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Momentum Institut

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Momentum Institut @momentum-institut.at · 22/10/2026
Will die Regierung die Chancengleichheit von einkommensärmeren Kindern erhöhen, zäumt sie das Pferd mit dem #Zukunftsdepot von hinten auf. Statt ärmere Kinder stärker zu stützen, schafft sie ein weiteres Steuerprivileg für Kinder von ohnehin reicheren Eltern. @oliverpicek.bsky.social bei ORF III.
06525 65
Momentum Institut @momentum-institut.at · 16/10/2026
Seit Anhebung des #Pensionsantrittsalters bei Frauen haben wir 54.000 beschäftigte Frauen über 60 Jahre mehr, die sonst in Pension wären. Gleichzeitig haben wir fast eins zu eins so viele #Arbeitslose mehr: nämlich 53.000, kommentiert Momentum-Chefökonom @oliverpicek.bsky.social auf @moment.at.
Zitatkachel mit Foto von Oliver Picek. Er schreibt auf Moment.at: Für jede beschäftigte Frau, die später in Pension geht, gibt es derzeit eine arbeitslose Person mehr, die auf ihren Job sehnsüchtig wartet und ihn nicht bekommt.
1125 12
Momentum Institut @momentum-institut.at · 16/10/2026
Der Schlüssel für gute #Pensionen ist aktive #Arbeitsmarktpolitik. Schon jetzt schaffen es etliche Menschen in ihrem Beruf nicht zur Pension. Oder sie finden keinen Arbeitsplatz, weil die Unternehmen sie nicht mehr einstellen, sagt Momentum-Ökonom @nicolasprinz.bsky.social auf 'Radio Vorarlberg'.
081 8
Momentum Institut @momentum-institut.at · 16/10/2026
Die #Teuerung liegt derzeit bei 3,6 Prozent. Allein 0,8 Prozentpunkte davon gehen auf höhere Gewinnspannen der Mineralöl-Konzerne zurück. Von einer Branche, die jeden Cent zum Überleben braucht, kann aber keine Rede sein, schreibt @barbarablaha.bsky.social im Gastkommentar für die @kleinezeitung.at.
Zitatkachel mit Foto von Barbara Blaha. Sie schreibt in der Kleinen Zeitung: Die Margenerhöhungen der Mineralöl-Konzerne treiben die Teuerung für alle nach oben, ob man ein Auto besitzt oder nicht.
39421 94
Momentum Institut @momentum-institut.at · 15/10/2026
Zum #TagderArmut kommenden Samstag (17. Oktober) machen wir auf eine zunehmende Schieflage im Sozialsystem aufmerksam: Die #Mindestpension und #Mindestsicherung bleiben hinter der Teuerung bei den Grundbedürfnissen zurück. Unsere Analyse zeigt, wie sich diese Diskrepanz über die Jahre aufgebaut hat.
Die Preise für Grundbedürfnisse stiegen stärker als die Mindestpension und Mindestsicherung. Dieses Liniendiagramm des Momentum Instituts vergleicht die Entwicklung des Grundbedarfs-Index (in Orange) mit der Ausgleichszulage (in Braun) von August 2021 bis August 2026. Die orangene Linie zeigt durchgehenden Anstieg auf 35,0 Prozent, die braune Linie steigt stufenweise und erreicht 30,8 Prozent. Eine wachsende Lücke zwischen beiden Kurven verdeutlicht, dass staatliche Unterstützung nicht mit der Teuerung beim Wohnen, Energie und Lebensmitteln mithält.
1215 21
Momentum Institut @momentum-institut.at · 08/10/2026
Eine weitere Erklärung der kinderbedingten #Ungleichheit ergibt sich aus dem gestiegenen Einkommenspotenzial von Frauen ohne Kinder. Auch höhere durchschnittliche Child Penalties tragen dazu bei, während die sinkende Fertilität die Ungleichheit dämpft.
Gestapeltes Flächendiagramm zur Veränderung der kinderbedingten Einkommensungleichheit in Westdeutschland von 1980 bis 2013. Eine schwarze Linie zeigt einen Anstieg um rund 24 Prozentpunkte. Die Zerlegung zeigt drei Einflussfaktoren: Das gestiegene Einkommenspotenzial von Müttern ohne Kinder trägt rund 16 Prozentpunkte bei, höhere durchschnittliche Child Penalties rund 11 Prozentpunkte. Der sinkende Anteil von Müttern wirkt mit etwa −3 Prozentpunkten ungleichheitsdämpfend.
121 2
Momentum Institut @momentum-institut.at · 08/10/2026
Tragen Kinder heute stärker zur Gender-Ungleichheit bei? Eine Dekomposition zeigt: Die allgemeine Einkommensungleichheit zwischen Frauen und Männern sank zwar, der kinderbedingte Anteil stieg jedoch. So wäre die #Einkommenslücke ohne Kinder zwischen 1980 und 2013 von 61 auf 19 Prozent gesunken.
Die Grafik zeigt ein gestapeltes Flächendiagramm zur Einkommensungleichheit zwischen Frauen und Männern in Westdeutschland von 1980 bis 2013. Die gesamte Ungleichheit sinkt von rund 71 Prozent auf 54 Prozent. Gleichzeitig steigt die kinderbedingte Ungleichheit von 10 Prozent auf 34 Prozent, während die nicht kinderbedingte Ungleichheit von 61 Prozent auf 20 Prozent zurückgeht. Damit wächst der Anteil der kinderbedingten Ungleichheit an der gesamten Einkommenslücke von 14 Prozent auf 64 Prozent.
100 1
Momentum Institut @momentum-institut.at · 08/10/2026
Für die Schätzung der Child Penalties wird für Mütter ein hypothetisches Einkommen angenommen, das auf den Einkommen kinderloser Frauen basiert. Der Vergleich mit ihrem tatsächlichen Einkommen zeigt: Zehn Jahre nach der Geburt bekommen Mütter rund 60 Prozent weniger bezahlt.
Zwei Liniendiagramme zeigen die Einkommensverluste von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes in Deutschland (1993–2008). Links: Das Einkommen von Müttern bricht unmittelbar nach der Geburt um fast 100 Prozent ein und liegt zehn Jahre später noch rund 60 Prozent unter dem hypothetischen Einkommen ohne Kinder. Bei kinderlosen Frauen bleibt der Verlauf nahezu unverändert. Rechts: In Westdeutschland sind die langfristigen Einkommensverluste mit 64 Prozent deutlich höher als in Ostdeutschland mit 36 Prozent.
122 2
Momentum Institut @momentum-institut.at · 08/10/2026
Kinder tragen heute deutlich stärker zur geschlechtsspezifischen #Lohnlücke bei als in den 1960ern. Zu diesem Schluss kommen @uglogowsky.bsky.social, @dominiksachs.bsky.social, Holger Lüthen und Emanuel Hansen im #PaperderWoche zu langfristigen Einkommenseffekten von #Elternschaft in Deutschland.
Abstract des Papers „The evolution of child-related gender inequality in Germany and the role of family policies, 1960-2018” von Ulrich Glogowsky, Emanuel Hansen, Dominik Sachs, Holger Lüthen.
174 7
Momentum Institut @momentum-institut.at · 08/10/2026
Vergangene Woche kam der Vorschlag, den #Spitzensteuersatz zu erhöhen. Im Gegenzug bekämen ärmere Familien mit Kindern eine höhere Steuergutschrift. Doch die Solidarität der Spitzenbezahlten und ihrer Lobby war mit armen Kindern enden wollend, schreibt @oliverpicek.bsky.social auf @moment.at.
Oliver Picek schreibt im Moment Magazin: Der Spitzensteuersatz für Topbezahlte sollte leicht erhöht werden. Das betrifft in ganz Österreich nur 5.000 Leute: Geschäftsführer, Vorstände in großen Konzernen, und wirklich reiche Selbstständige.
13614 36
Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/10/2026
Noch deutlicher wird der Unterschied beim Hauptwohnsitz. Personen, die zur #Miete wohnen, verbringen durchschnittlich 36,6 Stunden pro Woche mit Erwerbsarbeit, jene im selbst-finanzierten #Eigentum 35,6 Stunden. Am kürzesten arbeiten mit 34,5 Stunden jene, die ihren #Hauptwohnsitz geerbt haben.
Balkendiagramm des Momentum Instituts, das zeigt, dass in Haushalten, die ihren Hauptwohnsitz geerbt haben, kürzer gearbeitet wird. Zu sehen sind die durchschnittlichen Wochenstunden im Hauptjob nach Eigentumsverhältnissen des Hauptwohnsitzes.
1100 10
Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/10/2026
Wir haben den Zusammenhang zwischen #Arbeitszeit und #Erbschaften in Österreich analysiert. Das Ergebnis: Wer erbt, arbeitet im Schnitt weniger Stunden als Menschen ohne Erbschaft. Während Arbeit aber hoch besteuert wird, bleibt das leistungslose Einkommen durch Erbschaften de facto steuerfrei.
Grafik des Momentum Instituts, die zeigt, dass Personen in Haushalten, die geerbt haben (abgesehen von Personen im 4. Zehntel) über die gesamte Vermögensverteilung hinweg kürzer arbeiten. Die geringste Arbeitszeit haben Erbende in den ärmsten 20 und in den reichsten 10 Prozent der Bevölkerung.
18427 84
Momentum Institut @momentum-institut.at · 01/10/2026
Während die Regierung ihren Klima-Fahrplan erarbeitet, könnte sie längst mit etwas beginnen, das Menschen schützt und zugleich die Wirtschaft stärkt: mit einem #Hitzeschutzpaket für öffentliche Gebäude, schreibt @barbarablaha.bsky.social in ihrem Gastkommentar für den @kurier.at.
Barbara Blaha schreibt im Kurier: Wer Geld hat, kann sein Haus dämmen oder sich eine Klimaanlage leisten. Ein Kind sucht sich sein Klassenzimmer aber ebenso wenig aus wie eine Pflegebedürftige ihr Zimmer im Heim.
1164 16
Momentum Institut @momentum-institut.at · 30/09/2026
Die Regierung arbeitet an einer Reform der #Sozialhilfe. Teil davon ist eine Anhebung des #Kindermehrbetrags von 700 auf 1.000 Euro. Im Gegenzug soll der derzeit geltende #Höchststeuersatz von 55 Prozent bereits ab einem Einkommen von einer halben Million gelten.
Ein Tortendiagramm vom Momentum Institut zeigt, wie viele Personen von einem höheren Kinderfreibetrag entlastet werden würden – insgesamt 153.000 Personen, die bis zu 300 Euro pro Kind mehr im Jahr erhalten. Das Diagramm unterteilt die begünstigten Haushalte nach Zusammensetzung: 26 % bestehen aus 2 Erwachsenen mit 3 oder mehr Kindern, 22 % aus 2 Erwachsenen mit 2 Kindern, 18 % aus 2 Erwachsenen mit 1 Kind, 20 % sind Alleinerzieher*innen, 9 % haben 1 Erwachsenen und 5 % mind. 2 Erwachsene mit volljährigen Kindern in Ausbildung.
2227 22
Momentum Institut @momentum-institut.at · 25/09/2026
Analysen zeigen: Wenn die #Preise steigen und gleichzeitig die #Reallöhne sinken, schiebt das die Wählerstimmen in die Extreme. Diese Themen dominieren. Darauf muss die Politik endlich reagieren, sagt @barbarablaha.bsky.social in der Sendung #zurSACHE auf @orfdrei.bsky.social.
35418 54
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik, die im Interesse der vielen, arbeitenden Menschen handelt. Deshalb müssen die Steuern auf #Arbeit und #Konsum gesenkt werden. Nur so kann die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen, sagt @barbarablaha.bsky.social in der Diskussion bei #zurSACHE auf #ORFIII.
1329 32
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Im Alter von 50 Jahren ist das extreme Vermögen der Top 0,1% auf höhere Sparquoten (39%), Erbschaften (33%) und höhere Renditen (25%) zurückzuführen. Zusammen machen diese drei Komponenten 97 % der gesamten Vermögenslücke aus. Der geringe Rest (3 %) ist auf höhere Arbeitseinkommen zurückzuführen.
Figure 11.: Determinants of the Top 0.1% Wealth Accumulation.
120 2
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Das höhere Startvermögen superreicher Haushalte ermöglicht es ihnen, bereits in jungen Jahren einen deutlich höheren Anteil ihres Vermögens zu investieren, insbesondere in Privatunternehmen. Der Anteil des Vermögens in Form von Firmenbeteiligungen beträgt für die Top 0,1% durchschnittlich über 90%.
Figure 3.: Backward-Looking Portfolio Shares.
120 2
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
„New Money“ Haushalte stammen aus bescheidenen Verhältnissen. Im Gegensatz dazu steht „Old Money“, die oft wohlhabende Eltern haben. „Old Money“ Haushalte sind bereits mit einem beachtlichen Anfangsvermögen ins Leben gestartet – der Großteil dieses Startvermögens stammt aus Erbschaften.
Figure 12.: Shapley-Owen Decomposition: New Money and Old Money.
262 6
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Wie wird man so reich wie die #Superreichen? Arbeitseinkommen sparen? Das #PaperderWoche von @serdarozkan.bsky.social et al. liefert eine ernüchternde Antwort: #Reichtum ansparen können vor allem diejenigen, die bereits in Reichtum hineingeboren wurden. @barbaraschuster.bsky.social fasst zusammen.
Abstract des Papers “Why Are the Wealthiest So Wealthy? New Longitudinal Empirical Evidence and Implications for Theories of Wealth Inequality” von Joachim Hubmer, Elin Halvorsen, Sergio Salgado und Serdar Ozkan.
11810 18
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Die sogenannte „Gießkannen“-Rhetorik kam gegen den #Klimabonus häufig zum Einsatz. So auch bei der #Mehrwertsteuersenkung, sollte sie doch Lebensmittel für alle günstiger machen. Beim #Zukunftsdepot hingegen, blieb dieses Totschlagargument aus, kommentiert @oliverpicek.bsky.social auf @moment.at. 1/
Oliver Picek schreibt auf Moment.at: Es vergeht kein Monat in diesem Land, in dem nicht irgendeine wirtschaftspolitische Maßnahme als „Gießkanne" verurteilt wird. Was auffällt: Die Rache der Gießkanne bekommen nur manche Pflanzen zu spüren.
1174 17
Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Die politische Mitte hat keine glaubwürdigen Antworten auf die #Krisen der letzten Jahre gegeben. Das zeigt sich in den Wahlergebnissen. Was das Leben der Menschen tatsächlich verbessern würde: #Wohnen, Lebensmittel und Heizen bezahlbar machen, sagt @barbarablaha.bsky.social auf #ORFIII.
26621 66
Momentum Institut @momentum-institut.at · 23/09/2026
TV-Tipp: Heute Abend ist @barbarablaha.bsky.social in der Sendung 'Zur Sache' auf #ORFIII zu sehen. Ab 22:30 Uhr geht es in der Diskussionsrunde um die Frage: Hat die politische Mitte abgedankt?
Dieses Bild zeigt eine TV-Ankündigung für Barbara Blaha. Sie ist am Mittwoch, den 23. September, ab 22:30 Uhr auf ORF 3 in der Sendung 'Zur Sache' zu sehen. Das Thema: Hat die politische Mitte abgedankt?
170 7
Momentum Institut @momentum-institut.at · 23/09/2026
Der Fall #Benko offenbart Österreichs Gesetzeslücken. Das Fehlen einer #Erbschafts- und Schenkungssteuer etwa, hat zum Funktionieren des Signa-Komplexes beigetragen. Um solche Rekordpleiten in Zukunft zu verhindern, müssen Schlupflöcher geschlossen werden, sagt @leonido.bsky.social auf #PULS24.
14817 48
Momentum Institut @momentum-institut.at · 18/09/2026
Positiv ist, dass es überhaupt eine #Strompreisbremse gibt. Hätte es die Strompreisbremse in der letzten Krise in dieser Form gegeben, hätte sie von September 2022 bis Dezember 2024 die Preise teilgedeckelt – bis zu einem Verbrauch von 2.900 Kilowattstunden.
Energiekrisenmechanismus hätte Strompreise über 2 Jahre deutlich gedämpft. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt den durchschnittlichen Energiepreis für Strom in Cent pro Kilowattstunde ab Februar 2019.
141 4
Momentum Institut @momentum-institut.at · 18/09/2026
Die Regierung will einen #Strompreisdeckel für Haushalte und Betriebe im Fall einer #Energiekrise einführen. Wir begrüßen diesen #Energiekrisenmechanismus für die Haushalte – allerdings greift er zu spät. Im Schnitt müsste deren Strompreis um 18 Prozent steigen, damit er überhaupt ausgelöst wird.
Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, um wie viel die jährliche Stromrechnung steigen muss, bevor der Energiekrisenmechanismus greift. Verglichen werden der durchschnittliche Vertrag laut E-Control (13,99 Cent/kWh), der Verbund Österreich-Tarif (13,04 Cent/kWh) und das günstigste Produkt laut E-Control (9,66 Cent/kWh).
186 8
Momentum Institut @momentum-institut.at · 18/09/2026
Die #Banken verzeichnen einen Gewinnanstieg von über 60 Prozent, verglichen mit dem Vorjahr. Entscheidend dafür ist der Abstand zwischen den #Zinsen, die Banken einnehmen, und jenen, die sie selbst zahlen. Das schreibt @barbarablaha.bsky.social im Gastkommentar für die @kleinezeitung.at zur #EZB.
Barbara Blaha schreibt in der 'Kleinen Zeitung': Wer Geld auf der Bank liegen hat, spürt von den hohen Leitzinsen kaum etwas. Ganz anders ist das für alle, die einen Kredit abstottern müssen. Hier werden saftige Zinsen fällig.
2254 25
Momentum Institut @momentum-institut.at · 15/09/2026
Der ÖVP-Vorstoß einer #Geburtenprämie ist besonders absurd, wenn man bedenkt, wie sie sonst mit Familien verfährt: Sie kürzt Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Mehrkindzuschlag, Schulstartgeld. Leistungen, die tatsächlich jeden Monat helfen, schreibt @barbarablaha.bsky.social auf @moment.at. 1/
Barbara Blaha schreibt auf Moment.at: Der Kahlschlag bei den Familien beläuft sich über die gesamte Regierungsperiode auf über 1,6 Milliarden Euro. Und jetzt zaubert die ÖVP 40 Millionen Euro aus dem Hut. Für eine Prämie, die wissenschaftlich fragwürdig ist.
43520 35
Momentum Institut @momentum-institut.at · 11/09/2026
Wir feiern unseren 7. Geburtstag! Seit 7 Jahren liefern wir Zahlen, Fakten, Analysen, Recherchen und Antworten auf komplexe Fragen. Gerade in Zeiten politischer Unsicherheit ist das wichtig. Wenn auch du dieser Meinung bist, dann werde jetzt Fördermitglied: www.momentum-institut.at/jetzt/ DANKE!
13217 32
Momentum Institut @momentum-institut.at · 10/09/2026
Über alle Studien hinweg sieht man, dass der Effekt besserer #Kinderbetreuung und #Elternzeit die Geburtenrate erhöhen kann. #Geldleistungen hingegen wirken eher vorübergehend. Sie ziehen den Zeitpunkt einer Geburt vielmehr vor, als die endgültige Kinderzahl zu erhöhen.
Eine Grafik, die die Effektgrößen bezüglich Kinderbetreuung und Mutterschutz in den Papern vergleicht, bezogen auf die Entscheidung insgesamt Kinder zu bekommen, und dann unterteilt in das erste, zweite oder dritte Kind. Geringe bis positive Effekte in allen Studien gefunden.
100 1
Momentum Institut @momentum-institut.at · 10/09/2026
Mit sinkenden #Geburtenraten fragen sich immer mehr Länder, welche Familienleistungen sie wieder erhöhen. Im #PaperderWoche resümieren Janna Bergsvik, @agnesfauske.bsky.social und Rannveig Kaldager Hart: Der Ausbau von #Kinderbetreuung wirkt. Praktikantin @laratoennessen.bsky.social fasst zusammen.
Abstract des papers “Can Policies Stall the Fertility Fall? A Systematic Review of the (Quasi-) Experimental Literature“ von Janna Bergsvik, Agnes Fauske, und Rannveig Kaldager Hart.
171 7
Momentum Institut @momentum-institut.at · 08/09/2026
Die Politik kann fehlende #Arbeitsplätze nicht durch finanziellen Druck ersetzen. Wenn auf eine offene Stelle mehrere #Arbeitslose kommen, können sich noch so viele Menschen anstrengen. Am Ende bekommt nur Eine:r den Job, schreibt @barbarablaha.bsky.social in der 'Tiroler Tageszeitung'. 1/
Barbara Blaha schreibt in der 'Tiroler Tageszeitung': Wer keine Stelle findet, weil Unternehmen weniger einstellen, wird durch weniger Einkommen keinen Arbeitsplatz herbeizaubern. Er wird schlicht ärmer.
22711 27
Momentum Institut @momentum-institut.at · 07/09/2026
Besonders spürbar wird die #Teuerung bei Schulheften – sie kosten 48 Prozent mehr als noch 2020. Auch Bleistifte und Ringmappen sind um mehr als 40 Prozent teurer. Bei Schreibwaren hören die Kosten allerdings nicht auf. Nachmittagsbetreuung, Nachhilfe und Jause belasten Familien das ganze Jahr. 4/
Grafik des Momentum Instituts, die die Teuerung von Juni 2020 bis Juni 2026 bei ausgewählten Schulartikeln zeigt. Schulhefte wurden um 48, Bleistifte um 46 und Ringmappen um 43 Prozent teurer. Mittagessen in der Schule stieg um 32 Prozent, Nachhilfe um 31 Prozent. Das Schulstartgeld erhöhte sich im selben Zeitraum um 25 Prozent.
110 1
Momentum Institut @momentum-institut.at · 07/09/2026
Hat man bei der Einführung im Jahr 2011 Papier- und Schreibwaren im Wert von 100 Euro bekommen, so würde man heute mit dem an die #Kaufkraft angepassten Betrag nur noch einen Gegenwert von 75 Euro erhalten. Die Leistung hat somit real 25 Prozent an Wert verloren. 2/
Grafik des Momentum Instituts, die zeigt, dass sich Schüler:innen statt 100 Euro nur noch Schulwaren im Wert von 75 Euro leisten können. Das ergibt einen Wertverlust beim Schulstartgeld von 25 Prozent.
110 1
Momentum Institut @momentum-institut.at · 07/09/2026
Mit dem neuen Schuljahr kommen auch neue Ausgaben auf Eltern zu. Zur Unterstützung wird jährlich das #Schulstartgeld von aktuell rund 121 Euro ausgezahlt. Dieses hält allerdings mit den gestiegenen Kosten für Schreibartikel nicht mit: Es ist um etwa 41 Euro zu niedrig angesetzt. 1/
Grafik des Momentum Instituts, die den Kaufkraftverlust des Schulstartgeldes seit 2011 zeigt. Zur vollen Inflationsanpassung sollte das Schulstartgeld eigentlich 162 Euro pro Schüler:in betragen und müsste somit um 41 Euro höher sein als es tatsächlich angesetzt ist.
183 8
Momentum Institut @momentum-institut.at · 04/09/2026
Die #Arbeitslosigkeit von #Frauen ist rasant gestiegen. Denn das #Pensionsantrittsalter wurde erhöht, obwohl es dafür nicht genügend Jobs gibt. Das stellt ältere Arbeitssuchende vor große Herausforderungen. Gleichzeitig können Jüngere nicht nachrücken, sagt @barbarablaha.bsky.social auf @puls24.at.
173 7
Momentum Institut @momentum-institut.at · 02/09/2026
Eine Möglichkeit, kostengünstig vor allem die Kinder ärmerer Haushalte abzusichern, ist ein #Vorzugssparbuch nach französischem Vorbild. Dieses ist an ein Höchsteinkommen gebunden und Einlagen bis 10.000 Euro werden durch die Banken mit mindestens 2,5 Prozent verzinst. 5/
Vorzugssparbuch bringt der unteren Mittelschicht mehr Zinsen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die zusätzlichen jährlichen Zinseinnahmen durch die Einführung eines Vorzugssparbuchs nach französischem Vorbild mit 2,5 Prozent Mindestverzinsung für Einlagen bis 10.000 Euro.
150 5
Momentum Institut @momentum-institut.at · 02/09/2026
BK #Stocker schlägt ein #Zukunftsdepot vor, von dem nur die besserbezahlte Hälfte der #Familien profitiert. Der Vorschlag: 5.000 Euro pro Kind pro Jahr auf einem Depot bei einer Bank von der #Kapitalertragssteuer zu befreien. Doch die Hälfte der Bevölkerung kann diesen Betrag gar nicht sparen. 1/
Das „Zukunftsdepot“ bringt nur Gutbezahlten maximale Steuervorteile. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Sparbetrag der Haushalte pro Jahr und Kopf nach Einkommenszehnteln.
2227 22
Momentum Institut @momentum-institut.at · 31/08/2026
Dazu gehören zum Beispiel die Anhebung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge, die Aussetzung der Anhebung von Familienleistungen, Altersteilzeitgeld und des Kinderabsetzbetrages. Bei Männern trifft vor allem die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage und die Besteuerung von Sachbezügen für E-Autos. 4/
Größte Kürzungen bei Frauen im Sozialbereich. Dieses Balkendiagramm zeigt die anteilsmäßig größten Kürzungen in Millionen Euro. Die größte Belastung für Frauen ist die Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge mit 1,458 Milliarden Euro. Für Männer ist es die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage mit 1,266 Milliarden Euro.
110 1
Momentum Institut @momentum-institut.at · 31/08/2026
Die Maßnahmen des #Doppelbudgets 2027/28 treffen Frauen im Verhältnis zu ihrem Einkommen stärker als Männer: Sie sind eher von #Kürzungen betroffen und profitieren weniger von #Mehrausgaben und #Steuersenkungen. Dadurch verlieren Frauen bis 2031 jährlich rund 0,86 Prozent ihres Einkommens. 1/
Sparpaket belastet Frauen stärker. Dieses horizontale Balkendiagramm des Momentum Instituts zeigt den durchschnittlichen Verlust am Nettoeinkommen pro Jahr 2027 bis 2031 von Männern bzw. Frauen. Zu sehen sind drei Kategorien: Kürzungen, Mehrausgaben und Steuersenkungen sowie die Gesamtbelastung der Geschlechter.
1117 11
Momentum Institut @momentum-institut.at · 20/08/2026
Langfristig treibt uns eine Subventionierung von Öl immer wieder ins gleiche Elend, schützen kann uns dagegen nur der Ausstieg aus der Abhängigkeit, schreibt Momentum-Ökonom @juenglingleo.bsky.social im Gastkommentar für die 'Tiroler Tageszeitung' zur Verlängerung der #Spritpreisbremse. 1/
Leonard Jüngling schreibt in der Tiroler Tageszeitung: „Jede Ölkrise zeigt dieselbe Schwachstelle: Österreich ist zu abhängig von fossilen Energien.“
1135 13
Momentum Institut @momentum-institut.at · 14/08/2026
Zuletzt wurden 45 Arbeitsjahre als Pflicht für den Pensionsantritt in den Raum gestellt. Zwei Drittel der Menschen die 2025 in #Pension gingen hätten diesen Zeitraum nicht erreicht. @barbaraschuster.bsky.social bei @puls24.at dazu, warum ein späterer Pensionsantritt in Österreich nicht sinnvoll ist.
1147 14
Momentum Institut @momentum-institut.at · 13/08/2026
Frauen arbeiten insgesamt mehr. Vor allem das hohe Pensum an unbezahlter Arbeit hat aber starke finanzielle Konsequenzen für Frauen in Österreich, sagt @sophieachleitner.bsky.social im Interview bei @puls24.at anlässlich des Sagers von Bundeskanzler Stocker zur #Kinderbetreuung.
0156 15
Momentum Institut @momentum-institut.at · 07/08/2026
Im Schnitt bekommen alleinlebende Frauen rund 1.000 Euro brutto weniger #Pension als Männer. Gleichzeitig liegen sie damit sogar rund 70 Euro unter der #Armutsgefährdungsschwelle. Das ist kein Naturgesetz, sagt Gleichstellungsexpertin @sophieachleitner.bsky.social bei @orfgutenmorgen.bsky.social. 1/
1238 23
Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/08/2026
Bei Männern ist #Mobilität mit 435 Euro der größte Posten. Danach folgen #Wohnen mit 348 Euro und #Ernährung mit 328 Euro. Für #Gastronomie und Beherbergung geben Männer monatlich 228 Euro aus, Frauen 109 Euro. Bei Alkohol und #Tabak stehen 108 Euro bei Männern nur 35 Euro bei Frauen gegenüber. 7/
Kreisdiagramm der monatlichen Ausgaben alleinlebender Pensionisten. Bei Männern ist Mobilität mit 435 Euro der größte monatliche Ausgabenposten. Danach folgen Wohnen mit 348 Euro und Ernährung mit 328 Euro. Für sonstige Ausgaben werden 250 Euro, für Gastronomie und Beherbergung 228 Euro und für Freizeit 185 Euro ausgewiesen. Weitere Posten sind Energie mit 155 Euro, Haushalt mit 125 Euro, Urlaub mit 120 Euro, Gesundheit mit 111 Euro, Alkohol und Tabak mit 108 Euro, Kleidung und Schuhe mit 61 Euro sowie Kommunikation mit 40 Euro.
120 2
Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/08/2026
Die größten monatlichen Ausgabenposten alleinlebender Pensionistinnen sind #Wohnen mit 307 Euro, sonstige Ausgaben einschließlich sozialer Dienste und Versicherungen mit 299 Euro sowie #Ernährung mit 286 Euro. Es folgen #Mobilität mit 169 Euro, #Gesundheit mit 145 Euro und #Freizeit mit 140 Euro. 6/
Das Kreisdiagramm rechnet die Ausgabenanteile in monatliche Eurobeträge um. Der größte Posten ist Wohnen mit 307 Euro. Es folgen sonstige Ausgaben mit 299 Euro und Ernährung mit 286 Euro. Für Mobilität fallen 169 Euro, für Gesundheit 145 Euro, für Freizeit 140 Euro und für Energie 128 Euro an. Weitere Ausgaben sind Haushalt mit 118 Euro, Gastronomie und Beherbergung mit 109 Euro, Kleidung und Schuhe mit 78 Euro, Urlaub mit 67 Euro, Alkohol und Tabak mit 35 Euro sowie Kommunikation mit 31 Euro.
120 2
Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/08/2026
Der diesjährige #EqualPensionDay fällt auf den 9. August. Ab diesem Tag erhalten Pensionistinnen bis zum Jahresende rechnerisch keine Pension mehr. Was die #Pensionslücke von 39,4 Prozent konkret im Alltag bedeutet, zeigt unsere Sonderauswertung auf Basis der Konsumerhebung 2019/20. 1/
Horizontale Balken vergleichen die Konsumausgaben alleinlebender Frauen und Männer. Frauen geben anteilig mehr für Wohnen, Ernährung, Gesundheit und Energie aus; Männer mehr für Mobilität, Gastronomie, Urlaub sowie Alkohol und Tabak.
2218 21
Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/08/2026
Künftig müssen beide Elternteile erwerbstätig sein und genug entlohnt werden, damit sie den vollen #Familienbonus beanspruchen können. Dieser steuerliche Anreiz ist aber für viele schlicht nicht umsetzbar, schreibt @nicolasprinz.bsky.social im Kommentar auf @moment.at. 1/
Nicolas Prinz schreibt auf Moment.at: „Ein Viertel der betroffenen Zweitverdiener:innen arbeitet bereits Vollzeit und hat durch die Kürzung des Familienbonus trotzdem Einkommenseinbußen.“
2135 13
Momentum Institut @momentum-institut.at · 05/08/2026
TV-Tipp: Morgen ist unsere Gleichstellungsexpertin @sophieachleitner.bsky.social bei @orfgutenmorgen.bsky.social auf ORF2 zu Gast. Dieses Mal geht es um den #EqualPensionDay und die geschechtsspezifische Pensionslücke zwischen Männern und Frauen. Um 7:10 & 8:10 geht es los.
Das Bild zeigt ein Portrait von Momentum-Ökonomin Sophie Achleitner mit der Information, dass sie am Donnerstag, 6. August um 7:10 und 8:10 in der Sendung Guten Morgen Österreich auf ORF2 über den Equal Pension Day spricht.
061 6
Momentum Institut @momentum-institut.at · 04/08/2026
Der #Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) ist unter Druck. Unsere Analyse zeigt: Hätte die damalige Bundesregierung den Beitrag der Unternehmen zum Fonds 2022 nicht halbiert, wären heute deutlich mehr Reserven vorhanden. Um den Fonds langfristig abzusichern, präsentieren wir drei Ansatzpunkte. 1/
Balkendiagramm mit den Reserven des Insolvenz-Entgelt-Fonds von 2010 bis 2027. Bis 2021 steigen die Rücklagen auf 979 Millionen Euro. Nach der Halbierung des Unternehmensbeitrags im Jahr 2022 schrumpfen sie laut Prognose bis 2027 auf minus 160 Millionen Euro. Ein Vergleich zeigt: Ohne die Beitragssenkung wären die Reserven bis 2027 bei rund 728 Millionen Euro geblieben. Die Grafik verdeutlicht, dass die Senkung der Lohnnebenkosten den Fonds langfristig erheblich geschwächt hat.
1106 10