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finn st. pierre

@flstp.bsky.social
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Reposted by finn st. pierre
Katja Reuter @katja-reuter.bsky.social · 26/08/2026
Für den @theorieblog.bsky.social habe ich eine Rückschau auf 70 Jahre BRAVO verfasst. Hier geht's zum Beitrag:
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 19/09/2026
Wirklich gelungener, im Spätsommer unverdient etwas untergegangener Text. Abseits der innerdisziplinären Selbstbeschäftigungen und metatheoretischen Selbstbefragungen sind die unmittelbar aufs Zeitgeschehen zugreifenden Texte auf dem Blog weniger geworden. Angesichts dieses Texts ohne guten Grund.
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 24/07/2026
Wir leben ja in den glücklichen Zeiten, da das Archiv des Merkurs digital zugänglich ist. Wir müssen uns deswegen nicht mehr auf akademische Gerüchte und das Geraune in einer Arte-Doku verlassen. Wir können selbst nachlesen: beispielsweise den letzten Satz von Habermas Rezension von Kritik und Krise
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 21/07/2026
Lily Hu aus Yale hinterfragt in der @blnreview.bsky.social einen Trend der analytischen Philosophie: „What is the politics of eagerly embracing AI to do philosophy, of all things?“ blnreview.de/en/ausgaben/...
blnreview.de
Lily Hu · Un-Doing Philosophy
Analytic philosophers in the United States are increasingly embracing AI, both by taking advisory positions at tech companies and by using large language models for their own research and writing. Som...
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 05/07/2026
„Suicide bei reading war in den Westberliner 80er Jahren wahrscheinlich eine gar nicht so seltene, manche würden sagen Erkrankung, nennen wir es doch neutraler Lebensform, in den 90ern und frühen Nullerjahren aber, als wir ihr mehr oder weniger unbewusst zehn Jahre lang anhingen, fast verschwunden." Man lebte damals praktisch in Bibliotheken, wusch sich, wenn man kein Bad besaß, in Schwimmbädern und ging lediglich zum Schlafen in auratisch verwohnte WGs, wo man „zum hundertsten Mal in Derridas Aporien las und beglückt dachte, ich werde für immer hier sitzen bleiben. Und lesen, für immer und immer, ich muss auch diese Arbeit gar nicht mehr weiterschreiben, nichts mehr, nur noch lesen." Da war noch nicht Feierabend, weil ja auch nie Arbeitsmorgen war.
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 03/07/2026
Im neuen Merkur bezichtigt @thbedorf.bsky.social Hartmut Rosa des schlimmsten Vergehens, das es für einen Heideggerianer geben kann: des Platonismus, der ein (onto- oder begriffslogischer) Dualismus ist.
Bedorf: "Geht man der eigenen Skepsis gegenüber solcherart kulturkritischen Narrativen nach, stößt man darauf, dass mit der Begrifflichkeit, mit der hier operiert wird, ganz grundsätzlich etwas nicht stimmt.
Denn die Gegenüberstellung von Situation und Konstellation verläuft entlang binärer Differenzen: qualitativ - quantitativ, Urteilskraft - Code, Handeln - Vollziehen, selbstbestimmt - fremdbestimmt, Ho-lismus - Diskontinuität, analog - digital.
Entlang dieser Entweder-oder-Unterschei-dungen werden die sozialen Erfahrungen sortiert in eigentliche, resonante Situationen und uneigentliche, stumme Konstel-lationen. Die dichotome Logik reduziert jedoch soziale Komplexität über Gebühr."
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 07/06/2026
Foucault, 1975 – Wahrscheinlich ist es das, was in all den Habermas Nachrufen gefehlt hat und was er aber selbst in seinen "Profilen" noch so charmant zeigte: Die Aneignung in fremden Vokabular. Er hätte ein Recht darauf, produktiv missverstanden zu werden. Umso enttäuschender all das Epigonentum.
"Nietzsches Anwesenheit wird von Mal zu Mal wichtiger. Doch langweilt mich die Aufmerksamkeit, die man ihm entgegenbringt, um über ihn dieselben Kommentare abzugeben, die man über Hegel oder Mallarmé abgegeben hat oder abgeben würde. Die Leute, die ich liebe, die gebrauche ich. Das einzige Zeichen einer Anerkennung, die man gegenüber einem Denken wie dem von Nietzsche gelten lassen kann, besteht genau darin, es zu verwen-den, es zu verformen, es knirschen und schreien zu machen. Was dagegen die Kommentatoren sagen, ob man ihm so treu ist oder nicht, ist von keinerlei Interesse."
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 16/05/2026
Im neuen Heft: Kaube verhegelt heuristische Dichotomien zur Dialektik der Ideengeschichte Zweifelhaft, ob die Form der @ideengeschichte.bsky.social solch einem Anspruch im Inhalt überhaupt gerecht werden könnte. Die dreißig Seiten Metakritik zum Zeitschriftsprogramm sind aber alle sehr lesenswert!
„Die Entgegensetzung historischer und systematischer Forschung wird dann hinfällig, weil der Begriff des Historischen und seine Derivate (Epoche, Zäsur, Entwicklung etc.) ein systematisches Argument voraussetzen, das seinerseits nur durch Bezug auf historische Bestände und ihre Deutung plausibel gemacht werden kann.
So süß und wohlriechend, pittoresk und selten also die Blüten sind, die in der Ideengeschichte geerntet werden können, als Geschichte des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns ist es nicht ihre erste Aufgabe, ihre Leser zu unterhalten, lächeln zu machen oder den Eindruck zu erzeugen, es sei doch stets nur alltäglich und mit Wasser gekocht wor-den. Das Ziel der Ideengeschichte sind nicht historische Genüsse, sondern gegenwärtige Gedanken.
Jürgen Kaube“
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Eisbären Berlin @eisbaeren.de · 03/05/2026
Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin 1:4 | ENDE | Tore: Ty Ronning (20. & 44.) & Liam Kirk (22.) & Eric Mik (58./EN) #MANvsEBB #GeilsteZeit #PO26 #1Team1Dream
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/04/2026
Die Einführung in den Postfundamentalismus von @saragebh.bsky.social und @sergejseitz.bsky.social ist eine, wie Richard Rorty sie liebte, „ambitious, swooshy Geistesgeschichte“ – nur im Zeitraffer. Die Rekonstruktion von 32 Autor:innen auf 130 Seiten. Ich habe ein bisschen was darüber geschrieben.
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 26/04/2026
Gegen die Entgrenzung des Krieges lässt sich nur schwer das Eigenrecht privaten Glücks behaupten. Mounir erzählt auch von den kleinen Kulturtechniken dieses (sich) Behauptens, dessen Kontrafaktizität gegen die Ohnmacht einer ganzen Region gerichtet ist. Das Lügen macht dann frei, für einen Moment.
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 10/04/2026
"Es geht Wittgenstein wie Heidegger und Adorno um die heilende Klärung des in der profanen Präsenz Verdeckten und Verpuppten, also um die Analyse eines Hintergrundes, der als solcher unaussprechlich ist." (3/3)
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 08/02/2026
Mitreißend, wie Martin im Staccatostil den Philosophiekanon durch- und den historischen Variationen seines Themas virtuos nachgeht. Die Genese der konzeptionellen Trias der Kritiken Kants ist kaum nacherzählt, schon setzt er an zu einer Kritik am Wertbegriff und an Habermasens politischer Theorie.
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 10/12/2025
Nach 40 weiteren „Berliner Tagen“ liefert @victorloxen.bsky.social zu Koskenniemis Schmitt-Lecture eine Besprechung, welche den Vortrag so dicht wie charmant reproduziert. Beide übersehen jedoch die performative Pointe jener eben polemischen Warnung Habermasens vor Schmitt („Don’t go there!“):
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/11/2025
Worin besteht denn eigentlich diese merkwürdige Sogkraft, welche Affären von Intellektuellen auf uns ausüben? Wenn sie mehr sein sollte als nur gebildeter Gossip, dann muss sie in der eigentümlichen Dynamik liegen, welche sich zwischen den zwei sich im Medium des Denkens Liebenden entwickelt:
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 27/11/2025
Julian Schütt fügt im zweiten Teil seiner Frisch-Biographie der Geschichte des merkwürdigen Faszinosums Bachmann-Frisch eine noch vor dem Kennenlernen im Frühjahr 1958 einsetzende, weitere Anekdote hinzu—Natürlich spielt der @redaktionmerkur.bsky.social eine Rolle, welchem B auch Gedichte lieferte
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finn st. pierre @flstp.bsky.social · 30/10/2025
Mit einem Feinsinn für die in Beirut aufeinandertreffenden Erwartungen und Erinnerungen fühlt Mounir zwischen Daumen und Zeigefinger eingespannt den vielen Strängen der Hoffnungen nach, die in dieser Hauptstadt der Levante zum mit Blut und Tränen benetzten Geflecht schicksalshaft zusammenlaufen;
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Eisbären Berlin @eisbaeren.de · 26/04/2025
„Ganz Berlin ist jetzt Lametta – denn Glitzer ist immer eine Option!“ ✨ #1Team1Dream #mitTobi
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