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Roman Lach

@romanlach.bsky.social
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in Daegu

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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 6h
The greatest power is the gift of following the Way alone. How the Way does things is hard to grasp, elusive. Elusive, yes, hard to grasp, yet there are thoughts in it. Hard to grasp, yes, elusive, yet there are things in it. Hard to make out, yes, and obscure, yet there is spirit in it, veritable
100
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Heide Franck @heidefranck.bsky.social · 13h
UNS REICHT’S – WEIL ES NICHT REICHT Heute ist internationaler Übersetzertag, und heute protestieren wir öffentlich gegen unsere niedrigen Honorare – weil es nicht reicht. Die prekäre Einkommenssituation von Übersetzenden wollen und können wir nicht länger hinnehmen! #weilesnichtreicht
Pink-weiß-schwarze Grafik mit der Überschrift: Uns reicht's, weil es nicht reicht.
Darunter ein Foto von einer Frau mit der Sprechblase: "Ich übersetze Literatur, bin permanent am Schreibtisch – und trotzdem ständig kurz vor pleite."
Bildunterschrift: Heide Franck, Übersetzerin von "Babel" und "Atlas"
5225107
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 17h
Heute war es mal richtig lecker in der Mensa. Ich würde öfter kommen, wenn es immer so wäre (eine Studentin sagte mir mal, es werde über mich erzählt, dass ich nur Pizza und Pasta äße, so ein Quatsch. Ich finde die Mensa halt meist nicht so lecker).
Tofu Jjiggae, Reis, Kartoffeln, Salat mit Entenfleisch, Glasnudeln und Kimchi in der Mensa. Es gibt neuerdings auch so Einzelplätze mit Handyhalter.
020
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Brian Bilston @brianbilston.bsky.social · 29/09/2026
Having one of those days today.
In the Park
 
In the park,
the tall trees are waving
in the morning breeze.
 
I wave back
only to realize they are waving
at the person behind me.


Brian Bilston
434763
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
Krise seit Gründung. Und die Partei, die das Fundament dieses Landes gelegt hat, die es geprägt hat wie keine andere, entzieht sich einfach der Verantwortung und tut so, als könnte es sich in die Kulisse einer Sitcom zurückziehen, in der eine 90er Jahre Persiflage gespielt wird.
1147837
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
lieber Tennis spielt, als Krisen bewältigt und dann nicht mal den Arsch in der Hose hat, das zuzugeben. Und dann führt ihr einen Wahlkampf mit arroganren Sprüchen wie: ,Muss man wohl wieder CDU wählen.‘ Ihr habt das selbst verbockt. Dieses Land befindet sich in der größten innenpolitischen…
144028
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
Die bauen da bereits das Parlament um und versuchen die Ausschüsse so zu besetzen, dass die Kontrollfunktion gegenüber der Regierung unmöglich wird. Alle Zeichen in Magdeburg stehen auf einen MP Siegmund noch in diesem Jahr. Ihr habt den Wahlkampf in Berlin selbst versaut. Weil der Bürgermeister…
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
die Bundesrepublik zu zerstören. Die positive Bezüge zum NS herstellt und deren Anhänger CDU-Politiker ermorden. I get it, ihr mögt die Linkspartei nicht und ihr mögt auch Berlin nicht. It‘s fine. Es beruht auf Gegenseitigkeit. Aber wie wenig kann man sich der Realität stellen und Verantwortung…
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
die wenige Wochen später die erste Regierungskrise herbeiführte, als sie Frauke Brosius-Geradorf nicht zur Verfassungsrichterin wählen wollten. Was genau wirft die CDU den Berlinern eigtl vor. Während unter ihrer Führung die AfD sich überall verdoppelt hat. Eine Partei, die angetreten ist,…
246133
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
Kanzler wurde, weil die Linke im Bundestag dazu bereit war, die Geschäftsordnung zu ändern und einen zweiten Wahlgang zu ermöglichen? Schuld an der misslungenen Wahl war übrigens nicht die Linke, sondern die CDU-Fraktion, die Jens Spahn schon damals nicht im Griff hatte. Eben jene Fraktion …
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Anne Rabe @annerabe.bsky.social · 29/09/2026
Wisst ihr noch, was für ein Wahnsinn ausbrach, als einige Westdeutsche forderten Sachsen-Anhalt das Geld zu streichen, wenn die Nazis wählen? (Bescheuerter Vorschlag, ja) Die Hölle der wütenden ,Man hat uns alles genommen und ihr werdet es nie verstehen‘-Ossis brach los. Nun drohen die…
9825359
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Scharfrichter (Peter Walther) @archilocheion.net · 01/09/2026
Spaß beiseite. Es gibt tatsächlich einen Film mit Alice & Arno Schmidt als Protagonisten, ‹Anno Schmidt› (Das Jahr Schmidt) zeit.de/2008/07/Als_... (1973) Alice Schmidt wird dort von Anita Ekberg gespielt, Arno Schmidt von Rafael Alberti. 3/3
zeit.de
Als Anita mit dem Arno in der Höhle | DIE ZEIT
DVD: Sebastian Schadhausers kurioser Arno-Schmidt-Film "Anno Schmidt"
182
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 28/09/2026
Empfehlung, ohne genau zu verstehen, was das ist. youtu.be/zsfKJIuu6r8?...
youtu.be
Anno Schmidt
YouTube video by Sebastian Schadhauser
011
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 28/09/2026
Eine kurze Teepause. Jetzt wird es wohl eine Nachtschicht werden, hab zu lange gebummelt. Hab ich ewig nicht gemacht, nachts schreiben. Zuletzt vor dreißig Jahren, kann das sein?
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FragDenStaat @fragdenstaat.de · 28/09/2026
Alexander Dobrindt (CSU) hat kein Problem mit Rechtsbrüchen. Sein Angriff auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) reiht sich ein in eine jahrelange Politik gegen den Rechtsstaat. Wir haben dagegen Strafanzeige gestellt – bisher ohne Erfolg. fragdenstaat.de/artikel/exkl...
fragdenstaat.de
Fortwährende Rechtsbrüche: Dobrindt vs. Rechtsstaat
Der Innenminister ignoriert nicht nur Gesetze, sondern auch Gerichte. Offenbar will er durchregieren, ohne von einer unabhängigen Justiz behelligt zu werden. Wer handelt?
401278521
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Norbert Maria Schüssler @nmschuessler.bsky.social · 27/09/2026
Großspurig „nur Straftäter“ versprechen und dann heimlich unbescholtene Menschen an die Taliban ausliefern. Dobrindts Abschiebeliste zeigt die totale Verrohung der CSU-Politik. Hauptsache die Zahlen stimmen für den rechten Stammtisch – Rechtsstaat adieu! www.fr.de/politik/afgh...
fr.de
„55 Prozent keine Straftäter“: Dobrindt lässt dennoch Afghanen abschieben – mithilfe der Taliban
Dobrindt arbeitet mit den Taliban zusammen – und schiebt gleichzeitig nach Afghanistan ab. Viele haben sich nichts zuschulden kommen lassen.
881957818
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 28/09/2026
Das ist jetzt glaub ich die älteste koreanische Übersetzung der Briefe an Milena: von 이인웅/Lee Inn-Ung, 1976, die muss man noch von rechts nach links und von oben nach unten lesen, lateinische Buchstaben - also hier der tschechische Text - werden dann "liegend" eingefügt.
Rechts der Brief 14. 7. 1920 - wollte nur nochmal checken, ob Bae diese Übersetzung benutzt hat. Hat sie nicht, hat selber aus dem Deutschen übersetzt. Lee Inn-Ung hat übrigens 1972 in Würzburg über "Ostasiatische Anschauungen im Werk Hermann Hesses" promoviert.
021
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 28/09/2026
Ich weiß ja noch nicht, worauf es in dem Buch von Lutz Seiler hinausläuft, ob er dich da völlig im schamanischen Dunst verliert. Aber ich hab mal in das Mongolei-Altai-Reisebuch von Bae Suah reingeschaut, und es scheint mir da eher darum zu gehen, sich von dieser Faszination auch wieder zu lösen.
"Maria beim einsammeln von Yak-Dung"
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 27/09/2026
Ein Panda sitzt traurig nachts an einem Tisch in einer Kneipe. November 2019. Die Kneipe gibt es schon lange nicht mehr. Auch traurig.
030
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 27/09/2026
Das Haus hat mich ja immer fasziniert.
tagesspiegel.de
Vom Problemhaus zum Zuhause: Fünf Berliner zeigen ihre Wohnungen im Schöneberger Pallasseum
Die Wohnanlage an der Pallasstraße ist seit jeher verrufen. Dabei hat sich inzwischen einiges getan. Wie lebt es sich dort?
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s 𝚌𝚑 𝚛𝚕 𝐥𝐦𝚗 𝚗 @schrillmann.bsky.social · 27/09/2026
Heute ist ja wieder Christa Wolfs 27. September! 1960 anlässlich des Aufrufs einer Moskauer Zeitung, diesen Tag des Jahres (in Fortführung einer Idee von Maxim Gorki) "so genau wie möglich zu beschreiben", begonnen, führte sie das jährliche Projekt bis zu ihrem Tod 2011 fort. #einTagimJahr #cool
Dienstag, 27. September 1960
Halle/S., Amselweg
Als erstes beim Erwachen der Gedanke: Der Tag wird wieder anders verlaufen als geplant. Ich werde mit Tinka wegen ihres schlimmen Fußes zum Arzt müssen. Draußen klappen Türen. Die Kinder sind schon im Gange. Gerd schläft noch. Seine Stirn ist feucht, aber er hat kein Fieber mehr. Er scheint die Grippe überwunden zu haben.
Im Kinderzimmer ist Leben. Tinka liest einer kleinen, drecki-gen Puppe aus einem Bilderbuch vor: Die eine wollte sich seine Hände wärmen: die andere wollte sich seine Handschuh wärmen;
0329
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 27/09/2026
Gestern entdeckt, dass ich ja ein Autogramm von Vigoleis besitze, sogar hier habe. Weiß nicht mehr, wie ich dazu gekommen bin.
Wendekreis des Buches

Ohn' Erbärmde wendet sich das Blatt, jeder hat es auszulesen -  
immer nahe am Verwesen
findet die Verwandlung statt. 

Sei beglückt, wem es geschieht
mitten in des Lebensbuchs Gebreiten: wende, wende
Seit' um Seiten, 
daß es ende 
im Lied. 

Albert Vigoleis Thelen
150
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 27/09/2026
Also, das muss ich aber unbedingt nochmal selbst überprüfen. Ich hoffe, die läuft nochmal im Januar!
110
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 27/09/2026
Vor 12 Jahren lagen in dem Park am Nakdong, den ich immer den "totgeglaubten Park" nenne, plötzlich solche rostigen Schiffe rum. Nach einem Jahr waren sie wieder weg.
110
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 26/09/2026
Gerade jetzt Studio LCB mit Lutz Seiler (ich weiß nicht, wie man eine laufende Sendung verlinkt) www.deutschlandfunkkultur.de
deutschlandfunkkultur.de
Deutschlandfunk Kultur
Deutschlandfunk Kultur spiegelt wichtige Kulturdebatten und Alltagsthemen mit Qualitätsjournalismus, vielfältigen Perspektiven und künstlerischer Exzellenz.
110
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 26/09/2026
Herbstimpressionen 🍂
Die Blätter beginnen sich zu färben Die Kräuselmyrte blüht in prächtigem Pink.Langsam fallen die roten Blätter des Zwergahorns auf die steinernen Gartenskulpturen niederDer Zwergahorn ist im Herbst am schönsten, noch zeigt er sich nicht in voller Pracht.
060
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 26/09/2026
Der Campus der musizierenden Steine (schon oft gezeigt, heute aber besonders laut, finde ich. Nahm es als Ordnungsruf).
000
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 25/09/2026
Je mehr man mit einer Sprache zu kämpfen hat, desto genauer liest man. Hoffe ich zumindest.
Seite aus - immer noch und wieder (zum 4. oder 5. Mal?) "Milena, Milena ecstatic" von Bae Suah. In Nächten nachdem er, was nur drei oder vier Mal im Jahr passiert, mit seiner Mutter telefoniert hat, liest der Protagonist in einem alten Buch, das er seit seiner Kindheit besitzt, das in einer altertümlichen Schrift gedruckt ist, über eine Nonne des 17. Jahrhunderts, die in wochenlange Trancezustände verfällt. Das kann ja eigentlich nur Benedetta Carlini sein, oder? Und das "alte Buch" wäre dann Immodest Acts: The Life of a Lesbian Nun in Renaissance Italy von Judith Cora Brown. Würde Bae Suah soviel Ironie schon zutrauen, aber wichtig ist vor allem ja die Trance.
010
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 25/09/2026
Danke, Eleonore. Ich lese zwar seit hunderten von Jahren solche Texte und es ändert sich nix, aber während des Lesens geht's einem immer gleich besser.
010
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 25/09/2026
Spaziergang in Ost-Daegu
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 24/09/2026
Wg. Out of Africa kam mir das wieder in den Sinn: Jean-Luc Godard und Anne-Marie Miéville auf Google Street view, mit der Musik aus La Méprise.
youtu.be
Jean-Luc Godard and Anne-Marie Miéville on Google StreetView
YouTube video by Robert Luxemburg
152
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 24/09/2026
000
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 24/09/2026
Gerade klopft der Vermieter und überreicht mir diese Trauben und frittierten Sachen (es ist Chuseok, das koreanische Erntedankfest). Das habe ich wirklich nicht erwartet und ich freue mich sehr, aber für einen Eigenbrötler wie mich waren es jetzt echt genug Mikrobegegnungen heute!
Trauben und frittierte Gemüse und süß gefüllte Reiskuchen. Den schönen Teller hab ich heute in so nem Vintageladen gekauft, das war auch eine Mikrobegegnung.
010
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 24/09/2026
Im Used Book Shop war ich auch wieder. Novalis, Hymnen an die Nacht, zweisprachig, Übersetzt von Lee Yooyeong, die sehr schöne Coverillustration ist von Kim Sang-yoo. www.culturelamp.kr/news/article...
042
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 24/09/2026
Jetzt bin ich in einem von Nonnen geführten Unverpackt-Laden mit Café und konnte das Krimskrams-Kaufen nicht lassen. Hab Roibushtee gekauft und dann noch einen koreanischen Kräutertee entdeckt, den ich nicht kenne. Die Nonne sagt, trinken Sie doch erst den R-Tee und kaufen Sie den andern beim
250
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 23/09/2026
110
Reposted by Roman Lach
GOETHE @dailygoethe.bsky.social · 23/09/2026
Ich bin mir sicher, dass keiner von euch diese Dinge über Johann Wolfgang Goethe weiß!
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Reposted by Roman Lach
Sebastian @finest.day · 23/09/2026
1858 Sept. 19: Decided, that one must love and work, and that's it. Sept. 20: Tired. Didn't love and didn't work. — Leo Tolstoy
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 23/09/2026
Hane Bernauers Libertinage-Buch ("Pornographie und Gotteslästerung") noch nicht gelesen, habe nur nachgeschaut, was er über Friedels Galanterien von Berlin (1785) schreibt. Egal ob die schwulen Bordelle von Berlin erfunden sind, ist ja interessant, dass es, wenn eigentlich Friedrich
Friedels Briefe über die Galanterien von Berlin gar nicht die treffendste. Möglicherweise hatte er und darauf könnte auch die befremdliche Angabe auf dem Titelblatt deuten, die Briefe seien von einem österreichischen Offizier geschrieben gar nicht das galante Leben Berlins, wie es ist, im Sinn. Geradezu penetrant weist er immer wieder auf den Ursprung der Zustände bei Hofe hin, bezüglich der erleichterten Scheidung, aber auch der Subkultur, wobei zwar indirekt auf Voltaire als von Friedrich protegiertem Aufklärer gezeigt, aber der Sack geschlagen wird, wo der Esel gemeint ist: "Man versicherte mich, daß diese Ausschweifung erst seit den Zeiten Voltairs hier Mode wurde." Denn der König verschuldet den Freigeist, der solche Ausschweifungen erst möglich macht: Der Österreicher Friedel malt, so gelesen, ein nach außen prächtiges und nach innen religiös und moralisch verrottetes Sodom, dessen schlimmste Zustände nach den Sünden gegen die Natur unaussprechlich bleiben und wir uns nur noch im Geiste ausmalen können (der fehlende 19. Brief). Friedels Briefe sind also wenigstens partiell ein antifriderizianisches Pamphlet, das naheliegend die libertine Kultur der preußischen Hauptstadt ins Visier nimmt: Was wir für das Lob der Freiheit halten, ist als ihre Verdammung geschrieben.

Die Briefe als Führer ins galante Berlin zu lesen, hieß also, sie gegen den Strich zu lesen. Und dass selbst die schwerste Sünde ihre Verlockungen haben kann, zeigt sich ebenfalls an ihnen. Interessanterweise haben diese Briefe Nachfolger gefunden, was auf ihren Erfolg hindeutet: Dazu gehören als erste die Galanterien Wiens, auf einer Reise gesammelt, und in Briefen geschildert von einem Berliner, in zwei Bänden 1784 ohne Angabe des Verlagsortes erschienen; die Bibliothekskataloge nennen Wien und geben Friedel als Verfasser an, der bekanntlich seine Autorschaft geleugnet hat. Dessen wohl eigenhändige Briefe aus Wien (1783) sind tatsächlich >>verschiedenen Inhalts<<, wie der Titel angibt, und
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 23/09/2026
Nach und nach versuche ich mal, meine gelöschten Posts zu rekonstruieren (die Löscherei kommt bei mir völlig impulsiv und unüberlegt, meistens denk ich: Peter André Alt hängt auch nicht bei Bluesky rum, oder so was).
010
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 21/09/2026
Roßmäsler, von dem das Frontispiz zu Wezels Lustspielen, Teil 3 ist (1784), war vor allem Frisurenzeichner für Modemagazine. Sieht man auch.
Beispiele von Roßmäslers Modezeichnungen in einer Google-Suche auf dem Handy. Sehr ausladende Haartürme, mit Federn und Krimskrams besteckt. Damals hatte ich noch Duolingo..Kordchen, einen Brief lesend, aus der "komischen Familie", Lustspiele Teil 3, von Roßmäsler
240
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 21/09/2026
Rose Louis de Funès im Rose Garden hier um die Ecke
Vom Regen bisschen gerupfte orangegelbe Rose. Der Rose Garden ist auch sehr schön, ich sollte mal wieder hingehen. I love roses, I love flowers!
090
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 21/09/2026
Bourbonrose Mme Ernest Calvat
Bourbonrose dieses Namens 2018 auf der Blumeninsel Mainau. Ich möchte nochmal an den Bodensee!
040
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 21/09/2026
Semikaktus-Dahlie Johann Nestroy
Gelbe Dahlie Johann Nestroy auf der Blumeninsel Mainau, heute vor acht Jahren.
061
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 21/09/2026
Das ist ja witzig. Da poste ich vorhin das Bild von nem Wiedehopf und jetzt kommt da ein Gedicht über einen Wiedehopf! I Werd narrisch.
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 21/09/2026
Dass ich mich, als 2019 die Frage im Raum stand, ob ich nach Korea zurückgehe, zur Rückkehr entschieden hab, hing auch mit dieser Werbebroschüre der Uni zusammen, die ich mitübersetzt habe. Alles nur Phrasen, klar, aber ich glaub den Leuten immer ihre Phrasen.
Der Wiedehopf, Vogel der Keimyung University Der Gingko, Baum der UniDie Gelehrtenbrücke, die Welten des Alltags und des Wissens verbindend.
020
Roman Lach @romanlach.bsky.social · 20/09/2026
Aber am schönsten ist doch die Natur.
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 20/09/2026
Und sehr interessant auch Yunxia Lis Vortrag über Kafka in China. Seit 2016 wieder vornehmlich als Beispiel westlicher Dekadenz.
Phase IV:Adaptionen und kulturelles Selbstbewusstsein Adaptionen: Anpassung statt Untergang Makroebene: "Hinausgehen" statt "Hereinholen" · Xu Bing, It Begins with Metamorphosis (Hongkong 2014), darin Square Word Calligraply: englische Wörter in der Gestalt chinesischer Schriftzeichen - Verfremdung des Vertrauten A Yunga (1989-), Musical The Metamorphosis (2020): Sehnsucht nach Liebe und Festhalten an ihr - ,,Ich habe mich mit meinem Schicksal abgefunden, aber ich gebe nicht auf." · Das Magazin The Bund (Waitan huabao): Samsas Tod sei "eine typisch westliche extreme Haltung", chinesische Künstler dagegen verstünden "die Kunst der,Veränderung' [...],um zu überleben'' Hoffnungsvolle Umdeutung im Sinne der seit 2014 geforderten ,,positiven Energie" (Xi Jinping) Prinzipien der Literatur Seit dem 18. Parteitag (November 2012) Betonung des kulturellen Selbstbewusstseins; 2014 Aufruf zu Werken, die ,,positive Energie" ausstrahlen Zehnter Kongress für Literatur und Kunsi (November 2016): vier Erwartungen - "Hauptmelodie des Patriotismus", ,,positive Kunst", Realismus verbunden mit ,,romantischer Gefühlswelt" ein Echo der 1960er Jahre Elfter Kongress (Dezember 2021): fünf Erwartungen, darunter "die Geschichte Chinas gut zu erzählen'' Wo die Rezeption der Phase III den Untergang Gregors als Diagnose der Moderne las, wird min die Anpassungsfähigkeit als chinesischer Wert gefeiert. Prinzipien des Übersetzens und der Forschung Strategie des "Hinausgehens chinesischer Kultur" drängt das,,Hereinholen ausländischer Kultur" in den Hintergrund . Rückkehr zur traditionellen Kultur, Vernachlässigung westlicher Einflüsse (Chen 2019: 18-19) westliche Texte geraten in eine kritische Perspektive . Folge auf der Mikroebene: Rückzug der Germanisten, Vermarktung, ideologisch gefärbte Lesarten Abb. 23:Xu nug. Square Word Calligraphy (2014). Quelle xubmg льь:25: A Yunga, The Metamorphacia (2020). Qoelle: YouTube Youria Li - Die Rezeption VDD Kafkas Die Verwandlung im Kontext
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 20/09/2026
Dann gab es noch einen merkw. Vortrag von Monika Wolting, die mit ihrem Projekt "Cassandra" internationale Literatur nach Anzeichen von Feindseligkeit gegenüber Nachbarländern absucht, um Kriege vorherzusagen. Da sieht die die Zukunft der Literaturwissenschaft und wer nicht mitmacht, ist im Elfenbei
Zeitenwende und Transformation der Germanistik und "die Peripherien" der literarischen Öffentlichkeit in den Blick zu nehmen. Denn gerade jenseits des etablierten Kanons, in lokalen Öffentlichkeiten und regionalen Literaturen, , zeigen sich jene ,,schwachen Signale" (,,weak signals"), die auf kommende Konflikte verweisen. 8. Fazit: Die Wiederentdeckung der Kassandra Die Literaturwissenschaft steht an einem Scheideweg. Sie kann weiterhin im Elfenbeinturm verharren oder sie kann den Schritt hinaus in die gesellschaftliche Praxis wagen und ihre epistemischen Potenziale für die Bewältigung globaler Krisen nutzbar machen. Das Projekt Cassandra hat gezeigt, dass Literatur nicht nur ästhetisches Vergnügen oder kulturelle Bildung bietet, sondern ein Frühwarnsystem darstellt - ein Instrument, das gesellschaftliche Bruchzonen und Konfliktlinien frühzeitig erkennen lässt. Die Germanistik, 90 die These dieses Beitrags, muss sich dieser Erkenntnis stellen und ihre Methoden entsprechend weiterentwickeln. Die Kassandra der Gegenwart hat es leichter als ihre antike Namensgeberin: Sie muss nicht länger ungehört bleiben. Die sicherheitspolitischen Institutionen haben ihr Ohr geöffnet. Die Frage ist, ob die Literaturwissenschaft bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen, die mit dieser neuen Aufmerksamkeit einhergeht. Die Zeitenwende verlangt nach einer Germanistik, die nicht nur die Vergangenheit deutet, sondern die Zukunft denkt ー und die den Mut hat, ihre Erkenntnisse in den Dienst einer widerstandsfähigeren Gesellschaft zu stellen. Literatur Herber Benedikt: ,,Cassandra-Projekt" ー Die Krisenseismografin. In: Die Zeit, 2021. 4. Die empirische Wende: Forschungsergebnisse aus Polen Eine der jüngsten und aufschlussreichsten Studien im Rahmen des Projekts Cassandra wurde von dem Team Polen gefertigt. Unsere Analyse der zeitgenössischen polnischen Literatur der letzten fünfzehn Jahre hat ein beunruhigendes Muster zutage gefördert: Die für Leser in Polen bestimmte Literatur reproduziert systematisch negative Fremdenbilder. Die Ergebnisse sind alarmierend. Als Beispiel werde ich die hier einige der generierten Deutschlandbilder in der polnischen Literatur vorstellen. In Manuela Gretkowskas Roman ,,Milosc po polsku" (Liebe auf Polnisch) sind die Deutschen eine Gesellschaft, die ,,im Gleichschritt mit Helmen marschiert, anders können sie nicht". In Jakub Maleckis ,,Saturnin" unterrichten Eltern ihr Kind mit den Worten: ,,Hania, schau mal, wie schön er Deutsche auffrisst" ー als der Enkelsohn Müsli aus Deutschland isst. Grade in Texten, deren Hauptthematik ganz anderen Dingen gilt, erscheinen Deutsche als negativer Bezugspunkt. Besonders dramatisch zeigt sich dieses Bild in der Literatur über Schlesien und Pommern - die ,,wiedergewonnenen Gebiete". Hier sind die Deutschen in ihrer Abwesenheit präsent: in den verlassenen Häusern, in Wäldern, ,,wo schlimme Dinge geschahen", in Erzählungen über den Fluch, den sie beim Weggehen über diese Länder ausgesprochen haben sollen. Katarzyna Zyskowska schreibt in ,,Nocami krzycza sarny" (Nachts schreien die Rehe): ,,Als die Deutschen von hier weggingen, haben sie diese Länder verflucht." Dieses Gefühl des Grauens und einer unbestimmten Angst taucht sogar bei der Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk in ,,Dom dzienny, dom nocny" (Taghaus, Nachthaus) auf.
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Roman Lach @romanlach.bsky.social · 19/09/2026
Schloss Nornepygge von Max Brod ist übrigens ein Roman, den ich mir nach dieser Tagung mal anschaffen werde.
Vortragsmanuskript (wird in Korea immer an alle verteilt und muss deshalb schon einige Zeit vor der Tagung eingereicht werden - hat Vor- und Nachteile) von Claus Zittel, der den Roman kürzlich auch neu herausgegeben hat.
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