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Freiheitsfonds

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Wir sammeln Geld, um Gefangene in ganz Deutschland freizukaufen. Für die Entkriminalisierung von Fahren ohne Ticket! freiheitsfonds.de

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Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 01/10/2026
Wir schreiben das Jahr 2026 n. Chr. In ganz Deutschland werden Menschen wegen fehlender Bustickets angezeigt. Ganz Deutschland? Nein! Eine Reihe von Städten hat begonnen, sich diesem Unfug zu widersetzen.
47529
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 14/09/2026
...haben sie aber nicht mehr zu befürchten. Mehr als zwei Drittel der Berliner*innen wollen, dass ihre Stadt auch diesen Weg geht.
Verzicht auf Strafanzeigen gegen Schwarzfahrer*innen | Zwei Drittel der Wahlberechtigten in Berlin für einen Verzicht auf Strafanzeigen gegen Schwarzfahrer*innen. Auch parteiübergreifend findet eine Mehrheit das richtig. Um mögliche Ersatzfreiheitsstrafen für Schwarzfahrer zu verhindern, haben 14 deutsche Städte wie z. B. Köln ihren Verkehrsbetrieben untersagt. strafanträge fürs Schwarzfahren zu stellen. Nun gibt es dieselben Überlegungen in Berlin: Schwarzfahrer würden dann nur mit einer Buße von 60 € pro Fahrt ohne gültigen Fahrschein bestraft werden. Fänden Sie es richtig oder nicht richtig, wenn die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) künftig auf Strafanzeige gegen Schwarzfahrer verzichten müssen?
• nicht richtig 29%
•richtig 67%
1220
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 14/09/2026
71% der Menschen wollen, dass sich das Land Berlin beim Bund für eine Entkriminalisierung von Fahren ohne Ticket einsetzt. Berlin muss allerdings nicht auf die Bundespolitik warten, um etwas zu ändern...
Schwarzfahren als Ordnungswidrigkeit
Knapp drei Viertel dafür, dass sich der Berliner Senat per Bundesratsinitiative einsetzt, Schwarzfahren als Ordnungswidrigkeit zu ahnden. Besonders unter Frauen und Jüngeren ist der Vorschlag tendenziell populärer.
In Deutschland gilt das Fahren ohne gültigen Fahrschein in öffentlichen Verkehrsmitteln als Straftat. In der Regel müssen Schwarzfahrer dafür eine Geldstrafe bezahlen. Wenn sie nicht zahlen können, müssen sie eine Ersatz/reiheitsstrafe im Gefängnis verbüßen. Es gibt Überlegungen, Schwarzfahren in Deutschland künftig nicht mehr als Straftat, sondern wie zum Beispiel Falschparken als Ordnungswidrigkeit zu handhaben.
Fänden Sie es richtig oder nicht richtig, wenn sich der Berliner Senat per Bundesratsinitiative dafür einsetzt?
• nicht richtig 26%
•richtig 71%
1230
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 12/09/2026
Fahrpreis: 2,60 EUR Geldstrafe: 450 EUR …oder 15 Tage Haft
26018
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 11/09/2026
Nur ein Mann, der wegen eines "Schadens" von 3 Euro jetzt 2100 Euro zahlen muss. Und weil er es nicht kann, muss er dafür einen Monat ins Gefängnis.
Strafbefehl
Die Staatsanwaltschaft legt ihnen folgenden Sachverhalt zur Last: Am XX gegen 12:05 Uhr fuhren Sie mit der Straßenbahnlinie 3 der Rhein Neckar Verkehr
GmbH, Möhlstraße 24, 68165 Mannheim, von der Haltestelle Kunsthalle bis zur Haltestelle Neuer Messplatz, ohne im Besitz eines gültigen Fahrausweises zu sein. Sie hatten bereits bei Fahrtan-tritt vor, den Fahrpreis in Höhe von 3,00 EUR nicht zu entrichten.
1312947
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 09/09/2026
Die Situation in Berlin: - Jedes Jahr gibt die Hauptstadt 5 Mio. Euro Steuergeld aus, um Menschen wegen fehlender BVG-Tickets einzusperren. - Jede zweite Geldstrafe, die in Berlin fürs Fahren ohne Ticket erhoben wird, mündet in Haft (zu mind. einem Tag) - Ein Hafttag kostet in Berlin 227 Euro.
416560
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 28/08/2026
Zusammen haben wir alleine in Sachsen 46 Menschen aus dem Gefängnis freigekauft. DANKE! Jetzt stehen wir vor dem nächsten bundesweiten Freikauf - am 15.09. Wir kaufen an diesem Tag so viele Menschen wie möglich aus der Ticket-Haft frei und freuen uns über jede Unterstützung!
So viele Gefangene (46) hat der Freiheitsfonds in Sachsen bereits Freigekauft. Stand 2026. Abbildung von 46 Personen... auf diesem Weg konnten 3.454 Hafttage verhindert werden.So viel spart der Freistaat durch das Engagement des Freiheitsfonds in Euro, Stand 2026. Balken 15.017 EUR spart der Freistaat Sachsen pro Freikauf durchschnittlich, 800 Euro zahlt der Freiheitsfonds durchschnittlich für einen Freikauf.Zitat: Menschen, die für fehlende Busfahrkarten eingesperrt werden, sind durch die Bank weg von großer Armut betroffen. Auf Ihre Armut reagiert der Staat mit Kriminalisierung - und nimmt dafür eine Menge Geld in die Hand.
38239
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 25/08/2026
Das muss dieser Bürokratieabbau sein, von dem gerade alle sprechen...
Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Sie,

am XX.XX.2025 in Marl 
die Beförderung durch ein Verkehrsmittel in der Absicht erschlichen zu haben, das Entgelt nicht zu entrichten.

Ihnen wird Folgendes zur Last gelegt:
Sie benutzten am XX.XX.2025 gegen 15:58 Uhr in Marl ein Verkehrsmittel der Linie SB25 des Verkehrsunternehmens "Vestische Straßenbahnen GmbH" unter anderem an der Haltestelle Riegestr. ohne gültigen Fahrausweis.
SIE HATTEN VON ANFANG AN VOR, DAS FAHRGELD VON 3,60 EURO NICHT ZU ENTRICHTEN.
710517
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 24/08/2026
3,60 EUR und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Wer die Geldstrafe nicht zahlen kann, kommt ins Gefängnis. Möglich macht's Paragraf 265a StGB. Dieses Gesetz ist genauso schädlich wie albern. Endlich weg damit!
Strafbefehl
gegen Herm XX, Staatsangehtrigkeit: deutsch

Auf Antrag der Staatsanwaltschatt Essen wird gegen Sie
wegen Erschieichens von Leistungen
~Vergehen nach § 265 Abs. 1, Abs, 3, 248a
eine Geldstrafo von 60 Tagessiltzan zu je 15.00 Eure (= 900,00 Eure) festgesetzt. Goma § 465 SPO werden Ihnen die Kosten des Varfahrens auferlogt. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Sie, am XX 2025 in Marl sie eforderung durch ein Verkefrsmitel in der Absicht erschiichen zu haben, das Entgelt nicht zu entrichten Ihnen wird Folgendes zur Last gelegt:

Sie benutzten am XX. 2025 gegen 15:58 Uhr in Marl ein Verkehrsmittel der Linie SB25 ies Verkehrsuntemehmens "Vesiische Stratenbahnen Gr care: anderem an der Haltestelle Riegesir. ohne guitigen Fahrausweis, Sie hatten von Anfang an vor, das Fahrgeld von 3,60 Euro nicht zu entrichten.
68533
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 13/08/2026
Drei U-Bahnfahrten mit U8 und U9 und ein Strafbefehl flattert ins Haus. So ist das in Berlin. Geldstrafe. Wer nicht zahlen kann, muss ins Gefängnis. Die durchschnittliche Länge einer solchen Ersatzfreiheitsstrafe beträgt 74 Tage, die maximale ein Jahr. Wir wollen das beenden. Hier ist unser Plan:
Beglaubigte Abschrift
Amtsgericht Tiergarten

In dem Strafverfahren gegen

geboren am XX 1999 in Berlin, ledig, Staatsangehörigkeit: deutsch, wohnhaft: XXstraße 6, XX Berlin
wegen Erschleichens von Leistungen
erlasst das Amtsgericht Tiergarten am 30. September 2025 folgenden
Strafbefehl
Sie werden angeklagt,
in Berlin
in der Zeit vom XX.2024 bis zum XX.2025
durch drei selbstandige Handlungen
die Beforderung durch ein Verkehrsmittel in der Absicht erschlichen zu
haben, das Entgelt nicht zu entrichten.
Ihnen wird Folgendes zur Last gelegt:
Sie benutzten wissentlich unbefugt ein Verkehrsmittel, indem Sie
das nach den Beforderungsbedingungen erforderliche Fahrtentgelt
in in geringer Hohe nicht entrichteten und dieses auch nicht wollten,
und zwar:
1. am [lI .2024 um 12:15 Uhr die U-Bahn Linie 8, Feststellort:
Bahnhof Residenzstralte
15321
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 13/08/2026
Seit langem unterstützen wir Städte dabei die Strafanträge zu stoppen. Jetzt wird in Berlin gewählt. Damit den Bürgermeisterkandidat:innen klar wird, wie wichtig die Abschaffung der Strafanträge ist, setzen wir den nächsten Freedom Day auf den 15. September.
030
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 13/08/2026
14 Städte haben ihren eigenen Verkehrsbetrieben bereits untersagt solche Strafanträge zu stellen. Unter diesen Städten sind Köln, Frankfurt und Bremen. Und auch Hamburg stellt gerade die Weichen dafür. Aber Berlin hängt hinterher: Die Hauptstadt ist ein Hotspot für die Ticket-Haft.
130
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 11/08/2026
Fahrpreis: 3,50 EUR Geldstrafe: 1.200 EUR (das 300-fache) Bei Armut Knast. Haftkosten: 6.000 EUR (das 1.700-fache) Soziale Härte trifft Steuerverschwendung. Deutschlands unnötigster Paragraf in Aktion.
Amtsgericht Wuppertal
Geschäfts-Nr. des Gerichts:
Geschäfts-Nr. der Staatsanwaltschaft:
( Bitte bei allen Schreiben an das Amtsgericht
- insbesondere bei Einlegung eines Rechtsmittels - die Geschafts-Nr. des Gerichts angebent)
Ort und Tag
Wuppertal,
14.07.2026
Anschrift und Fernruf
Eiland 2, 42103 Wuppertal
Telefon:
Rechtskräftig seit Wuppertal, den.
als Urkundsbeamtin/Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
Strafbefehl
gegen
geboren wohnhaft
Frau
ledig am
1995 in Wuppertal, Staatsangehörigkeit: deutsch straße 18,
Wuppertal
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal wird gegen Sie wegen Erschleichens von Leistungen
- Vergehen nach §§ 265a Abs. 1, Abs. 3, 248a StGB - eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 20,00 Euro (= 1.200,00 Euro) festgesetzt.
Gemäß § 465 StPO werden Ihnen die Kosten des Verfahrens auferlegt.
Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Sie,
am
2026 gegen 16:16 Uhr in Wuppertal
die Beförderung durch ein Verkehrsmittel in der Absicht erschlichen zu haben, das Entgelt nicht zu entrichten.
Ihnen wird Folgendes zur Last gelegt:
Sie benutzten ein Verkehrsmittel der Linie 60 des Verkehrsunternehmens "WSW mobil
GmbH" ohne gültigen Fahrausweis.
Sie hatten von Anfang an vor, das Fahrgeld nicht zu entrichten.
671714543
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 10/08/2026
So cool: Uns hat ein Unterstützer geschrieben, der bald heiraten möchte. Er möchte bei seiner Hochzeit Spenden für den nächsten Gefangenenfreikauf sammeln. Und jetzt schickt uns eine Kirche ihre Sonntagskollekte. Überraschend? Nö. Zweidrittel der Bevölkerung sind gegen Knast fürs Fahren ohne Ticket:
Umfrage zur Entkriminalisierung von Fahren ohne Ticket. 69& dafür 25% dagegen. Mehrheit unter Parteianhänger:innen aller Parteien. Fehlende Werte bis 100 - weiß ich nicht/ keine Angabe.
7594139
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 06/08/2026
Man muss kein Kriminologe sein, um sich klarzumachen, wen Ersatzhaft trifft: Menschen, die weder selbst noch Angehörige mit genug Geld haben, um eine Haftstrafe durch die Zahlung von ein paar 100 EUR abzuwenden. Gegenüber stehen 36.000 EUR Steuergeld, die allein diese Ticket-Haft kostet. Tschüss!
Vollstreckungsblatt
FREIHEITSENTZIEHUNG
Einweisungsbehörde
Art/Tag der Entscheidung
Tat/Tatverdacht
Art der Freiheitsentziehung
Anzurechnende Zeiten
Bemerkungen
Beginn
18.07.2026 11:10
(Wahrnehmungsbogen)
1//1
Staatsanwaltschaft Dortmund
Strafbefehl vom
•2021
Erschleichen von Leistungen
Rest-Ersatzfreiheitsstrafe
Geschäftsnr.
Vermerk:
Strafmaß:
Aufnahmeersuchen erbeten
180 Tage Tagessatz: 10,00
Gesamtbetrag: 1.800,00
KZ:
ZZJ Hamm
Mindestverbüßungsfrist Ablauf von 1/3
Ablauf von 1/2
Ende der Liste Haftpositionen
Ablauf von 2/3
Ende
13.01.2027 TE
15822
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 05/08/2026
Die Ärztin einer geschlossenen Psychiatrie hat gerade mit Hilfe eines Polizisten (!) einen Antrag bei uns gestellt. Ihr Patient sollte direkt nach der Klinik ins Gefängnis. Er ist obdachlos und hat eine paranoide Schizophrenie. Tatvorwurf: Eine Fahrt ohne Ticket (§ 265a StGB). Endlich weg damit!
Screenshot einer Mail der 

vielen Dank von unserem gesamten Behandlungsteam sowie vom Patienten für Ihren Einsatz!
13705192
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 04/08/2026
Hätte sie 1.800 EUR, wären das die 2 teuersten Busfahrten ihres Lebens. Weil sie die nicht hat, muss sie für 1 Monat ins Gefängnis. Quizfrage: Wie hoch ist der entstandene "Schaden"? Wie viele Steuergelder zahlt der Staat für den Monat Knast? Und welche Partei ist für den Erhalt von §265a StGB?
Strafbefehl 
gegen
Frau XXX
ledig 
geb. am XX
wohnhaft XX in Oberhausen, Staatsangehörigkeit: deutsch XX
Oberhausen
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird gegen Sie wegen Erschleichens von Leistungen in 2 Fällen
- Vergehen nach §§ 265a Abs. 1, Abs. 3, 248a, 53 StGB -
eine Gesamtgeldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30,00 Euro (= 1.800,00 Euro) festgesetzt.

Gemäß § 465 StPO werden Ihnen die Kosten des Verfahrens auferlegt.
Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Sie, am XX 2025 und am XX 2025 in Oberhausen durch 2 selbständige Handlungen die Beförderung durch ein Verkehrsmittel in der Absicht erschlichen zu haben, das Entgelt nicht zu entrichten.

Ihnen wird Folgendes zur Last gelegt:
Sie benutzten am XX 2025 ein Verkehrsmittel der Linie SB 94 des
Verkehrsunternehmens "Stadtwerke Oberhausen AG" an der Kontrollhaltestelle Bachstraße und am XX 2025 ein Verkehrsmittel der Linie 979 des Verkehrsunternehmens "Stadtwerke Oberhausen AG" an der Kontrollhaltestelle Oberhausen Sterkrade Bahnhof ohne gültigen Fahrausweis.
Sie hatten von Anfang an vor, das Fahrgeld nicht zu entrichten.
716254
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 29/07/2026
“Schaden”: 4,90 EUR Strafe: 1 Monat Gefängnis. Die @deutschebahn.com stellt...
Strafbefehl
Die Staatsanwaltschaft legt Ihnen folgenden Sachverhalt zur Last:
Am gegen 06:52 Uhr fuhren Sie mit dem Zug Nr. 22988 der Deutschen Bahn von Ulm Hbf nach Ehingen (Donau), ohne im Besitz eines gültigen Fahrausweises zu sein. Sie hatten bereits bei Fahrtantritt vor, den Fahrpreis in Höhe von 4,90 EUR nicht zu entrichten.
Strafantrag wurde form- und fristgerecht gestellt.
Die Staatsanwaltschaft hält wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten.
Sie werden daher beschuldigt, die Beförderung durch ein Verkehrsmittel in der Absicht erschlichen zu haben, das Entgelt nicht zu entrichten,
strafbar als Erschleichen von Leistungen gemäß §§ 265a Abs. 1, Abs. 3, 248a StGB.
75745229
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 28/07/2026
Jedes Mal wenn wir mit Menschen sprechen, die fürs Fahren ohne Ticket eingesperrt wurden, geht es um Verluste. Manche verlieren ihre Wohnung. Andere verlieren ihren Hund, der sie seit Jahren in der Obdachlosigkeit begleitet hat. Aber ALLE verlieren jegliches Vertrauen in den Rechtsstaat.
3262108
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 12/06/2026
Unter den 161 Menschen, die der Freiheitsfonds heute aus dem Gefängnis freikauft, ist auch ein Mann aus Österreich. Er sollte 240 Tage einsitzen. Wäre er in Österreich ohne Ticket gefahren, wäre das nie passiert. Allein seine Haft, hätte 48.000 Euro Steuergeld gekostet. Für was soll das gut sein?
Vollstreckungsblatt des Österreichers. Aufgeführt sind 240 Tage und ein Tagessatz von 15 Euro
315361
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 11/06/2026
Morgen ist Freedom Day! Und wir fahren wir auf die Justizministerkonferenz nach Hamburg. Wir fordern die Justizminister:innen auf: Streichen sie dieses Uralt-Gesetz. Bringen Sie eine Bundesratsinitiative auf den Weg, die diesen absurden Strafen endlich ein Ende setzt! Parallel…
113146
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 10/06/2026
JVA-Pfarrer: "Herr K. kümmert sich daheim um seine Mutter mit Pflegegrad 3, die seine Hilfe braucht." Gerade kann er das nicht. Herr K. ist nämlich vor sechs Jahren ohne Ticket Bus gefahren. Er sollte dafür 900 EUR zahlen - die er nicht hatte. Heißt: 90 Tage Gefängnis. Wem hilft das jetzt konkret?
Foto vom Haftblatt. Strafmaß: 90 Tage Tagessatz 10,00 Gesamtbetrag 900,00
312044
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 02/06/2026
Frau M. sitzt im Gefängnis, weil sie ohne Ticket Bus gefahren ist. Für 151 Tage. Der Preis für ihre Freiheit beträgt 10 Euro pro Hafttag. Geld, das M. nicht hat. Deswegen sitzt sie im Knast. M. ist eine von 9.000 Menschen in Deutschland, denen das jährlich passiert. Wir wollen, dass das endet.
Anonymisiertes Vollstreckungsblatt von Frau M. JVA Frankfurt am Main. Beginn der Ersatzfreiheitsstrafe: 22.04. Ende: 19.09. (151 Tage). Tagessatz 10 €. Strafbefehl von 2021
31737258
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 12/05/2026
NEU: Als vierzehnte Stadt hat Darmstadt beschlossen niemanden mehr wegen ein paar fehlender Bustickets einzusperren!!
9684171
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 11/05/2026
„Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.“
615246
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 08/05/2026
Deutschlands absurdestes Behörden-Karussell
47840
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 09/04/2026
*Jetzt* in der JVA Plötznsee: Weil er einen Tagessatz von 3 Euro nicht bezahlen kann. Haftgrund: Fahren ohne Ticket. Die Hälfte der Geldstrafen fürs Fahren ohne Ticket endet in Haft. Sagen nicht wir. Sagt die neue Studie der Berliner Justizbehörden: kups.ub.uni-koeln.de/80169/
Vollstreckungsblatt aus der JVA Berlin. Ein Mann sitzt 70 Tage bei einem Tagessatz von 3 Euro ein.
18033
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 09/04/2026
Sagen was ist. @arnesemsrott.bsky.social
Zitatbild Arne Semsrott 

„Eine Entkriminalisierung führt zu mehr Fahrten ohne Ticket?
Unsinn!“

Schlagzeile Kölner Stadtanzeiger:
„Strafen betreffen arme Menschen"
Fürs Schwarzfahren gibt es in Köln künftig keine Strafanzeige mehr
Von Anna Westkämper
08.12.2023, 08:30 Uhr

„In Köln gibt es seit 2023 keine Strafanträge mehr fürs Delikt. Die Kölner Verkehrsbetriebe schreiben dazu selbst: "Seit der Bekanntmachung des Anzeigenverzichts haben wir......im Jahr 2024 keine Zunahme von Fahrgästen ohne gültiges Ticket
festgestellt."

Schlagzeile Radio Köln
Weniger Schwarzfahrer in der KVB unterwegs
Veröffentlicht: Montag, 17.03.2025 11:14

Im Gegenteil: Die Zahl ist sogar zurückgegangen!“
Arne Semsrott, Gründer Freiheitsfonds
04113
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 08/04/2026
Einmal ganz einfach:
14315
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 08/04/2026
@arnesemsrott.bsky.social
SPD-Anhänger wollen das.
Selbst die Mehrheit der Unionsanhänger ist dafür!"

Die Entkriminalisierung würde diese Welt besser machen. Wem das fremd ist, braucht Nachhilfe ist Menschlichkeit.
Arne Semsrott, Gründer Freiheitsfonds
0354
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 08/04/2026
@campact.de
"Rechte fabulieren gerade, die Entkriminalisierung von Fahren ohne Ticket sei weltfremd.
Das Gegenteil ist der Fall!
Das zeigt diese Umfrage:
69% dafür
25% dagegen
Zwei Drittel der Deutschen wollen die Entkriminalisierung.
Quelle: repräsentative Umfrage von infratest dimap 2023
46924
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 08/04/2026
werden abgeschafft. Seit es in Köln keine Strafanträge wegen Fahren ohne Ticket mehr gibt, gab es dort sogar *weniger* Fahrten ohne Ticket.
Meldung des Radio Kölns: Weniger Schwa**fahrer in KVB unterwegs
1974
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 08/04/2026
Vorsicht: Union, Polizeigewerkschaften und Verkehrsverbände verbreiten Falschinformationen zu einer möglichen Entkriminalisierung von Fahren ohne Ticket! FAKT: Eine Entkriminalisierung führt *nicht* zu mehr Fahrten ohne Ticket. Das erhöhte Beförderungsentgelt bleibt bestehen, nur Gefängnisstrafen..
Schlagzeile der Polizeigewerkschaft:
Vorstoß aus dem Justizministerium
„Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt“ – DPolG warnt vor Entkriminalisierung
17397156
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 31/03/2026
Wann bricht endlich der Tag an, an dem wir nicht mehr mit solchen Nachrichten in unserem Postfach aufwachen?  Noch am Tag seiner Inhaftierung wird Herr D. wegen selbstverletzenden Verhaltens in den besonders gesicherten Haftraum gebracht...
Screenshot einer Mail aus der JVA

"Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei habe ich zwei ausgefüllte Formulare mitsamt eines Vollstreckungsblattes angefügt, da der Inhaftierte zwei Ersatzfreiheitsstrafen wegen des Erschleichens von Leistungen verbüßt.

Herr D. musste noch am Tag seiner Inhaftierung aufgrund von starkem selbstverletzendem Verhalten in den besonders gesicherten Haftraum gebracht werden.

Ich bitte um eine Überprüfung, ob eine Auslöse möglich ist. Vielen Dank!  

Mit freundlichen Grüßen
Name geschwärzt"
13211
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 26/03/2026
Was denkt ihr passiert mit den 9.000 Menschen, die jedes Jahr wegen Fahrens ohne Ticket eingesperrt werden? Was macht das mit ihrem Vertrauen in den Rechtsstaat?
216465
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 25/03/2026
Leipzig hat die Strafanträge fürs Fahren ohne Ticket einkassiert. Eigentlich…
32310
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 25/02/2026
Die meisten Anträge auf Gefangenenfreikauf erreichen uns durch JVA-Beamte. Mittlerweile ist allen klar, dass die Haftstrafen für fehlende Bustickets gekippt werden müssen. Aber wann kommt endlich der Gesetzentwurf?
8382144
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 24/02/2026
Das geht an alle, die heute mit uns freigekauft haben:
Ich wollte mich einmal herzlich bei ihnen und allen Beteiligten dafür bedanken das sie so schnell reagiert haben und die strafe übernommen wurde. Ich bin überrascht und fassungslos da ich nicht damit gerechnet habe das mir in dem anliegen geholfen wird da ich es nicht kenne so eine unterstützung zu bekommen. Dafür bedanke ich mich wirklich von herzen
05612
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 20/02/2026
„Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen“. Oder: Die Hälfte aller Ticket-Geldstrafen enden im Gefängnis. Wir sagen: Schluss damit! Und kaufen am Dienstag so viele Menschen wie möglich aus dem Gefängnis frei. Machst du mit? www.freiheitsfonds.de#spenden
15933
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 17/02/2026
Vom Frauenhaus in die JVA - für fehlende U-Bahntickets. Paragraf 265a StGB trifft *immer* Menschen in Krisen. Er muss endlich abgeschafft werden. Hilf uns dabei und kaufe zusammen mit uns am 24.02. Betroffene Menschen aus der Haft frei: www.freiheitsfonds.de#spenden
27241
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 12/02/2026
@sanktionsfrei.bsky.social 🤝 @freiheitsfonds.de
14521
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 05/02/2026
Am 19. Geburtstags eines Gefangenen in NRW kontaktiert uns eine Beamtin und bittet um seinen Freikauf. Weshalb er einsaß? Fahren ohne Ticket.
25921
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 03/02/2026
frau_asha jetzt
die haft konnte verhindert werden. das zeigt, wie viel möglich ist, wenn menschen informiert sind, sich gegenseitig stärken und strukturen nutzen, die solidarität praktisch machen.genau darum geht es: nicht nur einzelne inhaftierungen zu verhindern, sondern ein system zu verändern, das armut bestraft, statt schutz zu gewährleisten. 3/
2323
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 03/02/2026
frau_asha jetzt
wer dafür eingesperrt werden soll, steckt meist ohnehin in einer existenziellen krise. in diesem fall traf es eine frau aus kyjiw. weil sie die geldstrafe nicht zahlen kann, soll sie ersatzweise ins gefängnis. ersatzweise heißt hier: weil ein system keine anderen antworten auf armut kennt. dass es nicht dazu kam, lag an wissen und zusammenarbeit. die sozialarbeiterin wusste vom freiheitsfonds und handelte sofort. 2/
1263
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 03/02/2026
Wir haben Asha Hedayati von einem erneuten Fall aus einem Frauenhaus berichtet:
Screenshot von einem Thread Post von frau_asha. Text:

gerade erfahren: mal wieder sollte eine frau aus einem frauenhaus wegen fahrens ohne ticket inhaftiert werden. eine frau, die vor gewalt flieht und schutz braucht, stattdessen droht ihr gefängnis wegen ein paar bustickets. diese prioritätensetzung ist so brutal wie eindrücklich: während tätern oft keine grenzen gesetzt werden, wird armut kriminalisiert. fahren ohne ticket ist kein sicherheitsproblem, sondern ein armutsdelikt. 1/
420457
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 26/01/2026
Für den Dreh brauchte es eine Szene in der sich Frau Beingmann ein S-Bahnticket kauft. Weil sie dafür kein Geld hatte, haben ihr die Journalisten die 3,60 € ausgelegt. Wann wird dieser Paragraf endlich gestrichen, der nichts anderes als Armut bestraft?
3319
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 21/01/2026
Kommt eine Person in Haft, steht der neu gewonnene Schutz schnell wieder auf der Kippe.
1131
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 21/01/2026
Weil sie durch ihre Meldeadresse nun für die Polizei auffindbar sind, bekommen sie Haftbefehle, die häufig schon Jahre zurückliegen:
1131
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 21/01/2026
alarmierende Nachrichten aus Gefängnissen über drohenden Wohnungsverlust. Häufig trifft es Menschen, die nach Jahren der Obdachlosigkeit endlich wieder eine Wohnung finden konnten.
1130
Freiheitsfonds @freiheitsfonds.de · 21/01/2026
Für obdachlose Menschen ist der Bus oder die S-Bahn manchmal der letzte Ort, der bleibt um sich aufzuwärmen. Doch wer einsteigt ohne das Geld für ein Ticket zu haben, begeht eine Straftat - mit weitreichenden Folgen: Ständige erreichen uns..
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