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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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Wir sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und wir lieben unsere Themen: #Luftfahrt #Raumfahrt #Energie #Verkehr #Digitalisierung #Sicherheit Impressum: s.dlr.de/im Netiquette: s.dlr.de/ne Datenschutz: s.dlr.de/ds ➡️ www.dlr.de

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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 09/10/2026
Und die medizinische Betreuung geht nach der Rückkehr weiter: Bimba Hoyer begleitet Sophie Adenot direkt zum DLR-Standort nach Köln. Dort wird die Astronautin im :envihab, der medizinischen Forschungsanlage des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin untersucht. (2/2)
Draußen im Weltall

Während ihrer Arbeit an der Außenseite der ISS ist Sophie Adenot gut gesichert. Trotz der anstrengenden Arbeitsbedingungen ist die Astronautin topfit, was die medizinische Crew auf der Erde via Datentransfer überprüfen kann.

Credit: NASA/ESAESA-Astronautin Sophie Adenot im Raumanzug

Der Druck im Raumanzug beträgt nur ein Drittel des normalen Luftdrucks. Aus diesem Grund müssen bei einem Außenbordeinsatz verschiedene Prozeduren durchlaufen werden, um eine Dekompressionskrankheit zu vermeiden.

Credit: ESA
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 09/10/2026
👩‍🚀🩺 Ein Außeneinsatz im All ist auch eine medizinische Herausforderung! DLR- & ESA-Fliegerärztin Bimba Hoyer betreute @esa.int-Astronautin @soph-astro.esa.int bei ihrem EVA auf der ISS. Im DLR-Blog berichtet sie von ihrer Arbeit hinter den Kulissen der εpsilon-Mission: s.dlr.de/medizin-chec... (1/2)
Sophie Adenot bei ihrem zweiten Außenbordeinsatz

ESA-Astronautin Sophie Adenot hat am 25. August 2026 ihren zweiten Außenbordeinsatz absolviert.

Credit: NASA/ESAFliegerärztin Prof. Bimba Franziska Hoyer

Prof. Bimba Franziska Hoyer begleitet aktuell als Fliegerärztin des DLR und der ESA die französische Astronautin Sophie Adenot während ihrer εpsilon-Mission auf der Internationalen Raumstation ISS und auf der Rückreise bis zum :envihab, der medizinischen Forschungsanlage des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenAm Bildschirm im Mission Control Center in Houston verfolgte Prof. Bimba Hoyer den gesamten EVA. Dort hatte sie auch Einblick in alle medizinischen Daten der Astronautin.

Credit: DLR/ESA
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 07/10/2026
Mit OPUS 3 schaffen wir eine wichtige Zwischenstufe zwischen Simulation, Laborversuch und industrieller Großanlage. Und die Forschung hat bereits begonnen: Bereits während des Aufbaus fanden erste wissenschaftliche Messungen statt. (2/2)
Präzisionsarbeit mit fast 15 Tonnen am Haken

Der Rotorstern wiegt insgesamt fast 15 Tonnen, davon jedes der Rotorblätter 2,5 Tonnen und die Nabe rund sieben Tonnen.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Montage der Gondel von OPUS 3

Die Gondel der dritten Windenergieanlage im DLR Forschungspark Windenergie WiValdi in Krummendeich ist rund 30 Tonnen schwer. Sie beinhaltet den Antriebsstrang bestehend aus Getriebe und Generator.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 07/10/2026
🌬️ Neue Windturbine für die Forschung Mit OPUS 3 erweitern wir unseren Forschungspark #Windenergie WiValdi in Krummendeich um eine eigens entwickelte, modulare Anlage. Sie ermöglicht Tests neuer Komponenten und Technologien unter realen Betriebsbedingungen. Mehr dazu: s.dlr.de/OPUS-3-Windt... (1/2)
OPUS 3 als dritte Anlage im DLR Forschungspark Windenergie WiValdi in Krummendeich

Mit der modularen Windturbine OPUS 3 hat das DLR in Krummendeich die Möglichkeit, neue Komponenten und Technologien unter realen Betriebsbedingungen zu erproben.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Rotorstern mit Blättern auf dem Weg nach oben

Mit zwei Kränen wurde der Rotorstern mit den bereits an ihm befestigten Blättern nach oben gezogen und in einer Höhe von 50 Metern montiert.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Rotorstern vor der Montage an der Anlage OPUS 3

Am Boden wurden die Rotorblätter zunächst am Rotorstern befestigt, dann mit zwei Kränen in die Höhe gezogen und an der Gondel festgeschraubt.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Vorbereitung der Rotorblätter für die Montage am Rotorstern

Ein Kran hob die jeweils 25 Meter langen und 2,5 Tonnen schweren Rotorblätter der OPUS 3 in Position, um sie noch am Boden an den Rotorstern der Anlage zu befestigen.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 02/10/2026
🛰️ Erfolgreicher Start für ATHENE-1! Der Satellit ist im Orbit. Jetzt übernimmt das DLR: Das Nationale Raumfahrtkontrollzentrum #GSOC in Oberpfaffenhofen steuert und überwacht den Satelliten, überträgt Telemetriedaten & übermittelt Befehle. Zwei DLR-Instrumente sind an Bord: s.dlr.de/ATHENE-1-Lau...
Start der Transporter-18-Mission von SpaceX

Am Donnerstag, dem 1. Oktober, um 20:32 Uhr MESZ startete die Falcon 9 im Rahmen der Mission „Transporter-18“ vom Space Launch Complex 4E (SLC-4E) auf der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus in die erdnahe Umlaufbahn. „Transporter-18“ war eine spezielle Rideshare-Mission für Kleinsatelliten. An diesem Flug nahmen 130 Nutzlasten teil, darunter CubeSats, Mikrosatelliten, mitgeführte Nutzlasten sowie zwei Raumfahrzeuge mit Wiedereintrittsmodulen und vier Orbitaltransferfahrzeuge, die 41 dieser Nutzlasten transportierten, die zu einem späteren Zeitpunkt ausgesetzt werden sollten.

Bildcredit: SpaceXCube1G-Terminal – Arbeit im Reinraum

Das optische Terminal wird im Reinraum des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation auf den Einsatz vorbereitet. In der Mission SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space) werden auf dem Kleinsatelliten ATHENE-1 Experimente demonstriert, deren Daten mittels Cube1G zum Boden übertragen werden.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenCube1G-Terminal im Reinraum

Das optische Terminal Cube1G verfügt über eine Grobausrichteeinheit, die den Laserstrahl unabhängig vom Trägersystem in jede Richtung bewegen kann. Diese Flexibilität ermöglicht eine Datenübertragung unabhängig von der Lage des Satelliten.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 01/10/2026
Mehr als 360 kg Nutzlast brachte MAPHEUS®-17 auf knapp 300 km Höhe. Dank standardisierter Module für Experimente wird Forschung in Schwerelosigkeit zugänglicher – für Nachwuchs, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Experimente lassen sich schnell integrieren, erneut fliegen und weiterentwickeln. 🙌 (2/2)
MOSAIC-Modul (Micro-Experiments On Sounding Rockets As Insert Cubes, Mikroexperimente auf Höhenforschungsraketen als Einbauwürfel)

Sie verfügen über standardisierte mechanische, elektrische und digitale Schnittstellen. So können die Experimente vergleichsweise schnell in die Nutzlast der Rakete eingebaut werden. Wie bei Kleinsatelliten ist das Grundformat ein Würfel mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern. Für etwas größere Experimente können auch mehrere solcher Würfel kombiniert werden.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenNutzlast von MAPHEUS®-17 nach der Bergung

Nachdem die Nutzlast mit einem Fallschirmsystem sicher gelandet war, begann die Bergung per Helikopter. Währenddessen warten die Forschenden gespannt darauf, ihre Experimente wieder in Empfang zu nehmen.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 01/10/2026
🚀 Eine Rakete, 4 Nachwuchsteams und 7 Minuten Schwerelosigkeit für Experimente! Die Höhenforschungsrakete #MAPHEUS®-17 ist heute erfolgreich in Schweden gestartet. Mit an Bord: eigene Experimente junger Talente, u.a. von @jugendhackt.bsky.social & DLR_School_Labs. ℹ️: s.dlr.de/MAPHEUS-17-L... (1/2)
Start der DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS®-17

Am 1. Oktober 2026 startete die DLR-Rakete vom schwedischen Esrange Space Center aus. Sie brachte eine Vielzahl an Experimenten für fast sieben Minuten in nahezu schwerelose Bedingungen.

Um die Rakete in eine Höhe von fast 300 Kilometern zu bringen, kamen für den Antrieb zwei Raketenmotoren zum Einsatz: eine RED KITE als untere Stufe und eine Improved Malemute als obere Stufe.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Nutzlast von MAPHEUS®-17 beim Zusammenbau

In den Tagen vor dem Raketenstart integrieren die Forschenden die Experimente in die Module. Diese werden dann miteinander verbunden. So wächst Schritt für Schritt die Nutzlast zusammen, die an der Spitze der Rakete sitzt.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Nutzlast von MAPHEUS®-17 wartete auf ihren Einsatz

Sobald die Nutzlast fertig montiert ist, finden letzte Tests statt. Dann wird sie in einen Container verpackt, zum Startturm gebracht und dort mit den Raketenmotoren verbunden.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 23/09/2026
🌙🚆 Europas Nachtzug der Zukunft: Das DLR hat gemeinsam mit Unternehmen ein leichtes doppelstöckiges Schlafwagenkonzept entwickelt. Die Struktur des Zuges steigert Kapazität, Komfort, Privatsphäre – und ist dank modularem Aufbau Tag & Nacht nutzbar. Mehr Infos: s.dlr.de/ALISA 📷 ALISA-Projekt / Tricon
Zu sehen ist eine animierte Grafik einer Außenansicht des Schlafwagenkonzepts ALISA bei voller Fahrt auf einer Bahnstrecke, die gerade über eine Brücke führt. Im Hintergrund ist die untergehende Sonne zu sehen, die sich im Silber der Außenwände und den dunklen Fenstern neben den Silhouetten der hügeligen Landschaft spiegelt. In dieser grafischen Darstellung wird ein Teil des Innenraumes des Schlafwagens gezeigt, der zum Schlafen bereitsteht. Zu sehen sind zwei Liegeflächen mit Kissen, die übereinander an einer Fensterfront angeordnet sind, jeweils mit Ablageflächen an den Seiten beider Matratzen.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 22/09/2026
🚆✨ #InnoTrans2026 – wir zeigen in Berlin Technologien für den Schienenverkehr von morgen: automatisierte Zugfunktionen, mechatronische Fahrwerke, gendergerechte Innenräume, individuelle Klimatisierung und virtuelles Kuppeln. 📍 Halle 2.2, Stand 440 ℹ️ s.dlr.de/InnoTrans26 📸 Manuel Tennert & DLR
Aufnahme des DLR Standes auf der InnoTrans 2026. Zu sehen sind die Rückwände von zwei Exponaten. Auf der Rückwand des linken Exponates ist der Innenraum eines Busses mit mehreren Menschen zu sehen. Die Rückwand des rechten Exponates ist der groben Optik eines Zuges nachempfunden.Zu sehen ist ein Führerstand eines DLR-Simulators. Die Einfassung der Bedienelemente ist in einem hellen Blau gehalten. Zentral im Hintergrund erkennt man die virtuelle Streckenführung der Simulation.Zu sehen ist ein Ausschnitt aus einem Innenraum eines Zugabteiles mit drei Testpuppen. Die Bildschirme im Hintergrund zeigen unterschiedliche Aufnahmen aus Tests zur Klimatisierung der Innenräumen.Zu sehen ist das neue NGT-Fahrwerkdesign mit Einzelradaufhängung. Im Zentrum des Bildes erkennt man das Rad sowie im Vordergrund die Radaufhängung.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/09/2026
Total abgehoben - die 47. Parabelflugkampagne der @dlr-spaceagency.bsky.social ist gestartet! 12 Experimente sind dabei – etwa zu CO²-Elektrolyse und Bewegung in Schwerelosigkeit. Ebenfalls an Bord: ein Roboterarm, der zukünftig Weltraumschrott vorbeugen soll. s.dlr.de/Parableflug2... Bilder: DLR.
Der weiße Airbus A310 ZERO-G steht in der Morgen- oder Abenddämmerung auf einem Rollfeld. Auf der Seite prangt der Schriftzug „AirZeroG“. Sowohl am Bug als auch am Heck ist eine Passagiertreppe an das Flugzeug herangefahren, über die der Innenraum betreten werden kann.Im weißen, weitgehend leeren Innenraum des Flugzeugs sind das Experiment mit dem Namen „COLA ZERO“ sowie betreuende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu sehen. Die Forschenden tragen blaue Overalls, befinden sich auf dem Boden des Flugzeugs und halten sich an Gurten fest. Eine Wissenschaftlerin hält sich an einem von der Decke zum Boden gespannten Gurt fest. Zwischen ihnen ist das Experiment in einem Metallgerüst am Boden fixiert. Rechts daneben steht ein in einen orangenen Overall gekleidetes Mitglied der Flugzeugcrew.Im weißen, weitgehend leeren Innenraum des Flugzeugs sind das Experiment mit dem Namen „Unloaded Minds“, eine Testperson in schwarzer kurzer Kleidung sowie betreuende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in blauen Overalls zu sehen. Das Experiment besteht aus einem Laufband, auf dem die Testperson mit Gummibändern befestigt ist, einer Haube mit verschiedenen Elektroden, die die Testperson trägt und verschiedenen Computern. Die Forschenden flankieren die Testperson, während am linken Bildrand ein Mitglied der Flugzeugcrew in einem orangen Overall sich an einem von der Decke zum Boden gespannten Gurt festhält.Das Experiment mit dem Namen „Bart“ an Board der A310 ZERO-G nimmt etwa zwei Drittel des Bilds ein. Von dem Experiment zu sehen ist eine Kammer, in der der Roboterarm von der Decke hängt. Im rechten Drittel des Bildes sind zwei horizontal platzierte Forscher in blauen Overalls zu sehen. Im Hintergrund öffnet sich der Innenraum des Flugzeugs mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Flugzeugcrewmitgliedern.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 11/09/2026
🦾🤖🚚 KI-Roboterarme für Transport und Logistik – Wir präsentieren auf der IAA Transportation 2026 vom 15. bis 20. September 2026 Highlights unserer Verkehrsforschung. Im Fokus des DLR-Stands (Halle 13, C56): Sicheres Zusammenspiel von Menschen, Maschine und KI. Mehr Infos: s.dlr.de/IAAMobility2...
Das Bild zeigt ein weißes U-Shift-Driveboard mit Cargo-Kapsel an einem Messestand. Das elektrisch und autonom fahrende Fahrzeug für Transport und Logistik ist stationär in der Mitte des Bilds platziert. Das Fahrzeug selbst ist U-förmig und flach, etwa knie- bis hüfthoch. In die Aussparung ist eine Cargo-Kapsel geladen. Dadurch bilden Fahrzeug und Kapsel eine Einheit. Die Tür der Kapsel steht offen und erlaubt einen Blick in das Innere. Zu sehen sind dort schiebbare Rollwägen mit Gitterwänden.In einem weißen Raum ist ein silberner Roboterarm mit hellblauen Gelenken auf einem Metallrahmen befestigt. Auf dem Rahmen liegt ein Controller, vorne am Rahmen ist ein Bildschirm befestigt. Im Hintergrund sind ein weiterer Computerbildschirm und ein DLR Aufsteller mit Informationen zu dem Roboterarm zu sehen. Erklärt wird, dass das Exponat ein Demonstrator für sichere KI gestützte Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ist. Der Demonstrator kann auf der Messe ein Modell des U-Shift Fahrzeugs be- und entladen.Eine junge Frau mit blauem T-Shirt ist mittig im Bild zu sehen. Sie trägt eine VR-Brille und hält in jeder Hand einen Controller zur Steuerung in der virtuellen Umgebung in der Hand. Im Hintergrund steht ein Bildschirm vor einer weißen Wand. Auf dem Bildschirm zu sehen ist das innere einer Lagerhalle. Getestet wird hier eine KI-basierte Anwendung, die dabei helfen soll, Lieferketten weiter zu automatisieren und effizienter zu gestalten.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 04/09/2026
27 Meter Spannweite, nur 138 Kilogramm schwer: HAP-alpha ist extrem leicht gebaut. Künftig soll die Plattform bis zu 20 Kilometer hoch fliegen und als fliegender Erprobungsträger Systemtechnologien und Nutzlastsysteme für Erdbeobachtung & Kommunikation unter realen Einsatzbedingungen testen. (2/2)
HAP-alpha auf dem Rollfeld kurz vor der ersten Flugerprobung

Am frühen Morgen wurde HAP-alpha auf einem Startwagen mit Hilfe eines Zugfahrzeugs zum Rollfeld gefahren und für sein erstes Abheben bereit gemacht.

Credit: DLR/ Leon JakobsMitglieder der Flugversuchscrew und der Bodencrew am Tag der erfolgreichen ersten Flugerprobung von HAP-alpha

Das Team des Projekts HAP-alpha feiert den erfolgreichen Erstflug der hochfliegenden Plattform am Flughafen in Cochstedt.

Credit: DLR/ Leon Jakobs
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 04/09/2026
🛩️ Erprobungsträger wird flügge 🪽 Erstmalig absolvierte unsere unbemannte Höhenplattform #HAP-alpha am 2. September am Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme des DLR in #Cochstedt einen sicheren rund 70-minütigen Testflug in niedriger Höhe. Infos: s.dlr.de/HAP-alpha-Er... (1/2)
HAP-alpha bei seinem ersten Flug in niedriger Höhe

Die unbemannte hochfliegende Plattform absolvierte einen sicheren Flug von rund 70 Minuten Dauer und erreichte dabei Flughöhen von bis zu 180 Metern über Grund.

Credit: DLR/ Leon JakobsDie hochfliegende unbemannten Höhenplattform HAP-alpha fliegt über den Flughafen Magdeburg/Cochstedt

HAP-alpha fliegt erstmals in niedriger Höhe. Die unbemannte Höhenplattform ist dafür entwickelt, später in die untere Stratosphäre (etwa 20 Kilometer Höhe) aufzusteigen.

Credit: DLR/ Leon JakobsHAP-alpha verlässt auf einem Startwagen den Hangar

Um die hochfliegende Plattform aus dem Hangar zu fahren, wird das Fluggerät auf seinem Startwagen aus der Halle manövriert.

Credit: DLR/ Leon Jakobs
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 02/09/2026
Rollin' Justin demonstrierte gemeinsam mit weiteren Robotern (u.a. @kit.edu & @ethz.ch), wie KI-basierte Robotik Menschen im Alltag unterstützen kann, etwa beim selbstständigen Abräumen des Frühstückstischs. #euROBIN bündelt Europas Robotik- und KI-Expertise für technologische Souveränität. (2/2)
Roboter ARMAR-7 räumt Geschirr auf

Der Roboter ARMAR-7 des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) greift vorsichtig einen Teller, um ihn den Geschirrspüler einzuräumen. Er ist insbesondere mit einer kognitiven Architektur mit einem episodischem Gedächtnis ausgestattet, um seine Erfahrungen zu speichern, abzurufen und zu teilen.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Transformer-Roboter für anspruchsvolle Umgebungen

Der Roboter Transformer der ETH Zürich ist besonders agil, sodass er Aufgaben in schwierigen Umgebungen übernehmen kann. Er kann sich auf verschiedene Arten fortbewegen und dabei zwischen insgesamt 42 Kombinationen wechseln.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenRoboter KYON liefert Paket aus

Das europäische Robotik-Netzwerk euROBIN adressierte mit ihrer Technologiedemonstration Anwendungsszenarien mit besonderer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Hier demonstriert der Roboter KYON des Istituto Italiano di Tecnologia (IT) die autonome Paketzustellung. Er ist in der Lage 15 Kilogramm mit seinen Armen und 30 Kilogramm auf seinem Körper zu tragen.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 02/09/2026
🤖 15 Roboter im Europäischen Parlament und mittendrin unser Rollin’ Justin! Bei einer Live-Demo zeigte das vom DLR koordinierte Netzwerk euROBIN, was KI-basierte #Robotik heute schon kann und wie Europa seine Stärke in diesem Zukunftsfeld ausbauen kann. Mehr Infos: s.dlr.de/euROBIN-2026 (1/2)
Unterstützung im Alltag

Die Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz ermöglichen es Robotern, in immer komplexeren physischen Umgebungen wahrzunehmen, zu lernen und zu handeln. KI-basierte Robotik hat das Potenzial sich in zehn bis fünfzehn Jahren zu einem Industriezweig in Europa hin zu entwickeln, der in der Größe und Bedeutung der heutigen Automobilindustrie entspricht. Hier ist zu sehen, wie DLR-Roboter Rollin‘ Justin eigenständig eine Alltagsaufgabe übernimmt und die Küchenpflanze wässert.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Autonome Roboter erledigen gemeinsam Aufgaben

Die Forschenden im euROBIN-Netzwerk arbeiten daran, dass künftig auch verschiedene Robotern zusammenarbeiten können. Bei der gemeinsamen Aufgabe „Frühstückstisch abräumen“ hier agieren insgesamt vier verschiedene Roboter jeweils selbstständig, unter „Rücksichtnahme“ der anderen Roboter.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)DLR-Roboter Rollin‘ Justin als Haushaltshelfer

Der humanoide DLR-Roboter Rollin‘ Justin hat die Müslischachtel auf dem Tisch erkannt und stellt sie selbstständig wieder zurück an ihren Platz im Schrank. Seine nachgiebig geregelten Gelenke stellen sicher, dass er sicher und präzise mit seiner Umgebung interagiert. Wissensgestützte KI und moderne Lernverfahren ermöglichen Rollin‘ Justin dabei eine zuverlässige, autonome Aufgabenausführung.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 31/08/2026
🌊 Vom All bis unter Wasser: Wir zeigen auf der #SMM2026 in Hamburg Innovationen für eine resiliente & zukunftsfähige maritime Welt. ⚓ Von sicherer Navigation bei gestörten/ manipulierten Satellitensignalen über Unterwasserrobotik bis hin zur Fernerkundung.📍 Halle B6, Stand 234 ℹ️: s.dlr.de/SMM-2026
Visualisierung der seegängigen Technologieplattform des DLR

Auf der SMM 2026 können sich Besuchende unter anderem über den aktuellen Stand und die künftigen Einsatzmöglichkeiten der Technologieplattform MODULARIS informieren. Weitere Exponate gibt es zu den Themen Robotik, Navigation, Satellitenfernerkundung.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee stellen eine Gefahr für Menschen, Umwelt und Infrastruktur dar

Das DLR zeigt auf der SMM einen robotischen Demonstrator zur Bergung von Munition, der aus sicherer Entfernung gesteuert werden kann.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 26/08/2026
🚢 Einparken für Schiffe? Gar nicht so einfach! Beim Anlegen großer Schiffe entstehen immer wieder teure Schäden an Hafenanlagen. Die DLR-Ausgründung #Marivation hat mit #SmartKai eine digitale Einparkhilfe entwickelt. Wie sie funktioniert, seht ihr im neuen DLR-Gründerfilm. (1/2)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 21/08/2026
🥈 Das Team der @tu-braunschweig.de belegt mit "KANGAROO" einen starken 2. Platz – mit Fokus auf Wasserstoffantriebe in großen Flughöhen. ✈️ 🥉 Platz 3 geht an die @rwth.bsky.social mit "HYDRA-X", das ganzheitliche Flugzeugentwurfsmethoden in den Mittelpunkt stellt. 👏 Glückwunsch an alle Teams! (3/3)
2. Platz bei der DLR Design Challenge 2026: Entwurf der TU Braunschweig – KANGAROO

Das KANGAROO-Konzept ist ein modularer Flugdemonstrator für Wasserstoff-elektrische Antriebssysteme, der den kritischen „Altitude Gap“ zwischen bisherigen Flugversuchen unter FL100 und zukünftigen Reiseflughöhen von FL250 schließt. Die Plattform ist mit fortschrittlichen Zusatztechnologien wie einem Fly-by-Wire-System und einem elektrothermischen De-icing-System ausgestattet, die erst im Flugversuch vollständig validiert werden können. KANGAROO ist somit nicht nur ein Technologieträger, sondern ein fliegender Prüfstand, der die experimentelle Grundlage für die Wasserstoffluftfahrt bis 2050 schaffen kann.

Credit: TU Braunschweig/KANGAROOTeam der TU Braunschweig, ihr Konzept KANGAROO belegt 2. Platz bei der DLR Design Challenge 2026

Von links: Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt, Tim Freier, Nick Schoeneich, Jacques Meimann, Jens Ohland, Kevin Rittinghaus, Alexander Zapff

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten3. Platz bei der DLR Design Challenge 2026: Entwurf der RWTH Aachen – HYDRA-X

HYDRA-X ist ein von Grund auf neu entwickeltes CS-23-Testflugzeug, das den direkten Vergleich einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle und einer Wellenleistungsturbine unter realen Flugbedingungen ermöglicht. Beide Antriebsarchitekturen nutzen eine gemeinsame Flugzeugzelle und ein zehnpropelliges Distributed-Electric-Propulsion-System und können über ein zweiachsiges Schienensystem auf standardisierten Racks innerhalb eines Arbeitstages ausgetauscht werden. Besonders hervorzuheben sind die große Cargo Door, die modulare Systemarchitektur sowie austauschbare Flügelspitzen und ein aufklappbarer Bugbereich, die zukünftige Forschungs- und Sensortechnologien ermöglichen. Ein umfassendes Sicherheitskonzept für den LH₂-Betrieb sowie die detaillierte Auslegung von Aerodynamik, Struktur, Mission und Antrieb machen HYDRA-X zu einer vielseitigen Plattform für die experimentelle Validierung zukünftiger Wasserstoffantriebe.

Credit: RWTH Aachen/HYDRA-XTeam der RWTH Aachen, ihr Konzept HYDRA-X belegt 3. Platz bei der DLR Design Challenge 2026

Von links: Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt, Adrian Möring, Claire Dollhausen, Christina Hoffmeister, Wyn Bachler, (nicht abgebildet: Ben Maulhardt)

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 21/08/2026
🏆 Platz 1 geht an das Team der @tuberlin.bsky.social mit "HYDRA". Das Konzept überzeugte mit einem modularen Antriebsstrang, der schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Konfigurationen ermöglicht. So können Technologien flexibel im Flug erprobt werden. Herzlichen Glückwunsch! (2/3)
1. Platz bei der DLR Design Challenge 2026: Entwurf der TU Berlin – HYDRA

Hydra ist ein grundlegend neu konzipiertes Demonstratorflugzeug für die zukünftige Wasserstoffflugzeugtechnologie, das die experimentelle Validierung von hybriden elektrischen Antriebssystemen unter realen Flugbedingungen ermöglicht. Durch eine modulare Architektur mit austauschbaren Antriebsstrangcontainern können Brennstoffzellen und Wellenleistungsturbinen mit Generatoren innerhalb eines Arbeitstages schnell gewechselt werden. Die gemeinsame Flugzeugzelle integriert flüssigen Wasserstoff als Primärenergiequelle, Batterien als unterstützende Speicher und Elektromotoren im Rahmen des Distributed Electric Propulsion (DEP)-Konzepts, inklusive eines Flügelspitzenpropellers zur Verbesserung der Aerodynamik. Die modulare Gestaltung erlaubt Flugtests nahe der Flugleistungsgrenzen – insbesondere zur Untersuchung der Leistungsdynamik und des Wärmemanagements – und dient der Validierung theoretischer Modelle sowie der Entwicklung zukünftiger Zertifizierungskriterien. Hydra bildet somit eine zentrale Plattform für die Forschung und Entwicklung nachhaltiger, emissionsfreier Flugtechnologien.

Credit: TU Berlin/HYDRASiegerteam der TU Berlin, ihr Konzept HYDRA gewinnt DLR Design Challenge 2026

Von links: Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt, Tilo Hänsel, Aaron Allen, Vitus Reick, Fabian Kerskes, Philipp Riedel.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 20/08/2026
🚀 Der Starttermin für #MMX steht: Am 19. Oktober 2026 soll die japanische Mission zum Marsmond Phobos starten. Mit an Bord: Idefix, der Rover von DLR und @cnes.fr. MMX untersucht, wie Phobos & Deimos entstanden sind und wird erstmals Proben von Phobos zur Erde bringen. 🌕🔴 www.dlr.de/de/forschung...
Mission MMX – Die Reise zum Marsmond Phobos

Wie sind die Marsmonde Phobos und Deimos entstanden? Die internationale Probenrückführmission Martian Moons eXploration (MMX) soll diese Frage klären. Entwickelt von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA, wird die gleichnamige Raumsonde Phobos aus dem Orbit erkunden und Proben sammeln, während der Rover Idefix – eine Kooperation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der französischen Raumfahrtagentur CNES – die Oberflächeneigenschaften analysiert und für das MMX-Mutterschiff eine geeigneten Landestelle erkundet. Die Mission soll voraussichtlich am späten Abend des 19. Oktober 2026 vom Tanegashima Space Center in Japan starten.

Credit: JAXA
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 19/08/2026
Auf dem Kraterboden sind heute noch vulkanische "Runzelrücken" zu erkennen. Das Video zeigt einen virtuellen Rundflug, erstellt aus 3D-Daten der DLR-Stereokamera HRSC an Bord der Mission #MarsExpress der @esa.int . (2/2)
Topographische Bildkarte des Südteils des Kraters Schiaparelli auf dem Mars.
Die DLR-Stereokamera HRSC auf Mars Express nimmt mit ihren neun Sensoren die Marsoberfläche unter verschiedenen Blickwinkeln auf. Hieraus berechnen das DLR-Institut für Weltraumforschung und die Freie Universität Berlin digitale Geländemodelle. An der Farbskala unter dem Bild lassen sich die Höhenwerte ablesen. Dabei wird deutlich, dass sich der Kraterrand von Schiaparelli nur rund 2.000 Meter über die Ebenen im Innern des Kraters erhebt, was für ein Becken dieser Größe ungewöhnlich wenig ist. Offensichtlich wurde die Kratervertiefung im Laufe der Zeit bereits um gut 2.000 Meter mit Ablagerungen angefüllt.
Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO.Von Ablagerungen verfülltes Schiaparelli-Einschlagbecken auf dem Mars.
Gerade mal rund zwei Kilometer hoch ist der Rand des 450 Kilometer großen Einschlagbeckens des Kraters Schiaparelli. In der Regel beträgt das Verhältnis von Kraterdurchmesser zu Kratertiefe etwa 10:1, was bedeutet, dass Schiaparelli nach dem Einschlag eines bis zu 40 Kilometer großen Asteroiden zunächst eine rund vier bis fünf Kilometer tiefe Senke war. Vulkanische Ablagerungen, Seesedimente und vom Wind eingebrachtes Material dürften das Becken in den vergangenen drei bis vier Milliarden Jahren aufgefüllt haben. Unter anderem ist das an den bis fast zum Rand durch Ablagerungen gefüllten kleiner Kratern im Innern der Kratermulde zu erkennen. Auch ist der Kraterrand bereits stark erodiert.
Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 19/08/2026
🌋 450 km Durchmesser, aber nur 2,5 km tief? Der Schiaparelli-Krater auf dem Mars ist ein geologisches Rätsel: Sein einst tieferes Becken wurde vermutlich über Milliarden Jahre mit Sedimenten, Lava sowie Fluss- und Seeablagerungen aufgefüllt. Mehr im Video und hier: s.dlr.de/schiaparelli... (1/2)
Evros Vallis im Süden des Kraters Schiaparelli auf dem Mars.
Im Vordergrund sieht man den verzweigten Lauf des Tals Evros Vallis im Süden des Kraters Schiaparelli, dessen Ebenen im obersten Bilddrittel im Hintergrund zu sehen sind. Evros erstreckt sich über rund 350 Kilometer durch das alte Hochland von Noachis Terra. Es ist ein Zeugnis für die Zeit, als es vor mehr als dreieinhalb Milliarden Jahren noch einen Wasserkreislauf auf dem Mars gegeben haben muss – mit Wolken, Niederschlag, Oberflächenabfluss, Flüssen und Seen, aus denen Wasser verdunstet und wieder abgeregnet ist. Von Evros transportierte Sedimente dürften zur Füllung des einst über vier Kilometer tiefen Schiaparelli-Beckens beigetragen haben.
Credit:  ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO.Vulkansande am Südrand des Mars-Kraters Schiaparelli. 
Das 450 Kilometer große Schiaparelli-Becken müsste eigentlich viel tiefer als die heute gemessenen zwei Kilometer sein. Vermutlich haben Laven, von Flüssen eingetragene Sedimente und Ablagerungen von Wind das Becken angefüllt. Ein deutliches Zeichen vulkanischer Aktivität sind die in der linken Bildhälfte sichtbaren „Runzelrücken“, die entstehen, wenn dünnflüssige Lava beim Abkühlen zu solchen, mehrere Zehnermeter hohen Gesteinsbarrieren aufgeschoben wird. Im Hintergrund ein auffallendes Band aus schwarzen Vulkansanden, die der Wind an die Luvseite des Kraterrandes von Schiaparelli abgelagert hat.
Credit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO
1130
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/08/2026
An den DLR-Standorten Braunschweig & Cochstedt entwickeln und erproben wir u.a. Technologien für sicheren Drohnenbetrieb & zur Detektion und Abwehr unkooperativer Drohnen unter realitätsnahen Bedingungen, z.B. direkt an Flughafeninfrastruktur. Für den Ausbau investieren wir mehr als 10 Mio.€. (2/2)
Drohnen beim Demonstrationsflug im Drohnenkäfig

Der Drohnenkäfig am DLR-Standort in Braunschweig ermöglicht kurzfristige grundlegende Erprobungen mit unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS) in einem gesicherten Rahmen. (Archivbild)

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Drohnen am Flughafen Magdeburg-Cochstedt

In Cochstedt wird unter anderem die Interaktion zwischen dem Drohnenluftraum, traditioneller Flugsicherung und innovativen unbemannten Anwendungen erprobt (Archivbild). Am 18. August 2026 wurde in Cochstedt das Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
071
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/08/2026
🚁 Wie schützen wir Flughäfen & kritische Infrastruktur von Drohnen? Und wie nutzen wir das Potenzial von Drohnen für Wirtschaft & Sicherheit? Daran arbeiten Forschung, Industrie, Behörden – im Technologiezentrum #Drohnensicherheit, das heute in Cochstedt eröffnet wurde: s.dlr.de/TZD-Cochstedt (1/2)
Eröffnung des Technologiezentrums Drohnensicherheit am DLR-Standort in Cochstedt

Von links: Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern, Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Sven Schulze, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenSystem zur Drohnen-Erkennung

Ein mobiles Detektionssystem erkennt Drohnen frühzeitig. Auch eine Positionsbestimmung ist mit einem Gerät wie diesem möglich. (Archivbild)

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenDrohnenkäfig am DLR-Standort in Braunschweig

Der Käfig hat eine Grundfläche von 1.500 Quadratmetern und bietet auch Platz für Aufbauten wie Hindernisse oder Landeplätze. Über Stahlträger ist ein Netz aufgespannt, damit die Drohnen die Testumgebung nicht verlassen. (Archivbild)

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 13/08/2026
🌌 Den Körper vor #Weltraumstrahlung schützen: Erste Ergebnisse des DLR-geführten Experiments MARE an Bord der NASA-Mission Artemis I wurden veröffentlicht. Für die Messungen waren die weiblichen Modellpuppen Zohar und Helga mit an Bord - eine mit Strahlenschutzweste, eine ohne. 👩‍🚀👩‍🚀 (1/2)
Ready for Takeoff – Helga und Zohar im Cockpit der Orion

Helga und Zohar auf den Crewplätzen drei und vier im Orion-Raumschiff, bereit für ihren Flug zum Mond. Das Experiment MARE untersuchte mittels der zwei baugleichen DLR-Strahlungsmesspuppen die Strahlenbelastung während des gesamten Fluges. Die „Mond-Zwillinge“ sind weiblichen Körpern nachempfunden. Eine von ihnen – Helga – flog Ende 2022 ungeschützt zum Mond, die andere – Zohar – trug die neu entwickelte Strahlenschutzweste AstroRad. Im Vergleich der beiden Datensätze untersuchte das MARE-Team nach dem Flug, in welchem Ausmaß die Weste eine Astronautin vor schädlicher Strahlenbelastung schützen würde. Das DLR leitete das Experiment. Hauptprojektpartner waren die israelische Raumfahrtagentur ISA, der israelische Industriepartner StemRad, der AstroRad entwickelt hat, sowie Lockheed Martin und die NASA.

Credit: NASA/Frank MichauxDie „Crew“ der Artemis-I-Mission zum Mond (künstlerische Darstellung)

Helga und Zohar, die beiden Messpuppen des Experiments MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment), die mit der ersten Mission Artemis I der NASA zum Mond flogen, nahmen die zwei Passagiersitze drei und vier in der Orion-Kapsel ein. Auf ihnen sind schematisch die Strahlungsverteilungen zu sehen. 

Credit: Science Advances/NASA/Lockheed Martin/DLR/StemRadDie Strahlenmesspuppe Helga in Einzelteilen

Die beiden baugleichen Messkörper Helga und Zohar für das Strahlenexperiment MARE bestanden aus jeweils 38 Scheiben und maßen 95 Zentimeter. Im Inneren wurden besonders strahlungsempfindliche Organe und Gewebe aus Kunststoff unterschiedlicher Dichte nachempfunden.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
1140
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 10/08/2026
🌘 Partielle #Sonnenfinsternis über Deutschland! Am 12. August schiebt sich der Mond vor die Sonne & verdeckt sie bei uns zu bis zu 90%. Der Höhepunkt: kurz vor Sonnenuntergang gegen 20:15 Uhr. Sucht euch für die Beobachtung einen Ort mit freiem Blick nach Westen, da die Sonne tief stehen wird. (1/3)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 07/08/2026
Endlich wieder Sonne, frische Luft, Obst, Croissants und Kaffee - die Freude über kleine Dinge war groß. Die Studie von DLR und @esa.int untersucht, wie Menschen mit Isolation umgehen – wichtige Erkenntnisse für zukünftige Missionen zum Mond und Mars. 🚀
0121
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 07/08/2026
Nach 100 Tagen Isolation: Die #SOLIS100-Crew ist zurück! 🧑‍🚀 Am 1. August 2026 öffneten sich im :envihab des DLR in Köln die Türen. Nach 100 Tagen ohne Tageslicht und wenig Kontakt zur Außenwelt trat die sechsköpfige Crew wieder nach draußen: s.dlr.de/SOLIS-100-Ende
Die Türen zur „SOLIS100-Raumstation“ öffnen sich
100 Tage lang waren die schweren Doppeltüren des SOLIS100-Moduls M5 im :envihab, der High-Tech-Forschungsanlage des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln, verschlossen. Am 1. August 2026 öffneten sie sich um 9:13 Uhr für die sechs internationalen „terrestrischen Astronautinnen und Astronauten“.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 06/08/2026
🚆 Einsteigen, umsteigen – ohne auszusteigen? Im Projekt #Pods4Rail entwickeln wir mit Partnern ein modulares Mobilitätskonzept. Ziel: Personen & Güter künftig durchgängig über mehrere Verkehrsträger befördern – mit automatisiert wechselnden Kapseln für Schiene, Straße & Seilbahn: s.dlr.de/Pods4Rail
Visualisierung der Möglichkeit zum Umladen zwischen Seilbahn, Schiene und Straße bei Pods4Rail

Mit dem nahtlosen Umladen zwischen mehreren Verkehrsträgern will Pods4Rails neue Möglichkeiten eröffnen im Bereich Mobilität.

Credit: Pods4Rail project group, © moodleyVisualisierung der „Rail-Carrier-Unit“ aus dem Pods4Rail-Projekt

Verladen von Kapseln für den Transport von Personen und Gütern auf Trägereinheiten für den Schienenverkehr

Credit: Pods4Rail project group, ©moodleyVisualisierung der „Road-Carrier-Unit“ aus dem Pods4Rail-Projekt

Die Kapseln für den Transport von Personen und Gütern können mit unterschiedlichen Trägereinheiten kombiniert werden - hier für den Straßenverkehr. Dieses Prinzip ermöglicht die durchgängige Beförderung von Tür zu Tür über unterschiedliche Verkehrsmittel hinweg.

Credit: Pods4Rail project group, ©moodley
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 03/08/2026
🔥 Wo brennt es gerade und wie breitet sich das #Feuer aus? Das Fire Monitoring System des ZKI am DLR liefert nahezu in Echtzeit Antworten. Mithilfe von Satellitendaten kartiert es weltweit Brandflächen und zeigt deren Entwicklung, Brandschwere und betroffene Fläche: services.zki.dlr.de/fire/
Waldbrände, eine Gefahr für Mensch, Natur und Wirtschaft

Werden Waldbrände früh genug entdeckt, lassen sich die Schäden meist begrenzen. Unter anderem mit luft- und satellitengestützter Früherkennung arbeitet das DLR an innovativen, modernen und robusten Methoden und Tools, um Einsatzkräfte in ihrem Kampf gegen die Flammen mit aktuellen Informationen zu versorgen. Auf der Grundlage verlässlicher Daten können sie so schnell die richtigen Entscheidungen treffen.

Credit: Zirocool – stock.adobe.comWaldbrände in Portugal

Wenn man dem Satellitenbild ein Bild im Infrarotspektrum überlagert, kann man (hellrot) auch diejenigen Feuer erkennen, die nur wenig Rauch erzeugen.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Das "ZKI Fire Monitoring System" des DLR liefert aktuelle Waldbrandinformationen für Europa der letzten 31 Tage. Mit dem Ziel, verbrannte Flächen und deren räumliche Entwicklung nahezu in Echtzeit zu überwachen, wurde ein vollautomatisierter Ansatz entwickelt (Nolde et al. 2020, Link zur Publikation https://doi.org/10.3390/rs1213216 2) und in einer operativen Verarbeitungskette umgesetzt. Um mehrere Aktualisierungen pro Tag zu erreichen, werden Satellitendaten mittlerer Auflösung verwendet. Das Informationssystem ermöglicht eine interaktive Analyse aktueller Waldbrände in jedem von einem Benutzer definierten Interessengebiet.

Die täglichen Produkte zeigen die Grenzen der verbrannten Gebiete, Minuten nachdem Satellitenbilder verfügbar sind. Für MODIS erfolgt der Datenempfang über die DLR-Bodenstationen in Neustrelitz und Oberpfaffenhofen (Deutschland) mittels Direktübertragung bei jeder Satellitenüberführung. Für Copernicus Sentinel-3-Daten stützen wir uns auf den Datenverteilungsmechanismus des Sentinel Open Access Hub der Europäischen Weltraumorganisation und das Copernicus Data Integration and Analysis System (DIAS).

Die Produkte der verbrannten Fläche werden iterativ und automatisch über einen Zeitraum von 10 Tagen aktualisiert, sobald neue Satellitendaten verfügbar sind. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung der abgeleiteten Brandperimeter, indem der Einfluss von Störfaktoren wie Wolkenbedeckung, Rauchfahnen und Schatten minimiert wird.

Neben dem Brandflächenumfang fließen weitere Attribute wie die Brandschwere, die betroffene Fläche sowie die genauen Erkennungszeiten in die Daten ein. Es ist daher möglich, die Entwicklung jedes verbrannten Bereichs in Raum und Zeit zu verfolgen.Das DLR verknüpft Technologien aus Raumfahrt, Luftfahrt, KI und Sicherheit zu den verschiedensten Aspekten einer modernen Waldbrandüberwachung – von der globalen Detektion über Drohnenschwärme bis zur Echtzeitunterstützung mit Daten und Karten aus dem All für eine effektive, effiziente und sichere taktische Einsatzplanung vor Ort.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 24/07/2026
#U-Shift II in Aktion 🚌 Das Team demonstriert den automatisierten Kapselwechsel von unserem modularen Fahrzeugkonzept. Eine technische Herausforderung: Das autonome Driveboard dockt selbstständig an eine Transportkapsel an. Ein weiterer Schritt für flexible, modulare Mobilität: s.dlr.de/U-Shift-II
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 22/07/2026
🌑 Wie finden wir Wassereis und (Lava-)höhlen auf dem Mond? Forschende von DLR und @lmu.de entwickelten neue seismische Messverfahren, um solche Strukturen im Untergrund künftig aufzuspüren. Erste Tests fanden in der Mondsimulationshalle #LUNA in Köln statt, weitere in Lavahöhlen auf Lanzarote. (1/2)
Lavahöhlen als Messlabor in freier Natur

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Passive Messverfahren nutzen natürliche Schwingungen aus den Gesteinsschichten

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenMesskampagne unter Laborbedingungen in der Mondsimulationshalle LUNA in Köln

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 21/07/2026
🛰️ Bereit fürs All: #Weltraumteleskop PLATO hat alle Tests vor dem geplanten Start im März 2027 bestanden. 🔭 Die letzte Prüfung zur elektromagnetischen Verträglichkeit bestätigte: Alle 26 Kameras, Elektronik und Bordsysteme arbeiten störungsfrei zusammen. 👉 s.dlr.de/PLATO-in-Max... (1/2)
Weltraumteleskop PLATO in der Maxwell-Testkammer am ESTEC

Dieses Foto zeigt das Raumfahrzeug PLATO in der Maxwell-Testkammer der ESA. Dieser abgeschirmte Testraum verfügt über leitfähige Metallwände, einen leitfähigen Boden und eine leitfähige Decke, die einen Faraday-Käfig bilden und alle externen elektromagnetischen Störungen abschirmen. Der Innenraum ist neun Meter hoch und vom Boden bis zur Decke mit Schaumstoffspitzen ausgekleidet, die elektromagnetische Signale und Geräusche absorbieren.

Credit: © ESA – R. Moorkens O'Reilly
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 20/07/2026
Der über 4 Mrd. Jahre alte #Mondstein ist mehr als ein Ausstellungsstück. Forschende gewinnen aus Proben wie dieser Erkenntnisse über die Entstehung des Mondes & des Sonnensystems. In LUNA wird für künftige Missionen trainiert & neue Technologien werden unter mondähnlichen Bedingungen erprobt. (2/2)
Das Ziel im Blick: Außenansicht der LUNA-Anlage im Mondschein

Im nordrhein-westfälischen Köln wurde die LUNA Analog Facility, Gemeinschaftsprojekt von DLR und ESA, am 25. September 2024 feierlich eröffnet.

Credit: DLR/ESADie Mondsimulationsanlage LUNA

Die LUNA Analog Facility stellt den Mond auf Erden nach. Die 700 Quadratmeter große Halle ist mit einem dem Mondstaub ähnlichen Substrat gefüllt und beherbergt verschiedene Labore und Forschungsanlagen. LUNA dient der Vorbereitung astronautischer und robotischer Mondmissionen sowie der Forschung und Technologieentwicklung.
 
Credit: ESA/DLR
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 20/07/2026
🌕 Happy International #MoonDay! Dieser Mondstein hat eine Reise von 384.400 km hinter sich. 1972 sammelte Apollo-16-Astronaut John Young ihn auf der Mondoberfläche ein. Heute ist ein Teil der Gesteinsprobe in #LUNA zu sehen, der gemeinsamen Mondsimulationshalle von DLR und @esa.int in Köln. (1/2)
Das LUNA-Mondgestein

Ein echtes Stück vom Mond: ein schneeweißer Anorthosit, der 1972 von der Apollo 16-Mission zur Erde gebracht und von der NASA als Leihgabe für LUNA zur Verfügung gestellt wurde. Er trägt die Nummer „60025,767“.

Credit: NASAAstronaut Charles M. Duke Jr., Pilot der Mondlandefähre, bei der Entnahme von Mondproben an der Station Nr. 1 während des ersten Außenbordeinsatzes der Apollo-16-Mission (1972).

Credit: NASASchwarz-Weiß-Aufnahme aus dem Labor. Der Astronaut David R. Scott, Kommandant der Apollo-15-Mission, betrachtet die als „Genesis-Gestein“ bezeichnete Probe vom Mond in der nicht-sterilen Stickstoffaufbereitungsanlage aus nächster Nähe im Lunar Receiving Laboratory.

Credit: NASA
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 17/07/2026
Der Rote Planet ist voller dynamischer Landschaften, geformt von Wind und Wasser. Seit 2004 kartiert HRSC die Mars-Oberfläche. Aus den Stereobildern entstehen 3D-Modelle, die Forschenden Einblicke in die geologische Geschichte geben, von Dünenfeldern bis zu Spuren früherer Wasseraktivität. (2/2)
Dünenfeld mit Raureif in einem alten, erodierten Mars-Krater

Die Mars-Express-Aufnahmen vom südlichen Teil des Kraters Kaiser zeigen eine der ältesten Regionen auf dem Planeten, Noachis Terra. Sie ist namensgebend für die Noachische Periode, 4,1 bis 3,7 Milliarden Jahre vor unserer Zeit. Hier finden sich zahlreiche große Krater, die durch Erosion langsam eingeebnet werden. Ihre Ränder sind kaum noch zu erkennen, wie hier bei einem 30 Kilometer großen Krater am linken oberen Bildrand. Rechts ist ein Dünenfeld mit sogenannten Transversaldünen zu sehen.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)Vom Wind freigelegte Tonminerale zwischen Sicheldünen-Feldern auf dem Mars

Heute ist der Wind in Noachis Terra die Hauptkraft, die für Veränderungen im Landschaftsbild sorgt. Vor mehr als 3,7 Milliarden Jahren war es vermutlich Wasser. Umgeben von Felder von Sicheldünen gibt es hier ausgedehnte Flächen mit auffallend hellen Ablagerungen. Dabei handelt es sich vermutlich um Tonminerale, die entstanden, als die vulkanischen Gesteine von Noachis Terra in Kontakt mit Wasser kamen. Wind hat die Sand- und Staubbedeckung abgetragen und diese Tonminerale freigelegt.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)3D- (Anaglyphen) Bild des Südens des Mars-Kraters Kaiser

Aus dem senkrecht auf die Marsoberfläche gerichteten Nadirkanal und einem der schräg blickenden Stereokanäle der Kamera HRSC lassen sich sogenannte Anaglyphenbilder erzeugen. Bei Betrachtung mit einer Rot-Blau- oder Rot-Grün-Brille liefern sie einen dreidimensionalen Anblick der Landschaft. Die hohe Bildauflösung von 17 Metern pro Bildpunkt ermöglicht die Visualisierung selbst kleinster topographischer Merkmale, wie beispielsweise die zum Teil über hundert Meter hohen Transversal- und Sicheldünen.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 17/07/2026
🌬️ Vom Windgott Aeolus geformt: Dünen auf dem Mars 🔴 Neue Bilder der vom DLR entwickelten Stereokamera HRSC an Bord der @esa.int Mission #MarsExpress zeigen ein riesiges Dünenfeld im sog. Krater Kaiser. Dunkles vulkanisches Material glänzt durch Raureif-Ablagerungen. ℹ️: s.dlr.de/Krater-Kaise... (1/2)
Dunkle Dünen mit metallischem Glanz im Krater Kaiser auf dem Mars

Im Süden des rund 200 Kilometer großen Kraters Kaiser im Marshochland existiert ein großes, dunkles Dünenfeld aus Sanden vulkanischen Ursprungs. Der metallische Eindruck entsteht durch helle Raureif-Ablagerungen an ihren südwärts gerichteten Hängen. Diese Aufnahme wurde in der zweiten Hälfte des Süd-Winters auf dem Mars erstellt. Die Bildbreite beträgt etwa 20 Kilometer.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)Mars-Krater mit Raureifablagerungen am Südrand

Die saisonale Eiskappe der beiden Marspole dehnt sich im jeweiligen Winter auf der Nord- bzw. Südhalbkugel bis zum 50. Breitengrad aus. Dabei fallen Kohlendioxid-Eiskristalle aus der kalten Atmosphäre auf die Oberfläche. Die Ablagerungen halten sich über den Winter hinaus bis in die ersten Wochen des Frühlings. Im Krater links ist ein solches Raureif-Feld am inneren südlichen Rand zu sehen.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)Echtfarben-Draufsicht auf den Süden des Kraters Kaiser im Marshochland

Diese senkrechte Draufsicht auf den südlichen Teil des 200 Kilometer großen Kraters Kaiser (rechte Bildhälfte) zeigt ein typisches, großes Feld von Sichel- und Transversaldünen, wie es durch die Verlagerung von Sand durch Wind im Marshochland häufig anzutreffen ist. Das Bild deckt eine Fläche von etwa 190 mal 80 Kilometern ab. Typisch für diese Landschaft ist eine hohe Dichte von bereits stark erodierten Einschlagskratern.

Vom Wind getriebene Prozesse wirkten als „Landschaftsgestalter“ in diesem Gebiet im südlichen Mars-Hochland. Weit verbreitete Sicheldünen – Barchane – verschmelzen stellenweise zu größeren Rücken. Raureif lässt die Dünenfelder metallisch schimmern (‚barchans with frost‘). Auch an nach Süden ausgerichteten Kraterwällen hat sich stellenweise Raureif gehalten (‚frost on crater wall‘). An manchen steilen Kraterwänden sind Rinnen entstanden, deren Ursprung nicht geklärt ist (‚gullies‘). An einigen Stellen hat die Winderosion den Boden abgetragen und darunterliegende Schichten freigelegt. Sie erscheinen als helle Ablagerungen (‚light-toned deposits‘).

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)Topographische Bildkarte des Südteils des Kraters Kaiser auf dem Mars

Die DLR-Stereokamera HRSC auf Mars Express nimmt mit ihren neun Sensoren die Marsoberfläche unter verschiedenen Blickwinkeln auf. Hieraus berechnen das DLR-Institut für Weltraumforschung und die Freie Universität Berlin digitale Geländemodelle. An der Farbskala rechts oben im Bild lassen sich die Höhenwerte ablesen. Die Tiefebene des rund 200 Kilometer großen Kraters Kaiser liegt zwei- bis dreitausend Meter unter dem umgebenden Hochland von Noachis Terra. Der markante Krater links der Bildmitte hat eine Tiefe von fast 1.500 Metern.

Credit: ESA/DLR/FU Berlin (CC BY-SA 3.0 IGO)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 16/07/2026
🥵 Hitze draußen, extreme Temperaturen am DLR in #Göttingen. Im Hochenthalpiekanal wird es bis zu 10.000 °C heiß. Forschende testen Hitzeschutzsysteme für den Wiedereintritt. 🚀 Nebenan in der Simulationsanlage für Treibstrahlen herrschen bis zu −269 °C für Raumfahrtantriebe: s.dlr.de/Gttingen-hei...
Si­mu­la­ti­ons­an­la­ge für Treibstrah­len Göt­tin­gen – elek­tri­sche Trieb­wer­ke (STG-ET)

Elektrische Raumfahrtantriebe, welche Ionen oder Plasmen auf sehr hohe Ausströmgeschwindigkeiten beschleunigen, sind auf dem Vormarsch. Dazu werden im DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen Triebwerke in der Simulationsanlage für Treibstrahlen elektrischer Triebwerke (STG-ET) bei Temperaturen von minus 269 Grad Celsius getestet. Kernstück dieser Anlage ist eine Vakuumkammer mit einer Länge von mehr als zwölf Metern und einem Durchmesser von fünf Metern. Damit ist die Anlage eine der größten in Europa.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Im Hochenthalpie-Kanal des DLR Göttingen gewinnen die Forschenden wertvolle Erkenntnisse für die Luft- und Raumfahrt. In der Anlage entstehen kurzfristig Temperaturen von bis zu 10.000 Grad Celsius.

Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehaltenDer Hochenthalpie-Kanal am DLR-Standort Göttingen

Mess-Strecke mit installierter Düse

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Geöffnete Vakuumkammer der Testanlage Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen. Im Innern werden Temperaturen nahe am absoluten Nullpunkt erreicht.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 16/07/2026
☣️ Gefahrstoffe aufspüren ohne Einsatzkräfte in Gefahr zu bringen: Am DLR entwickeln wir ferngesteuerte Sensorsysteme für Drohnen und Rover, die #Gefahrstoffe aus sicherer Entfernung aufspüren. Sensorik, Lasermesstechnik und KI liefern nahezu in Echtzeit ein erstes Lagebild: s.dlr.de/Gefahrstoffe...
Ein Rover mit DLR-Sensorsystem im linken vorderen Bildbereich untersucht ausgelaufenes Pulver aus Containern im rechten vorderen Bildbereich (nachgestellte Situation). Im Hintergrund sind Zäune, Paletten und eine Anlage mit Rohren und Ventilen zu sehen – die Simulation eines Industriegebiets in der die Technik unter Umständen zum Einsatz kommen könnte. 

In ersten Tests hat das Sensorsystem erfolgreich typische Behälter von Gefahrstoffen, Gefahrstoff-Symbole sowie verdächte Stellen wie Flecken aus Pulver oder Flüssigkeiten untersucht.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
Ein weißes SHERP Geländefahrzeug mit einem schwarzen DLR und blauen World Food Programme Logo fährt über ein Feld. Auf dem Dach und am vorderen Bereich des Fahrzeugs sind Sensoren zur Erkennung von Gefahrstoffen befestigt.

Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen kam das System auf dem SHERP-Fahrzeug zum Einsatz und wurde im Gelände getestet. Detektionssystem und Fahrzeug können auch aus der Ferne gesteuert werden.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)Eine große Drohne mit untergehängtem Sensorsystem schwebt wenige Meter über dem Boden. Im Hintergrund ein abgesperrtes Areal in dem Rauch aufsteigt.

Die Drohne mit Sensorsystem erreicht auch unzugängliche Gebiete und kann mit ihrer ausfahrbaren Messsonde schnell und zuverlässig Proben von Gefahrstoffen in der Luft nehmen und eine erste Einordnung vornehmen – alles aus sicherer Distanz für Einsatzkräfte.

Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 14/07/2026
✈️📊 Wie entwickelt sich der #Luftverkehr? Der neue DLR MONITOR Luftverkehr und Low-Cost liefert belastbare Daten & ordnet Trends wissenschaftlich ein. Die Analyse zeigt: Global liegt der Luftverkehr über dem Vorkrisenniveau, in DE bleibt das Low-Cost-Angebot darunter. 👉 s.dlr.de/DLR-MONITOR-... (1/2)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 30/06/2026
Sechs Windkanäle an 4 Standorten in Deutschland und den Niederlanden liefern seit Jahrzehnten präzise Daten für Flugzeuge. ✈️🌬️ Sie sind zentral für sichere, leise, effiziente Luftfahrt und unverzichtbar für die Entwicklung klimaverträglicher Technologien & die Validierung moderner Simulationen. (2/2)
Scaled Flight Demonstrator (SFD) im DNW-LLF Windkanal

Scaled Flight Demonstrator (SFD) eines großen Passagierflugzeugs mit verteiltem elektrischen Antrieb im großen Windkanal LLF der DNW.

Credit: Clean Sky 2 Joint Undertaking (JU)Transsonischer Windkanal Göttingen

50 Meter lang und hunderte Tonnen schwer: Von den Anfängen der Airbus-Familie bis zum Eurofighter und A400M - in einem der bedeutendsten Windkanäle Deutschlands wird seit 50 Jahren Luftfahrtforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen betrieben. Der Transsonische Windkanal Göttingen (TWG) wird auch heute noch für die Erforschung künftiger Raumfahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber eingesetzt.

Credit: DLR (CC-BY 3.0)
050
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 30/06/2026
50 Jahre Deutsch-Niederländische Windkanäle: Erfolgsgeschichte der #Luftfahrtforschung 🇩🇪🤝🇳🇱 Seit 1976 durch DFVLR (heute DLR), NLR und Regierungen DE/NL gegründet. Aus der Idee eines gemeinsamen Großwindkanals entstand eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur: s.dlr.de/50-Jahre-DNW (1/2)
A300-Modell im Windkanal

Windkanal-Modell des ersten Airbus, dem A300, im großen Windkanal LLF der DNW in den Niederlanden 1981.

Credit: DNWDer Windkanal LLF im Bau

Aufnahme vom Bau des größten Windkanals der DNW, dem LLF in den Niederlanden.

Credit: DNW
1100
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 23/06/2026
Satelliten, Drohnen und Robotik liefern Daten aus Luft und Boden, auch aus schwer zugänglichen Bereichen. Ein lokales Kommunikationsnetz hält Einsatzkräfte vernetzt, selbst bei Netzausfällen. Im Lagezentrum entsteht per KI ein gemeinsames, aktuelles Lagebild für Entscheidungen. (2/2)
Das SHERP-Fahrzeug auf dem Weg zum Einsatz bei der RESITEK-Übung

SHERPs sind besonders geländegängig und werden vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) für Hilfs- und Rettungseinsätze in unwegsamem Gelände und sogar im Wasser genutzt.

Credit: DLR / Leon JakobsFernsteuerung des SHERP aus dem Kontrollzentrum

Der geländegängige SHERP wird tele-operativ über eine Eingabestation mittels topografischer Informationen und Live-Aufnahmen des Fahrzeugs ferngesteuert.

Credit: DLR / Leon JakobsInformationen über das Lagebild

Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler (links), gehörte zu den Gästen der Übung. Hier informiert sich die Landrätin über die gedruckten Karten mit Lagebild-Informationen. Konstanze Lechner von der DLR-Projektleitung für RESITEK erläutert die Abbildungen.

Credit: DLR / Leon JakobsUnterwegs in unwegsamem Gelände: DLR-Rover Scout

Scout wurde für Explorationen und Einsätze in schwer zugänglichen Gebieten auf der Erde entwickelt – zum Beispiel bei Search-and-Rescue-Einsätzen in der Katastrophenhilfe. Dazu wurde der Rover besonders beweglich und robust gestaltet, damit er sich durch sehr unebenes Gelände fortbewegen kann sowie über die nötige Stoßdämpfung verfügt. Das System ist fehlertolerant gegenüber Motorausfällen oder mechanischem Versagen. Er basiert auf felgenlosen Rädern mit nachgebenden Speichen sowie flexible „Wirbel“ zwischen den drei Modulen, in denen Steuerungshardware, Aktuatoren sowie Batterien untergebracht sind.

Credit: DLR / Leon Jakobs
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 23/06/2026
🌊 Wenn Hochwasser ganze Regionen lahmlegt, zählt vor allem eins: ein verlässliches Lagebild in Echtzeit, um Rettung und Versorgung zu steuern. Im Ahrtal hat das DLR im Projekt #RESITEK genau das unter Extrembedingungen mit Partnern im #Katastrophenschutz erprobt. s.dlr.de/RESITEK-Ahrtal (1/2)
DLR-Drohne findet Menschen, die in Not geraten sind, hier im Übungsszenario

Ferngesteuerte und autonome Drohnen wie diese Drohne vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik helfen im Übungsszenario des RESITEK-Projekts im Ahrtal bei der Suche nach vermissten Personen und der Erkundung der Lage aus der Luft.

Credit: DLR / Leon JakobsDLR-Drohne am Himmel des Ahrtals

Die RESITEK-Übung im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, mit realistischem Katastrophenhilfe-Szenario dient dem Test und der Demonstration neuer Technologien sowie ihrem Zusammenspiel mit den Einsatzkräften.

Credit: DLR / Leon JakobsUnterschiedliche Drohnentypen des DLR kommen zum Einsatz

Unterschiedliche ferngesteuerte und autonome Drohnentypen des DLR kommen in der RESITEK-Übung zum Einsatz. Sie helfen bei der Suche nach Vermissten und der Erkundung aus der Luft. Das Ziel: ein gemeinsames Lagebild für die Einsatzkräfte. Auch das MACS-Kamerasystem des DLR-Instituts für Weltraumforschung war dabei. Diese Drohne mit MACS-Kamera unterstützt bei der Echtzeitkartierung von Einsatzlagen.

Credit: DLR / Leon JakobsMontage der Drohne auf dem SHERP

Das geländegängige Fahrzeug SHERP bringt die DLR-Robotik-Drohne ARDEA auf seinem Dach in die Einsatzregion. Dort startet sie zur Erkundung, um Daten für die Erstellung von Kartenmaterial der aktuellen Situation auf Basis von Luftaufnahmen zu liefern.

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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/06/2026
📸 Die HRSC-Kamera an Bord von #MarsExpress liefert seit 2004 hochaufgelöste Stereodaten für digitale Geländemodelle und die 3D-Rekonstruktion der Marsoberfläche. 🔴 Die Mission wurde bis 2029 verlängert und hat bereits rund 99 % des Planeten kartiert. (2/2)
3D- (Anaglyphen) Bild des Mündungsgebiets der Mamers Valles auf dem Mars

Aus dem senkrecht auf die Marsoberfläche gerichteten Nadirkanal und einem der schräg blickenden Stereokanäle der Kamera HRSC lassen sich sogenannte Anaglyphenbilder erzeugen. Bei Betrachtung mit einer Rot-Blau- oder Rot-Grün-Brille liefern sie einen dreidimensionalen Anblick der Landschaft. Durch die hohe Bildauflösung von 20 Meter pro Bildpunkt können selbst kleinste topographischer Merkmale visualisiert werden: Hangrutschungen an den Böschungen der Tafelberge, Ansammlungen von Staub-bedecktem Eis in einigen Mamers-Tälern oder Tafelberge, die aus dem alten Hochland von Arabia Terra herausragen.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGOVon Abflusskanälen durchschnitten: Mündungsgebiet der Mamers Valles auf dem Mars

Am Ende der Mamers Valles ergoss sich Wasser in die Tiefebenen von Deuteronilus Mansae. Dieser Fluss – und Eis von Gletschern, die sich talwärts schoben – erodierten breite Gräben ins Hochland. Das Wort „Mensae“ (lateinisch der Plural von mensa – „Tisch“) weist auf zahlreiche Tafelberge hin, die dort als Reste der Erosion erhalten geblieben sind. Zurück bleibt eine Geländeform, die als „fretted terrain“ bekannt ist: „zerrissenes“ Land mit zahlreichen tiefen und breiten labyrinthartigen Tälern, flachen Tafelbergen, steilen Klippen und gletscherähnlichen Ablagerungen.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGOEchtfarben-Draufsicht auf den Norden der Marstäler Mamers Valles

Die Mamers Valles markieren an ihrer Mündung den Übergang vom Marshochland in die nördlichen Tiefebenen des Planeten. Die Marsforschung bezeichnet diese Zone auch als Dichotomiegrenze. Die Mamers-Täler haben ihre Quellregion etwa tausend Kilometer weiter südlich. Im Mündungsgebiet bleiben von der Erosion kaum angegriffene Hochlandreste als Tafelberge stehen. Der Bildausschnitt erstreckt sich etwa 240 Kilometer in Nord-Süd-Richtung (wegen der HRSC-Scanner-Aufnahmetechnik ist Norden im Bild rechts) und 90 Kilometer in Richtung Ost-West.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/06/2026
🌪️ "Staubteufel" über Mamers Valles auf dem Mars Neue Aufnahmen der DLR-Kamera HRSC an Bord der @esa.int-Mission Mars Express zeigen kurzlebige Wirbelstürme, die am Nachmittag durch aufsteigende Warmluft entstehen und Staub bis in mehrere Kilometer Höhe transportieren. ℹ️: s.dlr.de/Mamers-Valles (1/2)
Abflusskanäle im Mündungsgebiet der Mamers Valles auf dem Mars

Die Mamers-Täler sind eine markante Zone breiter, kanalartiger Täler und Gräben auf dem Mars. Am Ende eines rund tausend Kilometer langen Verlaufs durch das Hochland von Arabia Terra am Übergang zum Tiefland bilden sie eine stark zergliederte Landschaft. Wasser, aber auch Eis, das sich talwärts schob, hinterließen bis zu 25 Kilometer breite Kanäle. Diese sind flankiert von Resten des Hochlands, die von der Erosion verschont geblieben waren. Deren Tafelberge deuten die ehemals zusammenhängende Hochebene an.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGOTopographische Bildkarte der Marstäler Mamers Valles im Norden von Arabia Terra

Die DLR-Stereokamera HRSC an Bord der Mission Mars Express nimmt mit ihren neun Sensoren die Marsoberfläche unter verschiedenen Blickwinkeln auf. Hieraus berechnen das DLR-Institut für Weltraumforschung und die Fachrichtung Planetologie und Fernerkundung der Freien Universität Berlin digitale Geländemodelle. An der Farbskala rechts oben im Bild lassen sich die Höhenwerte ablesen. Dabei wird ersichtlich, dass mit hoher Energie abfließendes Wasser aus den Mamers Valles im Süden (links im Bild) am Übergang zu den nördlichen Tiefebenen rund 1.500 Meter tiefe Kanäle ins Hochland erodiert hat. Dabei hinterließ das Wasser Tafelberge an den Seiten – Reste des Hochlands.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGOStaubteufel und Erosion in den Marstälern Mamers Valles

Im Mündungsgebiet der Mamers Valles steigen durch die starken Temperaturunterschiede zwischen eisiger Nacht, Plusgraden am Vormittag und Höchsttemperaturen am Nachmittag Luftmassen auf. Deren Vertikalströmung lässt kleine Windhosen entstehen. im Bild erkennbar als kleine helle Punkte mit einem Schatten. Diese „Staubteufel“ (dust devils) nehmen Staub vom Boden auf und transportieren ihn kilometerweit. Ausbuchtungen in den umliegenden Tafelbergen zeigen rückschreitende Erosion entlang der Geländekanten.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/06/2026
📡 Wenn in Krisen Kommunikationsnetze ausfallen, braucht es Alternativen. Mit dem Spatenstich für den #GOVSATCOM-Hub entsteht am DLR-Standort Köln ein zentraler europäischer Knotenpunkt für sichere Satellitenkommunikation für Behörden und Einsatzkräfte: s.dlr.de/GOVSATCOM-Hub (1/2)
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 18/06/2026
🤖 Wie inspiziert und repariert ein Roboter Flugzeugteile? Und was macht Satelliten langlebiger im Orbit? 🛰️ Das neue DLRmagazin bietet 65 Seiten Forschung, Menschen & Ideen aus dem DLR. Außerdem: resiliente Energiesysteme und Flughafenforschung. Hier kostenfrei abonnieren: www.dlr.de/de/magazin-a...
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 08/06/2026
🚁 2025 wurden an 25 dt. Flughäfen 116 relevante Drohnenstörfälle erfasst, zeigt eine aktuelle DLR-Auswertung. Der geschätzte Mindestschaden für die Luftverkehrswirtschaft liegt bei rund 60 Mio. Euro. Deshalb erforschen wir Technologien zur Detektion & Abwehr von Drohnen: s.dlr.de/Drohnenvorfl...
Drohnen am Flughafen Magdeburg-Cochstedt

Das DLR erforscht und entwickelt unter Federführung des Instituts für Flugsystemtechnik entsprechende Technologien von der ersten Detektion bis zur erfolgreichen Abwehr von Drohnen und testet sie am Nationalen Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme in Cochstedt.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) @dlr-de.bsky.social · 02/06/2026
Unsichtbare Wellen mit großer Wirkung Das DLR übernimmt die wiss. Leitung der neuen ESA-Mission SOVA-S. Ab 2030 soll der Kleinsatellit atmosphärische Schwerewellen erstmals weltweit erfassen. Die Daten helfen, Wetter- & Klimaprozesse besser zu verstehen und Modelle zu verbessern. ℹ: s.dlr.de/SOVA-S
Mission SOVA-S: Messgeometrie

Die neue Erdbeobachtungsmission SOVA-S (Satellite Observation of waves in the Atmosphere – Scout) wird ab 2030 Schwerewellen erstmals global beobachten. Der Kleinsatellit umkreist dazu die Erde in einer Höhe von etwa 600 Kilometer auf einem sonnensynchronen polaren Orbit. Auf diese Weise wird die Erde vollständig erfasst. An Bord ist eine hochauflösende Infrarot-Kamera, die senkrecht auf den Fußpunkt des Orbits, den Nadir, ausgerichtet ist. Die Kamera wird die Intensität des Airglows messen und dadurch den Schwerewellen auf die Spur kommen. Beim Airglow oder atmosphärischen Luftleuchten handelt es sich um das Eigenleuchten von angeregten Hydroxyl-Molekülen (OH), in einem Höhenbereich von etwa 80 bis 100 Kilometer.

Bildcredit: OHBCzechSpaceAtmosphärisches Luftleuchten

Die Erde ist umgeben von verschiedenen Schichten, die von selber leuchten, dem sogenannten Airglow. Die hellste Leuchterscheinung stammt vom angeregten Hydroxyl-Molekül, einer Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff (OH). Der OH-Airglow ist hier in Gelb zu erkennen und umfasst einen Höhenbereich von rund 80 bis 100 Kilometer. Die Grafik zeigt auch die Lichtemissionen der angeregten Sauerstoff-Atome am Rand des Weltraums (grün) sowie in Weltraumhöhe von 200 bis 300 Kilometer (rot).

Bildcredit: NASASchwerewellen am Himmel

Schwerewellen sind wellenartige Strömungen und werden häufig in den unteren Schichten der Atmosphäre erzeugt. Sie entstehen bei der Überströmung von Luftmassen über Gebirge oder beim Übergang von Wasser zu Land. Auch starke Zyklone, aktive Vulkane und Konvektion in der innertropischen Konvergenzzone können Schwerewellen produzieren.

Bildcredit: DLR
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