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Pause @ Real Scientists DE

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Das deutschsprachige @RealScientists. Echte Wissenschaft von echten ForscherInnen, AutorInnen, KommunikatorInnen, KünstlerInnen... Diese Woche: Pause

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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 27/09/2026
[Admin] Vielen Dank an @j-b-eppler.bsky.social für die großartigen Posts letzte Woche! Bitte folgt Raphael unbedingt auch unter seinem normalen Account! @realscientists.de macht wieder Pause. Wenn ihr selbst einmal unseren Account übernehmen wollte, meldet euch: Dasistsciencetwitter@gmail.com
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Ja. Aber der kritische Umgang ist schwierig. Um richtig/falsch beurteilen zu können, braucht man Wissen. Mehr als jemals...
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Tibidabo ist oft ziemlich überlaufen. Ansonsten schon schön. Auch gerade die Aussicht.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Da uns KI das Denken abnehmen will, halte ich es bei KI für problematischer. Noch schlimmer ist, dass sie sehr viele Fehler macht undmansich nicht darauf verlassen kann. Und natürlich, dass sie großen Konzernen gehört, die alle ihre eigenen Ineressen haben (die nicht unsere sind!).
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Oder bei Navis hat die Technologie dazu geführt, dass niemand mehr Karten lesen kann. Das kann schon schnell zu Problemen führen, wenn man kein Netz mehr hat oder der Akku leer ist.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Ähnliche Bedenken gibt es aber auch schon immer. Z.B. beim Buchdruck. Die Menschen hatten Angst, dass man sich nicht mehr so viel merken kann, weil man jetzt ja alles nachschlagen kann. Und stimmt ja auch. In dem Fall hat es wohl aber eher genutzt als geschadet.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Das hängt immer von den Details ab. Man kann immer alles lernen oder wieder lernen. Wenn ewas nicht lernt, kann man es nicht. Ob das Gehirn nicht mehr die gleiche Leistung bringen kann, keine Ahnung. Im besten Fall kann man die gesparten Ressourcen anderweitig verwenden...
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Die Klassiker lohnen sich schon auch. Aber z.B. für die Sagrada Familia auf jeden Fall vorher im Internet Tickets kaufen. Auf der offiziellen Webpage, sonst wird man abgezockt.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Kommt darauf an, was du magst. Empfehlen kann ich Barceloneta direkt am Meer und dort Tapas essen (dafür aber lieber 2 Straßen ins Innere und nicht in den Touri-Läden). Sehr schön ist auch Gracia. Und/aber auch sehr hip. Wenn du ein bisschen mehr die echten Menschen sehen willst, eher im Norden.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Evtl. vergleichbar mit einem Taschenrechner: Wir lernen zuerst die Grundrechenarten ohne. Auch wenn es mit dem Taschenrechner schneller geht. Aber sonst würden wir es einfach nicht lernen.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Für manche Aufgaben mag das ok sein: wenn ich für eine Kollaboration eine Email auf französisch brauche, kann man das schon mal machen. Wenn man etwas lernen will (oder soll), z.B. in der Schule sollte man das eher lassen. Sonst lernt man es nicht.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
2. KI führt noch zu einer weiteren Abhängigkeit: wenn man sich bei bestimmten Aufgaben zu sehr auf sie verlässt, fallen einem diese Aufgaben schwerer, wenn man keine KI zur Verfügug hat. Am Krassesten ist dieser Effekt natürlich, wenn man niemals gelernt hat die Aufgabe ohne KI zu lösen.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Die Forschung dazu ist natürlich erst in den Anfängen. Es gibt zwei Aspekte, die ich erwähnenswert finde: 1. Mit der reinen Nutzung scheint die Abhängigkeit ähnlch zu sein wie mit anderen Medien, z.B. PC Spielen, Social Media, ...
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Für Kreativität sprechen die Amis immer von den 3B, in denen einem Ideen kommen: Bed, Bus, Bathroom. Und da scheint schon etwas dran zu sein. Gelegenheiten die Gedanken schweifen zu lassen. Tätigkeiten, die nicht viel Aufmerkamkeit verlangen. Wo es nicht allzu viel Ablenkung gibt...
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Wenn euch meine Forschung interessiert, folgt mir gerne auf meinem Account: @j-b-eppler.bsky.social Da ist meistens Englisch. Aber ich poste meine eigenen neuen Ergebnisse und ab und zu ein interessantes Paper. Und jetzt freue ich mich schon auf die nächsten Wissenschaftler*innen hier! 🧠🧪 3/3
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Ich hoffe, ihr hattet Spaß dabei und vielleicht ist die eine oder andere Frage hängen geblieben. Für mich war es sehr cool zu sehen, wie viele unterschiedliche Fragen aus einem kleinen Einblick in meine Forschung entstehen können. Genau dafür mache ich Wissenschaftskommunikation. 🧠🧪 2/3
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 20/09/2026
Das war's schon! Eine Woche bei @realscientists.de ist vorbei. 🥲 Danke an Real Scientists, dass ich euch diese Woche ein bisschen mitnehmen durfte in meine Forschung und Themen, die mir darüber hinaus wichtig sind. Und vor allem: Danke für eure Fragen, Kommentare und das Interesse! 🧠🧪 1/3
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Zum Einen, weil man natürlich nur für die Krankheit (Epilepsie, Parkinson) relevante Hirnregionen hat. Zum Anderen sind das natürlich keine Daten aus einem gesunden Gehirn. Die gibt es m.W. von Menschen nicht.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Ja, bei Krankheiten macht man das schon. Aber ist halt schon ein krasser Eingriff, entweder Elektroden ins Gehirn zu stecken oder einen Teil der Schädeldecke zu entfernen. Und auch die Daten aus Patienten werden natürlich ausgewertet. Sind zum einen wenige, zum anderen sehr eingeschränkte Daten.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und natürlich: Fragen immer her! Hier, Kontakt über meine Homepage jb-eppler.github.io oder über meinen eigenen Account @j-b-eppler.bsky.social. Ich freue mich, wenn aus Wissenschaftskommunikation ein Gespräch wird. Also schreibt mir gerne. Macht ihr ja schon sehr gut... :D 🧠🧪 5/5
jb-eppler.github.io
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My homepage
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und ich bin auch oft bei I'm a Scientist (imascientist.de). Kennt ihr das? Dort haben Schulklassen die Möglichkeit, mit Wissenschaftler*innen zu chatten zu einem bestimmten Thema, und die Schüler*innen können direkt ihre Fragen stellen. Ich finde das jedes Mal großartig. 🧠🧪 4/5
imascientist.de
imascientist.de – Schüler*innen fragen die Wissenschaft
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Deshalb gehe ich z.B. regelmäßig in Schulen und erzähle dort über neuronale Netze, KI oder meine Forschung. Zum Beispiel: Wie funktioniert eigentlich ein neuronales Netz? Oder wir nehmen eine Frage aus meiner Forschung und versuchen gemeinsam, sie Schritt für Schritt zu verstehen. 🧠🧪 3/5
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Nicht jeder die Möglichkeit, jahrelang Biologie, Physik oder so zu studieren. Aber man braucht keine formelle Ausbildung, um Fragen zu stellen und verstehen zu wollen. Wenn ich Forschung erklären kann, mache ich das deshalb gerne. Und meine Erfahrung ist: Die meisten sind immer neugierig. 🧠🧪 2/5
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und fast zum Schluss: Warum ist mir Wissenschaftskommunikation so wichtig? Ganz einfach: Wissenschaft macht Spaß. Ich finde es unglaublich befriedigend, etwas nicht zu verstehen und dann so lange darüber nachzudenken, bis man es versteht. Diese Freude möchte ich gerne weitergeben. 🧠🧪 1/5
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Da kenne ich mich leider nicht aus. Sorry. Aber finde ich sehr spannend. Wurde jahrhundertelang nicht erforscht. Jede/r hat einfach angenommen, es ist so wie im eigenen Kopf bei allen...
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und eine interessante Konsequenz wäre: Das stabile Layer müsste das sein, welches sich durch Lernen am Meisten verändert, während das instabile Layer unabhängig davon die ganze Zeit weiter vor sich hin driftet.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Ja, in einem Modell kann man sich Drift schon so vorstellen. Biologisch scheint das aber ein bissch anders zu sein: Zumindest bisher hat man keine stabilen Aktivitätsmuter im Gehirn gefunden. Nichtsdestotrotz muss ja irgendetwas stabil sein, da unser Verhalte stabil ist.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und ich habe auch das Gefühl, dass dieser Thread einen kleinen Repost verdient hat. :D Vielen Dank schonmal für eure vielen Fragen. Jetzt muss ich mich ein bisschen um den Haushalt kümmern. Gerne weiter Fragen stellen. Ich werde sie dann im Laufe des Tages heute und morgen beantworten.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Genau: statistisch geht das, aber sag mal vorher, wo das nächste dieser Teilchen landen wird. :D
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Dieser Prozes nicht. Aber Quantenmechanik ist inherent zufällig.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Ok. Das ist Laplace: Wenn wir die Zustände allerTeilchen im Universum kännten, könnten wir alle zukünftigen Zustände vorhersagen. Für das Wasserglas mag das noch gelten, aber die Quantenmechanik funktioniert nicht so. Da sind Wahrscheinlichkeitsfunktionen die beste Beschreibug der Natur.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Dieser Thread ist scheinbar etwas untergegangen am Donnerstag. Deswegen nochmal als Repost: Warum driften Aktivitätsmuster im Gehirn? Warum ist das Gehirn nicht stabil?
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Würde ich schon einen zufälligen Prozess nennen.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Ähnlich ist es mit Drift im Gehirn. Wir können sagen, dass es ihn gibt, wir können sagen, wie unähnlich eine Antwort mit sich selbst über die Zit wird, aber wir können nicht sagen, wie das neue Muster aussehen wird.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Wenn wir einen Tropfen Farbe in ein Glas Wasser geben, entstehen jedes Mal andere Muster.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Wie ist es mit einem Prozess, von dem man weiß, dass er passiert, aber nicht, wann? Oder so etwas wie Brown'sche Molekularbewegung? Wir wissen sehr gut, dass er passiert und können ihn auch beschreiben, aber er ist trotzdem jedes Mal anders.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Wenn du dich jetzt aber an ein Detail nicht erinnerst, wie z.B. die Farbe eines Autos, kann das Gehirn sich ja nicht ein Auto ohne Farbe vorstellen. Jedes Auto, das wir uns vorstellen hat eine Farbe. Und da wir sie nicht mhr wissen, kann sie durchaus einfach falsch sein...
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Ich denke, dazu muss man verstehen, wie Erinnerungen generell funktionieren. Das ist nicht, wie bei einem PC, wo alles 1:1 abgespeichert wird, sondern man merkt sich eher nur Eckpunkte und beim erinnern füllt das Gehirn die Lücken aus.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Z.B. wird das Trauma eines Soldaten später auch ausgelöst von lauten Geräuschen und nicht mehr unbedingt Schüssen oder Explosionen. Und nicht behandelt können es immer mehr und unterschiedlichere Geräusche werden.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Das ist eine gute Frage. Da bin ich mir nicht sicher. Emotionale Erinnerungen (und das sind Traumata ja) werden stärker abgespeichert. Sie bleibenlänger in Erinnerung. Allerdings verändern sie sich ja auch und werden auch verändert.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und das ist tatsächlich auch die Idee hinter den Gerüchen und Orten: Ein Geruch ist einer dieser Eckpunkteund das Gehrn vervollständigt dann den zughörigen Ort.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Es ist nicht so richtig bekannt, außer dass es so ist. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass wir Dinge nicht so abspeichern, wie ein PC, sondern viel unstabiler: nur die Eckpunkte und dann baut unser Gehirn beim Erinnern wieder ein Bild daraus. Das kann mann natürlich leichter manipulieren.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Und auf der anderen Seite hat mich das total fasziniert, dass wir so wenig wissen und das Gehirn ein so komplexes System ist. + ich hatte vom Physikstudium die Tools um dieses komplexe Systemzu erforschen, also die Mathematik.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Ich habe Physik studiert. Und dann hatte ich zwei Gedanken: Zum Einen ist die Physik schon sehr alt und in vielen Feldern, gibt es sehr viel, dass man wissen und verstehen muss um selbst beitragen zu können. Das ist beim Gehirn nicht so. Da verstehen und wissen wir noch sehr wenig.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Das ist eine sehr philosophische Frage. Am Ende wird das zu: Haben wir einen freien Willen? Das ginge nicht ohne Zufall. Aber da bin ich mir nicht sicher und komplett unentschieden.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Zufällig wären z.B. der Zerfall von Proteinen, oder die Wahrscheilichkeit, ob eine Zynapse ein Signal überträgt. Neuronen können im Prinzip nur ein Aktionspoential abfeuern oder nicht. That's it.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Sind nicht alle chemischen Prozesse zufällig? Was die einzelnen beteiligten Moleküle machen, ist ja zufällig. Und nur wenn man über Millionen mittelt, bekommt man eine Statistik, die wir makroskopisch ggf. als Reaktion sehen können.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Gute Frage: ich denke, das Gegenteil könnte passieren. Zu viel Input, sodass dieser dominiert und die zufälligen Prozesse keine große Rolle mehr spielen. Auch das ist nict gt vom Gehirn und wahrscheinlich hast du dann das Bedürfnis Ruhe zu suchen,dieja eigentlich langweilig ist.
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Genauso sind grundlegende Verhaltensweisen vergleichbar. Lernen ist ähnlich. Und selbst Langweile empfinden wir scheinbar sehr ähnlich. doi.org/10.64898/202... Und dann kann man die Vorteile von beiden Organismen nutzen: den Menschen Fragen stellen. Und bei den Mäusen ins Gehirn schauen.
doi.org
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Pause @ Real Scientists DE @realscientists.de · 19/09/2026
Die Versuche, die mich interessieren, sind auf dem Level von einzelnen Neuronen. Die kann man nicht von außerhalb des Schädels messen. Und da fehlt es uns noc an Wissen. Die Grundlagen, wie neuronale Netze funktionieren, sind über Tiere vergleichbar. Da kann man sehr viel von Mäusegehirnen lernen.
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