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Tobias Orfgen

@tobias-o.bsky.social
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Literaturwissenschaftler | Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Siegen | Dissertationsprojekt zu aisthetischen Registern und ästhetischen Kategorien in der zeitgenössischen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur u-si.de/fw5vk er/ihm

PostsRepliesMedia
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 06/10/2026
"The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel."
1102
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 05/10/2026
Wer bekommt ihn heute verliehen, den Preis?
140
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 05/10/2026
gefunden in einem Universitätsbibliotheksexemplar
Ein gelber klebender Notizzettel auf der letzten Seite eines Buches (dort ist Werbung für andere Titel des Verlags):
"Realitätsprüfung
Objektbeziehungstheorie
Ambivalenzgefühle

Angst?"
0283
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 05/10/2026
(www.instagram.com/stories/clem...)
Instagram-Story-Post. Oben eine gerahmte Fotografie: durch ein bodentiefes Schaufenster, dessen obere Hälfte durch eine Beschattung auf der Innenseite der Scheibe verdeckt ist, sieht man eine (vermutlich) Frau vor einer Auslage hocken, sie schaut sich anscheinend etwas an, ihr Kopf ist durch die Beschattung nicht zu sehen. 
Unterhalb der Fotografie ist für die Instagram-Story folgende Information platziert: "@clemensetz hat zu jedem Foto einen Text geschrieben." 
Unter Fotografie und Hinweis folgendes Ausstellungsschild:
"Yoshinori Mizutani
Colors #111, 2014
@franzjosefskai3
Einmal kam ich in Tokio an einem halb geöffneten Buchgeschäft vorbei. Das Gitter war nur zur Hälfte hochgezogen, möglicherweise klemmte es oder war defekt. Die Kundschaft musste sich tief bücken, um ins Innere zu gelangen. Angelockt durch die irreguläre Betretungsart schlüpfte ich ebenfalls hinein. Nach einer Weile fand ich eine lateinische Ausgabe von De Rerum Natura. Aber der Verkäufer winkte höflich ab und bedeutete mir, das Buch bitte wieder zurückzulegen. Dann zeigte er mir einen laminierten Computerdruck mit einer Liste von Tageszeiten. Diese Bücher dort drüben stünden, so verstand ich seine Belehrung, ausschließlich in den Nachmittagsstunden zum Verkauf. Ich kehrte am Nachmittag zurück, in meinem schönsten Regenmantel, und fand das Geschäft geschlossen."
0102
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SCHILLER @fvschiller.bsky.social · 03/10/2026
Laßt uns doch vielseitig sein! Märkische Rübchen schmecken gut, am besten gemischt mit Kastanien. Und diese beiden edlen Früchte wachsen weit auseinander. Goethe
0182
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 04/10/2026
👍🏻
"Einer der Gründe, warum Sie sich damals für Holtzbrinck entschieden haben, Herr Neven Du Mont, war, dass der Verlag dann nicht nach München umziehen musste. Jetzt zieht ein anderer Holtzbrinck-Verlag plötzlich nach Berlin, nämlich S. Fischer. Bleibt KiWi in Köln?

Neven Du Mont: Ja.

Gleba: Ja. Schön, dass du das auch direkt so sagst.

Neven Du Mont: Ich habe das nicht mehr zu entscheiden, aber er bleibt in Köln."
120
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 04/10/2026
Manchmal liest man dann auch einen Roman, bei dem weiß, dass er einer solchen Person gefallen hätte, man ihm gern daraus vorlesen und nur mit ihm über den Text reden wollen würde. Hab noch nie ein Buch mit "Make me think of you"-Nachricht verschickt.
130
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 03/10/2026
Rainald Goetz zur Buchmesse und zu Anderem (z.B. zu seinem "Sozialen Energie"-Vortrag und Goldhorns "Die Prozesse"). (www.faz.net/aktuell/feui...)
"Was schulden wir uns gegenseitig denn? Eigentlich genau das, was man im Moment des Kontakts, wie auf der Buchmesse dauernd höchst verdichtet, mit dem Mitmensch erlebt, ganz simpel: Vernunft, Freundlichkeit, Respekt. Die Intuitionen, die man deutlich fühlt, wie man die anderen gern behandeln möchte, in ihren GRÜNDEN zu verstehen, ermöglicht es einem, in Distanz zu diesen Selbstansprüchen zu treten; mit dem besonders angenehmen Effekt, dass man von der Reziprozitätserwartung den anderen gegenüber dadurch frei wird. Nein, es muss gar nicht jeder andere sich genau um das bemühen, worum man sich selbst bemüht, aus höchst individuell naturellmäßig gegebenem Zwang heraus bemühen muss. Das setzt die anderen frei. Man wird dadurch ein bisschen weniger giftig, weniger vergiftet von den eigenen Bemühungen um Nichtschlechtigkeit, aus Hass, Zerstörungslust, um Güte manchmal vielleicht sogar."
060
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Julian @sojajunge.eurosky.social · 30/09/2026
wenn man parallel dabei zusieht, wie wenig es bei elif eralp eigentlich gebraucht hat um den gesamten politischen journalismus nach der pfeife tanzen zu lassen, kann einem nur angst und bange werden
1261
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 02/10/2026
Dreiste Literatur macht mich wütend. (unklar, ob Axiom oder nicht)
110
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 02/10/2026
oh mann (hier kann man verschiedene Gäste sehen: www.instagram.com/reel/Dd8K-c4... — sind genau die, die man sich vorstellt)
Instagram-Post
"benjamin_von_stuckrad_barre HEUTE ist mein erster eigener Podcast online gegangen: 'DEIN ERNST' heißt er, und ihr könnt ihn ab jetzt wöchentlich überall dort hören und sogar sehen, wo man Podcasts eben hört und sieht.
Der Premierengast ist Frank Thelen, nächsten Donnerstag geht es dann weiter, lasst euch überraschen, es kommen lauter tolle Leute."
https://www.instagram.com/p/Dd9LwoxMxy1/?stkn=MWZxdzRzOGwwaXN0dQ==
051
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 02/10/2026
Träumte in der Nacht von einem Literaturskandal. Am Ende verfolgte die Maus (aus der Sendung mit der Maus) 'den Täter'. (Muss schon froh sein, wenn es sowas ist und nicht der Alp auf mir sitzt.)
050
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 01/10/2026
"Auskunftei" klingt mystisch
140
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 01/10/2026
zum Feuilleton des "Vorwärts" "So wurde der Vorwärts zum Anwalt des Naturalismus." (www.sueddeutsche.de/medien/100-j...)
Anfang8 1925 traf in der Feuilleton-
redaktion des Vorwärts ein Brief
aus „Columbus, Tamaulipas, Me-
xico" mit „originalen" Erzählungen ein.
Absender war jemand, der sich, wie er be-
hauptete, als „Ölmann, als Farmarbeiter,
Kakaoarbeiter, Fabrikarbeiter, Tomaten
Apfelsinenpflücker, Urwaldroder,
Maultiertreiber, Jäger, Handelsmann
unter den,wilden' Indianerstämmen in
der Sierra de Madre" herumgetrieben hat-
te. Der Feuilletonredakteur John Schikow-
ski griff begeistert zu, die „Baumwollpflü-
cker" wurden in der Zeitung als Fortset-
zungsroman gedruckt wie später „Das To-
tenschiff". Damit war der pseudonyme
Autor B. Traven geboren und eine bis heu-
te nicht vollständig enträtselte Legende.
Der Vorwärts, 1876 als „Central-Organ 
der Sozialdemokratie Deutschlands" ge-
gründet, war eine klassische Parteizei-
tung und nebenbei ein ehrgeiziges Bil-
dungsunternehmen. Der deutsche Arbei-
ter beiderlei Geschlechts sollte nicht der 
Prolet bleiben, als den ihn die industrielle 
Revolution ausbeutete. Bestes Beispiel da-
für war der Bildungsaufsteiger Schikow-
ski, Sohn eines Maurermeisters, nach 
einer Dissertation über die Arbeitslosen-
versicherung zur Koryphäe des Kunsttan-
zes geworden, bei der sich Gret Palucca 
und Mary Wigman in der Redaktion ein-
fanden. Auf dem Gothaer Parteitag 1896 
wurde die Klage laut, dass die neueste 
deutsche Literatur immer nur die Not in den allerkrassesten Farben" schildere. 
Der Chefredakteur Wilhelm Liebknecht 
hielt dagegen, dass der Kunst bei der er-
wiesenen „Fäulnis der kapitalistischen Gesellschaft" gar nichts anderes übrig 
bliebe. So wurde der Vorwärts zum Anwalt 
des Naturalismus. Das Blatt brachte 
Texte von Gerhart Hauptmann und Detlev von 
Liliencron, hier schrieben auch die 
Dichter Richard Dehmel und Ludwig Thoma, ehe 
sie ihre Kaisertreue entdeckten und sich 
zum Deutschpatriotismus bekannten.
010
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 01/10/2026
"Hat es Sinn, auf eine Baumgruppe zu zeigen und zu fragen: 'Verstehst Du, was diese Baumgruppe sagt?' Im allgemeinen nicht; aber könnte man nicht mit der Anordnung von Bäumen einen Sinn ausdrücken, könnte das nicht eine Geheimsprache sein?

Ludwig Wittgenstein, 
Philosophische Grammatik"
070
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Diego León-Villagrá @dlv.bsky.social · 30/09/2026
Für einen Vortrag im Januar versuche ich gerade, mehrere Rätsel Georg Philipp Harsdörffers ins Englische zu übersetzen – und dabei den Reim zu erhalten, damit’s Spaß macht 🤨 Any ideas, wie ich im zweiten Vers deutlicher machen kann, dass es darum geht, *leichter* zu werden?
Mir hat die harte Lufft den harnisch angezogen/
daß ich wie leichtes Holtz nicht mehr so schwer gewogen.
	Die Mutter* welche mich erzeugt mit hellem Schein/
	muß nach verwichener Zeit auch meine Tochter seyn.
* Das Wasser/ wann das Eiß aufgeleinet/ wird wieder zu Wasser. 

Unyielding air has buckled armour on my frame/
so that like buoyant wood I no longer weigh the same.
	The Mother* who begot me with her gleaming shine/
	must when the time has passed be also daughter mine.
* Water/ when the ice has thawed/ becomes water again.
032
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Niels Werber @nielswerber.bsky.social · 30/09/2026
Hat das vielleicht jemand gerade zur Hand?
https://www.titanic-magazin.de/plus/letzte-worte-von-caroline-wahl/
032
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Stefan Niggemeier @niggi.bsky.social · 30/09/2026
Bestes Foto und beste Text-Bild-Schere in der Augstein-Biographie von Doerry und Janssen. (1/3)
110413
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Stefan Niggemeier @niggi.bsky.social · 30/09/2026
Die RAF-Textzeile ist nur die Wiederholung der Kapitelüberschrift im Seitenkopf. Aber die Geschichte zum Foto ist wild. (2/3)
Dennoch ließ sich der Kanzler nach dem Gespräch noch zu einem
Fototermin überreden. Dem Fotografen hatte Schmidt verraten, dass
er zuweilen mit einem Beil das wuchernde Gehölz am Seeufer weg-
schlage. Man stieg also hinunter zum Ufer, Schmidt vorneweg, Aug-
stein dahinter. Spaßeshalber schwang der Herausgeber das Beil über
dem Kopf des Kanzlers, so, als ob er ihn erschlagen wollte. Die hinter
der Gruppe durchs Gestrüpp stolpernden Sicherheitsleute des Kanz-
lers gerieten für einen Moment in Panik. Einer von ihnen behauptete
später, dass Augstein erschossen worden wäre, wenn nicht Kaden
und Böhme in der Schusslinie gestanden hätten.
1676
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German at Portsmouth @germanatportsmouth.bsky.social · 01/10/2026
'Bleibt in der Spur, Leute!' October 1971 front cover of GDR magazine 'Der deutsche Straßenverkehr'
172
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 30/09/2026
Tät gern mal in Rainald Goetz' "Abrechnung" reinschauen, um zu sehen, wie viel Geld er im Jahr für "Presseerzeugnisse" ausgibt. (schätze 12.500 €)
121
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 30/09/2026
Nico Bleutge zu Selim Özdogans "Ihr kriegt uns hier nicht raus" (das "tief berührt" in der Linkvorschau ist eine Formulierung, die Bleutge gar nicht verwendet — warum reduziert man eine komplexer geschilderte Rezeptionserfahrung und weniger simples Urteil unnötig auf so ein generisches Gefühl)
deutschlandfunkkultur.de
Aufwachsen zwischen den Welten: Warum Selim Özdogans neuer Roman tief berührt
Selim Özdogan erzählt in seinem Roman die Geschichte einer kurdisch-alevitischen Familie in Köln zwischen Gewalt, Migration und der Sehnsucht nach Freiheit.
110
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 29/09/2026
Hat wer ein PDF-Scan von Haraways Manifest für Gefährten?
224
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 28/09/2026
(naja, das mit den Schachteln; aber versteh den Vibe)
Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 28.09.2026, S. 8: "Die Rückkehr der alten Schachteln", Subline: "Barbara Cartland, Romantik-Autorin aus den 1960er-Jahren, erlebt in Großbritannien gerade ein Revival. Außerdem ist Miss Marple in einem neuen Band auferstanden. Was reizt die Briten so an diesen Damen?" Darüber eine großformatige Fotografie: "Barbara Cartland vor Blütenbracht"
150
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 28/09/2026
Im aktuellen WETTER ist ein Gespräch zwischen Charlotte Krafft und Hendrik Otremba abgedruckt.
"HO Und ich liebe Marlow im Sand schon einfach dafür, dass dort in eine Senke gegangen« wird. In einer meiner Lieblingsstellen aus dem Gräber geht er auch in eine Senke, findet dort ein altes, rostiges und zugewachsenes Auto, in das er sich setzt in der stillen Hoffnung, dass dort die Zeit stehenbleibt. Aber sie kann für ihn nicht stehenbleiben. Oswalth Kerzenrauch ist für mich ein Engel der Geschichte, der all den Schutt hinter sich aufgetürmt weiß, der im Blick zurück in die Zukunft getrieben wird und die wachsende Katastrophe sieht, die ihn immer weiter treibt. China Marlow weiß davon auch, doch sie dreht sich um und blickt in die Zukunft. Für sie bleibt die Zeit für eine Weile stehen, als sie in der Enklave in der Wüste Emma Vuang findet, ihre Zielperson. Sie bleibt zunächst, dann langweilt sie sich und stürzt sich wieder in den Strom der Zeit. So gesehen sind unsere Heldin und unser Held beides Menschen, die der Zukunft nicht entrinnen können. Deshalb glaube ich, dass sie sich nur wissend anschauen würden, wenn sie sich begegneten - ja. Sie wissen beide, dass sie nicht entkommen werden."
120
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 27/09/2026
Clemens J. Setz über "KI" als 'Religion' und Marketing. (🎁-Link) "Das Produkt KI wird [...], in Erweiterung der Mortonschen Terminologie, nach dem mittelalterlichen Ablasshandel das erste moderne hyperproduct der Geschichte werden." "[E]in unwiderstehliches Produkt, in das sogar zweidimensional
zeit.de
KI-Whistleblower: I want to KI__ you
Ist klar, haben wir schon gehört: Künstliche Intelligenz kann die Menschheit erlösen oder auslöschen. Aber eines dämmert uns jetzt erst.
282
Reposted by Tobias Orfgen
Niels Penke @npenke.bsky.social · 25/09/2026
Vor rund zehn Monaten erhielt ich in Sachen #CarmenNova (die fingierte Umberto Eco-Novelle) eine Mail aus Spanien. Ein Autor habe sich der Geschichte angenommen und eine eigene Novelle verfasst, die sich an der Rekonstruktion einer möglichen Entstehungsgeschichte versucht. Ich war skeptisch, aber
183
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 27/09/2026
Matuskos "Jugo" hat mir gefallen, reicht aber nicht ganz an die "Verdunstung" heran; nun ist "Jugo" ein Roman (wenn auch ein ersichtlich autofiktionaler) und hat so eine andere Textur. Äußere Formeigenschaften wurden übernommen, sind aber etwas anders motiviert (fand ich erst nicht so überzeugend,
141
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 26/09/2026
Insa Wilke 💚 (Sehr interessante Interviews mit Wilke und Thomas Strässle.)
deutschlandfunk.de
Büchermarkt 25.09.2026: Streit um Jury-Vorsitz beim Bachmann Wettbewerb
153
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 26/09/2026
Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz hat Dennis Coopers Roman "Die Schlampen" (also die deutsche Übersetzung im Luftschacht Verlag) indiziert.
Ausschnitt aus dem Bundesanzeiger 
BAnz AT 30.03.2026 B6 aus dem Abschnitt "Aufnahme in die Liste gemäß § 18 Absatz 1, § 21 Absatz 1 und 4, § 24 Absatz 2a Satz 1 JuSchG":
"Schriftwerke
4. Schlampen, Die
Autor: Dennis Cooper
Luftschacht Verlag/Luftschacht e. U., Wien/A
*Buch*
Entscheidung Nr. 6542 vom 5. März 2026
(Pr. 987/2022)"
173
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 25/09/2026
ok
Screenshot eines Titels aus einer Bibliothekskatalogsuche:
"Eine Anthologie erotischer Gedichte des Expressionismus geordnet nach Positionen, Situationen, Körperteilen, Organen und Perversionen Dich süße Sau nenn ich die Pest von Schmargendorf: Erotische Gedichte des Expressionismus
Geerken, Hartmut, Hrsg
Riemerling bei München: Yedermann, 2003. Orig.-Ausg., 1. Aufl., 2003
Buch - 270 S."
1190
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 25/09/2026
Ich suche (mal wieder) spezifische literarische Texte. Diesmal solche (vorzugsweise dtspr., gern Lyrik & Kurzprosa), die von Niedlichkeit/dem Süßen/Cuteness erzählen oder selbst niedlich/süß/cute sind (lasse mal offen, wie & ob sie das sein können — ist eine komplexe Frage). Ich danke für Hinweise!
101710
Reposted by Tobias Orfgen
s 𝚌𝚑 𝚛𝚕 𝐥𝐦𝚗 𝚗 @schrillmann.bsky.social · 23/09/2026
"Vorbilder sind Leute deren komplexer Glanz uns wärmt" so sehe ich es auch
061
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 25/09/2026
komm noch nicht ganz über den jungen Günter Grass hinweg
090
Reposted by Tobias Orfgen
Dan Sinykin @dan-sinnamon.bsky.social · 24/09/2026
Frank Norris, 1897: "Is it possible that the short story—the American short story—is on the decline? And if so is it because the authors have ceased to produce work of a high standard, or because the public—that particular circle of the public for whom the magazines cater—have ceased to demand it?"
051
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Momo Rulez 🏳️‍🌈 @momorulez.bsky.social · 24/09/2026
Diese Leichengräber der Demokratie kennen nur die Lüge, die Agitation, die Erpressung, die Drohung und die Unterdrückung in ihrer rücksichtslosem Herrschsucht. Und das kommt von Typen, deren Rücktritt längst überfällig wäre. In Sachsen-Anhalt lassen sie hingegen den Faschismus in Ruhe gedeihen.
22411
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 24/09/2026
Gibt es eigentlich einen Bezeichnung für dieses Englisch (also diese markante Intonation, Aussprache des "r" usf.), das in Hollywoodproduktionen bis in die 60er Jahre hinein gesprochen wurde? Ich mag das ja sehr.
450
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 24/09/2026
"'Hasen haben einfach alle ein Rad ab', twittert [Clemens J.] Setz am 14. Oktober 2021 zu einem Videoclip, in dem ein Häschen in ziemlich irren Hopsern eine friedliche Ziege attackiert." (möchte dem leise widersprechen)
040
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 23/09/2026
"Bad Aibling ist nicht der Taj Mahal"
(Süddeutsche Zeitung, 23.09.2026, S. 24)
040
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 23/09/2026
"Die Wahrheit der Malerei ist eine glotzende Kuh[.]"
Gemälde: Mark Tansey, The Innocent Eye Test, 1981, Oil on canvas
"Die Kuh geht ins Museum und betrachtet eine in Öl gemalte Artgenossin, während sie selber von Menschen beobachtet wird. Tanseys Bild ist 1981 gemalt, imitiert jedoch einen Stil, der Anfang dieses Jahrhunderts modern war und zeigt zwei Bilder im Bild: Paulus Potters The Young Bull und einen Heuhaufen von Monet." Dieses wie das im Skeet angeführte Zitat aus Stefan Heyer (2001): Deleuzes & Guattaris Kunstkonzept. Wien, Passagen Verlag, S. 128.
030
Reposted by Tobias Orfgen
gravity*pit @gravitypit.bsky.social · 22/09/2026
011
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 23/09/2026
dlfbleibt.de "dlfbleibt.de soll die Petition gegen die Programmreform beim Deutschlandfunk begleiten und vertiefende Informationen liefern. So erläutert beispielsweise die Unterseite 'Acht Gründe gegen die Programmreform' [...] [detailliert] die geplanten Änderungen und warum sie abzulehnen sind."
111
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 22/09/2026
"unnennbares Fluidum" hört sich für mich eher nach The Fog an
160
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 22/09/2026
👍🏻 (www.braunschweig.de/literaturzen...)
"Die Schriftstellerin Shida Bazyar erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2026
Der vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig gestiftete und mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis geht an Shida Bazyar für ihren Roman „Die Lücken“ (erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2026)."
021
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 22/09/2026
Die Wand schaut mir beim Aufsatzschreiben zu.
die Reflexion des Sonnenlicht schaut auf der Wand aus wie ein Auge, die Struktur der Iris hat sich dabei auf das ganze Auge und drüber hinaus ausgeweitet
090
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 21/09/2026
Mario Cattaneo, Milano, 1965
Ein junger Mann hat sich seinen lieb schauenden Hund unter den Arm geklemmt, damit er besser durch die Bücher eines Marktstandes blättern kann.
030
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 21/09/2026
Gerade für eine Sprechstunde bzgl. einer Hausarbeit nochmal in Timon Karl Kaleytas "Heilung" (2024) reingelesen — der Roman ist ja viel interessanter als ich in Erinnerung hatte. (Weil mir etwas an ihm '24 missfiel, war meine Blick da vermutl. versperrt.) Elisa Ronzheimer hatte in einem Aufsatz, zu
S. 414 (siehe Link für Text) S. 415 (siehe Link für Text)
110
Reposted by Tobias Orfgen
Karl Clemens Kübler @irnbrubeck.bsky.social · 20/09/2026
Dachte sehr lange der hinkende Bote verweist auf den Kolporteur, der die Almanache verkauft und das eben häufig Kriegsversehrte waren, aber die Figur repräsentiert in erster Linie die Verspätung, mit der die Nachrichten im Almanach / Kalender unter die Leute kommt
073
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 20/09/2026
Welchen Roman Christoph Geisers sollte man lesen, wenn man noch nichts von ihm kennt? "Grünsee" oder "Brachland" vielleicht?
152
Tobias Orfgen @tobias-o.bsky.social · 20/09/2026
"Günter Grass, der auch gerne auf Parteitagen sprach, hätte nach den für die SPD triumphalen Willy-Wahlen 1972, für die er mit vielen Autoren im Wahlkampf getrommelt hatte, gerne ein Regierungsamt bekommen, die Genossen hörten jedoch lieber weg – ob zum Glück oder Schaden für Land beziehungsweise Literatur, das mag jeder selbst bewerten."
https://www.zeit.de/2026/40/die-kanzler-und-die-intellektuellen-peter-andre-alt-friedrich-merz
051