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Thomas Pilgerstorfer

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Privates Profil. Sozialpolitik & Pensionen @akoberoesterreich.bsky.social

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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/10/2026
Danke! Haben Sie Gedanken dazu, warum diese Evidenz seit Jahren so hart ignoriert wird? Ist es einfach die Deutungshoheit rechter Positionen, die keine Alternativen mehr denkbar macht?
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/10/2026
STANDARD: Ein großer Teil der Obmann-Debatte und Gerhard Zeilers Narrativ war es, die SPÖ "in die Mitte" zu rücken. Das würde also aus empirischer Sicht der Partei gar nichts bringen? Greilinger: Genau, da sehen wir immer wieder das genaue Gegenteil in der Forschung. Ein Linksruck ist gefragt.
050
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 02/10/2026
Selbstbehalte führen dazu, dass Menschen notwendige Arztbesuche vermeiden. Krankheiten werden dadurch nicht frühzeitig behandelt – wenn dies leichter möglich wäre. Spätere Behandlungen sind aufwendiger und teurer. Also schlecht für die Gesundheit und fraglich, ob es finanziell überhaupt was bringt.
0229
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/10/2026
Vollste Zustimmung. Danke fürs Aufzeigen. Außerdem stimmt das weit verbreitete „Argument“ nicht, dass Teilzeitkräfte weniger zahlen, aber die volle Leistung erhalten würden. Besser Verdienende bekommen auch im öffentlichen System mehr ⬇️
000
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/10/2026
Also, wer mehr verdient, verursacht mehr öffentliche Gesundheitsausgaben. Wahrscheinlich, weil mehr Leistungen in Anspruch genommen werden. Anbetracht dessen macht es mehr Sinn, eine höhere Höchstbemessungsgrundlage für KV-Beiträge zu diskutieren. Link zur Studie: epub.jku.at/doi/10.35011...
010
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/10/2026
Die Forderung, dass Teilzeitkräfte höhere Krankenversicherungsbeiträge zahlen sollen, ist absurd. Jene, die weniger verdienen, sollen mehr zahlen? Menschen mit höherem Einkommen verursachen höhere Kosten im öffentlichen Gesundheitssystem – nicht umgekehrt.
Abbildung 9 aus der Studie "Ungleichheit im oö.
Gesundheitssystem. Eine Befundaufnahme anhand aktueller Re-
gisterdaten"
Zitat aus der Studie auf S. 32: "Die Ergebnisse in Abbildung 9 widerlegen die Annahme einer U-förmigen Beziehung zwi-
schen Einkommen und (gesamten) Gesundheitsausgaben3. Bei männlichen Beschäftigten
bleiben die Ausgaben in der unteren Hälfte der Einkommensklassen relativ konstant. Erst
mit steigendem Einkommen erhöhen sich auch die Gesundheitsausgaben deutlich. Bei
weiblichen Beschäftigten zeigen die unteren Einkommensstufen im Vergleich zu den mitt-
leren ein geringeres Ausgabenniveau, mit einem Unterschied von fast 250 Euro. Ähnlich
wie bei den Männern steigen auch hier die Gesundheitsausgaben mit zunehmendem Ein-
kommen an. Ein bemerkenswerter Befund ist bei beiden Geschlechtern der ausgeprägte
Anstieg der Gesundheitsausgaben in den höchsten Einkommensstufen (11-14)."
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 10/09/2026
www.derstandard.at/story/300000...
derstandard.at
FPÖ Oberösterreich will Wahlordinationen statt Ambulanzen im Spital
Den Patienten sollen dadurch keine Mehrkosten entstehen. Der Vorschlag ist Teil der Herbstkampagne "Heimat braucht Haltung" der FPÖ Oberösterreich
000
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 10/09/2026
hahaha. Die FPÖ OÖ will aus allen Spitalsambulanzen Wahlordinationen machen. Das Land soll dann den Selbstbehalt zahlen. Passend dazu ist die FPÖ ja auch gegen jegliche Honorarbeschränkungen bei Wahlärzt:innen. Also zumindest eine Gruppe würde von dem Vorschlag wirklich profitieren. 🤑
Der niedergelassene Arzt entscheide dann über die weitere medizinische Versorgung. Damit dem Patienten keine Mehrkosten entstehen, müsste das Land den Selbstbehalt beim Wahlarzt übernehmen, so Haimbuchner. "Das Land würde sich Kosten sparen, indem die Sozialversicherung ihrer verpflichteten Leistung nachkommt", so die Argumentation.
131
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 04/09/2026
Durch die Kürzung des Beitrags für den Insolvenzentgeltfonds von 0,55 auf nur mehr 0,1% (!) geht dem Fonds das Geld aus. Das gefährdet Kolleg:innen die von Insolvenzen betroffen sind. Nun fordert auch der Rechnungshof in einem neuen Bericht den Beitragssatz wieder anzuheben. Gut so.
Auszug aus dem Rechnungshofbericht. Eine Forderung im Wortlaut "den IESG-Beitragsatz (IESG = Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz) entsprechend der gesetzlichen Bestimmung rechtzeitig dem aktuellen Bedarf anzupassen.
052
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 03/09/2026
Österreich: Spitzenreiter bei "informellen Zahlungen" im Gesundheitsbereich (Daten aus 2019). Wäre spannend zu wissen, wer sich hier ein goldenes Näschen verdient. www.healthaffairs.org/doi/10.1377/...
130
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 03/09/2026
Man könnte halt auch über Probleme bei Wartezeiten, ungleiche Wartezeiten oder die wahrscheinliche, aber illegale Bevorzugung von Privatversicherten berichten. Oder darüber, dass Ö bei Korruption im Gesundheitssystem europäischer Spitzenreiter ist. Oder man übernimmt halt die FPÖ-Pressearbeit.
140
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 02/09/2026
Wenn das Ziel des Pensionsfonds ist - so wie Stocker argumentiert - jährlich 5 Mrd. ins Pensionssystem einzuzahlen, gäbe es auch wesentlich einfachere Lösungen 🙃 ⬇️
Momentum-Schlagzeile: 
"Oxfam-Studie: Vermögensteuer auf 10 größte Vermögen in Österreich bringt allein 5,5 Milliarden Euro".
0115
Reposted by Thomas Pilgerstorfer
Leonhard Dobusch @leonido.bsky.social · 01/09/2026
Mit seinem Staatsfonds-Vorschlag nimmt der Kanzler einen neuen Anlauf für kapitalgedeckte Altersvorsorge in Österreich. Die Hoffnung: höhere Renditen als Antwort auf die Demografie. Zwei gewichtige Gründe für Skepsis: 1) past performance ≠ future profits 2) Finanzialisierung Ein Thread 🧵 1/8
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 21/08/2026
Würde man konsequent das exakte Gegenteil von dem tun, was Knill fordert und befürwortet, wäre man einem besseren Österreich ein Riesenstück näher.
0101
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 18/08/2026
Stimme zu, dass es vor allem mehr Chancen für ältere Beschäftigte braucht. Der Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Antrittsalter ist aber nicht naturgegeben. Wir werden älter und produktiver. Würden wir den Wohlstand gerechter verteilen, könnten wir uns auch kürzere Arbeitszeiten leisten.
000
Reposted by Thomas Pilgerstorfer
Oliver Nachtwey @onachtwey.bsky.social · 15/08/2026
Well, es steht alles in Karl Marx, Kapital Bd.1, liebe FAZ.
23616157
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/08/2026
www.laola1.at/de/red/fussb...
laola1.at
Beitar Jerusalem: Der Klub von Israels Rechtsextremen
Beitar Jerusalem gilt als einer der erfolgreichsten Klubs seines Landes. Gleichzeitig gibt es viele Kontroversen um den Verein.
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/08/2026
Link zur Studie: www.thelancet.com/journals/lan...
thelancet.com
Global, regional, and national trends in the morbidity gap and contributing diseases, injuries, and risk factors, 1990–2023: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2023
The expansion of the morbidity gap across nearly all locations indicates that improvements in survival have consistently outpaced reductions in non-fatal health loss across geographies, SDI levels, an...
000
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/08/2026
Die Lebenserwartung in Gesundheit liegt laut Statistik Austria (2019) für Frauen bei 64,7 und für Männer bei 63,1 Jahren – also unter dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter. Das alles zeigt, wie weit manche Vorschläge zum Pensionssystem an der Realität vorbeigehen. 4/4
100
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/08/2026
Eine höhere Lebenserwartung führt – zumindest in unserer derzeitigen Gesellschaft – zu einem steigenden Zeitanteil, den wir in Krankheit verbringen. Krankheiten konzentrieren sich zudem nicht nur auf die letzten Lebensjahre, sondern breiten sich auf einen größeren Altersbereich aus. 3/4
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/08/2026
Um 8,1% hat die Lebenserwartung in Österreich zwischen 1990 und 2023 zugelegt. Die Zeit in schlechter Gesundheit hat jedoch um 21,1% zugenommen. Der Anstieg in Österreich liegt über dem Durchschnitt vergleichbarer Länder. 2/4
100
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/08/2026
Was in der Pensionsdebatte kaum vorkommt: Wir verbringen einen immer größeren Teil unseres Lebens in schlechter Gesundheit –wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Doch die Jahre, die wir in Krankheit verbringen, sind noch stärker gewachsen 1/4
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/08/2026
Immer das selbe Spiel. Lohnnebenkosten werden gekürzt. Wenn dann das Geld fehlt wird genau das als Argument verwendet, um angeblich zu hohe Leistungen zu skandalisieren.Jetzt gerade beim Insolvenzfonds. Zuerst kürzen, dann fordern, dass Arbeitnehmer:innen auf ihr ausstehendes Geld verzichten müssen.
042
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 28/07/2026
Der Beitrag für den IEF wurde seit 2008 fünfmal von 0,7% auf 0,1% des Bruttoeinkommens gesenkt. Dadurch brechen die Einnahmen des Fonds ein. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen. Das Eigenkapital schmilzt. Deshalb muss der Beitrag wieder angehoben werden. 3/3
Grafik die zeigt, dass der Insolvenz-Entgeltsicherungszuschlag von 1995 bis 2024 stark auf nur mehr 0,1% gesunken ist. Im gleichen Zeitraum sind auch die Beiträge der Unternehmen stark zurückgegangen.
021
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 28/07/2026
Von einem stabilen Beitrag würden auch Unternehmen profitieren. Der Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) zahlt ausstehende Einkommen im Falle einer Insolvenz. Finanziert wird er durch Sozialstaatsbeiträge - die sogenannten Lohnnebenkosten. 2/3
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 28/07/2026
Das unreflektierte Geschreie nach niedrigeren Lohnnebenkosten gefährdet Kolleg:innen, die von Insolvenzen betroffen sind. Die Senkungen der Vergangenheit rächen sich. Schlauer wäre es gewesen, den Beitrag auf einem höheren Niveau zu halten, um ein ständiges auf und ab zu vermeiden. 1/3
OÖ Nachrichtenartikel mit der Headline "Insolvenzfonds in Geldnot: Verhandlungen im Herbst"
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 23/07/2026
bsky.app/profile/thom...
020
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 23/07/2026
Bullshit bleibt Bullshit, auch wenn er wiederholt wird. Auch ein halbes Jahr nach dem Originalartikel gibt es keine 22 Mio Behandlungen. Es geht um med Einzelleistungen. Migrant:innen sind weniger häufig im Krankenhaus und kosten dem Sozialstaat weniger als Österreicher:innen. Ist noch immer so.
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Reposted by Thomas Pilgerstorfer
Maria Pühringer @mariapuehringer.bsky.social · 10/07/2026
🧵Einen Tag nach der letzten OÖ Landtagssitzung vor der Sommerpause kündigt Google massive Ausbaupläne in Kronstorf an. Landesrat Achleitner richtet aus, dass das Projekt im ersten Halbjahr 2027 genehmigungsfähig sei. Interessant, dass er das schon vor Abschluss der Behördenverfahren vorwegnimmt....
nachrichten.at
Google Kronstorf wird 150 Prozent größer als geplant
KRONSTORF / LINZ. US-Konzern will ab 2027 mehrere Milliarden investieren
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Stoppt die Rechten @stopptdierechten.at · 08/07/2026
September 2025, am helllichten Tag, mitten in Wien vor dem Parlament: Der Identitären-Kader Yannick W. reißt einen Passanten zu Boden und würgt ihn. Als Zuseher dabei: Philipp H., damals AUF1-Redakteur, und Andreas H., parlamentarischer Mitarbeiter des FPÖ-NR-Abg. Maxililian Weinzierl. 1/7
210961
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/07/2026
Und hier die angesprochene Studie 🔽 epub.jku.at/doi/10.35011...
epub.jku.at
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/07/2026
Folgekosten von Massenkündigungen müssen, gerade in Zeiten knapper Budgets, stärker berücksichtigt werden. Es braucht Anreize um Massenauflösungen sorgfältiger abzuwägen. Z.B eine Wiedereinführung der abgeschaffenen Auflösungsabgabe 🔽 www.awblog.at/Soziales/Unt...
awblog.at
Unternehmensinsolvenzen lassen Gesundheitsausgaben steigen
Wenn bei Schließungen von Unternehmen viele Menschen ihre Arbeit verlieren, dann hat das nicht nur arbeitsmarktpolitische Folgen. Eine Studie der Uni Linz im Auftrag der AK OÖ zeigt, dass Massenbeendi...
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/07/2026
nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei den im Betrieb verbleibenden Kolleg:innen - vor allem durch eine Zunahme von Zukunftsängsten und Stress. Alleine die Mehrausgaben für stationäre Behandlungen steigen um +40%, die Inanspruchnahme von Psychomarmaka um +64%.
100
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/07/2026
@staflinger.bsky.social und ich haben die Ergebnisse & mehr für den @aundw.bsky.social aufgeschrieben: Gesundheit ist nicht nur vom individuellen Verhalten, sondern massiv von sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen abhängig. Massenkündigungen verschlechtern die Gesundheit
100
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 06/07/2026
Massenkündigungen belasten das Gesundheitssystem. Eine JKU-Studie im Auftrag der @akoberoesterreich.bsky.social zeigt, dass sich die öffentlichen Ausgaben pro betroffener Person und Jahr um 391 € (!) erhöhen. Betriebe verursachen so massive Kosten für die Allgemeinheit.
Effekte von Massenkündigungen auf das öffentliche Gesundheitssystem: 
Mehr-Ausgaben pro Kopf insgesamt: +391€
Mehr-Ausgaben für Medikamente: +17%
Mehr-Ausgaben für stationäre Krankenhausbehandlungen: +40%
Mehr-Inanspruchnahme von ärztlichen Leistungen im niedergelassenen Bereich: +8%
Mehr-Inanspruchnahme von Psychopharmaka: +64%
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Reposted by Thomas Pilgerstorfer
Dennis Tamesberger @tamesberger.bsky.social · 06/07/2026
Neue Empirie zu den Folgen von Massenentlassungen im #Gesundheitsystem von @thomaspilgerstrfer.bsky.social und Heidemarie Staflinger @akoberoesterreich.bsky.social auf @aundw.bsky.social Firmenschließung führen zu mehr öff. Gesundheitsausgaben von 400 € pro Person pro Jahr. 👇
awblog.at
Unternehmensinsolvenzen lassen Gesundheitsausgaben steigen
Wenn bei Schließungen von Unternehmen viele Menschen ihre Arbeit verlieren, dann hat das nicht nur arbeitsmarktpolitische Folgen. Eine Studie der Uni Linz im Auftrag der AK OÖ zeigt, dass Massenbeendi...
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Reposted by Thomas Pilgerstorfer
Bernhard Weidinger @bweidin.bsky.social · 05/07/2026
Diese Geschichte könnte für FPÖ und Identitäre (IB) gröbere Implikationen haben, sollten die Verbindungen dorthin sich bestätigen. Für die IB, weil sie die zwei wichtigsten Behauptungen blamierte, warum sie angeblich nicht extremistisch sei: man sei 1. gewaltfrei und 2. nicht neonazistisch. 1/5 🧵
710140
Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
www.profil.at/meinung/arbe...
profil.at
Arbeiten bis 67: Hallo, hier spricht das demografische Problem
Pensionsmathematik ist eine exakte Wissenschaft und arbeiten bis 67 deshalb unausweichlich. Sorry.
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
Pensionspolitik ist (wie alles andere auch) Verteilungspolitik. Es ist eben KEINE pensionsmathematische Entscheidung, wie lange wir arbeiten. Man könnte sich auch dafür entscheiden, den Wohlstand anders zu verteilen und manche mehr beitragen zu lassen - damit es sich trotz Demografie ausgeht. 7/7
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
Betriebe die zu wenige ältere AN einstellen zahlen einen Malus den Betriebe bekommen, die die Quote übererfüllen. Warum soll das Demografie-Risiko ausschließlich auf AN ausgelagert werden? Hier müssen auch Betriebe in die Pflicht genommen werden. 6/7
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
In OÖ haben 40% der Betriebe (Kleinbetriebe ausgenommen) keine Person über 60 Jahren eingestellt. Altersdiskriminierung ist ein Problem. Bevor man über ein höheres Antrittsalter debattiert, könnte man versuchen Ältere in Beschäftigung zu bringen. zB mit einem Bonus-Malus-System. 5/7
Screenshots von 2 Schlagzeilen.
"Jobsuche mit über 50: Nur drei Rückmeldungen auf 150 Bewerbungen"
"Arbeitslos mit 54 - Wienerin verzweifelt an Jobsuche"
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
Ist Demografie deshalb wurscht? Nein. Aber positive Entwicklungen am Arbeitsmarkt dämpfen den demografischen Effekt. Mehr Menschen mit guten Einkommen am Arbeitsmarkt = mehr Einnahmen im Pensionssystem. Darum braucht es auch mehr Maßnahmen am Arbeitsmarkt. 4/7
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
Warum ist das so? Weil immer mehr Menschen erwerbstätig sind. 1980 waren rund 80% im Alter zwischen 15 und 64 Jahren. 2024 sind es nur mehr 77%. Schlecht für die Pensionsfinanzierung. ABER: 1980 waren 70% erwerbstätig, im Jahr 2024 schon 80%. Gut für die Pensionsfinanzierung. 3/7
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
Während sich die demografische Abhängigkeitsquote (das Verhältnis zwischen jung und alt, graue Linie) "verschlechtert", ist die Pensionsbelastungsquote (rote Linie) in den letzten 20 Jahren sogar gesunken. Dieses Quote misst das Verhältnis zwischen Versicherten (=Erwerbstätige) und Pensionen. 2/7
Auf 1.000 15- bis 64-Jährige entfielen im Jahr 2000 220 über 64-Jährige, im Jahr 2024 296 über64-Jährige. 
Auf 1.000 Pensionsversicherte entfielen im Jahr 2000 619 Pensionen, im Jahr 2024 581 Pensionen. Die Pensionsbelastungsquote ist gesunken.
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 01/07/2026
Nur stimmt das so absolut nicht. Sorry. Bei der Pensionsfinanzierung geht es nicht (nur) um die Demografie, sondern um den Arbeitsmarkt. Nicht das Verhältnis zwischen jung und alt ist ausschlaggebend, sondern jenes zwischen Erwerbstätigen und Leistungsbezieher:innen 1/7
Scrennshot der Headline eines Profilartikels. Schlagzeile: "Arbeiten bis 67: Hallo, hier spricht das demografische Problem. Pensionsmathematik ist eine exakte Wissenschaft und arbeiten bis 67 deshalb unausweichlich. Sorry."
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 21/04/2026
Wie soll der Strombedarf für das Google-Rechenzentrum in OÖ, das so viel verbraucht, wie 676.000 (!) Haushalte im Jahr, gedeckt werden? Der ÖVP-Wirtschaftslandesrat empfiehlt - kein Scherz - Energie sparen. Bitte also ab heute wirklich immer das Licht abdrehen, wenn ihr nicht im Raum seid. ☝️
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 15/04/2026
IHS-Bericht zu ruinösen Gesundheitsausgaben: irihs.ihs.ac.at/id/eprint/69...
irihs.ihs.ac.at
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 15/04/2026
Fast 25% der gesamten Gesundheitsausgaben werden in Österreich privat gezahlt. Das ist auch im int. Vergleich ein sehr hoher Wert. Die Zahl der Haushalte, die durch hohe private Gesundheitsausgaben verarmt sind hat sich von 2004/05 bis 2019/20 verdoppelt. Absurd, mehr private Ausgaben zu fordern.
Screenshot Zeitungsbericht VOL.AT vom 14.04.2026
"Badelt für Privatbeitrag bei Pensionen und Gesundheit".
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 07/04/2026
Gesundheitsjournalist Martin Rümmele stellt am Donnerstag sein Buch "Krank gespart. Wie Konzerne, Berater und Politik unser Gesundheitswesen ausbluten lassen" in der @akoberoesterreich.bsky.social vor. Im Anschluss darf ich ihm noch ein paar Fragen stellen. ⬇️ ooe.arbeiterkammer.at/service/vera...
ooe.arbeiterkammer.at
Gehört.Gelesen - Martin Rümmele
Krank gespart
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Thomas Pilgerstorfer @thomaspilgerstrfer.bsky.social · 13/03/2026
Parteibuch
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