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Rona Duwe transfeindlich | Cornelia Kost
Rona Duwe tritt seit Jahren öffentlich auf, um geschlechtliche Selbstbestimmung, transgeschlechtliche Lebensrealitäten und insbesondere nichtbinäre Identitäten grundsätzlich in Frage zu stellen. Die Texte argumentieren regelmäßig gegen die Legitimität geschlechtlicher Selbstdefinition und gegen die Anerkennung trans- und nichtbinärer Menschen im Gesundheits‑, Sozial‑ und Personenstandsrecht. Diese Positionen werden von vielen Betroffenen, Fachverbänden und Menschenrechtsorganisationen als transkritisch oder transfeindlich eingeordnet. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, Duwes aktuellen Text nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell und machtanalytisch zu betrachten – insbesondere im Hinblick darauf, wessen Stimmen er einbezieht und wessen Stimmen er systematisch ausschließt.