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Markus Mäurer

@markusmaeurer.bsky.social
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Er/he/him, gerne du Übersetzer Englisch-Deutsch Redaktion Tor Online lesenswelt.de translateordie.wordpress.com

PostsRepliesMedia
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 08/10/2026
Das war ein False-Flage-Operation, dass die alle für diese beiden Autorinnen gestimmt haben.
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 08/10/2026
Joachim Sohn berichtet von der Pott Phantastika, einer kleinen Phantastik-Messe im Ruhrgebiet, die dieses Jahr zum fünften Mal stattgefunden hat.
tor-online.de
Phantastisches aus dem Pott: Die Pott Phantastika 2026 | Tor Online
Joachim Sohn berichtet von der Pott Phantastika, einer kleinen Phantastik-Messe im Ruhrgebiet, die dieses Jahr zum fünften Mal stattgefunden hat.
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 08/10/2026
Einer meiner Lieblingsfilme. Habe ihn als Jugendlicher gesehen und er hat mich wohl für die Liebe versaut, weil ich mir das immer so wie in dem Film vorgestellt habe. Allerdings finde ich seine Anmache im Zug inzwischen etwas übergriffig.
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Reposted by Markus Mäurer
Falko Loeffler @falko.bsky.social · 08/10/2026
Great thread. And I think ... AI is the digital non-place. The same billionaires who destroy the real world destroy digital human place, to replace them with AI non-places. That's why it fits their mindset so perfectly. Even worse, it's THEIR tech. Bleak.
03413
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 08/10/2026
Die Beibehaltung des englischen Titels hat mich in Band 2 auch zu dem Problem gemacht, was ich mit dem Nietzsche-Zitat mache, dass dort im Text in einem Dialog erwähnt wird und in der eng. Fassung halt der Buchtitel ist.
020
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 08/10/2026
Das Nietzsche-Zitat im Titel hätte sich wohl für eine deutschen Titel angeboten, klingt im dt. Original aber auch recht sperrig. 2/2
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 08/10/2026
Bei deutschsprachigen Büchern verstehe ich es auch nicht. Hier wollte man wohl wie bei "Dungeon Crawler Carl" die schon relativ bekannte Marke nutzen. Zumindest gibt es einen deutschen Untertitel pro Band, damit man erkennen kann, dass es der dt. ist. 1/2
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 07/10/2026
Heute ist mit »He Who Fights With Monsters« von Shirtaloon eine neue Übersetzung von mir bei Fischer Tor erschienen.
Neun Exemplare des Romans »He Who Fights With Monsters« von Shirtaloon mit dem Buchrücken nach vorne auf einem Tisch gestapelt. Davor steht ein Exemplar mit dem Cover nach vorn.
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 07/10/2026
Vertipper des Tages: "graußen". Wenn man bei nebligem Novemberwetter aus dem Fenster schaut.
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 07/10/2026
Ich wünsche allen, die auf der Frankfurter Buchmesse sind, viel Spaß und Erfolg! Ich kann mich leider nicht vom Schreibtisch lösen und muss weiter übersetzen.
120
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FragmentAnsicht @fragmentansicht.bsky.social · 06/10/2026
Neben "In Bernstein gebannt" erscheint zum BuCon noch ein Text von mir: Im "Tee Orakel" bin ich mit einer Science-Fiction-Kurzgeschichte vertreten. Denn warum sollten nicht auch Aliens einen guten Sencha zu schätzen wissen ...
094
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Maike Claußnitzer @ardeija.bsky.social · 15/09/2026
Ich schreibe an das Frühmittelalter angelehnte Fantasy mit Drachen, Geistern und Krimielementen. 🐉 Weitere Informationen zu meinen Büchern und Leseproben daraus gibt es unter folgendem Link: ardeija.de/romane-und-g...
Foto: Auf hölzernem Untergrund liegt, schräg von links in Bild ragend, der Roman "Der Torfschuppenmord" von Maike Claußnitzer; auf dem Cover ist in diesem Fotoausschnitt nur ein Teil der in Schwarzweiß dargestellten Axt unter dem in Rot gehaltenen Titel zu erkennen. Oben ragt aus dem Buch ein Lesezeichen, das mit einem Ausschnitt aus einer mittelalterlichen Handschrift bedruckt ist und lange, braune Bänder hat.
0166
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Kaffeehaussitzer @kaffeehaussitzer.bsky.social · 04/10/2026
»Es gibt keine KI-Kunst oder KI-Literatur. Nur Menschen können Kunst schaffen, nur Menschen können schreiben.« Dave Eggers kaffeehaussitzer.de/wenn-die-mas...
kaffeehaussitzer.de
Kreativität macht uns zu Menschen | Kaffeehaussitzer
Dave Eggers über Literatur und Kreativität und warum Künstliche Intelligenz mit beidem nichts zu tun hat.
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Fischer Tor @fischertor.bsky.social · 06/10/2026
Der deutsche Buchpreis wurde vergeben! Die neue Phantastikbestenliste ist draussen! Das Superheldengedöns geht irgendwie weiter. Unsere News 👇 www.tor-online.de/magazin/mehr...
tor-online.de
News: Phantastik Bestenliste Oktober 2026 | Tor Online
Außerdem in unseren SFF News: Deutscher Buchpreis für Shida Bazyar und ein Trailer zur Marvel-Serie VisionQuest.
1105
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 05/10/2026
Eigentlich müssten wir jetzt im Untergrund die Strukturen für den Widerstand aufbauen
010
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Hannah Brosch @hanamariab.bsky.social · 05/10/2026
www.brosch-verlag.de/2026/10/05/a... Ich hole diesen schönen Artikel von @fragmentansicht.bsky.social wieder hervor, da er die perfekte Einstimmung ist auf das Buch, das diese Woche erscheint.
brosch-verlag.de
Alessandra Reß über „In Bernstein gebannt“ – Brosch Verlag
053
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 05/10/2026
#my9albums 9 Musikalben, die mich stark geprägt haben.
Neun Musikalben in drei Reihen von oben links an: Rage Against the Machines, Nine Inch Nails »The Downward Spiral«, Radiohead »OK Computer«, The Dave Matthews Band »Before These Crowded Streets«, Björk »Homogenic«, Tori Amos »Under The Pink«, »ZAZ«, Halsey »If I Can’t Have Love I Want Power«, Aurora »What Happened to the Heart«
050
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 05/10/2026
Da ich gerade das dritte Buch in Folge übersetze, das in der dt. Fassung um die 1.000 Seiten hat, lässt mich die Vorstellung, ein Buch mit weniger als 500 Seiten zu übersetzen, leicht hysterisch kichern, als könne es so etwas doch gar nicht geben.
040
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 02/10/2026
Gutes Interview mit Ulrich Blumenbach zur prekären Lage von Übersetzer*innen. Er attestiert den große Konzernverlagen, dass sie bei Herstellungskosten wie Druck und Papier die steigenden Kosten aktzeptieren, es bei den Übersetzer*innen aber nicht wollen. Geht bei 1.10 Min los.
srf.ch
Karriere ins Prekariat
(00:00:49) Wie geht es Übersetzerinnen und Übersetzern in der Schweiz?
020
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 02/10/2026
»Les papillons noirs« (Black Butterflies), französische Psychothrillerserie über ein Serienkillerpaar und düstere Familiengeheimnisse. Stilbewusst inszeniert, mit komplexer Geschichte und faszinierenden Wendungen. Eine ganz hervorragende Serie. Netflix.
youtube.com
Les papillons noirs | Bande Annonce | ARTE Séries
YouTube video by ARTE Séries
010
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 02/10/2026
Ein schon lange geplanter Reread des vor knapp 20 Jahren gelesenen Horrormeisterwerks. Hier meine alte Besprechung. Bin gespannt, ob es mir immer noch so gefällt. 2/2
translateordie.wordpress.com
Buchempfehlung: House of Leaves
Hier ein Artikel über das wohl komplexeste und gruseligste Werk, das ich je gelesen habe. Erschien ursprünglich im von Michael Schmidt herausgegebenen Horrormagazin Zwielicht 2. Die Printausgabe dü…
000
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 02/10/2026
Meine Horroctober-Lektüre wird dieses Jahr aus nur einem Buch bestehen. So wenig, wie ich momentan zum Lesen komme (eigentlich kein haltbarer Zustand), weiß ich schon, dass ich nicht mehr schaffen werde. »House of Leaves« von Mark Z. Danielewski wird es sein, in der Übersetzung Christa Schuenke. 1/2
110
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Miss Booleana @missbooleana.bsky.social · 02/10/2026
Das war's mit dem #Seoultember2026 ! Ich hätte aktiver sein können, aber zumindest bleibe ich keine Reviews schuldig. wp.me/p57InC-ehz Über Pieta habe ich viele Gedanken, aber Love in the Big City war ein schöner Abschluss. #Seoultember
wp.me
Seoultember 2026 – Woche 4 („Love in the Big City“, „Pieta“) & Fazit – Miss Booleana
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schmoekercast.bsky.social @schmoekercast.bsky.social · 02/10/2026
Der neue Schmökercast ist erschienen! Es geht um "Die Ballade von Black Tom", "The Stranger Times", "Das Beste sind die Augen" und "Der Tod und das dunkle Meer". Viel Spaß damit!
0124
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Birgit Böllinger @birgitboellinger.bsky.social · 02/10/2026
Dieser Zwischenruf von Marius bringt alles, was es an der derzeitigen "Literaturkritik" zu kritisieren gibt, auf den Punkt. Große Leseempfehlung!
3192
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Mehr als zehn.
020
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Ja, nicht nur Promis. Wenn ich höre, was da in den letzten Jahren für Romantasy-Titel und andere TikTok-Hits an Vorschüssen für Übersetzungslizenzen bezahlt wurde, während die Übersetzer*innen dieser Titel keinen Cent mehr sehen.
130
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Glaube ich auch. Wenn die Übersetzungshonorare steigen, müssen auch die Bücher teurer werden und irgendwann ist eine Grenze erreicht, die viele (ich auch) nicht mehr bereit sind, zu zahlen. Ist eine schwierige Lage. Andererseits steigen die Buchpreise seid einiger Zeit, die Honorare aber nicht.
130
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Leider ja. Ich glaube auch nicht, dass sich in der Branche noch etwas ändern wird und bin immer wieder mal am überlegen, den Beruf zu wechseln. Von Verlagsseite bekomme ich nicht mit, dass da ein Bewusstsein für die Situation herrscht.
130
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Zur Aktion von gestern: Mein Text von 2022 zur Lage von Übersetzer*innen in der Buchbranche. Hat sich nix verbessert, im Gegenteil! 2/2 #weilesnichtreicht
1140
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
"Aber wenn das Geschäftsmodell nur noch funktioniert, wenn sich einzelne (freie) Mitarbeiter*innen selbst ausbeuten, bzw. nicht mehr genügend damit verdienen, um davon leben zu können, dann sollte dieses Geschäftsmodell doch mal überdacht werden." 1/2 #weilesnichtreicht
translateordie.wordpress.com
Liebe Buchbranche, wir müssen reden! Wenn Selbstausbeutung existenzbedrohend wird
Über das Ausbleiben von Honorarerhöhungen in der Buchbranche für Freiberuflier*innen wie Übersetzer*innen während Zeiten der Inflation, Energiekrise und Preissteigerungen.
12911
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Warum gibt es gerade eigentlich eine Welle an Romanen zum Trad-Wife-Phänomen? Und warum sind das alles Horrorromane? @jannakrone.bsky.social über die Schrecken eines antifeministischen Backlashs.
tor-online.de
This isn’t a satire. It’s a horror novel.“ (Sarah Langan): Tradwives in neuen Horrorromanen | Tor Online
Was hat es eigentlich mit dem Tradwife-Phänomen auf sich? Warum erscheinen gerade so viele Romane dazu? Taugen die was? Und warum eignet sich das Genre Horror so g...
0137
Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 01/10/2026
Hier der funktionierende Link: www.tor-online.de/magazin/mehr...
tor-online.de
This isn’t a satire. It’s a horror novel.“ (Sarah Langan): Tradwives in neuen Horrorromanen | Tor Online
Was hat es eigentlich mit dem Tradwife-Phänomen auf sich? Warum erscheinen gerade so viele Romane dazu? Taugen die was? Und warum eignet sich das Genre Horror so g...
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 30/09/2026
Danke. Abends schaffe ich es zumindest noch ein Stündchen an der nächsten Esmi-Geschichte zu arbeiten, die vermutlich im Oktober kommt
110
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Hannah Brosch @hanamariab.bsky.social · 30/09/2026
Im Oktober erscheint endlich das erste Buch in meinem eigenen Verlag, "In Bernstein gebannt" von Alessandra Reß @fragmentansicht.bsky.social Hier mehr Infos: www.brosch-verlag.de/2026/09/14/d...
brosch-verlag.de
„In Bernstein gebannt“ – Brosch Verlag
21714
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Sabrina Železný @lamahueterin.bsky.social · 30/09/2026
Die Aktion ist total an mir vorbeigegangen, aber vollste Solidarität, bitte schaut euch diesen Thread und die Grafiken der vielen beteiligten Kolleg*innen an. Ein paar Worte: Ich mache ja erst seit einigen Jahren verstärkt Literaturübersetzung, ich liebe es und hatte hier aber sehr viel Glück ...
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Klaus N. Frick @enpunkt.bsky.social · 30/09/2026
Als ich in Stockholm war, musste ich natürlich auch den tollen Science-Fiction-Buchladen auf der Insel Gamla Stan besuchen, der auf mehreren Stockwerken ein starkes Angebot aufweist. Mein Text: enpunkt.blogspot.com/2026/09/star... #stockholm #buchsky #sciencefiction
Das Bild zeigt Klaus N. Frick in Stockholm, dort auf der Insel Gamla Stan, und direkt vor einem Science-Fiction-Buchladen.
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Berlitz II. @vonmandelbrot.bsky.social · 30/09/2026
Heute ist der internationale Tag des Übersetzens. Die aktuelle Situation ist für Übersetzende schlicht nicht nachhaltig und sorgt dafür, dass viele den Beruf aufgeben. Dabei würde ohne uns Leere in den Bücherregalen herrschen. Das gilt insebsondere für Manga. #weilesnichtreicht Mehr im Alt-Text:
"Ich übersetze Literatur aus dem Japanischen, und das niedrige Honorar steht in keinerlei Verhältnis zur Komplexität der Sprache."

Jan Lukas Kuhn
Arbeitskalender voll, Taschen leer

UNS REICHT’S – WEIL ES NICHT REICHT

Die prekäre Einkommenssituation von Übersetzenden wollen und können wir nicht länger hinnehmen!

Am Umsatz der Verlage haben wir einen wesentlichen Anteil, schließlich ist etwa jede 6. Neuerscheinung eine Übersetzung ins Deutsche. Dennoch erwirtschaften wir weniger als ein Drittel des deutschen Durchschnittseinkommens. (Quelle: VdÜ)

So kann es nicht weitergehen.

Immer mehr von uns geben ihren Beruf auf oder leben in immer prekäreren Verhältnissen, immer wieder wird auf unsere Situation hingewiesen, wie zuletzt durch die Studie des VdÜ zur Einkommenssituation, über die im März dieses Jahres sowohl im Buchmarkt als auch im Börsenblatt berichtet wurde.

Und es ändert sich: nichts!

Wir fordern ein Mindesthonorar von 30 € pro Normseite und eine Verkaufsbeteiligung ab dem 1. Exemplar. Derzeit liegt unser durchschnittliches Honorar bei 19,27 € – und unser durchschnittliches Jahresbrutto (!) bei knapp 20.000 €. Viele Kolleg*innen bekommen nur 15 € oder sogar 13 € pro Normseite. Davon können wir schlicht nicht leben. Wir fordern eine gerechte Entlohnung für alle Literaturübersetzer*innen!

Die Protestkacheln aller Kolleg*innen auf einen Blick findet ihr auf Instagram unter @es.reicht.nicht oder dem Hashtag #weilesnichtreicht
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Heide Franck @heidefranck.bsky.social · 30/09/2026
🧵 Seitenhonorar/Einkommen: Seriös geschätzt liefert eine Literaturübersetzerin 100 saubere Normseiten im Monat ab, inkl. Recherche, zweifacher Überarbeitung etc. Beim Branchenschnitt von 19,27 € pro Seite beschert mir das 1.927 € im Monat. Aber ich bin Freiberuflerin, daher ...
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 30/09/2026
... und auch nicht die Durchsicht des Lektorats und der Druckfahnen. Werden aber trotzdem mehr als 100. Und ja, die Qualität der Arbeit leidet darunter. 2/2
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 30/09/2026
Meine erste Reaktion war, 100 Seiten sind für mich unrealistisch wenig in Bezug auf Verdienst und Abgabetermin. Es geht eher Richtung 200, aber da habe ich noch nicht die Überarbeitungszeit der 1. Fassung mit eingerechnet ... 1/2
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 30/09/2026
Aber ich will mich auch nicht beschweren, da mir der aktuelle Stress lieber ist, als die Aufrtragflaute davor. Und gerade verdiene ich das Geld, um durch die nächste Flaute zu kommen. Ich habe aber auch das Glück, mietfrei wohnen zu können, sonst hätte ich den Beruf schon längst gewechselt. 2/2
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 30/09/2026
Dieses Jahr habe ich schon meine drei geplanten Urlaubswochen im August gestrichen, meinen Japanisch-Kurs aufgegeben und werde nicht zu Frankfurter Buchmesse kommen, weil ich den Arbeitstag nicht verlieren möchte. 1/2
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Reposted by Markus Mäurer
Heide Franck @heidefranck.bsky.social · 30/09/2026
Das nämlich. Viele von uns haben nicht mal die Zeit, für bessere Arbeitsbedingungen zu lobbyieren. Viele können es sich auch nicht leisten, härter zu verhandeln -- weil wir von unseren Auftraggebern abhängig sind.
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Markus Mäurer @markusmaeurer.bsky.social · 30/09/2026
Ich bin aufgrund von knapper Terminplanung seitens der Verlage zeitlich gerade so im Stress mit Übersetzungen, dass ich es nicht geschafft habe, an dieser Aktion teilzunehmen.
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Reposted by Markus Mäurer
Heide Franck @heidefranck.bsky.social · 30/09/2026
Wir fordern ein Mindesthonorar von 30 € pro Normseite und eine Verkaufsbeteiligung ab dem 1. Exemplar. Derzeit liegt unser durchschnittliches Honorar bei 19,27 € – und unser durchschnittliches Jahresbrutto (!) bei knapp 20.000 €. Viele Kolleg*innen bekommen nur 15 € oder sogar 13 € pro Normseite.
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Reposted by Markus Mäurer
Heide Franck @heidefranck.bsky.social · 30/09/2026
Am Umsatz der Verlage haben wir einen wesentlichen Anteil, schließlich ist etwa jede 6. Neuerscheinung eine Übersetzung ins Deutsche. Dennoch erwirtschaften wir weniger als 1/3 des deutschen Durchschnittseinkommens. So kann es nicht weitergehen. Immer mehr von uns geben ihren Beruf auf oder …
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Reposted by Markus Mäurer
Heide Franck @heidefranck.bsky.social · 30/09/2026
UNS REICHT’S – WEIL ES NICHT REICHT Heute ist internationaler Übersetzertag, und heute protestieren wir öffentlich gegen unsere niedrigen Honorare – weil es nicht reicht. Die prekäre Einkommenssituation von Übersetzenden wollen und können wir nicht länger hinnehmen! #weilesnichtreicht
Pink-weiß-schwarze Grafik mit der Überschrift: Uns reicht's, weil es nicht reicht.
Darunter ein Foto von einer Frau mit der Sprechblase: "Ich übersetze Literatur, bin permanent am Schreibtisch – und trotzdem ständig kurz vor pleite."
Bildunterschrift: Heide Franck, Übersetzerin von "Babel" und "Atlas"
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Lars Schmeink @larsschmeink.bsky.social · 29/09/2026
Was haben Matrix, Her und Star Trek mit Strategie zu tun? 🎬 Sehr viel. Trend-Reports verfehlen das Ziel in einer exponentiellen Welt. Wir brauchen neue Werkzeuge. Mein Ansatz: Science Fiction Thinking für echte Handlungsfähigkeit. 👉 zukunftsweisend.net
zukunftsweisend.net
Zukunftsweisend - Workshops zum Thema Zukunft
Workshops, Fortbildungen und Vorträge, die Zukunft greifbar und gestaltbar machen, für Unternehmen, Institutionen und Schulen (SchiLf)
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Reposted by Markus Mäurer
Oliver Pöttgen @poettgen.cc · 29/09/2026
„Von einer mittels Rundfunkgebühr finanzierten Sendung lässt sich professioneller Abstand erwarten.“ Die rumkumpelnde Plakatwerbung der „Sportschau“ verwischt journalistische Grenzen: zur Fan-Kultur und zum Objekt der Berichterstattung, dem Bundesliga-Männerfußball. Mehr dazu von mir auf vliestext:
vliestext.cc
Mehr Distanz wagen
Mit ihrer Plakatwerbung für die Übertragung des Bundesliga-Männerfußballs tut sich die „Sportschau“ keinen Gefallen. Mehr Abstand, weniger Rumkumpeln, rät unser Autor.
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