onkelmichael.blog
Die Rauhnächte: Zwischen Schleier und Schatten
Wenn das alte Jahr sich in seine letzten Tage windet und die Nacht länger währt als das Tageslicht, öffnen sich die verborgenen Pforten zwischen Diesseits und Jenseits. Es sind die Rauhnächte, jene zwölf Nächte von der Heiligen Christnacht bis zum Dreikönigsfeste, Zeiten, da der Atem der Ahnen durch Haus und Hof zieht und das Wilde Heer der Geister seine Bahn durch die Lande nimmt.