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ASN Köln

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Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk Köln (basisgewerkschaftliche Initiative; IAA-Kontakt in Deutschland) 🌉 bridged from ⁂ todon.nl/@ASN_Koeln, follow @ap.brid.gy to interact

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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 20h
#Pflegereform bedeutet harte Einsparungen Im Zuge der Einführung eines „Pflegeneuordnungsgesetzes“ (PNOG) hat die Bundesregierung mit einem Entwurf Ende September 2026 schmerzhafte Kürzungen beschlossen, die nun von einer Kommission weiter ausgearbeitet und nächstes Jahr vom Bundesrat in […]
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 26/09/2026
Gemeinsam gegen #Lohnraub! Bald ist wieder die Aktionswoche gegen unbezahlte Löhne: Organisiert von der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) vom 12. bis 18. Oktober 2026 asniaa.wordpress.com/lohnraub #IWAAIT #Anarchosyndikalismus
SharePic: "Internationale Woche gegen unbezahlte Löhne, 12.-18. Oktober 2026" (IWA-AIT)
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 04/10/2026
Kölner: Tausende blockieren rechten Aufmarsch Am #Chlodwigplatz ist es normalerweise nur an #Karneval so voll, dass kein Durchkommen mehr möglich ist. Aber am Samstag (03.10.) waren es keine närrisch Feiernden, sondern wütende Antifaschist*innen, welche die Straßen […] [Original post on todon.nl]
Menschenmenge vor einer Bühne am Chlodwigplatz, im Hintergrund die Severinstorburg und eine HäuserzeileMenschenmenge mit antirassistischen Fahnen blockiert die SeverinsstraßeZweiteilige Collage: Oben sind die Rechten von "Köln steht auf" mit Deuzschlandfahne hinter Polizeiketten zu sehen, unten stehen Gegendemonstrant*innen vor der Polizeikette und es weht eine progressive Regenbogenfahne über einem Banner: "Don't wait, don't hesitate, otherwise it's soon too late!" (engl.: "Warte nicht und zögere nicht, sonst ist es bald zu spät!".Rund zwei Dutzende Rechte stehen mit Deutschlandfahnen auf dem Chlodwigplatz. Im Vordergrund der Eingang zur U-Bahn, im Hintergrund Gegendemonstrant*innen hinter einer Polizeikette.
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 27/09/2026
Köln: Hunderte auf Demo für Wohnraum Angesichts der steigenden Quadratmeterpreise für Mietwohnungen ist es erstaunlich, dass zu der Kundgebung des Bündnisses "Für bezahlbaren Wohnraum" am Sonntag 27.09. nur ein paar Hundert Menschen in der rheinischen […] [Original post on todon.nl]
Vor dem Severinstor steht eine große aufblasbare Hand mit Schriftzug "Mietenstopp""Auf dem Chlodwigplatz vor der Severinstorburg stehen Demonstrant*innen vor einer Bühne, auch eine rote Fahne von "Die Linke" ist zu sehen.Demonstrant*innen halten einen Banner des SSM: "Sicherer Wohnraum für alle!"An einem Baumstamm hängt ein Pappschild "Kostenlosen Wohnraum für alle! (ASN-IAA Köln)". In Hintergrund auf dem Chlodwigplatz stehn Demonstrant*innen vor einem Pavillon vom Bündnis "Bezahlbaren Wohnraum für alle!" vor der Severinstorburg.
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 27/09/2026
IWA-AIT repost @iwa_ait_repost #Polen: Kampf gegen Lohnraub geht weiter Auch bei der Firma Ochrona Mega sp. zoo (dieselben Leute wie bei Ochrona Mega Marcin Kowalski, bei Proteo und etwa 70 weiteren Unternehmen) werden Arbeiter*innen um ihre Löhne betrogen, da […] [Original post on todon.nl]
Gewerkschafter*innen der ZSP protestieren vor einer Behörde in Warschau mit einen Banner
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 27/09/2026
Chile: Zweites Treffen von Solidaridad Obrera Um den Aufbau des #Anarchosyndikalismus durch Organisation, Föderalismus und gegenseitige unter den Arbeiter*innen zu stärken, den Erfahrungsaustausch zu vertiefen und die gemeinsame Arbeit in den verschiedenen Gebieten […] [Original post on todon.nl]
Das Plakat der 2. Nationalen Versammlung der Solidaridad Obrera vom 10. bis 11. Oktober 2026 zeigt drei Hände, die jeweils ein Streichholz halten, von denen eines brennt.
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 26/09/2026
Gemeinsam gegen #Lohnraub! Bald ist wieder die Aktionswoche gegen unbezahlte Löhne: Organisiert von der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) vom 12. bis 18. Oktober 2026 asniaa.wordpress.com/lohnraub #IWAAIT #Anarchosyndikalismus
SharePic: "Internationale Woche gegen unbezahlte Löhne, 12.-18. Oktober 2026" (IWA-AIT)
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 20/09/2026
Trotz Verbot nicht tot! 😁 Danke an @nublogs für's archivieren der von der Trump-Administration als "terroristisch" zensierten Seiten bei #AutisticiInventati Hier ist unser alter Blog zu #Anarchosyndikalismus aufgehoben: anarchosyndikalismus.nublogs.org
anarchosyndikalismus.nublogs.org
Anarchosyndikalismus | Aktuelles zu libertären Gewerkschaftsaktivitäten und sozialen Kämpfen in aller Welt
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 19/09/2026
Köln: Tausende protestieren für selbstbestimmte Reproduktion Auf dem Neumarkt in der Innenstadt von #Köln haben am Sa 19.09. Abtreibungsgegner/innen und fundamentalistische Christ/innen gegen die Freiheit zum #Schwangerschaftsabbruch protestiert. Diese angeblichen […] [Original post on todon.nl]
Plakat zur Demo "Reproduktive Gerechtigkeit selbstbstimmt erkämpfen" am 19.09.2026 in KölnPolizeikette steht vor der Kundgebung "Marsch für das Leben" auf dem Kölner HeumarktPappschild "Pro Choice: Selbstbestimmung, Sicherheit, Solidarität"Schwarzes Schild: "Abortion is Healthcare"
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 18/09/2026
Gegen den Zwang zu Reproduktionsarbeit Das Recht auf #Abtreibung und #Verhütung bedeutet für Menschen mit Gebärmutter, dass sie sich frei für oder gegen eine #Schwangerschaft entscheiden können. Dieses Recht wird jedoch oft von herrschenden Meinungen oder Institutionen eingeschränkt. In vielen […]
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 11/09/2026
Köln: "Besetzung" des Chlodwigplatzes geht weiter Die angemeldete Dauerkundgebung in der Südstadt geht nach der Zwangspause wegen des Wochenmarktes in die zweite Runde. Noch bis Sonntag will die Kampagne "#DemosNeuDenken mit kleiner Bühne, großem Küchenzelt und […] [Original post on todon.nl]
Ein großes weißes Küchen-Zelt steht vor der Severinstorburg auf dem Kölner Chlodwigplatz, im Hintergrund Zuschauer*innen vor einen kleinen Bühne.
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 09/09/2026
Köln: Chlodwigplatz "besetzt" In der Südstadt von #Köln findet seit Wochenanfang eine angemeldete Dauerversammlung statt unter dem Motto "Gegen rechts, für Demokratie - Platz besetzen? Zum Vernetzen" Diese Aktion ist Teil der bundesweiten Kampagne #DemosNeuDenken […] [Original post on todon.nl]
Vor der Severingstorburg auf dem Kölner Chlodwigplatz steht eine mobile, selbstgebaute Bühne, davor mehrere alte Sofas, Bierbänke und eine Stellwand.  Eine Stellwand informiert über das Konzept und das Tagesprogramm der "Platzbesetzung", im Hintergrund die Kölner Severingstorburg am ChlodwigplatzAuf der Rückseite der Stellwand neben der Bühne am Chlodwigplatz hängen Flugblätter und ein selbstgemalters Plakat: "Generalstreik statt Sozialpartnerschaft!"Im Küchenzelt auf dem Kölner Chlodwigplatz wird in einem großen Kochtopf auf einem Gasbrenner ein Gemüseeintopf gekocht.
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 08/09/2026
Köln: 15.000 demonstrieren gegen den Rechtsruck in Sachsen-Anhalt Zu einer kurzfristig angekündigten Demonstration des bürgerlichen Bündnisses "Köln stellt sich quer" kamen am Dienstag 08.09. tausende Menschen zusammen. Sie versammelten sich vor einer Bühne am […] [Original post on todon.nl]
Demonstrant*innen mit Fahnen vor dem Reiterstandbild auf dem Kölner HeumarktDemonstrant*innen rund um die Bühne auf dem Kölner Heumarkt. In Vordergrund eine blaue Fahne mit dem zerbrochenen Gewehr als antimilitaristischem Symbol (hier der DFG.VK). Im Hintergrund ragen die Domspitzen über die Häuserzeile.Deonstrant*innen laufen durch die Kölner Innenstadt, im Vordergrund eine rot-schwarze Antifa-Fahne, dahinter eine rote Fahne der Linkspartei. Ein langer Demonstrationszug läuft durch die Kölner Innenstadt an Geschäftsgebäuden und Parkhäusern vorbei. Mittendrin eine einzelne rote Fahne der SPD.
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Anne Roth @anneroth.bsky.social · 07/09/2026
20.000 Mail-Accounts. 20.000 Blogs. 5.000 Mailinglisten. 1.500 Websites. In Europa. Ehrenamtlich betrieben, völlig legal, und erklärt antifaschistisch, feministisch, queer. Zerstört und abgeschaltet durch die Trump-Regierung, extralegal. Es ist erstaunlich still. #Autistici
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 01/09/2026
Nicht nur am #Antikriegstag: Die Waffen nieder! Gemeinsam gegen #Militarismus und #Krieg - auch im #Sudan!
rot-schwarze Graphik mit dem antimilitaristischen  Logo "zerbrochenes Gewehr" und Text: "Die Waffen nieder!"SharePic des Anarcho-Syndikalistischen Netzwerks (ASN-IAA) mit rot-schwarzer Fahne und Text "Für Frieden in Sudan: Solidarität mit Anarchist*innen", sowie URLs
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argumento :socialiststar: @argumento.hispagatos.space.ap.brid.gy · 28/08/2026
Yo apoyo a #AutisticiInventati #antifa #FuckTrump #FuckRubio
Un meme en el formato de "me gusta, no me gusta", con Pepermint Patty de los Peanuts diciendo que no le gusta la AI (Inteligencia Artificial) pero que sí le gusta A/I (autistici inventati)
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 26/08/2026
Noch so ein #Hitzetag! Am Donnerstag 27.08. wird es mit bis zu 33°C wohl wieder heiß im Süden und Westen des Landes: Es drohen stundenlange #Sonnenhitze bei hoher #Strahlenbelastung durch UV-Index 6! Die Verdunstungskühle durch Schwitzen wird dann bereits ab 45% […] [Original post on todon.nl]
Graphik mit einer weiblichen* Figur in hochgeschlossener, formeller Bürokleidung, die unter Schwindel und Hitze leidet. Text: "Hitzschlag vermeiden: Pausen statt Überstunden" (ASN Köln)"
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 22/08/2026
#Kolumbien: Hilfe für die Erdbeben-Opfer Die anarchosyndikalistischen Genoss*innen der ULET-IAA haben nach dem schweren #Erdbeben mit Hunderten Toten und Tausenden Verletzten spontane Hilfe organisiert. Die nordwestlich gelegene Region Chocó war von dem starken […] [Original post on todon.nl]
spanischsprachiges SharePic der "Brigada de Reconstruccion Beatriz Sandoval (ULET-AIT)" mit dem Portrait der 1991 ermordeten Anarchistinspanischsprachiges SharePic der ULET-IAA für ihre Kampagne zur ErdbebenhilfeVideostill der ULET-IAA Unterstützungskampagne mit Bauarbeiten an einer Notunterkunft (Plastikrohre sägen und als Gerüst montieren)Videostill der ULET-IAA Unterstützungskampagne zur Errichtung einer Notunterkunft (aus Plastikrohr-Gerüst mit Zeltplane)
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 20/08/2026
Waldbrände bedrohen uns alle! Ein Vegetationsbrand stellt nicht nur direkte Lebensgefahr durch Feuer, Hitze und Rauchschwaden dar, vor allem für Löschkräfte und #Rettungsdienste. In Flammen stehende Grünflächen stellen existenzielle Risiken für betroffene Anwohner*innen, Betriebe und […]
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 13/08/2026
Tipps zu #Gesundheitsschutz und #Arbeitssicherheit bei #Hitze und #Sonne asnkoeln.wordpress.com/2022/07/17/a… #Klimakrise #Erderwärmung #fossilerKapitalismus #Klimaanpassung
graues SharePic "Hitze und Sonne - Tipps zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit #1 - Vorsicht: "Krebserregende UV-Strahlen! In Bodennähe entsteht dadurch OZON. Das Gas reizt die Augen und Schleimhäute, erschwert das Atmen - auch im Schatten! (Fachbereich Gesundheit im ASN Köln, asnkoeln.wordpress.com)". Abgebildet ist auch ein gelb-schwarzes Gefahrensymbol für Strahlung in Form einer Sonne.
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 12/08/2026
Die aktuelle #Hitzewelle wird wieder hohe Opferzahlen verursachen, denn der fossile #Kapitalismus geht über Leichen. Passt auf euch auf: Bleibt lieber im Schatten und macht mehr Pausen statt Überstunden! Hier ein paar Tipps zu #Gesundheitsschutz und […] [Original post on todon.nl]
An einer Baustellengrube hängt ein rotes Banner: "Gegen Hitzetod am Arbeitsplatz (und überall)", daneben offizielle Warnhinweise zum Arbeitsschutz
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 04/08/2026
Vorsicht Hitzeschäden! Denn bei Temperaturen von über 32°C und ab einer Luftfeuchtigkeit von 40% drohen z.B. #Hitzekrampf und #Hitzekollaps. Am Arbeitsplatz, zuhause und unterwegs sollte man daher die körperliche Belastung verringern und regelmäßig Abkühl-Pausen […] [Original post on todon.nl]
gelb-schwarzes, dreieckiges Warnzeichen für heiße Oberflächen
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 18/06/2026
#Hitzefrei statt #Überstunden Tipps zu #Arbeitssicherheit bei Hitze und Sonne: asnkoeln.wordpress.com/2022/07/17/a… #Gesundheitsschutz #Klimazerstörung #Erderhitzung
ror-schwarzes SharePic: "Hitzefrei statt Überstunden! Klimakrise stoppen: Kapitalismus abschaffen! (ASN Köln)"
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 01/07/2026
Köln: Lauer Protest gegen Sozialabbau Der DGB hatte gerufen und Sozialdemokrat*innen aller Art kamen am 01.07. ans Rheinufer zur Kundgebung gegen die aktuellen #Sozialkürzungen. Die Polizei hatte das Konrad-Adenauer-Ufer weiträumig abgesperrt, um vor der […] [Original post on todon.nl]
Kundgebung an der Kölner Bastei mit roten Fahnen  von Gewerkschaften und Parteien; im Hintergrund Hochhäuser und grüne Laubbäume.Eine Demonstrantin hält ein Schild: "Sozialbbau stoppen - Zusammenhalt stärken!"Ein Polizeiauto steht quer auf der von Häusern und Laubbäumen begrenzten Rheinuferstraße im Kölner Norden; weit hinten stehen Demonstrant*innen vor der Bühne des DGB An einem Sztomkasten hängt ein Plakat: "Generalstreik statt Sozialpartnerschaft"; im Hintergrund das "Institut der deutschen Wirtschaft" an der Konrad-Adenauer-Straße
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 29/06/2026
Mehr Infos vom Fachbreich Gesundheit im Anarcho-Syndikalistischen Netzwerk Köln (ASN-IAA): Hitzeaktionstag 2026 (11.06.2026) asnkoeln.wordpress.com/2026/06/11/h… Tag der Pflegenden 2026 (12.05.2026) asnkoeln.wordpress.com/2026/05/12/t… […]
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 29/06/2026
Gesundheitsdienste im Extremhitze-Notstand Während die Regierung weiter ihre geplante Kürzung bei der Krankenversorgung vorantreibt (BStabG ) ist dort durch wochenlange #Extremhitze ein katastrophaler Notstand eingetreten. Die Rettungsdienste in Köln sind letztes […] [Original post on todon.nl]
An einer Sitzbank im Park hängt ein rotes Banner: "Gegen Hitzetod am Arbeitsplatz (und überhaupt)"; im Hintergrund ein Wasserspielplatz mit Springbrunnen, dahinter ein Rasen und grüne Laubbäume
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 27/06/2026
#TrinkwasserFuerAlle :anarchoheart3: #Klimazerstörung #Erderhitzung #Klimagerechtigkeit
rot-schwarzes SharePic mit Wasserhahn-Symbol: "Trinkwasser für alle! Klimakrise stoppen: Kapitalismus abschaffen! (ASN Köln)"
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 26/06/2026
#Sonnenhitze macht Arbeiten lebensgefährlich! Klimakrise stoppen: Kapitalismus abschaffen! Tipps zu #Arbeitssicherheit und #Gesundheitsschutz bei #Hitze und #Sonne asnkoeln.wordpress.com/2022/07/17/a… #Erderhitzung #Klimazerstörung #fossilerKapitalismus
rot-schwarzes SharePic mit Warnsymbol vor Sonnenstrahlen (ASN Köln)
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 25/06/2026
Bei #Hitzestress mehr Pausen machen...! Ressourcen schonen: #Tempolimit am #Arbeitsplatz asnkoeln.wordpress.com/2022/07/17/a… #Arbeitssicherheit #Gesundheitsschutz #Erderhitzung #Klimazerstörung
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Graswurzelrevolution @graswurzelrevolution.dju.social.ap.brid.gy · 20/06/2026
#GWR510 90 Jahre Soziale Revolution in Spanien 1936 erhoben sich Millionen Menschen gegen den faschistischen Franco-Putsch #Anarchie #SozialeRevolution #Mujeres www.graswurzel.net/gwr/2026/06/90-j…
graswurzel.net
90 Jahre Soziale Revolution in Spanien
„Wir sind es, die wir diese Städte und Paläste – hier in Spanien und in Amerika und überall – gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten. Und sogar bessere. ... Wir werden die Erben dieser Erde sein ... hier in unseren Herzen tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt.“ – Buenaventura Durruti, anarchosyndikalistischer Revolutionär, 1936 Am 19. Juli 2026 jährt sich zum 90. Mal der Beginn der Spanischen Revolution. Sie war und bleibt für die anarchistischen Bewegungen von großer Bedeutung. Aufgrund ihrer Radikalität und ihres hohen Grades an Freiwilligkeit gilt diese Soziale Revolution libertären Sozialist*innen in aller Welt als ein Beispiel für die Realisierbarkeit anarchistischer Ideen. Obwohl es viele Bücher zum Spanischen Bürgerkrieg und, vor allem in anarchistischen Verlagen, auch zur Spanischen Revolution gibt, ist der „Kurze Sommer der Anarchie“ bis heute ein Ereignis, das in Schul- und Geschichtsbüchern kaum auftaucht. Dabei gehört die Soziale Revolution in der ersten Phase des Spanischen Bürgerkrieges zu den umfangreichsten gesellschaftlichen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts. Der Augenzeuge Franz Borkenau beschrieb seine Eindrücke wie folgt: „Als wir um die Ecke in die Ramblas (die Hauptverkehrsadern Barcelonas) einbogen, kam eine gewaltige Überraschung: Schlagartig breitete sich die Revolution vor unseren Augen aus. Es war überwältigend. Es war, als wären wir auf einem Kontinent gelandet, der sich von allem unterschied, was ich bisher gesehen hatte.“ George Orwell erlebte 1937, als die Revolution bereits „abgeflaut“ und zu einem großen Teil zwischen Faschisten und Stalinisten zerrieben worden war, noch einen Hauch von Anarchie: „Man hatte das Gefühl, plötzlich in einer Ära der Gleichheit und Freiheit aufgetaucht zu sein. Menschliche Wesen versuchten, sich wie menschliche Wesen zu benehmen und nicht wie ein Rädchen in der kapitalistischen Maschine.“ (1) **Der Militärputsch des General Franco** Der Spanische Bürgerkrieg begann, als am 17./18. Juli 1936 Militärs, unter der Führung von General Franco, versuchten, die junge spanische Republik zu stürzen. Ziel der Franquisten und katholischen Klerikalfaschisten war es, in Spanien eine Diktatur zu errichten. Anders als 1933 in Deutschland gab es in Spanien jedoch massiven und lange Zeit erfolgreichen Widerstand großer Teile der Bevölkerung gegen die faschistische Machtergreifung. „Der Militäraufstand (…) war für große Teile der spanischen Arbeiterschaft Katalysator und auslösende Bedingung einer Revolution, die innerhalb weniger Wochen auf lokaler und regionaler Ebene das bestehende politische, soziale und ökonomische System weitgehend abschaffte, die wirtschaftliche und politische Macht an neue soziale Gruppen überführte und das traditionelle System der Herrschaft von Grund auf veränderte“ (2), stellt der Romanist Walter L. Bernecker (siehe Nachruf in dieser GWR) fest. In den Städten übernahmen revolutionäre Arbeiter*innen die Fabriken. Auf dem Land ergriffen Bäuer*innen, Landarbei- ter*innen und Tagelöhner*in-nen die Initiative, gründeten Agrarkollektive und bemächtigten sich des Landes. Durch die Schaffung unzähliger freier Schulen und die autodidaktische Aneignung gelang den Anarchist*innen eine Alphabetisierungskampagne, die historisch beispiellos ist. „Die Spanische Revolution schien zeitweise die Politik ihrer eigenen Organisationen überholen zu wollen. Diese Organisationen waren vor allem die 1910 gegründete anarchosyndikalistische Massengewerkschaft CNT [Confederación Nacional del Trabajo, dt.: ‚Nationale Föderation der Arbeit‘] mit mehr als 1,5 Millionen Mitgliedern, die 1927 gegründete FAI [Federación Anarquista Ibérica, ‚Anarchistische Föderation Spaniens‘], die POUM [Partido Obrero de Unificación Marxista, ‚Arbeiterpartei vereinigter Marxisten‘], eine Gruppe stalinkritischer Marxist*innen, sowie ein bedeutender Teil der in der sozialistischen Massengewerkschaft UGT [Unión General de Trabajadores, ‚Allgemeine Arbeiterunion‘] organisierten Arbeiterschaft.“ (3) **Der Anarchismus in Spanien** Nachdem die sozialrevolutionären Ideen und Schriften der russischen Anarchisten Michail Bakunin und Pjotr Kropotkin in Spanien auf fruchtbaren Boden gefallen waren, kam es zwischen 1880 und 1910 zu einer beträchtlichen Verbreitung anarchistischen Gedankenguts, vor allem in Andalusien. Die Basis der Sozialen Revolution war der spanische Anarchismus, der sich schon vor 1936 zu einer Massenbewegung entwickelt hatte. Die anarchosyndikalistische CNT zählte 1918 bereits rund 700.000 Mitglieder. 18 Jahre später hatte sich ihre Mitgliederzahl verdoppelt. Die CNT war die größte politische Organisation eines Landes, das zu dieser Zeit etwa 23 Millionen Einwohner*innen hatte. Zentren des Anarchismus waren das industrialisierte Katalonien, Aragonien und das agrar-feudalistische Andalusien. Seine Anhänger*innen waren in erster Linie Menschen, die in den Industriebetrieben des Nordostens, in der Landwirtschaft und in den Handwerksbetrieben des Südens arbeiteten. Die Soziale Revolution wurde von ihrer Spontaneität, ihren Hoffnungen und Träumen beflügelt. Sie funktionierte ohne zentrale Leitung und ohne die Eroberung des Staatsapparates, der im Juli 1936 vorerst in Agonie verfiel. Die Menschen setzten freiheitlich-sozialistische Ideen in die Tat um: Ordnung ohne Herrschaft, die Utopie einer klassenlosen und herrschaftsfreien Gesellschaft, Dezentralisierung, Selbstverwaltung und gegenseitige Hilfe statt Konkurrenz. > _**„Die Emanzipation der Menschheit wird sich so lange nicht verwirklichen lassen, solange noch ein Geschlecht das andere beherrscht.“**_ Der Sieg über die franquistischen Militärs in Barcelona, Madrid, Valencia und anderen Städten machte es möglich, in der republikanischen Zone Spaniens die Utopie einer anarchistischen Gesellschaft zu verwirklichen. Den schwierigen Bedingungen zum Trotz und unter der Last des Bürgerkrieges steigerte sich in vielen Industriezweigen die Produktion. Ein Grund dafür war der revolutionäre Elan, der große Teile der Bevölkerung ergriffen hatte. Arbeiter*innen und Land-arbeiter*innen kollektivierten Industrie und Großgrundbesitz, setzten Räte ein, parallel zur zeitweise bedeutungslosen Regierung. Der spanische Anarchosyndikalist Abel Paz bescheibt die Situation der Arbeiter*innen im Sommer 1936 so: „Der Alltag der Arbeiter hat sich eigentlich nicht geändert. Sie mussten ja weiter arbeiten. Was sich geändert hat, war, dass sie die Unterdrückung nicht mehr erleben mussten, von den Chefs, von der Polizei, von der Justiz, vom Staat, … der Staat war weg. Was sich wirklich geändert hat, war der Alltag der Bourgeoisie, weil die Bourgeoisie die Kontrolle verloren hat. Deren Leben hat sich geändert.“ (4) Die revolutionären Hoffnungen der Anarchist*innen wurden jedoch nach wenigen Monaten zunichte gemacht. Die enorme Unterstützung, die die Franco-Truppen durch Portugal, das faschistische Mussolini-Italien und Nazi-Deutschland erhielten, sorgte für einen ungleichen Kampf auf dem Schlachtfeld. Die Regierungen Deutschlands, Italiens, Großbritanniens und Frankreichs hatten im August 1936 zwar einen Nichteinmischungspakt unterschrieben, an den sich die beiden demokratischen Länder, nicht jedoch die beiden Diktaturen hielten. Trotzdem weigerten sich England und Frankreich weiterhin, die spanische Republik zu unterstützen. Nur die stalinistische Sowjetunion und Mexiko lieferten der spanischen Republik Waffen. Stalin stellte sicher, dass die mit dem spanischen Staatsgold teuer bezahlten Waffen nicht an die Anarchist*innen, sondern stattdessen an die bis dahin bedeutungslosen spanischen Stali-nist*innen der PCE (Partido Comunista Español, ‚Kommunistische Partei Spaniens‘) geliefert wurden. Der Hispanist Martin Baxmeyer analysiert: „Im republikanischen Lager kam es zu Spannungen. Die PCE (…) verzeichnete als vorrangiger Empfänger sowjetischer Waffenlieferungen einen beträchtlichen Macht- und Mitgliederzuwachs. Ihre Politik war während des Bürgerkriegs dezidiert antirevolutionär. Sie beharrte auf dem Primat der Kriegsführung, einer zentralen politischen Führung, der Notwendigkeit eines festen Heeres mit militärischer Rangordnung. Den anarchistisch-revolutionären ‚Wildwuchs‘ sah sie mit Unbehagen.“ (3) Spanische Stalinisten und sowjetische Agenten dominierten nun die Führungsspitze der PCE und drängten den anarchistischen Einfluss zurück. Sowohl die PCE als auch die parlamentarisch-demokratischen Parteien waren gegen die libertär-sozialistische Revolution. Mit dem Fortschreiten des Krieges gelang es der Regierung und der kommunistischen Partei, über ihren Zugang zu sowjetischen Waffen die Kontrolle über die kriegswichtige Produktion zurückzuerlangen. Obwohl sie immer noch der größte Machtfaktor in der republikanischen Zone war, schwenkte die CNT auf eine reformistische Politik ein und entsandte Minister*innen in die von den Kommunist*innen beherrschte Regierung des Sozialisten Largo Caballero. Im Mai 1937 kam es in Barcelona zum „Bürgerkrieg im Bürgerkrieg“: Antifaschist*innen schossen aufeinander beim Kampf um die Kontrolle strategischer Punkte in Barcelona. Bei den „Maikämpfen“ hat die stalinistische PCE Anarchist*innen und viele Mitglieder der mit der CNT verbündeten POUM getötet. Andreu Nin i Pérez, Mitgründer der POUM, wurde von Stalinisten verschleppt, gefoltert und ermordet. Die Taktiker der PCE starteten eine Hetzkampagne gegen die FAI und die POUM und diffamierten sie als „fünfte Kolonne Francos“. Die anarchistischen Minister*innen traten zurück. Im Herbst 1937 begannen stalinistische Truppen, gewaltsam die anarchistischen Kollektive auf dem Land zu zerschlagen. 1939 marschierten die siegreichen Franco-Truppen durch Madrid. Es folgte eine faschistische Diktatur, die erst mit dem Tod Francos 1975 endete. **Schattenseiten** Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Spanische Revolution war nicht gewaltfrei. Gewalttaten, die zum Beispiel gegen Priester und Nonnen verübt wurden, sind auch nicht mit der damals überwiegend pro-faschistischen Politik der katholischen Kirche zu rechtfertigen. Andererseits werden der anarchistischen Bewegung von der konservativen spanischen Geschichtsschreibung Verbrechen während des Bürgerkriegs angelastet, die ihre Mitglieder mit großer Wahrscheinlichkeit nie begangen haben. Machistische Vorstellungen gab es auch unter den spanischen Anarchisten (siehe Artikel in dieser GWR). Dieser Machismo lässt sich zum Beispiel erahnen, wenn der Spanienkämpfer Abel Paz im Interview mit der GWR eine antifeministische Sichtweise auf die Rolle der Frauen in der Spanischen Revolution von sich gibt: Abel Paz: „Die Frauen hatten eine sehr wichtige Rolle. Aber anders, als es der Feminismus heutzutage versteht. (…) In der Revolution an sich waren die Frauen sogar an den Waffen. Während der revolutionären Phase haben sie neben ihren Männern gekämpft. Und in der zweiten Phase, wo die Revolution zum Krieg wurde, da haben die Frauen nicht mehr an der Front gekämpft, aus dem einfachen Grund, dass die Frauen hygienischer, sauberer sind, und die Front ist sehr dreckig. Dann haben sie eher die Rollen hinter der Front übernommen (…) Es ist so, dass die Frauen, die schon im Mittelalter schlauer waren als die Männer, sich sozial sozusagen einen sechsten Sinn angeeignet haben und durch eine bestimmte Art und Weise der Unterwürfigkeit, die sie dann dem Mann gegenüber an den Tag legen mussten, trotzdem Kontrolle über den Mann in vielen Bereichen, vor allem im häuslichen Bereich usw., entwickeln und erhalten konnten. Das zeigt nur, dass die Frauen zum großen Teil eigentlich wesentlich fähiger sind als die Männer.“ (4) Es ist kurios, dass Abel Paz das Zurückdrängen von kämpfenden Frauen an die „Heimatfront“ damit begründete, dass „die Frauen hygienischer, sauberer sind“. „Positiv-sexistisch“ und befremdlich ist auch die These, dass ein Geschlecht von Grund auf „schlauer“ als das andere sei. Die Soziale Revolution war nicht deshalb so großartig, weil „Frauen sogar an den Waffen waren“, sondern weil große Teile der Bevölkerung von der Basis her die Gesellschaft und das Leben selbst in die Hand nahmen und sich kollektivistisch organisierten. Vera Bianchi (5) beschreibt in ihrem Buch „Feministinnen in der Revolution“ und in dieser GWR die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg. Demnach beteiligten sich viele der 20.000 in dieser anarchistischen Frauenorganisation zusammengeschlossenen Frauen nicht am militärischen Abwehrkampf gegen die Franquisten. Sie fanden auch gewaltlose Wege des antifaschistischen Kampfes. Es ging ihnen um die Umwälzung der Gesellschaft in wichtigen Lebensbereichen (z. B. Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft) hin zur herrschaftsfreien Gesellschaft. Der militaristische Waffenkult war und ist immer problematisch, auch im Zusammenhang mit dem Spanischen Bürgerkrieg. „Er zeigt lediglich eine Form der Nachahmung männlich-patriarchalischer Kriegsgewalt. Psychologisch mag das verständlich sein, es symbolisiert jedoch keine eigentliche Befreiung“, so eine Graswurzelrevolutionärin. Schon die Anarchistin Emma Goldman stellte fest, dass es solange keine wirkliche Emanzipation geben wird, solange ein Mensch über einen anderen herrscht oder eine Klasse über eine andere. „Die Emanzipation der Menschheit wird sich so lange nicht verwirklichen lassen, solange noch ein Geschlecht das andere beherrscht.“ **Fazit** Trotz ihrer Schattenseiten ist die Spanische Revolution ein Lichtblick für Menschen, die nach Alternativen zur Herrschaft des Kapitalismus und nach einem selbstbestimmten Leben suchen. „Das Leben lehrt die Menschen mehr, als alle Theorien und Bücher es je vermögen. Die, die meinen, das, was sie sich häppchenweise aus Büchern angeeignet haben, einfach in die Praxis übernehmen zu können, machen sich selbst etwas vor; die, die solche Bücher aber mit den Erfahrungen des Lebens bereichern, können ein Meisterwerk schaffen“, so ein spanischer Sozialrevolutionär im März 1937. (1) George Orwell: Mein Katalonien - Bericht über den Spanischen Bürgerkrieg, Diogenes, Zürich 1975 (2) Walther L. Bernecker: Krieg in Spanien 1936–1939, Darmstadt, 1991 (3) Martin Baxmeyer: Bürgerkrieg und soziale Revolution in Spanien 1936–1939. Eine Einführung, in: Bernd Drücke, Luz Kerkeling, Martin Baxmeyer (Hg.): Abel Paz und die Spanische Revolution, Edition AV, Frankfurt/M. 2004 (4) „Der Anarchismus wird nie sterben“. Ein Interview von Bernd Drücke mit dem Anarchisten, „Durruti“-Biographen und Spanienkämpfer Abel Paz (83), in: Bernd Drücke / Luz Kerkeling / Martin Baxmeyer (Hg.), Abel Paz und die Spanische Revolution, Edition AV, Frankfurt/M. 2004 (5) Vera Bianchi (Hg.): Mujeres Libres. Libertäre Kämpferinnen, Edition AV, Bodenburg 2019 ; Vera Bianchi: Feministinnen in der Revolution. Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg, Unrast, Münster 2003 ; Frauen in der Spanischen Revolution. Interview von Bernd Drücke mit Vera Bianchi, in GWR 442, Oktober 2019, https://www.graswurzel.net/gwr/2019/10/frauen-in-der-spanischen-revolution-2/ **Dies ist ein Beitrag aus der aktuellen Ausgabe der Graswurzelrevolution. Schnupperabos zum Kennenlernen gibt es _hier._** ###### **Wir freuen uns auch über Spenden auf unserSpendenkonto.**
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#GWR510 Kolossal für Gleichheit und Freiheit Zum 150. Todestag des Anarchisten Michail #Bakunin www.graswurzel.net/gwr/2026/06/kolo…
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Kolossal für Gleichheit und Freiheit
Karl Marx nannte ihn ein „Vieh“, Walter Benjamin hingegen bewunderte seinen Freiheitsbegriff, an den soziale Bewegungen bis heute anknüpfen: Der Anarchist Michail Bakunin starb vor 150 Jahren, am 1. Juli 1876. Es liest sich immer noch wie eine jener sprichwörtlich weisen Voraussichten, was Michail Bakunin 1871 in seinem Artikel „Sozialismus und Freiheit“ notierte: „Wir sind überzeugt“, proklamierte der revolutionäre Sozialist darin, „daß Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet“ (1). Den Neoliberalismus mit seinem rücksichtslosen Freiheitsverständnis konnte er unmöglich vorausahnen. Den Staatskommunismus allerdings hat er förmlich kommen sehen: Geschrieben nach dem Aufstand der Pariser Kommune 1871 und vor der Spaltung der Internationalen Arbeiterassoziation, später Erste Internationale genannt, im Folgejahr, betonte Bakunin in dem Text auch die Gegensätze zwischen revolutionären libertären Sozialist*innen auf der einen und Kommunist*innen auf der anderen Seite. Während Karl Marx und Friedrich Engels die Internationale zu einer zentralistisch geführten Organisation mit dem Ziel machen wollten, die Staatsmacht zu erobern, lehnten die damals föderalistisch genannten Teile der Arbeiter*innenbewegung, die Bakunin als revolutionäre Sozialisten bezeichnete, beides ab: Sie plädierten in der Organisationsfrage für dezentrale Strukturen, um die Ziele der Bewegung im Hier und Jetzt schon vorwegzunehmen. Dementsprechend glaubten sie auch nicht daran, dass der Staat sich für die Zwecke der Befreiung umfunktionieren ließe. Bakunin wurde zur lautstarken Stimme dieser antiautoritären Strömung innerhalb der Arbeiter*innenbewegung. So war er schließlich auch weit mehr als der gescheiterte Gegenspieler von Marx und Engels. **„Alles an ihm war kolossal“. Der Sozialrevolutionär** Als Person muss der 1814 im russischen Prjamuchino geborene Bakunin eine beeindruckende Erscheinung gewesen sein. „Alles an ihm war kolossal“, schrieb etwa der Komponist Richard Wagner, „mit einer auf primitive Frische deutenden Wucht“. Wagner und Bakunin hatten sich 1849 in Dresden kennengelernt, wenige Jahre nachdem Bakunin und Marx sich um 1844 in Paris erstmals begegnet waren. Bakunin war der Prototyp des Sozialrevolutionärs: Überall in Europa, wo es Aufstände gegen Adel und Ungerechtigkeit, gegen Monarchie und Kapital gab, mischte er mit. Er wuchs zunächst als Sohn einer Adelsfamilie auf deren Landsitz auf und absolvierte auf Druck seines Vaters eine Militärausbildung in der zaristischen Armee. Anstatt sich dann aber in den Staatsdienst zu begeben, wandte er sich vom Vater und dem Herkunftsmilieu ab, um sich fortan der sozialen Revolution zu widmen. Bevor er von Aufstand zu Revolte in ganz Europa reiste, studierte er ab 1840 in Berlin Philosophie bei Ludwig Feuerbach (1804–1872) und bewegte sich in den Kreisen der Junghegelianer. Hegel übersetzte er ins Russische. Als Filmskript für ein im 19. Jahrhundert spielendes Biopic erschiene diese Story wahrscheinlich etwas zu dick aufgetragen: Nach Berlin zieht es den mittlerweile als Journalist arbeitenden Bakunin in die Schweiz, er nimmt an Aufständen in Paris, Prag und schließlich Dresden teil, wird dafür zwei Mal zum Tode verurteilt und zu Kerkerhaft begnadigt, verbringt in den 1850er Jahren mehrere Jahre in russischen Gefängnissen, verliert dort alle Zähne, flieht schließlich über die USA und London nach Florenz, lebt zwei Jahre in Neapel, dann in Genf, Locarno und Bologna, wo er, wie zuvor in Lyon, wieder mal einen Aufstand mitorganisiert. Er verkehrt in Kreisen revolutionärer Arbeiter*innen, ist aber auch mit Intellektuellen wie dem Schriftsteller Alexander Herzen (1812–1970) und der Schriftstellerin George Sand (1804–1876) befreundet. Dabei schreibt er, der mehrere Sprachen spricht, Artikel, Bücher und Pamphlete, agitiert und nimmt an Konferenzen sowie Revolten teil. Nach dem Streit um die Internationale, der schließlich 1872 auf Druck von Marx und Engels mit seinem Ausschluss endet, zieht er sich langsam aus der Öffentlichkeit zurück. Nachvollziehbar erschöpft stirbt Bakunin am 1. Juli 1876 in Bern, wo bis heute sein Grabstein steht. **„Theoretisch Null“. Freiheit und Gleichheit** Es ist ein Vorurteil, dass Bakunin bloß ein rastloser Rebell, leidenschaftlich in der Tat, aber „theoretisch Null“ (Marx) war, also zur Theorie der Arbeiter*innenbewegung und des Anarchismus so gut wie nichts beigetragen hätte. Widerlegt hat es zuletzt Philippe Kellermann in seiner kenntnisreichen, knapp 250seitigen (!) Einleitung zu verschiedenen Texten Bakunins. (2) Darin stellt er unterschiedliche theoretische Einsätze Bakunins heraus, die sowohl sozialtheoretische als auch strategisch-politische Aspekte aufweisen. Bakunin lehnte es nicht nur ab, die Staatsmacht zu erobern, er setzte diesem Konzept auch die Kooperation freier Assoziationen entgegen. „Kein Staat, wie demokratisch auch immer seine Formen sein mögen, und sei es die röteste politische Republik […] kann dem Volk das geben, was es braucht, nämlich die freie Organisation der eigenen Interessen von unten nach oben“ (3), schreibt er in Staatlichkeit und Anarchie. Der Staat stelle letztlich nicht anderes dar „als die Beherrschung der Massen von oben nach unten, durch eine intellektuelle und eben dadurch privilegierte Minderheit“ (4). Auch bei der Gestaltung der bewegungseigenen Organisierung plädierte er dafür, die antihierarchischen Prinzipien walten zu lassen, die dann die später befreite Gesellschaft kennzeichnen sollten. „Während aber nun Marx de facto sein Hauptaugenmerk auf die Bildung von Arbeiterparteien legte“, schreibt Kellermann, „stellte Bakunin dagegen den gewerkschaftlichen Kampf (mit) ins Zentrum seines ganzen Ansatzes“ (5). Aber nicht nur das. Bakunin sah zwar im Streik ein wichtiges Mittel des Kampfes, wollte zugleich die Streikenden aber nicht auf das lohnabhängige Industrieproletariat beschränkt sehen. Bakunin hatte also nicht nur andere Antworten als Marx und Engels auf die Fragen nach der Staatsmacht und der proletarischen Organisierung, er beantwortet auch, wie der Herausgeber seiner gesammelten Schriften, Wolfgang Eckhardt, betont, die Frage „des Subjekts der revolutionären Veränderung“ (6) anders als im Marxismus üblich. Er setzte auch auf die Bäuerinnen und Bauern und nicht zuletzt auf das von Marx und Engels immer wieder so verächtlich beschriebene, sogenannte Lumpenproletariat. Bakunin-Grafiken von Andreas Siekmann Hinsichtlich der Mittel revolutionärer Veränderung setzte Bakunin auf verschiedene Strategien, zu denen neben Basisdemokratie auch kadermäßig organisierte Geheimbünde und Gewalt gehörten. Den vielleicht am meisten zitierten Satz seiner mehrere Tausend Seiten umfassenden, aus häufig unvollendet gebliebenen Texten bestehenden Schriften, notiert Bakunin schon früh. In seinem unter Pseudonym auf Deutsch verfassten Artikel „Die Reaktion in Deutschland“ von 1842 schreibt er am Schluss: „Die Lust der Zerstörung ist zugleich eine schaffende Lust“ (7). Aber ein Gewaltverherrlicher war Bakunin nicht: Seine Zerstörungslust war kein Selbstzweck und zielte auf die bestehenden Institutionen, nicht auf Menschen. Das machte er u.a. in Auseinandersetzung mit dem russischen Revolutionär Sergei Netschajew (1847–182) deutlich, mit dem er einige Zeit kooperiert hatte. In einem langen Brief von 1870 kündigt er Netschajew, dem alle Mittel inklusive Intrigen und Mord im Dienste der Sache legitim erschienen, die Zusammenarbeit auf. Netschajews Haltungen und Taten „ersticke[n] systematisch jedes menschliche Gefühl und jeden persönlichen Sinn für Gerechtigkeit“ (8), beschwert sich Bakunin und hält ihm entgegen, man müsse die Menschen „wirklich organisieren und moralisch aufrichten“ (9). Diese positive Bezugnahme auf Moral als entscheidend für die revolutionäre Veränderungen führt schließlich noch zu einem dritten Punkt, der für die Theorie Bakunins zentral war. Die Revolution, schreibt er 1869 in einem kurzen Text „Worte an die Jugend“, müsse „mit der völligen Veränderung aller sozialen Lebensbedingungen beginnen“ (10). Dass es mit der Umwälzung der ökonomischen Verhältnisse nicht getan sein würde, sondern die ökonomische von einer sozialen Revolution begleitet sein müsse, war der vielleicht einflussreichste Gedanke Bakunins. Denn er prägte nicht nur die libertär-sozialistischen Strömungen der Arbeiter*innenbewegung, die vor allem in den romanischen Ländern weitaus einflussreicher waren als die sozialdemokratischen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, hatte der Historiker Benedict Anderson betont, war der internationale Anarchismus – und nicht der Marxismus –, Hauptakteur der „globalen Opposition gegen den industriellen Kapitalismus, Autokratie, Großgrundbesitz und Imperialismus“ (11). Auch die künstlerischen Avantgarden und Subkulturen im 20. Jahrhundert knüpften an den Gedanken der veränderten Lebensführung an und zielten häufig auf soziale, nicht nur ökonomische Revolution. Nicht zufällig findet sich Walter Benjamins viel zitiertes Lob der Radikalität von Bakunins Freiheitsbegriff in seinem Aufsatz über den „Sürrealismus“ (12). Individuelle Freiheit ist Freiheit von Unterdrückung und Freiheit zu persönlicher Entfaltung. Freiheit auf Kosten anderer wird aber von Bakunin, anders als im Liberalismus, nicht geduldet.: „Die menschliche Freiheit“, schreibt Silke Lohschelder, „ist für Bakunin nur auf der Basis von Gleichheit und Solidarität innerhalb der Gesellschaft denkbar“ (13). **„Umfassende Sozialrevolution“. Die Internationale** Die konzeptuellen Differenzen zwischen den Anhänger*innen von Marx und Engels auf der einen und von Bakunin geprägten den Föderalist*innen auf der anderen Seite kulminierten im Rahmen der 1864 gegründeten Internationalen Arbeiterassoziation. Bakunin, der der Internationale 1868 beitrat, bekannte sich explizit zu ihren maßgeblich von Marx verfassten Statuten, sie enthielten alle Ansätze „einer umfassenden Sozialrevolution“ (14). Allerdings bemerkt Bakunin in demselben Text auch, dass die Internationale nicht das Ziel habe, neue Staaten oder Despotien zu schaffen, sondern alle Herrschaftsformen radikal zu beseitigen, weshalb sie „sich von der Organisation der Staaten grundlegend unterscheiden“ (15) müsse. Das sahen Marx und Engels bekanntlich anders. Ihnen gelang es, ihre Linie der parteiförmigen Organisierung mit dem Ziel der Eroberung der Staatsmacht gegen die Vielzahl an organisatorischen und strategischen Vorstellungen in der Internationale durchzusetzen. Schließlich erwirkten sie in deren Generalrat 1872 den Ausschluss Bakunins und des Schweizer Anarchisten James Guillaume. Obwohl sie formal noch vier weitere Jahre existierte, bedeutete dieser Schritt das Ende der Ersten Internationale. Die Debatte wurde erbittert geführt. Schließlich ging es um nichts weniger als die Zukunft der Arbeiter*innenbewegung und damit auch um die Zukunft der Menschheit. „Der internationale Geist“, schrieb der Anarchismusforscher Max Nettlau im Rückblick, „ist damals tief verwundet worden“ (16). In der Diskussion blieben auch persönliche Beleidigungen nicht aus. Während Bakunin anfangs noch die theoretischen Errungenschaften von Marx würdigte, stimmte er schließlich in den polemischen Stil ein, den sein Kontrahent von Beginn an angeschlagen hatte. Während Marx Bakunin nicht nur als „Intrigant“, sondern auch als „Vieh“ beschimpfte, ließ sich Bakunin zu antisemitischen Tiraden hinreißen. **„Eine ausbeuterische Sekte“. Antisemitismus** Als der Historiker Götz Aly in seinem Abrechnungsbuch „Unser Kampf“ (2008) zur Revolte von 1968 geschrieben hatte, manche der Studierenden hätten „die anarchistischen Ideen des obsessiven Antisemiten Michail Bakunin“ (17) bevorzugt, war das sicherlich unredlich. Denn es unterstellt, die Revoltierenden hätten sich wegen des Antisemitismus und nicht trotzdem an Bakunin orientiert. In der anarchistischen Fanliteratur häufig ausgeblendet, ist der Vorwurf des Antisemitismus dennoch nicht ganz von der Hand zu weisen. Vor allem in seinen späteren Polemiken gegen Marx tritt er deutlich zu Tage: In dem Text „Persönliche Beziehungen zu Marx“ von 1876 heißt es etwa: „Nun, diese ganze jüdische Welt, die eine ausbeuterische Sekte, ein Blutegelvolk, einen einzigen fressenden Parasiten bildet, eng und intim nicht nur über die Staatsgrenzen hin, sondern auch über alle Verschiedenheiten der politischen Meinungen hinweg, – diese jüdische Welt steht heute zum großen Teil einerseits Marx, andererseits Rothschild zur Verfügung“ (18). Sein Antisemitismus, erkennt auch die Bakunin-Biographin Madeleine Grawitz in Bezug auf die Auseinandersetzung mit Marx, war „recht offensiv“ (19). Und er blieb leider nicht auf persönliches Ressentiment beschränkt. In einem Brief an die Pariser Zeitung „Le Réveil“ bedient sich Bakunin unverkennbar antisemitischer Mythen: „Ich weiß wohl, dass ich mich einer ungeheuren Gefahr aussetze, wenn ich so offen meine intimen Gedanken über die Juden ausspreche. Viele Leute teilen dieselben, aber sehr wenige wagen es, sie öffentlich auszusprechen, denn die jüdische Sekte, wie furchtbarer als die der katholischen und protestantischen Jesuiten, bildet heute in Europa eine wahre Macht. Sie herrscht despotisch im Handel, in der Bank, und sie ist in drei Viertel des deutschen Journalismus und einen sehr beträchtlichen Teil des Journalismus der übrigen Länder eingedrungen“ (20). Wie sich solche Ausfälle in die Haltungen des Sozialrevolutionärs integrieren ließen, der sich selbst als „überzeugter Anhänger ökonomischer und sozialer Gleichheit“ (21) beschrieb, bleibt letztlich schleierhaft. **„Sich die größte Mühe geben“. Ein Ende** Trotz alledem blieb die Ausstrahlungskraft Bakunins groß. Seine Ideen prägten nicht nur die Arbeiter*innenbewegungen in Ländern wie Italien, Spanien und Argentinien im späten 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch in den künstlerischen Avantgarden wie Dada und der Surrealismus sowie in den 68er-Bewegungen wurde sein sozialrevolutionärer Impuls reaktiviert, das ganze Leben verändern zu wollen. Die an die Freiheitsidee gekoppelte Gleichheitsvorstellung bezog Bakunin auch auf die Geschlechterverhältnisse. Anders als der ebenfalls als Gründervater des modernen Anarchismus gehandelte Frauenhasser Pierre-Joseph Proudhon trat Bakunin, wie Silke Lohschelder heraushebt, explizit für „die rechtliche, soziale und wirtschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau“ (22) ein. Erschöpft und ausgebrannt, schreibt Bakunin 1875 an seinen Freund und Genossen Élisée Reclus, was sich schließlich als Einsicht in die Haltungen vieler radikaler Linker des 20. und 21. Jahrhunderts einschreibt: Dass die Stunde der Revolution vorbei sei und zwar „nicht wegen des schrecklichen Unheils, dessen Zeugen wir waren, und der furchtbaren Niederlagen, deren mehr oder weniger schuldige Opfer wir waren, sondern weil ich zu meiner großen Verzweiflung konstatiert habe und täglich von neuem konstatiere, daß der revolutionäre Gedanke, die revolutionäre Hoffnung und Leidenschaft in den Massen sich absolut nicht vorfinden, und wenn sie fehlen, kann man sich die größte Mühe geben, man wird nichts ausrichten“ (23). (1) Michail Bakunin: „Sozialismus und Freiheit“ [1871], https://www.marxists.org/deutsch/referenz/bakunin/1871/xx/freiheit.htm (2) Philippe Kellermann: „Einleitung“. In: Michael Bakunin: Staat, Erziehung, Revolution. Ausgewählte Texte (1869–1871). Lich: Edition AV 2015, S. 8-258. (3) Michail Bakunin: „Staatlichkeit und Anarchie“, hier nach https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/michail-bakunin/20-bakunin-staatlichkeit-und-anarchie-kernstellen (4) Ebd. (5) Kellermann 2015, S. 97. (6) Wolfgang Eckhardt: Von der Dresdner Mairevolution zur Ersten Internationale. Untersuchungen zu Leben und Werk Michail Bakunins. Lich: Verlag Edition AV 2005, S. 15. (7) Michail Bakunin: „Die Reaktion in Deutschland“. In: Ders.: Die Reaktion in Deutschland. Hamburg und Zürich: Edition Nautilus und Edition Moderne 1984, S. 15–51, hier S. 51 (8) Michail Bakunin: „Brief an Sergej Nečajev“ [1870]. In: Michail Bakunin und Sergej Nečajev: „Gewalt für den Körper. Verrat für die Seele“. Eine Debatte über Ethik und Moral der Revolutionäre und den „Revolutionären Katechismus“. Berlin: Karin Kramer Verlag 2014, S. 81-151, hier S. 111. (9) Ebd., S. 110. (10) Michail Bakunin: Worte an die Jugend. Prinzipien der Revolution. Leipzig: Verlag Junge Anarchisten Leipzig 1923, S. 9. (11) Benedict Anderson: Under Three Flags. Anarchism and the Anti-Colonial Imagination. London/ New York: Verso 2005, S. 54. [Übers. J.K.] (12) Walter Benjamin: „Der Sürrealismus. Die letzte Momentaufnahme der europäischen Intelligenz“. In: Ders.: Gesammelte Schriften, Band II, S. 306., hier zit. n. https://www.textlog.de/benjamin/essays/literarische/der-surrealismus (13) Silke Lohschelder, Liane M. Dbowy und Ines Gutschmidt: Anarchafeminismus. Auf den Spuren einer Utopie. Münster: Unrast Verlag 2024, 4. überarb. Aufl, S. 28. (14) Michail Bakunin: „Die Organisation der Internationale“. In: Ders.: Die Politik der Internationale. Herausgegeben, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Philippe Kellerman. Münster: Unrast Verlag 2005, S. 69-83, hier S. 79 (15) Ebd., S. 73. (16) Max Nettlau: „M. Bakunin“. In: Michail Bakunin: Gott und der Staat. Grafenau: Trotzdem Verlag 1995, S. 6–13, hier S. 12. (17) Götz Aly: Unser Kampf. 1968 – ein irritierter Blick zurück. Frankfurt am Main: S.Fischer Verlag 2008, S. 9. (18) Zit. n. Armin Pfahl-Traughber: „Antisemitismus im Anarchismus. Michail Bakunin als Beispiel“. In: HaGalil, 21. Juli 2020, https://www.hagalil.com/2020/07/bakunin/ (03.20.2026) (19) Madeleine Grawitz: Bakunin. Ein Leben für die Freiheit. Hamburg: Edition Nautilus 1999, S. 459. (20) Zit. n. Armin Pfahl-Traughber 2020. (21) Michail Bakunin: „Sozialismus und Freiheit“ [1871], https://www.marxists.org/deutsch/referenz/bakunin/1871/xx/freiheit.htm (22) Silke Lohschelder, Liane M. Dbowy und Ines Gutschmidt: Anarchafeminismus. Auf den Spuren einer Utopie. Münster: Unrast Verlag 2024, 4. überarb. Aufl, S. 30. (23) Zit. n. Herzen? Nettlau? Angabe ohne Autor: https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/michail-bakunin/46-bakunin-1814-1876-biografie **Dies ist ein Beitrag aus der aktuellen Ausgabe der Graswurzelrevolution. 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#Hitzefrei statt #Überstunden Tipps zu #Arbeitssicherheit bei Hitze und Sonne: asnkoeln.wordpress.com/2022/07/17/a… #Gesundheitsschutz #Klimazerstörung #Erderhitzung
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 11/06/2026
Bericht vom #Hitzeaktionstag Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags gab es am 11.06. in Köln einen kleinen Beitrag des Fachbereich Gesundheit im ASN-IAA Köln. Mit Plakaten an Baustellen und Kliniken, sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen wurde auf die […] [Original post on todon.nl]
Ein gelbes Plakat hängt an einer Laterne: "Sonnenhitze macht Arbeiten lebensgefährlich! Hitzschlag vermeiden: Pausen statt Überstunden (ASN-IAA Köln)", im Hintergrund eine Hecke und eine Wiese vor einem Krankenhaus mit RettungswagenAn einer Sitzbank vor einem Wasserspielplatz hängt ein rotes Banner: "Gegen Hitzetod am Arbeitsplatz (und überall)"; im Hintergrund grüne Laubbäume
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Irland: Stellungnahme zum Angriff in #Belfast Die Anarchosyndikalist*innen von Organise!-IAA haben am 09.06. einen Text veröffentlicht zum rassistischen Terror nach einem Messerangriff auf einen Briten: Stellungnahme zum aktuellen Angriff in Nord-Belfast Als eine klassenkämpferische […]
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 11/06/2026
Korea: Neue anarchosyndikalistische Initiative In Südkorea gibt es mit der Initiative PRO-IWA Korea seit dem Frühjahr 2026 einen Kontakt zu anarchosyndikalistischen Gewerkschafter*innen auf der ostasiatischen Halbinsel. Sie haben einen eigenen Blog, sind aber auch […] [Original post on todon.nl]
zwei Anarchosyndikalist*innen halten am Rand einer Demontration eine rot-schwarze Fahne zwischen sich (PRO-IWA Korea)Flyer der PRO-IWA Korea mit rot-schwarzem Logo und koreanischem Text, sowie einem QR-Code zum LinkTree
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Regierung will an der Pflege sparen Das von der Bundesregierung geplante #Pflegeneuordnungsgesetz ist ein weiterer Angriff auf den Sozialstaat. Nicht nur sollen für Menschen ohne eigene Kinder die Beiträge zur #Pflegeversicherung erhöht werden. Sondern […] [Original post on todon.nl]
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Irland: Piercingstudio-Boykott Folgender Text wurde veröffentlicht in „Black Star“, dem Magazin von Organise! (Freund*innen der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation in Belfast/Irland): Solidarität mit den Arbeiter*innen bei den Piercing Studios Obsidian and […] [Original post on todon.nl]
Gewerkschaftskundgebung  vor dem Piercing-Studio Obsidian in Belfast, mit rot-schwarzen Fahnen und einem Banner von "Organise!-IAA"
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 27/05/2026
„Arbeitssicherheit bei Hitze und Sonne“ asnkoeln.wordpress.com/2022/07/17/a… #Klimazerstörung #Erderhitzung #Arbeitssicherheit #Gesundheitsschutz #Anarchosyndikalismus
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 25/05/2026
Bericht von den #Pinksterlanddagen in Appelscha (NL) Der Fachbereich Gesundheit im ASN-IAA Köln hat am anarchistischen Pfingsttreffen @pinksterlanddagen in der niederländischen Provinz Fryslan teilgenommen. Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs versammeln sich dort […] [Original post on todon.nl]
Vor einem Haus mit rot-schwarzer Fahne stehen Pavillons. Im Vordergrund eine bunte Stoff-Girlande, im Hintergrund Bäume.Poster " Pinksterlanddagen 2026" mit floral geschmücktem A-im-Kreis
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 20/05/2026
Unterstützung für Arbeitskampf bei der Diakonie #Wien Die Genoss*innen vom Wiener Arbeiter*innen-Syndikat (WAS-IAA) hatten für den 20.05.2026 zu einem internationalen Aktionstag bei der #Diakonie aufgerufen. Mit Protesten bei Niederlassungen des Sozialwerks der […] [Original post on todon.nl]
Gewerkschafter*in verteilt Flugblätter in Ravensburg vor dem Haus der Evangelischen KircheGewerkschafter*in verteilt Flugblätter in Köln-Mülheim vor dem Diakonie fairstoreGewerkschafter*in verteilt Flugblätter in Köln-Mülheim vor der evangelischen KircheGewerkschafter mit Schild: "Solidarität mit dem Arbeitskampf des WAS-IAA bei der Diakonie Wien", im Hintergrund die Diakonie Michaelshoven in Köln
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 17/05/2026
Köln: "Wirtschaft planen" (21.05.) Welche Art des alternativen Wirtschaftens könnten wir organisieren, die nicht auf kapitalistischer Ausbeutung beruht? Diese Diskussion wird aktuell als „Demokratische Wirtschaftsplanung“ geführt. Durch Ideen von #Selbstverwaltung […] [Original post on todon.nl]
rot-schwarzes SharePic: "Wirtschaft planen - Welche alternativen Ökonomien könnten wir organisieren? Jenseits von kapitalistischer Zentralplanung, Freihandel oder politisch gesteuerter Investitionen... (21.05., 19 Uhr, ASN-IAA Köln)
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 14/05/2026
Die #AnarchistischeBuchmesseMannheim beginnt heute und wie freuen uns auf Besuch an unserem Stand. #ABM2026
Infotisch mit BroschürenFoto des Saales im Forum zur Anarchistischen Buchmesse Mannheim
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 12/05/2026
#TagDerPflegenden 2026 Auch am 12. Mai sollten wir uns nicht nur Gedanken machen, wie die #Arbeitsbedingungen in der beruflichen #Fürsorge besipielsweise durch #Entlastung und #Anerkennung verbessert werden können. Sondern auch die unterbezahlte oder […] [Original post on todon.nl]
rot-schwarzes SharePic: "Fürsorge-Arbeit gobal gerecht verteilen! Klimakrise stoppen: Kapitalismus abschaffen! (ASN Köln)"
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ASN Köln @asn-koeln.todon.nl.ap.brid.gy · 02/05/2026
Kürzungen bedrohen die Gesundheit Immer wenn sich die Herrschenden neue Sparpläne ausdenken, dann steht ganz oben auf der Liste meistens das Bildungs- und Sozialwesen und die kulturelle Förderung. So wundert es nicht, dass in Zeiten massiver Aufrüstung mit […] [Original post on todon.nl]
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