Sign in

Lily_unfiltered_links

@unfilteredlinks.bsky.social
1.6K followers 433 following 4.7K posts

Autorin • Speakerin • Referentin Queer, disabled justice | intersektionaler Feminismus Politik: DIE LINKE Empowerment, Aufklärung & Community Work She / Her www.wonderlink.de/@lilykiermeier

PostsRepliesMedia
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Ich finde: Frauen haben das uneingeschränkte Recht, sich gegen Sexismus, Bodyshaming und verbale Gewalt zu wehren. Es ist Zeit, die ganze Geschichte zu erzählen.
Grafik mit diagonal geteiltem lila-pinkem Hintergrund. Oben steht in einer weißen Box „Wo bleiben die Stimmen der Frauen?“. Darunter in weißer Schrift: „Bis heute haben die Presse und die Stadt völlig unkritisch das Narrativ der FDP übernommen. Mit den Frauen, die Ziel der sexistischen Angriffe wurden, hat bisher kaum jemand gesprochen. Es ist Zeit, die ganze Geschichte zu erzählen“. Unten ragt ein lila bemalter Arm mit geballter Faust nach oben, auf dessen Handgelenk das Venussymbol (♀) abgebildet ist.
041
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Das sendet ein fatales Signal: Die Reaktionen von Frauen auf Übergriffe werden schärfer verurteilt als die Übergriffe selbst.
Grafik mit lila Hintergrund. Oben steht in weißen Boxen „Das Recht auf Gegenwehr“. Der Text auf der linken Seite lautet: „War eine Ohrfeige die richtige Reaktion? Wohl eher nicht. Aber: Frauen haben das Recht, sich gegen verbale und sexistische Übergriffe zu wehren. Wenn persönliche Grenzen massiv überschritten werden, darf der Fokus nicht nur auf der Reaktion liegen, sondern auf der Übergriffigkeit, die ihr vorausging.“. Rechts im Bild bin ich zu sehen, mit rötlichen Haaren, roter Kleidung und Brille.
131
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Während das übergriffige Verhalten der einen Seite völlig unkritisch hingenommen wird, statuiert man an der Linken-Fraktion ein Exempel und entzieht ihr den Tisch auf der Wiesn.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Warum hat bis heute niemand aus der Presse oder der Stadtregierung versucht, mit den Frauen zu sprechen, die Ziel dieser verbalen Gewalt wurden? Ist Sexismus egal, wenn das Ziel politisch gerade passt?
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Was wir hier gerade erleben, ist eine klassische Täter-Opfer-Umkehr. Warum hinterfragt niemand das Verhalten der mutmaßlichen Provokateure am FDP-Tisch?
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Stattdessen wird die Reaktion einer betroffenen Frau aus dem Kontext gerissen und politisch instrumentalisiert. Zur Klarstellung: Die Person, die sich gewehrt hat, ist weder Mitglied der Partei noch der Linksjugend.
Grafik mit diagonal geteiltem lila-pinkem Hintergrund. Oben steht in einer weißen Box „Konstruierte Schuld“. Darunter in weißer Schrift: „Weder die Linksjugend war an dem Vorfall beteiligt, noch ist die Frau, die sich gewehrt hat, überhaupt Parteimitglied. Trotzdem wird der gesamten Linken-Fraktion der Tisch entzogen, während das Verhalten der FDP unhinterfragt bleibt.“. Im unteren Bereich befindet sich eine rote Strichzeichnung von zwei traurig dreinblickenden Figuren, die Schilder mit den Worten „UN“ und „FAIR“ hochhalten.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Dass die Situation eskalierte, weil persönliche und körperliche Grenzen verbal so extrem überschritten werden, wird in der Berichterstattung und auch von der Stadtregierung momentan komplett ausgeblendet.
Grafik mit diagonal geteiltem lila-pinkem Hintergrund. Oben steht in einer weißen Box „Wer schützt die Provokateure?“. Darunter in weißer Schrift: „Die aktuelle mediale Erzählung und dementsprechend die auch die öffentliche Darstellung schützen das Verhalten der FDP. Warum wird nicht darüber gesprochen, wer die Frauen zuerst verbal so massiv angegriffen und provoziert hat?“. Im unteren Bildteil hält eine nach oben gereckte Hand einen hellblauen Zettel, auf dem das Wort „SEXISM“ geschrieben und rot unterstrichen ist.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Sie wurden vom Nachbartisch der FDP mit massiven sexistischen und bodyshamenden Beleidigungen überzogen.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Doch was die Medien nun als reinen "politischen Eklat" framen, verdeckt den eigentlichen Skandal: Als ein Teil der Gruppe, ausschließlich Frauen, später an den Tisch zurückkehrte, eskalierte die Situation völlig.
Grafik mit diagonal geteiltem lila-pinkem Hintergrund. Oben steht in einer weißen Box „Die Chronologie der Eskalation“. Darunter in weißer Schrift: „Es gab Palästina-Solidaritätsgesänge. Die Gruppe wurde daraufhin verbal angegangen und ein FDP-Stadtrat nutzte seine Position, um einen Rauswurf zu erwirken. Als einige Frauen der Gruppe, die während der ersten Auseinandersetzung auf der Toilette waren, später an den Tisch zurückkehrten, eskalierte die Situation erneut, diesmal durch massive sexistische und bodyshamende Beleidigungen vom FDP-Tisch.“.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Laut Quellen wurden die Beteiligten daraufhin verbal massiv angegangen, woraufhin ein FDP-Stadtrat seine Machtposition und seinen Einfluss nutzte, um die Gruppe hinauswerfen zu lassen.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Die offizielle Erzählung ist unvollständig. Ja, es gab eine hochpolitische Debatte und Palästina-Solidaritätsgesänge am Tisch.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 03/10/2026
Die Schlagzeilen der letzten Tage überschlagen sich, aber sie erzählen nur einen Teil der Geschichte. Was auf der Wiesn wirklich passiert ist, war eine gezielte Eskalation, bei der die Medien gerade massiv die Augen vor den eigentlichen Übergriffen verschließen. 🎪🗞️
Grafik mit lila Hintergrund. Oben steht in einer weißen Box in lila Schrift „Fake-News auf der Wiesn?“. Darunter in weißer Schrift: „Die Medienberichte lassen die Hälfte der Geschichte weg. Ja, es gab eine hochpolitische Debatte. Aber was danach passierte, wird komplett verschwiegen und schützt die eigentlichen Provokateure.“. Die untere Hälfte zeigt einen Screenshot von mobilen Google-Suchergebnissen mit Artikeln von WELT, BR, BSZ und Spiegel zum Thema Oktoberfest und „Free Palestine“.
131
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Wir sind uns mit der Fraktion der Grünen einig: Diese Blockadehaltung muss endlich enden. Lokalpolitik muss die reale Lage der Menschen im Bezirk verbessern und ernst nehmen, statt sich Sitzung für Sitzung nur an Ampelschaltungen abzuarbeiten.
030
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Die Folgen treffen marginalisierte Menschen, wie chronisch kranke Personen, BIPoC oder Menschen mit Behinderung, am härtesten. Klimagerechtigkeit ist schlichtweg eine Überlebensfrage.
140
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Dass im selben Atemzug der Klimaschutz blockiert wird, weil das Thema angeblich nicht wichtig genug sei, passt nahtlos ins Bild. Die Klimakrise ist das direkte Resultat kapitalistischer und kolonialer Ausbeutung.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Wer marginalisierte Gruppen wirklich unterstützen will, muss spezifische Repräsentation schaffen, statt die komplexen Lebensrealitäten von queeren Menschen unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung unsichtbar zu machen. Spezifische Unterdrückung braucht spezifische Antworten.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Formale Gleichbehandlung reicht schlichtweg nicht aus, wenn Menschen durch Ableismus, Rassismus und Transfeindlichkeit ganz unterschiedliche strukturelle Hürden erleben.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Die bequeme Ausrede der Mehrheit lautet, queere Anliegen sollen doch einfach unter die „allgemeine Gleichberechtigung“ fallen. Das ist kein Kompromiss, sondern entpolitisiert unsere Kämpfe und zementiert den patriarchalen Status quo.
100
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 01/10/2026
Das Foto spricht Bände: Genau so sieht unsere Reaktion aus, wenn SPD, CSU, FDP und AfD im Bezirksausschuss Schwabing-Freimann gemeinsame Sache machen. Das bittere Resultat dieser Allianz der Ablehnung: Es wird für unseren Bezirk keine Queerbeauftragung und keine Klimaschutzbeauftragung geben.
Ein Foto von mir und meinem Kollegen Philip Anton Hörterer während einer Sitzung des Bezirksausschusses Schwabing-Freimann. Ich sitze links im elektrischen Rollstuhl und blicke konzentriert nach rechts. Ich trage eine Brille und ein maroonfarbenes Rippshirt. Rechts neben mir sitzt Philip, ebenfalls konzentriert und mit ernstem Blick. Er trägt ein weißes T-Shirt, hat und sternförmige Ohrringe. Wir sitzen an einem Tisch, auf dem ein Laptop zu sehen ist. Der moderne Sitzungssaal mit unscharfen Teilnehmern im Hintergrund und einem Beamer an der Decke ist erkennbar.
161
Reposted by Lily_unfiltered_links
𝘾𝙤𝙡𝙤𝙣𝙞𝙖 𝘼𝙜𝙧𝙞𝙥𝙥𝙞𝙣𝙖 @ccaa.eurosky.social · 01/10/2026
Vielen Dank für diese starken Worte und passende Analyse, Hape Kerkeling.
21713295
Reposted by Lily_unfiltered_links
𝘾𝙤𝙡𝙤𝙣𝙞𝙖 𝘼𝙜𝙧𝙞𝙥𝙥𝙞𝙣𝙖 @ccaa.eurosky.social · 01/10/2026
Eingangsstatement von @jun.de, dem geschätzten und stabilen Anwalt.
617071
Reposted by Lily_unfiltered_links
𝘾𝙤𝙡𝙤𝙣𝙞𝙖 𝘼𝙜𝙧𝙞𝙥𝙥𝙞𝙣𝙖 @ccaa.eurosky.social · 01/10/2026
Eingangsstatement von Valentina Chiofalo, Mitverfasserin des Gutachten der @freiheitsrechte.org
18442
Reposted by Lily_unfiltered_links
𝘾𝙤𝙡𝙤𝙣𝙞𝙖 𝘼𝙜𝙧𝙞𝙥𝙥𝙞𝙣𝙖 @ccaa.eurosky.social · 01/10/2026
Eingangsstatement Kathrin Groh, Professorin für Öffentliches Recht an der Universität der Bundeswehr München.
04922
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Die Organisation sorgt dafür, dass Widerstand kollektiv getragen wird und niemand im Fall von staatlichen Repressalien alleine gelassen wird. Die beste Antwort auf rechte Panikmache? Organisierte Solidarität. Mach es wie wir und tritt der Roten Hilfe bei! rote-hilfe.de/aktiv-werden...
rote-hilfe.de
Mitglied werden
Wenn du Mitglied werden möchtest, kannst du das untenstehende Online-Formular nutzen oder einen Mitgliedsantrag per Post an die Geschäftsstelle senden oder bei deiner zuständigen Ortsgruppe abgeben. F...
030
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Der Kerngedanke dahinter? Politische Arbeit juristisch und finanziell abzusichern. Gesellschaftlicher Protest darf nicht daran scheitern, dass sich Menschen die möglichen rechtlichen Konsequenzen finanziell nicht leisten können.
140
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Die Verteidigung von Menschen, die einer Straftat verdächtigt werden, ist ein unverrückbares Prinzip der Rechtsstaatlichkeit. Das Recht auf einen fairen Prozess und rechtlichen Beistand gilt schließlich für alle!
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Das passiert meistens durch die anteilige Übernahme von Anwalts- und Prozesskosten oder die Vermittlung von solidarischer Rechtsberatung. Konservative Kreise und Medien skandalisieren dabei gerne, was eigentlich eine absolute Selbstverständlichkeit sein sollte:
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Wenn politisch aktive Menschen durch Demos, Streiks oder zivilen Ungehorsam plötzlich Anzeigen, Strafbefehle oder Prozesse am Hals haben, leistet der Verein ganz konkrete Hilfe.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Wer sich aktiv einsetzt, egal ob gegen rassistische und koloniale Strukturen, gegen kapitalistische Ausbeutung, für queere Rechte oder für die Belange von Menschen mit Behinderung, trägt bei Protesten einfach oft ein rechtliches Risiko.
120
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 30/09/2026
Oh Schreck: Linke sind tatsächlich links! 😱 Ich bin übrigens auch Mitglied des Vereins „Rote Hilfe e.V.“ Was macht der Verein eigentlich genau? Die Rote Hilfe ist eine solidarische Schutz- und Hilfsorganisation. Sie unterstützt Menschen, die wegen ihres Engagements staatliche Repression erfahren.
Auf diesem Foto bin ich zu sehen, wie ich bei der Preisverleihung des Waltraud-Schiffels-Preises eine Rede halte. Ich trage eine Brille, habe rötliches Haar und blicke konzentriert zum Publikum. Direkt hinter mir steht eine Assistentin. Unten links sind rote Textboxen eingeblendet, die meine Worte wiedergeben: „Skandal: Linke sind tatsächlich links! Ich bin Mitglied des Vereins „Rote Hilfe e.V.““. Rechts unten ist das Logo „Die Linke“ mit der Aufschrift „Fraktion BA 12 Schwabing-Freimann“ zu sehen.
182
Reposted by Lily_unfiltered_links
Natascha Strobl @nataschastrobl.bsky.social · 29/09/2026
Ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt. An der Cornell Universität wurde eine Studentin von 7 Männern vergewaltigt u die haben zur Strafe ein Essay schreiben müssen, während sie die Uni traumatisiert verlassen hat. Was mich umtreibt: Einer der Vergewaltiger hat andere via Gruppenchat eingeladen
35796285
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 28/09/2026
Eine Flut an Fascho-Trollen erklärt mir gerade online, dass ich absolut keine Ahnung von Inklusion oder Kindern und Jugendlichen mit Behinderung habe. Genau mein Humor.🫠
0101
Reposted by Lily_unfiltered_links
Matthias Monroy @matthimon.bsky.social · 28/09/2026
Also ich sehe auf dem Video des „Islamismus-Experten“ keine „Attacke“. Sondern einen konfessionslosen religiösen Fundamentalisten, der mit der (tatsächlich fragwürdigen) Iman-Sefati-Methode begleitet wird. Und dabei gemütlich seinen Kaffee trinkt. archive.ph/zkwaa
072
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Zudem klammert dein Ansatz völlig aus, dass ein solches Modell die dafür nötige Sorgearbeit am Ende wieder fast ausschließlich auf Frauen abwälzt und damit patriarchale sowie kapitalistische Strukturen weiter massiv verfestigt.
040
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Ein echtes Miteinander schafft man nicht durch die massenhafte Vereinzelung von jungen Menschen vor Bildschirmen, sondern durch gelebte Solidarität und den konsequenten Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum.
141
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Ohne diese stetige Präsenz von außen werden Kinder in isolierten, oft toxischen oder patriarchalen Familienstrukturen völlig schutzlos zurückgelassen. Das kann man nicht ignorieren.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Mit Kontrolle meine ich ganz sicher keine jährliche Alibiprüfung oder ein täglicher Check am Bildschirm. Es bedeutet vielmehr, dass sehr regelmäßig und engmaschig pädagogische Fachkräfte physisch vor Ort im häuslichen Umfeld präsent sind.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Vor allem aber ist der physische Schulbesuch wie erwähnt ein essenzieller Schutzraum. Wenn Onlineunterricht für Kinder in zwingenden, individuellen Ausnahmefällen wirklich der einzige Weg ist, dann darf das niemals ohne eine extrem strenge Aufsicht passieren.
230
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Ein Kind, das physisch in die Schule gehen kann, muss zwingend in die Schule gehen. Das ist für die persönliche Entwicklung, das soziale Lernen und die gesellschaftliche Teilhabe absolut unverzichtbar.
120
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Anstatt den schulischen Raum sicher, diskriminierungsfrei und barrierefrei für alle Menschen umzubauen, wird die jahrelange und unzumutbare Wartezeit auf Diagnostik und die resultierende psychische Belastung von dir als Argument genutzt, um gesellschaftliche Verantwortung ins Private auszulagern.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Es ist die reine Kapitulation vor einem ableistischen, auf neoliberale Leistung getrimmten und völlig kaputtgesparten Bildungssystem.
120
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Zu fordern, dass Unterricht primär über den PC stattfindet, damit Kinder mit Behinderungen nicht mehr der physischen Gruppendynamik ausgesetzt sind, ist absolut keine Inklusion.
120
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Es ist ein fundamentales Missverständnis von Inklusion, wenn hier argumentiert wird, dass eine Beschränkung von rein digitalem Unterricht auf absolute Ausnahmefälle plötzlich Exklusion sei.
110
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Echte Inklusion bedeutet schließlich bedarfsgerechte gemeinsame Teilhabe mitten in der Gesellschaft und im öffentlichen Schulsystem, statt Kinder und Jugendliche einfach ins eigene Zuhause auszulagern und sie dort schlimmstenfalls schutzlos zu lassen.
140
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Wenn überhaupt, sollte Online-Unterricht nur dann stattfinden, wenn er im Einzelfall wirklich notwendig und geboten ist, aber keineswegs als pauschaler Ersatz für alle Kinder und niemals ohne regelmäßige Begleitung und Kontrolle durch pädagogische Fachkräfte.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Eine Verlagerung ins Private löst keine systemischen Ungerechtigkeiten, sondern entzieht Kinder dem Schutzraum der Öffentlichkeit.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Homeschooling ohne strenge Kontrolle und ohne verlässlichen Zugang zur Außenwelt öffnet Missbrauch und Isolation deutlich zu viel Raum.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Das Problem ist das segregierende System an sich: Wenn Kinder mit einer Behinderung oder Neurodivergenz wie Autismus auf Förderschulen abgeschoben werden und ihnen dadurch höhere Bildungsabschlüsse verwehrt bleiben, liegt das an mangelnder Barrierefreiheit und fehlenden Ressourcen an Regelschulen.
130
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Ja, genau deshalb sollte man Förderschulen endlich komplett schließen und die sonderpädagogischen Lehrkräfte voll ins Regelschulsystem integrieren.
120
Lily_unfiltered_links @unfilteredlinks.bsky.social · 27/09/2026
Der AfD geht es nicht um digitale Teilhabe für Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen. Es geht um Segregation. Das Ziel ist, sie in Sonderwelten abzuschieben und ihnen gute Bildung zu rauben. Online-Unterricht darf aus Kinderschutzgründen nur die gut kontrollierte Ausnahme sein.
120