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Peter Breunig

@peterbreunig.bsky.social
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Innovation and Technology Transformation in Food and Agriculture @ HSWT & Arable Farmer scholar.google.com/citations?user=u…

PostsRepliesMedia
Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 26/03/2025
Aber Lösungsansätze differenziert zu betrachten bringt dem @umweltinstitut.bsky.social wohl zu wenig Spendengeld. Follow the money anstatt follow the science...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 26/03/2025
Hierfür braucht es aktuell noch chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, die zukünftig aber zunehmend durch GMOs/NGTs und digitale Technologien substituiert werden können.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 26/03/2025
Aber zu behaupten, es sei wissenschaftl. Konsens, dass ein Verbot chemisch-synth. Pflanzenschutzmittel den Artenschutz fördere, ist gleichermaßen nicht korrekt. Veröffentlichungen zeigen, wie wichtig hohe Erträge sind, um das Artensterben zu bremsen: royalsocietypublishing.org/doi/full/10....
royalsocietypublishing.org
Sustainable high-yield farming is essential for bending the curve of biodiversity loss | Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences
Food production does more damage to wild species than any other sector of human activity, yet how best to limit its growing impact is greatly contested. Reviewing progress to date in interventions that encourage less damaging diets or cut food loss and ...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 26/03/2025
Schade, dass ein sogenanntes "Institut" anderen Unwissenschaftlichkeit vorwirft, aber selbst undifferenzierte Lobbyarbeit betreibt. Klar sind Felßners Aussagen zum Thema Ernährung nicht wissenschaftlich fundiert und falsch.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 16/03/2025
🎤 Die erste Folge des TriesTalk gibt's jetzt überall, wo's Podcasts gibt 🤩 Zusammen mit Bernhard Bauer spreche ich darin über die Zukunft des Ackerbaus, die nächsten Folgen sind schon in der Pipeline. Freuen uns auf Feedback und Anregungen zu unseren Gedanken!
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Denke, dass wir GWP* noch weiter diskutieren müssen: www.oxfordmartin.ox.ac.uk/publications...
oxfordmartin.ox.ac.uk
Climate metrics for ruminant livestock
Originally published: 08 August 2018 Updated: 14 July 2022 The conventional Global Warming Potential (GWP) can be misleading when applied to methane…
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Was ist Ihre Sicht auf GWP*? www.oxfordmartin.ox.ac.uk/publications...
oxfordmartin.ox.ac.uk
Climate metrics for ruminant livestock
Originally published: 08 August 2018 Updated: 14 July 2022 The conventional Global Warming Potential (GWP) can be misleading when applied to methane…
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Würde die Landwirtschaft eine stärkere Methanreduktion ab 2045 vornehmen, käme es zu einer zusätzlichen "Abkühlungsleistung". Dies wäre vergleichbar mit der Situation, dass andere Sektoren deren CO₂-Emissionen nicht nur auf null reduzieren, sondern zusätzlich CO₂-Senken generieren würden.
000
Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Wenn es aber um ein klimaneutrales Deutschland in 2045 geht, ist dann GWP* die richtige Metrik für die landwirtschaftlichen Methanemissionen? Bin auf die Sichtweisen hier gespannt!
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Zusammenfassung: GWP* bedeutet nicht, dass wir auf eine Methanreduktion in der Landwirtschaft verzichten sollten. Da hat Felßner unrecht.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Die Frage nach der Fairness ist bisher ein wesentliches Problem mit GWP*. Auf der anderen Seite ist dies bei CO₂ nicht fundamental anders: sollen wir Ländern im globalen Süden höhere Emissionen zugestehen, weil wir ja davon über viele Jahrzehnte profitiert haben?
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Andere Länder, insbesondere im globalen Süden, haben gerade nur eine dünne Schaumschicht, die aber stark wächst, dadurch dass deren Rinderherden wachsen. D.h. es wäre unfair, diesen Ländern das Anwachsen deren Schaumschicht zu verbieten, wenn wir selbst das vor vielen Jahren getan haben.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Ein Punkt ist aber noch wichtig: Bei uns wurde über die letzten Jahrhunderte bis Ende der 80er Jahre eine Rinderherde aufgebaut, d.h. wir haben eine relativ dicke, leicht schrumpfende Schaumschicht in unserer Badewanne.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Einer Reduktion der landwirtschaftlichen Methanemissionen kommt entspricht in ihrer Wirkung als einer Sequestrierungsleistung von CO₂ und sollte daher evtl. auch entlohnt werden.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Flächeneffizienz = Klimaschutz
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Danke, sehr spannend! Bestätigt, dass wir Landwirtschaft so betreiben müssen, dass wir möglichst wenig Fläche pro Produktionseinheit benötigen und so konsumieren sollten, dass wir möglichst wenig Fläche brauchen, um gesund satt zu werden.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Was spricht gegen eine getrennte Betrachtung von Konsum und Erzeugung in der Landwirtschaft? Grundsätzlich macht es ja insbesondere in der Landwirtschaft viel Sinn, Standortvorteile und Handel zu nutzen. Siehe z.B. www.nature.com/articles/s43...
nature.com
Relocating croplands could drastically reduce the environmental impacts of global food production - Communications Earth & Environment
Optimising the spatial distribution of global croplands could substantially reduce carbon emissions and biodiversity loss associated with rain-fed crop production, according to a mathematical framewor...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Bin da völlig bei Dir: Tierhaltung muss besser werden. Dazu gehört eine geringere regionale Konzentration, weniger Nährstoffüberschüsse, geringere Emissionen, höheres Tierwohlniveau etc. Wenn wir Tierhaltung aber drastisch reduzieren, müssen andere die Probleme lösen...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Als Argument gegen eine Ernährungsveränderung passt es nicht. GWP* in der Frage nach einer klimaneutralen Landwirtschaft (= eine Landwirtschaft, die die Klimakrise nicht zusätzlich antreibt) einzubeziehen, ist evtl. sinnvoll aus meiner Sicht. Hab da noch keine finale Position...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Natürlich muss das diskutiert werden. Bei einem deutlich steigenden globalen Bedarf an tierischen Produkten sollte aber das Argument der relativen Vorteile der Tierhaltung bei uns in den Bereichen Flächenbedarf, Klimawirkung und Tierwohl auch nicht fehlen.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Vor Weihnachten war Felßner bei uns an der Hochschule für einen Vortrag: da hat er deutlich den Bedarf für eine multifunktionale Landnutzung angesprochen. Er setzt sich für GWP* als Methanmetrik ein, hier hinkt aber seine Interpretationen etwas. Sehe den Artikel oben dennoch als sehr reißerisch.
300
Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 28/02/2025
Die Nürnberger Nachrichten haben die Aussagen des möglichen zukünftigen Agrarministers aufgegriffen und Claus Deblitz und mich um unsere Einschätzungen gefragt:
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 16/02/2025
Sehr empfehlenswerter Vortrag zu nachhaltiger Stromversorgung und die Rolle von Batterien: www.youtube.com/live/uTbiMGl...
youtube.com
Maximilian Fichtner: Energiespeicher der Zukunft
YouTube video by Deutsches Museum
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 27/01/2025
Vor einiger Zeit haben @haraldgrethe.bsky.social und ich uns im Post unten über Tierhaltung in der EU und Klimaschutz ausgetauscht. @asator.bsky.social hat das aufgegriffen und wir haben uns zu dritt vor kurzem dazu unterhalten: open.spotify.com/episode/04IJ... Danke für den spannenden Austausch!
open.spotify.com
Mehr oder weniger Tiere halten für die Klimaziele?
Sonne & Stahl - Weltretten ohne Illusionen · Episode
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Im Prinzip ist es ähnlich wie bei Biolebensmitteln: Corona war ein Booster auf Grund von höherem Einkommen für Lebensmittel und Fokus auf Gesundheitsaspekte. Dann kam die Inflation und die teureren Produkte wurden zum Teil zu Ladenhüter...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Hier der Link zum Paper: journals.plos.org/plosone/arti...
journals.plos.org
The climate impact and land use of cultivated meat: Evaluating agricultural feedstock production
As global demand for meat continues to rise, alternative and sustainable methods of production are being explored. Cultivated meat (CM) is one such alternative that holds potential for sustainable pro...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Aber auf der anderen Seite könnte man auch Schweine mit höheren Anteilen an synthetischen Aminosäuren/Proteinen füttern, was ggfs. die Nachhaltigkeit der tierischen Fleischerzeugung steigern würde.
100
Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Das heißt aber nicht, dass Zellkultur in der Zukunft keine Rolle spielen könnte: Durch die Verwendung von synthetischen Aminosäuren könnte Zellkulturfleisch deutlich flächen- und klimaeffzienter erzeugt werden, in diesem Szenario würde die Landw. in erster Linie Zucker liefern.
100
Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
- Schweine ausstallen und einen Bioreaktor einbauen, der dann mit hofeigenem Futter gefüttert wird, führt zu keinen wesentlichen Vorteilen bei Flächenbedarf und Klimawirkung - Die Zellen müssen mit hochreinen Nährstoffen "gefüttert" werden, die so auf einem landw. Betrieb nicht verfügbar sind.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Was bedeuten die Ergebnisse für die Landwirtschaft: Für die Erwartung, dass die Landwirtschaft eine wesentliche Rolle in der Erzeugung von Schweinefleisch aus Zellkultur spielen könnte, fehlt aus unserer Sicht die naturwissenschaftliche Grundlage:
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Was haben wir herausgefunden? Werden Schweinefleischzellen mit Zucker und Aminosäuren aus Ackerbaukulturen ernährt, führt die Fleischerzeugung aus Zellkultur nur zu geringen Vorteilen beim Flächenbedarf und der Klimawirkung (Produktionsemissionen + Kohlenstoff-Opportunitätskosten).
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
Dabei gingen wir davon aus, dass das "Futter" für die Zellen aus ackerbaulichen Kulturen hergestellt wird und der höhere Energiebedarf der Zellkultur durch Strom aus Photovoltaik in die Flächenbetrachtung einbezogen wird.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 24/01/2025
🐷 ↔️ 🧫 ? In einem neuen Artikel mit @hannoko.bsky.social und Thorsten Möß haben wir den Flächenbedarf und die Klimawirkung von Schweinefleisch aus Zellkultur mit klassischer Schweinehaltung verglichen.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 23/01/2025
Auf Grund schwieriger Marktbedingungen bei alternativen Proteinen legt Nordzucker den Bau seiner Erbsen-Proteinfabrik erstmal auf Eis:
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 21/01/2025
Erzeugen landw. Betriebe den benötigten Stickstoffdünger bald selbst mit erneuerbaren Energien? Erste Anlagen entstehen aktuell in Australien: www.futurefarming.com/crop-solutio... Durch Stickstoffdünger aus erneuerbaren Energien können z.B. die Emissionen im Weizenanbau um 1/4 reduziert werden.
futurefarming.com
PlasmaLeap offers farmers an alternative to traditional fertilizers
PlasmaLeap has developed a new method for producing green ammonia using a technology that relies on electricity, air, and water.
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Reposted by Peter Breunig
Andreas Sator @asator.bsky.social · 20/01/2025
Am Freitag kommt die nächste Folge Sonne & Stahl mit @peterbreunig.bsky.social und @haraldgrethe.bsky.social. Sollten wir für die EU-Klimaziele drastisch weniger Tiere halten? Am besten Podcast gleich abonnieren, damit ihr die Folge nicht verpasst. zB bei Overcast (iPhone) & AntennaPod (Android)
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 16/01/2025
Ja, genau. Mittwoch bis Sonntag nach Berlin und Umgebung...
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 15/01/2025
Herzlichen Dank für die super spannende Betriebsbesichtigung bei euch, liebe @landwirtinausbrb.bsky.social & Thomas! Endlich hat es mal geklappt 🤗
3130
Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 15/01/2025
Ein sehr großer Verlust.
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 14/01/2025
Das fände ich mega spannend!!!
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Peter Breunig @peterbreunig.bsky.social · 14/01/2025
Kommunikation darüber ist eine Herausforderung! Stelle mir davor aber noch die Frage, ob die kognitive Dissonanz des Fleischkonsums nicht jede Veränderungen auf Ebene der Haltungsstufen überlagert und wir kein wirklichen "Akzeptanz-Return on Tierwohl-Investment" bekommen werden...
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