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Alon Ishay

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President @joehwien.bsky.social || ✍️ noodnik.at || Psychologie an @univie.ac.at

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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 03/07/2026
So viel zu „Lern- und Diskussionsort“ Luegerplatz: 2 Anzeigen und 2 antisemitische Übergriffe wegen Kreide am Boden & „Schande“-Aufklebern am Ehrenmal. Die schandhaften 3,5 Grad inkl. Säuberung schaffen kein Mahnmal sondern das genaue Gegenteil: Sie zementieren antisemitische Kontinuitäten.
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Samuel Winter @samuelwinter04.bsky.social · 21/05/2026
Offenbar wurde die #Lueger Statue noch in der Werkshalle von der Gruppe „Kritik im Öffentlichen Raum“ angegriffen und beschädigt. Aufstellen verzögert sich wohl weiter. Statement der Gruppe: „Wir fanden es unerträglich dass in Wien einem Antisemiten und Hitlervorbild wie Lueger gedacht wird.“
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Samuel Winter @samuelwinter04.bsky.social · 21/05/2026
Hier das ganze Statement der Gruppe:
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Presseservice Wien @presseservice-wien.bsky.social · 02/03/2026
Am 01.03.2026 fand am Wiener Stock-Im-Eisen-Platz eine Solidaritätskundgebung für das islamistische Regime im Iran statt. Anlass war die Offensive der USA und Israels gegen den Iran, die seit dem 28.02.2026 andauert. #w0103
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2025
Die antisemitischen Entwicklungen innerhalb der größten Studierendenpartei Österreichs, wurden trotz vieler Warnungen, wenig beachtet oder abgetan. Aus diesen Umständen müssen @vsstoe.bsky.social und @spoe.at endlich Konsequenzen ziehen. 5/5
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2025
Bis vor der letzten ÖH-Wahl war der VSSTÖ ein unabdingbarer Partner im Kampf gegen jeden Antisemitismus gewesen. Mittlerweile ist er zu einem Raum geworden, der jüdische Student:innen nicht schützt, sondern gefährdet. 4/5
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2025
Zuletzt forderten Funktionär:innen des VSSTÖ gar eine Quelle dafür, dass der 7. Oktober antisemitisch motiviert war. Eine Übersicht der schockierenden Vorfälle kann man hier nachlesen: www.derstandard.at/story/300000...
derstandard.at
"Versagen im Umgang mit Antisemitismus": Gras beendet Koalition mit VSStÖ an Uni Wien
Ida Belaga von der Gras äußert "Zweifel" daran, dass der VSStÖ an der Uni Wien Antisemitismus klar und konsequent benenne und ihm entgegentrete. Dieser weist die Vorwürfe zurück
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2025
Ihre Schilderungen decken sich mit meinen Erfahrungen des letzten Jahres @joehwien.bsky.social -Präsidentschaft: Beim VSSTÔ Wien wird Antisemitismus gerechtfertigt und befeuert, während Jüdinnen und Juden ihre Diskriminerungserfahrungen pauschal abgesprochen werden. 2/5
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2025
Im Mai 2025 wurde eine Jüdin in den ÖH-Vorsitz der größten deutschsprachigen Uni gewählt. Das war ein großartiger Meilenstein, besonders nach dem 7. Okt. Heute hat Ida Belaga ihr Amt vorzeitig niedergelegt: Der Antisemitismus des @vsstoe.bsky.social ist für sie untragbar geworden. 1/5
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 08/02/2025
Eli Sharabi, 52, der heute aus der Geiselhaft der Hamas befreit werden konnte, lebte mit seiner Ehefrau Lian und ihren beiden Töchtern Yahel und Noya im Kibbutz Be’eri. Alle drei wurden am 7. Oktober von Hamas-Terroristen ermordet. Elis Bruder wird weiterhin in Gaza festgehalten.
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Jüdische österreichische Hochschüler:innen @joehwien.bsky.social · 07/02/2025
Die von SS-lern gegründete Partei führt eine endlose Liste an „Einzelfällen“ nach NS-Verbotsgesetz. Die Entscheidung des Handelsgerichts, die Diskreditierung des DÖW für zulässig zu erklären, ist brandgefährlich & beschädigt den Kampf gegen Antisemitismus. 2/2
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Jüdische österreichische Hochschüler:innen @joehwien.bsky.social · 26/01/2025
Gemeinsam mit dem Verein Gedenkdienst rufen wir daher alle geschichtsbewussten Nationalratsabgeordneten dazu auf, sich stattdessen unserer Zeremonie am Heldenplatz anzuschließen. Montag, 27. Jänner 18:00 Uhr Heldenplatz
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Jüdische österreichische Hochschüler:innen @joehwien.bsky.social · 26/01/2025
Mit dem rechtsextremen FPÖ-Nationalratspräsidenten, der verurteilten Naziverbrechern huldigte und dessen Partei eine lange Liste an NS-Delikten aufweist, kann es kein Gedenken an den Holocaust geben. www.ots.at/presseaussen...
ots.at
GEDENKDIENST: “Wir werden kein Feigenblatt für die FPÖ sein”
Verein GEDENKDIENST lehnt Einladung von Nationalratspräsident Rosenkranz zur Holocaust Gedenkveranstaltung im Parlament entschieden ab und ruft mit JöH zu Jetzt Zeichen setzen! auf
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Bini Guttmann @biniguttmann.bsky.social · 20/01/2025
Kein Witz: Norbert Nemeth, dessen parlamentarische Immunität gerade aufgehoben wurde (!), da gegen ihn aktuell wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung ermittelt wird (!), soll für die FPÖ-ÖVP Regierung die Antisemitismus-Agenda verhandeln. Der ÖVP ist offenbar alles egal.
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Jüdische österreichische Hochschüler:innen @joehwien.bsky.social · 07/01/2025
Kickl wird von über 1000 Menschen am Ballhausplatz ausgepfiffen. Wer sich „Volkskanzler“ nennt, wie einst Adolf Hitler, und Menschen die Staatsbürgerschaft entziehen will, ist eine Gefahr für die österreichische Demokratie und die Menschen, die in ihr Leben.
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 13/12/2024
Die Students for the Palestinian Cause (SPC) leisten nun den nächsten grandiosen Beitrag für die palästinensische Sache: In einem geschwurbelten Steckbrief mit Neonazi-Ästhetik schreiben sie ich würde "meine Sprache anpassen" um mich von "meiner Geschichte reinzuwaschen".
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Stoppt die Rechten @stopptdierechten.at · 11/12/2024
Das ging aber flott: Schon in der 3. Sitzung des Nationalrats in dieser Legislaturperiode hat die ÖVP das Vertrauen in die Amtsführung von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz verloren. Tja, die "Usance" is a Hund! www.puls24.at/news/politik...
Oben: Foto von Walter Rosenkranz
Darunter Text:
"Vertrauen verloren": Verbaler Schlagabtausch um Rosenkranz
Im Nationalrat am Mittwoch kam es zum verbalen Schlagaustausch mit Nationalratspräsident Walter Rosenkranz. ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker zweifelte an dessen Amtsverständnis.
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Jüdische österreichische Hochschüler:innen @joehwien.bsky.social · 11/12/2024
Es ist offiziell: Das Parlament hat beschlossen die Immunität von Martin Graf, Harald Stefan & Norbert Nemeth aufzuheben. Mit @biniguttmann.bsky.social haben wir die FPÖ-Mandatare wegen NS-Wiederbetätigung angezeigt, nachdem sie auf einer Burschenschafterbeerdigung das SS-Treuelied sangen.
219230
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 02/12/2024
Nichts in seiner Rolle als NR-Präsident scheint unbefangen oder überparteilich zu geschehen. Die demokratischen Kräfte des Parlaments sollten sich spätestens jetzt die Frage stellen, ob der Burschenschafter Rosenkranz als 2. höchster Beamter der Republik tragbar ist.
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 02/12/2024
Walter Rosenkranz hat in nur 1 Monat als NR-Präsident: (1) ein exklusives FPÖ-Treffen mit Orban im Parlament veranstaltet (2) jüdische Studierende versucht polizeilich von einem Shoah-Denkmal räumen zu lassen und (3) Auslieferungsbegehren gegen FPÖ-Parteikollegen zurückgehalten
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Jüdische österreichische Hochschüler:innen @joehwien.bsky.social · 29/11/2024
Nach unserer Anzeige gegen FPÖ-Nationalräte Martin Graf, Harald Stefan und Norbert Nemeth, die bei einer Burschenschafter-Beerdigung das verbotene SS-"Treuelied" sangen, beantragt die Staatsanwaltschaft nun deren Auslieferung. www.derstandard.at/story/300000...
derstandard.at
"Treuelied" auf Begräbnis: Staatsanwaltschaft beantragt Auslieferung von drei FPÖ-Abgeordneten
Nach der Teilnahme an einem Begräbnis, auf dem das durch die SS historisch belastete Lied gesungen wurde, will die Staatsanwaltschaft ermitteln – und ersucht das Parlament um Auslieferung von Nemeth, ...
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TomMayerEuropa @tommayereuropa.bsky.social · 26/11/2024
So schnell kann’s gehen: Die SPÖ ist bereit für eine Koalition mit der FPÖ, um an der Macht zu bleiben. Parteichef „sehr optimistisch“. In der Steiermark. Keine wüsten Proteste in Wien, Babler schweigt. Es läuft für die Freiheitlichen.
011
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 26/11/2024
Ging dabei um den Herausgeber Amos Schocken, der sich zuerst wirklich maximal unglücklich ausgedrückt hatte, dann aber präzisierte: „"As for Hamas," Schocken added, "they are not freedom fighters as their ideology essentially states, 'It's all ours, others should leave.'"
000
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 25/11/2024
Netanyahu & israel. Regierung versuchen weiterhin massiv die Pressefreiheit zu untergraben: Keine Regierungseinrichtung soll mehr mit der kritischen Tageszeitung "Haaretz" kommunizieren dürfen. Zudem soll der öffentlich-rechtliche Sender "KAN" privatisiert oder eingestellt werden. t.co/2nf4jeDCui
t.co
https://www.timesofisrael.com/ministers-back-bill-to-privatize-kan-public-broadcaster-call-for-haaretz-boycott/
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 25/11/2024
„Ein Jude, der die Wahrheit spricht“ - Dieser Untertitel macht klar, worum es bei „Jewish Voice for Peace“ o.Ä. geht: Geltungssucht von jüdischen Einzelstimmen trifft auf Antisemiten, die die Welt in gute & schlechte Juden unterteilen möchten.
1263
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 18/11/2024
Nein. In der Lage wird, wie in meinem Thread steht, gesagt, es bestünde kein Zusammenhang zu Antisemitismus ganz grundsätzlich. Das „traditionell“ wird nicht erwähnt, so auch nicht der Zusammenhang mit „antizionistischem“ Antisemitismus.
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 18/11/2024
Ja, das hätte man in der Eindeutigkeit auch wiedergeben müssen. Allerdings bestehen bei der Studie grobe psychometrische Mängel, die auszuführen den Rahmen des Threads gesprengt hätten. z.B. dass Messitems einfach ausgelassen bzw. nur Items, die Extremformen abbilden, ausgewählt wurden.
100
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 18/11/2024
Das Echo-Kammer Argument gegen den #eXit ist für mich nicht überzeugend. Im Sinne einer wehrhaften Demokratie muss es auch darum gehen Grenzen zu setzen, wenn grundlegende Spielregeln einer Diskurskultur so massiv untergraben werden, wie dies aktuell bei X der Fall ist.
0175
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Eine solch verklärende Ansicht von Antisemitismus, wie sie sich in dieser Folge manifestiert, findet man in der "Lage" schon seit Längerem. Nach dem 7. Oktober schrieb einer der Hosts dass die Aussage "Juden haben zu viel Einfluss" nicht notwendigerweise antisemitisch sei. bsky.app/profile/anda...
1232
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Die IHRA ist nicht, wie behauptet, „sehr umstritten in der jüdischen Community" (00:11:03 min) und es existiert darüber auch kein „massiver innerjüdischer Streit“. Der Zentralrat ist nicht „Team Netanyahu“, die Welt und die jüdische Gemeinde kein Fußballspiel.
1210
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Dass hier versucht wurde, die IHRA & die Resolution als etwas zu framen, wovon die Hälfte der Jüdinnen und Juden sagen würde, es schade ihnen, ist bei aller notwendiger Kritik gegenüber der Resolution, eine schockierend unwahre Behauptung gegenüber der jüdischen Gemeinde.
1180
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Das geschieht in absolut keiner nennenswerten Dimension. Zudem können selbstverständlich auch Jüdinnen und Juden sich antisemitisch äußern, siehe Israel Shamir. Das Cancelling von Candice Breitz war absolut verrückt und ungerechtfertigt, doch wurde selbst dort nicht mit der IHRA argumentiert.
1170
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Dass Historikerin Stollberg-Rilinger, die unverständlich oft zitiert wird, auf Basis von „Erfahrungstatsachen“ darauf beharren möchte, es wäre „offensichtlich, dass sehr viele Juden als Antisemiten diffamiert werden, um sie zum Schweigen zu bringen.“ ist falsch (00:42:30 min).
1210
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Keine jüdische Gemeinde in DE bevorzugt die JDA. Auch deren Dachverband, der Zentralrat, arbeitet mit der IHRA-Definition. Das ist weltweit auch die Norm: Die IHRA-Definition wurde zuletzt von über 160 jüdischen Gemeinden und Organisationen aus über 65 Ländern befürwortet.
1210
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Die andere Hälfte fände die IHRA „total problematisch, weil dessen Anwendung auch ihnen den Mund zu verbieten droht“. Es schockiert, wie mit vollkommen aus der Luft gegriffenen Behauptungen versucht wird, ein bestimmtes Narrativ um die jüdischen Gemeinde herum zu spinnen.
2220
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
#8 Wirre Darstellungen der jüdischen Gemeinde: Laut der "Lage", seien angeblich etwas mehr als die Hälfte der jüdischen Gemeinde in Deutschland Teil eines „Bibi-Block“, der die IHRA-Definition bevorzugt, weil dieser weniger Kritik an Israel erlaube.
1200
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
So hätte z.B. Salman Abu Sitta den Kongress eröffnen sollen. In der Vergangenheit relativierte er die Hamas als "Widerstandskämpfer". Der Gazastreifen sei für ihn "Konzentrationslager", das "in Dauer und Größe die Lager in Auschwitz, Treblinka und Dachau" übertreffe.
1200
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
#7 Palästinakongress Berlin: Die Auflösung des Kongresses lässt sich sicherlich kritisieren. Allerdings bleiben Kongress & Organisator:innen wie Jewish Voice for Peace, die als DAS Nummer 1 Feigenblatt für antisemitische Einstellungen herhalten, vollkommen unhinterfragt.
1200
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Obwohl die IHRA selbst angibt, dass „Kritik an Israel, die mit anderen Ländern vergleichbar ist, nicht als antisemitisch betrachtet werden“ kann, wird wiederholt kontrafaktisch behauptet, die Beispiele der IHRA würden „legitime Kritik als potenziell antisemitisch“ aufführen.
1220
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Darin liegt wahrscheinlich eine der zentralem Fehlannahme der Episode: Antisemitismus ist nicht bloß Vorurteil gegen „Juden als Juden“, sondern umfassendes Weltbild, und garnicht derart eng greifbar. Sonst hätte die Antisemitismusforschung schon längst eine hervorgebracht.
1210
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
#5 IHRA: Auch zur IHRA werden viele Behauptungen aufgestellt, die den Stand der Antisemitismusforschung vollkommenen missachten. So trage die IHRA „wenig zur Klärung bei, was Antisemitismus ist" (00:27:22 min). Man wünsche sich stattdessen eine "enge" Antisemitismus-Definition.
1230
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Jegliche kritische Einordnung von BDS bleibt aus. Gerade auch, dass der akademische Boykott von Israelis, der für BDS zentral ist, wahllos jüdische Israelis ins Visier nimmt, und zwar unabhängig von deren politischen Einstellungen.
1211
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
#4 BDS: Die BDS-Kampagne wird nur kurz mit dem Verweis der JDA erwähnt und relativiert, dass Boykott "gängige Formen des gewaltfreien Protests sei". Einschlägige Verbindungen der BDS-Kampagne zur Hamas und anderen Terrororganisationen bleiben unerwähnt.
1281
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Gerade deshalb ist man sich, entgegen der in "der Lage" bemühten Darstellung der JDA als „viel schärfere“ Definition, gerade in der Antisemitismusforschung und in jüdischen Gemeinden vollkommen im Einen darüber, wie unbrauchbar die JDA als Antisemitismus-Definition ist.
1260
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Auch unter den 360 Unterzeichnenden finden sich gerade mal 8 Personen, die in der Antisemitismusforschung tätig sind. Die JDA ist in vielerlei Hinsicht problematisch: Sie setzt z.B. Antisemitismus mit Rassismus gleich und lässt Antisemitismus nach 1945 vollkommen außenvor.
1270
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Die JDA basiert auf keiner langwierigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung, wie von der Lage an vielen Stellen suggeriert wird, sondern ist vordergründig als politisches Manifest und als Protestdefinition gegen die IHRA zu verstehen.
1260
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Das ist eine absurde Falschbehauptung und um das nachzuvollziehen, hätte eine einfache Wikipedia-Suche gereicht: "The Jerusalem Declaration was coordinated and authored by an eight-member group that included seven academics and a journalist/filmmaker.", steht da.
1290
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
#3 JDA: Jegliche kritische Gegenüberstellung von IHRA und JDA lässt sich vermissen. Gleich zu Beginn wird behauptet, die JDA würde "aus der Wissenschaft“ kommen (00:13:15 min) und wäre „entworfen und geschrieben“ worden „von Dutzenden Antisemitismusforschenden“.
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Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
Dahingegen wird vollkommen ausgespart, dass (1) laut der Studie antizionistischer Antisemitismus gerade unter jungen, linken Personen am stärksten ausgeprägt ist und (2) antizionistischer Antisemitismus und traditioneller Antisemitismus stark miteinander korreliert sind (.53).
2300
Alon Ishay @alonishay.bsky.social · 17/11/2024
#2 Studie der Uni Mannheim: In der Lage wird "eine neg. Korrelation zwischen pro-palästinensischen und antisemitischen Einstellungen" (00:22:06 min) behauptet, obwohl diese der Studie nach zwischen pro-palästinensischen und traditionell antisemitischen Einstellungen besteht.
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