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Martin Gommel

@martingommel.bsky.social
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Ich bin Reporter, weil ich es leid bin, dass psychisch Kranke belehrt, beschämt und bekrittelt werden.

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Reposted by Martin Gommel
Theresa Bäuerlein @bojerlanski.bsky.social · 03/07/2026
Vor bald drei Jahren hatte ich eine Krise. Ich fühlte mich mental krank, als hätte ich eine Kopfgrippe. Kein Burnout, keine Depression – nur dieses neblige Vor-mich-Hinfunktionieren. Ständig überreizt, gleichzeitig dauernd müde. So will ich nicht leben, dachte ich.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Wie verändert #Migräne dein Leben? Mein Kollege @freiwald.bsky.social recherchiert gerade über die Krankheit und fragt sich, wie groß ihr Einfluss auf den Alltag sein kann. Bist du betroffen? Mach gerne mit bei seiner Umfrage: 👇 krautreporter-magazin.typeform.com/to/vHDdCY4x
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Wie verändert Migräne deinen Alltag?
Sag es mir in dieser Umfrage!
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Stattdessen halte ich mich zurück. Ich hoffe, dass ich in diesen Momenten etwas Verständnis aufbringen kann und die betroffene Person meine Überheblichkeit nicht bemerkt. Mir ist dabei klar: Das wird Arbeit. Denn dieser fucking Sprachpolizist sitzt in mir drin.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Das ist nicht leicht, weil mein Ich-bin-Reporter-für-psychische-Gesundheit-Reflex sofort aufleuchtet und ich am liebsten anfangen würde, den „fehlerhaften“ Gebrauch richtigzustellen. Bin ja Journalist, auf X würde es mir sicher ein paar Likes bringen.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Momentan mache ich es so: Wenn ich das Wort in einem „falschen Kontext“ höre oder lese, zwinge ich mich selbst dazu, die Klappe zu halten.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Am liebsten hätte ich ihm das ins Gesicht gesagt, mit einem Nachklapp: „Sorry, aber wie viele echte Depressionen hattest du denn? Soll ich dir mal meine aufzählen?“
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Vor einer Weile sagte ein Bekannter zu mir, er sei ein paar Tage depressiv gewesen, und ich dachte: „Naja, du warst halt schlecht drauf, aber depressiv ist man erst ab 14 Tagen und das muss auch ein Arzt gescheit diagnostizieren.“
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Wenn wir einer Person, die leichtfertig sagt, sie fühle sich heute depressiv, entgegnen: „Nee, bist du nicht“, fällen wir ein Urteil, statt zuzuhören. Tun wir damit das, was wir anderen vorwerfen, nur mit einer „korrekten“ Depression im Gepäck?
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Wir empfinden es als Angriff (zu Recht!), wenn ein Angehöriger meint, wir seien nur zu faul und früher habe es auch keine Depressionen gegeben. Denn so wird uns das Erlebte komplett abgesprochen. Jemand stellt sich hin und sagt: Liegt an dir, selbst schuld.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Denn wir Menschen mit Depressionen (dazu gehöre ich) sind doch diejenigen, die es nicht leiden können, wenn jemand zu uns sagt, wir sollten uns „mal zusammenreißen“.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Dieses Hände-in-die-Hüften-Stemmen und sagen „Das ist mein Wort, sucht euch gefälligst ein anderes, ich bin der richtige Betroffene, ihr aber nicht“ nervt mich selbst.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Während ich innerlich nicke, frage ich mich, was ich da eigentlich denke. Je länger ich über meine eigene Reaktion grüble, desto stärker spüre ich Ekel vor dieser besserwisserischen Haltung.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Dieses Wort gehört den Betroffenen, und Leute sollten endlich anfangen, achtsam damit umzugehen. Schließlich ist es eine Diagnose.
160
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Ich habe auf X eine Beschwerde gelesen. Jemand störte sich am übermäßigen Gebrauch des Wortes „Depression“ – wenn es nur dafür genutzt wird, schwierige Momente zu beschreiben. Diese Kritik lese ich häufig und mein erster, ungefilterter Reflex ist: Sehe ich genauso.
260
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 03/06/2026
Ich bin Sprachpolizist. Und ich ekele mich vor mir selbst. (Thread)
1111
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 01/06/2026
Ich lebe noch. Weil ich etwas bekommen habe. Hilfe. Sie ist das Gegenteil von Schuld.
0191
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 01/06/2026
Mal rief ich den Krankenwagen und blieb elf Wochen in der Klinik.
1110
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 01/06/2026
Mal rief ich meinen Bruder an, um über meine Angst zu reden, verlassen zu werden. Mal suchte ich einen Therapieplatz, und wurde überrascht von einer Therapeutin, die mir kurze, kluge Fragen stellte, und meine Grübelschleifen unterbrach.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 01/06/2026
Ich war nie schuld an meinen Depressionen, aber verantwortlich dafür, was ich dagegen unternahm. Die Schuldfrage hielt ich auf Dauer für mühsam, aber eine andere nicht: Was brauche ich jetzt?
2231
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 22/05/2026
Er hat sich genau angesehen, wie sich die Gehirne von Menschen mit Migräne von den Gehirnen Gesunder unterscheiden. Ich hatte beim Lesen mehr als einen „Aha“-Moment und verstand, warum Migräne eine Störung der Vorhersage ist. krautreporter.de/psyche-und-...
krautreporter.de
So anders tickt das Migräne-Gehirn
Die Neurowissenschaft zeigt: Migräne tut nicht nur weh, sie ist ein Zustand veränderter Hirnaktivität.
0100
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 22/05/2026
Migräne ist kein normaler Schmerz, sondern ein körperlich und kognitiv alles durchziehender Ausnahmezustand. 👇 „Ein Zustand veränderter Hirnaktivität“, schreibt Bent.
1151
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 22/05/2026
Migräne wird oft als banaler Kopfschmerz verkannt. Dabei ist sie eines der komplexesten neurologischen Phänomene unserer Zeit. Das schreibt Bent Freiwald, der sich seit Jahren mit Abläufen im Gehirn beschäftigt. Was ich bis heute nicht wusste? 👇
A man sits with his hands covering his eyes, visibly in discomfort, against a dark background, conveying the struggle of migraine pain.
2163
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 21/05/2026
Liebe Menschen mit #Migräne! Wie häufig im Monat erlebt ihr eine Attacke? 🤕
042
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 21/05/2026
Warum Migräne eine neuronale Erkrankung ist und keine Einbildung – und wie anders das Migräne-Hirn tickt, hat er hier aufgeschrieben: krautreporter.de/psyche-und-...
krautreporter.de
So anders tickt das Migräne-Gehirn
Die Neurowissenschaft zeigt: Migräne tut nicht nur weh, sie ist ein Zustand veränderter Hirnaktivität.
1111
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 21/05/2026
Hier erklärt Bent Freiwald, warum ich von bestimmten Geräuschen schneller genervt bin, als andere. Auch, wenn ich gerade keine Attacke habe. 👇
"Besonders auffällig dabei ist die fehlende Habituation. Das heißt: Während das Gehirn von Gesunden auf wiederholte Reize mit Gewöhnung reagiert (die Antwort wird schwächer), bleibt die Reaktion bei Migräne-Betroffenen oft stark. Das erklärt, warum Betroffene z. B. von wiederholten Geräuschen (tickende Wecker in der Nacht, Hintergrundgeräusche), flackerndem Licht oder bestimmten Gerüchen viel schneller überreizt sind. Ihre Gehirne scheinen sich nicht an die Reize zu gewöhnen."
2140
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 21/05/2026
Wusstest du, wie sich das Gehirn von Menschen mit #Migräne von dem Gehirn von Gesunden unterscheidet? Ich bin seit September betroffen und lese gerade einen Text, bei dem ich mich zum ersten Mal (seit langem) verstanden fühle. Die für mich wichtigste Stelle? 👇
2153
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 21/05/2026
Statt säuerlich über die „verweichlichte Generation“ zu motzen, könnten ältere Herrschaften ein Experiment wagen. Und versuchen, herauszufinden, was jungen Erwachsenen Sorgen bereitet. Ach, wie praktisch! Genau das hat eine Studie untersucht: 👇 www.zdfheute.de/politik/deu...
15212
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Was ist für chronisch Kranke alltäglich, aber für Nicht-Kranke unvorstellbar?
7183
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Stand heute: Über 270 Antworten, wow!
080
Reposted by Martin Gommel
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 30/04/2026
An alle, die eine #Psychotherapie gemacht haben: Half euch das? Ich sammle für meinen nächsten Text: • Erkenntnisse • Erfahrungen • Jepp, auch Enttäuschungen Machst du mit bei meiner Umfrage? Geht auch anonym: 👇 krautreporter-magazin.typeform.com/therapie
krautreporter-magazin.typeform.com
Hat dir Psychotherapie geholfen?
Mach jetzt mit bei meiner kurzen Umfrage!
135432
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Gut zu wissen: die Selbstbetrachtungen Aurels waren Notizen an sich selbst und nicht zur Publikation gedacht. Das ändert nochmal, wie man das liest.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
„Sanftmut und Milde – ­das ist das echte Menschliche und Männliche; hierin liegt Kraft und Tapferkeit und Stärke, nicht im Zorn und im beleidigten Wesen.“ Marc Aurel, römischer Kaiser www.gutenberg.org/files/15028...
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Wenn wir die Hoffnung ziehen lassen, können wir akzeptieren, was wir nicht ändern können. Und uns auf das fokussieren, was wir ändern können. Mein ganzer Text dazu: krautreporter.de/psyche-und-...
0110
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Wenn du gerade hoffnungslos bist: Das ist okay. Du musst keine neue Hoffnung schöpfen. Das macht dich nicht zum Zyniker oder Pessimisten. Es kann ein Akt der Selbstfürsorge sein. Die Hoffnung stirbt nicht zuletzt. Zuletzt sterben wir.
2120
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Vielleicht sollten wir den Realitätscheck machen, den meine Therapeutin damals mit mir gemacht hat. Glaube ich wirklich, dass Russland die Ukraine in Ruhe lässt? Dass die USA bald wieder normal werden? Dass die AfD mit Argumenten zu schlagen ist? Nein. Nein. Nein.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Spinoza im 17. Jahrhundert: „Es gibt keine Hoffnung ohne Angst, aber auch keine Angst ohne Hoffnung.“ Wenn ich den ganzen Tag hoffe, keine Grippe zu bekommen, habe ich Angst vor der Grippe. Worauf hoffst du? Vielleicht verrät das, wovor du am meisten Angst hast.
1101
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Nietzsche hielt nichts von Hoffnung. Er schrieb: „Hoffnung ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.“ Wenn unser Wunsch nach besserem Leben sich nicht erfüllt, verlängert sich die Qual. Sie setzt jeder Krise noch einen drauf.
1100
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Statt Hoffnung lehrten mich Therapeut:innen eine Frage: „Was kann ich jetzt tun, damit es mir besser geht?“ Drei Worte, die alles ändern: ICH (nicht andere). JETZT (nicht später). TUN (nicht hoffen). Im Fall von Jan: die Freundschaft beenden. Tat weh. War richtig.
1131
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
2012. Ich erzählte meiner Therapeutin von Jan, der mich seit Jahren bei Verabredungen sitzen ließ. Mein Plan: Ihm noch eine Chance geben. Ihre Antwort, ein einziger Satz: „Meinen Sie wirklich, dass sich Ihr Freund jemals ändern wird?“ Ich stockte. Nein.
180
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Ich war fünfmal in der Psychiatrie. Durchtherapiert. In keiner einzigen Sitzung habe ich das Wort „Hoffnung“ gehört. Kein Therapeut hat mir auf die Schulter geklopft und gesagt: „Herr Gommel, keine Sorge, das wird schon wieder.“ Stattdessen: Realitätscheck.
170
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 20/05/2026
Vor ein paar Jahren verlor ich die Hoffnung, und mein Leben wurde auf einen Schlag besser. Klingt unlogisch. Aber Hoffnung ist Bullshit. Sie macht die Probleme, die eh schon bestehen, noch schlimmer. Ein Thread.
2182
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 19/05/2026
Wenn du lange genug wie Scheiße behandelt wirst, glaubst du irgendwann, dass du Scheiße bist.
0353
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 19/05/2026
Stell dir vor, du brichst dir das Bein bei einem Radunfall, rufst die Sanitäter, und am Telefon sagt jemand: „Wir helfen gerne, in 26 Wochen. Sollen wir sie auf die Warteliste setzen?“ Solange wartet man laut taz auf einen #Psychotherapieplatz. taz.de/Psychothera...!6166100/
taz.de
Psychotherapie: 26 Wochen durchschnittliche Wartezeit
Viele müssen in Deutschland monatelang auf eine Therapie warten, besonders Kinder und Jugendliche sind betroffen. Die Grünen fordern deshalb Reformen.
3286
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 19/05/2026
Hoffnung kann zerstörerisch sein, wenn du chronisch krank bist. Jedes neue Medikament lässt dich denken: Jetzt wird es besser. Wenn es dann nicht besser wird, ist die Enttäuschung umso größer.
0323
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 18/05/2026
krautreporter.de/psyche-und-...
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 18/05/2026
Übrigens: Ich habe vor fünf Jahren begonnen, über Suizidalität zu recherchieren. Dabei fand ich heraus, * warum die Gründe für Suizide oft nicht erkennbar sind * wieso Veranlagung eine Rolle spielt * und wie wir in akuten Momenten helfen können.
2151
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 18/05/2026
Für bestimmte Männer ist das alles Pipifax. Für mich nicht.
1130
Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 18/05/2026
Wenn nur ein Mann nach wochenlangen Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen endlich zum Neurologen geht, eine Diagnose und passende Schmerzmittel bekommt, jepp, dann hat es sich gelohnt.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 18/05/2026
Wenn nur ein Mann, statt auf dicke Eier zu machen, sich einen Psychotherapieplatz organisiert, hat es sich gelohnt.
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Martin Gommel @martingommel.bsky.social · 18/05/2026
Unter meinen Leser:innen sind aber nicht nur diejenigen, die sich persönlich angegriffen fühlen, wenn sie meine Zeilen sehen. Ich sehe es so: Wenn nur ein Mann aufgrund meiner Texte statt sich zu suizidieren die 112 wählt und sich Hilfe sucht, hat sich mein Schreiben gelohnt.
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