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olafbernau

@olafbernau.bsky.social
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Member of Afrique-Europe-Interact. Tweets mainly about the Sahel. Book: Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte (2022).

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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 13/09/2026
Ausgehend von einem gescheiterten Putschversuch am 28./29. August 2026 in #Niger, habe ich einen Kurzvortrag erstellt, der zeigt, weshalb der #Sahel in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten Schauplätze #geopolitischer Debatten geworden ist. www.youtube.com/watch?v=PeyU...
youtube.com
Putschversuch in Niger: Über Geopolitik, Terror, Demokratie und Hoffnung im Sahel (Kurzvortrag)
YouTube video by olaf bernau
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 12/09/2026
Niger: Autoritäres Entwicklungsregime mit Rückhalt. Trotz Repression genießen die Militärs in Niger breite Unterstützung. Das hat unter anderem mit ihrer Wirtschaftspolitik zu tun. Einer von zwei Beiträgen, den ich für @nd-aktuell.de zu #Niger verfasst habe. www.nd-aktuell.de/artikel/1202...
nd-aktuell.de
Niger: Autoritäres Entwicklungsregime mit Rückhalt
Trotz Repression genießen die Militärs in Niger breite Unterstützung. Das hat unter anderem mit ihrer Wirtschaftspolitik zu tun.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 12/09/2026
Putsch in Niger: Überforderung und Ungleichbehandlung als Ursachen. Der Putschversuch in Niger offenbart Risse in der Armee, markiert aber nicht das Scheitern der Militärregierung Einer von zwei Beiträgen, den ich für @nd-aktuell.de zu #Niger verfasst habe. www.nd-aktuell.de/artikel/1202...
nd-aktuell.de
Putsch in Niger: Überforderung und Ungleichbehandlung als Ursachen
Der Putschversuch in Niger offenbart Risse in der Armee, markiert aber nicht das Scheitern der Militärregierung.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 13/07/2026
Abermals haben v.a. franz. Medien anlässlich der Kämpfe um Anefis im Norden #Malis über Schwächung der Militärs spekuliert. Doch es ging anders aus, jedenfalls bislang. Dazu kommt das diplomatische Tauwetter zw. Mali u. #Algerien. Einige Einschätzungen zu all dem: www.youtube.com/watch?v=Y0Xf...
youtube.com
Aktuelles aus dem Sahel: Angriff auf Anefis im Norden Malis, Juli 2026
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
11/11 prinzipiell einzuschätzen ist, habe ich versucht, in einem Text zusammenzufassen, der in der aktuellen Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik unter dem Titel "Hoffnung im Schatten des Terrors" erschienen ist: www.blaetter.de/ausgabe/2026...).
blaetter.de
Hoffnung im Schatten des Terrors
Westliche Sicherheitsexpert:innen betonen schon länger, der Sahel sei zum globalen Epizentrum dschihadistischer Gewalt geworden. Doch die Entwicklungen dort sind keineswegs so eindimensional, wie dies...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
10/11 bereit, ihren gewaltsamen Kampf einzustellen. Das betont auch die malische Regierung immer wieder neu, auch wenn das seit April gemeinsam agierende Bündnis zwischen Tuareg-Separatisten der FLA und der JNIM den Druck einmal mehr erhöht hat (wie die Sicherheitslage
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
9/11 Tanklaster, Busse und andere zivile Versorgungsinfrastruktur in Mali) ist die allgemeine Bereitschaft zu Verhandlungen gerade sehr niedrig - vor allem in Mali. Gleichzeitig dürfte mittelfristig kein Weg an Gesprächen vorbeiführen – vorausgesetzt, die JNIM ist prinzipiell
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
8/11 www.sipri.org/sites/defaul... - und da die Studie und der französische Text bei Afrique XXI frei im Netz zugänglich sind, dürften KI-Übersetzungen auch leicht anzufertigen sein). Angesichts des brutalen Vorgehens der JNIM (auch in Form ihrer nahezu täglichen Angriffe auf
sipri.org
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
7/11 die sich weigern, sogenannte Friedensverträge bzw. Pakte mit der JNIM abzuschließen (afriquexxi.info/Au-Mali-surv...). Der Text basiert auf der im Januar 2026 erschienen Studie "Vivre sous blocus : cas des zones sous influence du JNIM au Mali." (Working paper SIPRI/REcAP:
afriquexxi.info
Au Mali, survivre aux blocus du Jnim entre famine, peur et négociation - Analyse
Le blocus est devenu l’une des principales armes de guerre du Jnim. En fermant les routes, en interdisant l’accès aux champs, en paralysant les marchés et en imposant des normes sociales et (…)
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
6/11 Just in diesem Sinne hat das Medienportal Afrique XXI erst jüngst einen Text veröffentlicht, in dem die katastrophalen Konsequenzen der zum Teil monate- oder jahrelangen Dorfbelagerungen dokumentiert werden, mittels derer die JNIM den Widerstand jener Dörfer brechen möchte,
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
5/11 Konkret hat die @crisisgroup.org in einem im Februar 2026 erschienen Report minutiös rekonstruiert, inwiefern die JNIM Gewalt strategisch überall dort anwendet, wo sie lokale Gemeinschaften endgültig unter Kontrolle bringen möchte (www.crisisgroup.org/rpt/africa/s...).
crisisgroup.org
Understanding JNIM’s Expansion Beyond the Sahel | International Crisis Group
Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin, the main jihadist movement in the central Sahel, has embarked on an expansion that has put West Africa on alert. While territorial conquest is not the group’s mai...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
4/11 Rechercheplattform ACLED zwischen 2017 und 2025 39.850Menschen zum Opfer gefallen sind (und hier sind die Opfer noch nicht einmal eingerechnet, den die Gründungsgruppen der JNIM zwischen 2012 und 2017 unter anderem Namen zu verantworten haben).
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
3/11 wenn man die JNIM mit der in der gleichen Region ebenfalls operierenden Terrorgruppe des Islamischen Staats (#ISSP) vergleicht. Ansonsten zeigen auch jüngere Berichte, dass die JNIM überhaupt nicht daran denkt, ihre brutalen Methoden zurückzufahren, der laut der
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
2/11 These, dass die zu #al-Qaida gehörige JNIM einen Mäßigungsprozess durchlaufen habe, wie derzeit allerorten zu hören ist (etwa von Ulf Laessing von der Konrad-Adenauer-Stiftung: www.dw.com/fr/mali-cinq... oder von Wassim Nasr: ctc.westpoint.edu/developments...), ist allenfalls zutreffend,
dw.com
Un tableau sombre, au Mali, 5 ans après le putsch
Il y a cinq ans, Assimi Goïta prenait le pouvoir au Mali par un coup d'État. Depuis, de nombreuses critiques ont été formulées à son égard. Mais il y a un soutien de la population. Analyse.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/05/2026
1/11 Immer mehr (westliche) Beobachter:innen verweisen auf die Notwendigkeit, mit dem in #Mali, #BurkinaFaso und #Niger vermeintlich unaufhaltsam expandierenden dschihadistischen Terrornetzwerk #JNIM in Verhandlungen zu treten. Grundsätzlich ist das natürlich nicht falsch, aber die
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 29/05/2026
6/6 there from a hopeful perspective – and thus also contribute to a certain stability in the social fabric, which is quite clearly not so easily shaken
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 29/05/2026
5/6 to view developments in the Sahel primarily through a predominantly dystopian lens – including damning criticism of the military governments. What is required, rather, is to understand (sic) how and why many people in the Sahel continue to interpret the developments
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 29/05/2026
4/6 “Hope in the Shadow of Terror: The Misunderstood Upheaval in the Sahel”. Fundamentally, I assume that no one can seriously predict where the current developments in Mali, #BurkinaFaso and #Niger will end. What seems clear to me, however, is that it is not productive
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 29/05/2026
3/6 And it is precisely this gap between internal and external perceptions, which has persisted for years, that forms the starting point for an article I have published on german in the current issue of @blaetter.bsky.social under the title
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 29/05/2026
2/6 For even though many people remain unsettled in the wake of the devastating series of terrorist attacks on 26 April, they nevertheless emphasise the spirit of self-assertion – despite the constant attacks on civilian infrastructure (tankers, buses, power grids, bridges, etc.).
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 29/05/2026
1/6 According to international media and think tanks, the collapse of the military government in #Mali is now only a matter of weeks or months. Yet once again, it is striking how much external and internal analyses of developments in Mali and the #Sahel diverge. www.blaetter.de/ausgabe/2026...
blaetter.de
Hoffnung im Schatten des Terrors
Westliche Sicherheitsexpert:innen betonen schon länger, der Sahel sei zum globalen Epizentrum dschihadistischer Gewalt geworden. Doch die Entwicklungen dort sind keineswegs so eindimensional, wie dies...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
10/10 Wenn westliche Länder und/oder Medien derart unverblümt Terrorgruppen begünstigen (die JNIM gehört zu Al Qaida - Stichwort 9/11!), dann dürfte einmal mehr die Wut nachvollziehbar werden, die sich im #Sahel u.a. gegen die franz. Regierung (nicht die Bevölkerung!) richtet.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
9/10 (mit weit über 1 Mio. Zugriffen monatlich) erklärte FLA-Führer #AlghabassagIntalla, dass sich das Bündnis gegen die "Feinde auf unserem Territorium" richten würde, obwohl die Tuareg-Bevölkerung mit max. 30% eine Minderheit unter vielen Minderheiten im Norden Malis ist.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
8/10 „Unser Problem ist politischer Natur“, erklärte er, und „[wir] haben die Intervention Russlands zur Unterstützung der Junta negativ bewertet.“ Und in einem Interview (www.jeuneafrique.com/1794461/poli...) mit dem französischsprachigen Nachrichtenportal Jeune Afrique
jeuneafrique.com
Alghabass ag Intalla (FLA) : « Si les Russes n’avaient pas négocié avec nous, leur sort aurait été fatal »
Jeune Afrique a rencontré Alghabass ag Intalla, le chef du Front de libération de l’Azawad (FLA), après la prise de Kidal. Dans cet entretien exclusif, le leader touareg défend son alliance avec les j...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
7/10 am 29. April in Paris bekräftigte #MohamedElmaouloudRamadane, Sprecher der FLA, dass „das Regime früher oder später fallen wird“. Die Ziele der Gruppen sind klar: die Städte #Gao, #Timbuktu und #Menaka einzunehmen und vor allem die Russen zum Abzug zu bewegen.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
6/10 nahezu täglichen Angriffen auf die zivile Versorgungsinfrastruktur eines gesamten Landes). So heißt es in einem Text der Medienplattform afrique XXI (afriquexxi.info/Attaques-au-...): In einem Interview mit der AFP
afriquexxi.info
Attaques au Mali. « Une secousse monumentale dans l’histoire malienne » - Entretien
Le 25 avril, plusieurs villes du Mali, dont la capitale, Bamako, ont simultanément été attaquées par deux groupes rebelles, le Jnim et le FLA. L’un des membres éminents de la junte militaire, au (…)
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
5/10 Um so bemerkenswerter ist, dass der Pressesprecher der Tuareg-Separatisten von Paris aus die Öffentlichkeitsarbeit für die neue Allianz vorantreibt - anstatt ohne Umschweife verhaftet zu werden (als Mitverantwortlicher eines Anschlags mit dutzenden Toten sowie laufenden,
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
4/10 Verantwortlich für die aktuellen Angriffe (inkl. des Großanschlags am 26.04.) ist ein Bündnis aus separatistischen Tuareg-Rebellen der #FLA (das aber über wenig Rückhalt in der Tuareg-Bevölkerung verfügt) und das dschihadistische, zu Al Qaida gehörige Terrornetzwerk #JNIM.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
3/10 zumal dschihadistische Terrorgruppen ihre Angriffe auf die zivile Versorgungsinfrastruktur der Hauptstadt #Bamako intensiviert haben (Angriffe auf Tanklaster, Lastwagen, (Klein-)Busse, Hochspannungsleitungen etc – glücklicherweise meist ohne Personenschaden).
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
2/10 aber nicht zu dem von (westlichen) Medien einmal mehr prophezeiten Sturz der weiterhin von großen Teilen der Bevölkerung unterstützten Militärregierung geführt (olafbernau.de/2026/05/06/0...). Wie es grundsätzlich weitergeht, ist weiterhin offen,
olafbernau.de
05.05.2026 | Mali: Vorläufige Stabilisierung – trotz fundamentaler Erschütterung. (Vorort-)Einschätzungen zur jüngsten Terrorwelle am 25.04.2026. – Olaf Bernau
Dieser Werkstattbericht enthält verschiedene Beobachtungen, die ich in der Woche nach den Terroranschlägen vom 25.04.2026 in der malischen Hauptstadt Bamako gemacht habe. Im Zentrum stehen nicht zuletzt Wahrnehmungen aus der Bevölkerung – vor allem deshalb, weil sie erheblich von der Berichterstattung und Kommentierung internationaler Medien abweichen.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/05/2026
1/1 Vor einem Monat wurde #Mali von einer bis dahin beispiellosen Terrorserie erschüttert, bei der unter anderem der malische Verteidigungsminister Sadio Camara durch einen Selbstmordanschlag ums Leben kam. Die auf das gesamte Land verteilten Anschläge haben die Menschen zutiefst verunsichert,
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 06/05/2026
3/3 This is also shown by the 2025 Mali-Mètre of the @FESonline: Even in the northern regions, a majority favors the unity of the country on many issues: www.fes.de/referat-afri.... The West should stop viewing Mali as a chessboard—no matter what Russia does.
fes.de
Mali-Mètre
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 06/05/2026
2/3 This is because the freedom of movement afforded to armed groups in the north primarily facilitates attacks in the rest of the country. Furthermore, the so-called Tuareg separatists do not enjoy a majority, not even in the north, where they make up at most 30% of the population.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 06/05/2026
1/3 There are many reasons to criticize Russian policy. But the capture of #Kidal by a coalition dominated by jihadists (FLA-JNIM) is first and foremost a defeat for the people of #Mali, not for Russia, as @ulflaessing.bsky.social suggests. www.tagesschau.de/video/video-...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/11/2025
Während französische Medien weiter (leicht geifernd) spekulieren, ob und wann das Terrornetzwerk #JNIM die Macht übernehmen könnte, zeichnen #malische Wissenschaftler:innen ein ungleich genaueres Bild der Lage – ohne deshalb sonderlich optimistisch zu sein: theconversation.com/bamako-is-un...
theconversation.com
Bamako is under pressure, not under siege: the difference and why it matters
Bamako is under immense pressure, but not under an effective siege.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/11/2025
4/4 Schließlich: Auch malische Wissenschaftler:innen sind skeptisch und werfen westl. Medien und Beobachter:innen vor, das Kräfteverhältnis zwischen Terrorgruppen und malischer Armee falsch einzuschätzen - und die Resilienz der malischen Bevölkerung ohnehin. theconversation.com/le-mali-bien...
theconversation.com
Le Mali bientôt sous contrôle djihadiste ? Analyse d’une rhétorique alarmiste
Au Mali, les djihadistes du JNIM s’en prennent à l’approvisionnement en carburant de Bamako, mais de là à s’emparer de la ville et de l’ensemble du pays, il y a un pas qu’ils semblent encore très loin...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/11/2025
3/4 lehnt Salafisten scharf ab. Es ist seit Jahrzehnten ein Kardinalfehler westlicher Beobachter:innen, bezüglich des #Sahel über Religion nur im Kontext der #Dschihadisten zu reden, nicht aber zu erkennen, dass die Sahelländer zwar modern, nicht aber im westlichen Sinne säkular sind.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/11/2025
2/4 Denn anders als in #Niger ist die Verankerung des #Salafismus in Mali schwach. Die alten, eher sufistisch orientierten Bruderschaften sind weiterhin ungleich stärker, und ihnen folgen bis heute Millionen. Auch der Prediger #OusmaneMadaniHaidara – ebenfalls mit Millionenanhang –
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 26/11/2025
1/4 Es bleibt mir schleierhaft, wie Ulf Laessing zu seinem Fazit kommt, dass "die Salafisten...gewonnen" hätten. Ich kenne niemand in #Mali, auch keine Oppositionellen, der diesen Satz so unterschreiben würden. Auch religionssoziologisch nicht zeit.de/2025/49/mali... via @zeitonline
zeit.de
Mali: Sie wollen die Scharia
Vom Westen verlassen, von Dschihadisten bedroht, von der Armee unterdrückt: Die Lage in Mali ist verzweifelt. Wer kann helfen – oder braucht es einen Deal mit Al-Kaida?
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
9/9 leben rund 600.000 Menschen unter extrem prekären Bedingungen, was eine der vielen Ursachen ist, weshalb sich gerade junge Leute den Protesten gegen westliche Dominanz bzw. gegen eine als ungerecht erlebte Weltordnung angeschlossen haben.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
8/9 zwischen Flughafen und der Innenstadt von #Dakar berichtet würde, sondern auch von den Außenbezirken, wo die Menschen bzw. ihre Gefährte in der Regenzeit im Matsch versinken und/oder stundenlang im Stau stehen. Denn selbst im scheinbar europäisch geprägten Dakar
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
7/9 zur Berliner Konferenz 1884/1885 wecken dürften, als die Großmächte ihre Einflusssphären auf dem afrikanischen Kontinent absteckten. Just an diesen Punkten wäre es gut, wenn die Geschichte in anderen Begrifflichkeiten weitererzählt würde. Und wenn nicht nur von den funkelnden Autobahnen
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
6/9 dem Index der menschlichen Entwicklung. 40% der Menschen leben in Armut, 18% in extremer Armut. Gerade mal 50 bis 55% haben Zugang zu Strom und fließend Wasser. Wenn das mal kein Grund ist, wütend zu sein - gerade im Kontext von taxierenden Blicken, die bei nicht wenigen Assoziationen
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
5/9 Umgekehrt wird in Europa immer wieder unterschätzt, wie mies sich seine Erfolgsbilanz aus Sicht der Leute in West- und Zentralafrika darstellt: Frankreich ist seit dem 17. Jahrhundert auf dem Territorium des heutigen Senegals präsent, aber das Land belegt den 169. Platz (von 191 Ländern) auf
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
4/9 Hinzu kommt, dass in Europa viel zu wenig berücksichtigt wird, dass #China in Ländern wie Senegal, #Mali oder #Niger nicht geliebt, dafür aber geschätzt wird, seit Jahren auf eine Weise in Infrastruktur zu investieren, die es den Ländern erlaubt, sich ökonomisch weiter zu entwickeln.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
3/9 sich selbst und seinem Schicksal zu überlassen. Denn das hieße letztlich auch, die Region China, Russland und anderen auf dem Silbertablett zu servieren." Genau dieser taxierende und objektivistische Blick ist es, der viele Menschen in West- und Zentralafrika buchstäblich zur Weißglut treibt.
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
2/9 Doch dann wird schnell die Frage gestellt: "Was müssten Deutschland und Europa tun, damit ihnen die Region nicht völlig entgleitet?" Zudem heißt es ganz am Ende des Beitrags: "Es wäre fahrlässig, und den deutschen und europäischen Interessen nicht dienlich, das strategisch wichtige Westafrika
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 02/08/2025
1/9 Zu Recht weist Kai Küstner darauf hin, dass Frankreich ökonomisch längst keine dominierende Rolle mehr in #Senegal und #Westafrika spielt. Passend hierzu zitiert er anfangs einen jungen Mann, der bezüglich Frankreichs Truppenabzug von "Würde" spricht. www.deutschlandfunk.de/westafrika-f...
deutschlandfunk.de
Westafrika: Wer füllt das Vakuum nach Frankreichs Rückzug?
Frankreich gab im Senegal seine letzten Militärstützpunkte in Westafrika auf. Ist es klug, wenn Europa sich in der Region nicht mehr engagiert?
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/07/2025
Kein Widerspruch - mit geht es lediglich darum, jede einzelne "Not" immer wieder im Gesamtkontext zu sehen. Natürlich müsste niemand in Gaza hungern und natürlich könnte die Not in kürzester Zeit beseitigt werden. Aber auch in Nigeria müsste eigentlich niemand hungern, wenn nur der Wille da wäre...
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olafbernau @olafbernau.bsky.social · 31/07/2025
Es ist unausweichlich, dass die Welt auf das schaut, was derzeit in Gaza passiert. Aber die weltweiten Hungerkatastrophen sollten deshalb nicht aus dem Blick geraten. Mit derzeit 45,4 Millionen leben die meisten unterernährten Menschen in #Nigeria: taz.de/Krise-in-Nig...
taz.de
Krise in Nigeria: Im Land des Hungers
Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Unterernährte als in Nigeria. Hilfswerke warnen jetzt: Die große Krise kommt erst noch.
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