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Christoph Bammer 🩺 🎸

@cbammermd.bsky.social
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Facharzt für Innere Medizin | Nephrologe | Geriater | interessiert an #PAIS inkl. ME/CFS & assoz. Multisystemerkrankungen | * Privat gerne alles mit Musik * * Skeets in DE/EN * * TwiX: @CBammerMD * Alt text Profilbild: Obi-Wan de Funès mit Lichtschwert.

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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 16h
Wölfe bilden Wölfe im Schafehüten aus. Dem Bundesministerium für Wölfisches gefällt das.
260
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 16h
So viel Deodorant können die gewissen Ministerialkabinette, Versorgungsämter, F(l)achgesellschaften und Pamphletverlage gar nicht versprühen, dass sie den eugenischen Mief, der sie umweht, übertünchen würden.
1103
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 08/10/2026
Denn oft erkennt man ihre Anwesenheit erst an den Resultaten ihres unsichtbaren geschäftigen Treibens: den eindrucksvollen ideologischen Dämmen. link.springer.com/co... 2/2
0411
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 08/10/2026
Wer kennt sie nicht? Die famosen BPS-Heinzelmännchen, wie sie kurz vor Drucklegung ihre therapeutischen Haltungen in die Lehrbücher hineinschmuggeln. Es ist eine wahre Rarität, die BPS-Heinzelmännchen hier in ihrem natürlichen Habitat bei ihren Verrichtungen beobachten zu dürfen. 1/2
Erratum zu:
Kap. 91 in: M. Linden und
M. Hautzinger (Hrsg.), Verhaltenstherapiemanual - Erwachsene, Psychotherapie: Praxis, https://doi.org/10.1007/978-3-662-
72268-8_91

Die ursprünglich veröffentlichte Version dieses Kapitels enthielt Aussagen, die nicht von den Autoren Alexa Kupferschmitt und Volker Köllner stammen, nicht mit ihrer
therapeutischen Haltung übereinstimmen und nicht von ihnen zu verantworten sind. Leider wurden die finalen Korrekturen vor Drucklegung nicht an die Autoren kommuniziert. In der Folge wurde daher eine von den Autoren nicht autorisierte Version des Kapitels publiziert.
Mittlerweile wurde das Kapitel nachträglich angepasst und spiegelt nun die ursprüngliche, von den Autoren freigegebene Version des Kapitels wider.
17616
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 07/10/2026
„Fleischhogga“ könnte ich noch anbieten für alle östlich des Lábor-Meridians. 😁
110
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 07/10/2026
Den besten Tofu gibt‘s bekanntermaßen ja beim Metzger.
0132
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
=> Leitlinie angekündigt, aber nicht beauftragt. => Gutachtenwesen wird durch Verursacher der Missstände geschult. 4 Stränge. 1 waschechter gesundheitspolitischer Skandal. 0 Konsequenzen. 𝒯𝓊, 𝒻ℯ𝓁𝒾𝓍 𝒜𝓊𝓈𝓉𝓇𝒾𝒶, 𝓂ℴ𝓇𝒷ℴ 𝓃ℯ 𝓁𝒶𝓃ℊ𝓊ℯ𝒶𝓈 𝒶ℯ𝓋ℴ. 4/4
0100
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
Jener Institution, deren Gutachtenpraxis hinreichend als systematisch defizitär und als wissenschaftlich unhaltbar dokumentiert worden ist. Nicht am Podium: das NRZ. 𝑆𝑜, ℎ𝑜𝑤'𝑠 𝑖𝑡 𝑔𝑜𝑖𝑛𝑔? => NRZ marginalisiert. => Aktionsplan halbiert. 3/4
191
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
Parallel organisiert die Sektion IV des BMASGPK Informationsveranstaltungen zur Begutachtung bei PAIS und ME/CFS (sms.congresspilot.com). Hauptreferent: ein chefärztl. Assistent der PVA Wien. 2/4
170
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
𝐍𝐞𝐮𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐦 𝐉𝐚𝐧𝐮𝐬-𝐌𝐢𝐧𝐢𝐬𝐭𝐞𝐫𝐢𝐮𝐦 (Repost, korrigiert) Wie die Presse jüngst berichtete (www.diepresse.com/41...) sei das Nationale Referenzzentrum für postvirale Syndrome mit der S2k-Leitlinie beauftragt worden. Es scheint aber noch kein Auftrag vorzuliegen. 1/4
diepresse.com
Was wurde aus dem Long-Covid-Versorgungsplan?
Vor drei Monaten präsentierte die Gesundheitsstaatssekretärin den Bund-Länder-ÖGK-Plan für die Versorgung von ME/CFS, Long Covid und postaktutem Infektionssyndrom.
11710
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
Das BMASGPK reproduziert über seine Informationsveranstaltungen die gleiche Schlagseite, die die ÖBAK in ihren Schulungen transportiert. Es handelt sich nicht um eine Korrektur der dokumentierten Missstände, sondern um deren institutionelle Fortschreibung.
0167
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 06/10/2026
Parallel organisiert die Sektion IV des BMASGPK Informationsveranstaltungen zur Begutachtung bei PAIS und ME/CFS (sms.congresspilot.com). Hauptreferent: ein chefärztl. Assistent der PVA Wien. 2/4
0111
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 04/10/2026
Können wir einmal den Elefanten im Raum adressieren: „Seitens des Ministeriums sei jedoch die Sichtweise der Pensionsversicherung mitgetragen worden.“ www.sn.at/politik/in...
Holzinger hatte das Thema der Schwärzungen bereits im Vorjahr auch bei Gesundheits- und Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) vorgebracht. Auch ihr gegenüber habe er darauf hingewiesen, dass diese "nicht rechtskonform" seien.
Gefordert worden sei damals seitens des Vereins eine "Weisung und Klarstellung" dass dieses Vorgehen seitens der PVA eine Rechtswidrigkeit darstellt. Seitens des Ministeriums sei jedoch die Sichtweise der Pensionsversicherung mitgetragen worden.
12312
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Waldmeer @waldmeer.eurosky.social · 03/10/2026
Die Leopoldina-Stellungnahme erkennt das Schädigungspotenzial "aktivierender" Behandlungen bei ME/CFS an. Sie trägt somit dazu bei, den öffentlichen Diskurs an die von den Erkrankten seit Jahren beschriebene Realität anzunähern. Dennoch arbeitet sie den Skandal dahinter nicht deutlich genug heraus.
Umgang mit post-exertioneller Malaise (PEM): Die Situation von Patientinnen und Patienten, die unter PEM – einem charakteristischen Merkmal von ME/CFS – leiden, kann sich durch aufwändige Versorgungsmaßnahmen, insbesondere durch aktivierende Rehabilitationsmaßnahmen, dauerhaft verschlechtern. Da dieser Sachverhalt nicht breit bekannt ist, stehen Betroffene häufig alleingelassen vor der Herausforderung, sich gegen unangepasste Versorgungsmaßnahmen, insbesondere Teilnahme an nicht PEM-adaptierten Rehabilitationsmaßnahmen, zu wehren und sich in der
Begutachtung/Diagnostik vor Überlastung, z. B. bei Ergometrie und Spiroergometrie, zu schützen. Selbst bei PEM-adaptierten Rehabilitationsmaßnahmen fehlen Zertifizierungen und Evidenz zu ihrer Wirksamkeit.60 Altersübergreifend bieten nur wenige
Rehabilitationskliniken spezifisch auf PEM eingerichtete, individualisierte Behandlungskonzepte an.
411947
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Michael Stingl @neurostingl.bsky.social · 04/10/2026
Ob die PVA begutachteten Personen wirklich geschwärzte Gutachten übermitteln darf, wird hoffentlich juristisch geklärt werden. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob die Einschätzungen bezüglich Aggravation/Simulation bei #MECFS haltbar sind. 1/n www.sn.at/politik/inne...
sn.at
Patientenvertreter beklagen geschwärzte Gutachten
Patientenvertreter beklagen im Bereich der Begutachtungen, dass Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt teils mit Schwärzungen versehen sind. Betroffen sind insbesondere psychologische Testungen, s...
310540
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David Tuller @davetuller1.bsky.social · 02/10/2026
This interview with @georgemonbiot.bsky.social has had almost 5,000 views since I posted it yesterday: www.youtube.com/watch?v=Maae...
youtube.com
Interview with George Monbiot about Guardian column on ME/CFS
YouTube video by David M Tuller
16732
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Was ich aber stattdessen sehe, sind verzweifelte Eltern, ihre oft schon erwachsenen, schwerst kranken Kinder und rings herum allzu oft ein Schulterzucken in weißen Kitteln. Nicht meine Medizin. Nicht meine Gesundheitspolitik. 5/5
021015
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
die für diese Strukturen arbeiten. Das müsste man aber halt auch wirklich wollen. Den Nationalen Aktionsplan bzw. den Versorgungspfad PAIS, jenes mythische Wesen der 🇦🇹 Gesundheitspolitik, ich sehe ihn nicht. 4/5
11469
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Aber am Ende haben wir eine Arbeitsdiagnose, einen Diagnostik- und Therapiefahrplan. Unser Gesundheitssystem scheint wahrlich nicht für komplexe chron. Erkrankung ausgelegt zu sein. Aber Strukturen lassen sich adaptieren. Jetzt müsste das nur noch auch für die Köpfe gelten, 3/5
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Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
Aus den Spitalsambulanzen werde man fortgeschickt. Zu irgendwelchen Fachärzt·innen könne man ihn nicht mehr bringen. Und das alles seit 5 Jahren. Ich nehme den jungen Patienten auf. Das bindet mich für den größten Teil meines Arbeitstages, weil ich nahezu alles selber machen muss. 2/5
11508
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 02/10/2026
In der Ambulanz steht mir heute ein Vater gegenüber. Er weint bitterlich. Er wisse nicht mehr weiter. Seinem Sohn gehe es so schlecht, dieser könne nur noch im Bett liegen, er verliere immer mehr an Gewicht. Niemand wisse, was im fehle. Aber vor allem: Niemand wolle helfen. 1/5
122765
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
zunehmende biolog. Erklärbarkeit ist für dieses Fachgebiet eine existenzielle Bedrohung. Systemische Ungerechtigkeit braucht keine Koordination. Sie braucht Strukturen, die jedem Beteiligten einen Grund geben, weiterzumachen und niemandem einen Anlass, zu fragen: Wem nützt das eigentlich? 23/x
4404
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
strukturell prekären Position: historisch eingeklemmt zwischen biolog. Medizin und Psychiatrie, hat sie über Jahrzehnte ihren Zuständigkeitsbereich über die Kategorie „nicht vollständig erklärbare körperliche Beschwerden" definiert. PAIS inkl. ME/CFS passen in dieses Hoheitsgebiet. Ihre 22/x
1353
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
die institutionelle Arbeit an den Grenzen eines Fachgebiets, um Konkurrenzansprüche abzuwehren und die eigene Legitimität zu sichern. Forschungsgelder fließen dorthin, wo Netzwerke, Infrastrukturen und Drittmittelerfahrung bereits bestehen. Die Psychosomatik befindet sich dabei in einer 21/x
1343
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
konvergieren. Zwischen Köllner und Kupferschmitt besteht eine Verflechtung mit dem EMOPROM-LCN-Netzwerk, das die fragliche PROM-Batterie entwickelt hat. Dieses Netzwerk bündelt epistemische Autorität über die Diagnostik von PAIS und betreibt das, was Gieryn als boundary work beschrieben hat: 20/x
1344
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
dastünden, was politisch nicht darstellbar wäre. Alle vier Texte zeigen dasselbe strukturelle Phänomen: ein Interessenkonvergenzfeld, in dem verschiedene Akteure ohne explizite Koordination in dieselbe Richtung handeln, weil ihre professionellen, institutionellen und ökonomischen Interessen 19/x
1335
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
produziert werden. Wo keine klare biologische Ätiologie benannt werden kann, greift die psychosomatische Deutung als Restkategorie. Und diese Restkategorie ist im ggw. Versorgungssystem für PAIS inkl, ME/CFS funktional unentbehrlich: weil sonst Millionen von Pat. ohne Versorgungsrahmen 18/x
1344
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Leistungsoptimierung. Aus dieser Konstellation entstehen die Deutungsrahmen, in denen „dysfunktionales Krankheitsverhalten" und mangelnde Therapiebereitschaft als Erklärung für Chronifizierung herhalten, obwohl letztere biologisch bedingt ist und durch diese Deutungen aktiv verzögerte Diagnosen 17/x
1354
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Kernversprechen die Wiederherstellung von Erwerbsfähigkeit; das machte sie förderungswürdig und erstattungsfähig. Pacing hat dieses Versprechen strukturell nicht zu bieten: Es senkt das Aktivitätsniveau auf das körperlich Tolerierbare und widerspricht damit dem systemimmanenten Ziel der 16/x
1333
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
psychiatrisch-psychosomat. Begutachtungen gedrängt, weil so überhaupt erst eine Leistungsgrundlage hergestellt werden kann. Gesundheitspolitik in marktorientierten Systemen bewertet therapeutische Interventionen nach ihrer Rückführungskapazität in den Arbeitsmarkt. GET und CBT haben als 15/x
1345
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Pensionsverfahren auf der Grundlage psychischer Diagnosen abzuwickeln, weil bestehende Begutachtungssysteme auf Erwerbsminderung durch funktionelle Einschränkungen ausgerichtet sind, nicht auf die komplexe, fluktuierende und belastungsabhängige Behinderung durch PEM. Betroffene werden zu 14/x
1344
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Pat. in das nächstgelegene Segment geleitet; jenes, das am wenigsten Widerstand erzeugt und das System am wenigsten belastet. In der Literatur wird dieser Mechanismus als diagnostic displacement beschrieben. Die SV-Träger (Pensionsversicherungen) haben ein strukturelles Interesse daran, 13/x
1354
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Selection-Bias-Problem: Sie erfasst jene Betroffenen, die funktionsfähig genug für Studienteilnahme sind, und blendet den schwersten Krankheitsbereich strukturell aus. Psychologisierung folgt einer institutionellen Logik: Wenn kein biologisch anerkanntes Versorgungsangebot bereitsteht, werden 12/x
1355
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
genau jene Rahmung, die bei ME/CFS historisch zur Stigmatisierung beigetragen hat. Schwerst Betroffene erreicht dieses Instrument systematisch nicht: Sie sind zu krank, um an Selbstausfüllung-basierten Erhebungen teilzunehmen. Die PROM-Batterie reproduziert damit das bekannte 11/x
1383
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Störung allein aus dem Vorhandensein anhaltender körperlicher Beschwerden und dem Ausmaß kognitiver und emotionaler Reaktionen darauf ab: ein zirkuläres Konstruktionsprinzip, damit wird die intensive Auseinandersetzung mit körperlichen Symptomen selbst zum diagnostisch relevanten Merkmal; 10/x
1352
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Eignung für die Kernpopulation von ME/CFS weder diskutiert noch begründet wird. Die inkludierte PROM-Batterie signalisiert implizit das Vorliegen von Psychopathologie. SSD-12 operationalisiert die B-Kriterien der DSM-5-Somatic Symptom Disorder: Es leitet das Vorliegen einer psychischen 9/x
1352
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
gegenüber PAIS inkl. ME/CFS aufrechterhalten will, ohne die biolog. Implikationen systematisch in seine klinischen Empfehlungen zu integrieren. Das Grundproblem bei Hanc et al. ist die vorgelagerte Entscheidung: Das BPS-Modell wird als Deutungsrahmen vorausgesetzt, obwohl seine epistemische 8/x
1362
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Weichenstellung. Waller et al. bleiben die Erklärung schuldig, warum Pacing bisher so systematisch ignoriert oder aktiv bekämpft wurde. Coautor Köllner steht ja genau für jene therapeutischen Ansätze steht. Das ist die innere Spannung eines Fachgebiets, das seinen Zuständigkeitsanspruch 7/x
1372
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
kann". Der Artikel enthält wissenschaftstheoret. Relativierungen, die eine polit. Funktion erfüllen: Sie schwächen systemat. die Argumentation jener, die auf biolog. Befunde verweisen (interozeptive Fehlkalibrierung als Erklärungsmodell), eine theoretische Lücke und (vielmehr) argumentative 6/x
1382
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
sondern als Teil des Problems. Zippers Text mündet in eine therapeutische Agenda, die das Subjekt mit ME/CFS letztlich in der Verantwortung sieht, seine „Identifikation mit der biologischen Sichtweise" zu überwinden, damit „das aus dem Unbewussten sprechende Subjekt in den Diskurs eintreten 5/x
1363
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Die Grundannahme: Therapeut·innen erscheinen als epistemisch privilegierte Akteur·innen; die Betroffenen als Gefangene ihrer eigenen Überzeugungen, ihrer eigenen Angst, ihrer eigenen Biographie. Pacing erscheint folgerichtig nicht als explizit empfohlene Energiemanagementstrategie, 4/x
1386
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
zu einem erkennbaren Muster zusammen. Das Kapitel von Kupferschmitt & Köllner ist nicht primär ein klinischer Text. Es ist ein normativer; eines, das festlegt, was Therapeut·innen über bestimmte Pat. zu denken haben: eine Deutungsmatrix, die direkt in den klinischen Alltag übertragen wird. 3/x
1436
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
Zipper (2026) in Die Psychotherapie zum Thema predictive processing und leibliche Resonanz, den Artikel von Hanc et al. (2026) zu PROMs im Post-COVID-Kontext sowie den CME-Artikel von Waller et al. (2026) in MMW Fortschritte der Medizin zu Fatigue und PEM bei Post-COVID, fügen sich diese Texte 2/x
1342
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 27/09/2026
𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠, 𝐒𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐯𝐞𝐫𝐬𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧: 𝟒 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐞 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐦 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧𝐤𝐨𝐧𝐯𝐞𝐫𝐠𝐞𝐧𝐳𝐟𝐞𝐥𝐝 🧵 In den letzten Wochen ging es hoch her. Liest man das Kapitel „Chronic-Fatigue-Syndrom" von Kupferschmitt und Köllner im Verhaltenstherapiemanual Erwachsene (10. Auflage), den Artikel von 1/x
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Reposted by Christoph Bammer 🩺 🎸
George Monbiot @georgemonbiot.bsky.social · 24/09/2026
Here's today's column on the astonishing, ongoing mistreatment of people with #ME/CFS. Please spread it far and wide: the only thing which can break the media's wall of indifference is seeing an article about the issue go viral. Thank you. 1/2 www.theguardian.com/commentisfre...
theguardian.com
Abandoned, dismissed and gaslighted: there is no excuse for the way ME sufferers have been betrayed | George Monbiot
Changes in guidance and science seem to have little impact on millions of devastated lives. It’s a social crisis playing out behind closed doors, says Guardian columnist George Monbiot
17925351729
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 18/09/2026
§ 5 Abs. 1 Nr. 1 FBO dokumentiert ist. Dies wären legitime und öffentlich einforderbare Informationen nach den Transparenzpflichten der Fortbildungsordnung und würde klarstellen, ob diese Veranstaltungsreihe tatsächlich den Anerkennungsvoraussetzungen der FBO genügt. 6/6
060
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 18/09/2026
Aus wissenschafts- oder standespolitischem Interesse heraus könnte man freilich eine formelle Anfrage an die ÄK Nordrhein richten, welche Anerkennungsvoraussetzungen konkret geprüft wurden, wer die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung war und wie die Neutralitätsprüfung nach 5/6
160
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 18/09/2026
Ankündigung nicht erwähnt; eine Angabe, die zwingend zu benennen (§ 5 Abs. 1 Nr. 6 FBO) und auf der Teilnahmebescheinigung auszuweisen ist (§ 7 Abs. 1 Nr. 4 FBO). Die Vortragende verfügt nach ihrem öffentlich bekannten Profil nicht über die fachliche und didaktische Qualifikation dafür. 4/6
160
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 18/09/2026
eine Auslegung, die dem klaren Zweckgebot des § 2 (Patient·innenversorgung) nicht gerecht wird und auch nicht über den Charakter eines politisch-meinungsbasierten Vortrags einer nicht-wissenschaftlichen Referentin hinwegtäuschen kann. Wer die wissenschaftliche Leitung inne hatte, wurde in der 3/6
160
Christoph Bammer 🩺 🎸 @cbammermd.bsky.social · 18/09/2026
auch tatsächlich erteilten) 2 Fortbildungspunkten ausgerichtet hat. Dies ist mit den materiellen Anforderungen der FBO 2026 nämlich nur schwer vereinbar und würde sich rechtlich nur über eine sehr weite Auslegung des § 3 Abs. 3 (kommunikative Kompetenzen, Wissenschaftsvertrauen) begründen; 2/6
150