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Kelly Laubinger

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CEO @SintiUnionSH Aktivistin

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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 13/10/2025
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Nachgedacht, zugestimmt, geweint, gelacht,… . Absolute Leseempfehlung für „Alles auf Anfang“ von @hadijaho.bsky.social & @maxczollek.bsky.social Hier gibts auch eine Leseprobe: www.fischerverlage.de/buch/max-czo...
Buch „Alles auf Anfang“ von Hadija Haruna-Oelker & Max Czollek
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 29/05/2025
Unsichtbarmachung von Sinti und Roma bleibt Staatsräson der Bundesregierung Der letzte&bisher einzige Amtsinhaber hat bereits im letzten Jahr entschieden,das Amt nicht fortführen zu wollen. Die Bundesregierung nutzt somit die Lücke&schafft mit der fehlenden Neu-Besetzung die Stelle de facto ab.
Unsichtbarmachung von Sinti und Roma bleibt Staatsräson der Bundesregierung 

Die neue Bundesregierung besetzt das Amt der:des Beauftragten für Sinti und Roma nicht neu. 
Und der Koalitionsvertrag glänzt durch Nicht-Erwähnung der Gewalt an Sinti und Roma sowie durch das fehlende Bekenntnis zur historischen Verantwortung gegenüber Sinti und Roma.

Die Bundesregierung hat laut Presseberichten entschieden: Es wird keine Neubesetzung des:der Beauftragte:n der Bundesregierung für das Leben von Sinti und Roma und den spezifischen Rassismus gegenüber Sinti und Roma geben. Gemeinsam mit der Nicht-Erwähnung der historischen Verantwortung gegenüber Sinti und Roma und der Unsichtbarmachung der strukturellen Gewalt an Sinti und Roma im aktuellen Koalitionsvertrag reiht sich dieser politische Skandal in den politischen Offenbarungseid der aktuellen Bundesregierung ein: Sinti & Roma werden bewusst politisch marginalisiert. 
Die fehlende Neubesetzung des Amtes und das systematische Verschweigen sind gewaltvolle Akte der Ignoranz - mit langer Tradition im Land der Täter:innen,das den Genozid an Sinti&Roma zu verantworten hat. Es zeugt von fehlendem historischen Bewusstsein und fortlaufender Ignoranz gegenüber Sinti&Roma, die seit Jahrhunderten rassistisch diskriminiert und strukturell ausgegrenzt werden - bis heute.
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 30/04/2025
Lifegoal: einmal so beschützt werden wie die Polizei ✨ Kannst Mist bauen und wirst bei der leisesten Kritik trotzdem beschützt als wärst du ein hilfloses Baby, das ohne liebevolle Umgebung nicht überlebensfähig wäre statt eine bewaffnete Institution mit Macht. Der Zeitungsausschnitt ist hierbei ⬇️
TAZ: CDU sieht „unanständige Angriffe“ auf die Polizei

Die Neuköllner CDU übt aber noch weitere Kritik an dem Bericht – und fordert, diesen nicht zu überarbeiten, sondern gänzlich und endgültig zurückziehen. Der Bericht enthalte „methodische Mängel“ und „völlig inakzeptable Forderungen nach Abschaffung der Sicherheitsbehörden“ sowie „unanständige Angriffe“ auf die Polizei, kritisiert CDU-Kreischef Falko Liecke.
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 03/04/2025
Bitte teilt den Aufruf, wir brauchen eure Hilfe! Skandal bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen: Deutschland entzieht sich seiner histor.Verantwortung&erwähnt Sinti& Roma kein einziges Mal! Gemeinsamer Beitrag mit: @maxczollek.bsky.social @gildasahebi.bsky.social @arnesemsrott.bsky.social
Skandal bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen:
Deutschland entzieht sich seiner historischen Verantwortung und erwähnt Sinti und Roma kein einziges Mal!Als Nachfahren von Überlebenden des Völkermords an den Sinti und Roma sowie Jüdinnen:Juden sowie weiterer Verbündeter, ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Verhandler:innen der aktuellen Koalitionsverhandlungen auf eine bisherige Leerstelle aufmerksam zu machen: Sinti und Roma werden laut den von FragDenStaat veröffentlichten Koalitionsverhandlungspapieren vom 24.03.2025 nicht einmal erwähnt.
Sinti und Roma wurden ebenso wie Jüdinnen:Juden in der Zeit des Nationalsozialismus systematisch verfolgt und ermordet.Deutschland trägt eine historische Verantwortung im Kampf gegen den historisch tradierten spezifischen Rassismus gegenüber Sinti und Roma und Antisemitismus und für den Schutz von Jüdinnen:Juden sowie Sinti und Roma. Dennoch wurden Sinti und Roma nicht erwähnt.
Die anhaltende Unsichtbarmachung ist ein spezifischer Aspekt des historisch tradierten spezifischen Rassismus gegenüber Sinti und Roma.Wir, Max Czollek und Kelly Laubinger, Nachfahren unterschiedlicher verfolgter Gruppen des Völkermords, fordern gemeinsam mit weiteren Verbündeten die Verhandler:innen der aktuellen Koalitionsverhandlungen auf: 
Sinti und Roma sollten gerade in Bezug auf den Völkermord und den historisch tradierten spezifischen Rassismus gegenüber Sinti und Roma gleichberechtigt neben Jüdinnen:Juden sowie dem Antisemitismus benannt werden.
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 19/10/2024
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internationalen Linken. Unser Antifaschismus in seiner emanzipatorischen Geschichte muss Solidarität wieder aufnehmen. Wir haben im Antifaschismus eine gemeinsame Linie der Unterdrückung, die Menschen weltweit erfahren. Diese Unterdrückung dürfen wir nicht selbst zersplittern und nicht zersplittern lassen. Wir müssen unsere Solidarität, unseren Widerstand und unsere Empathie in der Welt halten.
Unsere Familien haben sich als Überlebende von Buchenwald einen Schwur gegeben. „Nie wieder“ bedeutete dabei, dass die Überlebenden am 19. April 1945 eine Gedenkfeier für die Toten des Lagers abhielten. Die Überlebenden waren u.a. österreichische, polnische & ungarische Häftlinge, darunter Roma & Sinti, Juden & Jüdinnen. DER SCHWUR „NIE WIEDER“ LAUTETE: WIR WERDEN DEN KAMPF ERST AUFGEBEN, WENN DER LETZTE SCHULDIGE VOM GERICHT ALLER NATIONEN VERURTEILT IST. DIE ENDGÜLTIGE ZERSCHMETTERUNG DES NAZISMUS IST UNSERE LOSUNG.DER AUFBAU EINER NEUEN WELT DES FRIEDENS UND DER FREIHEIT IST UNSER IDEAL.“ Diesem Schwur können UND müssen wir als Feministinnen und Antifaschistinnen neuen Inhalt geben.”

Wir trauern.
Wir trauern um die Ermordeten.
Wir trauern um die Hoffnung.
Wir trauern um zerbrochene Bündnisse.
Und doch stehen wir heute hier gemeinsam – für das Leben und gegen den Tod.

Station 4: Abschluss
Am Israel chaim!
Es lebe das Leben!
Feminism unlimited!
Alerta Antifascista!”
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 19/10/2024
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Juden & Jüdinnen & ihren Verbündeten & Freund:innen in ihrer Bedrohung. Wir sind traurig & trauern. Wir trauern nicht nur um die Menschen, die wir zuvor genannt hatten. Wir trauern auch um die verlorene Hoffnung. Die Bündnisse, die über Jahre mit vermeintlichen Verbündeten aufgebaut wurden, wurden gesprengt. Diese Bündnisse – wir hielten sie für unerschütterlich. In bisherigen Krisen gaben sie uns viel Hoffnung und Kraft. Heute stehen wir hier ohne sie, weil man Gleichzeitigkeiten – gleichzeitige Trauer sowohl für Menschen in Israel als auch in Gaza sowie seit einigen Tagen auch um die zivilen Opfer in Libanon – nicht aushalten konnte. Wir trauern daher heute auch um gesprengte Bündnisse & verlorene Freund:innen im antifaschistischen & feministischen Kampf.
Station 3: Widerstand in hoffnungsloser Zeit Wir beide stehen hier als Nachfahren von Holocaust-Überlebenden. Leah, als jüdische Nachfahrin von Shoa Überlebenden und ich als Sinteza & Enkelin von Holocaust-Überlebenden– unsere beiden Familien wurden in der NS-Zeit ausnahmslos verfolgt, deportiert und größtenteils ermordet, weil sie Jüdinnen und Juden oder Sinti waren Wir leben, weil unsere Familien & Angehörigen sich in hoffnungsloser Zeit solidarisch im Widerstand verbündet haben.“
„Widerstand bedeutete auch, weiterzuleben, obwohl die eigenen Familien grausam ermordet wurden, das Leben zu genießen, nicht aufzugeben. Das Instagram-Profil Ruth_lol schrieb kürzlich: „You may have killed our ancestors, but we bring them everywhere we go.“ Auf Deutsch: „Ihr habt vielleicht unsere Vorfahren getötet, aber wir tragen sie überall mit uns.“ Ihre Geschichten weiterzutragen, das ist unser bedingungsloser Widerstand. Widerstand bedeutet auch immer wieder ihre Namen zuNennen wie beispielsweise heute Morgen am Brandenburger Tor, als die Namen der Geiseln und Ermordeten vom Massaker des 7.10. verlesen wurden. Widerstand gab es durch die ganze Geschichte der Menschheit. Wir erinnern uns an den Aufstand von Spartakus. An den Aufstand der Sklav:innen in Haiti. An die Aufstände der Namos. & an die Aufstände der Hereros. Widerstand garantiert nicht das Überleben. Auch nicht Solidarität. Aber Widerstand und Solidarität sind notwendig, um überhaupt unser Menschlich-Sein zu behaupten. Es bedarf des gemeinsamen Widerstands und der Solidarität von Vielen miteinander ohne eine Hierarchisierung vorzunehmen. Wir müssen nicht einmal befreundet sein, um gemeinsam gegen strukturelle Diskriminierungsformen zu kämpfen. Erst durch die gemeinsame Solidarität erschaffen wir unsere Resilienzen und können dadurch Hoffnung entwickeln. Hoffnung, die wir so dringend brauchen für unsere Kämpfe.Es geht nicht um ein Verharren in Hoffnung ohne zu Handeln. Es muss um eine Erneuerung des feministischen Versprechens geben. Dafür stehen wir hier von Feminism Unlimited. Einem Feminismus, der sich darauf besinnt, sich für die Belange und die Möglichkeit der Emanzipation aller Frauen einzusetzen, unabhängig ihrer Herkunft und Zugehörigkeit. Wir müssen lernen, Rechtsextremismus, Islamismus und Terrorismus gleichzeitig und zusammen verwoben zu denken und dagegen zu kämpfen. Aus einer jüdischen antifaschistischen und widerstandsbewussten Familie kommend, sind mir weder die gegenwärtigen Verwerfungen und Spaltungen als auch die Angriffe auf die eigene Person fremd. Wir müssen ins Handeln kommen: In Form von Solidarität mit Allen, mit Israelis, Juden:Jüdinnen, Palästinenser:innen, Roma, Sinti, Kurd:innen, Jesiden, Iraner:innen, Afghan:innen uvm., die verfolgt, diskriminiert und von Gewalt getroffen sind. Die Solidarität mit Allen war immer auch ein Moment der
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 19/10/2024
Gemeinsame Rede von Leah Carola Czollek ( @lcczollek.bsky.social ) & mir auf der Demo „Für das Leben - gegen den Tod“ der Initiative Feminism Unlimited anlässlich des 7.Oktobers ⤵️Fortsetzung der Rede in der Kommentarspalte
Gemeinsame Rede von Leah Carola Czollek & Kelly Laubinger  auf der Demo „Für das Leben - gegen den Tod“  anlässlich des 7.OktobersStation 1: 7. Oktober Massaker der Terrororganisation Hamas: Der 7. Oktober 2023 ist mit dem Massaker der Terrororganisation Hamas in Israel eine Zäsur für Jüdinnen & Juden in Israel und weltweit. Es ist ein Tag, der für immer in unserem kollektiven Gedächtnis tief verankert sein wird. 1.200 Menschen wurden von der Hamas in Israel getötet. Vergewaltigung & seualisierte Gewalt von Frauen, Folter, Körperverletzungen wurden von der Terrororganisation selbst medial verbreitet. 240 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt, gefoltert, viele mittlerweile getötet. Getroffen sollten Juden & Jüdinnen werden. Getroffen wurden Juden, Jüdinnen, POC, Drusen, Beduininnen, Palästinenserinnen, Christinnen, Muslim*innen sowie Menschen, die sich seit Jahren für die Verständigung und Frieden zwischen Israel und dem Gaza-Streifen einsetzen. Der 7. Oktober 23 hat in seinen Folgen alle Dämme brechen lassen, aus denen Antisemitismus wie ein ekliger Strom quillt.Strom quillt.
Islamistische Gewalt ist geprägt durch eine Zerstörungswut, eine Vernichtungsabsicht von Israel, durch menschenverachtendes Agieren. Die islamistische Gewalt zeigt auf, dass diese Gewalt uns am Ende des Tages alle trifft. Sie spaltet nicht nur nach Ethnien, nach Herkünften, nach Geschlecht, nach LGBTQIA+ und/oder Religionszugehörigkeit. Sie zielt darauf ab, die Gesellschaft auseinander zu reißen. Unsere Lösung muss daher Solidarität sein – unabhängig von Sympathien und der eigenen Zugehörigkeit. Auch in Deutschland ist die Reaktion von Empathielosigkeit gegenüber Israel & gegenüber Juden & Jüdinnen erschütternd. Antisemitismus in jeder Form scheint stärker zu sein als empathisch Menschen gegenüber zu sein, die Antisemitismus erleben. Dabei wird in Bezug auf Israel die Vielfalt jüdischen Lebens geleugnet. Antisemitismus trifft aber mit mörderischer Gewalt alle Menschen, die in Israel leben & auch Juden & Jüdinnen auf derGanzen Welt .
Seit dem 7. Oktober fühlen sich Jüdinnen und Juden einsamer als je zuvor. Diese Erfahrungen der Ausgrenzung & des Nicht-Mitdenkens kennen nicht nur Jüdinnen & Juden, sondern auch Sinti & Roma, die seit jeher in anti-rassistischen & antifaschistischen Kreisen sehr häufig nicht mitgedacht oder sogar exkludiert werden. Beide Gruppen teilen eine Geschichte der Einsamkeit im Kampf gegen strukturelle Diskriminierung und sind trotz der Unterschiedlichkeit historisch eng miteinander verbunden.

Station 2: Trauer: Wir gedenken der ermordeten Menschen, der Geiseln, die verschleppt und gefoltert wurden und werden. Und wir sind in Verbundenheit mit ihren Angehörigen in Israel und weltweit. Worum trauern wir? Wir trauern um die Menschen, die am 7. Oktober 2023 ermordet wurden. Um alle Anderen haben wir Angst: um die verschleppten Geiseln, um die Hinterbliebenen in ihrer Verzweiflung,um
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Kelly Laubinger @kellylaubinger.bsky.social · 19/10/2024
Gemeinsame Rede von Leah Carola Czollek ( @lcczollek.bsky.social ) & mir auf der Demo „Für das Leben - gegen den Tod“ der Initiative Feminism Unlimited anlässlich des 7.Oktobers ⤵️Fortsetzung der Rede in der Kommentarspalte
Gemeinsame Rede von Leah Carola Czollek & Kelly Laubinger  auf der Demo „Für das Leben - gegen den Tod“  anlässlich des 7.OktobersStation 1: 7. Oktober Massaker der Terrororganisation Hamas: Der 7. Oktober 2023 ist mit dem Massaker der Terrororganisation Hamas in Israel eine Zäsur für Jüdinnen & Juden in Israel und weltweit. Es ist ein Tag, der für immer in unserem kollektiven Gedächtnis tief verankert sein wird. 1.200 Menschen wurden von der Hamas in Israel getötet. Vergewaltigung & seualisierte Gewalt von Frauen, Folter, Körperverletzungen wurden von der Terrororganisation selbst medial verbreitet. 240 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt, gefoltert, viele mittlerweile getötet. Getroffen sollten Juden & Jüdinnen werden. Getroffen wurden Juden, Jüdinnen, POC, Drusen, Beduininnen, Palästinenserinnen, Christinnen, Muslim*innen sowie Menschen, die sich seit Jahren für die Verständigung und Frieden zwischen Israel und dem Gaza-Streifen einsetzen. Der 7. Oktober 23 hat in seinen Folgen alle Dämme brechen lassen, aus denen Antisemitismus wie ein ekliger Strom quillt.Strom quillt.
Islamistische Gewalt ist geprägt durch eine Zerstörungswut, eine Vernichtungsabsicht von Israel, durch menschenverachtendes Agieren. Die islamistische Gewalt zeigt auf, dass diese Gewalt uns am Ende des Tages alle trifft. Sie spaltet nicht nur nach Ethnien, nach Herkünften, nach Geschlecht, nach LGBTQIA+ und/oder Religionszugehörigkeit. Sie zielt darauf ab, die Gesellschaft auseinander zu reißen. Unsere Lösung muss daher Solidarität sein – unabhängig von Sympathien und der eigenen Zugehörigkeit. Auch in Deutschland ist die Reaktion von Empathielosigkeit gegenüber Israel & gegenüber Juden & Jüdinnen erschütternd. Antisemitismus in jeder Form scheint stärker zu sein als empathisch Menschen gegenüber zu sein, die Antisemitismus erleben. Dabei wird in Bezug auf Israel die Vielfalt jüdischen Lebens geleugnet. Antisemitismus trifft aber mit mörderischer Gewalt alle Menschen, die in Israel leben & auch Juden & Jüdinnen auf derGanzen Welt .
Seit dem 7. Oktober fühlen sich Jüdinnen und Juden einsamer als je zuvor. Diese Erfahrungen der Ausgrenzung & des Nicht-Mitdenkens kennen nicht nur Jüdinnen & Juden, sondern auch Sinti & Roma, die seit jeher in anti-rassistischen & antifaschistischen Kreisen sehr häufig nicht mitgedacht oder sogar exkludiert werden. Beide Gruppen teilen eine Geschichte der Einsamkeit im Kampf gegen strukturelle Diskriminierung und sind trotz der Unterschiedlichkeit historisch eng miteinander verbunden.

Station 2: Trauer: Wir gedenken der ermordeten Menschen, der Geiseln, die verschleppt und gefoltert wurden und werden. Und wir sind in Verbundenheit mit ihren Angehörigen in Israel und weltweit. Worum trauern wir? Wir trauern um die Menschen, die am 7. Oktober 2023 ermordet wurden. Um alle Anderen haben wir Angst: um die verschleppten Geiseln, um die Hinterbliebenen in ihrer Verzweiflung,um
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