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@lovereading.eurosky.social
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Je mehr ich lese, umso auffälliger wird fehlendes Wissen 🤷🏻 Mag gute Texte, Politik, Wissenschaft und Sport. Rede- und Pressefreiheit sind mir wichtig. Die Welt wäre besser ohne FPÖ in 🇦🇹 und ohne AFD in 🇩🇪! 🇺🇦👍🏼 6x💉 🇦🇹in🇩🇪 #Politik🏛️ #Science 🧪

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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 10/10/2026
Sie geht zur Schule, singt für ihr Leben gern und bastelt nachmittags mit uns Armbänder. Sie hat außerdem das Cockayne-Syndrom Typ B, eine ultraseltene, neurodegenerative Krankheit. elcaminodecarlota.org/de
Screenshot der Spendenbestätigung. Inhalt ab hier:

El Camino de Carlota
 Von Herzen danke! 
 Deine Spende wurde erfolgreich abgeschlossen.
 Jeder Beitrag ist ein weiterer Schritt auf dem Weg. Danke, dass
 du mit Carlota gehst.
 Von Herzen danke!
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 10/10/2026
@masz.bsky.social bezeichnete #Schröder als 🇩🇪 frechsten Rentner „Zu krank für Untersuchungsausschüsse (ganz schlimmer Burnout), aber für gut dotierte Mandate in Russland und Geburtstagsparty zuhause bei Kriegsverbrecher #Putin reicht’s dann doch noch. Eine Schande sondergleichen.“ © Rheinpfalz
Foto zeigt Wladimir Putin und Gerhard Schröder im Festsaal des Kremls. Im Hintergrund sind man eine goldfarben verzierte Wand.

Bildtext: Auch bei Putins vierter Amtseinführung war Schröder zu Gast. Foto: dpa

Quelle: Tageszeitung Die #Rheinpfalz
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 07/10/2026
@arminthurnher.bsky.social trifft es auf den Punkt. Etwas zum Nachdenken für #ORF, #Standard und Co. #Babler #Österreich #Politik🏛️
Bild zeigt einen Artikel aus der Wochenzeitung „Falter“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

FALTER & MEINUNG
SEINESGLEICHEN GESCHIEHT DER KOMMENTAR DES HERAUSGEBERS

Unsere "Öffentlichkeit": Kloaken, Restmedien, Totalabstürze
ARMIN THURNHER
Gern möchte ich meinem Befremden Ausdruck verleihen. Die Ausdrucksverleihanstalt hat zwar schon geschlossen, ich lasse mich aber dennoch nicht abhalten. Andreas Babler wird als SPÖ-Vorsitzender zurücktreten. Seinen blutrünstigen Feinden ist das nicht genug, sie wären selbst mit einer sofortigen Erschießung nicht zufrieden gewesen.

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Mich befremdet heute nicht nur die SPÖ. Mich befremdet die österreichische Öffentlichkeit. Keine prickelnde Neuigkeit an dieser Stelle, gewiss. Dieser Kommentar versteht sich seit seinen nunmehr 44 Jahre zurückliegenden Anfängen als kritische Chronik dieser Öffentlichkeit, die mehr und mehr einer überlaufenden Kloake gleicht.

Was sich in den vergangenen sechs Monaten begab, schien mir aber noch einmal eine neue Stufe darzustellen (können Kloaken stufenweise übergehen?). Es handelt sich um die Auslöschung von Politik, um den Versuch, den Faschismus als unausweichlich herbeizuschreiben, indem man so tut, als warne man vor ihm. Man stellt die bestehende Regierung als Ansammlung hilfloser Idioten hin, die Österreich in ein Chaos stürzen, wo kein Supermarkt mehr Mehl anbietet und kein Bankomat mehr einen Schein herausrückt.

Andreas Babler ist nicht Jesus von Nazareth, aber der unflätige Hass, der über ihn kam, war höchstens mit jenem Spott zu vergleichen, den der linke Schächer am Kreuz über Jesus ausgoss. Wer Wolfgang Fellner sah, wie er live in seinem unsäglichen Sender puren Hass auskotzte, seine ständig wiederholten Rülpser, Babler sei "tot, tot, tot, ein dead man walking", sein aufgedunsenes Antlitz dabei triefend vor Selbstzufriedenheit; wer vergangenen Sonntag die Auswahl des ORF zur Debatte über die SPÖ sah, lauter ressentimenttropfende "Bürgerliche", die ihre Vorurteile für politische Einsichten ausgaben; wer mit aufgerissenen Augen verfolgte, wie der Haupt-Anti-Babler-Hetzer Klaus Herrmann, Chefredakteur der Kronen Zeitung, in der "ZiB 2" nicht der Hetze bezichtigt wurde, sondern als unschuldiger, gleichsam neutraler Zeitzeuge auftreten durfte, der zweifelte nicht mehr am Verstand dieser Öffentlichkeit. Der verlor vielmehr fast den eigenen Verstand, der bisher noch, sich selbst beruhigend, an die Existenz von Resten einer Öffentlichkeit zu glauben versucht hatte.

Noch einmal: Sie schreiben den neuen Faschismus herbei. Man kann es nur immer wieder sagen, die Krone ist das Zentralorgan der Gegenaufklärung (Franz Schuh), und sie tritt täglich den Wahrheitsbeweis dafür an. Die Gratiszeitungen Heute und Oe24 äffen sie nach und schaffen es oft genug, sie zu unterbieten.

Wir reden aber nicht nur von Zeitungen, deren Macht gewiss im Schwinden begriffen ist. Wir reden von Medienkonglomeraten, Medienklumpen, die in der Öffentlichkeit mit beachtlichen Reichweiten herumpatzen, weil sie aufgrund medienpolitischen Geschicks der Eigentümerfamilien auch über Privatradiolizenzen verfügen, weil sie uns mit dem Senden von bewegten Bildern quälen (schauen Sie sich Wolfgang Fellner, aus den USA zugeschaltet, einmal in Ruhe an, das Zeug wird eh bis zum Erbrechen wiederholt), weil sie mittlerweile auch in den unsozialen Medien führend die Luft vergiften. So fiel die Printreichweite der Krone in jene Gegenden, in denen man SPÖ und ÖVP findet, also auf 19 Prozent, hinunter, aber als Gesamtmedium kommt der Krone-Klumpen auf 26 Prozent (ohne Radio und TV), beherrscht also mindestens ein Viertel der Austrokloake.

Diese Medienklumpen sind alles andere als machtlos, selbst wenn wir davon absehen, dass der Rest der öffentlichen Sphäre digital derart vergiftet ist, dass sich dort nicht Räume des öffentlichen Nachdenkens, der sachlich fundierten Kritik, der vorbehaltlosen Auseinandersetzung bilden, sondern vor allem Konkurrenzen individualistischer Influencerei (dass wir im Falter versuchen, es ein wenig anders zu machen, und damit nicht allein sind, versteht sich -die nicht Erwähnten bitte ich um Verständnis). Der Kern der Kloaken-Macht aber besteht darin, dass die politische Klasse an diese Macht glaubt. Und solang die Funktionäre der Parteien an die Krone glauben, so lange existiert diese Macht.

Seit Mai wird Babler bei Herrmann in 150 Kolumnen 89-mal genannt, 70-mal davon negativ charakterisiert. Eine Kaskade: Ein "nervöser Babler" agiert "zögerlich" und "brüllt"(Mai), im Juni geht es "ungebremst nach unten", der "rote Absturz" wird vom "Totalabsturz" zum "Treppenwitz", denn "Babler bleibt" im Juli trotz "krachender Niederlage" und "Fiasko". Im August hängt ihm die Krone die Schuld an der Dürre um, nennt ihn "dürrer Vizekanzler", der "abgetaucht" sei (in die Fluten der Dürre?). Im September verdichtet sich ein "düsteres Bild" zum "freien Fall" dank "Desasterwerten" und dem "historisch schlechtesten Resultat". Babler ist "schwer angezählt", sitzt "nicht fest im Sattel", "klammert sich" aber "lächerlich""mit Zähnen und Klauen" als "Noch-Parteiobmann" an sein Amt. Der "einzementierte Babler [ ] muss weg", ist "schwer waidwund" und so weiter.

Heute übertraf die Krone quantitativ noch, versteckte sich aber gern hinter Leserschaft ("'Größte Niete!' Österreicher rechnen mit Babler ab") oder FPÖ-Politikern, die man zustimmend zitiert. Oe24 bleibt quantitativ etwas zurück, nicht aber, was den Gefühlsaufwand betrifft, sofern Kloaken Gefühle haben.

All das nimmt einen nicht wunder, man kennt die Ursache, die Medienpolitik des Ministers Babler, der dem Boulevard nehmen und Qualitätsmedien geben will. Und der sich weigert, aufforderungsgemäß den ORF zu amputieren, was sich die verblendeten Verleger wünschen, im Irrglauben, dass sie davon profitieren würden. Was mich doch wundert, ist, dass das alles fast unwidersprochen bleibt. Dass die Restmedien (nennen wir sie einmal so und nicht Qualitätsmedien) mit wenigen Ausnahmen nicht imstande oder willens waren, die berechtigte Kritik an der SPÖ -Babler scheiterte ja nicht nur an der Medienhetze -von der orchestrierten Hetze des Boulevards abzugrenzen. Und vor allem, dass sie diesem Boulevard die Hetze gleichsam unerwähnt durchgehen ließen. Nicht, dass es etwas geändert hätte. Die Selbstachtung des ORF und anderer Restmedien, die sich als für die Demokratie unerlässlich vorkommen, hat aber irreparablen Schaden genommen. Es war, um in der Kloakensprache zu bleiben, ein Totalabsturz.

Der Autor digital: Tägliche Seuchenkolumne: falter.at @arminthurnher.bsky.social
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 07/10/2026
#CDU 📉 und #BSW 📉 wollten offenbar zeigen, wie man die AfD „inhaltlich stellt“ 🤬🫵🏼🙈 CDU habe ich zur gelungenen Karikatur von Harm Bengen, Tageszeitung Die #Rheinpfalz, hinzugefügt Brandmauer und Steigbügel haben übrigens jeweils 10 Buchstaben 🤷🏽 #Politik🏛️ #Sachsen-Anhalt
Politische Karikatur: Eine Person im beigefarbenen Anzug steigt zu einem erhöhten, thronartigen Sessel hinauf. Auf dessen Rückenlehne steht „LANDTAGS-PRÄSIDENT SACHSEN-ANHALT“. In der rechten Hand hält die Person ein Schild mit dem AfD-Schriftzug und -Logo.

Als Aufstiegshilfe benutzt sie den Rücken einer vor dem Podest auf allen vieren knienden Person in roter Kleidung. Auf deren linker Schulter steht in weißen Buchstaben „CDU“, auf der rechten Seite „BSW“. Ein Fuß der aufsteigenden Person steht bereits auf ihrem Rücken, der andere auf der nächsten Stufe vor dem Sessel.

Die Karikatur stellt CDU und BSW damit bildlich als Steigbügel beziehungsweise Wegbereiter für den Aufstieg der AfD zum Amt des Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt dar.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 06/10/2026
Shida #Bazyar, Preisträgerin Deutscher Buchpreis 2026 „Und dass es im Moment keine Minderheit in Deutschland gibt, die keine große Sorge hat." „Das Problem an 1933 war doch nicht, was unsere Feinde gemacht haben, sondern was unsere Freunde gemacht haben." (Hannah Arendt) Erschütternd für 🇩🇪 2026
Foto zeigt Shida Bazyar, Preisträgerin des deutschen Buchpreises 2026. Frau Bazyar blickt in Richtung Fotografen leicht nach links und lächelt. Sie trägt langes, braunes Haar, das ihr über die rechte Schulter nach vorne fällt. Sie hält etwas Graues, eventuell ein Kuvert in ihren vor dem Körper zusammen gehaltenen Händen. links vor ihr (von ihr aus gesehen) sieht man ein Rednerpult, das folgendermaßen beschriftet ist: 2026 deutscher Buchpreis 

Bildtext aus Tageszeitung Die #Rheinpfalz: Freude, die schwerfällt: Preisträgerin Bazyar. Foto: Hannes P. Albert/dpaAuszug aus Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: Bazyar sagt bei ihrer Dankesrede im Frankfurter Römer: es falle ihr nicht so leicht, richtige Freude zu empfinden. Schließlich handle das Buch von Menschen, die verfolgt, terrorisiert und ermordet wurden.
Sie wolle darauf hinweisen, dass antisemitische Straftaten auf dem Höchststand seien - und rassistische auch. „Und dass es im Moment keine Minderheit in Deutschland gibt, die keine große Sorge hat." Sie schloss mit einem Satz von Hannah Arendt, der sie beim Schreiben beschäftigt habe: „Das Problem an 1933 war doch nicht, was unsere Feinde gemacht haben, sondern was unsere Freunde gemacht haben." Imac, dpa
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 30/09/2026
Wenn der österreichischen Regierung #Frauenrechte etwas bedeuten, sollte sie schleunigst aktiv werden! Wer dort lebt, sollte den Abtreibungsgegner•innen vor Ort die Stirn bieten. Quelle @falter.at
Bild zeigt einen Artikel aus der Wochenzeitung „Falter“. Der Inhalt beginnt ab hier: REDEN SOLLTE
ABTREIBUNGSGEGNER VOR KLINIKEN
Vergangenen Montag war Safe-Abortion-Day. Weltweit gingen Frauenrechts-und Menschenrechtsorganisationen für den sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbruch auf die Straße. Aber auch die Abtreibungsgegner haben sich positioniert. Von 23. September bis 1. November, 40 Tage lang, wollen sie vor dem Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch "Gynmed" in Wien "für das Leben" beten. Die Grünen fordern schon länger Schutzzonen um Abtreibungseinrichtungen. Laut Frauenministerin Eva Holzleitner (SPÖ) prüft die Regierung zurzeit eine "bundeseinheitliche Schutzregelung".
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 30/09/2026
Zu „Worüber Österreich STAUNT“ @falter.at Wie spektakulär man sich mit „mehr als 100 Prozent“ Vertrauen irren kann. Rosenkranz’ Ex-Büroleiter Schimanek war rechtskräftig wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt. Nun auch wegen unerlaubten Besitzes von Sprengmitteln und Kriegsmaterial #FPÖ halt 🤷🏽
Bild zeigt einen Artikel aus der Wochenzeitung „Falter“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

STAUNT
ABERMALS SCHIMANEK-VERURTEILUNG
Mehr als 100 Prozent, so sehr vertraue er seinem damaligen Büroleiter René Schimanek, erklärte Nationalratspräsident Walter Rosenkranz im Februar
2025. Mittlerweile ist Schimanek nicht nur rechtskräftig wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt. Seinen Job beim Parlamentspräsidenten und seine FPÖ-Mitgliedschaft legte Schimanek zurück. Er arbeitete aber weiterhin im Bildungsinstitut der FPÖ. Vergangene Woche wurde er wegen unerlaubten Besitzes von Sprengmitteln und Kriegsmaterial nochmals zu fünf Monaten bedingt und einer 7200-Euro-Geldstrafe verurteilt.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 27/09/2026
Es macht Sinn, mehr als nur visuellen Eindrücken Raum bei der Partnersuche einzuräumen. Das beweist die geringe Erfolgsquote von Partnerbörsen. Der Artikel aus der Tageszeitung Die #Rheinpfalz beschreibt anschaulich, warum. Und gibt Hoffnung, sofern man Unbewusstem Raum lässt. Artikel in ALT
Symbolbild eines Artikels der Tageszeitung Die #Rheinpfalz. Mann mit Klammer verschlossener Nase. Artikeltext ab hier.
Kann dich nicht riechen
Die Nase sagt uns, wo es lang geht, immer. Doch beim Online-Dating ist sie offline – mit fatalen Folgen, sagt die Bioanalytikerin Antje Vondran. Über die Macht der Düfte, die Ohnmacht des Verstands und die Grenzen des Internets. Ein Interview von Wolfgang Bäumer
Frau Vondran, die Erfolgsquoten vieler Singlebörsen sind erstaunlich gering: zwei bis 14 Prozent im ersten Jahr. Wundert Sie das eigentlich?
Nein, mehr hätte ich gar nicht erwartet.

Warum nicht?
Weil die virtuelle Kommunikation viele entscheidende Informationen und Signale ausblendet. Stimme, Gestik, Mimik, Körperhaltung, Geruch – dies alles fehlt oder ist stark reduziert.

Emojis, Video, Sprachnachrichten – reicht das nicht?
Das sind klägliche Versuche, wahre Begegnungen zu imitieren. Echte Nähe kann nur im direkten Kontakt entstehen, wenn zwei Menschen sich ganzheitlich wahrnehmen. Damit will ich die Singlebörsen nicht abwerten, im Gegenteil: Sie machen es leichter, Kontakte zu knüpfen, vor allem für zurückhaltende oder sozial eingeschränkte Menschen.
Aber sie sind nur ein Türöffner, kein Ersatz für reale Treffen. Es sind vor allem Gerüche, die unsere Stimmung und Emotionen extrem beeinflussen, unabhängig davon, wie gut wir andere riechen können oder selbst für andere duften.

Wie kann man sich das vorstellen?
Jeder Mensch besitzt eine emotionale Ansprechbarkeit für Düfte. Selbst bei eingeschränktem oder gestörtem Geruchssinn reagieren wir emotional, auch wenn wir den Geruch nicht immer klar benennen oder bewusst wahrnehmen können.
Zudem gibt es große Unterschiede in der Sensibilität: Manche Menschen nehmen feinste Nuancen wahr, andere reagieren deutlich schwächer. Hinzu kommen ausgeprägte individuelle Unterschiede in der Bewertung bestimmter Düfte.

Zum Beispiel?
Zwei Klassiker sind Koriander und Trüffel. Die einen lieben sie, andere empfinden sie als seifig oder erdig unangenehm.

Ein kulturelles Missverständnis?
Das ist überwiegend genetisch bedingt. Bestimmte Rezeptorvarianten der Riechzellen passen bei manchen Menschen stereochemisch einfach nicht optimal zu bestimmten Molekülen. Sie erhalten nur ein fahles Aroma dessen, was andere als harmonisch empfinden. Das weiß kaum jemand. Das Zusammenspiel komplexer Aromen ist zwar bekannt, biologisch aber ist es noch nicht vollständig verstanden.

Jemanden gut riechen können – ist das mehr als ein sprachliches Bild?
Die Redewendung ist biologisch gut begründet. Was wir Intuition, Bauchgefühl oder Chemie nennen, beruht auch auf unbewusster Geruchswahrnehmung, die in der Stammesgeschichte überlebenswichtig war. Unsere Vorfahren mussten früh lernen, gefährliche Gerüche von harmlosen zu unterscheiden: Fäulnis, Rauch, Gas, verdorbene Lebensmittel.
Diese archaischen Lernmechanismen sind tief in uns verankert und wirken bis heute fort, auch im sozialen Miteinander: Noch immer reagieren wir auf Menschen positiv oder negativ, bevor wir wissen, warum.

Wie kommt es, dass wir den Geruchssinn, der unser Verhalten kontinuierlich beeinflusst, so unterschätzen?
Weil er im Hintergrund arbeitet. Gerüche wirken subtil und werden zudem extrem schnell verarbeitet.

Wie funktioniert das?
Wenn wir Rauch oder Gas riechen, schlägt unsere Nase Alarm. Sinneszellen in der Riechschleimhaut erkennen die Duftstoffe, wandeln sie in elektrische Signale um und leiten sie über den Riechnerv in den Riechkolben und von dort direkt ins limbische System, ein Hirngebiet, das eng mit Gefühlen, Erinnerungen und Stressreaktionen verbunden ist.
Andere Sinne wir das Sehen, Hören, Schmecken und Tasten werden erst im Thalamus ausgewertet, bevor sie die Hirnrinde erreichen. Deshalb können Gerüche Angst, Unbehagen oder Fluchtimpulse auslösen, bevor wir bewusst begreifen, was geschieht. Kein anderer Sinn ist so eng mit Emotionen, Erinnerungen und Verhalten verknüpft. Hollywood lässt für Filmproduktionen sogar sündhaft teure Parfüms mischen: Duft wird zum Werkzeug, das Identitäten formt, Übergänge erleichtert und emotionale Zustände unterstützt.

Das funktioniert?
Sehr gut sogar, auch aus bioanalytischer Perspektive ist das hochspannend. Die Londoner Parfumeurin Azzi Glasser komponiert Parfüms, die Schauspielern helfen, sich mit Filmrollen zu identifizieren. Stars wie Orlando Bloom, Johnny Depp und Jude Law berichten, dass sie sich damit anders fühlen, bewegen und reagieren. Die Düfte sind nicht schön, sondern real, von warm und kindheitsnah bis abstoßend: also Schweiß, Tabak, Buttersäure.

Wie wichtig ist Körperduft für die Anbahnung von Freundschaften?
Studien deuten darauf hin, dass auch Freundschaftspotenziale stärker vom Geruch beeinflusst werden, als viele annehmen. Angenehme Körpergerüche prägen, weitgehend unbewusst, unsere Erwartungen an andere Menschen. Visuelle und olfaktorische Informationen liefern unterschiedliche soziale Hinweise, ob wir das wollen oder nicht. Welche stärker wirken, hängt von der Situation und von individuellen Präferenzen ab. Wir können sagen: Sympathie und Antipathie spiegeln sich auch auf molekularer Ebene wider.

Und wie ist das bei der romantischen Partnerwahl?
Zu Beginn dominiert das Aussehen, hier können die Singlebörsen punkten. Studien mit Speed-Dating-Formaten zeigen zuverlässig, dass visuelle Attraktivität ein starker Prädiktor dafür ist, ob ein erstes Date zustande kommt. Sobald die Kandidaten sich näherkommen, gewinnt der Geruchssinn deutlich an Bedeutung, beeinflusst sexuelles Interesse, Erregung und Bindung, ohne dass wir es bewusst merken. Hormone wie Oxytocin spielen dabei eine zentrale Rolle.

Inwieweit?
Oxytocin fördert Bindung, Vertrauen und soziale Nähe und steht in Wechselwirkung mit der Geruchswahrnehmung. Studien zeigen, dass verliebte Frauen den Geruch anderer potenzieller Partner schlechter wahrnehmen, während sie den Geruch des eigenen Partners weiterhin sehr präzise erkennen. Die Wahrnehmung wird also selektiv moduliert.

Welche Rolle spielt da die duftende Kosmetik?
Eine sehr komplexe. Natürlicher Körpergeruch sendet soziale Signale, die von Parfüm überdeckt oder verändert werden können, mal verstärkend, mal störend. Entscheidend ist, dass Duft, Person und Kontext harmonieren. Dies im Internet herauszufinden, ist unmöglich. Denkbar ist jedoch, dass Künstliche Intelligenz künftig die Stimmung oder Tagesform von Nutzern in bekannte Duftmischungen übersetzt, die beim Gegenüber ähnliche Wahrnehmungen auslösen.

Was raten Sie also den Nutzern von Singlebörsen?
Stets offen zu bleiben für persönliche Treffen, auch mit Menschen, die erst mal nicht dem eigenen visuellen Ideal entsprechen. Viele entscheidende Informationen sind digital nicht vermittelbar, nur im direkten Kontakt zeigt sich, ob Gestik, Stimme, Geruch und Gesamterscheinung zusammenpassen. Wichtig auch: das Denken nicht übertreiben, der Mensch ist für viele Sinne gebaut, wer zu sehr über den Verstand lebt, wirkt auf mich oft nicht recht glücklich.

Welche Rolle spielen Gerüche für unser Erleben von Umwelt?
Eine große. Wir nehmen Gerüche nicht isoliert wahr, sondern als Geruchsumgebungen, also Gesamtheit aller Düfte eines Ortes: Pflanzen, Böden, Wasser, Materialien. Sie beeinflussen, ob wir einen Ort als angenehm, ob wir ihn als sicher oder stressig empfinden. Leider verschwinden natürliche Gerüche zunehmend durch Umweltverschmutzung, Brände und Urbanisierung.

Was tun?
Naturnahe Grünflächen könnten helfen, diese Verbindung wiederherzustellen. Gerüche zu schützen, darf kein Luxus sein, sondern ist Teil einer gesunden Umwelt und ebenso wichtig wie saubere Luft oder Ruhe.

Rund vier Millionen Deutsche leiden unter Riechverlust. Noch häufiger ist ein mehr oder weniger gestörtes Riechvermögen. Wie verändert das die Lebensqualität?
Wir wissen noch immer zu wenig über Ursachen, Ausmaß und Therapie. Da unsere Nase eine wichtige Rolle für Nähe, Beziehungen und Lebensqualität spielt, fehlen den Betroffenen zentrale soziale Signale. Das Risiko für Einsamkeit und Depressionen ist erhöht. Viele ziehen sich zurück, verlieren die Freude am Essen, an Intimität und berichten über ein vermindertes emotionales Erleben.

Wie beeinflusst der Geruchssinn unser Berufsleben?
Auch wenn wir rational entscheiden wollen, wirken emotionale und sensorische Prägungen immer mit, etwa bei Personalentscheidungen oder in Teamdynamiken. Visuelle Eindrücke spielen dabei weiterhin eine große Rolle, selbst wenn das kaum jemand offen zugibt. Das gehört einfach zu unserem biologischen Programm.

Drei bioanalytische Empfehlungen für Führungskräfte?
Gerüche wirken immer, sie sind aber individuell und nicht verallgemeinerbar. Gerüche können Teamstimmung und Engagement beeinflussen. Körpergeruch kann Stress auf andere Menschen übertragen.

Warum ist uns das so wenig bewusst?
Früher war Riechen selbstverständlich. Heute begegnen wir einander vor allem intellektuell, kaum noch sinnlich. Das ist sehr schade – Gerüche können Wege abkürzen.

Lässt sich der Geruchssinn denn auch trainieren?
Geschmack und Geruch bleiben bis ins hohe Alter plastisch. Beide sind kulturell geprägt und trainierbar, etwa bei Wein oder Kosmetika.

Zum Schluss: Ihr persönlicher Lieblingsduft?
Die Zitronennoten des Parfüms „Mandragore“, das es leider nicht mehr gibt.

Und was können Sie absolut nicht riechen, kein bisschen?
Buttersäure – ein Hauch, und ich bin weg.Bild zeigt Foto der Interviewpartnerin Bioanalytikerin Antje Vondran. Bildbeschreibung:
Porträt einer lächelnden Frau mit kurzem, voluminösem, lockigem rotbraunem Haar. Sie trägt einen grün gemusterten Blazer, eine feine Halskette und kleine Ohrringe. Ihre Arme sind locker vor dem Körper verschränkt, während sie freundlich und direkt in die Kamera blickt. Der helle Hintergrund ist unscharf; mehrere senkrechte orangefarbene Elemente und eine farbige Zeichnung sind zu erkennen. Die warmen Farben und das natürliche Lächeln vermitteln einen offenen, sympathischen Eindruck.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 24/09/2026
Die USA lassen erstmals keine OSZE-Beobachter zu einer Bundeswahl zu. Damit ignorieren sie eine OSZE-Verpflichtung und gesellen sie sich zu Schurkenstaaten wie Russland und Belarus. #weirdTrump macht aus dem früheren Vorbild Abstoßendes. #Trump #Politik🏛️
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: US-Wahlen: Erstmals keine OSZE-Beobachter
Wien. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist nach eigenen Angaben erstmals nicht zu Wahlen auf Bundesebene in den USA eingeladen worden. Die Entscheidung Washingtons, keine Beobachter zu den Kongresszwischenwahlen im November einzuladen, sei eine „deutliche Abkehr von einer bewährten demokratischen Praxis“, erklärte die Organisation am Mittwoch. Sie stehe „nicht im Einklang mit den Verpflichtungen“ der OSZE-Mitgliedstaaten.
Wie das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der Organisation weiter mitteilte, beobachteten OSZE-Vertreter seit 2002 Kongresswahlen in den USA. Insgesamt waren sie demnach bei zwölf Wahlen auf US-Bundesebene tätig.
Die Zwischenwahlen zum Kongress finden nach der Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump am 3. November statt. |afp
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 23/09/2026
Das macht Hoffnung Dieser Beitrag wurde Ihnen von einem F.A.Z.-Abonnenten aus der F.A.Z.-App geschenkt: faznet.go.link/l219a www.faz.net/aktuell/wirt...
Foto zeigt Heinrich August Winkler. Er zählt zu den profiliertesten deutschen Historikern. Und es zeigt die Überschrift des verlinkten Artikels: 

„Es könnte sein, dass die AfD gerade ihren Höhepunkt überschreitet"

Von Ralph Bollmann, Berlin 20.09.2026, 14:40 Lesezeit: 6 Min.

Der Historiker Heinrich August Winkler hält die AfD für besiegbar.
Und zwar dann, wenn die schwarz-rote Regierung nach den Landtagswahlen an ihren Reformen festhält.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 22/09/2026
Alice #Weidel lügt bewusst: Hitler zum „Linksextremisten“ umzudeuten, obwohl die Nazis Kommunisten und Sozialdemokraten verfolgten, ist keine alternative Sicht – es ist historisch falsch. Wer Täter und Verfolgte bewusst vertauscht, verdreht Geschichte für manipulierende, politische Zwecke #Politik
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: KOMMENTAR
Weidels schmutziges Spiel
VON ERHARD STERN
Wer Hitler zum Linken erklärt, interpretiert Geschichte nicht neu, sondern stellt sie auf den Kopf - und verwischt die Grenze zwischen Täter und Verfolgten.
Wer Hitler zum Linken erklärt, stellt die deutsche Geschichte auf den Kopf – und verwischt die Grenze zwischen Tätern und Verfolgten.
Alice Weidel hat es wieder getan. Und irgendwann ist genug. Schon im Bundestagswahlkampf erklärte die AfD-Chefin Adolf Hitler zum Kommunisten und Sozialisten. Nun legt sie nach: Hitler habe eine „völlig linksgerichtete Politik“ gemacht, sei „Linksradikaler“ und „Linksextremist“ gewesen.
Diese Behauptung stellt die deutsche Geschichte auf den Kopf. Hitler war völkischer Nationalist und Antisemit. Der Nationalsozialismus beruhte auf Rassismus, Führerprinzip und der Ungleichwertigkeit der Menschen.
Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter gehörten zu den ersten Verfolgten der Nazis. Sie wurden verhaftet, misshandelt und in Konzentrationslager gesperrt. Als Hitler vom Reichstag diktatorische Vollmachten verlangte, waren die Mandate der Kommunisten bereits annulliert, zahlreiche Sozialdemokraten verhaftet oder geflohen.
94 SPD-Abgeordnete waren noch da. Sie stimmten als Einzige gegen das Ermächtigungsgesetz. Ihr Vorsitzender Otto Wels sprach einen der großen Sätze der deutschen Demokratiegeschichte: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Man darf Weidel diese Umdeutung nicht durchgehen lassen. Wer Täter und Verfolgte politisch auf dieselbe Seite stellt, verwischt eine elementare Trennlinie der deutschen Geschichte. Doch Geschichte ist keine Knetmasse für den politischen Gebrauch. Auch dann nicht, wenn man eine falsche Behauptung oft genug wiederholt.
Wer Hitler zum Linken erklärt, stellt die deutsche Geschichte
auf den Kopf – und verwischt die Grenze zwischen Tätern und Verfolgten.Alice Weidel hat es wieder getan. Und irgendwann ist genug. Schon im Bundestagswahlkampf erklärte die AfD-Chefin Adolf Hitler zum Kommunisten und Sozialisten. Nun legt sie nach: Hitler habe eine „völlig linksgerichtete Politik“ gemacht, sei „Linksradikaler“ und „Linksextremist“ gewesen. Wer sich mit Geschichte beschäftige, werde ihr recht geben.
Das Gegenteil ist der Fall. Diese Behauptung stellt die Geschichte auf den Kopf. Hitler war völkischer Nationalist und Antisemit. Der Nationalsozialismus beruhte auf Rassismus, Führerprinzip und der Ungleichwertigkeit der Menschen.
94 standhafte Sozialdemokraten
Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter gehörten zu den ersten Verfolgten der Nazis. Sie wurden verhaftet, misshandelt und in Konzentrationslager gesperrt. Als Hitler am 23. März 1933 vom Reichstag diktatorische Vollmachten verlangte, waren die Mandate der Kommunisten bereits annulliert, zahlreiche Sozialdemokraten verhaftet oder geflohen.
94 SPD-Abgeordnete waren noch da. Sie stimmten als Einzige gegen das Ermächtigungsgesetz. Ihr Vorsitzender Otto Wels sprach einen der großen Sätze der deutschen Demokratiegeschichte: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Man darf Weidel diese Umdeutung nicht durchgehen lassen. Wer Täter und Verfolgte politisch auf dieselbe Seite stellt, verwischt eine elementare Trennlinie der deutschen Geschichte. Doch Geschichte ist keine Knetmasse für den politischen Gebrauch. Auch dann nicht, wenn man eine falsche Behauptung oft genug wiederholt.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 21/09/2026
Danke für diese treffende Karikatur, Kostas #Koufogiorgos #Tankrabatt
Die Karikatur zeigt einen kleinen Mann, der nachdenklich vor einem riesigen orangefarbenen Füllhorn steht. Aus dem Füllhorn quellen zahlreiche grüne Geldscheine mit Eurozeichen. Auf dem Geld steht „TANK RABATT“, auf dem Füllhorn „MINERALÖL-KONZERNE“.

Aus der Öffnung am schmalen Ende des Füllhorns fällt lediglich eine einzelne Euromünze heraus – in Richtung des Mannes. Damit wird bildlich dargestellt, dass ein großer Teil der finanziellen Entlastung durch den Tankrabatt bei den Mineralölkonzernen landet, während beim Verbraucher nur ein kleiner Teil ankommt.

Die Zeichnung ist bewusst schlicht gehalten, mit schwarzer Feder und wenigen Aquarellfarben auf hellblauem Hintergrund.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 18/09/2026
Wer #Impfungen mit Lügen und Angst bekämpft, schützt keine Kinder – er gefährdet sie. Sinkende Impfquoten lassen vermeidbare Krankheiten zurückkehren. Wer wissenschaftliche Fakten bewusst leugnet, nimmt schwere Schäden und den Tod von Kindern billigend in Kauf. #TeamVorsicht
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

Impfungen: Quote bei Kindern sinkt
Paris. Nachdem die Impfquoten bei Kindern in Europa seit den 1980er Jahren deutlich gestiegen waren, gehen sie seit der Corona-Krise einer neuen Studie zufolge in vielen Ländern wieder zurück. Dadurch bestehe das Risiko, dass Infektionskrankheiten wieder aufleben, warnten die Forscher in der am Donnerstag in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Studie. Für die Studie wurden die Zahlen für sieben Kinderimpfungen in den 27 EU-Ländern über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren ausgewertet; von 1980 bis 2024.
In 16 EU-Ländern seien die Impfquoten seit der Corona-Pandemie bei mindestens vier Impfungen zurückgegangen, erklärten die Forscher. Zu ihnen zählt auch Deutschland, wo bei fünf der sieben Impfungen ein Rückgang verzeichnet wurde. |afp
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 18/09/2026
Wer braucht Goldesel, wenn „Di-Esel“ den Zweck einfach erfüllen? Eine treffende Karikatur darüber von #Koufogiorgos in der heutigen Tageszeitung Die #Rheinpfalz #Reiche fehlt im Bild als auffangende Fossilenergie Lobbyistin #Politik🏛️
Eine humorvolle, handgezeichnete Karikatur zeigt zwei nahezu spiegelbildlich angeordnete graue Esel. Sie stehen mit den Köpfen zueinander und berühren sich fast mit den Nasen. Hinter ihren Hinterteilen fallen goldgelbe Münzen auf kleine Haufen am Boden. Über dem linken Esel steht in einer Sprechblase „GOLD-ESEL?“, der rechte antwortet: „DI-ESEL!“. Die Pointe verbindet „Goldesel“ mit dem ähnlich klingenden Wort „Diesel“.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 15/09/2026
Ich schäme mich als Österreicher dafür! Das ist so unverschämt, dass es Konsequenzen in der Behörde zeitigen muss. Quelle: @falter.at #Einbürgerung nach 54 Jahren verwehrt 🤬
Bild zeigt einen Artikel aus der Wochenzeitung „Falter“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

POLITIK
Kein Pass für diese Frau
Warum der Wiener Magistrat einer prominenten ORF-Journalistin die Staatsbürgerschaftverweigert. Der Fall Ani Gülgün-Mayr
FLORIAN KLENK
Das ist eine Geschichte über die Wiener Magistratsbürokratie. Über ihren Umgang mit jenen Einwanderern, die sich seit Jahrzehnten bemühen, alles richtig zu machen, um Österreicher zu werden -und wegen Bagatellen abgewiesen werden. Es ist die Geschichte der ORF-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr.

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Sie darf auch nach 54 Jahren nicht Österreicherin werden. Das Rathaus will es ihr nicht und nicht erlauben. Zuerst schrieb die Behörde der Journalistin, sie habe ihre Deutschkenntnisse nicht ausreichend nachgewiesen (der Falter berichtete). Als sich das als blanker Unsinn herausstellte, fand die MA 35 einen anderen Versagungsgrund: neun Strafmandate.

Ani Gülgün-Mayr legt einen fünfseitigen Brief auf den Tisch. "Das Amt der Wiener Landesregierung teilt mit, dass eine Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an Sie derzeit nicht möglich ist", steht da. Und dann kommen die neun Vergehen. Kein Fahren im Suff oder schwere Vergehen, sondern Delikte wie diese: "Nicht ordentlich innerhalb einer Bodenmarkierung geparkt." Oder: Geschwindigkeitsbeschränkung um 16 km/h überschritten. Kein Parkschein. Parken in der Ladezone. Elf km/h zu schnell. Noch eine Ladezone. Ein Behindertenparkplatz. Einmal gegen die Einbahn.

Die Republik hat dafür Strafmandate kassiert und die Schuld als gering bewertet: 100 Euro. 68 Euro. 76 Euro. 100 Euro. 48 Euro. 98 Euro. 80 Euro. 160 Euro. 98 Euro. Und das reicht, um einem Menschen, der eigentlich nach 30 Jahren einen Rechtsanspruch auf die Staatsbürgerschaft hätte, nach 54 Jahren den österreichischen Pass zu verwehren?

Schikanen gegen Ausländer: Gülgün-Mayr kennt dieses Thema seit ihrer Geburt. Geboren wurde die Armenierin 1970 in Istanbul. Der Vater Dreher, die Mutter Schneiderin. Die 70er-Jahre in Wien?"Eine raue Zeit." Einen Kindergarten besuchte sie nicht. Und wenn sie den Leberkäse im Hort nicht essen wollte?"Watschen." Sie erzählte es zuhause nicht.

Nach der Volksschule stand die große Entscheidung an: Hauptschule oder Gymnasium. In die Hauptschule gingen "die Schlimmen", sagt Gülgün-Mayr heute. Ins Gymnasium die braven, "blonden, hübschen Mädchen". Da wollte sie hin. Sie wollte lernen. Sie setzte sich durch und kam in die Karajangasse -als eines der wenigen Gastarbeiterkinder. Dort traf sie auf Lehrer, von denen sie heute noch erzählt. Die Deutschlehrerin arbeitete mit den Schülern den Nationalsozialismus anhand von Literatur auf. Jahre bevor Bundeskanzler Franz Vranitzky über die Mitverantwortung von Österreichern an den Verbrechen des "Dritten Reiches" sprechen sollte, lernte ein Gastarbeiterkind in einem Wiener Gymnasium, sich mit der Geschichte seiner neuen Heimat auseinanderzusetzen.

1993 begann sie bei "Echo" zu arbeiten. Der Wiener Verein kümmerte sich um Jugendliche aus Gastarbeiterfamilien. Sie organisierte nicht nur Streetwork, Tanz und Theater, sondern auch eine Zeitschrift. Jugendliche, die vorher auf der Straße Unfug trieben, wurden in die Redaktion im siebenten Bezirk geholt. "Wir müssen selber eine Stimme sein", sagte Gülgün-Mayr zu den Kids. Sie gingen zu Politikern und interviewten sie: "Die richtigen Fragen an die richtigen Personen stellen." Das Echo-Magazin erschien ein paar Mal sogar im Falter Verlag.

2005 kam sie zum ORF, zur Sendung "Heimat, fremde Heimat". Ihre Themen: Rassismus, Diskriminierung, Fremdenrecht - und Staatsbürgerschaft. Seit dem Start von ORF III im Jahr 2011 arbeitet sie dort in der Kulturberichterstattung. Literatur, Theater, internationale Kultur - das sind ihre Themen. Als Sebastian Kurz vor 15 Jahren noch Integrationsstaatssekretär war, gestaltete sie eine zehnteilige Reihe zum Deutschlernen: Grammatik, kombiniert mit kleinen Szenen über interkulturelle Missverständnisse, besetzt mit der Schauspielerin Zeynep Buyraç, heute ein Star an der Burg.

Jetzt ist Gülgün-Mayr nicht mehr die Journalistin, die einen Fall über das österreichische Staatsbürgerschaftsrecht recherchiert. Sie wird selbst zum Fall.

Und ausgerechnet die Stadt Wien, für die sie viel getan hat, legt ihr Steine in den Weg. Ausgerechnet der Magistrat einer Stadt, die immer gegen das strenge Staatsbürgerschaftsrecht wettert, übt sein Ermessen in der Praxis erstaunlich hart aus. Die MA 35 prüft nämlich routinemäßig das "Wohlverhalten" von Einwanderern. Das Wort steht so im § 10 Abs. 1 Z 6 Staatsbürgerschaftsgesetz. Die Staatsbürgerschaft darf nur verliehen werden, wenn "der Fremde" nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr dafür bietet, dass er keine Gefahr für "öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit" darstellt. Das klingt vernünftig. Niemand muss einen Gewalttäter einbürgern. Aber was ist mit einer Frau, die elf Stundenkilometer zu schnell fährt?

Die MA 35 hat darauf eine Antwort. Es könne "derzeit keine positive Zukunftsprognose abgegeben werden". Den Führerschein darf sie aber behalten.

Nach 54 Jahren in Österreich blickt die Republik auf Ani Gülgün-Mayr und fragt sich, ob man ihr einen Pass anvertrauen kann. Nur gibt es mit dieser Prognose inzwischen ein Problem. Einen der schwersten Verstöße hat Gülgün-Mayr gar nicht begangen. Am Steuer saß ihr Sohn. Das Verwaltungsstrafverfahren wurde am 27. August eingestellt.

An einem anderen inkriminierten Tag war Gülgün-Mayr gar nicht in Österreich, Flugbuchungen belegen es. "Wenn ein Strafzettel kam", erzählt sie, "habe ich ihn eben bezahlt." Auch wenn gar nicht sie, sondern der Sohn am Steuer saß. "Wer setzt sich wegen 48 oder 98 Euro mit der eigenen Familie zusammen und eröffnet ein Ermittlungsverfahren?", fragt Gülgün-Mayr. Sie jedenfalls nicht. Jetzt weiß sie, dass ein bezahlter Strafzettel eines Tages darüber entscheiden kann, ob sie Österreicherin werden darf.

Ist das alles noch normal? Nein, sagt ihr Anwalt Wilfried Embacher. Die Judikatur des Verwaltungsgerichtshofs sei zwar streng, im konkreten Fall hätte die MA 35 aber ihr Ermessen auch anders ausüben können.

Der Fall beschäftigt mittlerweile auch die Volksanwaltschaft. Und er weist über die Person von Gülgün-Mayr hinaus. Denn das System produziert zwangsläufig ähnliche Fälle, wie Anwalt Embacher erzählt. Die Judikatur des Verwaltungsgerichtshofs -jahrelang durch einen konservativen Senat geprägt -sei zu streng, das Gesetz aus den 1960er-Jahren, eine Reform sei dringend nötig. Ani Gülgün-Mayr jedenfalls hofft noch auf eine Kehrtwende der Behörde: "Ich will die Freiheit haben, in mein Land einzureisen", sagt sie. Ja, sie hat es wirklich gesagt: "mein Land". F
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 15/09/2026
@isoldecharim.bsky.social vom @falter.at wieder einmal auf den Punkt 👍 Freue mich jede Woche auf den Falter 🗞️ Lesenswert


FEUILLETON
CHARIM EINWURF

Gekippt?
Hat sich atmosphärisch etwas verändert?"- das war das Thema von Markus Lanz in seiner Sendung am 10. September. Bezugspunkt war die erste Bundestagssitzung nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt. Jene Sitzung, in der Friedrich Merz der AfD vorwarf, Remigration meine nichts anderes als "ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe". Und AfD-Chefin Alice Weidel -bebend vor Hass - rief, Massenmigration würde nur den "Hass aufs Eigene" befördern.

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Ein neuer, rauer, unversöhnlicher, gereizter Ton. Dennoch aber war der Titel der Talkshow eine Mogelpackung. Denn diese fragte nicht einfach nur nach einer atmosphärischen Veränderung -hier wurde eine solche vielmehr vollzogen. Ein Paradebeispiel dafür, wie sich der deutsche Diskurs gerade verschiebt.

Dazu brauchte es einen Buhmann -das war der Grünen-Chef Felix Banaszak -und drei Beteiligte (eine Verfassungsjuristin, ein Zeit-Journalist, ein CDU-Historiker), die gemeinsam diese Verschiebung ausführten. Geleitet von einem Moderator, der nicht moderierte, sondern das Ganze orchestrierte.

Gleich zu Beginn wurde der neue Ton angeschlagen: Plötzlich wurde die permanente Verteufelung der AfD angeklagt. Ständig werde dieser das Schlechteste unterstellt! Als wäre sie der Teufel in Nadelstreif. Diesem AfD-Bashing gelte es, Einhalt zu gebieten! Stattdessen wurde ein sachlicher, ein differenzierter Umgang gefordert. "Differenziert" erwies sich als das neue Wort für das neue Verhältnis -die Annäherung an die AfD. Wohltuend unaufgeregt fand das der Moderator, der mehr urteilte als moderierte.

Schließlich sei die AfD, befand Lanz, ein gleichberechtigter Akteur im politischen Leben. Und etliche ihrer Forderungen seien durchaus zulässig, sekundierte die Juristin. Deshalb gelte es, alle pauschalen Verurteilungen zu meiden. Wie etwa jene von Friedrich Merz.

Eine interessante Volte. Nicht die Rede von Alice Weidel sei schlimm gewesen, sondern jene von Friedrich Merz, so der "Moderator". Erstaunlich, dass selbst der CDU-Historiker dem beipflichtete. "Ethnische Säuberung" sei eine unangemessene Bemerkung gewesen, meinte er. Ein zu großes Kaliber. Das sei schädlich. "Remigration" sei doch ein unschuldiges Wort! Erst die mediale Aufregung habe dieses groß gemacht. Erst dadurch sei es zum Kernschlagwort der AfD geworden.

Da war sie, die entscheidende Strategie dieses Kippens: die Verkehrung! Erst die Ausgrenzung habe die AfD radikalisiert. Die Brandmauer habe die AfD groß gemacht. Ein kolossaler Fehler, diese Brandmauer-Hysterie.

Der Einwand des geprügelten Grünen, die Radikalisierung sei keine Folge der Brandmauer, sondern der AfD-Ideologie, wurde ignoriert. Schließlich habe ja die kulturelle Hegemonie der Grünen den Aufstieg der AfD befördert, wurde ihm entgegengeschleudert.

Und dann kam der CDU-Historiker ganz aus der Deckung, der nicht zufällig dasaß. Vor wenigen Jahren warnte er vor der "Brandmauer-Hysterie". Nun konnte er bei Markus Lanz seinen Trumpf wieder aus der Tasche ziehen: rote Linien! Statt einer pauschalen Ausgrenzung gelte es, Themen zu markieren und die Grenzen des eigenen Verhandelbaren festzulegen. Dies sei ein strategisch-flexibler Umgang mit der AfD. Rote Linien -das ist die jesuitische Definition, die Umschreibung für Koalition.

Was für ein Schauspiel! Und allen voran der Moderator. Scheint seine Moderation nur wie eine Bewerbung bei den neuen Machthabern? Schließlich könnten diese bald das Sagen haben. Gibt man als Vernunft aus, was nichts als eine Anpassung an die neuen Verhältnisse ist?

Die Atmosphäre verändert sich? Oder kippt sie?

Was so schnell ging, war die Gleichschaltung, meinte Hannah Arendt in ihrem Interview mit Günter Gaus. Die freiwillige Anpassung. Dies ist nicht 1930. Aber die opportunistische und begeisterte Gleichschaltung, die scheint sich zu wiederholen. Gespenstisch.

Die Autorin ist Philosophin und Publizistin

charim@falter.at

"Lanz" - hier zeigt sich, wie sich der deutsche Diskurs nach dem Wahlsieg der AfD verschiebtBild zeigt Autorin Isolde Charim mit diesem Text

Isolde Charim kommentiert an dieser Stelle wöchentlich politische Zustände
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 10/09/2026
Eine #NoAfD Regierung würde S-A tiefgreifend verändern: Lehrpläne und Schulen politisch neu ausrichten, Hochschulen und Kultur unter finanz. Druck setzen, Fördermittel streichen sowie Polizei und Verfassungsschutz umbauen. Das hätte direkte Folgen für Bildung, Freiheit und gesellschaftliches Klima.
Das Bild ist eine Infografik mit dem Titel „Was könnte eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt tatsächlich umsetzen?“. Sie unterscheidet zwischen Maßnahmen, die das Land selbst umsetzen kann, und Vorhaben, für die Bund, EU oder eine Verfassungsänderung zuständig wären.

Besonders großen Handlungsspielraum hätte eine Landesregierung bei Schulen, Hochschulen, Polizei, Verwaltung, Kultur und Förderprogrammen. Genannt werden unter anderem Änderungen von Lehrplänen und Schulstrukturen, Smartphoneverbote an Schulen, mehr Förderschulen, Änderungen des Hochschulgesetzes, mehr Polizeibeamte und Taser, eine organisatorische Neuausrichtung des Verfassungsschutzes sowie andere Schwerpunkte bei staatlicher Förderung und Kulturpolitik.

Ministerien könnten neu organisiert, Leitungspersonal ausgetauscht und Landesgesellschaften verändert oder aufgelöst werden. Auch eine Kündigung von Rundfunkstaatsverträgen wäre grundsätzlich möglich; der MDR und der Rundfunkbeitrag würden dadurch jedoch nicht sofort verschwinden.

Eigene Familien- und Sozialprogramme des Landes, etwa Zuschüsse oder kostenloses Schulessen, wären grundsätzlich möglich.

Nicht eigenständig durch Sachsen-Anhalt umsetzbar sind dagegen die Abschaffung des Asylrechts oder Bürgergelds, die Wiedereinführung der Atomkraft, die Aufhebung von Russland-Sanktionen oder Änderungen der EU-Politik. Für die Abschaffung der in der Landesverfassung verankerten Schulpflicht wäre eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

Fazit der Grafik: Eine Landesregierung besitzt erheblichen Gestaltungsspielraum, bleibt aber an Grundgesetz, Landesverfassung, Bundes- und EU-Recht sowie unabhängige Gerichte gebunden.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/09/2026
Link zu NotebookLM Auswertung des YouTube Videos notebooklm.google.com/notebook/2df...
Bild zeigt Zusammenfassung, wie 
LG Smart TVs unsere persönliches Umfeld zu Hause erfasst, auch Gespräche aufzeichnet , wenn man annimmt, das Gerät wäre aus.

Dein Fernseher sieht und hört alles
Dein Smart TV ist kein bloßes Anzeigegerät, sondern eine Daten-Dredge, die LG und Werbepartnern die Kontrolle über dein Wohnzimmer gibt.
ACR: Permanente
Inhalts-Uberwachung.
Automated Content
Recognition"
Fingerabdrücke von allem, was über den dein Sehverhalten zu monetarisieren.
Heimlicher Scan des gesamten Netzwerks.
Die TVs scannen das anderen Geräten wie Smartwatches, Handys und Nutzer davon wissen.
„Wir besitzen das Glas."
LG Ad Solutions betrachtet den Fernseher trotz Werbung in dein privates Umfeld zu drücken.
Mikrofone hören auch „aus" zu. dass Audio aufgezeichnet und gespeichert werden
kann seeno
Bildschirm schwarz ist oder die Internetverbindung fehlt.
Internetverbindung sofort physisch trennen.
Sicherheitsexperten raten dazu, Smart-TVs niemals mit dem Netzwerk zu verbinden, da Opt-Out"-Optionen oft irreführend oder wirkungslos sind.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/09/2026
Falls je,and Interesse an mehr Hintergründen hat, anbei ein Artikel aus dem Jahr 2019. Lesenswert. Vollständiger Text in der Bildbeschreibung.
Zeitungsartikel. Text ab hier. Link zum englischsprachigen Originalartikel am Ende.

Quelle: phillymag.com 2019/09/14

Überprüfung aller Rätsel rund um Donald Trump und Penn

Warum ist Trumps Zeit an Wharton von so viel Geheimniskrämerei umgeben? Wir haben nach der Wahrheit gesucht.

Von Jonathan Valania, 14. September 2019

Was wissen wir tatsächlich über Donald Trump an Wharton? Wir haben die Fakten geprüft.

Man kann ohne Übertreibung sagen: Es war ein Tag, der in Schande weiterleben wird. Als Präsident Donald Trump im Juli 2018 aus seinem geheimnisvollen Einzelgespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Helsinki kam, hätten Aussehen und Körpersprache der beiden Staatschefs kaum unterschiedlicher sein können. Putin wirkte selbstzufrieden und satt, wie ein Vampir nach einer Mahlzeit; Trump sah aus wie jemand, der gerade eine schmerzhafte Einlaufbehandlung hinter sich hatte. Oder, wie Steve Bannon ihn in Michael Wolffs Buch Siege – der Fortsetzung des Enthüllungsbuchs Fire and Fury – beschrieb: „wie ein geschlagener Hund“.

In Trumps engem Umfeld wurde spekuliert, Putin müsse etwas gegen ihn in der Hand haben. Das angebliche Pee-Tape? Belege, dass Donald Trump Jr. Hillary Clintons E-Mails kaufen wollte? Seine Steuererklärungen? Nein. Bannon fragte sich: „Was, wenn sie sein Hochschulzeugnis haben?“

Ah, das Hochschulzeugnis. Trump schloss 1968 bekanntlich an Penns Wharton School ab – eine Tatsache, an die er sein Publikum immer wieder erinnert. Laut der Studentenzeitung Daily Pennsylvanian erwähnte er Wharton zwischen Juni 2015 und Januar 2018 öffentlich 52-mal. Doch trotz all seiner Selbstbeweihräucherung wegen dieses Abschlusses hat Trump nie zugelassen, dass seine akademischen Leistungen dort veröffentlicht werden.

Michael Wolff sagte dem Autor damals: Trumps große Sorge sei, andere könnten ihn für dumm halten. Seine Studienzeugnisse seien offenbar sehr schlecht. Wolff habe mit Freunden Trumps aus jener Zeit gesprochen; Trump sei offensichtlich nicht am Studium interessiert gewesen und habe möglicherweise nie ein Buch gelesen. Menschen, die ihn damals und später kannten, seien davon ausgegangen, dass er schlechte Noten hatte und bestenfalls ein mittelmäßiger Student war.

Tatsächlich ist Trumps GPA, also sein Notendurchschnitt, nur eines von vielen Rätseln in der Beziehung des 45. Präsidenten zu Penn, Philadelphias mächtiger privater Universität. Es gibt Gerüchte darüber, wie er überhaupt zugelassen wurde, wie viel oder wie wenig er als Absolvent spendete, über sein Sozialleben an der Universität und darüber, ob er eine Affäre mit Candice Bergen hatte. Auch die Penn-Laufbahnen seiner Kinder Donald Jr., Ivanka und Tiffany werden beleuchtet.

Penn selbst trägt möglicherweise am meisten zu diesem Schleier des Geheimnisses bei. Die Universität ist gegenüber ihrem berühmtesten Absolventen auffallend zurückhalt. Trump hielt dort nie eine Abschlussrede und erhielt keine Ehrendoktorwürde. Nach seiner Wahl wurden Uni-Fremdenführer angehalten, Fragen zu Trump knapp abzuwimmeln: Ja, er habe 1968 an Wharton abgeschlossen – und dabei solle es bleiben.

Auf Anfragen nach Trumps Zeit an der Universität gab Penns Sprecher Ron Ozio lediglich die Standardauskunft: „Donald J. Trump erwarb einen Bachelor of Science in Immobilienwirtschaft, der am 20. Mai 1968 verliehen wurde.“ Bemerkenswert, denn Hochschulen nutzen gewöhnlich gern einen Absolventen im Weißen Haus für ihre Außendarstellung. Trump war Penns erster Präsident als ehemaliger Student.

Was also ist wahr an den Gerüchten?

Rätsel 1: Brauchte Trump bei der Zulassung zu Wharton besondere Hilfe?

Die Geschichte beginnt mit James A. Nolan, dem Penn-Zulassungsmitarbeiter, der Trump interviewte und dessen Bewerbung durch das Verfahren begleitete. Nach eigener Aussage geschah das auf Bitte von Trumps älterem Bruder Fred Trump Jr.

Nolan, der in Queens aufgewachsen war, kannte Fred seit der Highschool. Er verbrachte damals viel Zeit im großen Trump-Haus in Jamaica Estates. Nolan und Fred wollten beide an Penn studieren, zugelassen wurde jedoch nur Nolan. Zehn Jahre später arbeitete Nolan in Penns Zulassungsabteilung, später wurde er deren Leiter, als Fred ihn um einen Gefallen bat.

Diese Verbindung wurde erstmals in Gwenda Blairs Buch The Trumps: Three Generations That Built an Empire beschrieben. Blair sagte, sie wisse nicht, ob dies der alleinige Grund für Trumps Zulassung gewesen sei, aber es habe ihm eindeutig geholfen. Nolan hatte seine Identität lange geheim halten lassen und gab erst im Sommer 2019 Interviews.

Nolan betont allerdings, Trump sei nicht allein aufgrund seiner Fürsprache aufgenommen worden. Die Bewerbung und seine Interviewnotizen seien auch vom Leiter der Transferzulassung und vom stellvertretenden Dekan geprüft worden.

Nolan, damals 80 Jahre alt, sagte, er habe bei Trump keinerlei Hinweis auf das angebliche „Supergenie“ gesehen. Außerdem sei Wharton Mitte der 1960er-Jahre erheblich leichter zugänglich gewesen als heute. Nach Nolans Angaben nahm Penn damals etwa 40 Prozent der Bewerber auf, gegenüber einer heutigen Zulassungsquote von etwa sieben Prozent.

Trump stellte es 2015 gegenüber dem Boston Globe anders dar: Er sei schnell und problemlos aufgenommen worden; es sei eine der am schwersten zugänglichen Hochschulen des Landes gewesen und immer gewesen.

Nolan bezeichnet seine Hilfe für Trump rückblickend als großen Fehler: „Ich wünschte, ich hätte ihn nicht interviewt.“

Rätsel 2: Sagte ein Wharton-Professor, Trump sei der dümmste Student gewesen, den er je hatte?

Professoren beleidigen ehemalige Studenten selten. Doch laut dem Anwalt Frank DiPrima machte der Wharton-Professor William T. Kelley bei Trump privat eine Ausnahme. DiPrima, 47 Jahre lang mit Kelley befreundet, sagte, Kelley habe ihm diesen Satz über 30 Jahre hinweg wohl hundertmal gesagt: „Donald Trump war der verdammt noch mal dümmste Student, den ich je hatte!“

Kelley soll gesagt haben, Trump sei mit der Haltung nach Wharton gekommen, bereits alles zu wissen. Er sei arrogant gewesen und nicht zum Lernen dort gewesen. Kelley lehrte 31 Jahre Marketing an Wharton und ging 1982 in den Ruhestand; er starb 2011 im Alter von 94 Jahren.

Trump selbst schrieb in The Art of the Deal, aus Wharton habe er vor allem das Recht zum Angeben mitgenommen: Seiner Ansicht nach beweise der Abschluss nicht viel, aber Geschäftspartner nähmen ihn sehr ernst und hielten ihn für prestigeträchtig. Deshalb sei er letztlich froh, dort studiert zu haben.

Rätsel 3: War Trump an Penn der sprichwörtliche „große Mann auf dem Campus“?

Trotz seiner Selbstdarstellung scheint Trump im Gedächtnis seines Abschlussjahrgangs kaum Spuren hinterlassen zu haben. Medien wie die Washington Post, der Boston Globe, der Daily Pennsylvanian und Philadelphia Magazine fanden kaum ehemalige Kommilitonen mit konkreten Erinnerungen an ihn.

Er war offenbar in keiner bekannten studentischen Aktivität engagiert, ging selten auf dem Campus aus und reichte nicht einmal ein Foto für das Jahrbuch ein. Louis Calomaris erinnerte sich gegenüber dem Boston Globe, Trump sei einmal im Unterricht aufgestanden und habe erklärt: „Ich werde der König des New Yorker Immobiliengeschäfts.“ Die Kommilitonen hätten nur die Augen verdreht; Calomaris habe gedacht: „Setz dich hin, du [Schimpfwort].“

Für einen Artikel mit dem Titel „Viele von Trumps Wharton-Kommilitonen erinnern sich nicht an ihn“ kontaktierte die Studentenzeitung 269 damalige Studenten. 74 antworteten, 68 erklärten, sie seien Trump an Penn nie begegnet. Kenneth Kadish, Wharton-Absolvent von 1968, sagte: Wharton sei damals eine kleine Gemeinschaft gewesen, man habe jeden gekannt – „außer ihm“. Trump sei nicht bloß unbedeutend gewesen, sondern praktisch nicht existent.

Auch Nolan erinnerte sich: Er habe Trump nie mit anderen Studenten gesehen, immer allein. „Irgendwie ein trauriger Kerl.“

Der Autor fand jedoch einen Kommilitonen mit freundlichen Worten: Ted Sachs saß neben dem späteren Präsidenten im Kurs Unternehmensfinanzierung. Nach dem Unterricht aßen sie gelegentlich frittierte Austern-Sandwiches, eine von Trumps Vorlieben. Trump habe erwartbar den größten Teil des Gesprächs bestritten. Sachs, der 2016 für Trump stimmte und es 2020 wieder tun wollte, beschrieb ihn als sehr auf sich selbst konzentriert – wie heute, aber auf nette Weise.

Rätsel 4: Wollte Trump Candice Bergen daten und wurde abgewiesen?

Vor ihrem Studienabbruch 1965 war Candice Bergen der Star des Campus: Homecoming Queen und Miss University. Ihre spätere Filmstar-Ausstrahlung war offenbar auch in New York sichtbar. Eines Abends klingelte in ihrem Wohnheim das Telefon; am Apparat war Donald Trump, noch vor seiner Wharton-Zeit.

Bergen erzählte 2017 Harry Connick Jr., sie sei 18 gewesen, Trump ein gut aussehender Mann. Es sei wie ein Blind Date gewesen: Trump rief im Wohnheim an, sie war gelangweilt, also holte er sie ab. Er trug einen bordeauxfarbenen Dreiteiler mit bordeauxfarbenen Lackstiefeln und fuhr in einer bordeauxfarbenen Limousine vor – alles farblich abgestimmt.

Das Date war kurz: Sie sei bereits um neun Uhr wieder zu Hause gewesen. Wenige Tage später bezeichnete Bergen Trump in einer Fernsehsendung zusätzlich als attraktiv, aber als „Douche“ – umgangssprachlich etwa als eingebildeten oder widerwärtigen Typen. Es habe weder einen Kuss noch sonstigen körperlichen Kontakt gegeben. Binnen eines Jahres begann ihre Filmkarriere.

Rätsel 5: Wurde Trump, wie er gegenüber mehreren Journalisten behauptete, Erster seines Wharton-Jahrgangs?

Diese Behauptung stand 1973 in einem schmeichelhaften Porträt der Trump Organization in der New York Times. Im selben Jahr verklagte das US-Justizministerium Donald und Fred Trump wegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt. Der Artikel schrieb, Donald Trump habe 1968 die Wharton School als Erster seines Jahrgangs abgeschlossen; sein Vater rühmte seinen „Antrieb“ und nannte ihn den klügsten Menschen, den er kenne.

Die Behauptung erschien erneut in einem wohlwollenden Times-Porträt von 1976. Nachdem nahezu alle späteren Artikel diesen angeblichen Spitzenrang wiederholt hatten, korrigierte die Zeitung die Darstellung 1984: Das Abschlussprogramm der Universität widerspreche dem.

Dort sind die Absolventen aufgeführt, die mit Auszeichnung abschlossen – cum laude, magna cum laude oder summa cum laude. Donald Trump erscheint nicht darunter. Auch auf der vom Daily Pennsylvanian veröffentlichten Dean’s List von 1968 steht sein Name nicht.

Da Hochschulen Zeugnisse rechtlich nur an den jeweiligen Studenten herausgeben dürfen und Trump der Veröffentlichung offenbar nicht zustimmt, bleibt nur dieser indirekte Befund: Es gibt keinen öffentlichen Hinweis darauf, dass er mit akademischer Auszeichnung abgeschlossen hätte.

1988 räumte Trump dies indirekt in einem Artikel des Magazins New York ein. Dort hieß es sinngemäß: Vielleicht nicht Erster des Jahrgangs, wie der Mythos besage, aber er habe die bestmöglichen Noten gehabt.

Rätsel 6: Spendete Trump Penn 1,4 Millionen Dollar – oder sagte er das nur zu? Fielen seine Zusagen mit den Bewerbungen seiner Kinder zusammen? Warum ist sein Name auf dem Campus kaum sichtbar?

Penn verweist auf Vertraulichkeit. Der zuständige Vizepräsident John H. Zeller erklärte, die Universität kommentiere die Spendenhistorie einzelner Unterstützer nicht.

Vor der Wahl 2016 prüfte jedoch der Daily Pennsylvanian die öffentlich verfügbaren jährlichen Spendenberichte von 1968 bis 2007. Von vermutlich 39 Berichten konnten 32 gefunden werden; Berichte für 2008 bis 2016 fehlten ebenfalls. Der Journalist Luis Ferré-Sadurní kam zu dem Ergebnis, Trump habe in diesem Zeitraum mindestens 1.480.500 Dollar zugesagt.

Diese Berichte führten allerdings nur Zusagen auf, nicht die tatsächlich gezahlten Beträge. Ob Trump die Zusagen erfüllte, ist unbekannt. Zeller sagte lediglich, Penn habe eine außergewöhnlich hohe Erfüllungsquote bei Spendenzusagen, wollte aber nicht bestätigen, ob Trump tatsächlich zahlte.

Ferré-Sadurní sagte: Man wisse es nicht und werde es vielleicht nie wissen. Auffällig sei jedoch, dass viele der Zusagen ungefähr zu dem Zeitpunkt abgegeben wurden, als eines seiner Kinder an Penn studierte oder sich dort bewarb.

Der einzige sichtbare Beleg einer Trump-Spende ist eine kleine Plakette im Seminarraum des Jahrgangs 1968 in der Van-Pelt-Bibliothek. Trumps Name geht unter den Namen von 27 Spendern seines Jahrgangs aus dem Jahr 2003 nahezu unter. Wenig für einen angeblichen mehrfachen Milliardär.

Rätsel 7: Schlug Trump seinem Sohn Donald Jr. in dessen Wohnheimzimmer ins Gesicht, weil dieser zu einem Baseballspiel ein Yankees-Trikot tragen wollte?

So schilderte es Scott Melker, ein früherer Kommilitone Donald Jr.s, in einem Facebook-Post vom 3. November 2016. Melker schrieb, Trump sei zu seinem Sohn ins Wohnheim gekommen, um ihn zu einem Baseballspiel abzuholen. Viele Studenten hätten zugesehen, um den berühmten Immobilienunternehmer zu sehen.

Donald Jr. habe die Tür in einem Yankees-Trikot geöffnet. Sein Vater habe ihm wortlos ins Gesicht geschlagen, ihn vor seinen Kommilitonen zu Boden gebracht und gesagt: „Zieh einen Anzug an und triff mich draußen.“ Dann habe er die Tür geschlossen.

Melker beschrieb Donald Jr. als starken Trinker im College, der seinen Vater verachtet und die Aufmerksamkeit wegen seines Namens gehasst habe. Auch brachte er eine herabsetzende Behauptung über sein Verhalten im Rausch vor. Die Trumps bestritten Melkers Darstellung.

Melker, der in Miami Beach als DJ und Kryptowährungshändler lebt, lehnte ein Interview ab, bestätigte jedoch, den Beitrag verfasst zu haben. Er sagte, der Beitrag sei durch einen Screenshot eines Gawker-Autors unbeabsichtigt viral gegangen. Andere angebliche Zeugen wollte er nicht vermitteln; niemand werde darüber sprechen.

Rätsel 8: Was ist über Ivankas Penn-Zeit bekannt?

Nach zwei Jahren an der Georgetown University wechselte Ivanka Trump an Wharton. Anders als ihr Vater schloss sie dort 2004 cum laude, also mit Auszeichnung, ab.

Auch bei ihr fand der Daily Pennsylvanian kaum Kommilitonen, die sie wirklich kannten. Von 600 kontaktierten Absolventen des Jahrgangs 2004 beschrieben die meisten sie als geschniegelt, fleißig und nett. Roland Oliver sagte: Sie sei an die Universität gekommen, habe ihren Teil erledigt und sei gegangen.

Sie wohnte in den Left-Bank-Apartments nahe der 32nd und Walnut Street. Ein anderer Wharton-Absolvent erinnerte sich, sie einmal in einer Bar gegenüber am Tresen gesehen zu haben, wie sie ruhig und elegant ihr Getränk nippte. Gelegentlich wurde sie im White Dog Café, in La Terrasse und am Rittenhouse Square gesehen.

Auf dem Campus kursierte das Gerücht, eine Trennung habe ihren Wechsel von Georgetown nach Penn ausgelöst. Sie bestritt dies 2004 in einem Porträt. Ihr Leben an Penn beschrieb sie als abgeschottet; sie sei eher jemand gewesen, der Law & Order im Marathon schaute, als auf klebrigen Tanzflächen von Studentenverbindungen zu feiern. Diese Rolle übernahm eher ihre Halbschwester Tiffany.

Rätsel 9: Was wissen wir über Tiffanys Jahre an Penn?

Tiffany Trump kam 2012 an Penn, nachdem ein kurzer Versuch einer Auto-Tune-Popkarriere gescheitert war. Ihr Vater betrieb damals seine berüchtigte rassistische „Birther“-Kampagne, mit der er die US-Staatsbürgerschaft Barack Obamas anzweifelte. Tiffany studierte Soziologie und Urban Studies.

Laut anonymen Quellen, die Vanity Fair zitierte, wurde sie bei dem Versuch abgewiesen, der Tabard Society beizutreten – einer exklusiven studentischen Gesellschaft. Man habe offenbar befürchtet, ein Mitglied der toxisch wahrgenommenen Trump-Familie könne andere wohlhabende Studenten abschrecken.

Die Verbindung Kappa Alpha Theta nahm sie offenbar gern auf. Ihr angeblich milliardenschwerer Vater soll ihr nur ein knappes Taschengeld von 500 Dollar monatlich gegeben haben. Dennoch war sie Teil der exklusiven Partyszene wohlhabender Penn-Studenten.

Ein anonymer Partygast beschrieb dem Autor eine typische Nacht: Tiffany reiche ihm einen Joint weiter; er gebe ihn an einen Studenten mit einer roségoldenen Patek-Philippe-Uhr im Wert von 38.000 Dollar, der den Joint dann versehentlich in einen billigen roten Becher mit Grey Goose fallen lasse. So habe ein gewöhnlicher Dienstagabend für diese Gruppe ausgesehen.

Auch Naomi Biden, die Enkelin Joe Bidens, studierte damals an Penn und gehörte offenbar zu dieser Szene. Der Informant sagte, Tiffany sei sogar netter als Naomi gewesen – eine Ironie angesichts ihrer Eltern. Naomi habe sich für etwas Besseres gehalten, Tiffany sei dagegen wirklich sehr freundlich gewesen.

Rätsel 10: Drohte Michael Cohen Penn mit einer Klage, falls die Universität Trumps Noten veröffentlichte?

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Michael Cohen, Trumps persönlicher Anwalt und „Fixer“ von 2006 bis 2018, sagte im Februar 2019 in einer öffentlich übertragenen Anhörung des Repräsentantenhauses über seinen früheren Chef:

Wenn er Trump einen Hochstapler nenne, meine er einen Mann, der sich selbst für brillant erkläre, ihn aber angewiesen habe, seiner Highschool, seinen Hochschulen und dem College Board zu drohen, damit diese niemals seine Noten oder SAT-Ergebnisse veröffentlichten. Cohen übergab dem Ausschuss eine Kopie eines Schreibens, das er auf Trumps Anweisung geschickt habe. Darin seien den Einrichtungen zivil- und strafrechtliche Schritte angedroht worden, falls sie die Noten oder Testergebnisse ohne Trumps Genehmigung offenlegten.

Cohen wies auf die Ironie hin: 2011 hatte Trump Präsident Obama scharf kritisiert, weil dieser seine Noten nicht veröffentlichte, und nach der Bezeichnung Obamas als „schlechter Student“ verlangt: „Er soll seine Unterlagen zeigen.“

Der Ausschuss veröffentlichte nur den Brief an den Präsidenten der Fordham University. Cohen sprach jedoch von einem Brief im Singular, den er an alle von Trump besuchten Bildungseinrichtungen und an das College Board gesandt habe. Außerdem enthielt der Fordham-Brief im dritten Absatz einen Verweis auf „alle Mitarbeiter des College Board“ – offenbar hatte man das Schreiben nicht einmal für Fordham angepasst. Der Artikel schließt daraus, dass vermutlich alle Bildungseinrichtungen Trumps denselben Brief erhielten.

Nach vier Absätzen voller rechtlicher Drohungen, einschließlich einer Haftung „im vollen Umfang des Gesetzes einschließlich Schadensersatz und strafrechtlicher Folgen“, endet Cohens Schreiben bemerkenswert freundlich:

P.S. Herr Trump hat seine zwei Jahre an Fordham sehr genossen und hegt großen Respekt für die Universität.

Am Morgen des 20. Mai 1968 stellte sich der damals 22-jährige Donald Trump im Civic Center mit seinen Kommilitonen für Penns 212. Abschlussfeier an. Er war schlank, geschniegelt und trug die Robe der Absolventen.

2015 sagte Trump dem Boston Globe: Das Wetter sei schön gewesen, seine Eltern seien da gewesen, es sei ein schöner Tag gewesen. Man schließe an einer großartigen Hochschule ab, er habe es gut gemacht. Das sei der Anfang gewesen – der eigentliche Anfang. Damals sei er zwar Trump gewesen, aber noch nicht „Trump“.

Und damit, so schließt der Artikel polemisch, begann sein Weg ins Weiße Haus: zunächst nach Manhattan, ausgestattet mit seinem Wharton-Abschluss, grenzenloser Unverfrorenheit und den tiefen Taschen seines Vaters – und später in die Welt.

https://www.phillymag.com/news/2019/09/14/donald-trump-at-wharton-university-of-pennsylvania/
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/09/2026
mit akademischen Auszeichnungen. Auch auf der damals veröffentlichten Dean’s List steht er nicht. Vielmehr hat #weirdTrump dafür gesorgt, dass seine Zeugnisse unter Verschluss bleiben. Warum wohl🤷🏽 @barackobama.bsky.social absolvierte Harvard Magna cum laude. Noch Fragen, #MAGA? #Trump #Politik🏛️
Bild zeigt diesen Text. Quelle: ChatGPT, 9. September 2026.

Donald Trump studierte zunächst zwei Jahre am Fordham College der Fordham University in New York. Danach wechselte er an die Wharton School der University of Pennsylvania.

Er schloss dort am 20. Mai 1968 mit einem Bachelor of Science in Economics ab. Ein Master- oder MBA-Studium hat er nicht absolviert. Fordham/Reuters-Faktencheck⁠

Zu seinen Leistungen lässt sich nur dies seriös sagen:

* Seine Noten, GPA und ein offizieller Klassenrang sind nicht öffentlich. Daher sind konkrete Zahlen wie „GPA 1,28“ oder „Platz 364 von 366“ unbelegt; das verbreitete Fordham-Zeugnis mit GPA 1,28 ist laut Fordham eine Fälschung. Reuters⁠
* Die Behauptung, er sei „Erster seines Jahrgangs“ gewesen, ist nicht belegt und widerspricht dem damaligen Wharton-Abschlussprogramm: Trump erscheint dort nicht unter den Absolventen mit akademischen Auszeichnungen. Auch auf der damals veröffentlichten Dean’s List steht er nicht. Recherche mit dem Abschlussprogramm⁠

Kurz: Wharton-Abschluss ja; Spitzenleistungen oder schlechte Noten sind anhand öffentlicher, überprüfbarer Unterlagen nicht nachweisbar.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/09/2026
Der schlechteste #POTUS aller Zeiten, der verurteilte #weirdTrump, tickt jetzt völlig aus. Aber was will man von einem Narzissten und Lügner, der behauptet , ein ausgezeichneter Student gewesen zu sein, auch anderes erwarten? Wharton School führt ihn nicht unter den Absolventen ½ #Trump #Politik🏛️
Bild zeigt eine Nordamerika-Landkarte, die unter anderem Kanada, Grönland, Mexiko, Kuba und Island unter der US-Flagge aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Artikeltext beginnt ab hier: 

Trump provozierte mit Karte. screenshot: @realdonaldtrump/Truthsocial/rphp
AKTUELL
Island als Teil der USA? US-Botschafter einbestellt
Mit einer auf der Plattform Truth Social geteilten umstrittenen Nordamerika-Landkarte sorgt US-Präsident Donald Trump auch in Island für Aufruhr. Die Außenministerin des Landes, Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir, bestellte den US-Botschafter ein, wie ein Sprecher des Ministeriums mitteilte. Dabei habe man „unmissverständlich“ deutlich gemacht, „dass das Bild völlig unangebracht sei“. Trump provozierte am Montag mit einer Nordamerika-Landkarte, die unter anderem Kanada, Grönland, Mexiko, Kuba und Island unter der US-Flagge zeigt. Darauf prangt nur ein Ländername: Vereinigte Staaten von Amerika. Die Karte selbst kommentierte Trump nicht. Der Republikaner kokettiert immer wieder mit dem Wunsch, sich andere Länder und Inseln einzuverleiben. Im Falle von Kanada hatte er anklingen lassen, dass das Nachbarland der 51. Bundesstaat der USA werden könnte. Grönland will er kaufen. Auch in Mexiko sorgte die Grafik für Entrüstung. Präsidentin Claudia Sheinbaum schrieb auf der Plattform X, dass ihr Land weder eine Kolonie noch ein Protektorat eines fremden Landes sei oder jemals sein werde. |dpa
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 04/09/2026
Kein weiterer Kommentar notwendig. #NoAfD

 Wer heute sein Kreuz
 bei der AfD macht, wählt eine
 neofaschistische Partei. Und wer
 das jetzt tut, der hätte Anfang der
 1930er-Jahre wahrscheinlich
 die NSDAP gewählt.
 Campino
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 04/09/2026
Abluftschläuche mobiler Klimaanlagen dürfen nicht am Kamin angeschlossen werden. Lebensgefahr! Wieder mal verbreitet sich tödlicher Unsinn über Social Media Details im dpa Artikel der Tageszeitung Die #Rheinpfalz im ALT
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

Klimagerät: Angeblicher Kniff „lebensgefährlich“
Sankt Augustin. Viele Tipps, die auf Social Media kursieren, sind wahre Alltagshelfer. Doch manche können gefährlich werden. So wie ein vermeintlich cleverer Tipp rund um mobile Klimageräte.
Wer ein mobiles Klimagerät hat, braucht oft ein offenes Fenster für den Schlauch: Der bringt die warme Luft nach draußen. Das ist optisch eher unschön – und mitunter auch unpraktisch. Schließlich gelangt an warmen Tagen bei unzureichender Abdichtung auch warme Luft durchs offene Fenster und muss erneut vom Klimagerät gekühlt werden.
Da mag es zunächst wie ein cleverer Trick wirken, den Abluftschlauch des mobilen Klimageräts stattdessen an den Anschluss des Kaminofens oder gar direkt an den Schornsteinschacht anzuschließen. Darüber gelangt die Abluft nach draußen - und das Fenster kann man schließen. Doch der vermeintlich hilfreiche Trick aus den sozialen Medien kann lebensgefährlich enden, warnt der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (BdS). Denn Strömungsverhältnisse können sich durch ihn ändern: Abgase anderer Feuerstätten, etwa der Gasheizung, werden dann womöglich nicht mehr sicher über den Schornstein nach abgeführt. Sie können stattdessen zurück in den Raum gelangen.
Besonders kritisch wird das, wenn wegen einer unvollständigen Verbrennung Kohlenmonoxid im Abgas ist. Das Gas ist farb- und geruchslos - und hochgiftig. Eine hohe Konzentration davon kann innerhalb weniger Minuten zu Bewusstlosigkeit oder im schlimmsten Fall zum Tod führen, so die Aktion Das sichere Haus (DSH). Zu den Symptomen einer Vergiftung gehören demnach Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Sehstörungen, Kurzatmigkeit und Muskelschwäche. Das Riskante: Man mag meinen, dass der Schornstein, an den man die Klimaanlage anschließen will, nicht mehr genutzt wird. Doch ob und welche Feuerstätten daran angeschlossen sind, sei für Laien oft nicht ersichtlich, so der BdS. Ein scheinbar ungenutzter Schornstein kann in Häusern mit mehreren Wohneinheiten und dezentralen Heizungen dennoch belegt sein und auch im Sommer genutzt werden. |dpa
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 03/09/2026
Lese gerade das Buch Hawking in der Nussschale von Florian Freistetter @astrodicticum.bsky.social Er schreibt u.a., dass Hawking bewiesen hat, dass sich der Ereignishorizont von Schwarzen Löchern nie verkleinern kann. Wollte wissen, wie. Bei der Hawking-Verdampfung im Quantenprozess😳 gab ich auf🤷🏻
Buchcover Florian Freistetter

HAWKING IN DER NUSSSCHALE
Der Kosmos des großen Physikers

HANSER Verlag
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 03/09/2026
Keine Ahnung, ob @niewiederistjetzt.bsky.social derselbe Account wie auf LinkedIn ist. Aber der dortige Post gefiel mir. Also, liebe Deutsche, wählt schlau und nicht #NoAfD, bitte! Danke 🙏 #Politik🏛️
Die Grafik zeigt eine Deutschlandkarte mit der Überschrift: „So viele Menschen wählen **nicht** AfD“. Dargestellt ist der Anteil der gültigen Zweitstimmen bei der Bundestagswahl 2025, die nicht an die AfD gingen. Bundesweit liegt dieser Anteil bei 79,2 Prozent.

Die Bundesländer sind farbig markiert und mit Prozentwerten beschriftet. Die höchsten Nicht-AfD-Anteile haben Hamburg mit 89,1 Prozent, Bremen mit 84,9 Prozent, Berlin mit 84,8 Prozent, Schleswig-Holstein mit 83,7 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 83,2 Prozent. Niedersachsen und Hessen liegen jeweils bei 82,2 Prozent, Bayern bei 81,0 Prozent, Baden-Württemberg bei 80,2 Prozent, Rheinland-Pfalz bei 79,9 Prozent und das Saarland bei 78,4 Prozent.

Niedrigere Werte zeigt die Karte vor allem in ostdeutschen Flächenländern: Brandenburg 67,5 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 65,0 Prozent, Sachsen-Anhalt 62,9 Prozent, Sachsen 62,7 Prozent und Thüringen 61,4 Prozent. Das bedeutet umgekehrt: Dort war der AfD-Stimmenanteil höher.

Als Grundlage nennt die Grafik das endgültige amtliche Ergebnis der Bundestagswahl 2025. Die Werte wurden jeweils als 100 Prozent minus AfD-Zweitstimmenanteil berechnet.

Quellen
[1] IMG_1912.jpeg https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/attachments/images/44070057/573308fe-5dab-4e9d-a187-9a8f6ee32253/IMG_1912.jpeg
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 03/09/2026
In diesem Artikel ja. Quelle: Tageszeitung Die #Rheinpfalz
Screenshot des Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ über psychische Probleme von Lehrlingen
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 02/09/2026
Teil 2 von Luisa Neubauers Instagram Video über ihren Nazi Urgroßvater und ihre Großmutter, deren Vater unter und wegen der Nazis starb
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 02/09/2026
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, es auch so zu teilen. Teil 1
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 26/08/2026
Mit 15 gegen Indoktrination kämpfen und dabei mit AfD, Kickl, Sellner und Compact sympathisieren und sie auch noch unterstützen? Das kann man sich kaum ausdenken. Die Zahnspange ist dabei noch das Unauffälligste. Ihre Zeit wäre in Bildung besser investiert als im Propagandafilz #Politik🏛️
Mit Zahnspange für die AfD

Ganzseitiger Falter-Artikel mit der Überschrift „Mit Zahnspange für die AfD“. Thema ist die 15-jährige deutsche Influencerin Lea, die unter dem Namen „Mädel mit Meinung“ in sozialen Medien auftritt und Inhalte aus dem Umfeld der AfD und der extremen Rechten verbreitet. Im Zentrum steht ein großes Instagram-Bild der Jugendlichen: Sie trägt lange dunkle Haare, eine weiße Bluse und eine sichtbare Zahnspange. Darunter befinden sich kleinere Aufnahmen mit Martin Sellner, Herbert Kickl sowie ein Videobild aus dem rechtsextremen „Compact“-Umfeld. Der Artikel beschreibt ihre Social-Media-Aktivitäten, Kontakte zu AfD- und FPÖ-Politikern sowie ihre Rolle als sehr junge politische Influencerin. Thematisiert wird insbesondere, wie rechtsextreme Akteure soziale Medien und junge Gesichter einsetzen, um ein jugendliches Publikum zu erreichen.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 26/08/2026
Die #NoAfD will Deutschland retten und braucht dafür offenbar Entwicklungshilfe aus Österreich 🇩🇪🤝🇦🇹 #FPÖ Personal, Netzwerke, PR und Know-how inklusive. So viel zur patriotischen Selbstversorgung 🤮 #Politik🏛️
Foto 1 – Auftakt des Artikels „Blaue Liebe kennt keine Grenzen“

Magazinseite des „Falter“ mit dem Titel „Blaue Liebe kennt keine Grenzen“. Der Artikel behandelt die politischen und personellen Verbindungen zwischen der österreichischen FPÖ und der deutschen AfD. Drei Fotos illustrieren diese Nähe: Oben begrüßen sich AfD-Chefin Alice Weidel und FPÖ-Obmann Herbert Kickl beim „7. Jänner FPÖ“ in der Wiener Hofburg im Juni 2026 mit Handschlag und Wangenkuss. Links unten ein Selfie des AfD-Politikers Ulrich Siegmund mit Salzburgs FPÖ-Chefin Marlene Svazek. Darüber steht groß „FPÖ und AFD Seite an Seite!“. Rechts unten ein älteres Foto von Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Frauke Petry (damals AfD) in winterlicher Berglandschaft. Der Text beschreibt die seit Jahren bestehenden Kontakte beider Parteien und kündigt eine Übersicht österreichischer Unterstützer der AfD an.Foto 2 – „Die Fachkräfte“ und „Die Hilfsarbeiter“

Zweite Seite des Falter-Artikels über Verbindungen zwischen FPÖ und AfD. Die Seite ordnet österreichische Unterstützer in zwei Gruppen ein. Unter „Die Fachkräfte“ werden Personen vorgestellt, die unmittelbar mit der AfD zusammenarbeiten oder enge politische Kontakte pflegen. Dazu gehören Susanne Fürst, Hubert Fuchs, Gerald Hauser und Elisabeth Dieringer-Granza. Unter „Die Hilfsarbeiter“ folgen Personen, die laut Artikel mit Kontakten, Erfahrung oder organisatorischer Unterstützung helfen, darunter Daniel Tapp, Hans-Jörg Jenewein, Thomas Hüttner und Bernadette Conrads. Mehrere der Genannten sind am Rand in bläulich eingefärbten Porträtfotos abgebildet. Die Gestaltung ähnelt einem Personenverzeichnis mit kurzen biografischen Texten und Erläuterungen zu den jeweiligen VerbindungenFoto 3 – „Die Förderer“ und „Die PR-Hilfe“

Dritte Seite des Artikels. Links beginnt die Kategorie „Die Förderer“, rechts „Die PR-Hilfe“. Vorgestellt werden weitere Personen aus dem österreichischen FPÖ- und rechtskonservativen beziehungsweise rechtsextremen Umfeld, denen der Falter Unterstützung oder Kontakte zur AfD zuschreibt. Genannt werden unter anderem Lothar Höbelt, Norbert van Handel, Barbara Kolm, Gerhard Dingler und Gunther Fitzga. Rechts zeigen Porträts unter anderem Gerald Grosz, Martin Sellner, Heinrich Sickl und Michael Scharfmüller. Die Texte erläutern politische, organisatorische und persönliche Verbindungen sowie Auftritte und Kooperationen. Wie auf der vorherigen Seite sind die Porträts kreisförmig und blau getönt; der umfangreiche Text steht in schmalen Spalten.Foto 4 – Fortsetzung „Die PR-Hilfe“

Vierte und letzte Seite des Artikels über das Netzwerk zwischen FPÖ und AfD. Im Mittelpunkt steht die Kategorie „Die PR-Hilfe“: Personen aus Österreich, die der AfD laut Falter durch öffentliche Auftritte, Medienarbeit, Vernetzung oder Beratung Reichweite verschaffen. Ausführlicher behandelt werden Gerald Grosz, Wolf-Rüdiger Mölzer, Martin Sellner, Hannes Kirchbaumer, Heinrich Sickl und Michael Scharfmüller. Zwei hervorgehobene Zitate lauten: „Ich kann mir vorstellen, nach Österreich zurückzukehren, wenn die FPÖ an der Macht ist“ und „Zu glauben, jetzt reiten Freiheitliche wie die Missionare in Deutschland ein, ist Blödsinn“. Unten links befindet sich eine große Stellenanzeige des Falter-Verlags. Der Artikel endet mit der Einschätzung, dass der Austausch zwischen FPÖ und AfD in beide Richtungen verlaufe.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 19/08/2026
Bild zeigt blondhaariges Mädchen mit Zöpfen, das mit schräg gestelltem Kopf herausfordernd in die Kamera blickt. In etwa „Wie bitte?“
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 18/08/2026
Ich teile einfach deinen Standpunkt nicht. Akzeptiere das bitte. „Jedem Sportfan…sobald ein Journalist…“ ist einfach ein Pauschalurteil. Ich bin Sportfan und die sprichst ganz klar NICHT für mich. Artikeltext findest du in ALT nach der Bildbeschreibung 3/3
Foto zeigt Yemisi Mabry mit von ihr hochgehaltener Deutschlandfahne hinter ihrem Rücken. Sie gewann Bronze bei der Leichtathletik-EM. | Foto: Sven Hoppe/dpa

Bild war bei Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

Wenzel_Sven
Sven Wenzel
13. August 2026 - 08:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Bei der Leichtathletik-EM gewinnt Kugelstoßerin Yemisi Mabry Bronze. Danach geht sie online mit zwei TV-Moderatoren hart ins Gericht. Es fehlt ihr an Wertschätzung.

Eigentlich könnte alles ganz harmonisch sein. Kugelstoßerin Yemisi Mabry aus dem südpfälzischen Bellheim hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Bronzemedaille gewonnen. Erstmals war ihr Mann Tyler, denn sie im Frühjahr geheiratet hat und für den sie ihren Nachnamen Ogunleye ablegte, bei einem internationalen Wettkampf dabei und feuerte seine Frau an. Doch nach dem Finale im Kugelstoßen zeigt sich die Olympiasiegerin der Spiele 2024 wütend auf die Medien und geht im Internet mit den ARD-Moderatoren Claus Lufen und Frank Busemann hart ins Gericht.

Als Mabry rund acht Stunden vor dem Finale am Montagvormittag die Qualifikationsweite im ersten Versuch geschafft hatte, kam sie zum obligatorischen TV-Interview. Von ARD-Mann Lufen wird die 27-Jährige daraufhin mit einer Statistik zum Duell mit der niederländischen Top-Favoritin Jessica Schilder konfrontiert: Neunmal sei diese in diesem Jahr vorn gewesen, Mabry habe einmal bei den Bestleistungen mithalten können: „Was heißt das für das Finale heute Abend?“, fragt Lufen. Mabry kommentiert in ihrer Instagram-Story so: „Finale erreicht und statt Rückenwind gibts erst mal eine Aufzählung deiner Niederlagen.“ Dazu postete sie einen Video-Ausschnitt des Interviews.

Mabry lehnt das Wort „nur“ ab
Wertschätzung ist ein wichtiges Thema für Mabry, das macht sie auch in einer ZDF-Doku jüngst deutlich, für die sie ein Kamerateam nach ihrem Olympia-Sieg begleiten durfte. Das Wort „nur“ bei einem sechsten Platz bei einer WM etwa lehnt sie kategorisch ab. Viele Medien hatten es bei der Weltmeisterschaft 2025 in Tokio benutzt.

Mabry legt nun auch bei Instagram nach: „Du qualifizierst dich gerade für ein EM-Finale. Adrenalin. Erleichterung. Stolz. Nervosität. Alles gleichzeitig. Und wer sind die ersten Menschen, denen wir begegnen? Ihr. Die Journalisten.“, schreibt sie in einem weiteren Beitrag. „Und statt einem ,Glückwunsch, du bist im Finale’ kommt so etwas? Wir sind Athleten. Keine Maschinen. In diesen Momenten sind wir emotional und vielleicht selbst noch dabei, das Erlebte zu verarbeiten. Und dann wird nicht Mut gemacht, sondern erst mal die Statistik unserer Niederlagen ausgepackt?“

Mabry erwartet „Leistung, Respekt und Professionalität“
Die nächsten Worte richtet sie offenbar direkt gegen ehemalige Athleten wie Frank Busemann, die nun als Experten im Fernsehen auftreten: „Und gerade von euch, die selbst einmal Athleten waren. Wie kann man sich da bewusst dafür entscheiden, einer Athletin unmittelbar vor ihrem Finale genau diese Statistiken vorzuhalten? Wo bleibt da das nötige Fingerspitzengefühl und die Empathie für den Menschen hinter der Leistung?“ Mabry markiert in ihrem Beitrag Lufen und den früheren Zehnkämpfer Busemann, der 1996 in Atlanta Olympia-Silber gewann, direkt.

Auch nach dem EM-Finale, bei dem Mabry Bronze gewann, seien ihr die Fragen zu negativ und provokant gewesen. „Ihr redet davon, dass Deutschlands Athleten die Leichtathletik wieder groß machen sollen. Dann fangt bitte bei euch selbst an, einen positiven Beitrag zu leisten“, schreibt sie. „Wir liefern Leistung unter Druck. Wir stellen uns Kritik. Wir geben euch unsere Zeit, unsere Emotionen und unsere Geschichten. Dann erwarte ich von euch genauso Leistung, Respekt und Professionalität.“

Zum Schluss wirft sie dem TV-Duo vor, keine „Glanzleistung“ gebracht zu haben und schreibt: „Vielleicht solltet ihr euch nach solchen Interviews nicht nur fragen, warum wir nicht besser waren, sondern auch, ob ihr selbst gerade eure beste Leistung gebracht habt.“
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 17/08/2026
Die beiden Taliban des US Gesundheitswesens und der medizinischen Forschungen feiern Rückschritt Wenn 🫵🏼 als US-Amerikaner•in an Krankheiten wie Masern stirbst oder jemand, den du liebst, ist es zu spät, getroffene Entscheidungen wie #MAGA zu unterstützen, zu spät. #weirdTrump #Trump #Politik🏛️
Bild zeigt ein Foto eines Artikels aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Donald Trump und Robert F. Kennedy präsentieren im Oval Office des Weißen Hauses die unterschriebene Exekutivanordnung zu den Impfstoffen. FOTO: JACQUELYN MARTIN/DPA

Der Inhalt beginnt ab hier: 

Krieg gegen die Impfungen
Donald Trump und Robert F. Kennedy sagen Impfungen aufgrund eines Mythos den Kampf an. Während Dutzende Studien widerlegt haben, dass Impfstoffe nicht Ursache für Autismus sind, erlaubt ihre Politik die Rückkehr gefährlicher Krankheiten.
VON THOMAS SPANG, WASHINGTON
Das Masern-Virus ist wieder da. Wegen wachsender Impfskepsis stiegen die Fälle in den USA seit dem Jahr 2000 stetig. Nach Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus explodierten sie. Laut der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC gab es in den vergangenen beiden Jahren mehr Masernfälle als in allen Jahren seit der Jahrtausendwende. Damals galt die vor allem für Kinder gefährliche Krankheit als ausgerottet.

Epizentrum der bisher 2318 bestätigten Fälle in diesem Jahr war die Trump-Hochburg South Carolina, wo die Krankheit in einer Gemeinde christlicher Fundamentalisten grassierte. Weitere Schwerpunkte lagen in Utah und Arizona, ebenfalls Hochburgen religiös motivierter Impfgegner.

Experten für öffentliche Gesundheit erkennen darin das Ergebnis einer Politik, die nicht von Wissenschaft, sondern von Ideologie geprägt ist. Vorangetrieben vom US-Präsidenten und seinem Gesundheitsminister. Donald Trump und Robert F. Kennedy glauben, Impfungen verursachten Autismus. Diese These hat der britische Arzt Andrew Wakefield vor 25 Jahren in die Welt gesetzt.

Die Studie, die Wakefield 1998 im renommierten Fachjournal „The Lancet“ publizierte, entpuppte sich als Betrug. Er verlor seine Approbation, zog in die USA und belebte dort mit seinem Film „Vaxxed“ zusammen mit Kennedy die Behauptung, die Kombinationsimpfung für Masern, Mumps und Röteln (MMR) verursache Autismus bei Kindern.

Fakten zurechtgebogen


Auch Donald Trump hängt dieser These an, die Dutzende Studien mit Millionen Teilnehmern widerlegt haben. Anfang dieser Woche ordnete der Präsident per Dekret an, die Anzahl der Impfungen für Kinder von 17 auf elf zu reduzieren. Gegen Masern, Mumps und Röteln soll nicht mehr kombiniert geimpft werden.

Zusammen könnten sie „ziemlich tödlich“ sein, behauptete Trump im Weißen Haus bei der Vorstellung seiner Anordnung. Getrennt sähen sie „überhaupt nicht tödlich“ aus, sondern „einfach sehr wirksam“. Auf die Nachfrage eines Reporters, ob es dafür Belege gebe, erklärte Trump: „Nein“, aber er habe es von Leuten gehört, die es behaupten.

Das Gegenteil ist richtig, wie auf der Website der CDC immer noch nachzulesen ist. Dort heißt es in einem Beitrag aus dem Jahr 2024, es gebe „keinen wissenschaftlichen Beweis“, der darauf hindeute, dass es „irgendeinen Vorteil gibt, die Kombination der MMR-Impfung in drei individuelle Gaben aufzuteilen“. So etwas wie die Überlastung des Immunsystems von Kindern gebe es nicht.

Eine andere Passage ließ Kennedy dagegen bereits ändern, in der die CDC den wissenschaftlichen Konsens festhielt, das es „keinen Zusammenhang zwischen Impfstoffen und der Entwicklung von Autismus“ gibt. Dort heißt es nun, die der Aussage zugrundeliegenden Studien hätten „die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass Kinderimpfungen Autismus verursachen“.

In Trump hat der Gesundheitsminister einen Verbündeten. Vor und hinter den Kulissen versucht er, Fakten zurechtzubiegen. Seine „Executive Order“ war das dritte Dekret zum Thema und eine direkte Reaktion auf das Urteil eines Bundesrichters im März, der Kennedys gleichlautende Impfempfehlungen von Anfang des Jahres gestoppt hatte.

Früher hätten Kinder „nur einen kleinen Bruchteil der Impfungen“ erhalten, sagte Trump, der fälschlicherweise behauptete, sie bekämen heute während ihrer Kindheit die Menge einer Limonadendose in den Körper gespritzt. Deshalb wolle er sicherstellen, „die allerbesten Impfempfehlungen der ganzen Welt“ zu haben.

Ginge es nach seinem Gesundheitsminister, wären die besten Empfehlungen gar keine Impfungen mehr. Als entsprechende Pläne Kennedys an die Öffentlichkeit durchdrangen, intervenierten ausgerechnet Mitarbeiter im Weißen Haus. Sie fürchteten, ein solcher Vorstoß sei angesichts des Masernausbruchs politisch schädlich. Der Minister möge bei dem Thema vor den Kongresswahlen im November leisetreten und lieber über gesunde Ernährung sprechen.

Druck auf Gesundheitsinstitut


Das Dekret zeigt, wie sehr Trump selbst die treibende Kraft ist. Er machte auch Druck, beim Nationalen Gesundheitsinstitut (NIH) ein Zehntel des Budgets in die längst widerlegte Autismus-Hypothese zu stecken. Fünf Milliarden Dollar dafür gingen selbst dem von Trump installierten NIH-Direktor Jay Bhattacharya zu weit. Er überzeugte Kennedy, den Plan fallen zu lassen.

Dagegen drehte der Gesundheitsminister an mehreren anderen Stellschrauben. Er entließ Impfexperten, verschärfte die Zulassungsregeln für Impfstoffe und streute Falschbehauptungen über angebliche Impfschäden. Er kürzte behördenübergreifend Hunderte Forschungsverträge und legte die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen weitgehend trocken.

Der republikanische Senator Bill Cassidy fasst in einem Beitrag auf X die Kritik am Krieg gegen die Impfungen zusammen. Der Präsident habe „nicht die Expertise für diese Änderungen“, schreibt der Arzt. Impfstoffe seien „überwältigend sicher“ und „wirksam“. Sie verursachten „keinen Autismus“, sondern verhinderten gefährliche Krankheiten.

Wie etwa die Masern, die vor ihrer Eindämmung in den USA jährlich 400 bis 500 Menschen das Leben kosteten und rund 48.000 ins Krankenhaus brachten. Die Rückkehr des Virus könnte nach Ansicht von Jennifer Nuzzo, Direktorin des Pandemic Center an der Brown University, ein Vorbote sein. „Wir leben in einem dauerhaften Zustand der Verwundbarkeit und des Risikos.“
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 16/08/2026
#weirdTrump log bereits, als er den illegalen Bau des Ballsaals als Geschenk von ihm an das Vilk der USA ankündigte. Die Amis sind nicht nur so blöd, den dümmsten aller #POTUS ins Amt zu bringen. Sie wiederholten es noch einmal. Wie dumm kann man eigentlich sein? #Trump #Politik🏛️
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

Bürger zahlen Ballsaal
Weißes Haus
WASHINGTON. Er soll Donald Trumps prunkvolles Vermächtnis werden: ein Ballsaal im Weißen Haus, geschmückt mit Gold, Marmor und Stuck. Doch das umstrittene Prestigeprojekt ist längst zum Symbol der autokratischen Amtsführung und Selbstbedienungsmentalität des US-Präsidenten geworden. Nun berichtet die „Washington Post“, dass die geplanten Umbauarbeiten am Regierungssitz des US-Präsidenten wohl deutlich teurer werden könnten, als bislang bekannt. Die Zeitung beruft sich auf vertrauliche Regierungsunterlagen. Die Kosten von geschätzt fast einer Milliarde US-Dollar, mit denen neben dem Ballsaal unter anderem ein Hubschrauberplatz und ein Besucherkontrollzentrum finanziert werden sollen, würde demnach – anders als von US-Präsident Trump angekündigt – zum Großteil der Steuerzahler tragen.


Der US-Präsident hatte in der Vergangenheit vollmundig versprochen, der Bau des Veranstaltungssaals anstelle des historischen Ostflügels sei sein Geschenk an die Amerikaner und werde ausschließlich über private Mittel und Spenden gezahlt. Laut Medienbericht soll die Trump-Regierung unter anderem 400 Millionen Dollar für den Umbau des Weißen Hauses zweckentfremdet haben, die der Kongress ursprünglich für Investitionen in Personal und Ausstattung des Geheimdienstes bewilligt hatte. Ein Regierungssprecher bezeichnet die Arbeiten als überfällige Renovierungen und nennt das Vorgehen rechtmäßig.


Bereits bei der Entscheidung über den Abriss des Ostflügels vergangenen Herbst hatte Trump das Parlament umgangen. Ein Bundesgericht hat die Baupläne nun vergangene Woche vorerst gestoppt. Ob Teile des Weißen Hauses abgerissen werden und ob ein Ballsaal errichtet wird, liege allein in der Entscheidung des Kongresses, stellten die Richter klar. |soj
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 15/08/2026
Atomkraft gegen die Klimakrise ist wie ein Rettungsboot, bei dem man das Leck schon beim Stapellauf mit einbaut 🤷🏽 CO2 Emissionen mit der teuersten Form der Energieerzeugung reduzieren, die zudem ein nicht gelöstes, unendlich teures Problem der Endlagerung für 100.000 Jahre+ hat? 🤡🤬🙈
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. 
Ein Foto zum Artikel zeigt das AKW Paks in Ungarn im Hintergrund, davor die fast wasserlose Donau.
Der Inhalt beginnt ab hier: 
Das Niedrigwasser der Donau gefährdet den Betrieb des Atomkraftwerks Paks in Ungarn. FOTO: DANIEL KISS/MTI/AP/DPA
Kernenergie geht Kühlwasser aus
Wegen Hitze und Trockenheit müssen erste Atommeiler bereits vom Netz genommen werden. Dennoch treiben einige Länder in der Europäischen Union den Bau von neuen Meilern voran. Zudem ruht die Hoffnung auf kleineren Einheiten, die zum Klimaschutz beitragen sollen.
VON KNUT KROHN, BRÜSSEL
Schwere Zeiten für Befürworter der Kernenergie. Der Betrieb der Atomkraftwerke wird angesichts der Hitzewelle immer schwieriger, die als verlässlich gepriesenen Anlagen werden zunehmend zum Problem. In Rumänien wurde das einzige AKW heruntergefahren, weil die Donau zu wenig Wasser führt. Damit fällt ein Fünftel der Stromproduktion des Landes aus. Zuvor war mit verzweifelt anmutenden Aktionen versucht worden, den Betrieb aufrechtzuerhalten. So wurden mit Steinen beladene Lastkähne in der Donau versenkt, um mehr Wasser zum Kraftwerk zu leiten.

Ungarn kämpft mit dem gleichen Problem. Dort wurde mit dem Bau einer sogenannten Sohlschwelle in der Donau begonnen, um den Wasserstand über einen Meter anzuheben. Sonst müsste wohl das Atomkraftwerks Paks vom Netz genommen werden, das mindestens ein Drittel des ungarischen Stroms liefert.

In Frankreich ist aktuell rund ein Fünftel der Atomstromproduktion lahmgelegt. Dort fehlt nicht nur das Kühlwasser, zusätzlich beeinträchtigt ein massives Aufkommen von Quallen im Ärmelkanal die Meerwasserpumpen des Atomkraftwerks Gravelines, weswegen drei der sechs Reaktoren abgeschaltet werden mussten. Gravelines in der Normandie zwischen Calais und Dünkirchen ist das größte AKW Westeuropas.

Drei Fliegen mit einer Klappe


Obwohl abzusehen ist, dass der sich beschleunigende Klimawandel die Probleme mit den AKW noch verschärfen wird, überlegen einige Staaten, neue Meiler zu bauen. Im Moment nutzen 12 von 27 EU-Staaten Kernenergie zur Stromerzeugung. Konsequent vorangetrieben wird der Wiedereinstieg von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie hofft, damit drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Zum einen will Rom so die eigenen Klimaziele erreichen, zum anderen soll das Land unabhängiger von ausländischen Gasimporten werden. Die Hoffnung ist zudem, dass in der Folge die Strompreise sinken, die zu den höchsten in Europa zählen. Italien ist bereits 1988 aus der Atomenergie ausgestiegen – also lange vor Deutschland.

Bereits im Juni dieses Jahres hat die Abgeordnetenkammer in Rom ein Rahmengesetz für den Wiedereinstieg formuliert. Nun sprach sich kurz vor Beginn der Sommerpause auch die zuständige Kommission des Senats für die Verabschiedung aus. Sie ist für September avisiert. Doch der rechtliche und technische Weg in Richtung Baubeginn ist noch sehr lang. Dennoch geht Italiens Umweltminister Picchetto Fratin optimistisch davon aus, dass in knapp zehn Jahren der erste Reaktor betriebsbereit sein könnte.

Auch in Polen wird am Bau des ersten Atomkraftwerks gearbeitet. Das soll nordwestlich von Danzig an der Ostseeküste entstehen und in zehn Jahren den ersten Strom liefern. Mehr als 40 Milliarden Euro soll der Bau kosten. Die polnische Gesellschaft, in vielen Fragen tief gespalten, ist sich in Sachen Atomenergie weitestgehend einig. Umfragen besagen, dass mehr als 90 Prozent der Menschen den Bau befürworten, es gibt auch keine relevante Partei, die dagegen ist.

EU-Vorzeigeland in Sachen Atomenergie bleibt aber Frankreich, wo rund 65 Prozent des Stroms aus AKW stammen. Zudem sind dort sind in den kommenden Jahren sechs neue Anlagen geplant. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass diese Meiler mindestens 40 Prozent teurer werden als ursprünglich geplant. In Zukunft will Paris sein Know-how auch nach Schweden exportieren, wo zwei neue Reaktoren geplant sind.

Dieser Pro-Atom-Kurs Frankreichs wurde auch nicht durch die ständigen Ausfälle der inzwischen alten anderen Meiler oder das finanzielle Fiasko mit dem 24 Milliarden teuren Bau des Atomkraftwerks Flamanville gedämpft; geplant waren knapp über 3 Milliarden Euro.

In Brüssel zählt die Atomkraft zu den Technologien, mit denen die EU ihre Klimaziele für 2050 erreichen will und die deshalb finanziell gefördert wird. Die Hoffnung ruht dabei allerdings auf den kleineren modularen Reaktoren, die Small Modular Reactors (SMR). Die Idee ist, dass die Reaktoren für derartige Kraftwerke als Module in einer Fabrik vorgefertigt und dann verbaut werden. Um die Entwicklung in der EU voranzutreiben, wurde 2024 von der Kommission eine Industrieallianz ins Leben gerufen, damit der Einsatz Anfang der 2030er Jahre gelingen kann.

Das ist im Moment allerdings allenfalls Wunschdenken, denn rentable SMR gibt es noch nicht. In der gesamten westlichen Welt ist derzeit kein einziger im Bau. Nur in China und Russland laufen je zwei SMR-Module, unklar ist unter Experten allerdings, wie gut sie funktionieren.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 14/08/2026
Bereits vor 114 Jahren wusste man über die erderwärmenden Auswirkungen durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen! #Klima #Kohle #Öl #FossileBrennstoffe #CO2 #Erderwärmung Gruß an #Merz und seine "talentierte" Ministerin #Reiche Quelle: LinkedIn (Texte jeweils in ALT)
Screenshot eines englischen Zeitungsartikels vom 14. August 1912. Deutsche Übersetzung beginnt hier:
Die Rodnen & Otamatea Times 
WAITEMATA & KAIPARA GAZETTE 
PREIS – 10 Shilling pro Jahr im Voraus 
WARKWORTH, MITTWOCH, 14. AUGUST 1912
3 Pence pro Exemplar
Wissenschaftliche Notizen und Nachrichten. 
KOHLEVERBRAUCH BEEINFLUSST DAS KLIMA
Die Öfen der Welt verbrennen derzeit etwa 2.000.000.000 (2 Milliarden) Tonnen Kohle pro Jahr. Wenn diese verbrannt wird und sich dabei mit Sauerstoff verbindet, gelangen jährlich etwa 7.000.000.000 (7 Milliarden) Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre. Dies führt dazu, dass die Luft die Erde stärker wie eine Decke umhüllt und deren Temperatur ansteigt. Die Auswirkungen könnten in einigen Jahrhunderten beträchtlich sein.Screenshot von LinkedIn:
Tim Meyer

  • 2.

Energie auf den Punkt Unabhängiger Energieexperte | Autor | Keynote Speaker

9 Std. • Bearbeitet • 


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Ein bemerkenswerter Jahrestag. 114 Jahre ist es her, dass dieser Artikel zum Zusammenhang zwischen der Verbrennung von Kohle und dem Klima erschien. 

Damals natürlich noch ohne die drückende wissenschaftliche Evidenz und das Verständnis der Dramatik der Folgen, wenn man nicht irgendwann aufhört mit der Verbrennerei. Der Effekt könne "in ein paar Jahrhunderten beträchtlich" sein, so der Artikel. Mit Blick auf die beträchtlichen Extreme des Sommers 2026 stellt man fest: eine Unterschätzung. Damals wurden eben auch Dinge wie Automobilität, die industrielle Entwicklung weiterer Länder und Bevölkerungswachstum unterschätzt.   

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung? Zu oft leider nicht. Oder frei nach Immanuel Kant: der Mensch ist im Prinzip vernunftbegabt. Mit Betonung auf "im Prinzip". 

Und weil wir gerade schon so philosophisch sind, gibt's ein Fazit in Worten von Nietzsche oben drauf: "Ich mag meine Weisheit mit Glocken einläuten - die Krämer werden sie mit ihren Pfennigen überklingeln." 

In anderen Worten: machen wir Energiewende und Klimaschutz zum Geschäft, wird's schon werden mit der Besserung.     

Danke an Gavin Mooney für den Hinweis auf den heutigen Jahrestag dieses schon viel zitierten Zeitungsfundstücks
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 14/08/2026
Werde versuchen, daran zu denken, sollte mal etwas besonders erfolgreich sein 🤷🏽
Bild zeigt einen Spruch aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: 
SPRUCH ZUM TAG
Das Schwierigste bei einem Höhenflug ist die Landung.
Gerhard Uhlenbruck (1929-2023), dt. Mediziner und Aphoristiker
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 12/08/2026
Sonnenfinsternis mit Harald Lesch und 11 Sekunden Intro mit Video von VALENTINLOISEAU.AI, Instagram
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/08/2026
„Die Wolfsburger haben einen überragenden Kader. Und wir sind der 1. FC Kaiserslautern“, sagte Julian Krahl, der Torhüter der Pfälzer, voller Stolz. Freue mich aufs Rückspiel #Betze ½
Bildbeschreibung:
Comicartige Fußball-Montage in kräftigen Grün- und Rottönen. Links ist ein Spieler des VfL Wolfsburg zu sehen. Er trägt ein dunkelgrünes Trikot mit leuchtend grünen Mustern und ein weißes Stirnband mit Wolfsburg-Logo. Mit weit aufgerissenen Augen, offenem Mund und Schweißperlen im Gesicht blickt er erschrocken nach rechts. Eine Hand hält er abwehrend vor sich.

Hinter ihm erhebt sich auf rotem, feurig wirkendem Hintergrund ein großer, bedrohlicher roter Teufel mit Hörnern, glühenden Augen, breitem Grinsen und spitzen Zähnen. Auf seinem Oberteil steht „BETZE TEUFEL“. Mit seinen Krallen hält er ein großes rot-weißes Wappen des 1. FC Kaiserslautern. Darunter ist als schwarze Silhouette das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg angedeutet, beschriftet mit „BETZENBERG“.

Über dem Wolfsburger Spieler steht in einer Gedankenblase: „OH NEIN… DER BETZE… DAS WIRD HEIẞ!“

Das Meme stellt überspitzt und humorvoll die Angst des Wolfsburger Spielers vor dem 1. FC Kaiserslautern und der Atmosphäre auf dem Betzenberg dar.Bild zeigt Überschrift des Artikels, aus dem Krahl zitiert wurde. Artikel in Teil 2 des Posts als Geschenklink verfügbar 

Text: 50-MILLIONEN-ETAT, KEIN TOR
Wolfsburg stolpert über die Zweitliga-Wirklichkeit
Von Christian Otto, Wolfsburg 09.08.2026, 14:18 Lesezeit: 4 Min.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/08/2026
Danke @klausmandola.bsky.social 🙏 Dein Tipp hat geholfen. Perfekt wäre es, wenn’s Tickets gäbe 😉 Ohne Mitglied zu sein, wird es wohl weniger damit klappen, mal solche Spiele am #Betze oder beim BVB zu sehen.
Der Screenshot zeigt den Onlineshop des 1. FC Kaiserslautern und verdeutlicht einen wenig intuitiven Zugang zur „Ticketbörse“.

Oben ist das Hauptmenü „TICKETS“ geöffnet. Das aufklappende Menü enthält unter anderem „Tickets anzeigen“, „Dauerkarte“, „VIP-Tickets“, „Heimspiele“, „Auswärtsspiele“, „Preise“ und „Infos“. Ein Eintrag zur Ticketbörse oder Tauschbörse fehlt jedoch. Ein großes nachdenkliches Emoji markiert diese Stelle.

Links ist gleichzeitig das persönliche Kundenkonto geöffnet. Erst dort findet sich, neben Einträgen wie „Übersicht“, „Persönlich“, „Bestellung“, „Tickets / Dauerkarten“ und „Meine Reservierungen“, der rot hervorgehobene Menüpunkt „Ticketbörse“. Ein lachendes Emoji weist darauf hin.

Der Screenshot macht damit das Navigationsproblem deutlich: Wer im naheliegenden Hauptmenü „Tickets“ nach der Ticketbörse sucht, findet keinen Zugang. Die Ticketbörse ist nur erreichbar, wenn man zunächst sein persönliches Profil beziehungsweise Kundenkonto öffnet und dort die Menüeinträge durchsieht. Im Hintergrund ist bereits die Informationsseite zur Ticketbörse geöffnet.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/08/2026
Ich habe keine Ahnung, wie die Synchronschwimmer Solène Guisard und Robin Wiehn, beide SG Stadtwerke München, das machen. Aber die Rheinpfalz am Sonntag Beschreibung [ALT] passt perfekt: ästhetisch, anmutig, ausdrucksstark Schade ist, dass nicht beide zu sehen sind. #EM2026 #Paris
Die Wassersynchronschwimmerin Solène Guisard katapultiert sich aus dem Wasser und scheint knapp über der Wasseroberfläche zu schweben. Ihr Körper ist stark nach hinten gebogen, die Beine sind angewinkelt, ein Arm ist nach oben gestreckt, der andere seitlich nach unten, beide grazil gehalten. Sie trägt einen weiß-blauen Badeanzug mit schwarzem, geschwungenem Muster.

Der entscheidende Moment ist unmittelbar nach dem Verlassen des Wassers festgehalten: Rund um ihren Körper fliegt das Wasser in zahllosen Tropfen und kleinen Fontänen weg. Durch die kurze Belichtungszeit wirken die Tropfen wie eingefroren und unterstreichen die Dynamik des Sprungs.

Im unscharfen Hintergrund sind die blau gestaltete Schwimmhalle und Teile einer Werbebande zu erkennen. Das Bild konzentriert sich vollständig auf die Athletin, ihre außergewöhnliche Körperhaltung und die Bewegung des aufspritzenden Wassers.

Beschreibung aus der Rheinpfalz 
Wasserstand
Moment der Woche
Als würde sie aus dem Wasser auftauchen und in der Luft stehen. Und dabei irgendwie seitlich noch einen Salto schlagen. Wie auch immer das geht. Die Synchronschwimmer Solène Guisard und Robin Wiehn, beide SG Stadtwerke München, sind bei der EM in Paris im Mixed auf Platz sieben gelandet. Und weil unsere Worte der Ästhetik, dem Ausdruck und der Anmut der Darbietung niemals gerecht werden könnten, schweigen wir jetzt einfach. Und staunen nur noch. |ras
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 09/08/2026
Ich dachte, es gäbe einen funktionierenden Zweitmarkt für #Betze Tickets. Ist wohl nur etwas für Insider. Tauschbörse wird als aktiviert angezeigt, ist aber nirgends zugänglich, wenn man das angezeigte Spiel öffnet 🤷🏽 Frust 😒
Foto zeigt Screenshot der Ticketseite des 1. FCK
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 08/08/2026
Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Straße 1 67240 Bobenheim-Roxheim Deutschland #NoAfD
Foto mit Ortsangaben für die NoAfD Veranstaltung am Dienstag
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 08/08/2026
BUNTES PICKNICK FUR DEMOKRATIE UND VIELFALT Anlass ist eine Veranstaltung der rheinland-pfälzischen #NoAfD gegenüber am Gondelfestplatz Di, 11.08. 17-18:30 UHR LIEGEWIESE UNTERHALB DES KRIEGERDENKMALS ALTRHEIN, BOBENHEIM-ROXHEIM
BUNTES PICKNICK FUR DEMOKRATIE UND VIELFALT

Anlass ist eine Veranstaltung der rheinland-pfälzischen AfD gegenüber am Gondelfestplatz

Di, 11.08. 17-18:30 UHR

LIEGEWIESE UNTERHALB DES KRIEGERDENKMALS ALTRHEIN, BOBENHEIM-ROXHEIM

kontakt: demokratie-picknick@gmx.de

MIT MUSIK UND REDEBEITRÄGEN...bringt gute Laune, Picknickdecken und politische Botschaften mit!

ViSdP: H Guthmann, Sterngasse 1 67240 Bobenheim-Bobenheim-Roxheim
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 08/08/2026
Die KV RLP ist in Deutschland laut den Daten des BMG die einzige Kassenärztliche Vereinigung, die nicht einmal mitgeteilt hat, wie viele Rückforderungsbescheide sie verschickt hat… #Kontrollversagen
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 08/08/2026
Geht’s noch schlechter? „Im US-Bundesstaat New Mexico sollen Kinder Facebook und Instagram maximal 90 Stunden pro Woche nutzen dürfen.“ Woche: 168 h Social Media: 90 h Schlaf: 56 h Bleiben 22 h für Essen, Körperpflege, Schule, Lernen, Sport und Hobbies 🤷🏽 Erkenne den Fehler 😨
Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 08/08/2026
Das sagt alles über die Intentionen der #Merz Regierung aus #CDU #CSU #SPD @gruene-bundestag.de @spdfraktion.de @dielinkebt.de @cducsueuropa.bsky.social
Bild zeigt einen Artikelausschnitt aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Der Inhalt beginnt ab hier: „die Bundesregierung nimmt die Enteignungspläne der Linken sehr ernst. So ernst sogar, dass man von höchster Stelle konkrete Gesetze plant, um die Vorhaben einer möglichen Linken-Regierung zu verhindern – anders als für Sachsen-Anhalt etwa, wo es keine konkreten Pläne gibt, den Vorhaben einer AfD-Regierung Einhalt zu gebieten.“Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 07/08/2026
Treffender kann man Karikaturen nicht machen, als sie Mike Luckovich macht. @mluckovich.bsky.social 🙏 #weirdTrump #Trump #Politik🏛️
Zu sehen ist eine Collage aus zehn politischen Karikaturen des US-amerikanischen Zeichners Mike Luckovich, angeordnet in zwei Spalten mit jeweils fünf Bildern. Alle Karikaturen beziehen sich satirisch auf Donald Trump, seine Regierung und aktuelle politische Kontroversen in den USA.

Oben links schaut ein Mann vor dem Fernseher auf den Sturm auf das Kapitol und fragt ironisch, warum die Angreifer nicht entschädigt würden. Rechts daneben steht eine Gruppe republikanischer Politiker und Unterstützer. Eine Figur kündigt einen Kampf gegen Korruption an, worauf jemand trocken mit „Scherz!“ reagiert. Im Vordergrund liegen Geldsäcke.

In der zweiten Reihe steckt Trump in riesigen braunen Schuhen mit der Aufschrift „Baracks“, während Melania in auffälligen rosa High Heels mit der Marke „Michelles“ steht – eine Anspielung auf Barack und Michelle Obama. Daneben erhält Verteidigungsminister Pete Hegseth von einem General symbolisch Auszeichnungen für Inkompetenz.

In der dritten Reihe bittet Trump wegen sinkender Umfragewerte eine Beraterin, einen Amerikaner zu finden, der finanziell von ihm profitiert habe. Die Antwort lautet: Jean Carroll habe abgelehnt – ein Verweis auf die Schadenersatzurteile gegen Trump. Rechts zeigt ein Besprechungsraum statt militärischer Lagekarten stapelweise Kisten mit der Aufschrift „Epstein Files“, umringt von Trump und seinen Mitarbeitern.

In der vierten Reihe steckt Trump bis zum Hals in einem lilafarbenen Sumpf mit der Aufschrift „Iran-Quagmire“ und behauptet dennoch, niemand habe je einen besseren Sumpf erlebt. Daneben hält eine Moses-Figur die Zehn Gebote hoch und bemerkt, sie gälten offenbar nicht für den Präsidenten.

Unten links nutzt Trump den US-Kongress als Toilette und spricht von einer „Slush-Fund-Auszahlung“. Rechts sinkt das Passagierschiff „TRUMPTANIC“. Menschen klammern sich an das Schiff oder treiben im Wasser. Die Bildunterschrift lautet sinngemäß, die Überlebenden bereuten, ein zweites Mal an Bord gegangen zu sein – eine Anspielung auf Trumps Wiederwahl.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 07/08/2026
Passend zum „gegen Wetter kann man nichts machen“ 🤷🏽 die KARIKATUR „Klimaopfer“ von TOMICEK aus der Tageszeitung Die #Rheinpfalz
Eine gezeichnete Karikatur zeigt zwei Männer, die auf einer Bank unter dem großen Logo der Bundesagentur für Arbeit sitzen – ein rotes Kreissymbol mit einem weißen, stilisierten „A“.

Links sitzt ein Mann in heller Arbeitskleidung und mit Schiffermütze. Er lehnt sich leicht nach rechts, blickt seinen Gegenüber an und sagt in einer Sprechblase: „Ich bin Binnenschiffer, und du?“

Rechts sitzt ein älterer Mann mit Bart, grüner Latzhose und Kappe. Er stützt den Kopf auf die linke Hand und hält in der anderen eine aufrecht stehende Mistgabel. Neben ihm steht ein Huhn. Seine Antwort lautet: „…Trockenbauer!“

Der Witz beruht auf einem Wortspiel: Statt einen Beruf aus dem Baugewerbe zu meinen, versteht der Landwirt „Trockenbauer“ als jemanden, der trockene Böden oder Felder bewirtschaftet – passend zu den Dürreperioden der vergangenen Jahre. Dem gegenüber steht der Binnenschiffer, dessen Arbeit ebenfalls unter Niedrigwasser leidet. Beide Berufe sind auf unterschiedliche Weise von Trockenheit betroffen. Die Szene spielt im Wartebereich der Arbeitsagentur und deutet an, dass der Klimawandel Menschen aus verschiedenen Branchen arbeitslos machen oder zu einem Berufswechsel zwingen könnte.
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LoveReading @lovereading.eurosky.social · 06/08/2026
Lesenswerter Artikel Kinder vor Algorithmen zu schützen ist kein Angriff auf Freiheit, sondern auf ein Geschäftsmodell. TikTok, Instagram & Co. optimieren nicht auf Bildung, sondern auf maximale Bildschirmzeit. Wenn Sucht das Produkt ist, braucht es klare Regeln, besonders für Kinder.
Bild zeigt einen Artikel aus der Wochenzeitung „Falter“. Der Inhalt beginnt ab hier: 

MEDIEN
"Werden wir auf Social Media absichtlich süchtig gemacht, Herr Scheibenbogen?"
Suchtexperte Oliver Scheibenbogen begrüßt das Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige. Weil er weiß, wie schwer Handysucht zu therapieren ist
INTERVIEW: TESSA SZYSZKOWITZ
Ein Suchtexperte im Selbstversuch: Oliver Scheibenbogen war gerade auf Urlaub und hat sich einen eingeschränkten Gebrauch seines Handys verschrieben. Ein paar E-Mails und Whatsapp-Fotos mit der Kamera. Das war's. Es ist ihm, sagt er beim Falter-Interview, nicht abgegangen. "Gegen ein paar Whatsapps spricht nichts. Früher haben wir uns auch Briefe geschrieben und keiner ist davon psychisch krank geworden."

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Der Gesundheitspsychologe applaudiert der österreichischen Regierung für den Gesetzesentwurf, der Kindern unter 14 Jahren soziale Medien verbieten soll. Die Koalition will den Zugang zu Youtube, Instagram, Tiktok und Snapchat reglementieren, weil auf diesen Plattformen Videos angeboten werden, die besonders schnell süchtig machen. Nur Frankreich hat gerade einen ähnlichen Gesetzesentwurf für Kinder unter 15 Jahren vorgelegt. Die EU sieht zwar seit 2018 in der Datenschutzgrundverordnung DSGVO ein Mindestalter von 14 Jahren vor. Aber implementiert wurde das bisher kaum. Ob das neue Gesetz besser schützen kann? Warum er trotz der Schwächen des Entwurfs dafür ist, erklärt sich aus seiner Forschung, sagt Scheibenbogen: Uneingeschränkter Zugang zu sozialen Medien kann Nebenwirkungen haben. Smartphones sind das Kokain des 21. Jahrhunderts.

Falter: Herr Scheibenbogen, Sie haben den Gesetzestext der Regierung zum Social-Media-Verbot studiert. Ist er gut?

Oliver Scheibenbogen: Prinzipiell finde ich den Vorschlag gut, weil sich endlich etwas tut in dieser Richtung. Ich vermisse allerdings eine Evaluierung der unterschiedlichsten Gefahrenquellen. Wir reden immer davon, dass soziale Medien schlecht für die Psyche von jungen Leuten sind. Es gibt aber noch ganz andere Gefahrenquellen. Wie wirkt sich der ungehinderte Zugang zu sozialen Medien zum Beispiel auf die Sozialkontakte der Kinder aus?

Der Witz bei dem Gesetz ist, Kindern unter 14 Jahren keinen Zugang mehr zu Video-Sharing-Plattformen wie Tiktok, Instagram, Youtube und Snapchat zu geben. Ist diese Stoßrichtung die richtige?

Scheibenbogen: Ja. Ob es ausreicht, das werden wir erst sehen. Die Algorithmen dieser Plattformen haben ein hohes Suchtpotenzial. Die sind genau darauf ausgelegt, uns möglichst lang auf der App zu halten. Wie machen sie das? Sie präsentieren uns Reizmaterial, das ganz individuell auf uns zugeschnitten ist. Und dann kommt wieder Irrelevantes. Da entsteht Hunger, Gier. Das kennen wir auch von anderem Suchtverhalten. Dann schickt uns die App wieder unser Reizmaterial. Wir verbleiben länger als gedacht. Dazu schalten die Plattformen Werbung. Darüber wird das große Geld gemacht.

Wir werden absichtlich süchtig gemacht?

Scheibenbogen: Genau. Hinzu kommt: Wenn wir nur passiv konsumieren, dann ist das für die Psyche meistens schädlicher, als wenn ich mich aktiv beteilige. Momentan sind alle auf Urlaub und schicken tolle Urlaubsfotos. Wer nicht auf Urlaub gehen kann und das auf Instagram sieht, fühlt eine Diskrepanz zwischen der eigenen Situation und diesen Idealbildern, die dort vorgegaukelt werden. Das ist für die Psyche sehr belastend.

Die Apps sind aber nicht nur eine Einbahnstraße, man kann ja selbst aktiv sein?

Scheibenbogen: Da haben wir wieder andere Gefahrenquellen. Wenn ich etwas von mir preisgebe, dann kann mit diesen Informationen Schindluder getrieben werden. Bei Kindern und Jugendlichen ist das ein ganz heikles Thema.

Laut Gesetzesvorschlag sollen Kinder unter 14 nur auf Youtube sein, wenn die Plattform "kindgerechte Bereiche" anbietet. Es handelt sich also nicht wirklich um ein Verbot?

Scheibenbogen: Youtube Kids gibt's ja jetzt schon. Da muss man dann aber auch aufpassen, mit welchen Algorithmen die Inhalte angeboten werden. Wie wird das Belohnungszentrum im Gehirn manipuliert, damit die Kids immer weiter scrollen? Der Anbieter hat Sorge dafür zu tragen, dass das Reizmaterial altersgerecht und adäquat ist. Und da haben wir ein großes Problem. Wir haben eine unheimliche Datenflut, jeden Tag werden zig Millionen Videos hochgeladen. Wie das technisch umzusetzen ist, ist mir bis jetzt ein Rätsel.

In Australien zeigt sich nach sechs Monaten, dass 80 Prozent der Kinder immer noch soziale Medien nutzen. Viele haben sich VPNs besorgt, das sind verschlüsselte Netzwerkumgehungen. Sie hebeln damit das Verbot aus.

Scheibenbogen: Es ist trotzdem wichtig, dass das Verbot die Normen verändert. So wie die Gurtpflicht in Österreich. Als sie eingeführt wurde, haben sich auch alle echauffiert: Wie kommt der Staat dazu, sich einzumischen? Das Gesetz hat dafür gesorgt, dass sich die Wertigkeiten verändert haben. Bisher gehen wir mit den sozialen Medien so um: Wir stellen einem acht-bis zehnjährigen Kind ein Bier auf den Tisch und sagen: Wenn du willst, kannst du es trinken. Ich lasse dich jetzt mal allein mit dem Bier. Deshalb ist die Signalwirkung, die von dem Social-Media-Verbotsgesetz ausgeht, enorm wichtig.

Wie aber kann online überprüft werden, ob jemand schon 14 Jahre alt ist? Ist die ID Austria die Lösung?

Scheibenbogen: Das Schlagwort ist "Doppeltblind". Die Stelle, die das Alter verifiziert, gibt die Daten nicht weiter. Firmen wissen nur, dass jemand über 14 ist.

Soziale Medien gänzlich bis zu 14 Jahren zu verbieten, hat auch eine Schattenseite: Die Kinder erfahren auch sehr viel, wenn sie auf ihr Handy schauen.

Scheibenbogen: Wir wissen aus Studien, dass ein Kind mit sieben Jahren psychisch gefährdet ist, wenn es schon ein Handy bekommt. Diese Kurve steigt bis 14 an, dann flacht sie ab. Das Frontalhirn ist für das vorausschauende Denken bei uns verantwortlich. Es wirkt hemmend auf unser Gefühlszentrum. Es entwickelt sich erst bei jungen Erwachsenen. Erst dann habe ich die volle Funktionsfähigkeit dieser Hemmung und kann sagen: Okay, jetzt bleibe ich lieber nicht auf Tiktok, weil ich muss noch lernen.

Also möglichst spät mit dem Smartphone anfangen?

Scheibenbogen: Wir sollten die Taschenrechnerregel anwenden. Wir haben in der Mathematikstunde Grundrechnungsarten gelernt und erst danach, den Taschenrechner zu benutzen. Erst wenn wir die emotionale Kompetenz haben, sollten wir soziale Medien nutzen. Momentan stellen wir den Kindern alles zur Verfügung, fast offen und unbeschränkt, und sie müssen lernen, damit umzugehen. Wir brauchen einen Handy-Führerschein.

Da sind die Eltern gefordert?

Scheibenbogen: Ich warne davor zu glauben, dass man alles kontrollieren kann. Dieses totale Festhalten an der Kontrolle nennen wir in der Therapie "Co-Abhängigkeit". Es ist auch wichtig für Kinder, Autonomie und die Möglichkeit zur Selbstkontrolle zu lernen. Wir brauchen das goldene Mittelmaß. Wenn ich zu streng reglementiere, dann sucht man sich ein Hintertürchen.

Kinder reagieren auf Verbote und Kontrolle mit Trotz.

Scheibenbogen: Wir sollten den Spieß umdrehen. Jedes Handy müsste als Kinderhandy ausgeliefert werden. Und wenn ich es als Erwachsener nutzen will, muss ich beweisen, dass ich alt genug bin, und dann schalte ich Funktionen frei.

Österreich stürmt mit dem Verbot voran, nur Frankreich hat auch schon den Zugang für Kinder unter 15 Jahren für soziale Medien verboten. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, gemeinsam mit der EU vorzugehen?

Scheibenbogen: Eigentlich brauche ich eine weltweite Institution, die sich genau dieser Themen annimmt, denn das Internet kennt keinerlei Grenzen, auch keine EU-Grenzen. Es ist aber gut, wenn Österreich eine Vorreiterrolle einnimmt, um diese Prozesse in der EU ein bisschen zu beschleunigen.

Das EU-Parlament hat im Herbst 2025 ein Verbot mit Mindestalter von 16 Jahren gefordert. Die EU-Kommission versucht, die Anbieter in die Pflicht zu nehmen. Kontrollieren soll das der Digital Services Act, der schon darauf abzielt, dass man Firmen Geldstrafen aufbrummen kann.

Scheibenbogen: Ich sehe es so wie mit illegalen Drogen. Wenn ich eine Droge auf den Markt bringen will, die nicht im Suchtmittelkodex erwähnt ist, hänge ich ein Chloratom dran. Dann ist es eine neue psychoaktive Substanz, die noch nicht im Gesetz steht und so kann ich sie eine Zeitlang vertreiben, bis der Gesetzgeber merkt, hoppala, da droht Gefahr. Die Anbieter von sozialen Medien finden neue Modelle, wenn ihnen Restriktionen auferlegt werden. Die haben viel Geld, da sitzen viele Leute, die leistungsorientiert an Dingen arbeiten können. Der Gesetzgeber hat diese Ressourcen nicht. Ich find's super, dass es jetzt in Los Angeles erstmals ein Urteil einer Jury gab, wo eine Userin geklagt hat, dass sie von Instagram und Youtube depressiv geworden ist. Ihr wurde Recht gegeben. Meta und Google haben den Prozess verloren und sollen sechs Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Meta hat Berufung eingelegt. Das öffnet die Tür: Die Anbieter werden in die Pflicht genommen.

Sie sind Suchtexperte. Welche Tipps können Sie uns geben, wie wir mit unserer Handysucht umgehen sollen?

Scheibenbogen: Wenn wir in Koexistenz mit KI und Smartphone leben wollen, dann müssen wir das so machen, dass wir die Dinge kontrollieren. Es gibt einfache Schritte. Alle Benachrichtigungen abschalten zum Beispiel. Nur zu einer gewissen Zeit die E-Mails anschauen. In einem Kinderzimmer hat ein Smartphone nichts verloren. Wenn das Kind am Smartphone spielt, dann im Wohnzimmer oder in der Küche, wo die Eltern immer dabei sind. Für die Eltern: Handy raus aus dem Schlafzimmer. Auch wenn der Papa als Topmanager ständig verfügbar sein muss, dann ist beim Essen kein Smartphone am Tisch. Wir Menschen müssen die Kontrolle wieder zurückbekommen.

Ab welchem Moment sprechen Sie von einer Sucht?

Scheibenbogen: Sucht kommt nicht von "suchen". Das haben alle Künstler und Intellektuellen gerne geglaubt, und damit ihren Konsum gerechtfertigt. Sucht aber kommt von "siechen". Es geht um das Leid. Im Prinzip ist es genauso wie bei einem grippalen Infekt. Wenn man zum Arzt geht, dann schaut der einem in den Rachen. Wer Symptome zeigt, wird behandelt. Beim Smartphone haben wir als starkes Symptom den Kontrollverlust. Wenn ich nicht in der Lage bin, den Konsum selbst zu regulieren - egal, ob das Smartphone ist oder Pornografie oder Alkohol -, dann ist das schon mal ein Indiz. Hinzu kommt die Toleranzentwicklung. Wenn aus einer halben Stunde auf Tiktok zwei, dann drei oder sechs Stunden am Tag werden, haben wir ein Problem. Beim Handyexperiment im Frühling haben wir bei den Kindern teilweise somatische Entzugserscheinungen festgestellt. Obwohl es eine Verhaltenssucht ist. Die haben Kopfschmerzen gehabt. Beim Smartphone geht es aber nicht um eine Abhängigkeitserkrankung im eigentlichen Sinn. Alarm besteht, wenn es Folgen hat -bei Kindern leiden die schulischen Leistungen, aber auch ihre Freundschaften im wahren Leben.

Dann greifen Sie ein?

Scheibenbogen: Oft stehen hinter der Sucht auch noch andere Probleme. Die müssen wir ebenfalls untersuchen. Wir nehmen am Anton-Proksch-Institut Patienten bei Internetsucht auch stationär auf, wenn es nicht mehr anders geht. Wenn ich aber höre, dass meine Patienten nicht nur am Handy hängen, sondern auch Fußball spielen im Verein oder Ballettstunden haben, dann braucht man sich schon weniger Sorgen zu machen, weil es in der Realität eine Entsprechung für die digitalen Kontakte gibt.

Wie viele Menschen sind nach ihrem Handy und sozialen Medien süchtig?

Scheibenbogen: Mit Internet-Online-Sucht hat etwa ein Drittel der Erwachsenen Probleme. Wir haben fünf große Themenbereiche am Smartphone: Gamen, soziale Medien, Kaufen, Pornografie und Glücksspiel. Wir sehen sehr viele junge Männer mit Pornografienutzungsstörungen. Sie sind mit dem unbegrenzten Zugang zu Pornografie massivst überfordert. Da werden sexuelle Leistungen von Männern gezeigt, die ein normaler Mensch nie bringen kann. Wenn ich gerade meine ersten sexuellen Erfahrungen mache und merke, ich kann das überhaupt nicht, können richtige psychische sexuelle Probleme entstehen. Es kann zur Sucht nach Pornografiekonsum kommen. Das hat mit Lust und schöner Sexualität gar nichts mehr zu tun.

Ist das Smartphone das Kokain des 21. Jahrhunderts? Kann man an Smartphonesucht sterben?

Scheibenbogen: Wenn sich die Psyche ins Negative entwickelt und Depressionen entstehen, wenn Einsamkeit sich ganz massiv verstärkt, dann kann das zu einer verkürzten Lebenserwartung führen. Deshalb ist es gut, wenn wir das Bewusstsein dafür stärken, dass es sich um eine Erkrankung handelt. Wenn ein Kind sein Smartphone nicht mehr weglegen kann, dann kann man sich direkt an uns am Anton-Proksch-Institut wenden. Die Sucht-und Drogenkoordination Wien ist auch dafür zuständig.

Ob Eltern ihre Kinder zu Ihnen bringen, das ist auch ein soziales Thema?

Scheibenbogen: Sie sprechen da einen ganz heiklen Punkt an. Wir sehen einen massiv intensiveren Smartphone-Konsum in ärmeren Ländern. Bei uns ist es in bildungsnäheren Schichten weniger dramatisch als in bildungsferneren. An diese Eltern kommt man aber oft ganz schwer ran. Die technologische Disruption sorgt also dafür, dass die Gesellschaft noch viel mehr gespalten wird.

Da sind die Schulen besonders gefordert?

Scheibenbogen: Die Schule ist ja selbst noch nicht ganz fit, was die Digitalisierung betrifft. Das Handyverbot in der Unterstufe wird schulautonom sehr unterschiedlich umgesetzt. Manche haben einen Spind, manche sammeln in den Klassen ab. Da muss man, glaube ich, massiv nachbessern. Wir brauchen klarere Regeln. Denn wir wissen: Schulische Leistungen sinken um zehn Prozent, wenn das Handy dabei ist. Und die Konflikte steigen um 30 Prozent.

Sie haben das Handyexperiment betreut, das der ORF veranstaltet hat. Was war für Sie am überraschendsten?

Scheibenbogen: Die Lehrer haben berichtet, dass es in den Pausen wieder lauter geworden ist. Mich interessiert aber besonders: Was können wir auf der Präventionsseite tun, damit Jugendliche nicht süchtig werden und im Schulhof in der Pause nicht zu einem Joint greifen? Oder eben zu ihrem Smartphone. Eine Schülerin hat berichtet, dass sie völlig entsetzt festgestellt hat, dass sie schon drei Jahre lang kaum mit ihrem Bruder gespielt hat. Ihr rannen die Tränen runter, weil sie reflektiert hat, wie viel Zeit sie verloren hat, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder hätte verbringen können.

Wie gehen Sie selbst mit sozialen Medien in der Familie um?

Scheibenbogen: Meine Tochter ist zwölf und hat kein Smartphone, sie hat so ein altes Nokia-Handy. Sie ist die Einzige in ihrer Schule.

Das arme Kind!

Scheibenbogen: Sie wird teilweise auch angegriffen. Lehrer verlangen teilweise im Unterricht, dass die Kinder Apps am Smartphone herunterladen für den Unterricht. Ich schreibe dann jedes Mal die Lehrer an, ob das wirklich das Richtige ist. Meine Tochter hat ein iPad. Das ist nicht so mobil, das kann man nicht überall hin mitnehmen. Und ein Notebook der Schule. Sie nimmt also schon an der digitalen Welt teil. Aber da sie kein Smartphone hat, lernt meine Tochter, sich in der Stadt zurechtzufinden ohne Google Maps. Wir haben aber natürlich jeden Tag eine Diskussion: "Papa, wann bekomme ich ein Handy?" Ich bin der Böse. Wir leiden beide darunter, aber warum tue ich das? Weil ich genau weiß, wie stark die Psyche belastet ist. Deswegen fiebere ich diesem Social-Media-Verbot entgegen, weil sie dann nicht mehr allein damit ist.

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