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Barbara Schuster

@barbaraschuster.bsky.social
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Stellvertretende Chefökonomin @momentum-institut.at / PhD @nssrnews.bsky.social / wealth, labor, feminism, climate, inequality

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Sophie Achleitner @sophieachleitner.bsky.social · 06/10/2026
Österreich hat die EU-Umsetzungsfrist zur #Lohntransparenz verstreichen lassen. Das kostet Frauen bis zu 2,7 Milliarden Euro im Jahr. Unsere Analyse zeigt: Schon eine teilweise Verringerung der #Lohnlücke um 10 Prozent würde durchschnittlich rund 700 Euro brutto mehr pro Arbeitnehmerin bedeuten.
Fehlende Lohntransparenz kostet Frauen bis zu 2,7 Milliarden Euro jährlich. Geschätztes entgangenes Einkommen unselbständig erwerbstätiger Frauen in Österreich pro Jahr. Bei 10 Prozent weniger Gender Pay Gap bedeutet das 0,43 Euro pro Arbeitsstunde mehr, also 1,3 Milliarden Euro jährlich. Bei 20 Prozent weniger Gender Pay Gap sind das 0,86 Euro mehr, sprich 2,7 Milliarden Euro jährlich.
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Momentum Institut @momentum-institut.at · 06/10/2026
Wir haben den Zusammenhang zwischen #Arbeitszeit und #Erbschaften in Österreich analysiert. Das Ergebnis: Wer erbt, arbeitet im Schnitt weniger Stunden als Menschen ohne Erbschaft. Während Arbeit aber hoch besteuert wird, bleibt das leistungslose Einkommen durch Erbschaften de facto steuerfrei.
Grafik des Momentum Instituts, die zeigt, dass Personen in Haushalten, die geerbt haben (abgesehen von Personen im 4. Zehntel) über die gesamte Vermögensverteilung hinweg kürzer arbeiten. Die geringste Arbeitszeit haben Erbende in den ärmsten 20 und in den reichsten 10 Prozent der Bevölkerung.
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Leonard Jüngling @juenglingleo.bsky.social · 02/10/2026
Die Inflation liegt wieder bei 3,6 Prozent, vor allem wegen gestiegener Treibstoff- und Heizölpreise. Aber: 0,8 Prozentpunkte gehen allein auf die Mineralölkonzerne zurück, die ihre Preisaufschläge seit Februar deutlich erhöht haben. Ohne diese Aufschläge läge die Inflation bei nur 2,8 Prozent.
Inflation im September um 0,8 Prozentpunkte niedriger ohne erhöhte Preisaufschläge bei Mineralölprodukten. Eine Grafik des Momentum Institut. Dargestellt ist die Inflation mit und ohne den durch Aufschläge bei Sprit und Heizöl verursachten Preisanstieg. Die Inflation wäre zwischen -0,3 und -0,7 Prozentpunkte niedriger gelegen von März bis August.
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Paul Steinmaßl @paulsteinmassl.bsky.social · 01/10/2026
Traditionell lag Österreichs #Arbeitslosigkeit niedriger als in den meisten EU-Ländern. Doch in den letzten 25 Jahren zeichnet sich eine Trendwende ab. Die #Arbeitslosenquote in Österreich stieg an, während jene in der EU insgesamt zurückging. Österreich fällt von Platz 3 auf Platz 13 zurück.
Österreich hatte im Jahr 2000 die drittniedrigste Arbeitslosenquote von 27 Länder der EU. Im Jahr 2025 liegt Österreich nur mehr auf Platz 13. Die Arbeitslosenquoten in der EU sanken in den allermeisten Ländern, jene in Österreich stieg an.
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Leonhard Dobusch @leonido.bsky.social · 01/10/2026
Die @wifo.bsky.social-Reaktionen zur Idee, Kindermehrbetrag durch Senkung der Einkommensgrenze für den Höchststeuersatz zu finanzieren, machen mich ratlos. So fordert Schratzenstaller "Gegenfinanzierung" und Felbermayr findet, die Steuerbelastung sei "hoch genug". www.derstandard.at/story/300000...
Screenshot Zitat "Der Standard"
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 29/09/2026
Der Unterschied liegt in der Art der Arbeit: Arbeiter:innen verrichten überwiegend körperliche oder manuelle Tätigkeiten, während Angestellte vorwiegend geistige, kaufmännische oder administrative Aufgaben erledigen.
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Oliver Picek @oliverpicek.bsky.social · 28/09/2026
Die äußerst spannende Wirtschaftsprofessorin Isabella Weber kommt nach Wien und hält eine Wiener Vorlesung am 9. Oktober. Empfehlung! www.linkedin.com/posts/andreas-novy…
Veranstaltungsankündigung mit einem Porträt von Isabella Weber rechts und violettem Hintergrund links. Text: „Isabella Weber – Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Wiener Vorlesung am Freitag, 9. Oktober 2026, um 19 Uhr im Wiener Rathaus, Festsaal. Unten stehen die Logos der Stadt Wien und der International Karl Polanyi Society.
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Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
„New Money“ Haushalte stammen aus bescheidenen Verhältnissen. Im Gegensatz dazu steht „Old Money“, die oft wohlhabende Eltern haben. „Old Money“ Haushalte sind bereits mit einem beachtlichen Anfangsvermögen ins Leben gestartet – der Großteil dieses Startvermögens stammt aus Erbschaften.
Figure 12.: Shapley-Owen Decomposition: New Money and Old Money.
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Momentum Institut @momentum-institut.at · 24/09/2026
Wie wird man so reich wie die #Superreichen? Arbeitseinkommen sparen? Das #PaperderWoche von @serdarozkan.bsky.social et al. liefert eine ernüchternde Antwort: #Reichtum ansparen können vor allem diejenigen, die bereits in Reichtum hineingeboren wurden. @barbaraschuster.bsky.social fasst zusammen.
Abstract des Papers “Why Are the Wealthiest So Wealthy? New Longitudinal Empirical Evidence and Implications for Theories of Wealth Inequality” von Joachim Hubmer, Elin Halvorsen, Sergio Salgado und Serdar Ozkan.
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Leonard Jüngling @juenglingleo.bsky.social · 23/09/2026
Diesel war noch nie so teuer wie vergangene Woche. Fast 60 Prozent des Preisanstiegs macht der überhöhte Aufschlag der Mineralölkonzerne aus. Der Anteil von Steuern ist dagegen klein. Um die Preise stärker zu bremsen, braucht es eine Begrenzung der Gewinnmargen, sowie eine höhere Übergewinnsteuer.
Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an. Der Benzinpreis in der Vorkriegswoche lag bei 1,51 Euro. Seit Kriegsbeginn stieg er im Durchschnitt auf 1,94 Euro. Davon entfallen 20 Cent auf Rohöl, fünf Cent auf Steuern und 18 Cent auf den höheren Aufschlag. Der Dieselpreis stieg von 1,55 Euro auf 2,24 Euro. Davon entfallen 20 Cent auf Rohöl, 10 Cent auf Steuern und Abgaben und 40 Cent auf den höheren Aufschlag.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Die gesamte Analyse findet ihr auf unserer Website: www.momentum-institut.at/news/aktivpe...
momentum-institut.at
Aktivpension: Teures Paket mit sozialer Schlagseite - Momentum Institut
Die geplante Aktivpension ist eines der größten Offensivpakete der Bundesregierung. Doch die Maßnahme ist nicht sozial treffsicher: Die vorgesehene Steuerreduktion bringt vor allem Menschen mit höhere...
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Genau dort liegt der eigentliche politische #Handlungsbedarf. Statt hunderte Millionen Euro in eine wenig treffsichere Steuererleichterung zu investieren, sollte in #Beschäftigungsprogramme für ältere #Arbeitslose, #Qualifizierung, und gesundheitsgerechte Arbeitsplätze investiert werden.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Hinzu kommt, dass viele ältere Menschen nicht deshalb nicht länger arbeiten, weil ihnen ein #Steuerzuckerl fehlt. Häufig scheitert längere Erwerbstätigkeit an #gesundheitlichen Belastungen und fehlenden #Beschäftigungschancen.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Wer hingegen höhere Pensionen und bessere Arbeitsbedingungen hatte, arbeitet häufiger freiwillig weiter. Damit droht die Aktivpension vor allem #Mitnahmeeffekte zu erzeugen – also Menschen entlasten, die bereits jetzt in der Pension arbeiten und gut verdienen.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Gerade diese Zahlen zeigen die soziale Schlagseite der Maßnahme. Wer aus finanzieller Not länger arbeitet, findet sich besonders häufig unter Arbeiter:innen – also in einer Gruppe, die oft niedrigere Pensionen und höhere körperliche Belastungen im Erwerbsleben hat.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Die teure Maßnahme geht am eigentlichen Problem vorbei, denn dieses beginnt bereits im Erwerbsleben. Menschen arbeiten aus sehr unterschiedlichen Gründen im Alter weiter: Arbeiter:innen nennen finanzielle Gründe (50,9%), Angestellte & Selbstständige die Freude an der Arbeit (53,6% bzw. 58,5%).
Grafik des Momentum Instituts, die zeigt, dass sich die Gründe für die Erwerbstätigkeit in der Pension je nach Stellung im Beruf sehr stark unterscheiden. Während 50,9 Prozent der Arbeiter:innen vor allem finanzielle Gründe für die Arbeit in der Pension nennen, sind es bei Angestellten nur 27,4 Prozent. Die Mehrheit der Angestellten (53,6 Prozent) arbeitet aus Freude an der Arbeit im Alter weiter, jedoch nur 35,7 Prozent der Arbeiter:innen.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Auch die Analyse der monatlichen Bezüge bei einem Zuverdienst von 1.000 Euro zeigt, dass die bestbezahlten Pensionierten am stärksten profitieren. Bei einer Bruttopension von 1.000 Euro steigt das monatliche Nettoeinkommen durch den Steuerfreibetrag um 178 Euro, bei 3.500 Euro sind es 389 Euro mehr.
Grafik des Momentum Instituts, die zeigt, dass Menschen mit einer höheren Pension eine größere monatliche Ersparnis durch die „Aktivpension“ haben. Bei 1.000 Euro Zuverdienst und 1.000 Euro Pension beträgt der Nettozugewinn 178 Euro, bei 3.500 Euro Pension sind es hingegen 389 Euro mehr im Monat.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Die Logik dahinter ist einfach: Die Lohnsteuer-Bemessungsgrundlage ergibt sich aus der Summe von Pension plus Zuverdienst minus Sozialversicherungsbeiträge. Wer bereits eine höhere Pension hat, zahlt auf den Zuverdienst mehr Lohnsteuer – und profitiert auch stärker von einer Steuerreduktion.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Die Maßnahme bevorzugt vor allem hohe Pensionen. Wer eine Pension von 1.500 Euro brutto bezieht und einen monatlichen Zuverdienst von 1.000 Euro hat, spart sich im Jahr durch die Steuerreduktion 3.932 Euro. Mit einer Pension von 3.500 Euro liegt die Reduktion jedoch bei jährlich 5.444 Euro.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Die neue Aktivpension beruht auf einem #Steuerfreibetrag von 15.000 Euro im Jahr. Bis zu einem Steuerbeitrag von 1.250 Euro monatlich ist der Zuverdienst in der Pension somit steuerfrei. Außerdem entfallen die Dienstnehmer-Beiträge zur Pensionsversicherung.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 23/09/2026
Heute berät der #Nationalrat über die steuerlich begünstigte #Aktivpension, eines der größten Offensivpakete der Bundesregierung. Doch die Maßnahme ist nicht sozial treffsicher: Die vorgesehene #Steuerreduktion bringt vor allem Menschen mit höheren #Pensionen und höheren Zusatzeinkommen etwas.
Grafik des Momentum Instituts, die zeigt, dass Menschen mit höherer Pension größere jährliche Ersparnisse durch die neue „Aktivpension“ haben, egal bei welcher Zuverdiensthöhe. Bei 500 Euro Zuverdienst gewinnt jemand mit einer Bruttopension von 1.000 Euro im Jahr 226 Euro, jemand mit einer Bruttopension von 3.500 Euro aber 2.347 Euro.
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Claudia Zettel @claudiazettel.bsky.social · 16/09/2026
Es ist übrigens völlig egal, wer den Täter in der Vergangenheit wie erlebt hat, ob man seine Arbeit mochte oder nicht. Es spielt keine Rolle. Das einzige, das eine Rolle spielt, ist, dass endlich alle begreifen: Es gibt keine Monster. Es gibt nur den Typ von nebenan.
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Paul Steinmaßl @paulsteinmassl.bsky.social · 14/09/2026
Die diesjährige Hitze erreichte neue Rekorde. Besonders darunter gelitten haben Kinder, kranke und ältere Menschen, in schlecht gedämmten und nicht klimatisierten Spitälern, Schulen oder Kindergärten. Mit der Ausnahme in den EU-Budgetregeln wären nun 3,4 Milliarden Euro für Investitionen verfügbar.
Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viele Kindergärten und Schulen mit 3,4 Milliarden Euro thermisch saniert werden könnten. Mit 500 Millionen Euro könnten 1.606 der 4.692 österreichischen Kindergärten saniert werden, mit 2,86 Milliarden Euro wären 1.291 der 5.935 Schulen sanierbar.
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Momentum Institut @momentum-institut.at · 11/09/2026
Wir feiern unseren 7. Geburtstag! Seit 7 Jahren liefern wir Zahlen, Fakten, Analysen, Recherchen und Antworten auf komplexe Fragen. Gerade in Zeiten politischer Unsicherheit ist das wichtig. Wenn auch du dieser Meinung bist, dann werde jetzt Fördermitglied: www.momentum-institut.at/jetzt/ DANKE!
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Oliver Picek @oliverpicek.bsky.social · 11/09/2026
Die Preisbremse bei Lebensmitteln hat geklappt wie von der Bundsregierung erwartet, rechnet die Nationalbank vor. Die Weitergabe des niedrigeren Preises an die Kunden erfolgte vollständig.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 11/09/2026
Die gesamte Analyse gibt es auf unserer Website: www.momentum-institut.at/news/ezb-zin...
momentum-institut.at
EZB: Zinsregen für die Banken auf Kosten aller Sparenden - Momentum Institut
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern den Einlagenzins auf 2,5 Prozent angehoben. Das sind die Zinsen, die die EZB den Banken zahlt, wenn diese ihr Geld bei ihr parken. Während Geschäftsbanken...
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 11/09/2026
Auch von der Erhöhung des EZB-Einlagenzinses auf 2,5% werden hauptsächlich die Banken profitieren, die weiterhin milliardenhohe Gewinne erzielen. Wir empfehlen daher die Einführung eines „Vorzugssparbuchs“ mit Mindestzinsen wie in Frankreich. Mehr Infos dazu: momentum-institut.at/wp-content/u...
momentum-institut.at
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 11/09/2026
Im Juli 2026 bekamen Banken noch 2,25% von der EZB, Haushalte im Schnitt nur 0,43% von ihrer Bank. Die Zinsschere: 1,82 Prozentpunkte. Das bringt den Banken Extra-Einnahmen in Milliardenhöhe. Sie profitieren von hohen Zinsen, zahlen den Kund:innen aber nur niedrige Zinssätze auf deren Ersparnisse.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 11/09/2026
Von Juli 2022 bis Mai 2024 stieg der Einlagenzinssatz für Banken bei der EZB von 0 auf 4%. Für die private Kundschaft haben die heimischen Geschäftsbanken aber die täglich fälligen Einlagenzinsen im selben Zeitraum nur auf 1,06% angepasst. Damit öffnete sich eine Zinsschere von 2,94 Prozentpunkten.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 11/09/2026
Seit der Zinswende 2022 erhalten Geschäftsbanken hohe Zinsen für ihre Einlagen von der EZB, geben diese aber kaum weiter. Die Folge: Während sich die Zinserträge und damit auch die Gewinne der Banken vervielfacht haben, haben Sparende in Österreich nur wenig von der Hochzinsphase der letzten Jahre.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 11/09/2026
Die Europäische Zentralbank hat gestern den #Einlagenzins – den Zinssatz für Geld, das Banken bei der #EZB anlegen – auf 2,5% angehoben. Die Geschäftsbanken geben diese Zinsen aber kaum an ihre Kundschaft weiter. Von der Zinserhöhung profitieren also hauptsächlich die Banken, nicht aber Sparende.
Hohe Zinsen? Nicht für Sparende. Dieses Liniendiagramm des Momentum Instituts zeigt, dass die Banken die hohen Zinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an die Sparenden weitergeben. Im Juli 2026 bekamen die Geschäftsbanken zuletzt noch 2,25 Prozent von der EZB, die Haushalte im Schnitt aber nur lediglich 0,43 Prozent von ihrer Bank – eine Zinsschere in Höhe von 1,82 Prozentpunkten.
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Oliver Picek @oliverpicek.bsky.social · 07/09/2026
Vor drei Jahren ging es los mit der Anhebung des Frauen-Pensionsantrittsalters. Seitdem arbeiten 55.000 Frauen über 60 länger. Aber wir haben 54.000 Arbeitslose mehr. In einer schwachen Wirtschaft verursacht ein späterer Pensionsantritt einfach mehr Arbeitslose. vorarlberg.orf.at/stories/3370...
vorarlberg.orf.at
Expertin: Mehr Arbeitslose durch höheres Pensionsalter
Die Wiener Expertin für Arbeitsmarktpolitik Ingrid Mairhuber sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der hohen Arbeitslosigkeit bei Frauen und der Erhöhung des Pensionsalters. Schon wenige Monate n...
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Leonhard Dobusch @leonido.bsky.social · 01/09/2026
Mit seinem Staatsfonds-Vorschlag nimmt der Kanzler einen neuen Anlauf für kapitalgedeckte Altersvorsorge in Österreich. Die Hoffnung: höhere Renditen als Antwort auf die Demografie. Zwei gewichtige Gründe für Skepsis: 1) past performance ≠ future profits 2) Finanzialisierung Ein Thread 🧵 1/8
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Momentum Institut @momentum-institut.at · 02/09/2026
BK #Stocker schlägt ein #Zukunftsdepot vor, von dem nur die besserbezahlte Hälfte der #Familien profitiert. Der Vorschlag: 5.000 Euro pro Kind pro Jahr auf einem Depot bei einer Bank von der #Kapitalertragssteuer zu befreien. Doch die Hälfte der Bevölkerung kann diesen Betrag gar nicht sparen. 1/
Das „Zukunftsdepot“ bringt nur Gutbezahlten maximale Steuervorteile. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Sparbetrag der Haushalte pro Jahr und Kopf nach Einkommenszehnteln.
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 02/09/2026
Wenn das Ziel des Pensionsfonds ist - so wie Stocker argumentiert - jährlich 5 Mrd. ins Pensionssystem einzuzahlen, gäbe es auch wesentlich einfachere Lösungen 🙃 ⬇️
Momentum-Schlagzeile: 
"Oxfam-Studie: Vermögensteuer auf 10 größte Vermögen in Österreich bringt allein 5,5 Milliarden Euro".
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Paul Steinmaßl @paulsteinmassl.bsky.social · 01/09/2026
Arbeitslose Menschen sind in Österreich überdurchschnittlich oft #armutsgefährdet. Im EU-Vergleich schaffen es 18 Länder, ihre arbeitslosen Personen häufiger über die Armutsgefährdungsschwelle zu heben als Österreich. Das zeigt unsere Analyse anlässlich der neuen #Arbeitslosenzahlen des #AMS. 1/
Arbeitslose sind in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Armutsgefährdung von Arbeitslosen in Österreich (53,5 Prozent), verglichen mit den EU 27 (durchschnittlich 49,3 Prozent).
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Momentum Institut @momentum-institut.at · 31/08/2026
Die Maßnahmen des #Doppelbudgets 2027/28 treffen Frauen im Verhältnis zu ihrem Einkommen stärker als Männer: Sie sind eher von #Kürzungen betroffen und profitieren weniger von #Mehrausgaben und #Steuersenkungen. Dadurch verlieren Frauen bis 2031 jährlich rund 0,86 Prozent ihres Einkommens. 1/
Sparpaket belastet Frauen stärker. Dieses horizontale Balkendiagramm des Momentum Instituts zeigt den durchschnittlichen Verlust am Nettoeinkommen pro Jahr 2027 bis 2031 von Männern bzw. Frauen. Zu sehen sind drei Kategorien: Kürzungen, Mehrausgaben und Steuersenkungen sowie die Gesamtbelastung der Geschlechter.
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Leonard Jüngling @juenglingleo.bsky.social · 31/08/2026
Es ist enttäuschend, dass die #Spritpreisbremse ohne eine Margenbegrenzung fortgesetzt wird. Denn die erhöhten Sprit-Aufschläge könnten sich heuer auf rund 1,1 Mrd. Euro zusätzlich summieren. Das zeigt unsere Analyse zum europäischen Vorstoß für eine #Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne. 1/
 Mineralölkonzerne könnten heuer 1,1 Milliarden Euro einsacken durch überhöhte Preisaufschläge. Seit Kriegsbeginn wurden bereits zusätzlich 654 Millionen Euro aufgeschlagen. Bis Jahresende könnten 471 Millionen Euro dazukommen.
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Reinhard Steurer @steurer.bsky.social · 26/08/2026
Das ist nicht einfach eine Flutwelle und auch kein Behördenversagen (wie es vermutlich bald heißen wird, um Schuld billig zu verschieben), das ist die von uns gemachte Klimakatastrophe, sehr wahrscheinlich in Form eines Gletscherkollapses. www.newscientist.com/article/2586...
newscientist.com
A glacier collapse is most likely cause of the Nepal disaster | New Scientist
Melting snow appears to have weakened a steep glacier at an altitude of 5 kilometres, causing it to plummet around a kilometre into the river valley below
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Leonhard Dobusch @leonido.bsky.social · 27/08/2026
Falls es noch Restzweifel daran gegeben haben sollte, dass Sebastian Kurz sich seit seinem erzwungenen Rücktritt vom Rechtspopulisten zum Rechtsextremen radikalisiert hat, dann räumt Kurz selbst diese Zweifel in Interviews zu seinem 40. Geburtstag gerade aus. 1/7
Foto Kurz 40er Interviews
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Michael Seemann @mspr0.de · 27/08/2026
2009: "Die Gletscher im Himalaya schmelzen schneller als alle anderen Gletscher auf der Welt. Am Fuß der Gletscher sind Seen entstanden, die irgendwann überlaufen werden. Das Wasser wird den Berg hinunterschießen, Erdrutsche verursachen und eine Gefahr für viele Menschen darstellen."
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Schlewi @sepsndepsn.bsky.social · 27/08/2026
Viola wurde unter Drogen gesetzt und vergewaltigt, konnte fliehen und wurde dann von der Polizei in ein Linzer Krankenhaus gebracht - das sie zur Behandlung weiterschickte. Genauso wie das zweite. Im dritten hat sie erst nach Druck Hilfe erhalten. Sogar die Polizei ist empört über die Abläufe:
moment.at
Dreieinhalb Stunden bis zur ersten Behandlung: Warum schicken zwei Linzer Krankenhäuser eine vergewaltigte Frau wieder weg?
Zwei Linzer Krankenhäuser lehnen die Behandlung einer vergewaltigten Frau ab. Erst im Dritten wird sie nach mehreren Stunden behandelt.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 25/08/2026
Während der #Teuerungskrise 2021-2023 stiegen zwar die nominalen Löhne. Aufgrund der hohen Inflation kam es aber dennoch zu Reallohnverlusten. Die Bruttolöhne je geleisteter Arbeitsstunde entwickelten sich in diesem Zeitraum sogar schwächer als die Produktivität. 3/3
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 25/08/2026
Ja, die inflationsbereinigte #Produktivität ist 2015-2025 um 5,3% gestiegen. Im selben Zeitraum sind die inflationsbereinigten #Bruttolöhne je geleisteter Arbeitsstunde aber nur um 6,2% gewachsen. Die Differenz zwischen Produktivitäts- und Bruttolohnentwicklung beträgt also nur 0,9 Prozentpunkte. 2/
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 25/08/2026
Die Kolleg:innen der Agenda glauben etwas Großem auf der Spur zu sein – doch preisbereinigte #Produktivität sollte auch mit preisbereinigten #Bruttolöhnen verglichen werden, nicht mit nominalen. Die inflationsbereinigten #Bruttolöhne sind seit 2015 um 6,2% gestiegen – nicht um knapp 50%. 1/
Artikel der Agenda Austria: "Hohe Löhne, schwache Produktivität"Grafik des Momentum Instituts: "Seit 2015 sind die Bruttolöhne um 6,2 % gestiegen, die Produktivität um 5,3 %"
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Nicolas Prinz @nicolasprinz.bsky.social · 25/08/2026
Die Chancen auf einen #Job in AT sind derzeit (fast) so gering wie während der #Corona-Krise. Für Junge unter 25 Jahren sind die Jobchancen sogar noch schlechter. Die Arbeitsaufnahmequote aus der #Arbeitslosigkeit bei Jungen liegt aktuell bei 10,3 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit 2007. 1/
Liniengrafik die Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit in Prozent des Arbeitslosenbestands über den Zeitraum 2007/08 bis 2025/26 nach Alter darstellt. 2007/08 kamen die Arbeitsaufnahmen der unter 25-Jährigen noch auf 17,3 Prozent des Arbeitslosenbestands. 2015/16 waren es 11,4 Prozent. Während der Corona-Krise fiel die Quote auf 11,5 Prozent. Aktuell ist sie auf dem historischen Tiefstwert von 10,3 Prozent gesunken. Arbeitsaufnahmen der 25 bis 55-Jährigen liegen bei 12,2 Prozent. Arbeitsaufnahmen der über 55-Jährigen bei 6,9 Prozent.
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 21/08/2026
Mehr Details gibt es auf unserer Website: www.momentum-institut.at/news/pension... 6/6
momentum-institut.at
Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft - Momentum Institut
Die Teuerung, die für die Pensionserhöhung 2027 maßgeblich ist, liegt bei 3,4 Prozent und ist damit höher als von der Bundesregierung angenommen. Die Regierung hat die Pensionserhöhung bereits darunte...
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 21/08/2026
Das Momentum Institut empfiehlt, Pensionen bis 3.000 Euro brutto um die vollen 3,4 Prozent zu erhöhen. Davon würden 1,86 Mio. Pensionist:innen profitieren. Die zusätzlichen Budgetkosten betragen rund 110 Mio. Euro und könnten mit einer Nachbesserung bei der Bankenabgabe finanziert werden. 5/
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 21/08/2026
Für Gesamtpensionseinkommen über 6.930 Euro gilt ein Fixbetrag von 204,44 Euro monatlich. Je höher die Pension darüber liegt, desto größer fällt daher der prozentuale Abstand zur Teuerung aus. 4/
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Barbara Schuster @barbaraschuster.bsky.social · 21/08/2026
Für Frauen (Männer) mit einer durchschnittlichen Pension von 1.614 (2.664) Euro beträgt die Netto-Pensionserhöhung im kommenden Jahr aufs Gesamtjahr gerechnet rund 638 (856) Euro. Zum vollständigen Ausgleich der Teuerung fehlen ihnen 95 (102) Euro netto. 3/
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