen. Wir wissen aus der inter*-Beratung und Community, dass es Eltern gibt, die von Klinik zu Klinik gehen, bis sie eine befürwortende Stellungnahme erhalten. Familienrichter*innen haben in aller Regel keine Ahnung vom Thema und auch nicht von der Gewalt, die inter*Personen widerfährt. Es gibt keine verpflichtenden Fortbildungen. So hängt eine unvoreingenommene Entscheidung vom persönlichen Engagement der einzelnen Richter*innen ab. Auch eine laufende Studie

von Pathologisierung geben, dazu medizinische Gewalt, innerfamiliäre und öffentliche Tabuisierung wie auch Leugnung und Bagatellisierung dieser Gewalt und eine allgemeine Benachteiligung in allen Lebensbereichen, die eine Zuordnung binärer Geschlechtlichkeit verlangen. Die Folgen können Traumatisierung, Entfremdung vom eigenen Körper, existenzielle Veruder Uni Flensburg  von Nick Markwald und Anna Katharina Mangold zeigt, dass das Gesetz falsch angewandt wird: In allen untersuchten Fällen sind die Richter*innen den Stellungnahmen unkritisch gefolgt.

Was bedeutet der fehlende Schutz für inter*Personen?
FL: Er bedeutet eine Fortführung der strukturellen medizinischen Gewalt. Unsere Körper werden als vermeintlich krank erklärt. Es gibt viele schlimme Folgen von diesen Eingriffen: Genitalverstümmelungen, Harnwegsinfektionen und Komplikationen, die das ganze Leben lang auftreten können, Verlust der Zeugungs- und Gebärfähigkeit, Notwendigkeit weiterer Operationen und mit all dem eine große Abhängigkeit vom medizinischen Apparat...
AH: Ganz allgemein kann es Widerfahrnisse

eine Million Menschen in Deutschland intergeschlechtlich sind. Zugleich sind diejenigen Inter*, die sich politisch in diesem Themenfeld engagieren, eine verschwindend kleine Minderheit. Viele trauen sich nicht, sich sichtbar zu machen oder politisch zu engagieren. Es ist eine Belastung, sich der zweigeschlechtlich normativen Gesellschaft und dem pathologischen Blick auf inter* Körper auszusetzen. Queere und feministische Bewegungen – also die nahen Verbündeten – verstehen häufig das Kernproblem nicht ausreichend. Sie reduzieren Inter* auf Fragen geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung. Es ist unsere Hauptforderung, dass die medizinische Gewalt enden muss. Wichtig wäre es, diese Inhalte der Inter*-Bewegung besser kennenzulernen und zu teilen, inter*Personen einzubeziehen oder in wichtige Entscheidungspositionen zu heben. Die Gewalt muss skandalisiert und Mediziner*innen in dem Feld muss das Handwerk gelegt werden.
AH: Historisch hat sich die Medizin des Themas Intergeschlechtlichkeit ermächtigt und es sich angeeignet. Es geht darum, es der Medizin wieder zu entziehen. Das Ziel von Inter*-Aktivismus ist die körperliche Unversehrtheit und geschlechtliche Selbstbestimmung von allen inter* Menschen.

oiigermany.org
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Für staatliche Stellen finde ich das bemerkenswert und wünsche den Antragstellenden viel Erfolg. Wenn bei Inter* anstelle von "geschlechtszuweisend" von "geschlechtsverändernd" geschrieben würde, wären die Anträge noch besser. 😉 8/8
Bezogen auf den Arbeitsmarkt und das Beschäftigungsverhältnis berichten transgeschlechtliche Menschen häufig von Diskriminierung bei Bewerbungsgesprächen, ungerechter Behandlung am Arbeitsplatz und Problemen beim Zugang zu sicheren Arbeitsumgebungen. Das führt zu niedrigeren Beschäftigungsquoten oder häufigerem Jobwechsel.

Intergeschlechtliche Personen können durch medizinische Erfordernisse, wie die Behandlung von irreversiblen Folgen geschlechtsangleichender Operationen in der frühen Kindheit, oder formale Hürden (z. B. im Identitäts- oder Ausweisverfahren) von einer temporären Beeinträchtigung im Arbeitsleben betroffen sein oder sich aufgrund der dadurch entstehenden seelischen Belastung (Minderheitenstress) nicht auf vollzeitnahe Beschäftigungen fokussieren. Zudem erleben sie ein hohes Ausmaß an Diskriminierung am Arbeitsplatz, was sich auf Gesundheit, Resilienz und Arbeitsfähigkeit auswirkt.

Nonbinäre Personen erleben, neben Diskriminierung im Arbeitsalltag z. B. durch soziale Ausgrenzung, in manchen Fällen Unsicherheiten in der Arbeitssprache, Amts- und Verwaltungsprozessen, was zu administrativen Verzögerungen oder Klärungsbedarf bei Gehalts- oder Vertragsfragen führen kann.

Zur Lage von tin* Personen auf dem Arbeitsmarkt gibt es für die Bundesebene Angaben in einer Studie zur Arbeitssituation von LSBTIQA* Personen in Deutschland.

Durch die Kombination aus höherer Arbeitslosigkeit, Teilzeit- oder prekären Arbeitsverhältnissen und potenzieller Diskriminierung ergibt sich oft ein geringeres durchschnittliches Einkommen. Die Inanspruchnahme von Transferleistungen (z. B. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe) kann umfangreicher sein als im Durchschnitt der Bevölkerung, bedingt durch längere Übergangsphasen oder unstetige Erwerbsbiografien.

Kosten für medizinische Behandlungen, Hormontherapien, Operationen oder rechtliche/verwaltungsbedingte Ausgaben können eine zusätzliche finanzielle Belastungdarstellen, insbesondere wenn keine ausreichende Krankenversicherung oder finanzielle Absicherung besteht.

Zugänge zu Bildung, Beratung und Selbsthilfegruppen variieren regional stark; dort, wo Unterstützungsangebote fehlen, verschärft sich teilweise die ökonomische Belastung.

Bundesweit wird versucht durch Antidiskriminierungsgesetze und Sichtbarkeit in Berichten, die Datenlücken zu schließen. Dennoch bleiben Bürokratiehemmnisse und ungenaue bzw. unterschiedliche Datenerfassung in den Bundesländern sowie fehlende repräsentative Daten eine Herausforderung.

Eine ökonomische ausreichende Absicherung ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten. Eine solide Datenlage kann einen Beitrag dazu leisten.

Protokollnotiz BY: „Bayern bekräftigt, dass es für die Ausweitung der GFMK auf queerpolitische Themen einer Änderung der Geschäftsordnung bedarf. Bayern begrüßt das grundsätzliche Ziel, queerpolitische Themen voranzubringen. Dennoch bedarf es zunächst der Klärung, ob und in welchem Umfang die GFMK das richtige Gremium für die Behandlung eines solchen Querschnittthemas darstellt.“
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
ebenso wie #Minderheitenstress und #Diskriminierung am Arbeitsplatz, was in seiner Gesamtheit zu #Armut, #Deklassierung und #Prekarität führt. 7/8
Tin* Personen stehen vor finanziellen Herausforderungen, von denen Personen der sogenannten Mehrheitsgesellschaft nicht betroffen sind. Dennoch sind Daten zu ihrer ökonomischen Situation bisher nicht umfassend erhoben worden. In der Vergangenheit wurden partiell z. B. für eine Zielgruppe oder eine Region Daten erfasst und oftmals finden sich Angaben zu dieser Zielgruppe subsumiert unter der Kategorie LSBTIQ*. Da sie aber in dieser Kategorie eine Minderheit darstellen und ihre Bedarfe sich auf verschiedenen Ebenen von denen der Gruppe der lesbischen, schwulen und bisexuellen Personen unterscheiden, gibt es wenig erkenntnisreiche Angaben zu ihnen. Weiterhin werden speziell die Themenbereiche „ökonomische Belange“ und „tin* Personen“ bisher nicht zusammengeführt. Das Thema ist komplex, weil es verschränkt ist mit sozialen und politischen Zusammenhängen und die Betrachtung der Folgen ökonomischer Belange von Interesse sind, wenn es um gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geht.

Allgemein gefasst kann gesagt werden, dass individuelle ökonomische Rahmenbedingungen auch Grundlage für einen sozialen und politischen Handlungsspielraum darstellen. Faktoren wie Diskriminierung am Arbeitsplatz und gesundheitliche Barrieren (z. B. durch Folgen von rechtswidrigen Operationen an intergeschlechtlichen Kindern in der Vergangenheit) wirken sich direkt auf Einkommen, Beschäftigungsstatus und wirtschaftliche Sicherheit aus. Daten zu diesem Thema wurden in der Vergangenheit überwiegend unter der Perspektive des Beschäftigungsverhältnisses gefasst. Statistiken zu Löhnen nach den Kategorien trans-, intergeschlechtlicher oder nonbinärer Geschlechtsidentität fehlen häufig aufgrund von Untererfassung in großen Datensätzen, Diskriminierungserfahrungen und Barrieren beim Zugang zu Erhebungen. Dennoch gibt es wiederkehrende Hinweise auf höhere Arbeitslosenraten und prekäre Beschäftigungsverhältnisse in diesen Gruppen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Die Zusammenhänge zwischen #Klasse bzw. #Klassismus und TIN-Lebensrealitäten werden korrekt wiedergegeben, bei #Inter wird auf Beeinträchtigungen im Arbeitsleben aufgrund von #OPs und anderer medizinischer Behandlungen wie auch formaler Hürden eingegangen 6/8
TOP 10.2 Forschungskonzept zur ökonomischen Situation von tin* Personen
Antragstellendes Land: Sachsen
Mitantragstellung: RP
Votum: Einstimmig

Beschluss:

1. Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) stellt fest, dass trans-, intergeschlechtliche und nonbinäre (tin*) Menschen weiterhin von Benachteiligungen betroffen sind. Sie verstehen Art. 3 Abs. 3 GG auch als einen in der Praxis stetig weiter zu gestaltenden Auftrag, um für alle Geschlechter einen gleichberechtigten Ressourcenzugang zu ermöglichen.

2. Die GFMK stellt fest, dass es einen Mangel an aussagefähigen Daten zur ökonomischen Situiertheit von tin* Personen für die Bundesrepublik Deutschland gibt. Diese stellen eine mangelnde Grundlage dafür dar, Bedarfe und Problemlagen zu identifizieren sowie daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und diese in Umsetzung zu bringen.

3. Die GFMK bittet die Bundesregierung (BMBFSFJ), Daten zur ökonomischen Situation von tin* Personen zu erheben, um den Handlungsbedarf präzisieren zu können und die Erkenntnisse öffentlich zugänglich zu machen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Zudem soll in der #NS-Erinnerungspolitik der Verfolgung von TIN-Personen gedacht werden. Nicht zuletzt wird auf den Zeitdruck verwiesen, "um die Berichte hochbetagter Zeitzeug:innen und Betroffener auszuwerten und wertvolle Erkenntnisse zu sichern" 5/8
Insgesamt erscheint eine bundesweite, wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung des historischen Unrechts gegenüber trans*, inter* und nicht-binären Menschen geboten. Sie kann dazu beitragen, historische Erfahrungen systematisch zu dokumentieren, bestehende Wissenslücken zu schließen und die Grundlage für eine angemessene Berücksichtigung in der Forschungs-, Bildungs- und Erinnerungsarbeit zu schaffen. Um die Berichte hochbetagter Zeitzeug:innen und Betroffener auszuwerten und wertvolle Erkenntnisse zu sichern, wird eine zeitnahe Umsetzung des Vorhabens empfohlen.

Protokollnotiz BY: „Bayern bekräftigt, dass es für die Ausweitung der GFMK auf queerpolitische Themen einer Änderung der Geschäftsordnung bedarf. Bayern begrüßt das grundsätzliche Ziel, queerpolitische Themen voranzubringen. Dennoch bedarf es zunächst der Klärung, ob und in welchem Umfang die GFMK das richtige Gremium für die Behandlung eines solchen Querschnittthemas darstellt.“
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
"gesellschaftliche, rechtliche, politische, medizinische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen untersuch[t werd]en, die Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ermöglicht oder verstärkt haben". 4/8
Mit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) am 1. November 2024 wurde erstmals eine diskriminierungsfreie Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen auf Grundlage einer Selbsterklärung ermöglicht. Das SBGG ersetzt das frühere Transsexuellengesetz (TSG), das trans* und non-binäre Personen über Jahrzehnte hinweg in vielfältiger Weise entrechtet hat. Zu dem durch das TSG verursachten Unrecht zählen unter anderem medizinische Zwangsmaßnahmen sowie pathologisierende und entwürdigende Begutachtungsverfahren. Das Bundesverfassungsgericht erklärte zwischen den 1990er Jahren und 2011 in insgesamt sechs Entscheidungen zentrale Bestimmungen des TSG für verfassungswidrig. Ein besonders tiefgreifender Einschnitt in das Leben der Betroffenen war der bis zum Jahr 2011 im TSG festgeschriebene OP- und Sterilisationszwang. An den Folgen dieses Gesetzes leiden viele Betroffene bis heute.

Auch inter* Menschen ist schweres Unrecht widerfahren. Häufig wurden an ihnen bereits im Säuglings- oder Kindesalter medizinisch nicht zwingend notwendige, geschlechtszuweisende Operationen vorgenommen. Diese Eingriffe gehen in vielen Fällen mit gravierenden physischen und psychischen Folgen einher und stellen erhebliche Verletzungen der körperlichen Unversehrtheit dar. Betroffene ordnen diese genitalverändernden Operationen oftmals als „Genitalverstümmelungen“ ein. Erst mit dem „Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ vom 12. Mai 2021 wurde ein gesetzlicher Schutz vor solchen Eingriffen geschaffen.

Darüber hinaus zeigt unter anderem der Blick in die NS-Zeit, dass trans*, inter* und nicht-binäre Personen staatlicher Repression und Verfolgung ausgesetzt waren. Zwar richtete sich § 175 StGB in besonderer Weise gegen homosexuelle Männer, doch wurden auch trans*, inter* und weitere geschlechts-nonkonforme Personen kriminalisiert, zwangssterilisiert, inhaftiert oder anderweitig verfolgt. Ihre Erfahrungen sind bislang sowohl in der historischen Forschung al
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Es wird von "historischen Kontinuitäten der Diskriminierungs- und Gewalterlebnisse" gesprochen, die "Einrichtung eines Entschädigungsfonds des Bundes für gendervariante Menschen" angedacht, #Zwangssterilisationen und aufgezwungene Operationen kritisiert und es sollen 3/8
Bundesgesetzgebung von Körperverletzung (wie Zwangssterilisierungen, ungewollten geschlechtszuweisenden und -vereindeutigenden Operationen) betroffen sind, zu prüfen.

5. Die Bundesregierung wird gebeten, die Durchführung einer solchen Aufarbeitung bei einer geeigneten bundesweit agierenden Einrichtung anzusiedeln, die über ausgewiesene Expertise in der wissenschaftlichen Erforschung und Dokumentation der Lebensrealitäten queerer Menschen verfügt. Dabei sollte auf bestehende institutionelle Kompetenzen zurückgegriffen werden, insbesondere auf Einrichtungen, die sich mit der Erinnerung an historische Verfolgung, etwa im Nationalsozialismus, der Sammlung und Auswertung von Zeitzeug:innenberichten sowie der Förderung von Bildungs-, Forschungs- und Vernetzungsarbeit befassen.

6. Die beauftragte Institution sollte vor allem
- den unterschiedlichen Lebens- und Leidenserfahrungen sowie Lebenswelten trans*, inter* und nicht-binärer Menschen Rechnung tragen,
- gesellschaftliche, rechtliche, politische, medizinische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen untersuchen, die Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ermöglicht oder verstärkt haben,
- Maßnahmen der Erinnerungs-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit entwickeln, um die Erkenntnisse dauerhaft im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern sowie
- die Perspektiven und Erfahrungen von Betroffenen und Selbstorganisationen angemessen einbeziehen.

7. Die Bundesregierung wird gebeten, die Ergebnisse der Aufarbeitung in geeigneter Weise zu veröffentlichen und Maßnahmen für die Anerkennung und Wiedergutmachung von Menschen, die von staatlicher Repression und Verfolgung betroffen waren, zu prüfen.

Begründung:
Die seit jeher andauernden Diskriminierungs-, Ausgrenzungs- und Gewalterlebnisse trans*, inter* und nicht-binärer Menschen in Deutschland und seiner Vorgängerstaaten sind bislang kaum systematisch aufgearbeitet worden und wirken in vielen Fällen bis in die Gegenwart fort.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
ausgesprochen, zum anderen für eine Forschung zu deren ökonomischer Situation. Die Begründungen sind informiert und gehen auch auf die spezifische Situation intergeschlechtlicher Menschen ein - leider nach wie vor eine Seltenheit, wenn von #TIN oder #LSBTQI die Rede ist. 2/8
TOP 10.1 Aufarbeitung des historischen Unrechts an trans*, nicht-binären und inter* Menschen – Konsequenzen für eine gleichberechtigte Zukunft
Antragstellendes Land: Nordrhein-Westfalen
Mitantragstellung: BW, HE, RP, HB, MV, BE
Votum: Einstimmig

Beschluss:

1. Die GFMK bittet die Bundesregierung, eine bundesweite, unabhängige und wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung des historischen Unrechts gegenüber trans*, nicht-binären und inter* Personen – zu initiieren und zu fördern.

2. Ziel der Aufarbeitung soll es sein, ihre Diskriminierungs-, Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen in Deutschland systematisch zu erforschen, sichtbar zu machen und gesellschaftlich aufzuarbeiten. Dabei sollen auch die unterschiedlichen historischen, politisch-rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in West- und Ostdeutschland berücksichtigt werden.

3. Angesichts der besonders tiefgreifenden politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert sollte sich die Aufarbeitung schwerpunktmäßig auf diesen Zeitrahmen konzentrieren. Zugleich sind auch jüngere und gegenwärtige Entwicklungen im 21. Jahrhundert in den Blick zu nehmen, um die historischen Kontinuitäten der Diskriminierungs- und Gewalterlebnisse aufzuzeigen.

4. Die GFMK bittet die Bundesregierung, die Einrichtung eines Entschädigungsfonds des Bundes für gendervariante Menschen, die aufgrund der historischen
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 19/07/2026
Vor 1 Monat hat d. 36. Konferenz d. Gleichstellungs-/Frauenminister-/senator*innen d. Länder bemerkenswerte Beschlüsse gefasst: Zum einen haben sie sich f. d. Aufarbeitung d. hist. Unrechts an #TIN Personen www. gleichstellungsministerkonferenz.de/documents/extern.pdf @petrakoepping.bsky.social 1/8
Beschlüsse der 36. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und
-senatoren der Länder

Vorsitz:
Staatsministerin Petra Köpping
Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesell-schaftlichen Zusammenhalt
Dresden, 18. und 19. Juni 2026
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 14/07/2026
Mit Nazis reden #dieEinzigeSpracheDieSieVerstehen #adressat*innenbezogeneKommunikation #NSEuthanasie
Dorothea Kaliwe wurde von ihrer Tochter Ursula und dem Schwiegersohn Theo Zobel vor der »Euthanasie« gerettet. Sie fuhren dem Verlegungstransport in die Tötungsanstalt Pfafferode hinterher. Weil Theo Zobel als Förster eine Pistole besaß, konnte er erfolgreich drohen:
»lch gehe jetzt mit meiner Schwiegermutter durch diese Tür, und wenn Sie zum Telefon greifen, verlassen wir diesen Raum nicht lebend.«
Interview mit Ursula Becker vom 14.12.2017.
ArEGL.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 30/05/2026
Mein Text "Fragmentarisches zur NS-‚Euthanasie‘ heute. Diagnosen von Gewicht II" ist jetzt online zugänglich: andreashechler.com/files/Hechle... #NS #NSEuthanasie #Euthanasie #Ableismus #Behinderung #AktionT4 Das Buch: www.edition-assemblage.de/buecher/gege... @editionassemblage.bsky.social
Im ersten Band der Gegendiagnose-Reihe habe ich meinen Text Diagnosen von Gewicht (vgl. Hechler 2015) veröffentlicht. Der Fokus des damaligen Beitrags sind die innerfamiliiren Folgeeffekte, die die Ermordung meiner Urgroßmutter Emilie Rau in Hadamar im Rahmen der Aktion T4 hatte und hat. Der vorliegende Text ist in gewisser Hinsicht eine Fortsetzung. Ich schreibe über meine eigenen Lernprozesse, korrigiere Fehler und berichte über Erfahrungen, die ich seitdem gemacht habe. Es sind zumeist eher kurze Erlebnisse und Gedanken, die durch (die Kontinuitäten des) Ableismus — das übergeordnete Thema dieses Beitrags — zusammengehalten werden. Diese sind fragmentarisch, so, wie die Geschichte der NS-"Euthanasie" und ihre Rezeption eben nicht 'fertig' ist, sondern hier und da aufploppt und sich doch zu einem Gesamtbild zusammenfügt.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/04/2026
Ich habe gestern ein flammendes Plädoyer dafür gehalten, Angehörige von #NSEuthanasie-Opfern in alle gesellschaftlichen Bereiche (Gedenkstätten & -orte, Politik, Wissenschaft, ...), die sich mit #Erinnerungspolitik, #NS-Geschichte, ... Zum Nachhören: andreashechler.com/publications... 1/2
Andreas Hechler steht an einem Redner*innenpult auf der linken Seite vor einem Mikrofon. Er trägt ein weißes Poloshirt, eine schwarze Brille und ein dunkles Base-Cap. Er blickt nach vorne zu den Zuhörenden.
Hinter ihm ist eine Leinwand, die folgenden Text zeigt:
"Heterogenes Lehrpersonal & heterogene Lerngruppen
* Alle haben etwas davon, wenn Heterogenität (Positionierungen, Erfahrungen, ...) produktiv nutzbar gemacht wird.
* Familienangehörige und behinderte Menschen als Expert*innen anerkennen, einstellen und bezahlen."
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 09/03/2026
Wieder mal ein extrem lesenswerter Artikel v. @fschutzbach.bsky.social "Warum wählen Frauen rechts?" Tolle Analysen, fast jeden Satz will ich exzerpieren. 😜 Fazit: "Geschlechterfragen, Care u. d. Krise der sozialen Reproduktion ins Zentrum [der] Politik stellen." direkt-magazin.ch/meinung/glst...
Die Realität vieler Frauen unter spätkapitalistischen Bedingungen sieht also anders aus, als es moderne Emanzipationsideale nahelegen. Der Druck der individuellen Erfolgsansprüche lässt sie oft erschöpft zurück – ihre Lebensbedingungen geben ein freies und selbstbestimmtes Leben einfach nicht her. Aus dieser Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit erwächst nicht selten eine Art Emanzipationsverdrossenheit.

Und genau hier setzen rechte Programme erfolgreich an. Sie greifen weibliche Erfahrungen von Überlastung, Kränkung und Scheitern auf und bieten entlastende Deutungen. Die Überforderung kann in Hass auf andere ausgelagert werden: auf Migrant:innen, Geflüchtete, trans Menschen oder Feminist:innen. Rechte Angebote ermöglichen es so, die Erfahrung des Scheiterns durch Gefühle von vermeintlicher Überlegenheit und Stärke zu kompensieren.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 21/02/2026
Heute vor 85 Jahren wurde meine Urgroßmutter Emilie Rau von den #Nazis in #Hadamar in einer Gaskammer im Rahmen der #AktionT4 ermordet. #Unforgotten #NSEuthanasie #EmilieRau Ich nehme dies zum Anlass, um auf einige Kontinuitäten des deutschen #Ableismus hinzuweisen. 1/
Portrait von Emilie Rau
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 25/12/2025
In meinem neuen Beitrag "Atemlos hinter der Karotte der Männlichkeit - Jungen*arbeit als Prävention autoritärer Männlichkeiten" analysiere ich Attraktivitätsfaktoren autoritärer #Männlichkeiten, destilliere Nachteile und Kosten qua #Männlichkeitsanforderungen heraus 1/2
Disziplin, Selbstkontrolle, Eigenverantwortung, traditionelle Mannlichkeit: Wenn du noch früher aufstehst, noch fokussierter ackerst, noch mehr Sport treibst, noch mehr deine Gefühle hintenanstellst und noch mehr diese oder jene Challenge durchführst oder diese zehn Tipps beherzigst, dann, ja dann wirst du erfolgreich als Mann sein, du wirst Geld haben und über Frauen*körper verfiigen konnen. Diese Versprechen sind die Karotten, denen der Esel hinterhertrottet. So lange, bis er zusammenbricht. Und auch dann wird das Hamsterrad nicht aufhoren, sich zu drehen. Im Gegenteil.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 27/11/2025
Frauenhasser sucht Frau - Paradoxien und Effekte der Incels Vortrag von mir am 19.12.2025 um 19 Uhr im La Casa (Wurzener Str. 6, Berlin-Hellersdorf). www.instagram.com/p/DQEg8aGCNj... #Misogynie #Frauenhass #Sexismus #Männlichkeit #Rechtsextremismus #Incels
Frauenhasser sucht Frau - Paradoxien und Effekte der Incels
19.12.
19 h
Tresen & Vortrag
bunter pfeffer
eine Veranstaltungsreihe des Infoladen "Wort und Tat" im LaCasa HellersdorfAls radikalisierte Variante der Pick-Up-Artists und anderer viraler Vollpfosten sind Incels in den letzten Jahren auch in Deutschland bekannter geworden und haben es sogar in den Tatort geschafft.

Wie alle Meister der Misogynie gehen sie die unheilvolle Ménage-à-trois aus entgrenztem Sexismus, rasendem Männlichkeitsfetisch und tödlichen 
Rachephantasien ein. 

Der Vortrag informiert über und sensibilisiert für das Online-Phänomen der Incels und der „Schwarze Pille-Ideologie“ unter Rückgriff auf Analysen zu Männlichkeit(sanforderungen), der extremen Rechten und der sexuellen Ökonomie und hält ein Plädoyer dafür Terrorismus im Geschlechterfeld (endlich) ernst zu nehmen.

Referent: Andreas Hechler
andreashechler.com
La Casa Hellersdorf
Einlass & Essen: 19:00h
Vortrag: 19:30h

Nach dem Vortrag wird es noch einen gemütlichen Jahresausklang geben mit Heiß-Getränken und Gebäck.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 14/07/2025
Protestcamp in#Berlin vorm @diplo.de #FreeMaja
Regenbogenfahne und blaues Banner mit weißer Fahne auf dem "Rettet Maja!" steht.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 31/05/2025
Die #NSEuthanasie #Gedenkstätte #Wehnen wurde 2004 v. Opferangehörigen gegründet. Seitdem leisten d. dort Tätigen überwiegend ehrenamtliche Arbeit unter widrigsten Bedingungen. Ein offener Brief d. Crew d. Films "Ich werde nicht schweigen" zeigt erneut die Schäbigkeit dt. #Erinnerungskultur auf, 1/2
An die Landräte und Oberbürgermeister der neun Gebietskörperschaften im Oldenburger
Land:

An Herrn Landrat Sven Ambrosy, Landkreis Friesland
An Frau Landrätin Daniela Harms, Landkreis Ammerland
An Herrn Landrat Stephan Siefken, Landkreis Wesermarsch
An Herrn Landrat Dr. Christian Pundt, Landkreis Oldenburg
An Herrn Landrat Johann Wimberg, Landkreis Cloppenburg
An Herrn Landrat Tobias Gerdesmeyer, Landkreis Vechta
An Herrn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stadt Oldenburg
An Herrn Oberbürgermeister Carsten Feist, Stadt Wilhelmshaven
An Frau Oberbürgermeisterin Petra Gerlach, Stadt Delmenhorst

Berlin den …

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gedenkstätte Wehnen ist kein beliebiges Projekt. Sie ist ein Mahnmal gegen das Vergessen. Sie ist ein Ort der Aufklärung und der Begegnung. Die Arbeit des Gedenkkreises Wehnen wurde bereits mit drei Bundesverdienstkreuzen ausgezeichnet – ein deutliches Zeichen für die überregionale Bedeutung dieser Gedenkstätte, die an eines der dunkelsten Kapitel der Oldenburger Geschichte erinnert.

In der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen kamen zwischen 1936 und 1945 mindestens 1.500 Menschen durch gezielte Vernachlässigung, Unterernährung und medizinische Misshandlungen zu Tode – ein Verbrechen, dessen Aufarbeitung bis heute keine Selbstverständlichkeit ist.

Dank der Stadt Oldenburg – vertreten durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und das Kulturamt – die die Gedenkstätte seit Jahren großzügig unterstützten, konnten bedeutsame Projekte realisiert werden, darunter eine Untersuchung zur Zwangssterilisation im Land Oldenburg, sowie
der Aufbau eines digitalen Gedenkstättenarchivs.

Doch nun geht es um mehr: Es geht darum, das Überleben der Gedenkstätte langfristig zu sichern.

Denn trotz ihrer unbestreitbaren Bedeutung für die historisch-politische Bildung wird die Gedenkstätte Wehnen seit Jahren überwiegend ehrenamtlich betrieben. Die Finanzierung ist prekär, die Arbeit am Rande des Leistbaren.Die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten hat bereits Fördermittel in Höhe von 370.000 Euro zugesagt – unter der Bedingung, dass die Gebietskörperschaften im Oldenburger Land eine vergleichsweise moderate Co-Finanzierung übernehmen: rund 14.000 Euro pro Kommune, verteilt auf drei Jahre. Leider werden diese Mittel von Ihnen nicht zugesagt.

Wir, die Unterzeichnenden – einige von uns Angehörige der Opfer, andere, wie ich, Regisseurin des Films Ich werde nicht schweigen – können nicht nachvollziehen, warum das Oldenburger Land und Sie als politische Vertreterinnen und Vertreter Ihre Verantwortung derart schleifen lassen – und damit den Fortbestand dieser wichtigen Gedenkstätte gefährden.

Es braucht Ihre gemeinsame Bereitschaft, sich zur historischen Verantwortung zu bekennen – nicht mit Worten, sondern mit Taten.

Wir fordern Sie daher eindringlich auf:
• Stellen Sie die erforderlichen Mittel für die Gedenkstätte Wehnen zur Verfügung.
• Beteiligen Sie sich paritätisch an der Co-Finanzierung, die zur Sicherung der Bildungsarbeit notwendig ist.
• Ergreifen Sie die Initiative im Bezirksverband Oldenburg und setzen Sie ein gemeinsames Zeichen der Erinnerungskultur.

Der Erhalt der Gedenkstätte ist eine Frage von historischer Verantwortung, menschlicher Würde und demokratischer Erinnerungskultur. Es geht nicht um große Summen. Es geht um Haltung. Um die Würde der Opfer. Und um die Frage, wie wir als Gesellschaft mit unserer Geschichte umgehen.

Mit nachdrücklichen Grüßen

Esther Gronenborn, Regisseurin und Autorin
Nadja Uhl, Schauspielerin
Kerstin Ramcke Produzentin
Soenke Lars Neuwöhner, Autor
Janina Fautz (Schauspielerin)
Katja Riemann (Schauspielerin)
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 12/05/2025
✏️ SAVE THE DATE! 💜 Profeministischer Kongress 🗓 26.09.-28.09.2025 📍 Berlin / Mehringhof 🌐 www.profeministischer-kongress-berlin.org #Feminismus #Profeminismus #Antisexismus #Männlichkeit #Patriarchatskritik
Save the date
Profeministischer Kongress
Berlin 2025
26.-28.09.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 28/04/2025
Vor 4 Jahren wurden in #Potsdam im #Oberlinhaus 4 Bewohner*innen von einer Pflegerin ermordet, weitere wurden schwer verletzt. In #Würzburg gibt es heute eine #Mahnwache - eine in diesem Land leider seltene Form der Gedenkpolitik, die den Opfern dt. #Ableismus gedenkt. #ableismkills #AbleismusTötet
Vier Kerzen, davon die zweite farblich in den Regenbogenfarben, die anderen sind schwarz mit weißem Rand.
Der Text sagt: Mahnwache. Ableismus Tötet - die Ermordeten von Potsdam nicht vergessen! am 28.04.25 um 17 Uhr am Unteren Markt, WürzburgAm 28.04.2021 ermordete eine Pflegerin in einer Einrichtung in Potsdam 4 Menschen mit Behinderung, eine weitere Person überlebte. 4 Jahre danach Lasst sie uns nicht vergessen. Kommt zur Mahnwache und bringt gerne Blumen mit!Martina W.
Andreas K.
Christian S.
Lucille H.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 20/03/2025
Ich bin neu im Sounding Board (eine Art Beirat) für das Computerspiel "Meine Oma(88)", in dem es um familiäre NS-Verstrickungen mit einem Schwerpunkt auf #NSEuthanasie geht. Aufruf: Für dieses werden noch Statements und Geschichten zur eigenen Familiengeschichte gesucht! @rotxblau.bsky.social
Unterstützt die Entwicklung des Games "Meine Oma(88)" über NS-Täter:innenschaft und Familienhintergründe

"Mein Kampf" stand immer im Regal deiner Großeltern und niemand fand es merkwürdig?

Von deinem Opa wird erzählt, dass er auf der Krim zum ersten Mal das Meer gesehen hat, aber nicht, was er dort als Wehrmachtssoldat sonst erlebt hat?

Das Leipziger Gaming-Studio ROTxBLAU sucht Geschichten zu Nazihintergründen und wie darüber in eurer Familie gesprochen wurde. Sie sollen dazu dienen die Welt von "Meine Oma(88)" so plastisch wie möglich zu gestalten: Ein Spiel über NS-Täter:innenschaft, intergenerationelle Traumata und Erinnerungskultur in Familien.

Wie ist es da bei dir? Wie wird in deiner Familie über die NS-Zeit gesprochen? Gibt es Geschichten, die du mitbekommen hast? Konntest du etwas aufschnappen, was dir nicht mehr aus dem Kopf geht?

Sag es uns! Deine Geschichte/Erinnerungssplitter kannst du als Text oder Sprachnachricht teilen: 

https://www.rotxblau.de/erzaehl-doch-mal/

"Meine Oma(88)" ist ein Kooperationsprojekt von ROTxBLAU und der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 24/02/2025
Von mir ist ein Interview zu der Frage erschienen, was #Diskriminierung ist. Ich gehe u.a. ausführlich auf den #GenderPayGap ein. "das baugerüst - Zeitschrift für Jugend- und Bildungsarbeit", Schwerpunkt #Faschismus jugendarbeit.de/magazine/bau... #Antifa #Antifaschismus #Antidiskriminierung
Erste Seite des Interviews mit Andreas Hechler zu Diskriminierung in der Zeitschrift "das baugerüst".Zweite Seite des Interviews mit Andreas Hechler zu Diskriminierung in der Zeitschrift "das baugerüst".Dritte Seite des Interviews mit Andreas Hechler zu Diskriminierung in der Zeitschrift "das baugerüst".Vierte Seite des Interviews mit Andreas Hechler zu Diskriminierung in der Zeitschrift "das baugerüst".
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 21/02/2025
Meine Urgroßmutter Emilie Rau wurde heute vor 84 Jahren von den #Nazis in #Hadamar in einer Gaskammer ermordet. #AbleismusTötet #AktionT4 #NSEuthanasie Ihr zu gedenken impliziert den Kampf gegen #Ableismus heute - mehr denn je. #Antifaschismus #Behinderung #ableism
Links im Bild findet sich ein Gemälde von Emilie Rau in gelb-braunen Farben. Der Rahmen ist braun mit einem dunklen Rotstich. Ihr Geburts- und Todesjahr ist angegeben: 1891-9141.
Rechts auf dem Foto ist Andreas Hechler mit einem hellen Blouzon, einer schwarzen Brille und einem dunklen Basecap. Er blickt in die Kamera.
Emilie Rau und Andreas Hechler sitzen sich zugewandt gegenüber.
Der Hintergrund ist komplett schwarz.
Das Foto ist von Björn Hoffmann 2022 aufgenommen worden. Das Gemälde ist von Andreas Hechlers Onkel 2019 gemalt worden.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 04/01/2025
Extrem lesenswerter Text v. Urs Lindner z. Verhältnis v. #Rassismus & #Antisemitismus Ich habe bisher immer Antisemitismus als eigenständiges Phänomen verstanden;d. Text plädiert sehr überzeugend dafür, Antisemitismus als eine Form v. Rassismus zu betrachten www.bildungsbausteine.org/fileadmin/as...
Ist Antisemitismus (k)ein Rassismus?
Urs Lindner, 2024

Die Frage, in welchem Verhältnis Antisemitismus und Rassismus zueinander stehen, wird seit gut zwei
Jahrzehnten sowohl in der Wissenschaft als auch in der politischen Bildung kontrovers diskutiert. Auf sie gibt
es zwei Antworten: Entweder gilt Antisemitismus als eigenständiges Phänomen, als Vorurteil, Ideologie oder
soziales Verhältnis eigener Art – eine Auffassung, die sich als Trennungsthese bezeichnen lässt. Oder
Antisemitismus wird als eine Form von Rassismus verstanden, die sich auf einem Kontinuum mit anderen
Rassismen befindet – wofür sich der Ausdruck Kontinuumskonzeption anbietet. Die Trennungsthese wird ....
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 27/12/2024
Toller Text in d. @prokla.bsky.social zu #KI & #Gesellschaftskritik, d. eine Kritik vorherrschender Diskurse m. einer materialist. Analyse verknüpft. Es geht u.a. um Arbeitsverhältnisse & Ausbeutung, Machtkonzentration, ges. & klimatische Folgen, eine Demystifizierung v. KI prokla.de/index.php/PR...
Mythos der Maschine? Künstliche Intelligenz und Gesellschaftskritik

Zusammenfassung: »Künstliche Intelligenz« (KI) ist allgegenwärtig. KI dominiert alle Debatten, der Einsatz von KI wird in nahezu allen Bereichen diskutiert. KI wird dabei als neue technische »Revolution« begriffen, als »Heilsbringer«, und soll die Arbeits-welt umkrempeln. Tatsächlich verbirgt sich hinter diesem Hype vor allem eine My-thologisierung der Technik. Ebenso dient KI der Machtkonzentration bei den großen Tech-Konzernen und ist für die neue geopolitische Situation relevant. Die negativen gesellschaftlichen und klimatischen Konsequenzen geraten sowohl hinter den Heils-versprechen als auch hinter den apokalyptischen Szenarien aus dem Blick.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 18/12/2024
Links zu allen großen #Podcast-Plattformen: shows.acast.com/64aea120a374... #NS #Euthanasie 2/2
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 23/11/2024
Es gibt zwei weitere tolle Veranstaltungen im Rahmen der Reihe "#Vielfalt unter Druck" von Karim Fereidooni und Carolin Wiedemann, organisiert von den Regionalen Beratungsteams gegen #Rechtsextremismus #Schleswig-Holstein und der Aktion Kinder- und #Jugendschutz Schleswig-Holstein.
Online-Veranstaltungsreihe "Vielfalt unter Druck" mit drei Veranstaltungen am 28.11.24 (Karim Fereidooni: Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus in der Schule), 2.12.24 (Andreas Hechler: Von der Freiheit, kein Junge sein zu müssen - Geschlechterreflektierende Neonazismusprävention) und 12.12.24 (Carolin Wiedemann: Antifeminismus und Anti-Gender-Debatten als Scharnier zwischen Rechtsextremen und der Mitte der Gesellschaft).
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 23/11/2024
Vortrag von mir am 2.12., 16-18 Uhr, online: "Von der Freiheit, kein #Junge sein zu müssen - Geschlechterreflektierende #Neonazismusprävention" Anmeldung: akjs-sh.de/events/von-d... #Männlichkeit #Neonazismus #Rechtsextremismus #ExtremeRechte #Prävention #Gender #Jungenarbeit
Screenshot zur Ankündigung des Vortrags "Von der Freiheit, keine Junge sein zu müssen - geschlechterreflektierende Neonazismusprävention":
Virile Vollpfosten wie Andrew Tate und Jordan Peterson raunen im Chor mit Fitfluencern, Dating- und Life-Coaches, Pick-up Artists, Bitcoin-Bros und allerlei weiteren schmierigen Social Media Figuren der männlichen Jugend stoisch und nonstop ins Ohr, dass sie dieses und jenes tun müsse, um als Mann erfolgreich zu sein.
Es ist (eigentlich) nicht schwer zu erkennen, dass dieses Hochschrauben an Männlichkeitsanforderungen weder die Fragilität von Männlichkeit beseitigt noch dem guten Leben für alle Menschen weltweit näherkommt.
Im Vortrag werden unter Männlichkeitsaspekten rechte Lebenswelten, Einstiegsmotivationen und Attraktivitätsfaktoren beleuchtet. Herausgearbeitet wird anhand dessen, was das für eine geschlechterreflektierte Präventionsarbeit gegen Neonazismus heißt.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 28/10/2024
❌ D. Anstaltsinsass*innen sind wohlgenährt, teilweise m. Pausbacken ❌ Weilmünster war kein Ort d. Kinder-'Euthanasie' ❌ Sie tragen nicht die für Weilmünster typische Anstaltskleidung ❌ Betten gab es im #NS in Weilmünster nicht ❌ #Inklusion im künstlerischen Prozess wie im Ergebnis fehlt gänzlich 2/7
Denkmal der NS-'Euthanasie' in Weilmünster von vorne. Man sieht ein auf den Kopf gestelltes weißes Bett, das den vorderen Teil des Denkmals hält. Hinter dem Lattenrost sieht man in kleiner Schrift die Namen der im NS ermordeten Menschen.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 28/10/2024
Kaskaden des Versagens bei der #NSEuthanasie Erinnerungskultur in #Weilmünster. Das letzten Monat eröffnete Denkmal ist ein grandioser #Fail: ❌ Beim Arzt und der Krankenschwester ist absolut nicht zu erkennen, dass es sich um MörderInnen handelt 1/7
Denkmal der NS-'Euthanasie' in Weilmünster von vorne. Man sieht einen gütig blickenden Arzt im weißen Kittel ganz oben, eine pflegende Krankenschwester, die ein Kind in ihren Armen hält. Weiter unten sind farblich abgesetzt 5 Personen, die nach vorne blicken.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 18/06/2024
Mein Text "Fragmentarisches z. NS-‚Euthanasie‘ heute" ist draußen! Er ist eine Fortsetz. meines Texts "Diagnosen v. Gewicht".Es ist ein pers. Text,d. meine Erfahrungen in größere Kontexte einordnet,v.a. d. Kontinuitäten d. #Ableismus. www.edition-assemblage.de/buecher/gege... #NSEuthanasie #AktionT4
Foto der ersten Seite des Beitrags "Fragmentarisches zur NS-‚Euthanasie‘ heute"
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 18/05/2024
Band 1: • Radikale Männerbewegung & Organisiserung • Geschlechterverhältnis, Patriarchat & Männlichkeit • Queer & Sexualpolitik Band 2: • Gesundheit & Sexualität • Forschende Männerkritik & Pädagogik • Anti-Feminismus, sexualisierte Gewalt & Umgang mit Vergewaltigern • Männer & Knast 3/3
Cover des ersten Bands "Der Männerrundbrief. radikal - autonom - profeministisch. Eine Auswahl. Band 1 und 2. 2024, Verlag immergrün."
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 21/02/2024
Heute vor 83 Jahren wurde meine Urgroßmutter Emilie Rau in #Hadamar in der #AktionT4 durch deutsche Ärzte ermordet. #unforgotten #Ableismus gab es sowohl vor als auch nach dem #NS - eine ernsthafte Aufarbeitung mit dem Ziel seiner Abschaffung steht aus. #NSKontinuitäten
Ganzkörperaufnahme von Emilie Rau. Sie trägt einen weißen Hut und ein schwarzes Kleid.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 14/02/2024
Mein Artikel zu Problemen der erinnungs- und gedenkpolitischen Arbeit durch #Angehörige der #NSEuthanasie ist diese Woche erschienen! :) Steckt viel Herzblut, Erfahrungen und Gedankenschmalz drin. Wer ihn haben will, schreibt mir gerne. #Ableismus #NS psychiatrie-verlag.de/product/umga...
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 18/12/2023
Völkischer Mob & Behörden sind im verkommenen #Sachsen nur selten unterscheidbar, Folge 3584. Dieses Mal mit dem Landesamt für #Denkmalpflege Sachsen, d. tatkräftig bei d. Zerstörung d. original erhaltenen #Busgarage der #NSEuthanasie-Tötungsanstalt in #Pirna #Sonnenstein mitgeholfen hat. Chapeau! 1
Nur noch ein Teil der Ruinen der zerstörten Busgarage in Pirna-Sonnenstein.
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 02/11/2023
Die 3. Ausgabe des #Boykott-Magazins ist da und es gibt eine Release-Lesung in #Berlin am 10.11. mit anschließendem Empfang 🙂💫🌈
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Andreas Hechler @andreashechler.com · 11/10/2023
Die neue Ausgabe der Zeitschrift "#Psychologie & #Gesellschaftskritik" beschäftigt sich mit den Spätfolgen des #NS auf Nachgeborene und #Folgegenerationen. Christoph Schneider und ich sind mit einem Beitrag zu #NSEuthanasie und #Ableismus vertreten: 1/2
Screenshot der ersten Seite des Beitrags „Unidentifizierte Traumata“
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