Bei der Arbeit an meinem Buch zu misogynen Hasskampagnen stoße ich immer wieder auf Aussagen wie "[Die Betroffene] ist ja an der Stelle auch problematisch, deshalb kann ich die Gewalt gegen sie nicht verurteilen."
Dieser Gedanke, ein moralisch "komplett reines Opfer" zu brauchen, ist unsolidarisch.