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finn st. pierre

@flstp.bsky.social
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 11h
And who reads Heinrich Meier, other than the Straussians?
010
Reposted by finn st. pierre
Katja Reuter @katja-reuter.bsky.social · 26/08/2026
Für den @theorieblog.bsky.social habe ich eine Rückschau auf 70 Jahre BRAVO verfasst. Hier geht's zum Beitrag:
033
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 19/09/2026
Wirklich gelungener, im Spätsommer unverdient etwas untergegangener Text. Abseits der innerdisziplinären Selbstbeschäftigungen und metatheoretischen Selbstbefragungen sind die unmittelbar aufs Zeitgeschehen zugreifenden Texte auf dem Blog weniger geworden. Angesichts dieses Texts ohne guten Grund.
031
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 17/09/2026
im AöR doch keine Überlänge, wo doch dort auch 30 Seiten lange Texte unter "Kleiner Beitrag" ins Heft kommen
020
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 23/08/2026
081
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 20/08/2026
youtu.be/oomvEjJAI44
youtu.be
Jason Stanley - "Hi"
YouTube video by feallsanachd
020
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 09/08/2026
Das mit der „Sprechsituation“ ist natürlich eine schon seit spätestens 1981 widerrufene Formulierung. Ein merkwürdiges Artefakt aus der Sekundärliteratur. Siehe das Gespräch mit Müller-Dohm und Yos:
„figur des idealisierenden Gehalts notwendiger pragmatischer Voraussetzungen des Sprechens und Handelns für einen fruchtbaren und, verzeihen Sie, originellen Gedan-ken. Aber ich habe unglücklicherweise selbst zu einem Missverständnis beigetragen, weil ich in meinem allerersten Text zur Wahrheitstheorie, der im Rahmen einer Festschrift für Walter Schulz veröffentlicht wurde, eine irreführende Formulierung gewählt hatte, die trotz meiner seitdem ständig wiederholten Widerrufe bis heute mitgeschleppt wird? Damals habe ich die unvermeidlichen pragmatischen Unterstellungen, die wir vornehmen »müs-sen«, wenn wir überhaupt in eine Argumentation eintreten möchten, zu einer »idealen Sprechsituation« verge-genständlicht; damit habe ich suggeriert, es handele sich um eine transzendentale Idealisierung, obgleich die Pointe jenes »Müssens« doch in der detranszendentalisieren-den Kraft eines empirisch folgenreichen Vorgriffs besteht.“
010
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 28/07/2026
1 vor ninjago antifa
170
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 24/07/2026
Wir leben ja in den glücklichen Zeiten, da das Archiv des Merkurs digital zugänglich ist. Wir müssen uns deswegen nicht mehr auf akademische Gerüchte und das Geraune in einer Arte-Doku verlassen. Wir können selbst nachlesen: beispielsweise den letzten Satz von Habermas Rezension von Kritik und Krise
052
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 21/07/2026
„…if philosophy amounts to playing language games with jargon, then we academic philosophers might as well pack things up and call it a day—surely, there must be something better for us to do.“
000
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 21/07/2026
Lily Hu aus Yale hinterfragt in der @blnreview.bsky.social einen Trend der analytischen Philosophie: „What is the politics of eagerly embracing AI to do philosophy, of all things?“ blnreview.de/en/ausgaben/...
blnreview.de
Lily Hu · Un-Doing Philosophy
Analytic philosophers in the United States are increasingly embracing AI, both by taking advisory positions at tech companies and by using large language models for their own research and writing. Som...
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 16/07/2026
010
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 14/07/2026
und nicht vergessen: bsky.app/profile/chih...
020
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 13/07/2026
Kojève‘s small seminars on it from 1933-39
010
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 10/07/2026
Für alles andere fehlt Weimer doch ein Traditionsbewusstsein, welches aus mehr als zusammengegoogleten Zitaten und gestümperten Gesten bestehen müsste. Halb so schlimm aber, wenn es nur Pfusch an der Selbsterbauung wäre.
120
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 05/07/2026
„Suicide bei reading war in den Westberliner 80er Jahren wahrscheinlich eine gar nicht so seltene, manche würden sagen Erkrankung, nennen wir es doch neutraler Lebensform, in den 90ern und frühen Nullerjahren aber, als wir ihr mehr oder weniger unbewusst zehn Jahre lang anhingen, fast verschwunden." Man lebte damals praktisch in Bibliotheken, wusch sich, wenn man kein Bad besaß, in Schwimmbädern und ging lediglich zum Schlafen in auratisch verwohnte WGs, wo man „zum hundertsten Mal in Derridas Aporien las und beglückt dachte, ich werde für immer hier sitzen bleiben. Und lesen, für immer und immer, ich muss auch diese Arbeit gar nicht mehr weiterschreiben, nichts mehr, nur noch lesen." Da war noch nicht Feierabend, weil ja auch nie Arbeitsmorgen war.
030
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 03/07/2026
Die Soziologie weiß - zumindest wird ihr das attestiert - mit philosophischen Begriffen nichts anzufangen und die Philosophie scheut den Kontakt mit einer als platonistisch abgestempelten Soziologie. Sie bleiben unvermittelt, füreinander stumm.
010
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 03/07/2026
... den gewöhnlichen Akteuren, sondern nur dem theoretisch fundierten Beobachter erschließt. Das ist die bisher radikalste, aber womöglich auch monologischste Kritik an Rosa. Denn das Ergebnis gleicht einem Abbruch der Kommunikation zwischen den Disziplinen:
100
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 03/07/2026
Konsequenterweise lehnt Bedorf mit dem Platonismus auch gleich das Projekt einer so an Heidegger anschließenden Soziologie ab. Immerhin nimmt diese doch ganz wie Platon an, dass hinter der allein scheinbaren Realität des common sense eine grundlegendere Wirklichkeit liegt, die sich nicht ...
Bedorf: "Das liegt zentral daran, dass Rosas Kritik an der Binarität der Konstellation kurioserweise selbst binär ist. Dass es situationsadäquate Lösungen für Situationen gibt, setzt voraus, dass sich die Adäquatheit für Situationen auch (soziologisch) beschreiben lässt.
Mit einem Begriff der Situation, wie er sich aus der Begriffsgeschichte der politischen Phänomenologie ergibt, ist das aber nicht zu machen. Da Situationen immer je meine sind, ist die korporal situierte Perspektive auf meine Möglichkeitshorizonte gebunden an mein Ich, Hier und Jetzt. Das bedeutet, dass die anderen, die in meiner Situation mit vorkommen, ibre Situation womöglich ganz anders beschreiben wür-den."Bedorf: "Situationen sind je meine in ihrem »Vollzugssinn« Daher sind sie - auch wenn sie stets mit anderen geteilt sind - nicht von außen, von einer Be-obachterposition, vollständig zu erschlie-ßen. »Selbstweltsituationen« (Heidegger) stellen eine »organisierte Totalität des Da-Seins« dar, auch wenn diese Totalität unscharfe Ränder hat und nie vollständig zu erfassen ist. Der Begriff der Situation tritt gewissermaßen an die Stelle des Begriffs der Realität (über deren subjektun-abhängige Existenz sich die Philosophen seit Jahrhunderten den Kopf zerbrochen haben), indem sie diese nicht leugnet, sondern perspektiviert.
Das impliziert naheliegenderweise, dass es immer mehrere Situationen gibt, deren Vollzugssinne sich überlagern und treffen, aber auch widersprechen können, ohne dass es einen Ort gibt, von dem aus sie sich überblicken oder harmonisieren ließen.
Darin ist die Phänomenologie der Situation verwandt mit den feministischen Stand-punktepistemologien, die zeigen konnten, dass ein »god trick« nur eine Hypostase ist, die das Vergessen der eigenen Lebenswelt zur Voraussetzung hat."
100
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 03/07/2026
So wie Heidegger Nietzsches Platonkritik noch als einfache „Umdrehung“ des Platonismus liest, die dessen dualistische Grundstruktur unangetastet lässt, wird für Bedorf „Rosas Kritik an der Binarität der Konstellation kurioserweise selbst binär“.
Heidegger in Nietzsche I: "Nun bestimmt Nietzsche den Grundcharakter des Seienden, also das Sein, als Willen zur Macht. Demnach muß sich aus dem Wesen des Willens zur Macht eine ursprüngliche Zusammengehörigkeit von Schönheit und Wahrheit ergeben, die zugleich ein Zwiespalt werden muß. Indem wir versuchen, diesen Zwiespalt zu sehen und zu begreifen, werfen wir einen Blick in das einheitliche Wesen des Willens zur Macht. Nietzsches Philosophie ist nach seinem eigenen Zeugnis ein umgedrehter Pla-tonismus. Wir fragen: In welchem Sinne wird das dem Platonismus eigentümliche Verhältnis von Schönheit und Wahrheit durch die Umdrehung ein anderes?
Diese Frage ließe sich durch eine einfache Umrechnung leicht beantworten, wenn die »Umdrehung« des Platonismus gleichgesetzt werden dürfte mit einem Verfahren, das die Sätze Platons gleichsam nur auf den Kopf stellt. Zwar drückt Nietzsche selbst öfters den Sachverhalt so aus, nicht nur, um in einer vergröberten Weise deutlich zu machen, was er meint, sondern auch deshalb, weil er oft selbst in dieser Weise denkt, obzwar er etwas anderes sucht.
Erst spät und kurz vor dem Abbruch seiner denkerischen Arbeit wird ihm in der vollen Tragweite klar, wohin er bei dieser Umdrehung des Platonismus getrieben wird. Diese Klarheit wächst, je mehr Nietzsche die Notwendigkeit dieser Umdrehung begreift, nämlich als gefordert durch die Aufgabe der Überwindung des Nihilismus. Deshalb müssen wir bei der Verdeutlichung der Umdrehung des Platonismus von dessen Bau-gestalt ausgehen. Für Platon ist das Ubersinnliche die wahre Welt. Sie steht oben als das Maßgebende. Das Sinnliche liegt unten als die scheinbare Welt. Das Obere ist das im vorhinein und allein Maßgebende und somit Wünschbare. Nach der Um-"und Heidegger weiter: "drehung - das ist formal leicht nachzurechnen - steht das Sing-liche, die scheinbare Welt oben, und das Ubersinnliche, die wahre Welt, liegt unten. Im Rückblick auf das früher Dar gestellte bleibt festzuhalten, daß schon die Rede von emer
»wahren Welt« und einer »scheinbaren Welt« nicht mehr die
Sprache Platons spricht.
Aber was heißt: das Sinnliche steht oben? Es ist das Wanre, das eigentlich Seiende. Nimmt man die Umdrehung allein in dieser Weise, dann bleiben gleichsam die Leerstellen des Oben und Unten erhalten und werden nur verschieden besetzt. Solange aber dieses Oben und Unten die Baugestalt des Platoni-mus bestimmen, bleibt er in seinem Wesen bestehen. Die Umdrehung leistet nicht, was sie als Überwindung des Nihilismus leisten muß, eine Überwindung des Platonismus von Grund auf. Dies gelingt erst und nur dann, wenn das Obere überhaupt als solches beseitigt wird, wenn die vorgängige Ansetzung eines Wahren und Wünschbaren unterbleibt, wenn die wahre Welt-im Sinne des Ideals - abgeschafft wird. Was geschieht, wenn die wahre Welt abgeschafft wird? Bleibt dann noch die scheinbare Welt? Nein. Denn die scheinbare Welt kann das, was sie ist, mur sein als das Gegenstück zur wahren. Wenn diese fällt, muß auch die scheinbare fallen. Erst dann ist der Platonismus überwun-den, d. h. so umgedreht, daß das philosophische Denken aus ihm herausgedreht wird. Wohin kommt es dann zu stehen?
In der Zeit, als für Nietzsche die Umdrehung des Platonismus zu einer Herausdrehung aus ihm wurde, überfiel ihn der Wahnsinn."
110
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 03/07/2026
Im neuen Merkur bezichtigt @thbedorf.bsky.social Hartmut Rosa des schlimmsten Vergehens, das es für einen Heideggerianer geben kann: des Platonismus, der ein (onto- oder begriffslogischer) Dualismus ist.
Bedorf: "Geht man der eigenen Skepsis gegenüber solcherart kulturkritischen Narrativen nach, stößt man darauf, dass mit der Begrifflichkeit, mit der hier operiert wird, ganz grundsätzlich etwas nicht stimmt.
Denn die Gegenüberstellung von Situation und Konstellation verläuft entlang binärer Differenzen: qualitativ - quantitativ, Urteilskraft - Code, Handeln - Vollziehen, selbstbestimmt - fremdbestimmt, Ho-lismus - Diskontinuität, analog - digital.
Entlang dieser Entweder-oder-Unterschei-dungen werden die sozialen Erfahrungen sortiert in eigentliche, resonante Situationen und uneigentliche, stumme Konstel-lationen. Die dichotome Logik reduziert jedoch soziale Komplexität über Gebühr."
120
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 30/06/2026
spontanschächtung
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 30/06/2026
„Ein Spiel der Köpfe, ein Spiel der Beine.“
1152
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 29/06/2026
„Es hat nicht sollen sein.“
051
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 25/06/2026
vgl sohn-rethel 1970 oder so
030
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 23/06/2026
der neue thukydides
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 22/06/2026
Richard Rorty: „Against Depth“ doi.org/10.4159/9780...
doi.org
130
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 07/06/2026
Foucault, 1975 – Wahrscheinlich ist es das, was in all den Habermas Nachrufen gefehlt hat und was er aber selbst in seinen "Profilen" noch so charmant zeigte: Die Aneignung in fremden Vokabular. Er hätte ein Recht darauf, produktiv missverstanden zu werden. Umso enttäuschender all das Epigonentum.
"Nietzsches Anwesenheit wird von Mal zu Mal wichtiger. Doch langweilt mich die Aufmerksamkeit, die man ihm entgegenbringt, um über ihn dieselben Kommentare abzugeben, die man über Hegel oder Mallarmé abgegeben hat oder abgeben würde. Die Leute, die ich liebe, die gebrauche ich. Das einzige Zeichen einer Anerkennung, die man gegenüber einem Denken wie dem von Nietzsche gelten lassen kann, besteht genau darin, es zu verwen-den, es zu verformen, es knirschen und schreien zu machen. Was dagegen die Kommentatoren sagen, ob man ihm so treu ist oder nicht, ist von keinerlei Interesse."
050
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 05/06/2026
Voltaires Antwort auf Leibniz - die Kurzfassung
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 01/06/2026
Glückwünsche! youtu.be/0RqqxMmClic
youtu.be
WM: Schweiz vs. Finnland | Highlights - Finale | SETV
YouTube video by Sporteurope.TV Ice Hockey
110
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 31/05/2026
dua sive natura
000
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/05/2026
die wahre etymologie von „digitaler nomade“
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/05/2026
„kommunität“ sagen zu müssen, weil „kloster“ zu katholisch klingt, macht aber auch schon wenig vorfreude dann doch lieber content creatio statt contemplatio
230
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/05/2026
geh doch ins kloster du vorzeige-protestant
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 26/05/2026
olfactory?
100
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 18/05/2026
Der ZIG mangelt es also an einem sinnvollen Verständnis des Unterlaufens und Durchwanderns, wie auch @onurerdur.bsky.social konstatiert. Höchste Zeit, wenn doch sogar schon Habermas, durch den Ideenhistoriker Peter Gordon angeregt, die Migration zum Grundprinzip seiner Philosophiegeschichte erhebt.
121
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 18/05/2026
Rortys Liberalismus durch Ironie entpuppt sich dann mit @meinel.bsky.social auch als heimliches Motto der ZIG. Dieser „Sound dekonstruktiver Ironie“ jedoch verliert seine Unschuld, weil die angenommene subversive Gegenmacht des Neuen sich doch als Macht des Bestehenden herausstellt.
121
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 18/05/2026
Oder Julias Voss, die solche Eigensinnigkeiten als subversive Macht des Neuen auf den Begriff bringt. Ganz im Sinne von Richard Rortys Ausspruch: „Die Zivilisation schreitet nur deshalb voran, weil manche Leute willens sind, befremdliche, irrationale und verstörende Töne anzuschlagen.“
120
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 18/05/2026
Ich meinte in meiner Empfehlung wahrscheinlich eher Texte wie den von @hannaengelmeier.bsky.social, in welchem sie jene egologischen Eigensinnigkeiten rettet, welche sich der Zeitschrift entziehen oder denen beim Eingang hermeneutische Gewalt angetan wird.
151
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 18/05/2026
Ich hatte die Ausführungen eher als kontrafaktische Aitiologie zur Begründung der gewünschten Ausrichtung der Zeitschrift verstanden. Das rettet freilich kaum einen Text, der auch sonst, anstatt das Verhältnis von Politik und Idee zu durchdenken, es mit nie enden wollenden Metaphern zuschüttet.
100
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 16/05/2026
Im neuen Heft: Kaube verhegelt heuristische Dichotomien zur Dialektik der Ideengeschichte Zweifelhaft, ob die Form der @ideengeschichte.bsky.social solch einem Anspruch im Inhalt überhaupt gerecht werden könnte. Die dreißig Seiten Metakritik zum Zeitschriftsprogramm sind aber alle sehr lesenswert!
„Die Entgegensetzung historischer und systematischer Forschung wird dann hinfällig, weil der Begriff des Historischen und seine Derivate (Epoche, Zäsur, Entwicklung etc.) ein systematisches Argument voraussetzen, das seinerseits nur durch Bezug auf historische Bestände und ihre Deutung plausibel gemacht werden kann.
So süß und wohlriechend, pittoresk und selten also die Blüten sind, die in der Ideengeschichte geerntet werden können, als Geschichte des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns ist es nicht ihre erste Aufgabe, ihre Leser zu unterhalten, lächeln zu machen oder den Eindruck zu erzeugen, es sei doch stets nur alltäglich und mit Wasser gekocht wor-den. Das Ziel der Ideengeschichte sind nicht historische Genüsse, sondern gegenwärtige Gedanken.
Jürgen Kaube“
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 13/05/2026
Die in der Startupkultur typische Form des Erzählens von Scheitern ist das Format der Fuckup Night. Aber da halten eigentlich auch nur jene einen Vortrag, die später dann doch Erfolg hatten. Dieser Text macht zumindest sichtbar, dass Scheitern auch ganz ohne Happyend möglich ist.
020
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 13/05/2026
aber um doch nochmal den Diskussionsfaden von @hannaengelmeier.bsky.social aufzunehmen: Wird eine biographische Schilderung wirklich erst dann gut, wenn sie Problembewältigungskompetenz vermittelt? In der aktuellen Form ist der Nutzen des Textes klein, aber ist er wirklich nahe Null?
220
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 10/05/2026
passend dann auch, dass abduction im pierceschen Sinn der Aufstellung von Arbeitshypothesen und abduction im Sinne von Alienentführung dasselbe Wort sind
020
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 08/05/2026
War seit circa 13:30 Uhr dabei und es liest sich mit jenem unprätentiösen Charme, von dem jetzt sicherlich auch die Studierenden in Greifswald profitieren. Hätte auch ein paar Anmerkungen zum metatheoretischen Zugriff, aber dazu lieber anderswo mehr.
110
Reposted by finn st. pierre
Eisbären Berlin @eisbaeren.de · 03/05/2026
Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin 1:4 | ENDE | Tore: Ty Ronning (20. & 44.) & Liam Kirk (22.) & Eric Mik (58./EN) #MANvsEBB #GeilsteZeit #PO26 #1Team1Dream
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 29/04/2026
merkwürdig vor allem, wenn die stelle nur zur absicherung der binse zitiert wird
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/04/2026
Die Einführung in den Postfundamentalismus von @saragebh.bsky.social und @sergejseitz.bsky.social ist eine, wie Richard Rorty sie liebte, „ambitious, swooshy Geistesgeschichte“ – nur im Zeitraffer. Die Rekonstruktion von 32 Autor:innen auf 130 Seiten. Ich habe ein bisschen was darüber geschrieben.
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 26/04/2026
Gegen die Entgrenzung des Krieges lässt sich nur schwer das Eigenrecht privaten Glücks behaupten. Mounir erzählt auch von den kleinen Kulturtechniken dieses (sich) Behauptens, dessen Kontrafaktizität gegen die Ohnmacht einer ganzen Region gerichtet ist. Das Lügen macht dann frei, für einen Moment.
011
Reposted by finn st. pierre
finn st. pierre @flstp.bsky.social · 10/04/2026
"Es geht Wittgenstein wie Heidegger und Adorno um die heilende Klärung des in der profanen Präsenz Verdeckten und Verpuppten, also um die Analyse eines Hintergrundes, der als solcher unaussprechlich ist." (3/3)
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