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Martin Anton Müller

@encore.at
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Literaturwissenschaftler. Bewege mich zwischen Gedrucktem und Digitalem – und in Wien. #ArthurSchnitzler, vor allem schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at und wienerschnitzler.org. #ElsaPlessner kommt 2027! Pronomen: Du/Dir/Dich

PostsRepliesMedia
Martin Anton Müller @encore.at · 03/10/2026
Schon im ausgewählten Buchhandel!
Foto des Buches in freier Wildbahn
230
Martin Anton Müller @encore.at · 01/10/2026
Der Stempel gibt mir den Rest. Postamt 137 in Wien im Jahr 1911? Ich finde nicht, wo das genau gewesen sein soll. Liste der Postämter: www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/perio... Der Stempel: schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02047.html
Rundstempel mit dem Text "/1 Wien 137" leserlich über einer 5 Heller Briefmarke
152
Martin Anton Müller @encore.at · 01/10/2026
Wir arbeiten weiter an der hausgenauen Erfassung der Poststempel. Nun kann man die Karte auf Postwege innerhalb Wiens filtern. Ich hätte es mir anders vorgestellt, aber die Achse nach Rodaun dominiert alles. schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/correspactio... #ArthurSchnitzler #LitWiss #DataViz
Screenshot. Eine Karte von Wien mit Linien, die vor allem ein Dreieck zwischen Rodaun, Währung und dem 1. Bezirk aufspannen
081
Martin Anton Müller @encore.at · 01/10/2026
#AlexanderMoissi liest das »Schlaflied für Miriam« von #Beer-Hofmann: Wer da noch schlafen kann, dem ist nicht zu helfen! www.mediathek.at/onlineausste...
Die verlinkte Illustration, mit Skizze von Moissi und dem Text
383
Martin Anton Müller @encore.at · 01/10/2026
In der #PersonenDerModerneBasis sind nun alle Texte der #Fackel von #KarlKraus enthalten. Und weil es eine einfache Export-Funktion gibt, kann nun jeder sich einfach eine Literaturliste zusammenstellen, nur so als Gedanke. (Danke an @hortderrepublik.bsky.social und @csae8092.bsky.social).
Screenshot eines riesigen bunten Netzwerks mit einem fetten orangen Punkt links: Das sind die Fackel-Texte
070
Martin Anton Müller @encore.at · 29/09/2026
… diese Karte von #Wien, die detailliert Bewegungsfelder in der Stadt erkennbar macht. Und ich finde, das wird grad ganz chic. Deswegen verhalte ich mich hier so still. #DataViz #LitWiss #ArthurSchnitzler @bem-bel.bsky.social schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/correspactio...
2141
Martin Anton Müller @encore.at · 29/09/2026
…dass wir uns ein Verzeichnis der Postämter heraussuchten: www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/perio... und nun verorten wir auch die Poststempel genau. Die Briefe bekommen also richtige Tracking-Routen. Das klappt in der Anzeige noch nicht ganz. Aber es entsteht gerade…
Screenshot der Karte in Überlieferung https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01318.html mit drei Punkten auf dem Wiener Stadtplan
1130
Martin Anton Müller @encore.at · 29/09/2026
Vermutlich fragt sich niemand, warum ich mich gerade so still verhalte. Der Grund ist: Wir arbeiten gerade unsere Daten um und gehen alle 2500 Poststempel durch. Der Auslöser war, dass ich in einer gedruckten Briefausgabe die Markierung sah, wenn etwas nach Poststempel datiert wurde.
Foto einer Stelle aus Anton Kippenberg/Stefan Zweig, Text: »[77] Stefan Zweig an Anton Kippenberg, Semmering,
26. Januar 191I
[Poststempel]«
1151
Martin Anton Müller @encore.at · 25/09/2026
Das digitale #Tagebuch von #ArthurSchnitzler hat nun einen neuen Kalender bekommen, der auch Briefe von Schnitzler anzeigt und eine Wochenansicht mit den erwähnten Personen u.ä. hat. Aber probiert selbst: schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/calendar.htm... #LitWiss
Screenshot der verlinkten Seite
0111
Martin Anton Müller @encore.at · 18/09/2026
Ich schreibe an einem Aufsatz und habe einen Titel, der mir gefällt, aber der ist leider englisch. Muss ich jetzt den ganzen Aufsatz auf englisch schreiben?
Screenshot aus der Textverarbeitung mit dem Text: »Gaby vs. Karla. An Austrian Celebrity Death Match«
130
Martin Anton Müller @encore.at · 11/09/2026
Wer den Theaterdruck (geänderte Fassung!) des 1. Stücks von #ArthurSchnitzler lesen will, kann das nun. Das #FreieDeutscheHochstift hat mir die Fassung in Hofmannsthals Bibliothek gescannt (CC0) übermittelt. Also ist es ab sofort auf archive.org und #WikimediaCommons. archive.org/details/schn...
Das Titelblatt des gescannten Buches
0113
Martin Anton Müller @encore.at · 09/09/2026
In den nächsten Stunden wird die Korrespondenz von #ArthurSchnitzler mit #GustavSchwarzkopf auf den vierten Platz vorrutschen. schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/tocs.html
Screenshot der verlinkten Seite (Lasche Tabelle, sortiert nach Umfang): Man sieht, dass von Salten 454 Briefe vorliegen und Schwarzkopf bei 440 liegt
040
Martin Anton Müller @encore.at · 09/09/2026
Der Name des Fotografen »Fr.[iedrich] Hochreiter« findet sich auf einer Postkarte, die #ArthurSchnitzler 1902 versandte. 1910 verwendete er den Namen »Friedrich Hofreiter« für den Fabrikanten in #DasWeiteLand. Vielleicht Zufall, eher nicht.
Die Postkarte mit einer Fotografie von Windischgarsten. In der rechten unteren Ecke des Motivs steht: »Fr. Hochreiter«
060
Martin Anton Müller @encore.at · 09/09/2026
Aus einer Laune heraus habe ich die KI gebeten, er solle mir die Buchausgabe des Briefwechsels #OttoBrahm – #ArthurSchnitzler als Einzeldateien anlegen. Dann habe ich ihn die Briefe abgleichen lassen mit der existierenden Abschrift im Nachlass – und er findet gleich einmal 20 neue Briefe!
Screenshot mit dem Text: 426 Dateien insgesamt, alle wohlgeformt. Die 20 neuen, bisher unveröffentlichten Briefe sind angelegt (L04977–L04996), inkl. korrektem Empfänger bei dem einen Sonderfall: L04996 vom 28.10.1913 geht an Ludwig Brahm (Ottos Bruder, nach dessen Tod) statt an Otto — passenderweise genau der Brief, in dem Schnitzler um die Rückgabe/Abschrift seiner 16 Jahre Briefe an Otto Brahm bittet, was auch erklärt, warum diese Typoskript-Sammlung überhaupt existiert. Dieser eine hat keinen correspContext-Verweis auf correspondence_10986, da er nicht zur eigentlichen Otto-Brahm-Korrespondenz gehört.

Damit ist der Abschrift-Abgleich abgeschlossen: 87 Briefe verbessert, 7 zuvor fehlende ergänzt, 20 komplett neue (unveröffentlichte) Briefe hinzugekommen.
151
Martin Anton Müller @encore.at · 07/09/2026
Nach nur zwei Monaten kam ein lobendes Gutachten (siehe Bild) und die Förderzusage durch den #FWF. Der Edition von #ElsaPlessner im #Wallstein-Verlag steht nichts mehr im Weg! Selma Jahnke und ich freuen uns sehr! #LitWiss #OpenAccess @wallsteinverlag.bsky.social @fwf-at.bsky.social
Das voraussichtliche Covermotiv von Else Lott oder Fanny Zakucka: Kunstdruck. Eine junge Frau mit grauem Kleid und weißen Blumenblättern, die sie wie eine Wolke umfliegen. Ausschnitt aus dem Gutachten, Text: Die geplante Publikation enthält eine alle philologischen Standards souverän erfüllende
Edition (nahezu) des Gesamtwerks der bislang praktisch verschollenen Autorin Elsa
Plessner (1875–1932). Die aus einer jüdischen Familie stammende Novellistin und
Dramatikerin der Wiener Moderne war bislang nur Arthur Schnitzler-Spezialist:innen
namentlich bekannt, da sie in dessen Tagebuch einigemal erwähnt ist und da die beiden
Antragsteller:innen Plessners Briefe an Schnitzler im Jahre 2025 online zugänglich gemacht
haben. Diese Briefe sind sinnvollweise in vorliegendes Manuskript mit aufgenommen, um
hier ihr schriftstellerisches Werk zu ergänzen und zu kontextualisieren, eine Reihe von 15
Prosaskizzen und -novellen aus den Jahren 1896 bis 1900 sowie das Drama Die Ehrlosen
(1900). Mit diesen zeitgenössisch gedruckten, heute nur in ganz wenigen Exemplaren
erhaltenen Werken wird eine Autorin neu in die Öffentlichkeit gerückt, die sich in den
wenigen Jahren ihrer literarischen Aktivität als 20- bis 25-jährige Schriftstellerin einige
Aufmerksamkeit sicherte, mit ihrem 1901 uraufgeführten Stück Die Ehrlosen aber Empörung
über die Darstellung eines ›gefallenen Mädchens‹ erregte und dann weitgehend verstummte.
Mit der mustergültig aufbereiteten und kommentierten Edition wird Pionierarbeit geleistet und
die Grundlage gelegt für die vertiefte wissenschaftliche Beschäftigung mit einer Autorin, die
sich im männlich beherrschten Literaturbetrieb des Fin de siècle (vergeblich) zu etablieren
suchte, zeitgleich mit Schnitzler avantgardistische Formen wie den Inneren Monolog und
andere Mitteln interner Fokalisierung erprobte und dabei thematisch Tabus brach, indem sie
selbstbewusst weibliches Begehren literarisierte.
5355
Martin Anton Müller @encore.at · 28/08/2026
Die mexikanische Ausgabe der Einakter von #ArthurSchnitzler ist beeindruckend! Gratulation, Hugo Miranda! Ich darf den europäischen Versand der Belegsexemplare übernehmen.
Foto von 16 der erwähnten Bücher übereinandergestapelt in drei Türmen
051
Martin Anton Müller @encore.at · 28/08/2026
In der Josefstadt soll Schnitzler demnächst von Ildikó Gáspár aus der Komfortzone geholt werden. Ich bin zugegebenermaßen neugierig. www.derstandard.at/story/300000...
Screenshot: Bei Schnitzler ist jetzt die k.u.k.-Zeit wichtig, zu der das Stück spielt, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Wir wollen den Moment einfangen, in dem ein Krieg im Raum steht. Ich werde es mit Liedern aus Der Csárdásfürstin und kleinen Texten aus dem Wiener Kabarett kombinieren – also keine expliziten Dokumentartexte, sondern Zeitdokumente –, um Schnitzler aus der Komfortzone herauszuholen.
020
Martin Anton Müller @encore.at · 26/08/2026
Was stimmt, die Datierung von #ArthurSchnitzler auf den 18. Mai 1912 – oder der Poststempel vom 17. Mai 1912? – Die Leiden des Korrespondenzedierens.
Faksimile der Karte mit dem beschriebenen Phänomen
280
Martin Anton Müller @encore.at · 26/08/2026
Das Tagebuch von #ArthurSchnitzler und die Listen falsch, nur die nach Jahrzehnten verfasste Autobiografie richtig: Dieses Detail haben wir noch bei der Fahnenkorrektur in den Text ergänzt. www.ingentaconnect.com/contentone/p... #LitWiss
Screenshot aus dem verlinkten Text: In einem Fall dürften sowohl die Theaterliste als auch das Tagebuch falsch lie-
gen: Die Theaterliste erwähnt für den 14. Mai 1888, Schnitzler hätte ein Konzert
der Volkssänger Wenzel Seidl und Wilhelm Wiesberg besucht. Das scheint
durch die anderen für diesen Tag überlieferten Tätigkeiten unwahrscheinlich.
Im Tagebuch ist ein solcher Besuch für den 18. Mai 1888 festgehalten. In der
zeitgenössischen Presse lässt sich nur ein Auftritt für den 19. Mai belegen.
Das alleine würde nicht genügen, um den 19. als den ‚eigentlichen‘ Termin zu
bestimmen. Hier schafft die zeitlich am weitesten entfernte Quelle, Jugend in
Wien, die Korrektur15: Darin datiert Schnitzler den Abend beim Onkel, von
dem aus er im Tagebuch zum Konzert geht, eindeutig auf den 19. Die exakte
Datierung in der Autobiografie erklärt sich so, dass Schnitzler dafür nicht auf
das Tagebuch, sondern auf nicht erhaltene handschriftliche Notizen zurückgriff.
020
Martin Anton Müller @encore.at · 23/08/2026
Rüdiger Safranski liest gerade #ArthurSchnitzler, Der Weg ins Freie www.diepresse.com/41171358/man... (€)
Detail aus der gedruckten Zeitung mit der Textstelle: „... welches Buch Sie gerade lesen? Ich lese Arthur Schnitzlers „Der Weg ins Freie". Ich habe so eine schöne Ausgabe von diesem Roman, hatte ihn aber bisher noch nicht gelesen. Nachdem ich mich mit der Künstlichen Intelligenz he- rumgeplagt habe, ist es ein überirdi-
sches Vergnügen, so einen lebendigen
Text zu lesen.“
030
Martin Anton Müller @encore.at · 04/08/2026
Jetzt finde ich die Behauptung bei Ulrich Weinzierl wieder – mit Fußnote. Hurra! Aber sie verweist natürlich auf exakt die Stelle bei Lunzer ohne richtigen Beleg.
Screenshot aus Stefan Zweigs brennendes Geheimnis: lei Anstoß erregt.
Man sollte sich dabei vor Augen halten, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die Hälfte der Prostituierten »in Wien jünger als zwölf war und sie dennoch als lustvolle wie lasterhafte Verführerinnen der unschuldigen Männer angesehen wurdenạẠạịỊ03Anmerkungsapparat
011
Martin Anton Müller @encore.at · 01/08/2026
Heute 1300km entfernt, an der Küste von Norfolk
Sonnenuntergang
060
Martin Anton Müller @encore.at · 25/07/2026
Heute kommt der Sonnenuntergang früher
Korsika, Sonne verschwindet hinter Wolken, dacor Meer. Orange Farbe dominiert
140
Martin Anton Müller @encore.at · 22/07/2026
Heute Abend so
Noch ein Sonnenuntergang aus Korsika. Diesmal orangener Himmel und gelbe Sonne, davor das Meer
170
Martin Anton Müller @encore.at · 21/07/2026
Urlaub ist auch was Schönes
Sonnenuntergang auf Korsika mit roter Sonne
1180
Martin Anton Müller @encore.at · 18/07/2026
Sätze, die man sich schreiben trauen muss (1)
In art history, there is certainly no deeper friendship between a writer and a painter than the one between Emile Zola and Paul Cezanne.
010
Martin Anton Müller @encore.at · 12/07/2026
Hey du, lange nicht gesehen!
Foto eines Schönbär-Schmetterlings
090
Martin Anton Müller @encore.at · 03/07/2026
Freudige Nachricht! Selma Jahnke und ich haben eine Verlagszusage für die Edition der Erzählungen (Der gläserne Käfig), des Theaterstücks (Die Ehrlosen) und der Briefe von #ElsaPlessner. Sie war eine junge Autorin, die zwischen 1896 und 1901 versuchte, am Literaturmarkt Fuß zu fassen. #LitWiss
Bild einer jungen Frau mit Blumen. Entweder von Else Lott oder Fanny Zakucka. (Das Covermotiv, das ich mir wünsche)
2274
Martin Anton Müller @encore.at · 30/06/2026
Bei mir um die Ecke wird ein Ladenlokal renoviert. Da kam eine alte Rolltapete (?) hervor, aber vermutlich bleibt die nicht. Schön finde ich sie doch.
Foto einer gelben Wand mit Muster
2181
Martin Anton Müller @encore.at · 29/06/2026
Ich wollte von der KI wissen, ob sie die Quelle ermitteln kann, die die Ehefrau nicht geliefert hat. Aber Claude warnt mich sehr explizit und eigentlich mit nachvollziehbaren Gründen
Screenshot mit diesem Text: Recherchierte Quellenbeleg für unbelegte historische Statistik
Recherchierte Quellenbeleg für unbelegte historische Statistik
Kurz gesagt: In dieser Form lässt sich der Satz nicht belegen — und er widerspricht dem Forschungsstand. Ich würde dringend davon abraten, ihn ungeprüft zu übernehmen oder gar weiterzuzitieren.
Das Problem liegt schon in der Behauptung selbst. Die seriöse Prostitutionsforschung des 19. Jahrhunderts kommt zum gegenteiligen Befund: Die große Mehrheit der Prostituierten waren erwachsene Frauen, die typischerweise in ihren späten Teenagerjahren auf die Straße kamen und nur wenige Jahre dort blieben. Die meisten Prostituierten dürften in ihren späten Teenagerjahren auf die Straße gekommen und nicht länger als ein paar Jahre dort geblieben sein; die meisten waren ledig und stammten aus der Region. Das stammt von Judith Walkowitz (Prostitution and Victorian Society), der maßgeblichen Autorität — und Glasgow kommt bei ihr ausdrücklich vor, allerdings im Kontext der Rekrutierung ehemaliger Fabrikarbeiterinnen, nicht zwölfjähriger Kinder. 
DOKUMEN.PUB
Die Figur der „kindlichen Prostituierten" ist weitgehend ein Topos der viktorianischen Reformer- und Sensationspresse, nicht eine demographische Realität. Die von Reformern beklagten „Kinderbordelle" sind nie dokumentiert worden, und die meisten Prostituierten waren tatsächlich erwachsene Frauen, keine Mädchen; das Durchschnittsalter lag vermutlich nicht unter 18. Hinzu kommt, dass „Prostituierte" im 19. Jahrhundert eine extrem weite, moralisch aufgeladene Kategorie war (uneheliche Mütter, Konkubinen etc.), weshalb schon die Gesamtzahlen notorisch unzuverlässig sind — Acton, die 80.000-Legende für London usw. Schon die berühmte Zahl von 80.000 Londoner Prostituierten entstand durch die Umdeutung und mechanische Hochrechnung einer Schätzung von 1791. 
Rictornorton
History News Network
020
Martin Anton Müller @encore.at · 29/06/2026
Jetzt finde ich endlich eine Behauptung, die ich längst nachvollziehen wollte – und dann hat der Autor die Fußnote vergessen bzw. seine Partnerin Viktoria gebeten, sie möge sie bitte ergänzen - und das blieb stehen
Foto aus dem Buch: Extracte des Lebens mit der Behauptung, die Hälfte der Wr Sexarbeiterinnen wäre unter 12 gewesen. Beleg: Fußnote 3Fußnote 3: „V bitte“
040
Martin Anton Müller @encore.at · 29/06/2026
Ich bin, ehrlich gesagt, erstaunt, was bei #PeterAltenberg alles möglich ist. Das ist ein Buch aus dem Jahr 2002 namens »Mädchenträume«. Es enthält Kinderpornofotos und solche Texte. Wann wird die Altenberg-Statue aus dem Bürgermeisterbüro und Café Central verräumt? #LitWiss
Cover des Buches: Peter Altenberg, MädchenträumeFoto einer Buchseite: Ohne Titel. »Von welchem Alter an, Herr Peter, fangen Sie eigentlich an, süße Frauen zu verehren?!«
»So von dem Alter an, in dem sie sich nicht mehr anwischerln, so zwischen fünf und sechs!«Detail eines Akt-Fotos von Lilith Lang aus dem Buch. Der nackte Körper ist abgeschnitten – im Buch aber nicht, nur hier
95816
Martin Anton Müller @encore.at · 27/06/2026
Blatt 2, beginnend mit Karl Rosner
Doppelseite aus dem Gästebuch mit Bleistifteintragungen. Die gesuchten Unterschriften sind farbig markiert
210
Martin Anton Müller @encore.at · 27/06/2026
Blatt 1, beginnend mit Wilhelm Waetzoldt.
Doppelseite aus dem Gästebuch mit Bleistifteintragungen. Die gesuchten Unterschriften sind farbig markiert
620
Martin Anton Müller @encore.at · 27/06/2026
Ich habe knifflige Rätsel für die #followerPower. Am 7.2.1926 lasen #ElisabethBergner und #ArthurSchnitzler im Deutschen Reichstag, danach gab es einen Empfang beim Bürgermeister. Wer kann die bunt markierten Namen aus dem Gästebuch entziffern? Ermittelt sind: pmb.acdh.oeaw.ac.at/apis/relatio...
Eintrittskarte für den Arthur-Schnitzler-Abend
141
Martin Anton Müller @encore.at · 25/06/2026
What about Austria? (But I guess one would argue that the Bundespräsident is formally the head of state. Then again this compares more to the queen/king in UK?)
Screenshot mit Acht Bundeskanzler_innen seit 2010
000
Martin Anton Müller @encore.at · 19/06/2026
Manchmal war #ArthurSchnitzler auch einfach nur ein Kummerkasten: »Ich habe einen Geliebten, der ein großer herrlicher Mensch ist und ich habe ihn betrogen. Weil die Qualen zu groß…« (Absenderin Maria Zlamal: schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-...)
Detail aus einem Brief, schwarze Tinte auf Papier, zwei rote Unterstreichungen
030
Martin Anton Müller @encore.at · 18/06/2026
Bei den Briefen haben wir nun zusätzlich einen Gender-Filter eingebaut, so dass man schauen kann, wie viele Frauen im Tagebuch von Schnitzler vorkommen und wie viele davon in anderen Projekten. schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/venn.html #ArthurSchnitzler #LitWiss #DataViz
Screenshot mit buntem Venn-Diagramm
075
Martin Anton Müller @encore.at · 17/06/2026
Das ist eine ungewöhnliche Geschichte: 1901 hatte #ArthurSchnitzler ein Verhältnis mit der Schauspielschülerin #LouiseZehngraf. Später heiratete sie einen Herrn Arnold und zog nach Paris, wo die beiden eine Galerie betrieben. Die hieß – „Le perroquet vert“, nach dem Einakter von AS.
Scan einer Karte mit einem Logo mit einem "A", einem Papagei und einem Lorbeerkranz. Auf Französisch eine Einladung zu einer Ausstellungseröffnung von Edw. Diriks im Maison Arnold
040
Martin Anton Müller @encore.at · 13/06/2026
Tag 2 und ich scheitere weiterhin, den Übersetzer, die Übersetzerin von »Charleys Tante» herauszufinden. Selbst auf Theaterzetteln fehlt er. Und ANNO ist nun den zweiten Tag offline. archivinformationssystem.at/detail.aspx?...
Theaterzettel Charleys Tante, 24.1.1894
392
Martin Anton Müller @encore.at · 12/06/2026
2) Ein Verzeichnis der Wörter mit langem s (Schaft-s) und ihrer Häufigkeit. Und, weil es möglich war, dazu auch noch die Wörter mit Geminationen von »m« und »n«. schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/sonderzeiche...
Screenshot der verlinkten Seite
030
Martin Anton Müller @encore.at · 12/06/2026
Ich halte gerade wieder die KI beschäftigt. Deshalb gibt es zwei neue Funktionen auf der Website zur Schnitzler-Korrespondenz: 1) Eine Aufstellung aller Ansichtskarten: schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/bildpostkart... die zweite ist für Nerds, da muss man weiterlesen… #ArthurSchnitzler #LitWiss
Screenshot der verlinkten Seite mit roten Balken
140
Martin Anton Müller @encore.at · 09/06/2026
Visitenkarte von #HugoVonHofmannsthal, auf der er sich selbst zum Namenstag gratuliert: »Wienamerstenapril 1893 // Hugo von Hofmannsthal gratuliert herzlichst zu seinem eigenen Namenstag.« schnitzler-mikrofilme.acdh.oeaw.ac.at/1416753_0066...
Detail aus dem Faksimile der verlinkten Seite.
095
Martin Anton Müller @encore.at · 03/06/2026
In dem unbedingt zu empfehlenden Aufsatz zum Nachlass von #ArthurSchnitzler von Kristina Fink und @varwig.bsky.social findet sich eine Aufstellung mit den Schreibkräften und ihren Schreibmaschinen. Das freut den Nerd in mir! #LitWiss
Screenshot der Aufstellung, bunte Felder entlang eines Zeitstrahls
0153
Martin Anton Müller @encore.at · 29/05/2026
Wiener Telefonzellen heute so. #keineAhnungWasAbgeht
Foto einer Telefonzelle mit einem Holzblock, der von einer Kette umwickelt ist
050
Martin Anton Müller @encore.at · 28/05/2026
Nun ist eine Karte an #ArthurSchnitzler aufgetaucht, von der wir nur eine Erwähnung kannten. Damals haben wir vermutet, bei einem »Friedmann« dürfte es sich um Alfred F. handeln. Die Karte bestätigt das. Immer schön, wenn man nach Monaten recht bekommt. #LitWiss Auge @luntner.bsky.social
Screenshot des alten Kommentars
140
Martin Anton Müller @encore.at · 27/05/2026
#KomödieDerVerführung von #ArthurSchnitzler steht am Spielplan vom #TheaterInDerJosefstadt (Via @falter.at )
Foto der Meldung
031
Martin Anton Müller @encore.at · 27/05/2026
Unsere neue Mengenlehre zu #ArthurSchnitzler erlaubt einen Abgleich mit den Orten, die er im Tagebuch nur erwähnte aber nie besuchte. Und um wie viel genauer #WienerSchnitzler ist, sieht man auch sofort. schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/venn.html #LitWiss #DataViz @luntner.bsky.social
Screenshot mit zwei Kreisen: Der kleinere, das Tagebuch, schneidet sich mit dem größeren (Wiener Schnitzler) an 1558 Stellen.
083
Martin Anton Müller @encore.at · 26/05/2026
Bei uns kann man nun Überlappungen zwischen den Projekten anzeigen! Beispielsweise: Wie viel Personen kommen im Tagebuch von #ArthurSchnitzler vor, die auch in der #Fackel von #KarlKraus vorkommen? schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/venn.html #LitWiss #DataViz
Venn-Diagramm der verlinkten Seite mit Fackel, Schnitzler-Tagebuch und Schnitzler-Briefe
1114
Martin Anton Müller @encore.at · 23/05/2026
Fängt schon mal verzweifelt an
030