Reposted by mischSV Werder Bremen @werder.de · 07/10/2026Am 7. Oktober denken wir an Hersh und Inbar. An ihre Liebe zum Fußball und ihre Freundschaft mit unserer Kurve. #Werder 228961
Reposted by mischSimon Strick @unddieregel.bsky.social · 07/10/2026Ist es erinnern an den terrorakt vom 7/10, oder propaganda gegen eine Berliner Partei in Koalitionsverhandlungen, Deutschlandfunk? Bitte um Redaktionsentscheidung, danke 1294
misch @mischl.bsky.social · 06/10/2026schweigenistzustimmung.de/2026/09/27/s...schweigenistzustimmung.deSie wollen es doch auch! Wem die "Reformen" wirklich nutzen. 000
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Und die Wut darüber ist der Nährboden für die, die am Ende dann noch mehr nehmen wollen. Und genau deshalb wird diese Wut auch gebraucht. Denn solange schön nach unten getreten wird, wird auch ganz bestimmt nicht nach oben geguckt und nach oben etwas verlangt.” 350
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026@jensbrodersen.bsky.social und @patrickbreitenbach.de sagen: "Die Not und der Mangel und das Empfinden von Mangel ist nicht der Grund, warum die Menschen falsch wählen. Die Not ist das Produkt einer Politik, die ihnen immer weiter was wegnehmen will. 1112
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Auch historisch lässt sich zeigen: da wo 1930-32 die Austeritäts- und Sparpolitik besonders stark durchgesetzt wurde, lagen die Stimmenanteile der NSDAP deutlich höher. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Die Bevölkerung ist unzufrieden mit dem, was ihnen politisch geboten wird, denn sie sehen, dass die geplanten Reformen nur einem Teil der Bevölkerung helfen würde. Gleichzeitig zeigt die AfD die vermeintliche Lösung, indem die Probleme aufgenommen und die Schuld nach unten verschoben wird. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Auf die ärmere Hälfte entfielen nur rund 5 Milliarden. Die Politik der AfD widerspricht also gravierend den Interessen der Mehrheitsbevölkerung und doch wird sie gewählt. Gründe dafür wurden schon benannt. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Das ergibt auch dann Sinn, wenn man sich anschaut, welche Wirtschaftspolitik die AfD fordert: ihre Steuerreformen würde laut DiW 116 Milliarden jährlich kosten, wovon rund drei Viertel der damit einhergehenden Entlastungen an die reichsten 10% gehen würden. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026So nähert sich das sogenannte bürgerliche Lager der AfD an. Das heißt: am Erfolg der AfD arbeiten ganz viele mit, Medien, die Union und auch wohlhabende Spender. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026„die etablierten Parteien haben Themen verschwiegen“. Die Brandmauer wird als Erfindung der Linken dargestellt (Welt) und Antifaschismus sei ein Geschäftsmodell der Grünen und Linken, sowie von NGOs (Focus). 140
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Seit der Wahl in Sachsen-Anhalt ist dies nochmal extremer, wenn bspw. im Öffentlich-Rechtlichen der Ethnopluralismus (nationale Trennung von Kulturen) unhinterfragt als politische Option dargestellt wird oder die Bundestagspräsidentin sagt, es brauche eine neue Migrationspolitik und 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026So werden bspw. Vertreter*innen der AfD 2019 von der FAZ eingeladen, die CDU sieht in der AfD eine „Chance für die Union“ um den eigenen Modernisierungskurs durchsetzen zu können und auch ganz konkret werden AfD-Forderungen politisch übernommen und dadurch legitimiert. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Warum aber passiert das genaue Gegenteil? Die AfD wird vermehrt medial und politisch normalisiert. Medien, Politik und auch Wirtschaft stehen der AfD schon lange nicht geschlossen gegenüberstehen. Insbesondere die von der AfD geforderte neopolitische Deregulierung stößt auf Zustimmung. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Bessere Verteilungspolitik würde diskriminierende Ressentiments also verhindern. Der Wunsch nach sozialer Teilhabe muss also nicht politisch aufgenommen werden indem nach unten getreten wird, sondern kann durch tatsächliche Verteilungspolitik von oben nach unten real werden. 120
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Herangezogen werden hierzu Studien, die zeigen, dass Arbeiter*innen sozialdemokratische Parteien vor allem dann bevorzugen, wenn diese eine ökonomisch linke Positionierung einnehmen. Auch dann, wenn die Parteien positiv zur Migration stehen: „Klasseninteresse schlägt Migrationsskepsis“. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026So wird die Verteilungsfrage umgeleitet von oben vs. unten zu innen vs. außen. Ist diese Sichtweise, nach der Menschen auf Basis ihrer vermeintlichen wirtschaftlichen Leistung hierarchisiert werden die tatsächliche Mehrheitsmeinung oder lässt sich dem etwas gesellschaftlich entgegenstellen? 120
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026So werden strukturelle Barrieren ausgeblendet. Wenn beispielsweise migrantische Gruppen statistisch seltener in Führungspositionen sind, nutzen Ungleichwertigkeitsideologien das Leistungsprinzip für rassistische Argumentationsmuster. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Ebenfalls lässt sich Kapital umso produktiver und entspannter vervielfachen, umso mehr davon vorhanden und übrig ist. Trotz dessen wirkt diese meritokratische Lüge und legitimiert Schuldzuweisungen nach unten (wer arm ist, habe sich nicht genügend angestrengt), sowie legitimiert Privilegien von oben 140
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Jährlich werden 400 Milliarden Euro vererbt/verschenkt, davon gehen 200 Milliarden an die reichsten 10% der Erbenden; die untere Hälfte der Erbenden bekommen lediglich 7%. Hier gilt also: wer schon hat, der bekommt dazu. 140
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Dieses vermeintlich auf Leistung beruhende Prinzip ist eine Nebelkerze, denn die Logik Anstrengung -> Ertrag gilt nicht auf dem Kapitalmarkt und auch nicht bei Vererbungen/Schenkungen. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Mit dieser Logik wird Ungleichheit individualisiert und verschwindet aus der gesellschaftlichen und systemischen Verantwortung. Das ist der Nährboden von Ungleichwertigkeitsideologien. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Als Grund wird eine Normalisierung von Ungleichheit durch ein bestimmtes Leistungsprinzip genannt: Wer etwas leistet, dem steht etwas zu, ergo: wer nichts bekommt, der hat auch nicht gut genug geleistet. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Außerdem: Zwei-Drittel der Talkshow-Gäste im TV kommen aus Politik und Medien und lassen sich wohl in den meisten Fällen den reichsten 10% zuordnen (Zivilgesellschaft 2,7%). Wieso folgt auf all das kein gesellschaftlicher Widerstand? 140
misch @mischl.bsky.social · 05/10/20263. eineseitiger Lobbyismus: Hierzu ziehen @jensbrodersen.bsky.social und @patrickbreitenbach.de das amtliche Lobbyregister von 2022 heran: von den 100 ausgabenstärksten Lobbyist*innen vertreten 84 rein wirtschaftliche Interessen. 160
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Deutlich wird dabei: die Studie, mit der die eu. Sparpolitik legitimiert wurde, stellt erhebliche formale Fehler dar, sodass später selbst der internationale Währungsfond nachgewiesen hat, dass die Sparpolitik zu deutlich schwächerem Wirtschaftswachstum beitrug als prognostiziert. 140
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Ebenfalls sagen 77% der Lehrenden es gäbe einen klaren Mainstream. So entsteht der Eindruck, als wäre die Neoklassik alternativlos. Hierzu bringt der Podcast das Beispiel der Austeritätspolitik zur Griechenlandkriese. 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/20262. Einseitige Ökonomie: laut ECON Plus Studie enthalten knapp 90% der ökonomischen Lehrbücher ausschließlich die neoklassische ökonomische Schule. Fächer in denen über das eigene Fach reflektiert wird (Ideengeschichte, Wirtschaftsethik, etc.) machen nur 1,3% der Lehrpläne aus. 160
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Setzt man die Zustimmungsfrage zur Vermögenssteuer in den Kontext, dass jene, die Arbeitsplätze schaffen nicht belastet werden sollten, da sie sonst auswandern würden, bricht die Zustimmung ein (ohne Frame wird mehrheitlich einer Vermögenssteuer zugestimmt, mit sinkt die Zustimmung auf etwa 50%). 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/20261. Framing: Mit Bezug zu den Untersuchungen von der Soziologin Dallinger zum Einfluss medialer Deutungsrahmen auf Einstellungen zur Vermögenssteuer wird folgendes deutlich: 130
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt hierzu, dass politische Entscheidungen systematisch eher den Präferenzen der oberen Einkommensgruppen entsprechen. @patrickbreitenbach.de @jensbrodersen.bsky.social stellen hierzu verschiedene zentrale Thesen dar: 150
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Hinzu kommt: 64% sind für die Vermögenssteuer, 61% für höhere Erbschaftssteuer. Es sagen 78%, dass starke Schultern mehr tragen können sollten und 72% finden es ungerecht, dass Arbeitseinkommen viel höher besteuert wird als Finanzmarktgewinne. Warum wird das nicht in Politik übersetzt? 151
misch @mischl.bsky.social · 05/10/202667% des Nettoprivatvermögens gehören den obersten 10% (35% dem obersten 1%), es herrscht ein jährlicher Verlust der Wirtschaftsleistung von über 4% des BIP und Reallohnverlust von 3,4%. Ebenso halten 81% (Infratest Dimap 2026) die Verteilung von Wohlstand für ungerecht (in Ostdeutschland sogar 90%). 140
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Die hier genannten Daten beziehen sich auf die im Podcast dargestellten Studien. Zentral lautet die These: die primäre Triebkraft hinter der politischen Radikalisierung ist die materielle Realität der Bevölkerung, insbesondere die ungleiche Verteilung von Wohlstand, denn: 131
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Weil aber nicht alle Zeit für einen drei Stunden langen Podcast haben, habe ich versucht, die Argumentationen der Episode hier etwas darzustellen. Das wird somit ein langer Post. 151
misch @mischl.bsky.social · 05/10/2026Die neueste Episode des Schweigen-ist-Zustimmung Podcasts von @patrickbreitenbach.de und @jensbrodersen.bsky.social hat, wie ich finde, sehr stark die Verbindungen zwischen politischen, medialen und wirtschaftlichen Akteuren und dem Großwerden der AfD aufgezeigt. 1197
Reposted by mischKatharina Nocun @kattascha.bsky.social · 04/10/2026Ein erheblicher Anteil derjenigen, die einen „Linksruck“ der Gesellschaft beklagen, sind tatsächlich selbst in den letzten Jahren politisch immer weiter nach rechts gerückt. Finde das extrem offensichtlich & auch gut belegbar, aber es wird medial viel zu selten thematisiert. 612386599
Reposted by mischRobert Fietzke @robertfietzke.bsky.social · 04/10/2026Vor sieben Jahren wurde der CDU-Politiker Walter Lübcke nach einer jahrelangen Hetzkampagne auf seiner Terrasse von einem AfD-Sympathisanten und -Wahlkämpfer erschossen. Heute wirbt der CDU-Ministerpräsident Hessens dafür, der AfD Vorsitzendenposten im Landtag zu geben. Was für eine Schande! 5434821129
Reposted by mischMichael Albert @michlalbrt.bsky.social · 30/09/2026Man solllte sich nichts vormachen: Wenn nahezu alle deutschen Tageszeitungen "Elif Eralp" und "linksextrem" titeln, bleibt das nicht ohne Wirkung. Der eigentliche Skandal ist daher nicht eine Juristin, die ihren Job gemacht hat, sondern die vielen Journalist*innen, die ihn gegenwärtig NICHT machen. 331597426
Reposted by mischMax Czollek @maxczollek.bsky.social · 30/09/2026Die Geschwindigkeit, mit der die Diskussion um Antisemitismus jetzt in offene Linkenfeindlichkeit umschlägt, ist genau das, was gemeint ist, wenn von Instrumentalisierung von Antisemitismus die Rede ist. Nein, es geht hier nicht um die Juden, die sind bloß vorgeschoben. Peak Alman Gedächtnistheater. 12969256
Reposted by mischMax ✊🏽 @maxnum.bsky.social · 28/09/2026Ich bin wütend darüber, dass die BReg ausgerechnet jetzt bei „Demokratie leben!“ kürzen will. Während die extreme Rechte stärker wird, soll ausgerechnet bei Demokratiearbeit gespart werden? Das kann‘s doch nicht sein! Gerade jetzt braucht es eine starke und verlässlich finanzierte Zivilgesellschaft. 341152324
Reposted by mischRicarda Lang @ricardalang.eurosky.social · 25/09/2026Die Neuauflage des Tankrabatts kostet 2,5 Milliarden. Das ist mehr als alle Einsparungen bei Familien - weniger Elterngeld, Unterhaltsvorschuss und Kindersofortzuschlag - zusammen. Die Kürzungen bei Familien sind kein Sachzwang. Sie sind eine politische Entscheidung. 10942071401
misch @mischl.bsky.social · 25/09/2026Vielen Dank! wäre es möglich, den Brief mit uns zu teilen? Vielleicht inspiriert das ja noch weitere, so einen Brief zu schreiben 000
Reposted by mischGilda Sahebi @gildasahebi.bsky.social · 24/09/2026Wenn die Berichterstattung über die Wahl in Berlin nicht in der Fläche differenzierter und sachlicher wird, droht der Vertrauensverlust gegenüber der Medienlandschaft noch größer zu werden. Vor allem bei jungen Menschen, von denen man hoffen muss, dass sie in Zukunft Mainstream-Medien konsumieren. 32981189
Reposted by mischGilda Sahebi @gildasahebi.bsky.social · 24/09/2026Ich würde gerne massenhaft Analysen darüber lesen, wie es demokratische Kräfte in Berlin geschafft haben, einen Wahlkampf zu führen, der bewirkt hat, dass die autoritäre Partei in dieser Stadt nur 16% bekommen hat. Wo sind diese Analysen? Haben wirklich alle den Verstand verloren? 532193518
Reposted by mischTeresa Bücker @teresabuecker.bsky.social · 20/09/2026Die Linke hat in Berlin mehr Nicht-Wähler*innen mobilisiert als die AfD. Nicht-Wähler*innen sind vielfältig. Es lohnt sich immer und für alle Parteien, um sie zu kämpfen und sich zu fragen, welche Gruppen übergangen werden, welche nach Repräsentation suchen und welche sie aktuell verlieren. 201199264
Reposted by mischMichael Lühmann @herrluehmann.bsky.social · 15/09/2026Im Übrigen ist #Göttingen weder reich, noch läuft in der Verwaltung alles rund, die Grünen machen hier knallgrüne linke Politik, die Stadt ist eine einzige Brandmauer gegen Faschismus. Und trotzdem ist die #AfD quasi inexistent. Lasse ich mal für die plumpe Debatte, was angeblich die AfD stärkt, da. 1023169949
Reposted by mischRAV @rav-ev.bsky.social · 14/09/2026Mittlerweile gibt es zahlreiche Gerichtsentscheidungen, die Grenzkontrollen und Zurückweisungen für rechtswidrig erklären - und auch das BMI muss eingestehen: Es gibt keine Entscheidung, die der Regierung Recht gibt. Rhetorische Frage: Welche Schlüsse zieht das BMI daraus? taz.de/Kontrollen-a...taz.deKontrollen an deutschen Landesgrenzen: Rechtswidrig, aber Dobrindt macht trotzdem weiterAlle Gerichtsurteile zu den Kontrollen an den deutschen Landesgrenzen werten die derzeitige Praxis als rechtswidrig. Das musste das Innenministerium jetzt eingestehen. 1116274
Reposted by mischDejan Mihajlović @mihajlovicfreiburg.com · 10/09/2026Am Ende deckt sich das Bild, das Prien von Eltern zeichnet, mit dem Menschenbild, das aus den Reihen der CDU (insbesondere von Merz) schon länger strapaziert wird: Dass Menschen faul bzw nicht bereit seien, etwas zu leisten. Sie scheint daher mehr eine Ministerin der CDU als für Bildung zu sein. 9/9 811924
Reposted by mischMel Aura @melaura.bsky.social · 10/09/2026Es kann dieses Mal keiner sagen, er hätte ja von nichts gewusst. 1301923719