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Buber-Rosenzweig-Institut

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Forschungsinstitut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der @goetheuni.bsky.social. buber-rosenzweig-institut.de

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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 15/05/2026
🎤Am 21. Mai 2026 hält Inka Sauter einen Gastvortrag im Kolloquium des Promotionskollegs „Gebrochene Traditionen?“ in Berlin. Der Titel ihres Vortrags lautet „In kritischer Würdigung. Ludwig Feuchtwanger über Franz Rosenzweig“. Herzliche #Einladung!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 10/04/2026
📢Reminder
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 02/04/2026
#TBT #ThrowbackThursday Eindrücke von Inka Sauters Besuch an der Università di Catania, wo sie zu Bubers Dialogphilosophie referierte.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 27/03/2026
🎤Am 23. April 2026 spricht Rahel Blum, Mitarbeiterin im Projekt #SynagogengedenkbuchHessen, zu jüdischem Leben in der Gemeinde Groß-Zimmern. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe Glöckelchen-Vereins in dessen Jubliäumsjahr. Herzliche #Einladung!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 17/03/2026
Am Mittwoch, den 18. März 2026, ist Inka Sauter zu Gast an der Università di Catania und spricht zu Bubers Dialogphilosophie.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 25/02/2026
Herzliche Einladung!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 17/02/2026
Am 8. Februar, dem Geburtstag von #MartinBuber ging die Website des Projekts Buberkorrespondenzen digital online: buber-korrespondenzen.digital. Neben Informationen zum Projekt finden sich auch einige #Brief auf der Seite, die zum Lesen und Stöbern einladen. @goetheuni.bsky.social
buber-korrespondenzen.digital
Buber-Korrespondenzen Digital – Das Dialogische Prinzip in Martin Bubers Gelehrten- und Intellektuellennetzwerken im 20. Jahrhundert
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 16/02/2026
📢Reminder!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 13/02/2026
Stellenausschreibung mit Bewerbungsschluss am 10. März 2026: Projektkoordination am LOEWE-Zentrum DynaRel @goetheuni.bsky.social @unimarburg.bsky.social @jlugiessen.bsky.social. @dynarel.bsky.social @proloewe.bsky.social dynamiken-des-religioesen.uni-frankfurt.de/wp-content/u...
dynamiken-des-religioesen.uni-frankfurt.de
022
Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 05/02/2026
Die Veranstaltung findet wetterbedingt via zoom statt. Die Einwahldaten sind bei mkrueger@europa-uni.de zu erfragen.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 03/02/2026
Die #Konferenz zu Günter Anders rückt näher und in deren Rahmen hält Dr. Yael Kupferberg vom @mmzpotsdam.bsky.social am 19. Februar einen Abendvortrag. Herzliche Einladung!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 30/01/2026
Im Forschungskolloquium des PK #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social hält Galili Shachar von der Universität Tel Aviv am 5. Februar an der @freieuniversitaet.bsky.social einen Vortrag mit dem Titel „Der Paria. Ein jüdischer #Witz? Hannah #Arendt und die verborgene #Tradition“.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 29/01/2026
#TBT #ThrowbackThursday Ende November fand an der @goetheuni.bsky.social die Jahrestagung des Projekts #SynagogengedenkbuchHessen statt. Thema war #Landjudentum und jüdisch-nichtjüdische #Nachbarschaften. Außerdem wurde der erste Band zur Geschichte der Synagogen in #Hessen vorgestellt.
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ProLOEWE @proloewe.bsky.social · 28/01/2026
𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝘁𝗶𝗽𝗽‼️𝗕𝘂𝗯𝗲𝗿-𝗥𝗼𝘀𝗲𝗻𝘇𝘄𝗲𝗶𝗴-𝗜𝗻𝘀𝘁𝗶𝘁𝘂𝘁 𝗳𝘂̈𝗿 𝗷𝘂̈𝗱𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗚𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝘀- 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗴𝗲𝗻𝘄𝗮𝗿𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗟𝗢𝗘𝗪𝗘-𝗭𝗲𝗻𝘁𝗿𝘂𝗺 𝗗𝘆𝗻𝗮𝗺𝗶𝗸𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗥𝗲𝗹𝗶𝗴𝗶𝗼̈𝘀𝗲𝗻 𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗿 𝗕𝘂𝗰𝗵𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘃𝗼𝗻 Guy Miron „𝗝𝘂̈𝗱𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗶𝗺 𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝘀𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱“, 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 Goethe-Universität Frankfurt 𝗲𝗶𝗻⤵️
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 26/01/2026
📢Reminder!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 20/01/2026
Im Rahmen des Workshops "100 Years of the Buber-Rosenzweig Bible" stellen Inka Sauter, Christoph Kasten und Ansgar Martins am kommenden Montag ihren Sammelband zur Geschichte der #Bibelübersetzung von Martin #Buber und Franz #Rosenzweig an der @hebrewuniversity.bsky.social vor.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 16/01/2026
Herzliche #Einladung!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 13/01/2026
Im Forschungskolloquium des PK #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social spricht Saskia Schreuder am 22. Januar am @mmzpotsdam.bsky.social zur jüdischen Buchvereinigung (1934–1938) und der verlegerischen Tätigkeit als #Selbsthilfe.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 09/01/2026
Im Rahmen des Podcasts "Jüdisches Leben, Geschichte und Kultur in Hessen" der @hlz.bsky.social konnten Stefanie Nathow und Marc Grellert das Projekt #SynagogengedenkbuchHessen vorstellen (Folge 11). Diese und alle weiteren Folgen finden sich unter hlz.hessen.de/themen/podca...
hlz.hessen.de
Jüdisches Leben, Geschichte und Kultur in Hessen
011
Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 08/01/2026
#TBT #ThrowbackThursday Im November war George Kohler von der Bar Ilan Universität an der @goetheuni.bsky.social und hielt die #BuberRosenzweigVorlesung zu Bubers Cohen-Reflexionen.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 07/01/2026
📢Reminder. Der Bewerbungszeitraum endet in zwei Tage, am 9. Januar.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 05/01/2026
Im Forschungskolloquium des PK #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social stellt Sophie Fetthauer von der @uni-hamburg.de am 8. Januar an der @freieuniversitaet.bsky.social das neue Langzeitvorhaben NS-Verfolgung und #Musikgeschichte @adwhamburg.bsky.social vor.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 02/01/2026
📢Reminder. #ComeWorkWithUs @goetheuni.bsky.social @proloewe.bsky.social @dynarel.bsky.social Bewerbungsfrist: 9. Januar 2026.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 30/12/2025
📖 #Neuerscheinung Ein neuer Sammelband, herausgegeben von Mark H. Gelber und @judithmueller.bsky.social beleuchtet den deutsch-israelischen #Wissenstransfer am Beispiel der deutschsprachigen Sommeruni an der @bengurionuniv.bsky.social.
000
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Internationale Günther Anders Gesellschaft @igag.bsky.social · 30/12/2025
Das vielversprechende Programm für die Anders-Tagung (organisiert von @buber-rosenzweig.bsky.social, @ifsfrankfurt.bsky.social, der IGAG und der Günther-Anders-Forschungsstelle Freiburg) vom 19. bis 21. Februar in Frankfurt ist online: www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/k...
ifs.uni-frankfurt.de
Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart - Institut für Sozialforschung
Programm am Donnerstag, 19. Februar 2026 13.30–14.00 Uhr Christian Dries, Martin Kudla, Stephan Lessenich, Christian Wiese Begrüßung und Einführung 14.00–14.45 Uhr Jochen Gimmel Apokalypse: Die Wiederkehr des Verdrängten 14.45–15.30 Uhr Sara Walker (Nicht-)Erfahrung in einer apokalyptischen Welt: Anders, Adorno, Benjamin 15.30–16.00 Uhr Pause 16.00–16.45 Uhr Stefan Niklas Die Selbstbegegnung der Erde hat nicht stattgefunden: Günther Anders und der Planet als ein »auf atemberaubende Weise Unbekanntes« 16.45–17.30 Uhr Laëtitia Riss From Apocalypse to Globocide: On Anders’ Last Word 18.00 Uhr Öffentlicher Vortrag Yael Kupferberg Vom »letzten« zum »ersten« Juden. Günther Anders – das Judentum und die jüdische Existenz 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Freitag, 20. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Robert Ziegelmann Zweierlei Inversion der Utopie: Zum Bilderverbot bei Günther Anders und in der Kritischen Theorie 10.15–11.00 Uhr Jonas Balzer Antiquiertheit der Bedürfnisse? – Zu Verlauf und Wirkung einer Seminardiskussion unter Beteiligung von Theodor W. Adorno, Günther Anders, Max Horkheimer und Herbert Marcuse 11.30–12.15 Uhr Jason Dawsey Technology Critique and Counterrevolution: Günther Anders, Post-Marxism, and the Beginning of the Neoliberal Era 12.15–13.00 Uhr Mara Recklies Vom Genozid zum Globozid? Adorno und Anders’ Kritik der instrumentellen Designpraxis 13.00–14.30 Uhr Mittagspause 14.30–15.15 Uhr Bernd Bösel Marcuse und Anders: Zwei komplementäre Vordenker der Degrowth-Bewegung? 15.15–16.00 Uhr Susanne Herresthal Kreative Negativität bei Günther Anders 16.30–17.15 Uhr Lucas Pohl Mensch ohne Welt: Günther Anders und die kritische Geographie der Endzeit 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Samstag, 21. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Jacob Blumenfeld Three Catastrophes 10.15–11.00 Uhr Florian Heßdörfer Apokalypseblindheit: Versuch über die Endzeit als Erkenntnishindernis 11.00–11.30 Uhr Pause 11.30–12.15 Uhr Marcus Quent Was heißt: Kritik der Apokalypse-Blindheit? 12.15–13.00 Uhr Tom Vandeputte Toward a Critical Theory of Extinction     Tagung vom 19. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main Günther Anders, geb. Stern (1902–1992), wird in jüngster Zeit vermehrt als Inspirationsquelle für ein kritisches Denken der Gegenwart wiederentdeckt: im (post-)apokalyptischen Diskurs bei Jean-Pierre Dupuy oder Srećko Horvath, in Bruno Latours Gaia-Vorlesungen und Christine Hentschels Überlegungen zum »edge work« von Klima-Aktivist:innen, die nach alternativen Formen des Überlebens und des Widerstands im Anthropozän suchen.[1] Teils zustimmend, teils kritisch haben sich auch Denker:innen wie Zygmunt Bauman, Deborah Danowski, Eduardo Viveiros de Castro, Michaël Fœssel, Jean-Luc Nancy, Guillaume Paoli, Peter Sloterdijk und Slavoj Žižek auf Anders bezogen.[2] Im Fokus steht dabei meist dessen »prophylaktisches« apokalyptisches Denken, das die Katastrophe an die Wand schreibt, um sie zu verhindern, gepaart mit der Idee einer »moralischen Phantasie«, von »Streckübungen« unseres Vorstellungs- und Gefühlsvermögens. Auch Andersʼ Medienkritik wurde unlängst wieder für aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz und Affektpolitik revitalisiert (z.B. bei Bernd Bösel, Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski[3]). Zwei bedeutsame Traditionslinien, an die Anders explizit und implizit anschließt, bleiben dabei häufig unterbelichtet: Neben seiner akademischen Sozialisation bei Husserl und Heidegger und einem starken Bezug zur Philosophischen Anthropologie Plessners fühlte sich Anders vor allem der frühen Kritischen Theorie verbunden und bezeichnete sich selbst immer wieder als Marxist. Trotz großer inhaltlicher Nähe zur frühen Kritischen Theorie bleibt Anders bei den meisten »Frankfurtern« jedoch stets ein allenfalls geduldeter, zumeist aber ignorierter Außenseiter. Starke Bezüge gibt es außerdem zum Judentum. Anders reflektiert sie offen, meist aber nur, um sich selbst als abtrünnig zu inszenieren. Beide Bezüge stellen daher zugleich intellektuell fruchtbare Anziehungs- wie Abstoßungspunkte dar. Von sich selbst sagte Anders einmal, er habe bis »zum 6. August 1945 – der Tag hieß Hiroshima« gewissermaßen »sehr jüdisch […] in der Erwartung des Noch-Nicht, des zu errichtenden messianischen Reichs« gelebt.[4] Zwar nannte er sich auch »der Ungläubige«, einen »Ketzer« und aus einer »Tradition des Antitraditionalismus« stammend, steht jedoch mit dieser Abwehr in einer langen Traditionslinie von Ketzern und Häretikern, in einer jüdischen Tradition des Traditionsbruchs. Darüber hinaus bezeichnete Anders sich einmal als »Schüler der Propheten«, erkannte im Herumgetrieben-Sein durch die Verfolgung einen Vorteil – »allein der Herumgetriebene genießt die Chance der Vorurteilslosigkeit«[5] – und entdeckte an einem für ihn bedeutsamen Tag eine »Wurzel« seines Denkens, die in seiner Medienkritik unübersehbar ist: »Sie heißt: ›Du sollst dir kein Bildnis machen‹. Ihr entstammen alle meine Leidenschaften. Wenn ich ›philosophiere‹, so besteht meine Tätigkeit in nichts anderem als in der Befolgung dieses Gebotes, in der Bekämpfung menschengemachter absoluta, also in Ikonoklasmus«.[6] Die Bedeutung dieses Bildersturms für Andersʼ Denken der Endzeit bzw. des Anthropozäns wurde bisher noch kaum erfasst. Ähnliches gilt für die Tiefendimension der »prophylaktischen« Apokalyptik.[7] Als Anders den Apokalypsebegriff äquivalent zu der »von uns verursachten Erd- und Selbstvernichtung« verwendete, bediente er sich in der Tradition auf eigenwillige Weise. (Interessant sind in diesem Zusammenhang seine erst kürzlich entdeckte Bekanntschaft mit Jacob Taubes und die Verbundenheit mit seinem Großcousin Walter Benjamin.) Als er 1956 eine »eschatologische Windstille« diagnostizierte,[8] setzte er mit seinem enervierenden Insistieren auf die bevorstehende »Apokalypse« ganz auf die politisch-revolutionäre Sprengkraft endzeitlicher Gedanken, um so ein breites Publikum zu erreichen. Ganz im Sinne seines Ikonoklasmus verweigerte er dabei jedoch, alternative Szenarien auszumalen oder gar zu verabsolutieren. Andersʼ Verhältnis zur frühen Kritischen Theorie wie zu anderen marxistischen Denkern – z.B. Ernst Bloch, dessen Utopismus Anders scharf kritisierte und mit einem »Prinzip Trotz« konterte – ist hochgradig ambivalent. Abgesehen von wenigen Arbeiten (siehe etwa Dawsey[9]) steht eine umfassende Untersuchung dieser Bezugslinien ebenfalls noch weitgehend aus. Anhaltspunkte zu thematischen, methodischen und inhaltlichen Überschneidungen, aber auch Divergenzen und Gräben, gibt der 2022 veröffentlichte Nachlassband mit Briefen an und von Adorno, Bloch, Horkheimer und Marcuse. So schreibt Anders an Adorno, dass »die Affinität Ihrer und meiner Produktion (und nicht nur in den Augen Dritter) seit langem immer evidenter wird«, zugleich gelte es, die »hot potatoes« zwischen ihnen anzugehen. Von den persönlichen Idiosynkrasien abgesehen zählt philosophisch dazu in erster Linie wohl Andersʼ Technikkritik, die mit ihrer Betonung der Subjekthaftigkeit und Co-Akteurschaft von Technik aus seiner Sicht eine Leerstelle in der marxistischen Tradition ausfüllt, die Technik letztlich als verfügbares Produktionsmittel denkt – ohne dass Anders sich damit freilich in Fundamentalopposition zu Marx und dessen Frankfurter Nachfahren bringen wollte. Auch sein Denken ist vom Motiv einer Dialektik der Aufklärung durchzogen und sucht unverkennbar den Anschluss an die marxistische Tradition. Leidenschaftlich gestritten wird zwischen Anders und Adorno über die Rolle des engagierten Intellektuellen, über Sinn und Formen des politischen Aktivismus. Starke Anknüpfungspunkte findet Anders wiederum in den technikkritischen Überlegungen des jungen Marcuse. Frappant und bisher unbearbeitet sind die Familienähnlichkeiten zur Kritischen Theorie zudem in der Auseinandersetzung mit Kulturindustrie, Antisemitismus und Shoah. Mit seiner negativen Anthropologie der Weltfremdheit des Menschen rückt Andersʼ Denken nicht nur in die Nähe der Gnosis; er verfolgt wie die Frankfurter (bis hin zu Ulrich Sonnemann) auch einen konsequenten Anti-Essentialismus. Den messianisch und utopisch inspirierten Denkern aus Frankfurt (und Tübingen) steht er skeptisch gegenüber. Über den späten Fromm äußert sich Anders in den Ketzereien abfällig, der sozialpsychologische Ansatz des frühen dürfte ihm selbst allerdings recht nahegelegen haben. So zeigt er sich Friedrich Pollock gegenüber beeindruckt vom »Familien-Wälzer« (The Autoritarian Personality), formuliert aber auch »grundsätzlichere« Bedenken. Wie Adorno oder Kracauer ist Anders ein Meister der »kleinen Form«, des Essays und des Aphorismus. Methodisch bedient er sich vor allem bei der marxistisch inspirierten Avantgardekunst seiner Zeit, darunter Bertolt Brecht, John Heartfield und George Grosz.   Die Tagung unter dem Titel »Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart« will sich am Frankfurter Institut für Sozialforschung mit diesen Einflüssen beschäftigen. Über rein historisierende, werkgeschichtliche oder vergleichende Zugänge hinaus soll dabei jedoch vor allem Anders als ein kritischer, aus unterschiedlichen Denktraditionen schöpfender Theoretiker des Anthropozäns im Zentrum stehen. Es geht also – mit Blick auf Andersʼ Verbindung zur Kritischen Theorie, zum Judentum und deren wechselseitigen Verflechtungen – um Begriffe, Verständnisse und Konzepte, um Weltdeutungen und -haltungen, die sich im Anschluss an Anders für aktuelle Problemstellungen gewinnen lassen. Demgemäß lauten die Leitfragen der Tagung: Welche Fluchtlinien lassen sich von Andersʼ Denken ausgehend in die Gegenwart ziehen? Welche Rolle spielen dabei Judentum bzw. Kritische Theorie? Wo und wie lassen sich Andersʼ Kritik der politischen Technologie und der atomaren Endzeit in gegenwärtige Debatten einbringen und weiterentwickeln – in wissenschaftliche, politische und intellektuelle Diskurse um das Ende der Fortschrittsutopie und die Konturen einer von apokalyptischen Klimaszenarien und Kipppunkten geprägten Endzeit, über die Antiquiertheit, Liquidierung und Optimierung des Menschen, nicht zuletzt auch über Formen des Widerstands gegen die drohende Katastrophe?     [1] Jean-Pierre Dupuy, A Short Treatise on the Metaphysics of Tsunamis, Michigan 2015; Christine Hentschel, »Stretches of imagination at the end of times: affective workouts against apocalypse«, in: Marina Garcés (coord.), Ecology of the imagination. Artnodes, Nr. 29. UOC, https://doi.org/10.7238/d.v0i29.393041 (zuletzt aufgerufen am 24.11.2024); Dies., »Edgework in post/apokalyptischen Zeiten«, in: Soziopolis, 27. September 2023, https://www.soziopolis.de/edgework-in-post-apokalyptischen-zeiten.html (zuletzt abgerufen am 24.11.2024); Srećko Horvat, After the Apocalypse, Cambridge (UK) 2021; Bruno Latour, Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime, Berlin 2020. [2] Zygmunt Baumann, Collateral Damage. Social Inequalities in a Global Age, Cambridge/Malden 2011; Deborah Danowski/Eduardo Viveiros de Castro, In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende, Berlin 2019; Michaël Fœssel, Nach dem Ende der Welt. Kritik der apokalyptischen Vernunft, Wien 2019; Jean-Luc Nancy, After Fukushima. The Equivalences of Catastrophes, New York 2015; Guillaume Paoli, Geist und Müll. Von Denkweisen in postmodernen Zeiten, Berlin 2023; Peter Sloterdijk, Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung, Berlin 2023; Slavoj Žižek, »From catastrophe to apocalypse… and back«, in: Apocalyptica, Heft 1/2022. [3] Bernd Bösel, Die Plastizität der Gefühle. Das affektive Leben zwischen Psychotechnik und Ereignis, Frankfurt a. M./New York 2022; Ders., »Ikonomanie, apriorische Bedingungsformen, Psychotechnik: Zur Aktualität der Medientheorie von Günther Anders«, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 72, 4 (2024), S. 579–592; Felix Maschewski/Anna-Verena Nosthoff, »›Passivität im Kostüm der Aktivität‹. Über Günther Anders’ Kritik kybernetischer Politik im Zeitalter der ›totalen Maschine‹«, in: Günther Anders aktuell. Themenausgabe des Behemoth. A Journal on Civilization, 11(1), 2018, hg. von Christian Dries; Dies., »The obsolence of politics: Rereading Günther Anders’s critique of cybernetic governence and integral power in the digital age«, in: Thesis Eleven 153(1), 2019, S. 75–93. [4] Günther Anders: »Günther Anders«, in: Mein Judentum, hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, Stuttgart/Berlin 1978, S. 58–76, hier: S. 69. [5] Günther Anders: Ketzereien, München 1991, S. 319. [6] Günther Anders: Der Mann auf der Brücke, München 21963, S. 158. [7] Siehe dazu Günther Anders: »Die Frist«, in: ders.: Endzeit und Zeitenende. Gedanken über die atomare Situation, München 1972, S. 170–221. [8] Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen 1. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, München 42018, S. 307. [9] Jason Dawsey, »Marxism and technocracy: Günther Anders and the necessity for a critique of technology«, in: Thesis Eleven, 153(1), 2019, S. 39–56.     Kooperationspartner Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Goethe-Universität Frankfurt Günther-Anders-Forschungsstelle der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Internationale Günther-Anders-Gesellschaft Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main   Organisationsteam Prof. Dr. Christian Wiese Prof. Dr. Stephan Lessenich Dr. Christian Dries Martin J. Kudla, M.A., M.A.   Der Call for Papers findet sich hier.
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Christian Dries @morbuscriticus.bsky.social · 30/12/2025
Das neue Jahr fängt gut an - mit unserer großen Anders-Tagung im Februar in Frankfurt (in Kooperation mit @igag.bsky.social, @ifsfrankfurt.bsky.social und @buber-rosenzweig.bsky.social). Hier das (wie ich finde: exzellente) Programm 👇 www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/k...
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Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart - Institut für Sozialforschung
Programm am Donnerstag, 19. Februar 2026 13.30–14.00 Uhr Christian Dries, Martin Kudla, Stephan Lessenich, Christian Wiese Begrüßung und Einführung 14.00–14.45 Uhr Jochen Gimmel Apokalypse: Die Wiederkehr des Verdrängten 14.45–15.30 Uhr Sara Walker (Nicht-)Erfahrung in einer apokalyptischen Welt: Anders, Adorno, Benjamin 15.30–16.00 Uhr Pause 16.00–16.45 Uhr Stefan Niklas Die Selbstbegegnung der Erde hat nicht stattgefunden: Günther Anders und der Planet als ein »auf atemberaubende Weise Unbekanntes« 16.45–17.30 Uhr Laëtitia Riss From Apocalypse to Globocide: On Anders’ Last Word 18.00 Uhr Öffentlicher Vortrag Yael Kupferberg Vom »letzten« zum »ersten« Juden. Günther Anders – das Judentum und die jüdische Existenz 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Freitag, 20. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Robert Ziegelmann Zweierlei Inversion der Utopie: Zum Bilderverbot bei Günther Anders und in der Kritischen Theorie 10.15–11.00 Uhr Jonas Balzer Antiquiertheit der Bedürfnisse? – Zu Verlauf und Wirkung einer Seminardiskussion unter Beteiligung von Theodor W. Adorno, Günther Anders, Max Horkheimer und Herbert Marcuse 11.30–12.15 Uhr Jason Dawsey Technology Critique and Counterrevolution: Günther Anders, Post-Marxism, and the Beginning of the Neoliberal Era 12.15–13.00 Uhr Mara Recklies Vom Genozid zum Globozid? Adorno und Anders’ Kritik der instrumentellen Designpraxis 13.00–14.30 Uhr Mittagspause 14.30–15.15 Uhr Bernd Bösel Marcuse und Anders: Zwei komplementäre Vordenker der Degrowth-Bewegung? 15.15–16.00 Uhr Susanne Herresthal Kreative Negativität bei Günther Anders 16.30–17.15 Uhr Lucas Pohl Mensch ohne Welt: Günther Anders und die kritische Geographie der Endzeit 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Samstag, 21. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Jacob Blumenfeld Three Catastrophes 10.15–11.00 Uhr Florian Heßdörfer Apokalypseblindheit: Versuch über die Endzeit als Erkenntnishindernis 11.00–11.30 Uhr Pause 11.30–12.15 Uhr Marcus Quent Was heißt: Kritik der Apokalypse-Blindheit? 12.15–13.00 Uhr Tom Vandeputte Toward a Critical Theory of Extinction     Tagung vom 19. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main Günther Anders, geb. Stern (1902–1992), wird in jüngster Zeit vermehrt als Inspirationsquelle für ein kritisches Denken der Gegenwart wiederentdeckt: im (post-)apokalyptischen Diskurs bei Jean-Pierre Dupuy oder Srećko Horvath, in Bruno Latours Gaia-Vorlesungen und Christine Hentschels Überlegungen zum »edge work« von Klima-Aktivist:innen, die nach alternativen Formen des Überlebens und des Widerstands im Anthropozän suchen.[1] Teils zustimmend, teils kritisch haben sich auch Denker:innen wie Zygmunt Bauman, Deborah Danowski, Eduardo Viveiros de Castro, Michaël Fœssel, Jean-Luc Nancy, Guillaume Paoli, Peter Sloterdijk und Slavoj Žižek auf Anders bezogen.[2] Im Fokus steht dabei meist dessen »prophylaktisches« apokalyptisches Denken, das die Katastrophe an die Wand schreibt, um sie zu verhindern, gepaart mit der Idee einer »moralischen Phantasie«, von »Streckübungen« unseres Vorstellungs- und Gefühlsvermögens. Auch Andersʼ Medienkritik wurde unlängst wieder für aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz und Affektpolitik revitalisiert (z.B. bei Bernd Bösel, Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski[3]). Zwei bedeutsame Traditionslinien, an die Anders explizit und implizit anschließt, bleiben dabei häufig unterbelichtet: Neben seiner akademischen Sozialisation bei Husserl und Heidegger und einem starken Bezug zur Philosophischen Anthropologie Plessners fühlte sich Anders vor allem der frühen Kritischen Theorie verbunden und bezeichnete sich selbst immer wieder als Marxist. Trotz großer inhaltlicher Nähe zur frühen Kritischen Theorie bleibt Anders bei den meisten »Frankfurtern« jedoch stets ein allenfalls geduldeter, zumeist aber ignorierter Außenseiter. Starke Bezüge gibt es außerdem zum Judentum. Anders reflektiert sie offen, meist aber nur, um sich selbst als abtrünnig zu inszenieren. Beide Bezüge stellen daher zugleich intellektuell fruchtbare Anziehungs- wie Abstoßungspunkte dar. Von sich selbst sagte Anders einmal, er habe bis »zum 6. August 1945 – der Tag hieß Hiroshima« gewissermaßen »sehr jüdisch […] in der Erwartung des Noch-Nicht, des zu errichtenden messianischen Reichs« gelebt.[4] Zwar nannte er sich auch »der Ungläubige«, einen »Ketzer« und aus einer »Tradition des Antitraditionalismus« stammend, steht jedoch mit dieser Abwehr in einer langen Traditionslinie von Ketzern und Häretikern, in einer jüdischen Tradition des Traditionsbruchs. Darüber hinaus bezeichnete Anders sich einmal als »Schüler der Propheten«, erkannte im Herumgetrieben-Sein durch die Verfolgung einen Vorteil – »allein der Herumgetriebene genießt die Chance der Vorurteilslosigkeit«[5] – und entdeckte an einem für ihn bedeutsamen Tag eine »Wurzel« seines Denkens, die in seiner Medienkritik unübersehbar ist: »Sie heißt: ›Du sollst dir kein Bildnis machen‹. Ihr entstammen alle meine Leidenschaften. Wenn ich ›philosophiere‹, so besteht meine Tätigkeit in nichts anderem als in der Befolgung dieses Gebotes, in der Bekämpfung menschengemachter absoluta, also in Ikonoklasmus«.[6] Die Bedeutung dieses Bildersturms für Andersʼ Denken der Endzeit bzw. des Anthropozäns wurde bisher noch kaum erfasst. Ähnliches gilt für die Tiefendimension der »prophylaktischen« Apokalyptik.[7] Als Anders den Apokalypsebegriff äquivalent zu der »von uns verursachten Erd- und Selbstvernichtung« verwendete, bediente er sich in der Tradition auf eigenwillige Weise. (Interessant sind in diesem Zusammenhang seine erst kürzlich entdeckte Bekanntschaft mit Jacob Taubes und die Verbundenheit mit seinem Großcousin Walter Benjamin.) Als er 1956 eine »eschatologische Windstille« diagnostizierte,[8] setzte er mit seinem enervierenden Insistieren auf die bevorstehende »Apokalypse« ganz auf die politisch-revolutionäre Sprengkraft endzeitlicher Gedanken, um so ein breites Publikum zu erreichen. Ganz im Sinne seines Ikonoklasmus verweigerte er dabei jedoch, alternative Szenarien auszumalen oder gar zu verabsolutieren. Andersʼ Verhältnis zur frühen Kritischen Theorie wie zu anderen marxistischen Denkern – z.B. Ernst Bloch, dessen Utopismus Anders scharf kritisierte und mit einem »Prinzip Trotz« konterte – ist hochgradig ambivalent. Abgesehen von wenigen Arbeiten (siehe etwa Dawsey[9]) steht eine umfassende Untersuchung dieser Bezugslinien ebenfalls noch weitgehend aus. Anhaltspunkte zu thematischen, methodischen und inhaltlichen Überschneidungen, aber auch Divergenzen und Gräben, gibt der 2022 veröffentlichte Nachlassband mit Briefen an und von Adorno, Bloch, Horkheimer und Marcuse. So schreibt Anders an Adorno, dass »die Affinität Ihrer und meiner Produktion (und nicht nur in den Augen Dritter) seit langem immer evidenter wird«, zugleich gelte es, die »hot potatoes« zwischen ihnen anzugehen. Von den persönlichen Idiosynkrasien abgesehen zählt philosophisch dazu in erster Linie wohl Andersʼ Technikkritik, die mit ihrer Betonung der Subjekthaftigkeit und Co-Akteurschaft von Technik aus seiner Sicht eine Leerstelle in der marxistischen Tradition ausfüllt, die Technik letztlich als verfügbares Produktionsmittel denkt – ohne dass Anders sich damit freilich in Fundamentalopposition zu Marx und dessen Frankfurter Nachfahren bringen wollte. Auch sein Denken ist vom Motiv einer Dialektik der Aufklärung durchzogen und sucht unverkennbar den Anschluss an die marxistische Tradition. Leidenschaftlich gestritten wird zwischen Anders und Adorno über die Rolle des engagierten Intellektuellen, über Sinn und Formen des politischen Aktivismus. Starke Anknüpfungspunkte findet Anders wiederum in den technikkritischen Überlegungen des jungen Marcuse. Frappant und bisher unbearbeitet sind die Familienähnlichkeiten zur Kritischen Theorie zudem in der Auseinandersetzung mit Kulturindustrie, Antisemitismus und Shoah. Mit seiner negativen Anthropologie der Weltfremdheit des Menschen rückt Andersʼ Denken nicht nur in die Nähe der Gnosis; er verfolgt wie die Frankfurter (bis hin zu Ulrich Sonnemann) auch einen konsequenten Anti-Essentialismus. Den messianisch und utopisch inspirierten Denkern aus Frankfurt (und Tübingen) steht er skeptisch gegenüber. Über den späten Fromm äußert sich Anders in den Ketzereien abfällig, der sozialpsychologische Ansatz des frühen dürfte ihm selbst allerdings recht nahegelegen haben. So zeigt er sich Friedrich Pollock gegenüber beeindruckt vom »Familien-Wälzer« (The Autoritarian Personality), formuliert aber auch »grundsätzlichere« Bedenken. Wie Adorno oder Kracauer ist Anders ein Meister der »kleinen Form«, des Essays und des Aphorismus. Methodisch bedient er sich vor allem bei der marxistisch inspirierten Avantgardekunst seiner Zeit, darunter Bertolt Brecht, John Heartfield und George Grosz.   Die Tagung unter dem Titel »Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart« will sich am Frankfurter Institut für Sozialforschung mit diesen Einflüssen beschäftigen. Über rein historisierende, werkgeschichtliche oder vergleichende Zugänge hinaus soll dabei jedoch vor allem Anders als ein kritischer, aus unterschiedlichen Denktraditionen schöpfender Theoretiker des Anthropozäns im Zentrum stehen. Es geht also – mit Blick auf Andersʼ Verbindung zur Kritischen Theorie, zum Judentum und deren wechselseitigen Verflechtungen – um Begriffe, Verständnisse und Konzepte, um Weltdeutungen und -haltungen, die sich im Anschluss an Anders für aktuelle Problemstellungen gewinnen lassen. Demgemäß lauten die Leitfragen der Tagung: Welche Fluchtlinien lassen sich von Andersʼ Denken ausgehend in die Gegenwart ziehen? Welche Rolle spielen dabei Judentum bzw. Kritische Theorie? Wo und wie lassen sich Andersʼ Kritik der politischen Technologie und der atomaren Endzeit in gegenwärtige Debatten einbringen und weiterentwickeln – in wissenschaftliche, politische und intellektuelle Diskurse um das Ende der Fortschrittsutopie und die Konturen einer von apokalyptischen Klimaszenarien und Kipppunkten geprägten Endzeit, über die Antiquiertheit, Liquidierung und Optimierung des Menschen, nicht zuletzt auch über Formen des Widerstands gegen die drohende Katastrophe?     [1] Jean-Pierre Dupuy, A Short Treatise on the Metaphysics of Tsunamis, Michigan 2015; Christine Hentschel, »Stretches of imagination at the end of times: affective workouts against apocalypse«, in: Marina Garcés (coord.), Ecology of the imagination. Artnodes, Nr. 29. UOC, https://doi.org/10.7238/d.v0i29.393041 (zuletzt aufgerufen am 24.11.2024); Dies., »Edgework in post/apokalyptischen Zeiten«, in: Soziopolis, 27. September 2023, https://www.soziopolis.de/edgework-in-post-apokalyptischen-zeiten.html (zuletzt abgerufen am 24.11.2024); Srećko Horvat, After the Apocalypse, Cambridge (UK) 2021; Bruno Latour, Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime, Berlin 2020. [2] Zygmunt Baumann, Collateral Damage. Social Inequalities in a Global Age, Cambridge/Malden 2011; Deborah Danowski/Eduardo Viveiros de Castro, In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende, Berlin 2019; Michaël Fœssel, Nach dem Ende der Welt. Kritik der apokalyptischen Vernunft, Wien 2019; Jean-Luc Nancy, After Fukushima. The Equivalences of Catastrophes, New York 2015; Guillaume Paoli, Geist und Müll. Von Denkweisen in postmodernen Zeiten, Berlin 2023; Peter Sloterdijk, Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung, Berlin 2023; Slavoj Žižek, »From catastrophe to apocalypse… and back«, in: Apocalyptica, Heft 1/2022. [3] Bernd Bösel, Die Plastizität der Gefühle. Das affektive Leben zwischen Psychotechnik und Ereignis, Frankfurt a. M./New York 2022; Ders., »Ikonomanie, apriorische Bedingungsformen, Psychotechnik: Zur Aktualität der Medientheorie von Günther Anders«, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 72, 4 (2024), S. 579–592; Felix Maschewski/Anna-Verena Nosthoff, »›Passivität im Kostüm der Aktivität‹. Über Günther Anders’ Kritik kybernetischer Politik im Zeitalter der ›totalen Maschine‹«, in: Günther Anders aktuell. Themenausgabe des Behemoth. A Journal on Civilization, 11(1), 2018, hg. von Christian Dries; Dies., »The obsolence of politics: Rereading Günther Anders’s critique of cybernetic governence and integral power in the digital age«, in: Thesis Eleven 153(1), 2019, S. 75–93. [4] Günther Anders: »Günther Anders«, in: Mein Judentum, hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, Stuttgart/Berlin 1978, S. 58–76, hier: S. 69. [5] Günther Anders: Ketzereien, München 1991, S. 319. [6] Günther Anders: Der Mann auf der Brücke, München 21963, S. 158. [7] Siehe dazu Günther Anders: »Die Frist«, in: ders.: Endzeit und Zeitenende. Gedanken über die atomare Situation, München 1972, S. 170–221. [8] Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen 1. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, München 42018, S. 307. [9] Jason Dawsey, »Marxism and technocracy: Günther Anders and the necessity for a critique of technology«, in: Thesis Eleven, 153(1), 2019, S. 39–56.     Kooperationspartner Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Goethe-Universität Frankfurt Günther-Anders-Forschungsstelle der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Internationale Günther-Anders-Gesellschaft Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main   Organisationsteam Prof. Dr. Christian Wiese Prof. Dr. Stephan Lessenich Dr. Christian Dries Martin J. Kudla, M.A., M.A.   Der Call for Papers findet sich hier.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 29/12/2025
🗓️Save the date!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 18/12/2025
Im November konnte Silvia Richter ihre Forschung im Rahmen der Konferenz "Other Europes" in Paris präsentieren. Sie trug unter dem Titel " #Europe in the #Diaspora. #Narratives of #Jewish (Re) #Migration in the 20th and 21st Centuries" vor.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 17/12/2025
#Ausschreibungen: Im Rahmen des LOEWE-Zentrums werden Stellen ausgeschrieben. Zu den 15 Promotionsstellen: dynamiken-des-religioesen.uni-frankfurt.de/ausschreibun... Zu den 10 Postdoc-Stellen: dynamiken-des-religioesen.uni-frankfurt.de/ausschreibun... Deadline: 9.1.2026 @dynarel.bsky.social
dynamiken-des-religioesen.uni-frankfurt.de
Ausschreibung: 15 Promotionsstellen am LOEWE-Zentrum „DynaRel“
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 16/12/2025
Eine #Neuerscheinung von Rahel Blum. Gemeinsam mit Elisabeth Hollender verfasste sie das Kapitel „All the Way to Jerusalem: In Search of the Provenance History of the Nuremberg Mahzor” im Sammelband über den Nürnberger #Machsor, der kürzlich bei Magnes erschien. www.magnespress.co.il/en/book/The_...
magnespress.co.il
The Nuremberg Mahzor : History, Codicology, Liturgy and Art : 978-965-7854-69-3 : magnespress.co.il : Books
Among the medieval liturgical manuscripts from Ashkenaz, the Nuremberg Mahzor takes a special place. Its size, its extraordinary selection of piyyutim and piyyut commentaries, and its lavish decoratio...
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 05/12/2025
Wir blicken zurück auf einen schönen Abend im Haus am Dom. Inka Sauter, Christoph Kasten und Ansgar Martins stellten im Gespräch mit Christian Wiese ihren #Sammelband zur #Bibelübersetzung Bubers und Rosenzweigs vor. Sie haben die Veranstaltung verpasst? Kein Problem: www.youtube.com/watch?v=L8Qx...
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 04/12/2025
Herzlich willkommen! Lukas Neumeier arbeitet im Rahmen des Promotionskollegs #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social an seiner Arbeit zum jüdischen #Geschichtsdenken im NS-Deutschland.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 03/12/2025
Im Forschungskolloquium des PK #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social spricht Efrat Gal-Ed von der @hhu.de am 4. Dezember an der @freieuniversitaet.bsky.social zu "Es klingt die Luft. #Lyrik zwischen #Jiddisch und #Deutsch – zum Handwerk des #Übersetzens."
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 02/12/2025
📢Reminder: 📖Buchvorstellung am 3. Dezember in Frankfurt und am 4. Dezember in Berlin!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 01/12/2025
Am vergangenen Donnerstag wurde Prof. Dr. Christian Wiese, Direktor des Buber-Rosenzweig-Instituts, der Sibylle Kalkhof-Rose @rheinmainunis.bsky.social Award in den Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen. Herzlichen #Glückwunsch! 🥂
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 24/11/2025
📢Reminder!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 14/11/2025
📢Reminder!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 10/11/2025
📢Reminder - Anmeldungen sind noch bis morgen, Dienstag, den 11. November an kontakt@buber-rosenzweig-institut.de möglich.
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Reposted by Buber-Rosenzweig-Institut
Goethe-Universität Frankfurt @goetheuni.bsky.social · 07/11/2025
Gebrochene Traditionen? Jüdische Literatur, Philosophie und Musik im NS-Deutschland: Das neue gemeinsame Promotionskolleg der #Goethe-Uni, der @viadrina.eu und der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar hat seine Arbeit aufgenommen. 🔗 Mehr dazu: aktuelles.uni-frankfurt.de/hochschule/g...
aktuelles.uni-frankfurt.de
Gemeinsames Promotionskolleg zu jüdischer Literatur, Philosophie und Musik im NS-Deutschland | Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt
Unter dem Titel „Gebrochene Traditionen? Jüdische Literatur, Philosophie und Musik im NS-Deutschland“ hat ein neues interdisziplinäres Promotionskolleg heute offiziell die Arbeit aufgenommen. Dabei ha...
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 07/11/2025
📖Herzliche Einladung zur Buchvorstellung des Bandes „Die #Bibelübersetzung von Martin #Buber und Franz #Rosenzweig. Geschichte eines Projekts“ der Herausgeber:innen Inka Sauter, Christoph Kasten und Ansgar Martins im Gespräch mit Christian Wiese am 3. Dezember 2025 um 19.00 im Haus am Dom.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 06/11/2025
📢Reminder! Deadline für den Workshop an der SLUB Dresden ist am 1. Dezember.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 05/11/2025
Das Buber-Rosenzweig-Institut, das Frankfurt-Tel Aviv Center und @dynarel.bsky.social sind Mitveranstalter der Internationalen #Konferenz „Political #Theology in the Contemporary #MiddleEast“, die heute und morgen an der Universität Haifa stattfindet.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 04/11/2025
Vom 23. bis 25. November findet an der @goetheuni.bsky.social die Jahreskonferenz des Projekts #SynagogengedenkbuchHessen statt. Das Thema in diesem Jahr: " #Landjudentum. Aspekte jüdisch-nichtjüdischer #Nachbarschaften im ländlichen Raum seit dem Mittelalter". Herzliche #Einladung!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 30/10/2025
📢Reminder (Anmeldung bis 11. November).
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 29/10/2025
💐Herzlichen #Glückwunsch! Prof. Dr. Christian Wiese, Direktor des Buber-Rosenzweig-Instituts, wird am 27. November 2025 in der Alten Mensa der @unimainz.bsky.social der Sibylle Kalkhof-Rose @rheinmainunis.bsky.social Award in den Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 28/10/2025
📢Reminder!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 27/10/2025
Herzliche willkommen! Nils Schmitt wird als neues Mitglied im Promotionskolleg #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social aufgenommen. In seiner Arbeit setzt er sich mit Martin Bubers und Leo Baecks „biblischem Humanismus“ auseinander.
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 23/10/2025
🥂Feierliche Eröffnung des #Promotionskolleg #GebrocheneTraditionen am 4. November! Das von der @boeckler-stiftung.bsky.social geförderte Programm vernetzt Promovierende, die sich mit #Literatur, #Philosophie und #Musik im NS-Deutschland beschäftigen zusammen. @goetheuni.bsky.social @viadrina.eu
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 14/10/2025
📢Reminder!
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Buber-Rosenzweig-Institut @buber-rosenzweig.bsky.social · 13/10/2025
CfP: Objekte der Vergangenheit - ein hands-on Workshop an der SLUB Dresden in Kooperation mit @nfdi4culture.bsky.social und der Vereinigung für Jüdische Studien vom 23. bis 26. März. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember.
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