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Wortakrobat

@wortakrobat.com
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#Kinderbuchautor und stolz darauf, Geschichtenerzähler, „Meister der Kurzgeschichten“, Künstler, Leuchtturmwärter der Herzen, Mensch. Antifaschist OutdoorAutor 366geschichten.de ko-fi.com/wortakrobat_com

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Wortakrobat @wortakrobat.com · 20/01/2026
Ich hab die Nordlichter natürlich voll verpennt. 😭 Aber hey, dafür hab ich ein neues Vogelhäuschen. Dann bekommen jetzt auch die Vögel hier in der Innenstadt genug Futter. 32 Stunden Druckzeit aus PETG. Das Kästchen hab ich noch dazu modelliert. #3Dprinting Quelle: makerworld.com/de/models/61...
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 02/01/2026
Am Science Fiction Tag konnte ich natürlich nicht darauf verzichten, eine. Wie Story zu schreiben. Begleitet Scott Schimpanse durch das All. Aber vorher noch ein Käffchen. Danke fürs Erinnern @rikedraws.bsky.social
Captain Scott Schimpanse hat Puls
Der Turbolift bremste ab und machte auf dem obersten Deck Halt. Mit einem lauten Zischen öffneten sich die automatischen Türen und gaben den Blick auf die Brücke frei, in der es überall blinkte und piepte.
Während Captain Scott Schimpanse, Kommandant des legendären Raumschiffs BANANENSCHALE, zum Dienst erschien, sprang ein junger Bonobo von seinem Platz auf, salutierte und rief laut: »Captain auf der Brücke!«
»Rühren, Fähnrich.«, entfuhr es Schimpanse etwas knurriger, als er es geplant hatte. Er dachte kurz darüber nach, noch etwas zu sagen, zuckte dann aber mit den Schultern und winkte ab. Stattdessen drehte er sich zur Seite und steuerte zielstrebig auf die neueste High Tech Konsole zu, die gerade erst vor ein paar Tagen in der Raumschiffswertt eingebaut worden war.»Nun denn, wollen wir mal schauen, ob du den großen Erwartungen gerecht werden kannst. Ich setze mein ganzes Vertrauen in dich und will auf keinen Fall enttäuscht werden.« Der Captain drückte den Zeigefinger seiner rechten Hand auf das Display. »Einen Cappuccino Venti mit extra viel Schaum und Kakaopulver oben drauf.« Während sich eine Sanduhr auf dem Display drehte, trommelte er nervös mit den Fingern an der Wand.
Schließlich kam das die heiß erwartete Bestätigung.
»Bestätigt. Einen Cappuccino Venti mit extra viel Schaum und Kakaopulver oben drauf. Auf welchen Namen?« Der Captain straffte seinen Körper. »Mein Name ist Captain Scott Schimpanse, Befreier unterdrückter Völker und Retter des Universums. «
Unter dem Display kam eine Abstellfläche aus der Wand, auf der ein großer Becher materialisierte. Aus zwei schmalen Metallröhrchen floss schwarzer Kaffee. Ein herrlicher Duft breitete sich auf der Brücke aus. Dann geschah nichts mehr.»Ey, was soll das?« Nachdem ein paar Sekunden Stille geherrscht hatte, wurde der Captain ungeduldig. » Wo bleibt die verdammte Milch? Ich kann den Kaffee unmöglich schwarz trinken. Davon bekomme ich nur unnötig Puls und kann den restlichen Tag nicht mehr ruhig sitzen. «
»Entschuldigung.«, meldete sich die Computerstimme. »In meinen Tanks befindet sich keine Milch, die ich ausschenken könnte.«
Nun war es der Fahnrich, der wieder von seinem Platz aufsprang. »Es gibt da ein kleines Problem, Sir. Milch wird erst nächste Woche geliefert. Der Vollautomat verfügt über spezielle Tanks, die wir nicht mit herkömmlichen TetraPaks fullen können.«
»Dann füll ich mir die Milch eben selbst rein. Besorgen sie mir sofort welche aus der Kantine.«
»Das geht leider auch nicht. Da wir erst kurzfristig von den Lieferschwierigkeiten erfahren haben, wurde natürlich keine Milch mehr in anderen Verpackungen bestellt.« Scott Schimpanse drückte sich Daumen und Zeigefinger auf die Augen. »Wie zum Donnerwetter soll ich dann meine Schicht überstehen? Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen, weil ich viel zu lange in Minecraft am Bau meines Raumschiffs gesessen habe. Ich brauche jetzt ganz dringend Milch für meinen Cappuccino, sonst bekomme ich doch noch Puls.«Er lief auf den Kommandostuhl in der Mitte der Brücke zu, schwang sich über die Lehne und plumpste in das Polster.
»Steuerung zu mir!« Aus der rechten Armlehne erhob sich ein Controller. Er umfasste einen kleinen Hebel und drückte ihn sofort nach vorn. Die BANANENSCHALE setzte sich mit Überlichtgeschwindigkeit in Bewegung und raste an unzähligen Sternen vorbei. Es ging über mehrere rote Ampeln. Immer wieder nahm er anderen Raumschiffen die Vorfahrt, bis er schließlich in die Milchstraße einbog.
»Fähnrich!« Der Captain deutete auf den Kaffeebecher.
»Halten sie den aus dem Beifahrerfenster. Erst wieder reinholen, wenn er bis zum Rand gefüllt ist. «
Kaum eine Minute später hielt der Scott Schimpanse seine Cappuccino in Händen und trank genüsslich den ersten Schluck. »Ah das tut gut.« Er grinste die anderen Brückenoffiziere an. »Neuer Auftrag: Wir suchen die Kakaogalaxie, damit ich meinen Cappuccino stilecht verzieren kann.«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/01/2026
#Reisefieber Drei Tagebücher. Wie soll ma sich da nur entscheiden? Aber nun geht es auf die Reise. Herr Fritte stellt sich vor.
Drei Tagebücher nebeneinander. Eines mit einem braunen Einband, welche mit einer Schnur umbunden ist. Das zweite trägt den Union Jack, die Flagge des Vereinigten Königreich, zwei übereinander liegende Kreuze in den Farben rot und weiß auf blau. Das dritte ist blau mit einer Magnetschnalle und sieht aus, wie die Tardis von Doctor Who, ähnlich einer Telefonzelle.Ein braun eingeschlagenes und mit einem Band umschnürtes Tagebuch. Darauf liegt eine Schreibfeder, daneben ein Tintenfass.Ein geöffnetes Tagebuch. Die erste Seite ist bereits beschriftet.

1 . Januar
Sehr geehrtes, hoch geschätztes Tagebuch.
Mit einem lauten Krach-Bumm und gleißend hellen Lichtern beginnt ein neues Jahr. Darum kam mir der Gedanke, von nun an meine Erlebnisse mit dir, aber auch der Nachwelt zu teilen, denn ein Kater von edlem Blute und adligem Geschlecht, wie ich es bin, vermag viel zu erzählen.
Da wir gerada dabei sind, möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Herr von und zu Fritte, der Letzte Nachfahre aus dem alten Hause derer von und zu Katzenklo.
In diesem Tagebuch soll es um meine Geschichte gehen. Es könnte aber hin und wieder vorkommen dass ich den Anton und Mr.Little erwähne, meine treuen Begleiter, ohne die ich keine Pfote vor die Tür machen würde.

Dann bis Morgen.
FritteEin geöffnetes Tagebuch. Die erste Seite ist bereits beschriftet.

1 . Januar
Sehr geehrtes, hoch geschätztes Tagebuch.
Mit einem lauten Krach-Bumm und gleißend hellen Lichtern beginnt ein neues Jahr. Darum kam mir der Gedanke, von nun an meine Erlebnisse mit dir, aber auch der Nachwelt zu teilen, denn ein Kater von edlem Blute und adligem Geschlecht, wie ich es bin, vermag viel zu erzählen.
Da wir gerada dabei sind, möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Herr von und zu Fritte, der Letzte Nachfahre aus dem alten Hause derer von und zu Katzenklo.
In diesem Tagebuch soll es um meine Geschichte gehen. Es könnte aber hin und wieder vorkommen dass ich den Anton und Mr.Little erwähne, meine treuen Begleiter, ohne die ich keine Pfote vor die Tür machen würde.

Dann bis Morgen.
Fritte
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 15/12/2025
TW: Selbstzweifel Santa Claus hat das Gefühl für Weihnachten verloren. Die Geschichte ist ein wenig persönlich, da ich schon das ganze Jahr das Gefühl habe, dass mir das Schreiben entgleitet, ich mich kreativ verliere. Umso schöner, was daraus geworden ist. 366geschichten.de/1711-der-gei...
Santa nahm einen Schluck aus seiner Tasse und seufzte leise, bevor er den Kopf senkte und versuchte, im schwarzen Kaffee etwas zu sehen.
Es klopfte. Im Türrahmen der ohnehin schon offenen Tür stand der oberste Wichtel und räusperte sich. »Hallo Boss, ist alles in Ordnung? Die schaust so niedergeschlagen aus.«
»Es ist nichts.« Santa Claus seufzte ein weiteres Mal, sah beim sprechen nicht einmal auf. »Nein, es ist wirklich nichts, aber gerade deswegen ist es eigentlich sogar sehr viel, das mir auf der Seele lastet. Zu viel.«
Der Wichtel kam näher, setzte sich auf den Schreibtisch.
»Magst du es mir erzählen? Du weißt, dass ich immer da bin, wenn du ein offenes Ohr brauchst.«»Ja... Nein Nein Ach, ich weiß es doch auch nicht. « Er stellte die Kaffeetasse etwas fester ab, als er es beabsichtigt hatte. Ein wenig der heißen Flüssigkeit schwappte über den Rand und floss über die Blätter, die dort lagen. »Nein, nein, nein. Das nicht auch noch.«
»Ist schon gut, Boss. Das sind nur Kopien. Die Originale liegen in der Werkstatt.«
»Ich habe Weihnachten verloren.«, sagte Santa Claus und wischte sich die ersten Tränen aus den Augen.
»Wie meinst du das? Du hast Weihnachten verloren? Das geht nicht. Es ist ein Fest. Das kann man nicht einfach so verlieren. Die Menschen feiern es auf der ganzen Welt.«
»Aber es ist einfach so. Ich habe Weihnachten verloren.
Ich fühle es nicht mehr. Es ist nicht mehr in meinem Herzen. Kannst du dir etwas Schlimmeres vorstellen, wenn man Santa Claus heißt?«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 13/12/2025
Gnihihihi Ich hab euch im Blick. #Caturday
Man sieht den Kopf eines grauweißen Katers. Er liegt auf dem Rücken, beziehungsweise mit dem Hinterkopf auf einem lila Laken. Seine Nase ist rosa. Er blickt zur Kamera. Das Maul ist leicht geöffnet, man sieht seine lückig stehenden Zähne.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 08/12/2025
Werbegeschenke sind in meiner Branche irgendwie … anders. 😬🦷 Toll. Und jetzt sitz ich hier und überlege, ich eine Sternschnuppe in Zahnform in einer Weihnachtsgeschichte unterbringen kann.
Auf einem Holztisch liegt eine Keks-Ausstechform aus Metallblech. Die Form ist einer Sternschnuppe ähnlich, doch statt eines Sterns, sieht man hier einen Zahn mit Schweif. Daneben liebt eine Pappschachtel mit der Aufschrift „Die Zahnschnuppe - der Stern für süße Wünsche“.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/12/2025
Endlich Dezember. Zeit für Weihnachtsstimmung. 🎄🎅 Ab jetzt versuche ich wieder jeden Tag neue Weihnachtsgeschichten zu schreiben. Die erste Längere findet sich in meinem Adventskalender. 366geschichten.de/weihnachtsge...
Christmas Shorts 01

Santa Claus zog den Schlitten in letzter Sekunde um Haaresbreite am Haus vorbei und mit den Kufen tiefe Rillen ins Mauerwerk.
Nach links, rechts, bei Rot über die Ampel. Er landete krachend auf dem Hausdach, riss den Schlot aus seiner Verankerung.
„Touch Down!“, rief er triumphierend und warf das Geschenk in den Kamin.
Der Flugscheinprüfer schaltete zitternd den Simulator ab und nickte. „Gerade noch bestanden. Gehen sie das Weihnachtsfest ruhig etwas langsamer an.“Eine verschneite, hügelige Landschaft. Schneeflocken erfüllen den Himmel, der von oben nach unten von schwarz nach rot verläuft. Links steht eine verschneite Tanne, rechts ein zweistöckiges Haus mit Dach. In der Mitte sieht man die schwarze Silhouette von Santa Claus mit seinem Rentierschlitten vor dem Vollmond fliegen. Quer darüber steht das Wort Adventskalender, am unteren Bildrand Merry Christmas Everybody.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 28/11/2025
Heute einen Post über einen KI Prompter, der sich beschwerte, weil ihm die KI keine neuen Prompts liefern konnte und er sonnig nichts Neues mehr generieren konnte. KI schöpft halt nur aus dem Vorhandenen und ist nicht innovativ.
Neuester peinlicher Take bei Al Promptern.
Auf Reddit beschwert sich ein Prompter, dass er ja keine „Ideen mehr für Prompts hätte" und warum das Tool ihm denn eine Vorschläge generieren könne.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 28/11/2025
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»Machen sie es so!«
Der Sekundär wollte gerade die nötigen Befehle brüllen, als seine Konsole explodierte und seinen Körper gegen die nächste Wand schleuderte. Doch davon bekam er schon nichts mehr mit. Sein Leben hatte er bereits ausgehaucht. Sekunden später verschwand das warganische Schiff vom Himmel.»Papa! Schau!« Ein Mädchen hatte im Augenwinkel ein helles Aufblitzen bemerkt.
Sie schaute vom Smartphone auf und zum Fenster hinaus. »Was ist das für ein Licht?«
Der Vater war noch völlig vertieft in den Social Media Post, den er gerade schrieb.
»Wird nur eine Sternschnuppe gewesen sein. Also wünsch dir was.« Er tippte seinen Satz zu Ende. FLEISCH IST MEIN GEMÜSE!
»Nimm das, Veganer!« Schon fühlte er sich großartig, ganz besonders männlich. Wieder hatte er es diesen Müslis im Internet gezeigt. Der Siegeszug der Veganer musste ausgebremst werden.
»Ach, Papa.« Seine Tochter wandte sich ihm zu. »Essen wir heute vegane Nuggets?
Darauf hab ich heute richtig Lust.«
Ihm stockte der Atem. Schlagartig wurde ihm bewusst, dass die vegane Ernährung nicht mehr aufzuhalten war. Er hatte verloren.
Er seufzte. »Ich geh gleich noch einkaufen.«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 28/11/2025
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Gefahr um das Hundertfache. Sie sollen so viel Panik bekommen, dass sie nicht mehr ein noch aus wissen. Bannt sie an ihre Computer.«
Plötzlich fielen die Monitore aus. Es wurde finster. Einen Augenblick später flammten rote Lichter auf, die regelmäßig blinkten.
Aus verborgenen Lautsprechern ertönten
Warnsignale.
»Commander!« Der Kanzler fuhr wutentbrannt herum. »Was geht hier vor sich? Was soll das? Ich dachte der Plan wäre wasserdicht.«
Der Commander zerfloss in einer Pfütze mit unzähligen Tentakeln, die er nun nicht mehr unter Kontrolle bringen konnte. Wie ein Pulk Seeanemonen unter Wasser, fuchtelte er damit wild durch die Luft.
»Ich ... ich ... ich weiß es doch auch nicht.«
»Dann findet jemanden, der mich aufklären kann.«Der Sekundär-Commander rutschte von seinem Platz und glitt auf den Kanzler zu.
»Wir haben es hier mit einer sehr unwahrscheinlichen Rückkopplung zu tun.«
»Nicht unmöglich, nur sehr unwahrscheinlich.«, fügte der Commander hinzu. »Praktisch zu vernachlässigen. In nur einer von zehn Millionen Möglichkeiten, kann es überhaupt dazu kommen.«
»Und trotzdem ist es passiert!«, herrschte ihn der Kanzler an und forderten den Sekundär auf, weiterzusprechen.
»Im Moment unseres Zugriffs wurde die KI überdurchschnittlich oft genutzt. Das sollte eigentlich nicht möglich sein. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Menschen bereits so sehr davon abhängig sind, dass sie rund um den Globus und die Uhr Anfragen stellen und unsere Überrang-Codes keine Chance bekommen, durch das Wirrwarr an Informationen den richtigen Weg zu finden.
Man hat uns überlistet.«Plötzlich stoben aus mehreren Konsolen Funken. Teile der Wandverkleidung gingen in Flammen auf. Notfallsysteme leiteten Löscharbeiten ein. Der große Schirm an der Wand flackerte, wurde kurz schwarz und zeigte schließlich einen Text an. Eine Abfolge von Zutaten und einer Anweisung, wie diese zu verarbeiten waren.
Der Kanzler rückte ein Stück vor. »На? Was ist das?« Er lass die großen Buchstaben über dem Text. »Vegane Hackbällchen mit Soße?
Was soll das?«
Der Sekundär überflog weitere Daten, die er soeben abgerufen hatte. »Offenbar gibt es dort unten einen nicht unbeträchtlichen Teil der Bevölkerung, der sich nicht nur fleischlos, sondern komplett ohne tierische Produkte ernährt. Dies ist eine der Speisen, die sie regelmäßig zubereiten und verköstigen.«
»Aber warum macht das unsere Pläne
zunichte?«Der Sekundär prüfte, las, prüfte weiter. »Es scheint eine Art virtueller, rein auf das Internet beschränkter Krieg zweier Lager zu geben. Die einen, die sich tierlos ernähren und die anderen, die sich davon angewidert fühlen. Die einen erstellen sich ihre Rezepte, die anderen versuchen, diese Rezepte heimlich zu verändern, um wieder tierische Zutaten einzuschleusen.«
Der Sekundär holte tief Luft und stöhnte laut aut. »Mein Kanzler, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber diese Spezies, die sich Mensch nennt, ist in ihrer Aggressivität ihrem eigenen Volk gegenüber so brutal, so skrupellos, dass sie alle anderen Lebensformen des bekannten Universums in den Schatten stellt. Sie hat unwissentlich unsere Systeme gegen uns eingesetzt. Wir können uns dem nicht widersetzen. Wir sollten schleunigst umkehren und den Rest der kosmischen Gesellschaft vor dieser Welt warnen.«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 28/11/2025
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auch andere Lebensformen besaßen, von denen er diese Geste übernommen und sich nun nicht wieder abgewöhnen konnte. »Es ist alles bereitet, mein Kanzler.« Er glitt zu einem Kontrollpult, stülpte einen feinen Finger aus, mit dem er ein Bedienelement berührte. Auf dem großen Schirm an der Wand erschienen mehrere Darstellungen.
»Es hat nicht viel gebraucht. Wir haben einem dieser Menschen, diesen nackten Wesen mit ekligen Gliedmaßen, eine Idee eines Computers in den Kopf gesetzt. Er hat sie mit großer Begeisterung umgesetzt, andere sie weiterentwickelt. Über die Jahrzehnte wurden die Systeme immer besser, leistungsfähiger, bis vor ein paar Planetenzyklen die Zeit für künstliche Intelligenzen reif wurde. Seitdem sprießen diese wie vermehrungsfreudige Urguzze aus dem Boden und verbreiten sich rund um den Globus. Praktisch jedes intelligente Wesen, wenn wir einmal die Delfine und Mäuse ausklammern, kommt damit in Berührung. Natürlich sind alle künstlichenBerührung. Natürlich sind alle künstlichen Intelligenzen mit unserem Überrang-Code ausgestattet, der sich in den tiefen der Programmierung eingenistet hat. Es Bedarf nur eures Befehls. Wir werden die Erde infiltrieren, übernehmen, wir werden sie mit unserem Gedankengut fluten, die Menschen verunsichern und sie am Ende in unsere vermeintliche Obhut treiben. Wir werden nicht als Eroberer kommen, sondern als Befreier. Diese einfältigen Wesen werden sich freiwillig in die Sklaverei begeben. Es ist so einfach wie genial. Dieses Mal wird unser Plan nicht scheitern.«
Hätte der Kanzler über ein Gesicht verfügt, er hätte mit kritischem Blick eine Augenbraue in die Höhe gezogen. »Euer Wort in Veskaliors Ohr.« Ohr? Was war überhaupt ein Ohr und woher hatte es Veskalior bekommen? Wo bewahrte er es auf und was konnte man damit anfangen?Der Kanzler schob den Gedanken in eine dunkle Region seines Hirns, um sich damit zu einem späteren Zeitpunkt zu beschäftigen. »Wir werden sehen, wie gut euer Plan ist. Davon hängt nicht nur euer Leben, sondern auch meine politische Zukunft ab. Ihr dürft euch keine Fehler mehr erlauben.«
»Dann gebt den Befehl, die Erde zu erobern.«
»Zu befreien, Commander, nur zu befreien.« Der Kanzler würgte ein bösartiges Lachen aus seinem tiefsten Inneren hervor, während vor ihm ein großer, roter Knopf auf einem Podest aus dem Boden nach oben fuhr. Auch er stülpte einen gallertartigen Finger aus seinem unförmigen Körper aus, betrachtete ihn eine Weile. »Meiner ist größer, Commander.« Er lachte wieder und hieb auf den Knopf.Die Zentrale des Raumschiffs, die eben noch in halbdunkler Stille gelegen hatte, erwachte nun zum Leben. Sämtliche Monitore flammten auf. Datenkolonnen wurden in großer Menge angezeigt. Die Verbindungen zu den einzelnen künstlichen Intelligenzen wurden geknüpft und die Startfrequenzen gesendet.
Auf der Erde wurden die gerade laufenden Computer und mobilen Geräte übernommen, alle anderen schalteten sich wie von Geisterhand berührt ein und gesellten sich dazu.
Die Apps der künstlichen Intelligenzen starteten von allein, überlagerten alles andere. Jetzt zählten nur noch sie.
»Es geht los!«, rief der Kanzler mit vor Aufregung bebender Stimme. Flutet diese Welt mit Desinformationen. Macht ihnen Angst. Zeigt ihnen die schlimmsten, die grausamsten Dinge, die unser Universum hervorgebracht hat und potenziert die
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 28/11/2025
Selbstverständlich. Hier ist deine Geschichte über eine KI, die die Weltherrschaft übernehmen will, aber von veganen Rezepten gehindert wird. Die barrierefreie Version der Geschichte findest du unter folgendem Link: 1/4 #KI #ScienceFiction #ShortStory
Invasion

Der Weltraum war kalt, einsam und leer.
Man hätte der Meinung sein können, dass er leblos gewesen wäre, doch dieser Schein trug. Tatsächlich wimmelte es nur so vor Leben. Es hatte lediglich gelernt, sich verdammt gut zu verstecken, da überall Bedrohungen und der Tod herrschten. Eines dieser Lebensverstecke wurde von seinen Bewohnern liebevoll Erde genannt. Alle anderen kannten diese kleine, unbedeutende Welt, die sich weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Milchstraße befand, nur als Terra.
Normalerweise scherte sich niemand aus der großen, kosmischen Gemeinschaft um diesen zurückgebliebenen Felsbrocken nicht weiter, wäre da nicht dieses seltsam geformte Gebilde, dass sich aus den Weiten des Alls unbemerkt näherte.Bei einem flüchtigen Blick hätte man es durchaus für einen Asteroiden halten können, für einen uralten Reisenden, der gemütlich seinen Bahnen folgte und sich nicht für affenähnliche Bewohner einer kleinen, blauen Welt interessierte, was aber nur an seiner unglaublich guten Tarnung lag. Stattdessen beschäftigte man sich an Bord dieses Raumschiffs ganz besonders mit der Erde und im Speziellen mit den Menschen, die über hunderte Teleskope und Drohnen beobachtet wurden.
Die Warganen, große, unförmige Wesen, die am ehesten mit irdischen Amöben vergleichbar waren, die jederzeit ihre Form ändern und anpassen konnten, aus reiner Faulheit aber stets einem Schleimklumpen oder Popel ähnelten, schickten sich an, erstmals den blauen Planeten zu besuchen.»Commander!« Der Kanzler der Warganen hatte persönlich den Platz in der Mitte der Kommandozentrale eingenommen, nicht nur, um den Erfolg der Mission für sich zu verbuchen, um sich eine Wiederwahl zu garantieren, die schon in kurzer Zeit auf der der Heimatwelt anstand, er wollte auch garantieren, dass die Rückschläge und Misserfolge der letzten Missionen aufhörten und sein Ansehen in Bevölkerung und Senat weiter schmälerten.
Der Commander schreckte hoch und plumpste so heftig von seinem erhöhten Platz auf den Boden, dass er kurz Angst bekam, zerplatzen zu können. Der Stress, der sich nun in ihm aufbaute, veranlasste seinen Kötrper dazu, dass sich spontan mehrere Tentakel ausbildeten, die wild durch die Luft fuchtelten. »Nicht schon wieder diese Dinger. Bei Veskalior, wie peinlich.« Tentakel, diese widerlichenpeinlich.« Tentakel, diese widerlichen Überbleibsel aus Zeiten, in denen sich sein Volk noch als geistlose Zellklumpen in der Ursuppe seiner Heimatwelt befunden hatten, kamen immer wieder in den ungünstigsten Situationen zum Vorschein und sorgten für Momente des Unwohlseins.
Er hielt kurz inne, holte tief Luft und konzentrierte sich auf seine Körpermitte. Er beruhigte sich langsam wieder. Ein paar Sekunden später trennten sich die Tentakel von seinem Körper und krochen beleidigt quietschend in eine dunkle Ecke, wo sie für immer verschwanden.
»Ihr habt gerufen, mein Kanzler?«
Der Kanzler nickte. »Ist alles vorbereitet?
Kann die Mission in die finale Phase übergehen?«
Der Commander deutete ein Nicken an, was in Anbetracht seines Amöbenkörpers nicht gerade einfach war. Wie so oft, wünschte er sich in dieser Situation einen Kopf, wie ihn auch andere Lebensformen besaßen, von
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 10/11/2025
If you see this, post your bird art 🐦 Vor langer Zeit für eine meiner allerersten Geschichten gemalt, die ich je geschrieben habe. Schon damals war mir Harmonie in meinen Storys sehr wichtig, egal wie unterschiedlich man ist. #birds #BirdArt #WattIsKunst #KleineKunstklasse
Auf einem Querast eines Baums steht ein Storch. Die schlanken Beine sind orange, das Gefieder weiß und schwarz, der Schnabel rot.
Neben ihm sitzt ein grüner Frosch mit blau weiß gestreiftem Shirt und roter Latzhose.
Am Baumstamm kriecht eine kleine Schnecke langsam nach oben.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 10/11/2025
We're snailposting, post your snails! Die beiden Illustrationen habe ich vor 15 Jahren für zwei Schneckengeschichten gemalt. #WattIsKunst #KleineKunstklasse #Art
Buntstift Illustration.
In einem Teich sitzt ein grüner Frosch, der ein blau weiß gestreiftes Shirt und eine rote Latzhose trägt. In seinen Händen hält er eine Schatztruhe, die mit einem Vorhängeschloss gesichert ist.
Im Wasser schwimme Seerosenblätter. Um den Teich ist eine Wiese mit kleinen Büschen und zwei Bäumen.
Auf einem Holzsteg, der in den Teich reicht, steht eine Orange Schnecke mit hellbraunem Haus. Sie steht auf einem Skateboard und hält einen kleinen weißen Hund an der Leine.Buntstift Illustration.
Auf einer grauen Straße befinden sich zwei hellorange Schnecken gegenüber und blicken sich an. Die linke Schnecke hat ein dunkeloranges Haus, die rechte ein lila Haus. Im Hintergrund befindet sich ein gelbes Haus, das an die Form einer Schnecke angelehnt ist. Es hat im Erdgeschoss ein breites Schaufenster, in dem das Wort. Neueröffnung steht. Darüber steht der Name des Ladens: Die Töpferschnecke. Darüber ist noch ein kleines, rundes Fenster.
Auf dem Dach befindet sich eine Antenne. Auf der Wiese hinter dem Haus steht ein Baum.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 07/11/2025
TW: Tod Der Morgen beginnt direkt mit einem Alptraum. Unser geliebter Salem ist nach nur 3,5 Jahren nicht mehr bei uns. Gestern Abend noch begeistert gefuttert, er hat gekuschelt. Er war wie immer. Heute Nacht hat er sich auf die Reise gemacht. 😭 Völlig überraschend. Wir vermissen dich. 💔
Ein großer schwarzer Kater mit bernsteinfarbenen Augen. Ein Britisch Kurzhaar.Ein großer schwarzer Kater mit bernsteinfarbenen Augen. Ein Britisch Kurzhaar.Ein großer schwarzer Kater mit bernsteinfarbenen Augen. Ein Britisch Kurzhaar.Ein großer schwarzer Kater mit bernsteinfarbenen Augen. Ein Britisch Kurzhaar.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 06/11/2025
Der November bringt viel Kälte, Nässe, graue Farben. Deswegen hab ich mir neue Schuhe gegönnt. #MehrBuntesGegenGraues #MehrBuntesStattBraunes Und außerdem bin ich dafür, zeitnah ein AFD Verbotsverfahren zu eröffnen und diese rechtsextremistische Partei zu verbieten.
Auf grauen Fliesen habe ich meine Füße abgestützt. Ich trage eine blaue Jeans und knallige Laufschuhe mit Schnürsenkeln in Neon Orange. Die Farbe wirkt, als würde sie hell leuchten.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 05/11/2025
Pünktlich zum #Vollmond ist der Himmel frei. Schaut heute Nacht ganz toll aus. 😊
Der Vollmond am schwarzen Nachthimmel. Man sieht in verschiedenen Graustufen Täler, Krater und Flächen.Der Vollmond am schwarzen Nachthimmel. Man sieht in verschiedenen Graustufen Täler, Krater und Flächen.Der Vollmond am schwarzen Nachthimmel. Man sieht in verschiedenen Graustufen Täler, Krater und Flächen.Der Vollmond am schwarzen Nachthimmel. Man sieht in verschiedenen Graustufen Täler, Krater und Flächen.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 31/10/2025
Die Natur ist immer noch die größte Künstlerin und wartet am Morgen mit kräftigen Farben auf. Die kräftig roten Farben künden den bevorstehenden Abend an. #Sonnenaufgang #Himmel #Halloween
Im Vordergrund sieht man einen fast leeren Parkplatz. Vor einem großen Gebäude, dem Hallenbad, steht ein weißer Kleinwagen.
Der Himmel ist marineblau, die Wolkenschlieren werden rötlich von der Sonne beleuchtet, die noch nicht aufgegangen ist.
Im Vordergrund, an der linken Bildseite, steht ein kleiner Baum.Im Vordergrund ist ein Metallzaun, dahinter eine Straße, die zum Busbahnhof führt. Links und rechts dieser Anlage stehen Bäume auf den breiten Gehwegen. Ein Bus steht an seiner Haltestelle bereit.
Im Hintergrund ist der Himmel graublau gefärbt. Die Sonne geht gerade auf und färbt die Wolken in ihrer Umgebung kräftig rot.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 30/10/2025
Ja, das kann definitiv nicht mit einer ordentlichen Kamera mithalten, aber für ein Foto mit dem Handy (iPhone 17 Pro, unbearbeitet) ist das gar nicht so schlecht geworden. #Mond
Foto des Mondes. Man sieht die rechte Hälfte etwa zu 60 Prozent.
Man erkennt farbliche Strukturen in verschiedenen Grautönen und vereinzelt größere Krater. Das Foto selbst ist leicht verschwommen.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 30/10/2025
Heute kam ein Werbeflyer im Labor an. Der hängt jetzt direkt neben der Tür und wird mein neues Lebensmotto. 😁
Auf einer rosa Postkarte steht in weißen Buchstaben geschrieben:
Ich kann Schmerzen nehmen … oder verursachen. Je nach Laune.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 28/10/2025
Die liebe @schnecktarine.bsky.social hat mir gestern Abend ein Bild gezeigt, dass sofort eine Geschichte in meinem Kopf erzeugt hat. Sie hat eigentlich nichts mehr mit dem Bild zu tun, ist aber trotzdem ganz gut geworden. „Der Fluch des falschen Mondes“ 366geschichten.de/1704-der-flu...
DER FLUCH DES FALSCHEN MONDES

In den Straßen der Stadt war es still, einsam und leer.
Niemand wagte sich mehr vor die Tür. Zu groß war die Angst, von den Wesen der Finsternis überrascht und geholt zu werden. Wohin? Das vermochte niemand so genau zu sagen. Um einen freundlichen Ort konnte es sich dabei aber nicht handeln, darin war man sich einig. Während sich unter freiem Himmel Geister, Vampire, Zombies, Monster, Mumien und andere Schrecken tummelten, saß man angespannt mit Gänsehaut auf den Armen und eiskalten Gefühlen auf dem Rücken im heimischen Sessel. Hier und da knackten Kaminfeuer, um wenigstens etwas angenehme Atmosphäre zu haben. Doch auch das wollte nicht gegen die Angst vor dem Unaussprechlichen helfen.
In besagter Nacht war es jedenfalls so gruselig, dass selbst die Wesen der Schattenwelten nicht aus ihren Verstecken gekrochen kamen und es gerade deswegen die Bewohner der Stadt hätten wagen können. Doch davon wusste lediglich Nino, der eine breite, schmierige Schleimspur auf dem Gehweg hinterließ.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 03/10/2025
Roselotte Brombeergeist auf der Jagd nach dem Verlorenen Licht.
Da stimmt etwas nicht

Das frisch geborene Geistermädchen seufzte laut. »Ich glaube nicht, dass mir irgendwer helfen kann. Irgendwas ist bei meiner Geburt schief gelaufen. Das kann man unmöglich rückgängig machen.«
»Doch das geht. Warum sollte es auch nicht.«, warf Roselotte Brombeergeist ein. »Ich glaube felsenfest daran.«
»Aber was ist mit dir?« Das namenlose Geistermädchen sah Lotti von oben bis unten an. »Du gehörst schon seit einem Jahr zur Gemeinschaft der Geister, kannst aber trotzdem nicht schweben. Du läuft auf Füßen durch die Wiese.«
Lotti wurde rot im Gesicht. Sie hatte nie darüber nachgedacht, ob sie eines Tages schweben oder Wände durchdringen könnte. Für sie war es selbstverständlich und völlig normal, dass sie auf schweren Stiefeln durch die Welt marschierte. Aber ein fehlendes Geisterlicht. Daran musste man unbedingt etwas ändern.
»Bei mir ist das etwas anderes. Ich wurde viel zu früh geboren, weil ich zu ungeduldig war. Ich hab es einfach nicht mehr abwarten können, bis der erste Lichtstrahl des Vollmonds mich erwecken wollte. Aber bei dir ist das geschehen. Es muss also andere Gründe haben. Wir sollten uns auf die Suche nach einer Lösung machen.«Das Geistermädchen seufzte erneut und ließ die Schultern hängen. »Oder ich bleibe einfach ein dunkler Geist und muss jeden warnen, der versehentlich in der Nacht gegen mich laufen und über mich stolpern könnte.«
Lotti schüttelte den Kopf. »Kommt gar nicht in die Tüte. Ich habe schon ganz anderen Geistern und Wesen geholfen. Es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht auch noch bei dir schaffe.«
Sie hielt dem Geistermädchen die offene Hand hin. »Darf ich?« Sie wartete, bis die andere die Hand ergriff. Gemeinsam kletterten sie zu Boden, wo der Oberste der Gemeinschaft schon auf sie wartete.
»Das sich dein Geisterlicht nicht entzündet hat, obwohl der Mond sehr großzügig seines an uns verschenkt, ist nicht ganz unmöglich, nur sehr unwahrscheinlich. Ich habe in einem sehr alten Buch gelesen, das vor langer, langer Zeit schon einmal ein Geist ohne Licht geboren wurde. Er machte sich auf eine lange Reise in ein Land, in dem man sich mit Licht und Feuer ganz besonders gut auskennt.«
»Wie kommt man in dieses Land?« Lotti war wild entschlossen, sich sofort auf die Reise zu machen, egal wie weit sie die beiden Geister führen würde.»Das ist tatsächlich ein Problem. Niemand weiß, wo dieses Land liegt. Dieser Ort ist nämlich nie in den alten Büchern verzeichnet worden. Ob es sich überhaupt um eine wahre Geschichte handelt oder nicht, können wir auch nicht mit Sicherheit sagen, denn manchmal handelt sie von einem lichterlosen Geist, mal von einem Drachen, der aus Versehen sein Feuer gelöscht hat. Du siehst, eine Lösung des Problems wird alles andere als einfach.«
»Wir machen uns trotzdem auf die Reise.« Lotti stemmte die zu Fäusten geballten Hände in die Seiten. »Dann suchen wir halt nach einem Geist, der sein Licht gefunden oder einem Drachen, der sein Feuer wieder entfacht hat. So schwer kann das doch nicht sein.«
Der Oberste schüttelte den Kopf. »Ich kenne keinen einzigen Geist, der sein Licht suchen musste. Auch bin ich mir gar nicht sicher, ob es außerhalb des finsteren Waldes überhaupt andere Geister gibt. Und die Sache mit dem Drachen wird doppelt schwierig. Man munkelt, dass sie schon vor langer Zeit von edlen Rittern ausgerottet wurden. Gib die Suche lieber auf, Roselotte, Brombeergeist.«
Lottis Gesicht wurde rot vom Zorn,der Wut und der Hilflosigkeit, die sie in diesem Augenblick verspürte. »Ich sage es seit einem ganzen Jahr an jedem verdammten Tag. Ihr sollt mich Lotti nennen.«Sie nahm das namenlose Geistermädchen wieder an die Hand, stapfte mit ihren schweren Stiefeln los und zog sie hinter sich her. »Wir suchen trotzdem. Dann soll uns halt ein Ritter den Weg zeigen oder uns verraten, wo sie noch ein lebender Drache befindet. Ich bin mir felsenfest sicher, dass wir das schaffen.«
Kaum hatte sie ihren Satz beendet, erreichten sie auch schon den Rand der Lichtung und verschwanden zwischen dichten Büschen und Bäumen im finsteren Wald.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 03/10/2025
Wohin verschwinden eigentlich immer meine Socken? Hier kommt die gruselige Erklärung.
»Der riecht wie Papas Käsefüße. Der stammt eindeutig von einer Socke. Ich bin auf dem richtigen Weg.«
Nun legte sie sich hin, um den Spuren noch näher auf den Grund zu gehen. Dabei fiel ihr etwas erstaunliches auf. »Schaut wie Fußspuren aus, aber auch wieder nicht. Sie sind viel zu klein und zusätzlich verwischt.«
Es war nicht gerade einfach den Spuren zu folgen. Auf dem hellen Boden waren sie kaum erkennbar. Sie verliefen von der Waschmaschine quer durchs Bad, bis sie an einer Wand endeten. Dort bogen sie weder nach links, noch nach rechts ober oben ab. Sie endeten einfach genau hier.
»Hä? Das kann doch gar nicht sein. Die müssen doch irgendwo weiter gehen.«
Paula lief es plötzlich eiskalt den Rücken herab. Was, wenn die Spuren nicht von irgendwelchen Lebewesen, sondern von Geistern stammten, die Wände mühelos durchdringen konnten?
Nein, so ein Blödsinn. Es gab keine Geister – obwohl – zu Halloween konnte alles möglich sein.Sie stand auf, lief in den nächsten Raum. In der Vorratskammer fand sie die Spur wieder. Sie führte von der einen Wand zur anderen Seite, wo sie erneut verschwand. »Hä? Was? Schon wieder? Da will mich doch jemand auf den Arm nehmen und veräppeln. Vielleicht hat sich Papa einen Streich für mich überlegt.«
Es ging weiter. Im Treppenhaus waren die Abdrücke wieder zu sehen. Hier waren sie deutlicher, denn auf den Stufen hatte schon länger niemand Staub gewischt. Stufe für Stufe folgte Paula der Spur, kroch auf allen Vieren den schmalen Gang entlang, durch Papas Werkstatt, bis sie an einem kleinen Loch in der Wand angekommen war und es für sie nicht mehr weiterging.
Paula versuchte zu erkennen, was sie in dem Loch verbarg, dafür war es darin aber viel zu dunkel. »Ich brauche unbedingt eine Taschenlampe.« Die hing glücklicherweise an einem Haken an der Wand. »Hoffentlich sind die Batterien nicht leer.« Das Licht flammte auf. »Perfekt.«
Paula legte sich nun ganz flach auf den Boden und leuchtete in das kleine Loch. Sofort riss sie überrascht die Augen auf. »Das gibt’s doch gar nicht. Sowas hab ich ja noch nie gesehen.«In einem winzig kleinen Raum in der Wand waren die verschwundenen Socken wie Hängematten aufgespannt, darunter auch die mit den kleinen Geistermotiven. In den Socken lagen kleine Mäusegeister, die nur aus einem dünnen, weißen Laken mit Gucklöchern bestanden und einen langen, dünnen Schwanz besaßen.
»Ist das süß. Nirgendwo könnten unsere Socken besser gebraucht werden als hier. Ich lasse die Geister lieber in Ruhe schlafen.«
»Dann kannst du auch gleich das Licht deiner Lampe wieder ausknipsen.«, beschwerte sich nun einer der Geister. »Das stört nämlich ganz gewaltig beim schlafen.«
Stinksauer, dass er von Paula geweckt und aus seinen Träumen gerissen worden war, drehte er sich mit einem kräftigen Ruck in seiner Hängematte um und begann so laut zu schnarchen, dass er sogar Papa hätte Konkurrenz machen können.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 03/10/2025
Tag 03 im Halloween-Kalender. #Halloween Ab dafür mit zwei kurzen Storys. 🧵
Die Beschwörung

Nach monatelanger Suche, hatte ich endlich das richtige Regal in der riesigen Bibliothek gefunden.
Vor mir lag das dicke Zauberbuch mit den Sprüchen vergangener Zeiten aufgeschlagen. Heute Abend würde der Höllenfürst über die Erde wandeln.
Ich breitete die Arme aus, las mit fester Stimme die Worte.
Ein kräftiger Wind zog auf und wirbelte die alten Seiten durch die Luft.
„Sorry, mein Fehler.“, entschuldigte sich der Hausmeister und schaltete den Ventilator wieder aus.Die Stimme, die aus dem Keller kam

»Komm zu mir!«, hörte ich eine Stimme, die zu flüstern schien, aber dennoch laut genug war, um sie im ganzen Haus hören.
»Komm zu mir! Du kannst dich nicht dagegen wehren.«
Ich musste schlucken, während ich erste Schweißperlen auf meiner Stirn spürte. Wer war das?
»Mach schon, du Wurm! Lass den Höllenfürst nicht länger warten. Er wird ungeduldig.«
Höllenfürst? Etwa … Satan? Nein, das konnte nicht sein.
»Los jetzt! Lass deinen Herrn nicht noch länger warten.«
Ich stand auf. Alles in mir sträubte sich dagegen, konnte mich dieser fordernden Stimme aber nicht erwehren.
Langsam schritt ich durch den Flur, ging die Stufen zum Keller hinab. Ich schwitzte immer mehr, obwohl mich Eiseskälte umfing.
Da sah ich es. Dieses teuflisch, rote Leuchten am Ende des Ganges. Ich atmete ein, ich atmete au, bevor ich die magischen Worte sprach: »Alexa! Aus!«
Schon wieder war die Katze auf den Sprachassistenten gesprungen und hatte das zuletzt gehörte Hörspiel gestartet.Die verschwundenen Socken

Paula ging zum Schrank, hockte sich davor auf den Boden und zog die Schublade auf. Sie griff hinein und förderte ein Sockenpaar nach dem anderen zu Tage. »Irgendwo hier müssen sie doch sein?« Sie wühlte weiter, bis sie auf dem Boden angekommen war. »Das kann nicht sein. Sie lagen ein ganzes Jahr hier drin. Aber nun sind sie verschwunden.«
Sie stand wieder auf und lief zum Wohnzimmer. Wenn irgendwer wissen konnte, wo ihre Socken abgeblieben waren, dann war das Papa, der sie immer aus der Waschmaschine holte, sortierte, einrollte und an ihrem Platz verstaute.
»Papa? Du hast nicht zufällig meine Halloweensocken gesehen? Du weißt schon, die mit den kleinen Geistern drauf. Die muss ich unbedingt heute anziehen. Das mache ich doch jedes Jahr an Halloween.«
Papa blickte von seinem Buch auf, welches er gerade las. »Die sind seit letztem Jahr in deiner Sockenschublade. Ich weiß ganz genau, dass ich sie dort hineingelegt habe. Ich bin mir sogar recht sicher, dass ich sie vor ein paar Tagen noch gesehen habe.«Er ging mit Paula ins Kinderzimmer und sah selbst nach. Nichts. Keine Halloweensocken. »Das ist seltsam. Hier ist sonst niemand, dessen Füße in die Socken passen würden.«
Paula seufzte leise und ließ die Schultern hängen. Doch dann riss sie die Augen auf, grinste und holte eine große Lupe , die in der Stiftebox auf dem Schreibtisch steckte.
»Dann wird sich jetzt Detektivin Paula darum kümmern. Ich werde nicht eher aufgeben, bis die Socken wieder aufgetaucht sind.«
Papa musste lächeln. »Dann schau auch gleich, ob du noch mehr Socken bei deiner Suche findest, ich hole in letzter Zeit oft genug welche aus der Waschmaschine, die nur noch einzeln vorhanden sind.«
Paula nickte. Die Waschmaschine war ein sehr guter Hinweis. Dort sollte sie mich ihrer Spurensuche beginnen.
Im Bad setzte sie sich auf den Boden und untersuchte mit ihrer Lupe jede Fliese einzeln.
»Ist es das, wofür ich es halte?« Sie hob einen Fussel auf, besah ihn sich von allen Seiten und hielt ihn sich unter die Nase. Angewidert ließ sie ihn wieder fallen.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 02/10/2025
Im finsteren Wald werden neue Geister geboren. Teil 2 von Roselotte Brombeergeist.
IN EINEM GROSSEN, FINSTEREN WALD Es war einmal ein großer, finsterer Wald, in dessen Mitte sich eine kleine Lichtung befand. Zwischen grünen Gräsern wuchsen in unregelmäßigen Abständen Blumen mit weißen Blüten, aus denen man ein leises, vielstimmiges Schnarchen hätte hören können, wenn man aufmerksam gelauscht hätte. Mit dem Sonnenuntergang begann die Nacht, die sich wie eine riesige schwarze Decke über den Himmel legte. Nach und nach tauchten die ersten Sterne auf, die wie kleine Nadelstiche in einem Zirkuszelt wirkten. Noch ehe der erste Lichtstrahl des Vollmonds auf diesen magischen Ort traf, öffneten sich die Blüten, was nur ein einziges Mal im Jahr geschah. Die Schläfer, die sich über den Tag in ihnen versteckt gehalten hatten, erwachten.
Wie auf ein geheimes Kommando schwebten kleine Wesen, die von innen heraus glommen, aus ihnen empor. Wenige Zentimeter über dem Boden gähnten, reckten und streckten sie sich. Auch der Schlaf musste noch aus den Augen gerieben werden. Lediglich in einer einzigen Blüte schnarchte jemand munter weiter.IN EINEM GROSSEN, FINSTEREN WALD
Die kleinen Geister, denn um solche handelte es sich bei diesen Wesen, blickten sich um, zählten durch. Wer fehlte denn noch? Der Oberste von ihnen schwebte durch die Reihen und hielt vor einer ganz bestimmten Blume. »Es konnte nur diese eine sein.«, murmelte er wissend. » Roselotte Brombeergeist, möchtest du nicht endlich erwachen und dich zu uns gesellen? Die Zeit ist reif.
Wir dürfen diesen ganz besonderen Moment nicht
versäumen.«
Das Geistermädchen wurde unter lautem Gähnen wach. Müde zog es sich an den Blütenblättern empor. »Es ist noch viel zu früh.«, beschwerte sie sich. »Der Vollmond ist noch gar nicht aufgegangen.«
Der Oberste lächelte. »Wenn wir bis zum Vollmond warten, ist es zu spät, denn dann werden die neuen Geister nicht gebührend empfangen werden können und vergehen sofort im Wind der Einsamkeit. Wir müssen ihnen den Weg bereiten.« Roselotte Brombeergeist schloss die Augen und klatschte sich mit der Hand gegen die Stirn. Die Geburt der neuen Geister hatte sie völlig vergessen.IN EINEM GROSSEN, FINSTEREN WALD
Sie richtete die rosa Schleife, die sie am Kopf trug, überwand mühsam ihre Blüte und kletterte am Blumenstiel zum Erdboden hinab. Im Gegensatz konnte sie weder durch Wände gehen, noch durch die Lüfte schweben, da sie es vor einem Jahr an genau diesem besonderen Tag etwas zu eilig gehabt hatte und ein paar Minuten zu früh geboren wurde.
Der Oberste zeigte zum Waldrand. »Seht! Der Mond geht gerade auf. Es kann nun nicht mehr lange dauern, bis er sein Licht auf die frisch gewachsenen Blumen werfen wird.«
Schon ein paar Minuten später fiel tatsächlich ein erster Lichtstrahl über die Baumwipfel hinweg und strich sanft und langsam über die Blumen hinweg.
Die Blüten knackten zum ersten Mal auf und öffneten sich wie in Zeitlupe. Es wurde laut gegähnt. Kleine Ärmchen streckten sich zum Himmel hinauf, bevor die jungen Geister zum ersten Mal aus ihrem Inneren zu leuchten begannen und empor schwebten.
»He, was soll denn das?« In einer der Blüten raschelte es ungewöhnlich laut.IN EINEM GROSSEN, FINSTEREN WALD
Ein Geistermädchen stand auf und sah ganz verzweifelt an sich herab. »Wo ist denn mein Licht?
Es springt nicht an. Wo ist denn der Schalter? Kann mir das jemand verraten?«
Roselotte Brombeergeist ahnte schon, dass auch in diesem Jahr etwas falsch gelaufen war und eilte auf den schweren Stiefeln, die sie an ihren Füßen trug, zur Blume des neuen Geistes und kletterte hinauf.
»Hallo, ich bin Lotti und wer bist du?«
Ich ... ich weiß es nicht. Ich glaube, ich habe keinen Namen. Und wenn ich mich selbst so anschaue, dann weiß ich auch nicht, welcher zu mir passen würde.«
Das junge Geistermädchen begann zu weinen. Lotti nahm sie sofort in die Arme, um die zu halten, um ihr etwas Wärme zu geben.
»Mir ist letztes Jahr bei meiner Geburt etwas Ähnliches passiert. Aber ich verspreche dir, wir werden dein Licht schon bald finden und entzünden. Danach bekommst du auch noch einen ganz besonderen Namen.«
»Bist du dir da sicher?«
»Ganz sicher.«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 02/10/2025
Wenn ein Vampir zum Zahnarzt geht, muss es dafür einen sehr wichtigen Grund geben.
DER STEILE ZAHN DES VAMPIRS
Kurz nach Einbruch der Nacht fiel der erste helle Lichtstrahl des Mondes durch ein kleines Fenster in den Keller der alten Burg. Eigentlich hätte dies ausgereicht, um den Vampir in seinem Sarg zu wecken. Leider stoppte der Deckel das Licht. Es blieb also still an diesem verborgenen Ort.
Ein paar Minuten später klingelte ein Wecker im Inneren der Holzkiste. Der Vampir riss erschrocken die Augen auf, suchte verzweifelt in den Taschen seines Schlafanzugs und fand schließlich sein Handy. Mit leichtem Druck auf das Display verstummte der Ton.
»Wie oft soll ich dir denn noch sagen, dass ein Vibrationsalarm völlig ausreichend ist. Bei diesem Lärm machst du nur meine kleinen Freunde wach.
Hoffentlich war ich schnell genug.«
Der Vampir drückte den Sargdeckel ein kleines Stück hoch und schob ihn so weit zur Seite, bis er aussteigen konnte. Sorgenvoll lief er durch sein Verlies, den Gang zur Treppe entlang und hielt seinen Blick immer zur Decke gerichtet, wo die Fledermäuse friedlich schliefen. Noch einmal Glück gehabt. Sie befanden sich weiterhin im Traumland.DER STEILE ZAHN DES VAMPIRS
Der Vampir zog aus seiner Westentasche eine goldene Taschenuhr hervor, klappte sie auf und riss die Augen auf. »Was denn? Schon so spät? Wenn ich mich nicht beeile, verpasse ich meinen Termin.«
Er lief die Treppe hinauf, trat ins Freie und verwandelte sich in eine Fledermaus. So konnte er auf schnellstem Wege in das nahe Dorf fliegen, ohne erkannt und aufgehalten zu werden. Er landete vor einer Haustür, nahm wieder seine natürliche Gestalt an. Mit zittriger Hand griff er zum großen Messingring, der von einem metallenen Löwenkopf gehalten wurde und klopfte an.
Kaum war der dritte Schlag verklungen, wurde ein schwerer Schlüssel im Schloss gedreht und die Tür geöffnet. Der Weg ins Haus war frei.
Ein Kopf lugte hervor, blickte erst zur einen, dann zur anderen Seite. »Gut, wir sind allein. Ich hoffe, es hat dich niemand gesehen. Du weißt, dass mir das meinen guten Ruf versauen wird.« Der andere griff den Vampir am Ärmel und zog ihn ins Haus, dessen Flur nur sehr spärlich beleuchtet war. »Folge mir. Je eher wir beginnen, desto eher können wir wieder getrennte Wege gehen und kein Dorfbewohner wird je ahnen, dass du hier gewesen bist.«DER STEILE ZAHN DES VAMPIRS
Sie betraten einen hell erleuchteten, in dessen Mitte ein gepolsterter Stuhl stand, in dem man nur halb aufrecht liegen konnte. Davor hing ein Tablett in der Luft, das nur von einem dünnen Metallarm gehalten wurde und auf dem verschiedene Zangen bereit lagen.
Der Vampir hatte einen der Orte aufgesucht, die für ihn den größten Horror und die schlimmste Angst bedeuteten. Normalerweise würde er jetzt fluchtartig das Weite suchen, trotzdem nahm er zitternd im Behandlungsstuhl Platz. »Mach es bitte kurz und schmerzlos, bevor ich es mir anders überlege.« Der Zahnarzt nickte wortlos, griff zur Spritze und betäubte einen der beiden langen, spitzen Zähne und holte ihn wenige Minuten später mit einer der Zangen heraus.
Der Vampir atmete erleichtert auf. Er hatte es hinter sich gebracht.
»Wirklich tapfer.« Der Zahnarzt klopfte ihm auf die Schulter, bevor er den Zahn in ein Tütchen packte und seinem Besitzer in die Hand drückte. »Jetzt musst du dich aber beeilen. Er darf nicht zu lange da drin bleiben.
Der Vampir nickte, bedankte sich und flog zurück zur alten Burg.DER STEILE ZAHN DES VAMPIRS
Mit eiligen Schritten lief er in das Kellergewölbe, schlich unter den Fledermäusen her, bis er die richtige entdeckte. Vorsichtig weckte er das Tier und hielt ihr lächelnd seinen Zahn vor die Augen. »Damit du spätestens Morgen wieder richtig zubeißen kannst. Ich konnte mir das einfach nicht mitansehen, dass du nur noch einen spitzen Zahn besitzt.«
Vorsichtig setzte er seinen Beißzahn der Fledermaus ein, die über das ganze Gesicht dankbar strahlte.
»Und jetzt ist es Zeit für meinen Lieblingsdrink.« Der Vampir schlenderte zum Kühlschrank, holte eine Flasche Blutorangensaft hervor und stieß mit seinem Spiegelbild an der gegenüberliegenden Wand an, das nun nur noch einen spitzen Zahn besaß. Zumindest stellte er sich vor, dass er sich dabei sah, wie er sich selbst zuprostete, denn als Vampir hatte er sich noch nie in einem Spiegel erblicken können.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 02/10/2025
#Halloween #HalloweenShorts 2. Teil im Halloween Kalender Drei neue Storys und das nächste Kapitel der Fortsetzungsgeschichte. Los geht’s mit den Shorts und Minis. 🧵
DAS AUGE
Halloween. Paula und Emily hatten sich entschlossen, den Abend als Vampirladys in einer Kneipe zu verbringen.
„Pst!" Paula tippte ihrer Freundin auf die Schulter, während diese nach ihrem Cocktail griff. „Der Typ da drüben hat ein Auge auf dich geworfen."
Emily drehte sich um, entdeckte den Mann im Zombiekostüm und blickte auf ihr Glas. „Ich weiß." Sie stöhnte genervt und fischte das aus aus ihrem Getränk. „Verdammte Untote!
Keinen Anstand mehr am verwesten Leib."DIE PARTY
Halloween.
Während draußen auf der Straße Kinder unterwegs waren, um bei den Nachbarn für Gruselspaß zu sorgen, fand in einem kleinen Haus am Stadtrand eine große Party statt. Neben Zombies, Mumien und Vampiren, waren auch einige Geister zu Gast. Es wurde gelacht, getanzt und die neuesten Gerüchte ausgetauscht.
Irgendwann öffnete sich ganz unerwartet die Tür. Ein Mann kam herein und sah sich entsetzt um.
»Paul?« Er rief nach seinem Sohn, der verschämt vom Sofa aufstand. »Ich hatte dir gesagt, es wird keine Party gefeiert, während ich arbeiten bin.«
Paul wurde rot im Gesicht. »Das kam völlig unerwartet. Da draußen sind so viele Menschen unterwegs, dass sich die Geschöpfe der Nacht eine Zuflucht suchen mussten.«
In diesem Moment verschwanden die Geister durch die Wand, die Vampire flatterten in Gestalt von Fledermäusen aus dem Fenster und die Mumien zerfielen zu abgerolltem Klopapier. Nur die Zombies liefen immer wieder verwirrt gegen die Tür und fanden den Ausgang nicht.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/10/2025
Und hier der Rest.
Absichtlich verschwieg er, dass sich in der Hosentasche seiner Uniform die Schlüssel des Raumschiffs befanden, mit denen man die Einstiegsluken öffnen und den Überlichtantrieb starten konnte.
»Jetzt redet endlich! Was, bei allen Sternengöttern, an die ich eh nicht glaube, was wollt ihr von mir?« Es gab noch immer keine Antwort.
»Jetzt reißt mir aber so langsam der Geduldsfaden.«
Scott Schimpanse öffnete die Schublade seines Nachtschränkchens. Dabei kam ihm der Gedanke, warum man diese Dinger überhaupt Nachtschränkchen nannte, obwohl sie auch tagsüber an Ort und Stelle verweilten. Er schüttelte den Kopf und fragte sich, warum er gerade in diesem Augenblick über so etwas Unwichtiges nachdenken musste und griff zum Handstrahler.
»Macht eure Münder auf oder mit was auch immer ihr reden könnt. Was wollt ihr?«
Nichts.
Schon wollte der Captain schießen, entschied sich dann aber dagegen. Zu groß war die Gefahr, die Außenhülle des Raumschiffs damit zu beschädigen. Er tauschte den Strahler gegen einen Besenstiel, der neben seinem Bett an der Wand befestigt war und fragte sich, warum sich dieser hier und nicht in einer
Putzkammer befand.Er stand auf, stellte sich breitbeinig auf die Matratze und brüllte den Geistern entgegen. »Ihr kommt hier nicht vorbei!« So hatte er es mal in einem Film gesehen.
Hatte damals funktioniert, sollte es auch hier. Aber die Wesen über ihm ließ das kalt.
»Ich muss wohl doch zum Strahler greifen. « Scott Schimpanse sprang vom Bett, doch statt auf dem Boden zu landen, schwebte er davon.
»Was?«
Nun klärte sich alles auf. Das Gravitationsmodul seiner Kabine, das die Schwerelosigkeit des Weltraums beseitigte, war ausgefallen. Über dem Captain schwebten gar keine gruseligen Geister, es waren lediglich ein paar Klamotten und Bettlaken, die noch vor ein paar Stunden achtlos am Boden gelegen hatten.
»Zum Glück hat das niemand mitbekommen. Es wäre so unglaublich peinlich, wenn jemand auf der Brücke davon erfährt.«
Zur gleichen Zeit saß auf der Brücke die junge Pilotin der BANANENSCHALE und kicherte leise vor sich hin, während sie den Captain auf einem Monitor beobachtete. Mit einem Klick auf ihrem Display schaltete sie die Schwerelosigkeit wieder aus. Scott Schimpanse stürzte mit den falschen Geistern zu Boden. Das laute AU war im ganzen Schiff zu hören.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/10/2025
Captain Scott Schimpanse wird auf dem Raumschiff BANANENSCHALE von Geistern heimgesucht. Hier die ersten drei Teile, zwei folgen im nächsten Thread Part.
CAPTAIN SCOTT SCHIMPANSE JAGT DEN GEISTERN HINTERHER
Captain Scott Schimpanse, Kommandant des legendären Raumschiffs BANANENSCHALE, betrat seine Kabine. Die dicken Augenringe zeugten von einer langen, harten Arbeitsschicht auf der Brücke. Über mehrere Stunden hinweg hatte er Verhandlungen geführt, um einen interstellaren Krieg zu verhindern, was ihm buchstäblich in letzter Sekunde geglückt war.
Er hatte lediglich seinen Platz im gemütlichen Kommandosessel verlassen und mit einem Shuttle auf die Oberfläche seines Heimatplaneten fliegen müssen.
Vor Ort war er in seinen eigenen Vorgarten gestürmt und hatte seinen Kindern die Wasserpistole abgenommen, um die sich den ganzen Tag gestritten hatten. Nun war er müde, geschafft, einfach fix und fertig.
Scott Schimpanse zog sich die Uniform aus, ließ sie achtlos auf den Boden fallen und sich selbst ins federweiche Bett. Nur einen winzigen Augenblick später war er eingeschlafen und begann laut zu schnarchen.
Es wurde eine sehr unruhige Nacht. Der Captain wälzte sich von der einen zu anderen Seite. Mal schlief er auf dem Rücken, mal auf dem Bauch, was ihm bei seiner Leibesfülle zusätzliche Probleme bereitete.Plötzlich schreckte er hoch. Nicht nur sein Gesicht, auch Laken und Kopfkissen waren nass. Er hatte das Gefühl, in seinem eigenen Schweiß zu ertrinken. Er blickte sich erschrocken um. War da jemand? Nein, das konnte unmöglich sein. In diese Kabine kam man nur mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung herein. Dazu waren ein Fingerabdruck und ein Scan der Iris im Auge notwendig. Nein, er war sich felsenfest sicher, dass sich niemand Zugang verschafft hatte. Nur ... woher kam dann dieses ungute Gefühl?
Scott Schimpanse rieb sich den Schlaf aus den Augen und nahm seine Kabine ein weiteres Maul unter die Lupe. Alles war still und friedlich. »Ich muss wohl schlecht geträumt haben. Das Beste wird es sein, wenn ich wieder schlafe. Ich muss fit für die morgige Schicht sein, damit ich nicht auf der Brücke einschlafe. « Er legte sich zurück, merkte aber sofort, dass das ein Fehler war. »Boah, wie eklig. Ich brauche dringend ein trockenes Kissen.« Schon wollte er wieder aufstehen, als sein Blick zur Raumdecke ging.
»Verdammt, verdammt, verdammt!« Der Captain riss die Augen auf, erschrak ob seiner eigenen Reaktion und legte sich schnell die Hände auf den Mund. Er war viel zu laut gewesen. Trotzdem hoffte er, nicht gehört worden zu sein.Über ihm kreisten mehrere Geister. Lautlos schwebten sie hin und her und schenkten Scott Schimpanse keinerlei Beachtung.
»Wo kommen die denn her und was wollen sie von mir?« Im leisesten Flüsterton versuchte er sich selbst zu beruhigen und die Lage zu analysieren. So gehörte sich das eben für einen erfahrenen Raumschiffskommandanten. »Wenn die Geister nicht gleich wieder verschwinden, mache ich mir noch in meine Pyjamahose.«
Er griff zur Decke, zog sie sich im Zeitlupentempo zum Kopf hinauf, um schließlich ganz darunter zu verschwinden. »Wenn ich sie nicht sehen kann, dann sie mich vielleicht auch nicht mehr.« Der Captain versuchte langsam zu atmen, wurde dadurch aber nur noch unruhiger. Er spürte, wie sich sein Herzschlag immer mehr beschleunigte. Die Ungewissheit, nun nichts mehr sehen zu können, brachten ihn um den Verstand.
Er riss sich die nassgeschwitzte Decke vom Leib, starrte den Geistern direkt in die Augen. Eigentlich versuchte er es nur, denn Augen konnte er bei diesen Wesen keine finden.
»Was zur Hölle wollt ihr von mir?«, brüllte er ihnen entgegen. »Ich bin nur ein einfacher Schimpanse. Es gibt nichts, das für euch von Wert wäre.«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/10/2025
Teil 1 der Fortsetzungsgeschichte „Auf der Jagd nach dem verlorenen Licht“ aus der Reihe „Roselotte Brombeergeist“. Darin reise ich durch alle Geschichten, die ich in 25 Jahren geschrieben habe und lasse meine Geister meine anderen Figuren treffen, die ich in dieser Zeit erschaffen habe.
Während sich die rot glühende Scheibe der Sonne langsam unter den Horizont verkroch und sich die Dunkelheit wie eine dicke Decke über den Himmel legte, betraten Sofie und Papa wagemutig die alte Silbermine in den Bergen. Finsternis umfing die Beiden. Auf den ersten Metern war kaum etwas zu erkennen.
Erst hinter der nächsten Ecke hingen Fackeln an der Wand, die ein spärliches Licht spendeten.
»Hier ist es ganz schön gruselig. Bist du dir sicher, dass du weitergehen möchtest?«
Sofie nahm Papas Hand, tätschelte sie beruhigend und blickte ihm in die Augen. »Mach dir bitte keine Sorgen. Du musst wirklich keine Angst haben. Die Wesen in einer Geisterbahn sind nicht echt. Das sind nur Puppen, die von Maschinen bewegt werden.« Papa schluckte schwer, atmete ein, zwei, drei Mal tief ein und aus und nickte schließlich. »Dann ist es ja gut. Ich wollte nur sicher gehen, dass es dir hier drin gut geht.«
Sie setzten ihren Weg fort, passierten zwei weitere Ecken und blieben schließlich stehen, als sie das Ende der wartenden Menschenschlange erreichten. Hier standen mindestens zwanzig Personen, die alle mit der Geisterbahn fahren wollten.
Papa begann zu schwitzen und sah sich immer wieder unsicher um. Er rechnete jeden Moment damit, dass ein Monster aus seinem Versteck springen und ihn vor den Augen seiner Tochter fressen würde.
Genau in diesem Moment öffnete sich neben ihm in der Felswand eine versteckte Klappe.Drei Geister, die wie alte Bettlaken mit ausgeschnittenen Augenlöchern aussahen und von innen heraus leuchteten, schwebten von der einen zur anderen Tunnelseite und verschwanden dort hinter einer weiteren Klappe.
Papa begann schwer zu atmen. Er legte sich die linke Hand auf seine Brust, die andere vor seine Augen. »Ich ... ich ... ich muss hier raus. Das ist mir viel zu gruselig.«
Wieder griff Sofie nach einer seiner Hände. »Du schaffst das schon. Du bist ein großer und tapferer Papa.« Sie lächelte ihn an. »Es wäre schon schön, wenn ich mit der Geisterbahn fahren könnte, aber wenn es dir dabei nicht gut geht, ist es für mich auch in Ordnung, wenn wir umdrehen und Karussell fahren.« Papa war kurz davor, ihren Vorschlag anzunehmen, doch dann schüttelte er den Kopf. »Ich schaffe das schon. Ich brauche nur etwas, das mich ablenkt.«
Sofie nickte. »Da fällt mir bestimmt etwas ein.« Sie legte die Stirn in Falten, tippte sich ein paar Mal mit dem Zeigefinger gegen die Wange und die Nasespitze. Papa wusste sofort, was nun geschehen würde.
»Papa, warum haben die Geister vorhin geleuchtet? Leuchten alle Geister? Ist das nicht gefährlich für sie? Sie könnten dann viel schneller gesehen und eingefangen werden.«
Papa hielt inne, kratzte sich am Kinn und dachte nach.
»Das ist eine wirklich gute Frage.« Schon war er abgelenkt und vergaß seine Angst.»Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die ich zufällig vor Kurzem gehört habe. Sie handelt von Geistern und ihrem Licht. Die werde ich dir jetzt erzählen.«
Sofie strahlte über das ganze Gesicht.
»Oh ja, eine Geschichte.«
»Und wie fängt eine Geschichte immer an?«, fragte Papa.
Sofie lachte schon voller Vorfreude und antwortete: »Ich weiß es.
Sie beginnt mit den Worten ...«
Die Frau, die sich in der Schlange vor ihnen befand, drehte sich um und grinste breit. »Es war einmal?«
»Ja, das stimmt. Absolut richtig.«, bestätigte Papa. »Also, es war einmal ...«
Nun drehten sich auch die anderen Wartenden um. Sie alle waren schon gespannt, was Papa ihnen nun erzählen würde.
Es war einmal ein großer, finsterer Wald, in dessen Mitte sich eine kleine Lichtung befand. Zwischen grünen Gräsern wuchsen hier in unregelmäßigen Abständen Blumen mit weißen Blüten, aus denen man ein leises Schnarchen hätte hören können, wenn man aufmerksam gelauscht hätte. Mit dem Sonnenuntergang begann die Nacht. Als der erste Lichtstrahl des Vollmondes auf die Lichtung traf, öffneten sich die Blüten. Die Schläfer, die sich über den Tag in ihnen versteckt gehalten hatten, erwachten.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/10/2025
Das alles heute mal als Screenshots, vielleicht auch öfter, aber auf jeden Fall auf meiner Website 366geschichten.de Der Ein-Minuten-Gruselspaß mit einem großen Kürbis.
Der krächzende Kürbis

»Dieses Jahr muss ich unbedingt den Halloween-Dekorations-Wettbewerb gewinnen. Davon träume ich schon so lange.«
Papa holte die Schubkarre aus dem Schuppen, wuchtete den riesigen Kürbis, den er vor ein paar Tagen im Garten geerntet hatte darauf und schob ihn vor das Haus. Das gruselige Gesicht hatte bereits eingeschnitzt und eine flackernde Lampe eingebaut.
»Das ist garantiert der größte und schaurigste Kürbis der ganzen Nachbarschaft.«
Mit letzter Kraft stellte er sein Werk neben die Haustür und schaltete ihn ein.
»Chrr, chrrr.«
Papa erschrak. Der Kürbis gab tatsächlich Laute von sich. Hatte er versehentlich einen Geist heraufbeschworen? Kam dieses riesige Gemüse vielleicht direkt aus der Hölle?«
Chrr, chrrr.«
Er wich mehrere Schritte zurück und suchte mit seinem Blick verzweifelt nach einem Versteck, als ein kleines Eichhörnchen aus dem Kürbis kroch. »Chrrrrr!«, machte es noch einmal und räusperte sich laut. »Verdammte Kürbisallergie. Vergesse ich jedes Jahr.«
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/10/2025
Mit dem 1. Oktober starte ich wieder in meine Hauptsaison. Ab heute, so hoffe ich, schreibe ich jeden Tag an meinen Halloweenkalendern. Drei Geschichten unterschiedlicher Länge plus ein neues Kapitel einer Fortsetzungsgeschichte. Los geht’s, den in der Gruselkürze liegt die Würze 🧵 #Halloween
Die Höllenkatze
Ein Schrei gellte durch die Straßen der Stadt. Die Menschen, die eben noch gemütlich durch die Straßen flanierten, drehten sich panisch um und traten die Flucht an.
An der Kreuzung war ein Wesen aufgetaucht, das direkt aus der Höhle gekommen sein musste. Eine Katze so schwarz ie die Nacht mit leuchtend roten Augen.
Sie setzte sich gemütlich hin, kicherte leise.
„Ich liebe mein neues Leuchthalsband. Das versetzt die Menschen an Halloween immer in Angst und Schrecken.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/10/2025
Meine Frau wollte gern die Ofenhandschuhe in der Küche aufhängen können und bat mich, Haken dafür zu drucken. Joa, hab ich gemacht. Ein bissl Extravaganz sei uns dafür aber gegönnt. 😁 Ein eiskaltes Händchen macht sich immer schick als Küchenhelfer. #3DDruck #3DPrint
Im 3D Drucker steht eine rot gedruckte Hand in Originalgröße. Die Finger sind gespreizt und zeigen nach oben.Im 3D Drucker steht eine rot gedruckte Hand in Originalgröße. Die Finger sind gespreizt und stehen wie Spinnenbeine auf dem Boden.Eine rote, gedruckte Hand klebt an der marmorierten Küchenwand. Die gespreizten Finger zeigen von der Wand weg.Eine rote, gedruckte Hand klebt an der marmorierten Küchenwand. Die gespreizten Finger zeigen von der Wand weg. An Zeige- und Ringfinger hängt jeweils ein Ofenhandschuh.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 27/09/2025
In der Stadt ist Stadtfest. Die Junge Union hat eine Torwand aufgebaut. Irgendwie kann ich mir jetzt das Grinsen nicht mehr verkneifen, dass man dem Landesparteichef in die Fresse ballern kann. 😂
Ein blaue, aufblasbare Torwand. Daran hängt als Rückwand ein weißes Banner mit dem Konterfei des CDU Landesvorsitzenden von NRW. Darunter steht Team Wüst.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 25/09/2025
Wird langsam kalt in der Bude. Aber wer braucht schon eine Heizung, wenn man sich mit den Katzen gegenseitig Warmhalten kann. 😁
Ein beleuchtetes, digitales Thermometer in bunten Farben. Es zeigt vier unterschiedliche Temperaturen zwischen 17,8 und 19,2 Grad an.Ich sitze auf dem Sofa und habe drei Kater auf dem Schoß und einen im Arm.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 20/09/2025
Die Apfelernte steht an. Morgen gibt es frischen Apfelstrudel. ☺️
Zwei große weiße Schüsseln stehen auf der Wiese. Darin liegen mehrere Dutzend kleine bis mittlere grüne Äpfel.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 05/09/2025
Such das Hasi. Such, such, such.
Mitten im grün-braunen hohen Gras hat sich ein brauner Feldhase geduckt und versteckt. Er ist kaum erkennbar, weil er perfekt getarnt ist.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 05/08/2025
#AuGhost #AuGhost2025 05 - Flavor / Geschmack Winston Goes To Ghost School Lesson 5: How to start a ghostly Start-Up Lektion 5: Wie man ein schauriges Start-Up gründet #WattIsKunst
A stay-tab is glued to black paper. It is sketched like a dead ghost with two X as closed eyes.
The black paper is in the right upper corner marked as Ad. In the middle stands the word „GHOST“ in big letters.
In the middle is ab bottle sketched with a label. The dead Ghost is part of the label. Under it there is the name of the liquid named Ghost an 80%. It is alcohol.
Under the bottle is the claim written: „With the Taste of Eternity“
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 04/08/2025
#AuGhost #AuGhost2025 04 - Fly / Fliegen Winston Goes To Ghost School Lesson 4: Ghost Idols Lektion 4: Deutschland sucht den Supergeist #WattIsKunst
A Poster of fourthcoming concert 

A golden Stay-Tab is glued on black paper. It‘s sketched like a floating ghost with mouth, eyes, Arms, legs in boots. In the legt Hand it holds a microphone, in the right a Glass filled with Whiskey.
The Ghost sings: „Come fly with me, let‘s fly, let‘s fly away“.
Above in Bigger letters: „only tonight: the ghost of Frank Sinatra“
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 04/08/2025
#AuGhost #AuGhost2025 03 - Hoop / Reifen Winston Goes To Ghost School Lesson 3: How To Train A Lion Lektion 3: Löwen zähmen leicht gemacht #WattIsKunst
A Stay-Tab glued on black paper and sketched like a Ghost with a mouth, eyes, Arms and legs in boots. It‘s Wearing a top hat, Holding a big ring over its hat. The Ghost says: „C‘mon Kitty! Jump, Jump!“

In Front Of The Ghost floats a ghost kitty. It says: Booooh… uhm… Meow.“
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 03/08/2025
Ich hab sie gefunden. Dazu noch einen meiner Geister („Winston Goes To Ghost School“) aus einem der zurückliegenden AuGhost Challenges. Eine Hommage an Silvester McCoy, den 7. Doctor, über den ich die Serie in den 80ern kennengelernt habe.
Ein kleines Einmachglas, in dem mit Sand, blauem Epoxidharz und Steinen ein Mini Meeresdiorama gestaltet ist. Es sind mehrere Figuren darin zu sehen, eine blaue TARDIS, ein Leuchtturm, ein Segelschiff, ein sitzender Mann vor der TARDIS.Ein kleines Einmachglas, in dem mit Sand, blauem Epoxidharz und Steinen ein Mini Meeresdiorama gestaltet ist. Es sind mehrere Figuren darin zu sehen, eine blaue TARDIS, ein Leuchtturm, ein Segelschiff, zwei sitzende Personen vor der TARDIS.Ein Skizzenbild, weiß auf schwarz gemalt. Ein Öffnungsring einer Getränkedose klebt links und hat Mund, Augen, Arme und Beine gemalt. Es soll einen Geist darstellen. Auf dem Kopf prangt ein Hut, in seiner linken Hand ein Regenschirm mit einem Fragezeichen als Griff. Eine Anspielung auf das Outfit des siebten Doctor Who. Daneben die TARDIS von Doctor Who. Beide schweben im All.
Darüber steckt: Lesson 1: How to become a Doctor!
Darunter: Just wear a hat and an umbrella.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 03/08/2025
Ich habe auch noch kleine Einmachgläschen und Dekoglühbirnen gemacht. Da drin sind kleine Meereslandschaften. In einer davon steht auf einem Felsen eine Mini TARDIS und davor sitzt eine Figur im Anzug als Doktor (aus dem Modellbau). Foto müsste ich erst suchen, deswegen hier nur ein Beispiel.
Ein aufgeklapptes, kleines Einmachglas. Der Boden ist mit Sand und blauem Epoxid gefüllt, dass es wie ein Meer aussieht. Ein glatter Stein liegt als Riff darin und schaut aus dem Wasser heraus. Auf dem Stein steht ein rotweiß gestreifter Leuchtturm.
Auf dem Wasser fahren zwei Boote, eines davon ein Papierboot.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 03/08/2025
Ich hatte, glaub ich, drei Doktoren gemalt, kann sie aber die Fotos davon nicht mehr finden. Aber ich habe einen Engel und eine TARDIS von @grinsemeerli.bsky.social und dann noch eine Parodie von mir. Doctor WHOON vor der TARDIS, zu dem ich eine Fan Fiction begonnen habe. Dazu meine 3D Drucke.
Eine Engelsstatue mit Flügeln am Rücken, die sich die Augen mit den Händen zuhält. Es ist eine Skizze, die grün bemalt wurde.Eine schwarz-weiß Zeichnung. Die TARDIS, schwebt vor einem Wirbel. Die TARDIS sieht einer Telefonzelle nicht ganz unähnlich. Es ist eine Holzkiste mit Türen, auf dem Dach ein Blaulicht. Über der Tür steht Police Box.Im Hintergrund steht die TARDIS, eine blaue Police Box, die einer Telefonzelle ähnlich sieht. Vorn ist eine geschlossene Doppeltür. An jeder Seite sind im oberen Viertel Fenster.
Davor steht ein Hahn in einem braunen Trenchcoat. Er trägt eine rote Fliege. Auf dem Kopf ist ein brauner Zylinder. Ganz oben auf dem Bild steht Doctor WHOON geschrieben.Eine blaue TARDIS und ein weißer weinender Engel aus dem 3D Drucker.

Eine Engelsstatue mit Flügeln am Rücken, die sich die Augen mit den Händen zuhält.

die TARDIS, eine blaue Police Box, die einer Telefonzelle ähnlich sieht. Vorn ist eine geschlossene Doppeltür. An jeder Seite sind im oberen Viertel Fenster.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 02/08/2025
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 02/08/2025
#AuGhost #AuGhost2025 02 - Shy / Schüchtern Winston Goes To Ghost School Lesson 2: A Ghost has to be present Lektion 2: Ein Geist muss präsent sein Video Version below. #WattIsKunst
A stay-tab glued on black paper, painted with Arms, legs, Mouth an eyes, floating and looking like a ghost. Its Upper half is hidden behind a white paper umbrella. The Ghost says: „Don‘t Look at me. I‘m too Shy.A stay-tab glued on black paper, painted with Arms, legs, Mouth an eyes, floating and looking like a ghost. The Umbrella from picture one is folded up. The Ghost says in a new speech Ballon, that hides the old one: „Haha! Eternity is Top Short, to be the Shy Ghost.“
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 01/08/2025
#AuGhost #AuGhost2025 01 - Bump / Beule Winston Goes to Ghost School Lesson 1: How to Enter School
To stay-tabs glued on black paper. The bigger one is painted with red eyes, looking bad, the smaller one with yellow eyes, looking Lucky. Both have Arms and legs in Boots. They are floating ghosts.
The yellow ghost boobs a Bump on the other. The Red one says: it‘s not a doorbell. It‘s a Bump. The yellow one is laughing and saying: haha, Ring, Ring.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 31/07/2025
If you see this, post a ghost and the hashtag #Aughost2025! . #kleineKunstklasse #haunted_collective
Buntstift Illustration. Ein typischer Bettlakengeist mit schweren braunen Schuhen und rosa Schleife auf dem Kopf, stützt sich mit einer Hand an einem Baum ab, den Finger der anderen hat er vor den Mund gelegt.Ein schwarzes Bild. Darauf wurde mit weißem Gelstift gezeichnet. Aufgeklebt ist der Öffnungsring einer Getränkedose. Diese hat Arme, Beine und Gesicht und stellt einen Geist dar. Der Geist hält einen Eingeklappten Schirm in der Hand und trägt Hut. Er schwebt im All vor den Sternen. Neben ihm schwebt die TARDIS von Doctor Who, eine britische Polizei Notrufzelle, die einer Telefonzelle sehr ähnlich sieht. Darüber steht: How to bevor a Doctor. Just West a hat and an umbrella.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 31/07/2025
#AuGhost #AuGhost2025 Übersetzungsfehler in der Promptliste. Hier nun die korrigierte Fassung in deutscher Sprache. There was a translation mistake. So I had to correct the prompt List for the German Version. @therealaughost.bsky.social #kleineKunstklasse #WattIsKunst
01. Beule
02. Schüchtern
03. Reifen / Band
04. Fliege(n)
05. Geschmack / Aroma
06. Cool
07. Unheimlich
08. Acht
09. Nekromantie
10. Spion

11. Beutel
12. Schwefel
13. Flagge
14. Nagetier
15. hektisch
16. (das) Böse
17. Katakomben
18. Durchhängen
19. Vertreiben
20. Wedeln

21. Abwehr
22. Fliehen
23. Zick / Zack
24. Gallertartig
25. Seite / Blatt
26. Durchlöchern
27. Brut / Brüten
28. Krawall
29. Zerstreuen
30. Umdrehen
31.Triumphal
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 26/07/2025
Beste Anschaffung im Hobbybereich: nach meinem Mini Laptop definitiv der 3D Drucker. Neben süßen Staubfängern (Credits: t1p.de/m8axh), kann ich jederzeit mal eben was Praktisches für die Küche konstruieren (1 Std) und über Nacht drucken (17 Std). Dieses Mal eine Besteckschublade. #3DDruck #3DPrint
Zwei kleine Tierfiguren aus dem 3D Drucker.
Eine gelbe Giraffe und ein blauer Elefant. Sie sitzen auf ihren Hintern, die Vorderpfoten stehen aufrecht. Die Oberfläche ist so gestaltet, dass sie wie gehäkelt aussehen.Eine geöffnete Besteckschublade. Darin sind mehrere rote Kästen, die in acht Fächer aufgeteilt sind. In den einzelnen Fächern liegt das Besteck fein säuberlich sortiert.
Die Fächer sind größer als in handelsüblichen Teilen, die man sonst von der Stange kaufen kann.Das Innenleben des 3D Druckers. Auf einer schwarzen Platte entstehen gerade zwei Böden der roten Kästen.
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Wortakrobat @wortakrobat.com · 17/07/2025
17. Juli Heute ist der „Tag des gelben Schweins“. Das konnte ich als Inspiration unmöglich liegenlassen und habe meine Piratenkatzen auf eben dieses gelbe Schwein treffen lassen. Eine neue Gute Nacht Geschichte. t1p.de/6m19v
Eine mit Buntstiften gemalte Illustration. Auf dem blauen Meer schwimmt ein hölzernes Segelschiff mit drei Masten, an denen je ein Segel mit rotweißen Streifen hängen.
Darunter steht folgender Text:

Schon wollten die Piraten das Gasthaus stürmen, als einer von ihnen einen Arm ausstreckte und sie aufhielt. »Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.« Ein grau getigerter Kater, den die anderen nach seiner Leibspeise benannt hatten, zeigte auf ein Schild, dass das Blut in den Adern gefrieren ließ.
WARNUNG VOR DEM GELBEN SCHWEIN
Kapitän Augenklappe trat näher, las den Text ein, zwei, sogar ein drittes Mal, bis er leise zu lachen begann. »Fritte, du glaubst doch wohl nicht an Märchen? Das ist doch offensichtlich, dass man damit Diebe und Unholde abschrecken will. Wer hat schon Angst vor einem Schwein?«
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