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## Datenanalyse
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Nachgemessen: So groß ist das Niedrigwasser-Problem wirklich
### Deutschlands Flüsse führen immer häufiger Niedrigwasser. Eine Quarks-Datenanalyse zeigt, wie stark der Klimawandel die Wasserstände verändert und die Schifffahrt ausbremst.
19. August 2026 | 19. August 2026
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_Quarks.de / Marie Eickhoff / Quarks-Datenanalyse: So groß ist das Niedrigwasser-Problem / 19.08.2026_
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### Niedrigwasser wird zum Dauerproblem
Sandbänke mitten im Fluss, freigelegte Ufer, täglich neue Rekordtiefstände: Seit Wochen bestimmt das Niedrigwasser an Deutschlands großen Wasserstraßen die Schlagzeilen. Politik und Industrie sind alarmiert.
Am 14. August 2026 fällt der Rhein am Pegel Kaub – dem Nadelöhr der Rheinschifffahrt – auf unter 10 Zentimeter, so niedrig wie nie. Der bisherige Rekord: 25 Zentimeter, im Dürresommer 2018.
Auch Elbe und Donau verzeichnen diesen Sommer vielerorts neue Tiefstwerte, am Mittelrhein kommen die meisten Frachter nicht mehr durch – durchgehende Transporte zwischen Ober- und Niederrhein sind damit kaum noch möglich. Der Binnenschifffahrtsverband spricht von einem "zweigeteilten" Rhein.
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Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert, dass das extreme Niedrigwasser am Rhein das deutsche Wirtschaftswachstum für das dritte Quartal 2026 zunichte machen könnte. Mehrere Bundesländer haben unlängst das Sonntagsfahrverbot für LKW aufgehoben.
Die Rekorde zeigen: Dieser Sommer ist extrem, aber kommt nicht unerwartet. Daten zeigen ein Muster. Um es sichtbar zu machen, haben wir die täglich gemessenen Wassermengen der vergangenen 65 Jahre an ausgewählten Stellen an Rhein, Elbe, Donau, Weser und Oder ausgewertet.
Das Ergebnis: Deutschlands Wasserstraßen verbringen einen deutlich größeren Teil des Jahres als früher im Niedrigwasser.
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Die Daten zeigen deutlich: In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der Tage mit Niedrigwasser stark zugenommen. Klimaforscher rechnen für gewöhnlich mit deutlich längeren Zeitspannen von mindestens 30 Jahren, um Aussagen über klimatische Veränderungen zu treffen.
Ausführliche Pegeldaten liegen für die meisten Messstellen aber erst seit 1960 vor. Das macht einen Vergleich schwierig, weil nur zwei 30-Jahreszeiträume abbildbar sind. Doch auch ein Vergleich dieser Phasen zeigt: Die Niedrigwasser-Tage werden mehr.
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### Schaden für Ökosystem und Wirtschaft
Während Menschen weiter Wasser für Landwirtschaft, Industrie und Trinkwasser entnehmen, wird es für die Tiere an und in den Flüssen bei niedrigem Wasserstand immer lebensfeindlicher. Aber auch die Wirtschaft leidet bei Niedrigwasser.
Denn eine Fahrt großer Containerschiffe lohnt sich finanziell nur, wenn sie vollbeladen sind. Dann liegen sie rund 2,80 Meter tief im Wasser. So viel Tiefe bieten die großen deutschen Flüsse inzwischen über Monate nicht.
Schiffe müssen deshalb mit weniger Ladung fahren, wodurch der Transport teurer wird. Zusätzlich verlangen die Reedereien Zuschläge, sobald das Wasser an wichtigen Engstellen zu niedrig steht – je weniger Wasser, desto teurer.
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### Schiffe fahren sich fest
Anders als bei extremem Hochwasser, werden Flüsse bei Niedrigwasser nicht für die Schifffahrt gesperrt. "Bei Niedrigwasser besteht die Gefahr, dass Schiffe sich auf Sandbänken festfahren", sagt Jörn Heilmann von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV).
Allein auf dem Rhein zwischen Baden-Baden und niederländischer Grenze gab es in Vergangenheit bis zu 30 Vorfälle pro Jahr, vor allem wenn die Wasserstände in kurzer Zeit stark fallen. Wer festsitzt, ruft über Funk um Hilfe: Mit WSV-Genehmigung zieht ein Frachter den anderen gegen Bezahlung frei.
In diesem Jahr aber scheinen sich die Kapitäne auf die widrigen Umstände eingestellt zu haben, sagt Heilmann: Sie fahren vorsichtiger, laden weniger auf – bislang habe es nur wenige Festfahrungen gegeben.
Auch die private Schifffahrt leidet unter dem Niedrigwasser: Hier liegt im Rheinarm an der Insel Grafenwerth ein Boot auf Grund.
### Niedrigwasser beginnt heute früher im Jahr
Mit gelegentlichem Niedrigwasser im Spätsommer konnten viele Unternehmen früher noch kalkulieren. Inzwischen dauern Niedrigwasserphasen länger und beginnen auch früher im Jahr. Wie unsere Analyse zeigt, gab es zwischen 1961 und 1990 im Mai und Juni kaum Niedrigwasser.
Heute müssen Schiffer in diesen Monaten regelmäßig damit rechnen. "Wir merken die durch den Klimawandel bedingten Trockenzeiten massiv. Die Jahreszeiten haben sich verschoben. Jedes Jahr aufs Neue sind wir in Halbachtstellung: Regnet es genügend im Frühjahr?". sagt Bernhard Mott, Hydrologe bei der WSV.
## Heuschnupfen
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Die neue Pollensaison – früher, länger, stärker
Für Menschen mit Heuschnupfen wird die Allergiezeit immer belastender. Forschende beobachten, dass sich der Pollenflug verändert – und unsere Reaktion darauf.
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Die Niedrigwasser-Hauptsaison hat sich außerdem noch intensiviert: Von Juli bis Oktober zählen Rhein, Elbe, Donau, Weser und Oder heute gut 50 Niedrigwassertage pro Jahr – früher waren es rund 20.
### Einbruch des Güterverkehrs über Flüsse
Daten des Statistischen Bundesamtes legen nahe, dass manche Unternehmen dem Transportweg Wasser spätestens seit dem extremen Dürrejahr 2018 den Rücken gekehrt haben.
Der Güterverkehr auf Deutschlands Wasserstraßen ist zwischen 2017 und 2025 von 223 auf 172 Millionen Tonnen eingebrochen – ein Rückgang um 23 Prozent. Gewonnen hat vor allem die Straße, der Güterverkehr auf der klimafreundlichen Schiene stagniert.
Dabei muss eine Schiffsladung von 100 Lkw transportiert werden. Das ist ein Rückschlag für den Klimaschutz und verteuert zugleich die Transporte – was am Ende auch die Verbraucherpreise treffen kann.
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### So hat sich das Niedrigwasser entwickelt
Quarks hat untersucht, wie sich die Zahl der Niedrigwassertage an den großen deutschen Flüssen über die vergangenen sechs Jahrzehnte entwickelt hat.
Grundlage sind die täglich von den örtlichen Wasserschifffahrtsämtern von der WSV gemessenen Wassermengen an 17 Pegeln entlang von Rhein, Elbe, Donau, Weser und Oder.
Unsere Analyse zeigt: Der Rekord Tiefstand wurde an vielen Messstellen in den vergangenen 11 Jahren aufgestellt. Gemessen wird an fast allen Stellen seit 1960.
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Veränderungen am Flussbett können allerdings das Bild verzerren. Doch auch die geflossene Wassermenge deutet auf eine starke Veränderung in der jüngeren Vergangenheit hin. Sechs der zehn Jahre mit den meisten Niedrigwasser-Tagen liegen in der Zeit ab 2015. Besonders deutlich ist die Entwicklung an der Elbe.
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Dort hat sich die durchschnittliche Zahl der Niedrigwasser-Tage pro Jahr seit den 1960ern von 26 Tagen auf 120 Tage vervierfahrt.
Der Grund dafür liegt im veränderten WasserkreislaufDer Klimawandel verändert ihn bereits heute: Zwar hat sich die jährliche Niederschlagsmenge bislang kaum verändert, wohl aber ihre Verteilung. Inzwischen fällt der Regen vor allem im Winter – und ein wachsender Teil davon als Starkregen.
## Klimadaten
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# **Ist das noch Wetter oder schon Klimawandel?**
Ist es heute nicht viel zu warm? Regnet es wirklich immer so viel? Hier kannst du nachschauen, ob das aktuelle Wetter in deiner Region noch normal ist und wie stark sich der Klimawandel schon zeigt.
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### Weniger Wasser erreicht die Flüsse
Diese Wassermengen kann der Boden schlecht aufnehmen. Das Wasser fließt oberflächlich ab, statt zu versickern und als Grundwasser gespeichert zu werden. Und ausgerechnet der Frühjahrsregen, der die Speicher ein letztes Mal auffüllen könnte, fiel zuletzt häufig aus.
Der April war in Mitteleuropa im vergangenen Jahrzehnt auffällig trocken – der März 2025 gehört zu den regenärmsten seit Messbeginn 1881. Ob daraus ein langfristiger Klimatrend wird, muss sich noch zeigen.
### Der Schnee fehlt als stiller Wasserspeicher
Durch höhere Temperaturen bleibt heute in den Mittelgebirgen zudem weniger Schnee im Winter liegen. Normalerweise wirkt eine Schneedecke wie ein Zwischenspeicher: Sie schmilzt über Wochen langsam ab, das Wasser sickert kontinuierlich in den Boden und füllt das Grundwasser auf. Dieser Effekt fehlt jetzt an Rhein und Donau.
### Gletscher als Puffer für den Rhein
Dafür hat der Rhein aktuell einen anderen Zufluss: Schmelzende Gletscher in den Alpen sowie Wasser aus dem Bodensee. "Noch verwischt die Gletscherschmelze die Niedrigwassereffekte: In heißen Phasen stammt bis zu einem Fünftel des Rheinwassers aus den Gletschern, normalerweise ist es nur ein kleiner einstelliger Prozentanteil", sagt Enno Nilson von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG).
Doch dieser Puffer schwindet mit den Gletschern. Der Klimawandel gleicht also nur kurzfristig ein Problem aus, das er an anderer Stelle verursacht. Für die Binnenschifffahrt am Rhein verheißt das nichts gutes. Klimamodelle zeigen: In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts dürften Niedrigwasserphasen noch länger und ausgeprägter auftreten.
In sommerlichen Niedrigwasserphasen könnte Deutschlands wichtigste Schifffahrtsstraßen bei ungebremstem Klimawandel bis Ende des Jahrhunderts rund 20 bis 30 Prozent weniger Wasser führen als bisher.
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### Schiffahrt wird noch schwieriger
Fällt der Gütertransport wegen Niedrigwasser immer häufiger aus, müssen Unternehmen ihre Schiffe mit weniger Ladung fahren lassen oder auf Bahn oder Lkw ausweichen. Beides erhöht die Transportkosten. Ein Dürrejahr war besonders einschneidend.
"2018 war ein Meilenstein, da ging das los. Das war wie so ein Aufwachen", sagt Mott von der WSV. Manche Unternehmen kamen nach dem extremen Dürresommer nicht zurück.
Ein Teil des Rückgangs lässt sich mit dem Strukturwandel erklären: Die Kohletransporte etwa haben sich seit 2014 mehr als halbiert, weil nach und nach Kraftwerke vom Netz gehen. Aber auch der Transport anderer Waren wie Nahrungsmittel oder Metalle ist seitdem um mehr als 20 Prozent eingebrochen.
### Fortschritt hilft, aber nur in Grenzen
Die Ausganglage ist also eindeutig: Mit jedem weiteren Dürrejahr wird der Transport über Deutschlands Wasserstraßen unsicherer und teurer.
Seit mehreren Jahren arbeiten Behörden und Unternehmen deshalb daran, die Schifffahrt ans Niedrigwasser anzupassen. So ließ die BASF etwa nach 2018 spezielle Niedrigwasserschiffe entwickeln. Ihr Tanker “Stolt Ludwigshafen” transportiert selbst bei extremem Niedrigwasser noch über 800 Tonnen.
Die “Stolt Ludwigshafen" fährt selbst bei extremem Niedrigwasser.
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde berechnet Pegel-Prognosen inzwischen für bis zu sechs Wochen – lange reichte der Blick nur 48 Stunden weit. An Bord zeigen elektronische Flusskarten mit Radar- und Transpondersignalen den Verlauf der Fahrrinne genauer.
Und am Mittelrhein will der Bund die Engstellen entschärfen, indem er das Flussbett ausbaggert und so die Fahrrinne vertieft. Viel mehr als "den ein oder anderen Zentimeter" bringe das aber nicht, sagt Mott, solange das Wasser selbst fehle.
Und auch diese Verbesserungen kosten Geld. Durch das Niedrigwasser wird also spürbar, dass der Klimawandel teuer ist.
Weitere Angaben zum Artikel:
## Erklärungen (zur Methodik):
**Wann spricht man von Niedrigwasser?**
Niedrigwasser lässt sich unterschiedlich bestimmen. Die Wasserschifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) arbeiten mit festen Schwellenwerten auf Grundlage von jährlichen Tiefstständen. Diese eignen sich gut, um einzelne besonders trockene Tage zu erkennen. Ob Niedrigwasser im Laufe der Zeit häufiger auftritt oder länger anhält, zeigen sie jedoch nur eingeschränkt.
**Die P10-Methode**
Für unsere Analyse haben wir deshalb die sogenannte P10-Methode angewendet. Dafür haben wir tägliche Durchflussdaten von 17 Pegelstationen an Rhein, Weser, Oder, Donau und Elbe seit 1960 ausgewertet.
Ein Tag gilt dabei als Niedrigwassertag, wenn die Wassermenge zu den niedrigsten zehn Prozent der Werte einer Referenzperiode (1961 bis 1990) gehört. So konnten wir untersuchen, wie sich Häufigkeit und Dauer von Niedrigwasser verändert haben. Wasserstandsdaten von 20 Pegeln haben wir ergänzend genutzt, um Rekord-Tiefststände zu ermitteln.
**Was zeigt der Pegel?**
Ein Pegelstand ist keine Wassertiefe: Gemessen wird ab einem historisch festgelegten Nullpunkt, der teils deutlich über dem Flussgrund liegt. Rekordwerte wie rund 10 Zentimeter am Pegel Kaub heißen also nicht, dass der Rhein dort knöcheltief ist – in der Fahrrinne, der ausgebaggerten Spur für die Frachter, sind es noch rund 1,23 Meter.
Und weil jeder Pegel seinen eigenen Nullpunkt hat, sind Wasserstände verschiedener Messstellen nicht direkt vergleichbar.
Über den/die AutorIn:
Julian Budjan
Recherchiert als Datenjournalist am liebsten zu Themen wie ÖPNV, Wasser, Wohnen, Migration und Sportpolitik. Fuchst sich ausdauernd in komplexe Zusammenhänge ein.
Über den/die AutorIn:
Carolin Malmendier
Hat Physik studiert und dabei gelernt, wie Quarks, Bosonen und andere Teilchen ticken. Heute schreibt sie als Wissenschaftsjournalistin über alles, was neugierig macht.
#### Dieser Beitrag liefert Informationen zu Quarks.de / Quarks-Datenanalyse: So groß ist das Niedrigwasser-Problem / 19.08.2026
Quellenangaben zum Artikel:
## Unsere Quellen
* Kleidon, Axel: Dürren in Deutschland (Physik Unserer Zeit, 2024)
* Junghans, Nadine et al.: Evaluating the effect of snow and ice melt in an Alpine headwater catchment and further downstream in the River Rhine (Hydrological Sciences Journal – Journal des Sciences Hydrologiques, 2011)
* Meuchelböck, Saskia: Navigating supply chain disruptions: How firms respond to low water levels (Rethink-GSC, 2025)
* Liste der Binnenschifffahrt – Güterverkehr (Statistisches Bundesamt)
* Hitzewellen und Ökosysteme in Flüssen und Seen (Science Media Center)
* Hydrologische 6-Wochen-Vorhersage Pegel Kaub (Bundesanstalt für Gewässerkunde, BfG)
* Das klitzekleine Pflänzchen Wachstum könnte ersticken (tagesschau.de)
* Rhein droht für Schifffahrt zweigeteilt zu werden (Rheinische Post)
* Der Rhein - Weit mehr als ein Verkehrsweg (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, WSV)
* Assouline, Shmuel: Rainfall-Induced Soil Surface Sealing – A Critical Review of Observations, Conceptual Models, and Solutions (Vadose Zone Journal, 2004)
* Deutschlandwetter im März 2025 (Deutscher Wetterdienst, DWD)
* Niederschlagstrends und Starkniederschläge in Deutschland (Deutscher Wetterdienst, DWD)
* Duethmann, Doris & Blöschl, Günter: Why has catchment evaporation increased in the past 40 years? A data-based study in Austria (Hydrology and Earth System Sciences, 2018)
* Klimawandelbedingte Abflussszenarien für das Rheineinzugsgebiet (IKSR, Bericht Nr. 297, 2024)
* Der Abfluss des Rheins aus Schnee und Gletschern (ASG-Rhein) (KHR/CHR, Synthesebericht, 2021)
* Ionita, Monica et al.: On the curious case of the recent decade, mid-spring precipitation deficit in central Europe (npj Climate and Atmospheric Science, 2020)
* Jenicek, Michal & Ledvinka, Ondrej: Importance of snowmelt contribution to seasonal runoff and summer low flows in Czechia (Hydrology and Earth System Sciences, 2020)
* Jenicek, Michal et al.: Importance of maximum snow accumulation for summer low flows in humid catchments (Hydrology and Earth System Sciences, 2016)
* Langzeitverhalten der Schneedecke in Baden-Württemberg und Bayern (KLIWA – Klimaveränderung und Wasserwirtschaft)
* Lian, Xu et al.: Summer soil drying exacerbated by earlier spring greening of northern vegetation (Science Advances, 2020)
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* Matiu, Michael et al.: Observed snow depth trends in the European Alps: 1971 to 2019 (The Cryosphere, 2021)
* Martínková, Marta / Kyselý, Jan: Overview of Observed Clausius-Clapeyron Scaling of Extreme Precipitation in Midlatitudes (Atmosphere, 2020)
* Moeck, Christian et al.: A global scale dataset of direct natural groundwater recharge rates: A review of variables, processes and relationships (Science of The Total Environment, 2020)
* Murawski, Aline et al.: High spatial and temporal organization of changes in precipitation over Germany for 1951–2006 (International Journal of Climatology, 2016)
* Trends der Niederschlagshöhe (Umweltbundesamt, UBA)
* Monitoringbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel – Indikator Schneedecke (Umweltbundesamt, UBA)
* Wunsch, Andreas / Liesch, Tanja / Broda, Stefan: Deep learning shows declining groundwater levels in Germany until 2100 due to climate change (Nature Communications, 2022)
* Zolina, Olga et al.: Changing structure of European precipitation – Longer wet periods leading to more abundant rainfalls (Geophysical Research Letters, 2010)
* Berghöfer et al: Statistische Untersuchung der Niedrigwasserentwicklung bis 2100 für die drei größten Nebenflüsse des Rheins: Main, Mosel und Neckar (Hydrologie und Wasserbewirtschaftung, 2025)
* Hisdal, H. et al.: Hydrological drought characteristics (Kapitel 5). In: Tallaksen, L. M. & Van Lanen, H. A. J.: Hydrological Drought. Processes and Estimation Methods for Streamflow and Groundwater (Elsevier, 2023)
* Fleiget al. A global evaluation of streamflow drought characteristics (Hydrology and Earth System Sciences, 2006)
* Maniak, Ulrich: Hydrologie und Wasserwirtschaft – Eine Einführung für Ingenieure (Springer)
* Laaha, Gregor & Blöschl, Günter: A comparison of low flow regionalisation methods – catchment grouping, (Journal of Hydrology, 2006)
* Van Loon, Anne F.: Hydrological drought explained (WIREs Water, 2015)
* Feyen, Luc & Dankers, Rutger: Impact of global warming on streamflow drought in Europe (Journal of Geophysical Research: Atmospheres, 2009)
* Wetter- und Klimalexikon. Klimatologische Referenzperiode (Deutscher Wetterdienst)
### **Personenquellen**
* Heilmann, Jörn (Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, WSV)
* Mott, Bernhard (Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, WSV)
* Nilson, Enno (Bundesanstalt für Gewässerkunde, BfG)
* Marx, Andreas (Deutscher Dürremonitor, Mitteldeutsches Klimabüro am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
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Roberto
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__5 Tage zuvor
Das „unterboten um“ in der Grafik `<em>Die niedrigsten seit 1960 gemessene Tagesmittel-Wasserstände von 20 ausgewählten Pegeln</em>` sind als Prozent-Angaben eigentlich nicht sachgerecht. Wenn der Rekord-tiefstand bei Kaub unter Null wäre, würden die Prozentzahlen die 100% sogar überschreiten.
Sinnvoller wäre es daher, bloß die Differenz in negativen cm anzuzeigen.
0
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__
Quarks.de
Editor
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__Antwort auf Roberto
__5 Tage zuvor
Hallo Roberto,
in der Liste gibt es bereits einen Pegel, der unter null gefallen ist: Inschede. Wir geben in diesem Fall Zentimeter statt Prozent an.
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