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Lukas Potsch

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Sociologist | Postdoc @unimarburg.bsky.social | (Civil) War, more-than-human sociology, historical sociology, intellectual history

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Theorieblog @theorieblog.bsky.social · 28/09/2026
Am 12. Oktober findet ab 19:00 Uhr eine gemeinsame Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin und des Zentrums Liberale Moderne zum sog. „Postliberalismus“ statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Der Liberalismus und seine Kritiker“ im Rahmen... www.theorieblog.de/?p=31173
032
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Soziopolis @soziopolis.bsky.social · 28/09/2026
Am 5. Juni 2026 ist der Soziologe, Ideengeschichtler und Leser Manfred Lauermann verstorben. In einem Nachruf erinnert Oliver Römer an den Außenseiter, der Spezialist:innen ins Schwitzen brachte und die DDR-Wissenschaftslandschaft durchkreuzte wie kaum ein anderer: www.soziopolis.de/der-intellek...
Foto von Manfred Lauermann, sitzend in einem Sessel.
0146
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Morten Paul @mortenpaul.bsky.social · 03/09/2026
Endlich im Druck, erscheint am 29.10.
55915
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Heike Delitz @heikedelitz.bsky.social · 18/08/2026
Fine news: Am 24.9. erscheint die Printausgabe, die Variante Open Access/PDF ist jetzt schon erhältlich: Christoph T. Burmeister, Heike Delitz (Hg.), Gebrauchsweisen von Michel Foucault. Kommentar - Analyse - Kritik, Campus Verlag 2026 campus.de/wissenschaft...
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Julian Nicolai Hofmann @juliannhofmann.bsky.social · 13/08/2026
Das Warten hat ein Ende: »Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte« ist ab sofort lieferbar! Also haut in die Tasten und bestellt den Band! @suhrkamp.de
1246
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Deutsche Gesellschaft für Soziologie e.V. @dgsoziologie.bsky.social · 13/08/2026
DGS-Stellenmarkt: Qualifizierungsstellen mit dem Ziel der Promotion: Universität Marburg
stellenangebote.uni-marburg.de
Qualifizierungsstellen mit dem Ziel der Promotion
Universität Marburg
021
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Sebastian Huhnholz @huhnholz.bsky.social · 30/07/2026
Weimar, jetzt. Sehr lohnens- und dankenswerte Tagung.☀️
klassik-stiftung.de
Philosophische Wege in den Nationalsozialismus - Alle Events in der Kulturhauptstadt Thüringens
Entdecken Sie ein einzigartiges Ensemble bedeutender Museen und UNESCO-Welterbestätten rund um die Weimarer Klassik und das Bauhaus.
131
Lukas Potsch @lukpo.bsky.social · 20/07/2026
www.soziopolis.de/ausschreibun...
soziopolis.de
Towards a General Theory of Cultural Evolution
Call for Papers for a Conference in Basel, Switzerland, on June 10–12, 2027. Deadline: August 30, 2026
010
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Philipp Hölzing @philipphoelzing.bsky.social · 15/07/2026
Georg Simmerl setzt die schöne Reihe zum 100. Geburtstag in der taz heute fort: taz.de/Teil-6-der-R...
taz.de
Teil 6 der Reihe zum 100. Geburtstag: Foucault und die Faschisierung
Michel Foucault setzte sich intensiv mit dem Deutschen Herbst auseinander. Sein Denkweg kann helfen, die aktuelle Faschismusdebatte offener zu führen.
0218
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Andreas Folkers @afolkers.bsky.social · 15/07/2026
"Keine geschichtliche Kategorie ohne ihre naturale Substanz, keine naturale ohne ihre geschichtliche Filterung." (Walter Benjamin) In einer Woche erscheint mein Buch zur "Fossilen Moderne" www.suhrkamp.de/buch/andreas...
suhrkamp.de
Fossile Moderne. Buch von Andreas Folkers (Suhrkamp Verlag)
Was immer der »Motor« moderner Gesellschaften sein mag, fossile Brennstoffe sind... | Buch von Andreas Folkers versandkostenfrei & direkt vom Verlag kaufen
23013
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#NoCutsInHessen @nocutsinhessen.bsky.social · 14/07/2026
Die @goetheuni.bsky.social streicht 10% der Studienplätze für das kommende Wintersemester in Reaktion auf das Spardiktat durch den #HessischenHochschulpakt 2026-2031. Das ist erst der Anfang eines massiven strukturellen Hochschulumbaus in Hessen! #nocuts #nocutsinhessen
hessenschau.de
Sparkurs nach Hochschulpakt: Goethe-Universität in Frankfurt bietet weniger Studienplätze an
Hessens Hochschulen müssen in diesem Jahr 30 Millionen Euro einsparen. Die Goethe-Universität in Frankfurt schränkt deshalb die Zahl der Studienplätze ein. Betroffen sind unter anderem die Fächer Lehr...
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Julian Nicolai Hofmann @juliannhofmann.bsky.social · 13/07/2026
Ist das (schon) Faschismus? Es geht in die nächste Runde: Reemtsma mit einer »Replik auf die Missverständnisse einer Kritik« @faznet.bsky.social
041
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IfS Frankfurt @ifsfrankfurt.bsky.social · 02/07/2026
Kritik an(gesichts) der Erwerbsarbeitsnorm. Perspektiven einer ungleichheitsanalytischen Soziologie der Kritik Vortrag von Ruth Manstetten, kommentiert von Jonas Schmeinck
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Soziopolis @soziopolis.bsky.social · 02/07/2026
Aktuell lässt sich eine Wiederkehr der politischen Theologie, genauer: des Katechon-Motivs, beobachten. Volker Weiß fragt in „Katechon“ nach den Hintergründen. Ein informatives Buch, das auch soziologisch anschlussfähig ist, meint Lukas Potsch @lukpo.bsky.social: www.soziopolis.de/eine-macht-d...
Screenshot der Website hinter dem Link mit bibliografischen Angaben zu „Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart“ von Volker Weiß.
052
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Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) @friasunifreiburg.bsky.social · 01/07/2026
#Kapitalismus. Kaum ein Phänomen hat die Menschheitsgeschichte zuletzt so stark geprägt. Wo ist der Kapitalismus entstanden? Und wie konnte er so mächtig werden? Am 14. Juli 2026 diskutiert @svenbeckert.bsky.social an der @uni-freiburg.de über sein neues Buch. 👉 uni-freiburg.de/frias/buchdi...
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Soziopolis @soziopolis.bsky.social · 29/06/2026
Am 9. Mai ist Günter Dux verstorben. Wir erinnern an ein ausführliches Interview, das Ulrich Bröckling und Axel T. Paul im Jahr 2018 mit dem Gesellschaftstheoretiker geführt haben. Es geht um Dux' Leben, sein Denken und sein Werk. www.soziopolis.de/die-logik-de...
Screenshot der Website hinter dem Link.
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Carola Westermeier @c-westermeier.bsky.social · 29/06/2026
Stellenausschreibung! 75%-Stelle an meiner Professur an der @unimarburg.bsky.social Offen für Promovierende wie Promovierte. Fragen gerne an mich. Gerne teilen! stellenangebote.uni-marburg.de/jobposting/1...
stellenangebote.uni-marburg.de
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in oder Postdoktorand*in)
11313
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Deutsche Gesellschaft für Soziologie e.V. @dgsoziologie.bsky.social · 25/06/2026
In memoriam Günter Dux (23. Juni 1933 – 9. Mai 2026): Es war das Schreiben. Es ging darum, einen Gedanken zu fixieren, um einen nächsten anschließen zu können. Der fertige Text trat dahinter zurück, er war ja fertig. Über jedes neu erschienene Buch hat er sich gefreut, aber es war ihm, hat er mir…
soziologie.de
In memoriam Günter Dux (23. Juni 1933 – 9. Mai 2026)
Es war das Schreiben. Es ging darum, einen Gedanken zu fixieren, um einen nächsten anschließen zu können. Der fertige Text trat dahinter zurück, er war ja fertig. Über jedes neu erschienene Buch hat er sich gefreut, aber es war ihm, hat er mir einmal gesagt, nicht so wichtig. Darum fiel es ihm nicht ganz leicht, für die Verbreitung seine Bücher etwas zu tun. Günter Dux hat uns ein umfangreiches Werk hinterlassen, 13 dicke Bände umfassen seine Gesammelten Schriften, dazu ein dünnes Supplement: »Das Glück der Erkenntnis« (2025).  Nichts und niemand konnte ihn vom Schreiben abhalten. Günter Dux saß ab 7 Uhr am Morgen an seinem Schreibtisch. Er war durch und durch Soziologe, aber seine Referenz waren erst einmal philosophische und philosophie-nahe Texte. Der Grund dafür ist einfach. Es geht im Werk von Gün­ter Dux um die Grundlegung der Soziologie aus ihrer Differenz zur Philosophie als jenem Denken über die Wirklichkeit, wie es sich über Jahrtausende bis in unsere Zeit entwickelt und erhalten hat. Er trat mit der Philosophie in keinen Diskurs ein, nein: In jenen Texten von Dux ist philosophisches Denken die Empirie. Damit macht man sich nicht nur Freunde, das war ihm ebenso klar wie Bestätigung. Versucht man, das gesamte Werk von Günter Dux ins Auge zu fassen, so geht es im Kern um die Differenz zwischen dem traditionalen Weltbild, das von der absolutistischen Logik beherrscht wird, und dem relationalen Weltbild der Moderne. Das Werk fokussiert auf den Bruch, den »Strukturwandel der Weltbilder« (1982), und lotet seine Konsequenzen aus.  Dux gewinnt die Beobachtungsposition, die Weltbilder und deren Logik der Reflexion zugänglich macht, durch eine fundamentale, in der Anthropologie von Helmuth Plessner verankerte Einsicht. Die Ausgangslage Neugeborener ist über die gesamte menschliche Geschichte hin gleich. Sie sind auf für sie Sorgende, Überlegene radikal angewiesen. Die dadurch geprägten Erfahrungen führen dazu, dass die Welt als subjektivisch – das bedeutet: von überlegenen Subjekten verursacht – verstanden wird. Im Lauf der Geschichte wird dieses Verständnis fortgeschrieben und kondensiert zur absolutistischen Logik des Weltverstehens: Was in der Welt der Fall ist, lässt sich, wenn man ausreichend hartnäckig fragt, aus einem absoluten Anfang erklären. Das Reflexivitätsniveau, das mit dem Identifizieren von Weltbildstrukturen erreicht wird, ermöglicht eine generalisierte Wissenssoziologie, nämlich »Die historisch-genetische Theorie der Gesellschaft« (2000). Deutlich wird hier die Nähe zu Thomas Luckmann, dessen Assistent Dux in Frankfurt am Main war. Die Thematisierung von Weltbildstrukturen erschloss Dux das Phänomen Religion und machte ihn in frühen Jahren zum Religionssoziologen. Von Haus aus war Günter Dux allerdings Jurist, ein exzellenter Jurist, der Spuren der juristischen Sozialisation sein Leben lang bewahrte. Es ist noch nicht lange her, als sich herausstellte, dass Entscheidungen der Richter am Supreme Court, die Donald Trump ernannt hatte, doch nicht immer dessen Erwartungen entsprachen. Da meinte Günter, man könne auf die eigene Profession doch ein wenig stolz sein. Dux’ juristische Prägung erkennt man in seiner Habilitationsschrift »Strukturwandel der Legitimation« (1976). In dem Text werden anhand rechtsphilosophischer Antwortversuche auf die Frage nach der Rechtsgeltung die Operationsweise und Folgen der absolutistischen Logik ebenso klar wie die Einsicht: Der Bruch zur Moderne ist dramatisch. Er erfasst das subjektseitige Grundmuster der Konstruktion von Welt.  Der basale Ansatz macht es möglich, ein breites Spektrum an Themen aufzugreifen und historisch-rekonstruktiv die Gegenwart und ihre drängenden Probleme zu erreichen. Im Spannungsverhältnis zwischen soziologischen Grundfragen und politischer Aktualität situiert sind Untersuchungen von Günter Dux zur Demokratie, zu sozialer Ungleichheit, zu Macht insbesondere im Geschlechterverhältnis, zur Krise des Kapitalismus und mehr. Er sah das ökonomische System des Kapitalismus als Problemerzeuger und -löser, und er setzte auf »Die Politik im Widerstreit mit der Ökonomie« (2008), war aber nicht sehr optimistisch. Konsequenz war sein leidenschaftliches Eintreten für eine Soziologie, die die Zuständigkeit für Gesellschaftskritik als Kapitalismuskritik vehement verteidigt. Diese Kritik, so Dux, muss zwar radikal, kann aber nicht marxistisch angelegt sein, denn Marx’ Theorie hat sich von der traditional-absolutistischen Logik nie ganz emanzipiert.  Dux’ breit ausgearbeitete historisch-genetische Theorie mündet in eine Theorie der Evolution, die auf einer Theorie des Handelns aufbaut, ausgeführt in der letzten großen Arbeit »Die Evolution der humanen Lebensform als geistige Lebensform« (2017). Hier formuliert er sein lebenslanges Grundanliegen in geradezu beschwörender Weise und er nimmt Abschied. Die herrschenden Verhältnisse, hier und erst recht weltweit, empörten Günter Dux weit mehr, als in seinem Werk direkt zum Ausdruck kommt. Dafür spielte auch eine Rolle, dass er nie die bescheidenen Verhältnisse vergaß, aus denen er stammte; ebenso wenig wie die Studienförderung und die Chancen, die ihm die akademische Bildung eröffnete. Er gab weiter, was er weitergeben konnte. Günter Dux ist ohne Rosemarie Dux nicht vorstellbar. Das gilt im Sinn der unmittelbaren Anschauung, vor allem aber in einem existentiellen Sinn. Rosemarie Dux war eine wunderbare Ärztin. Sie sicherte, beliebt und verehrt, über viele Jahre wesentlich die ärztliche Versorgung in Titisee und im angrenzenden Schwarzwald. Und doch trat sie immer hinter ihm zurück. Es wirkte für manche unzeitgemäß, aber da stand sie drüber. Rosemarie fand wirklich wichtig, was er tat, las seine Texte und begleitete, sofern sie Zeit dazu fand, unsere Diskussionen mit Interesse und Nachsicht: Sie kannte die drängenderen Probleme, die sie nachts ins Auto steigen und zu entlegenen Höfen fahren ließen. Nachdem sie ihre Praxis aufgegeben hatte, setzte sie all ihre Kräfte umso mehr für ihn und sein Werk ein. Noch in ihren letzten Lebensjahren, erblindet, ließ sie sich Texte, darunter solche ihres Mannes, vorlesen. Sie kam am 13. April 1933 zur Welt und starb am 22. März 2025. Die beiden waren seit der Studienzeit zusammen. Es waren gute Leben. Georg Vobruba Dieser Nachruf erscheint in der kommenden Ausgabe der SOZIOLOGIE.
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Hamburger Edition @hhedition.bsky.social · 19/06/2026
Zum heutigen Internationalen Tag für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in Konflikten empfehlen wir den Sammelband »Vor aller Augen«. Er beleuchtet, in welch vielfältigen Konstellationen sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten auftritt: www.hamburger-edition.de/buecher-e-bo...
hamburger-edition.de
Gaby Zipfel/Regina Mühlhäuser/Kirsten Campbell (Hg.), Vor aller Augen
Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten
042
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Dirk Baecker @imtunnel.bsky.social · 16/06/2026
Luhmann 100 an der Zeppelin Universität -- Konrad Muschick war für die FAZ vor Ort: www.faz.net/aktuell/feui...
faz.net
Luhmann-Kongress an der Zeppelin-Universität
An der Zeppelin-Universität diskutiert eine große Tagung die Aktualität Niklas Luhmanns. Besonders die tiefgreifenden Veränderungen durch KI stellen das Wissenschaftssystem vor Herausforderungen.
0198
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Pierre Charbonnier @picharbonnier.bsky.social · 10/06/2026
Soon! Fall 26 in the UK Winter 26-27 in the US A book I wrote after the beginning of the Ukraine war, and that's unfortunately been vindicated by further events. Global security lies in decarbonization: in times of war, green energy means peace.
35215
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Julian Nicolai Hofmann @juliannhofmann.bsky.social · 09/06/2026
Huhu, der 2. Lauf ist da! »Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte« erscheint am 20. August bei @suhrkamp.de Mit Beiträgen von: @elifoezmen.bsky.social @samuelmoyn.bsky.social @bmstudebaker.bsky.social @cdaase.bsky.social @tbiebricher.bsky.social … and many more…
32911
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Mittelweg 36 @mittelweg36.bsky.social · 02/06/2026
Mehr zum Beitrag und zum Heft 2/2026, Narrative vom Ende und das Ende der Narrative: www.hamburger-edition.de/zeitschrift-...
112
Lukas Potsch @lukpo.bsky.social · 01/06/2026
In diesem frisch bei @wallsteinverlag.bsky.social erschienen Band durfte ich einen Versuch über intellektuelle Gesprächskreise und Modernekritik beisteuern. Darin auch tolle Beiträge zum Beispiel über den George-Kreis oder die Bibliothek Warburg. ➡️ www.wallstein-verlag.de/978383536035...
032
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Wolfgang Eßbach @wolfgangessbach.bsky.social · 25/05/2026
Jetzt ist der Band mit den Vorträgen ausgeliefert. Darin auch mein Beitrag: „Institutionen und Assoziationen geistiger Arbeit in historischer Perspektive“. 2/2 www.wallstein-verlag.de/978383536035...
wallstein-verlag.de
Wissensräume jenseits der Universität
Zur Rolle außerakademischer Räume im Aufbau der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert – Forschungsheime, Reforminstitute und Denkzirkel als alternative Wissensinfrastrukturen. Wi...
063
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daniela russ @ueberdruss.bsky.social · 28/01/2026
what do we talk about when we talk about energy? my answer features (among many others) adorno, bogdanov, and the austrian communist wilhelm frank, who experimented with national exergy balances in the 1950s. out april 2026.
818859
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Soziopolis @soziopolis.bsky.social · 20/05/2026
In „Situation und Konstellation“ beklagt Hartmut Rosa das gegenwärtige „Verschwinden des Spielraums“. Rezensent Christian Dries @morbuscriticus.bsky.social attestiert dem Buch fehlende Begriffsarbeit zu Großkonzepten wie Erfahrung, Urteilskraft, Energie und Spiel. www.soziopolis.de/jenaer-selbs...
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Lukas Potsch @lukpo.bsky.social · 20/05/2026
Sehr hörenswertes Gespräch über Kritik und Krise, Ökologie bei Koselleck und dem Nutzen der Begriffsgeschichte!
020
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Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI) @kwi-essen.bsky.social · 15/05/2026
🆕 #Neuerscheinung: Heute erscheint „Wissensräume jenseits der Universität“ bei @wallsteinverlag.bsky.social, herausgegeben von @awierzock.bsky.social und Oliver Römer. Mit Beiträgen u.a. von Danilo Scholz & Uwe Dörk. ➡️ tinyurl.com/y3zebpj3
Buchcover “Wissensräume jenseits der Universität“, Hrsg. Oliver Römer, Alexander Wierzock (Wallstein, Mai 2026)
073
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Rieke Trimcev @trimcev.bsky.social · 11/05/2026
Nächste Woche Montag ist Nikita Dhawan am IZEA in Halle zu Gast! 18 Uhr ct, Franckeplatz 1. All are welcome!
061
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Theorieblog @theorieblog.bsky.social · 07/05/2026
Schon am 09. und 10. Juli 2026 soll es in Marburg um „Die Rückkehr des Krieges: Sozial- und politiktheoretische Perspektiven auf Techniken, Normen und Ordnungen gegenwärtiger Konflikte“ gehen. Ziel ist die bisher oft fehlende theoretisch fundierte... www.theorieblog.de/?p=30765
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Hamburger Edition @hhedition.bsky.social · 27/04/2026
Unsere Vorschau für den Herbst 2026 ist da! Unsere Novitäten behandeln KI, Rechtsradikalismus in der Bundeswehr, Gewalt und Völkermord, europäischen Kapitalismus und deutschen Föderalismus. Stöbert hier durch unser Programm: www.hamburger-edition.de/buecher-e-bo...
075
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Lukas Potsch @lukpo.bsky.social · 02/04/2026
Für unsere Ad-hoc-Gruppe zu mehr-als-menschlicher Soziologie des Krieges auf dem @dgskongress2026.bsky.social freuen wir uns über Beitragsvorschläge! Zum ganzen Call geht's hier: kongress2026.soziologie.de/fileadmin/us...
045
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Lars Döpking @larsdoepking.bsky.social · 12/04/2026
Vom 12. - 13.11.2026 veranstaltet das DHI Rom in Kooperation mit dem AK Historische Soziologie eine transepochale Tagung zum Thema "Asymmetrische Beziehungen – asymmetrische Verhältnisse". Die Frist des CfP läuft am 01.06.2026 aus, wir freuen uns auf spannende Beiträge! dhi-roma.it/index.php?id...
dhi-roma.it
DHI Rom: Asymmetrische Beziehungen – Asymmetrische Verhältnisse
075
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vicky kluzik @vkluzik.bsky.social · 09/04/2026
Wir freuen uns sehr auf den Buchworkshop mit @annanosthoff.bsky.social und ihrem Buch der Stunde „Kybernetik und Kritik“ am Institut für Sozialforschung @ifsfrankfurt.bsky.social am 21.5.!
1219
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Heike Delitz @heikedelitz.bsky.social · 09/04/2026
"Das Politische der Architektur" - Call for Papers/Abstracts (Susanne Krasmann @jazzsuz.bsky.social /Anna-Lisa Müller), bis 30.4.26, für eine ad hoc gruppe zum Soziologie-Kongress in Mainz Download hier: kongress2026.soziologie.de/calls-for-pa...
044
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Carolin Amlinger @camlinger.bsky.social · 08/04/2026
Die Großerzählung kehrt in Form politischer Apokalyptik zurück. In der aktuellen Ausgabe des @mittelweg36.bsky.social haben wir uns mit Endzeiterzählungen und den Krisen des Erzählens unserer Zeit gewidmet. @floschmidt.bsky.social www.hamburger-edition.de/zeitschrift-...
110626
Lukas Potsch @lukpo.bsky.social · 02/04/2026
Für unsere Ad-hoc-Gruppe zu mehr-als-menschlicher Soziologie des Krieges auf dem @dgskongress2026.bsky.social freuen wir uns über Beitragsvorschläge! Zum ganzen Call geht's hier: kongress2026.soziologie.de/fileadmin/us...
045
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Zukünfte der Gesellschaft @dgskongress2026.bsky.social · 01/04/2026
Die Auswahl der Ad-Hoc-Gruppen ist abgeschlossen und nun auf der Homepage einzusehen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die eingereicht haben und blicken mit großer Vorfreude auf das sich füllende Programm! 🩷🧡 Die Calls werden nach und nach auf der Homepage veröffentlicht:
kongress2026.soziologie.de
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Mainz 2026: Ad-hoc-Veranstaltungen
02514
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Heike Delitz @heikedelitz.bsky.social · 31/03/2026
Ich freue mich über Vortragsvorschläge: ad hoc Gruppe zum 100. Geburtstag von Michel Foucault / Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Uni Mainz, Sept./Okt. 2026, Deadline: 20.4.26 PDF hier: irp.cdn-website.com/d8e050fb/fil... in Kürze auch: kongress2026.soziologie.de/calls-for-pa...
01711
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Leibniz-Zentrum für Literatur und Kulturforschung, Berlin @zfl-berlin.bsky.social · 20/03/2026
BEGRIFFSGESCHICHTE Du hast Lust, Teil unseres begriffsgeschichtlichen Unternehmens zu werden? Dann bewirb Dich mit einem Beitrag auf den CfP für die Tagung »Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen – ein Lexikon im Open Access« am 22.–24.10.2026 im ZfL. www.zfl-berlin.org/meldungen-de...
zfl-berlin.org
Call for Papers: »Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen« – ein Lexikon im Open Access - ZfL Berlin
Aktuelle Nachrichten des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin
01911
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Leibniz-Forschungsverbund "Wert der Vergangenheit" @valuepast.bsky.social · 18/03/2026
📖Out now! Heute ist Band 13 unserer Reihe "Wert der Vergangenheit" bei @wallsteinverlag.bsky.social erschienen. Der von Falko Schmieder (@zfl-berlin.bsky.social) herausgegebene Sammelband widmet sich der Historisierung Reinhart Kosellecks und ist in Print sowie im Open Access verfügbar 👇
184
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Theorieblog @theorieblog.bsky.social · 25/03/2026
Marcus Llanque (Augsburg) und Dirk Jörke (Darmstadt) bitten um Abstracts für die Theoriesektionstagung im März 2027. Aus Anlass des 500. Todesjahr von Niccolo Machiavelli soll diese Tagung  genutzt werden, um aus der heutigen Perspektive auf Machiavellis... www.theorieblog.de/?p=30543
01614
Lukas Potsch @lukpo.bsky.social · 19/03/2026
Für diesen schönen Band über Reinhart Koselleck durfte ich einen Beitrag beisteuern. Anhand des Revolutionsbegriffs geht es darin um Kosellecks Verständnis von Begriffsgeschichte und Moderne. (Open Access!) www.wallstein-open-library.de/978383536053...
wallstein-open-library.de
Geschichte im Widerstreit | Wallstein Open Library
Über Aktualität und Grenzen des Werks Reinhart Kosellecks. Der Historiker Reinhart Koselleck (1923-2006) gehört bis heute zu den inspirierendsten, aber auch kritisch diskutierten Repräsentanten seine...
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Hamburger Institut für Sozialforschung @his-hamburg.bsky.social · 04/03/2026
vom Mittelweg: am 12. März, um 19 Uhr - Vortrag: Andreas Wirsching @leibniz-ifz.bsky.social "Democracy and violence. A historical perspective" - im Rahmen der Tagung "Staatstötungen" @his-hamburg.bsky.social www.his-online.de/veranstaltun... Moderation Dieter Gosewinkel, Fellow HIS @wzb.bsky.social
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Deutsche Gesellschaft für Soziologie e.V. @dgsoziologie.bsky.social · 04/03/2026
sueddeutsche.de
M. Rainer Lepsius über den Nationalsozialismus. Deutschlands Entschleimer
Wie schaffte es Adolf Hitler, die NS-Diktatur zu etablieren? Der Soziologe M. Rainer Lepsius hat 1983 in einer Vorlesung Max Webers Theorie der charismatischen Herrschaft auf den Hitlerismus angewandt.
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Christian Dries @morbuscriticus.bsky.social · 26/01/2026
Am kommenden Donnerstag geht es weiter mit unserer Reihe - dieses Mal mit einem Vortrag der Augsburger Umwelthistorikerin Simone Müller: »Historischer Fallout. Zur Militärgeschichte des Anthropozäns« (17:30 Uhr im Stadttheater Freiburg) 👇 www.katholische-akademie-freiburg.de/detail/termi....
katholische-akademie-freiburg.de
Historischer Fallout – zur Militärgeschichte des Anthropozäns
Reihe „Über Leben im Anthropozän“ Vortrag und Gespräch  Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit der Günter-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg, dem Studium generale der Universität Fre...
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Theorieblog @theorieblog.bsky.social · 14/01/2026
Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen.... www.theorieblog.de/?p=30404
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Christian Dries @morbuscriticus.bsky.social · 30/12/2025
Das neue Jahr fängt gut an - mit unserer großen Anders-Tagung im Februar in Frankfurt (in Kooperation mit @igag.bsky.social, @ifsfrankfurt.bsky.social und @buber-rosenzweig.bsky.social). Hier das (wie ich finde: exzellente) Programm 👇 www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/k...
ifs.uni-frankfurt.de
Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart - Institut für Sozialforschung
Programm am Donnerstag, 19. Februar 2026 13.30–14.00 Uhr Christian Dries, Martin Kudla, Stephan Lessenich, Christian Wiese Begrüßung und Einführung 14.00–14.45 Uhr Jochen Gimmel Apokalypse: Die Wiederkehr des Verdrängten 14.45–15.30 Uhr Sara Walker (Nicht-)Erfahrung in einer apokalyptischen Welt: Anders, Adorno, Benjamin 15.30–16.00 Uhr Pause 16.00–16.45 Uhr Stefan Niklas Die Selbstbegegnung der Erde hat nicht stattgefunden: Günther Anders und der Planet als ein »auf atemberaubende Weise Unbekanntes« 16.45–17.30 Uhr Laëtitia Riss From Apocalypse to Globocide: On Anders’ Last Word 18.00 Uhr Öffentlicher Vortrag Yael Kupferberg Vom »letzten« zum »ersten« Juden. Günther Anders – das Judentum und die jüdische Existenz 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Freitag, 20. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Robert Ziegelmann Zweierlei Inversion der Utopie: Zum Bilderverbot bei Günther Anders und in der Kritischen Theorie 10.15–11.00 Uhr Jonas Balzer Antiquiertheit der Bedürfnisse? – Zu Verlauf und Wirkung einer Seminardiskussion unter Beteiligung von Theodor W. Adorno, Günther Anders, Max Horkheimer und Herbert Marcuse 11.30–12.15 Uhr Jason Dawsey Technology Critique and Counterrevolution: Günther Anders, Post-Marxism, and the Beginning of the Neoliberal Era 12.15–13.00 Uhr Mara Recklies Vom Genozid zum Globozid? Adorno und Anders’ Kritik der instrumentellen Designpraxis 13.00–14.30 Uhr Mittagspause 14.30–15.15 Uhr Bernd Bösel Marcuse und Anders: Zwei komplementäre Vordenker der Degrowth-Bewegung? 15.15–16.00 Uhr Susanne Herresthal Kreative Negativität bei Günther Anders 16.30–17.15 Uhr Lucas Pohl Mensch ohne Welt: Günther Anders und die kritische Geographie der Endzeit 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Samstag, 21. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Jacob Blumenfeld Three Catastrophes 10.15–11.00 Uhr Florian Heßdörfer Apokalypseblindheit: Versuch über die Endzeit als Erkenntnishindernis 11.00–11.30 Uhr Pause 11.30–12.15 Uhr Marcus Quent Was heißt: Kritik der Apokalypse-Blindheit? 12.15–13.00 Uhr Tom Vandeputte Toward a Critical Theory of Extinction     Tagung vom 19. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main Günther Anders, geb. Stern (1902–1992), wird in jüngster Zeit vermehrt als Inspirationsquelle für ein kritisches Denken der Gegenwart wiederentdeckt: im (post-)apokalyptischen Diskurs bei Jean-Pierre Dupuy oder Srećko Horvath, in Bruno Latours Gaia-Vorlesungen und Christine Hentschels Überlegungen zum »edge work« von Klima-Aktivist:innen, die nach alternativen Formen des Überlebens und des Widerstands im Anthropozän suchen.[1] Teils zustimmend, teils kritisch haben sich auch Denker:innen wie Zygmunt Bauman, Deborah Danowski, Eduardo Viveiros de Castro, Michaël Fœssel, Jean-Luc Nancy, Guillaume Paoli, Peter Sloterdijk und Slavoj Žižek auf Anders bezogen.[2] Im Fokus steht dabei meist dessen »prophylaktisches« apokalyptisches Denken, das die Katastrophe an die Wand schreibt, um sie zu verhindern, gepaart mit der Idee einer »moralischen Phantasie«, von »Streckübungen« unseres Vorstellungs- und Gefühlsvermögens. Auch Andersʼ Medienkritik wurde unlängst wieder für aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz und Affektpolitik revitalisiert (z.B. bei Bernd Bösel, Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski[3]). Zwei bedeutsame Traditionslinien, an die Anders explizit und implizit anschließt, bleiben dabei häufig unterbelichtet: Neben seiner akademischen Sozialisation bei Husserl und Heidegger und einem starken Bezug zur Philosophischen Anthropologie Plessners fühlte sich Anders vor allem der frühen Kritischen Theorie verbunden und bezeichnete sich selbst immer wieder als Marxist. Trotz großer inhaltlicher Nähe zur frühen Kritischen Theorie bleibt Anders bei den meisten »Frankfurtern« jedoch stets ein allenfalls geduldeter, zumeist aber ignorierter Außenseiter. Starke Bezüge gibt es außerdem zum Judentum. Anders reflektiert sie offen, meist aber nur, um sich selbst als abtrünnig zu inszenieren. Beide Bezüge stellen daher zugleich intellektuell fruchtbare Anziehungs- wie Abstoßungspunkte dar. Von sich selbst sagte Anders einmal, er habe bis »zum 6. August 1945 – der Tag hieß Hiroshima« gewissermaßen »sehr jüdisch […] in der Erwartung des Noch-Nicht, des zu errichtenden messianischen Reichs« gelebt.[4] Zwar nannte er sich auch »der Ungläubige«, einen »Ketzer« und aus einer »Tradition des Antitraditionalismus« stammend, steht jedoch mit dieser Abwehr in einer langen Traditionslinie von Ketzern und Häretikern, in einer jüdischen Tradition des Traditionsbruchs. Darüber hinaus bezeichnete Anders sich einmal als »Schüler der Propheten«, erkannte im Herumgetrieben-Sein durch die Verfolgung einen Vorteil – »allein der Herumgetriebene genießt die Chance der Vorurteilslosigkeit«[5] – und entdeckte an einem für ihn bedeutsamen Tag eine »Wurzel« seines Denkens, die in seiner Medienkritik unübersehbar ist: »Sie heißt: ›Du sollst dir kein Bildnis machen‹. Ihr entstammen alle meine Leidenschaften. Wenn ich ›philosophiere‹, so besteht meine Tätigkeit in nichts anderem als in der Befolgung dieses Gebotes, in der Bekämpfung menschengemachter absoluta, also in Ikonoklasmus«.[6] Die Bedeutung dieses Bildersturms für Andersʼ Denken der Endzeit bzw. des Anthropozäns wurde bisher noch kaum erfasst. Ähnliches gilt für die Tiefendimension der »prophylaktischen« Apokalyptik.[7] Als Anders den Apokalypsebegriff äquivalent zu der »von uns verursachten Erd- und Selbstvernichtung« verwendete, bediente er sich in der Tradition auf eigenwillige Weise. (Interessant sind in diesem Zusammenhang seine erst kürzlich entdeckte Bekanntschaft mit Jacob Taubes und die Verbundenheit mit seinem Großcousin Walter Benjamin.) Als er 1956 eine »eschatologische Windstille« diagnostizierte,[8] setzte er mit seinem enervierenden Insistieren auf die bevorstehende »Apokalypse« ganz auf die politisch-revolutionäre Sprengkraft endzeitlicher Gedanken, um so ein breites Publikum zu erreichen. Ganz im Sinne seines Ikonoklasmus verweigerte er dabei jedoch, alternative Szenarien auszumalen oder gar zu verabsolutieren. Andersʼ Verhältnis zur frühen Kritischen Theorie wie zu anderen marxistischen Denkern – z.B. Ernst Bloch, dessen Utopismus Anders scharf kritisierte und mit einem »Prinzip Trotz« konterte – ist hochgradig ambivalent. Abgesehen von wenigen Arbeiten (siehe etwa Dawsey[9]) steht eine umfassende Untersuchung dieser Bezugslinien ebenfalls noch weitgehend aus. Anhaltspunkte zu thematischen, methodischen und inhaltlichen Überschneidungen, aber auch Divergenzen und Gräben, gibt der 2022 veröffentlichte Nachlassband mit Briefen an und von Adorno, Bloch, Horkheimer und Marcuse. So schreibt Anders an Adorno, dass »die Affinität Ihrer und meiner Produktion (und nicht nur in den Augen Dritter) seit langem immer evidenter wird«, zugleich gelte es, die »hot potatoes« zwischen ihnen anzugehen. Von den persönlichen Idiosynkrasien abgesehen zählt philosophisch dazu in erster Linie wohl Andersʼ Technikkritik, die mit ihrer Betonung der Subjekthaftigkeit und Co-Akteurschaft von Technik aus seiner Sicht eine Leerstelle in der marxistischen Tradition ausfüllt, die Technik letztlich als verfügbares Produktionsmittel denkt – ohne dass Anders sich damit freilich in Fundamentalopposition zu Marx und dessen Frankfurter Nachfahren bringen wollte. Auch sein Denken ist vom Motiv einer Dialektik der Aufklärung durchzogen und sucht unverkennbar den Anschluss an die marxistische Tradition. Leidenschaftlich gestritten wird zwischen Anders und Adorno über die Rolle des engagierten Intellektuellen, über Sinn und Formen des politischen Aktivismus. Starke Anknüpfungspunkte findet Anders wiederum in den technikkritischen Überlegungen des jungen Marcuse. Frappant und bisher unbearbeitet sind die Familienähnlichkeiten zur Kritischen Theorie zudem in der Auseinandersetzung mit Kulturindustrie, Antisemitismus und Shoah. Mit seiner negativen Anthropologie der Weltfremdheit des Menschen rückt Andersʼ Denken nicht nur in die Nähe der Gnosis; er verfolgt wie die Frankfurter (bis hin zu Ulrich Sonnemann) auch einen konsequenten Anti-Essentialismus. Den messianisch und utopisch inspirierten Denkern aus Frankfurt (und Tübingen) steht er skeptisch gegenüber. Über den späten Fromm äußert sich Anders in den Ketzereien abfällig, der sozialpsychologische Ansatz des frühen dürfte ihm selbst allerdings recht nahegelegen haben. So zeigt er sich Friedrich Pollock gegenüber beeindruckt vom »Familien-Wälzer« (The Autoritarian Personality), formuliert aber auch »grundsätzlichere« Bedenken. Wie Adorno oder Kracauer ist Anders ein Meister der »kleinen Form«, des Essays und des Aphorismus. Methodisch bedient er sich vor allem bei der marxistisch inspirierten Avantgardekunst seiner Zeit, darunter Bertolt Brecht, John Heartfield und George Grosz.   Die Tagung unter dem Titel »Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart« will sich am Frankfurter Institut für Sozialforschung mit diesen Einflüssen beschäftigen. Über rein historisierende, werkgeschichtliche oder vergleichende Zugänge hinaus soll dabei jedoch vor allem Anders als ein kritischer, aus unterschiedlichen Denktraditionen schöpfender Theoretiker des Anthropozäns im Zentrum stehen. Es geht also – mit Blick auf Andersʼ Verbindung zur Kritischen Theorie, zum Judentum und deren wechselseitigen Verflechtungen – um Begriffe, Verständnisse und Konzepte, um Weltdeutungen und -haltungen, die sich im Anschluss an Anders für aktuelle Problemstellungen gewinnen lassen. Demgemäß lauten die Leitfragen der Tagung: Welche Fluchtlinien lassen sich von Andersʼ Denken ausgehend in die Gegenwart ziehen? Welche Rolle spielen dabei Judentum bzw. Kritische Theorie? Wo und wie lassen sich Andersʼ Kritik der politischen Technologie und der atomaren Endzeit in gegenwärtige Debatten einbringen und weiterentwickeln – in wissenschaftliche, politische und intellektuelle Diskurse um das Ende der Fortschrittsutopie und die Konturen einer von apokalyptischen Klimaszenarien und Kipppunkten geprägten Endzeit, über die Antiquiertheit, Liquidierung und Optimierung des Menschen, nicht zuletzt auch über Formen des Widerstands gegen die drohende Katastrophe?     [1] Jean-Pierre Dupuy, A Short Treatise on the Metaphysics of Tsunamis, Michigan 2015; Christine Hentschel, »Stretches of imagination at the end of times: affective workouts against apocalypse«, in: Marina Garcés (coord.), Ecology of the imagination. Artnodes, Nr. 29. UOC, https://doi.org/10.7238/d.v0i29.393041 (zuletzt aufgerufen am 24.11.2024); Dies., »Edgework in post/apokalyptischen Zeiten«, in: Soziopolis, 27. September 2023, https://www.soziopolis.de/edgework-in-post-apokalyptischen-zeiten.html (zuletzt abgerufen am 24.11.2024); Srećko Horvat, After the Apocalypse, Cambridge (UK) 2021; Bruno Latour, Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime, Berlin 2020. [2] Zygmunt Baumann, Collateral Damage. Social Inequalities in a Global Age, Cambridge/Malden 2011; Deborah Danowski/Eduardo Viveiros de Castro, In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende, Berlin 2019; Michaël Fœssel, Nach dem Ende der Welt. Kritik der apokalyptischen Vernunft, Wien 2019; Jean-Luc Nancy, After Fukushima. The Equivalences of Catastrophes, New York 2015; Guillaume Paoli, Geist und Müll. Von Denkweisen in postmodernen Zeiten, Berlin 2023; Peter Sloterdijk, Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung, Berlin 2023; Slavoj Žižek, »From catastrophe to apocalypse… and back«, in: Apocalyptica, Heft 1/2022. [3] Bernd Bösel, Die Plastizität der Gefühle. Das affektive Leben zwischen Psychotechnik und Ereignis, Frankfurt a. M./New York 2022; Ders., »Ikonomanie, apriorische Bedingungsformen, Psychotechnik: Zur Aktualität der Medientheorie von Günther Anders«, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 72, 4 (2024), S. 579–592; Felix Maschewski/Anna-Verena Nosthoff, »›Passivität im Kostüm der Aktivität‹. Über Günther Anders’ Kritik kybernetischer Politik im Zeitalter der ›totalen Maschine‹«, in: Günther Anders aktuell. Themenausgabe des Behemoth. A Journal on Civilization, 11(1), 2018, hg. von Christian Dries; Dies., »The obsolence of politics: Rereading Günther Anders’s critique of cybernetic governence and integral power in the digital age«, in: Thesis Eleven 153(1), 2019, S. 75–93. [4] Günther Anders: »Günther Anders«, in: Mein Judentum, hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, Stuttgart/Berlin 1978, S. 58–76, hier: S. 69. [5] Günther Anders: Ketzereien, München 1991, S. 319. [6] Günther Anders: Der Mann auf der Brücke, München 21963, S. 158. [7] Siehe dazu Günther Anders: »Die Frist«, in: ders.: Endzeit und Zeitenende. Gedanken über die atomare Situation, München 1972, S. 170–221. [8] Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen 1. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, München 42018, S. 307. [9] Jason Dawsey, »Marxism and technocracy: Günther Anders and the necessity for a critique of technology«, in: Thesis Eleven, 153(1), 2019, S. 39–56.     Kooperationspartner Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Goethe-Universität Frankfurt Günther-Anders-Forschungsstelle der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Internationale Günther-Anders-Gesellschaft Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main   Organisationsteam Prof. Dr. Christian Wiese Prof. Dr. Stephan Lessenich Dr. Christian Dries Martin J. Kudla, M.A., M.A.   Der Call for Papers findet sich hier.
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