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Thomas Hörren

@thoerren.bsky.social
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(he/him) Insektenforscher und Autor | Vorsitzender vom Entomologischen Verein Krefeld | Podcast-Host: Stimmen der Biodiversität | Biodiversität und ihr Verlust

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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 18/09/2026
Neuntöter spießen ihre Beute an Stacheldraht und Dornen von Gehölzen auf. Das führt zu solchen Funden. Der Mistkäfer lebte noch und zappelte ohne Bodenkontakt umher. Man kann in geeigneten Lebensräumen verschiedene größere Insekten bis hin zu kleinen Säugetieren als vorbereitetes Vogelfutter finden.
Ein Mistkäfer aufgespießt an einem Stacheldraht
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 18/09/2026
Einflüsse messen. Dachten wir bei unserer Studie an Biberdämmen in der Eifel als Arbeitshypothese zunächst, dass die Fließgewässerarten unter den Invertebraten verschwinden, waren wir überrascht, dass sie erhalten bleiben und Vielfalt hinzukommt: link.springer.com/article/10.1...
link.springer.com
The macroinvertebrate fauna of maintained and abandoned beaver dams - Hydrobiologia
Beavers and their dams, once common in small streams throughout Eurasia and North America, are returning to their original range. Beaver dams are special habitats in the aquatic-terrestrial interface,...
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 18/09/2026
wir die größten Bestände der Bachmuschel bereits durch menschengemachte Stressoren verloren haben. Winzige Restvorkommen sind kaum anpassungsfähig gegen plötzliche Veränderung. Es gibt aber nebst all dem positive Dinge, die hervorzuheben sind. So konnten wir entgegen unserer Erwartungen positive…
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 18/09/2026
Unter dem Biber leiden nur wenige Arten, die meisten profitieren von seiner Anwesenheit. Die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel gehört zu den Arten mit hohen Einbußen nach seiner Rückkehr. Diese Population ist zum Glück noch da, in den wenigen fließenden Bereichen. Das ist ein Problem, weil…
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 10/09/2026
Ich bin heute live beim WDR ab 16.15 Uhr und es geht um biologische Vielfalt Warum können wir mittlerweile Gottesanbeterinnen, Asiatische Hornissen oder aber die Nosferatu-Spinne bei uns entdecken? Was bedeutet das für die Biodiversität und müssen wir uns sorgen? Schaltet gerne ein!
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 10/09/2026
Die Veranstaltung ist offen für alle Studierenden, einfach unter der genannten Mailadresse anmelden und alle Infos erhalten. Ich freue mich!
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 10/09/2026
Gemeinsam mit dem @leeselab.bsky.social darf ich in 14 Tagen noch mal das zweitägige Seminar anbieten, das im letzten Jahr allen schon viel Freude bereitet hat: klassische und moderne Einblicke in die Biodiversitätsforschung draußen in einem Naturschutzgebiet und im Entomologischen Verein Krefeld ⬇️
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Reposted by Thomas Hörren
Agrar Fakultät Uni Göttingen @agrarunigoe.bsky.social · 10/08/2026
🌱 Neue Stellungnahme zum Integrierten Pflanzenschutz: Der Wissenschaftliche Beirat des NAP sieht weiter eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Praxis. Mit beteiligt: Prof. Dr. Anne-Katrin Mahlein und Prof. Dr. Teja Tscharntke aus Göttingen. 🔗 www.nap-pflanzenschutz.de/fileadmin/SI...
nap-pflanzenschutz.de
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 30/08/2026
Das Landesumweltamt (LANUK) in NRW hat eine Ausschreibung zu einer Stelle veröffentlicht Falls jemand in dem Bereich etwas sucht… www.umwelt.nrw.de/system/files...
umwelt.nrw.de
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 28/08/2026
Auf jeden Fall ausreichend für die Gefährdungsbeurteilung. Eine Dimension der wirklichen Häufigkeit ist natürlich fast immer unbekannt, bei so kleinen Organismen. Sie kommt auf jeden Fall nicht überall vor und hat höhere Ansprüche an die Umgebungsbedingungen.
010
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 26/08/2026
Ich habe ziemlich viele Liter Bodenprobe durchgesehen, bis ich meine erste Glatte Mulmnadel (Platyla polita) gefunden habe. Eine kleine und seltene Landschnecke. In Deutschland ist sie gefährdet.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 26/08/2026
Eine junge Brennnessel bei Nacht mit UV-Lichtlampe
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 24/08/2026
Freue mich gerade sehr, denn heute ist die 2. Auflage unseres Bildbandes angekommen. Unser Herzensprojekt ist zum Bestseller geworden und es gibt immer wieder tolle Rückmeldungen aus der Leserschaft. Der Perspektivwechsel hin zur Betrachtung von heimischen Insekten auf Augenhöhe hat funktioniert!
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 23/08/2026
Die Gepunktete Hornfliege (Trypetoptera punctulata) gehört zu den besonders prächtigen Fliegenarten trockenwarmer Gehölzbestände. Mit ihren etwa 6 mm Körperlänge sucht sie nach Schnecken, die ihr Nachwuchs bei lebendigem Leibe verspeisen darf. Die Art kann noch den ganzen Sommer über entdeckt werden
Makrofoto der genannten Fliege auf einem Blatt
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Die ausgewachsenen Insekten leben nur wenige Stunden. Sie nehmen keine Nahrung mehr auf, leben nur um zu lieben und für Nachkommenschaft zu sorgen. Licht stört die Tiere, weil sie ohne eine erfolgreiche Eiablage an Ort und Stelle sterben. Hier auf einem Gehweg.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Erst in einem Slow-Mo-Video erkennt man, wie sich die Tiere immer wieder neu entlang ihrer rückseitigen Körperachse zum Licht ausrichten. Das tun alle vom Licht irritierten Insekten, die sich normalerweise an Himmelskörpern orientieren.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Schwärmende Eintagsfliegen an der Donau in Budapest. Ephoron virgo, bei uns etwas wenig liebevoll „Uferaas“ genannt, ist dort die Danube fly, also Donau-Fliege. Wenn sie schwärmt, prägt sie das nächtliche Stadtbild. Nach wenigen Stunden ist das Spektakel vorbei.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Die Angst vor dem Juchtenkäfer in Botanischen Gärten ist übrigens verbreitet. Bei ehrenamtlichen Untersuchungen im Ruhrgebiet im Jahr 2021 gab es die Frage „Was würden Sie denn machen, wenn die Art in unserer Allee auftaucht?“
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Ich selbst bin bislang 3x von direkten Manipulationsversuchen betroffen gewesen. In einem Fall ging es um ein mögliches Vorkommen des Juchtenkäfers in einem Botanischen Garten in einer Großstadt. Eine uralte Blutbuche mit Hinweisen auf ein Vorkommen wurde wenige Zeit später „prophylaktisch“ gefällt
1133
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Sehr verbreitet ist jedoch alles zu ignorieren, das nicht festgelegter Bestandteil der Prüfung ist. Und nicht nach Daten von Dritten zu recherchieren.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Daraus ist ein juristisch relevanter Fall geworden, weil die betroffenen Bäume als Lebensgrundlage sogar entfernt worden sind. Es gab in dem Fall also eine gezielte Kommunikation zwischen Planer und Flächeneigentümer - quasi unter der Hand.
1141
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
In der Praxis läuft das meiner Erfahrung nach so, dass insgesamt bei rechtsverbindlich relevanten Arten einfach etwas schlampiger gearbeitet wird. Was eben trotz Prüfung nicht entdeckt wurde, macht in der Regel auch keine Probleme. Das komplette Ignorieren habe ich bisher erst einmal mitbekommen.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Für einige Menschen ist ein „reibungsloses“ Gutachten mit der Hoffnung verknüpft, dass es auch künftig noch mal Aufträge gibt. Nach dem Motto: man muss eben schauen, wo man bleibt.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 22/08/2026
Ein (kleines) Problem, das den Zielen zum Erhalt von biologischer Vielfalt entgegenwirkt, sind „Gefälligkeitsgutachten“ von Planungsbüros. Reibungslose Projekte und das Vermeiden von Konflikten sind manchen Menschen leider wichtiger als Wahrhaftigkeit. In der Branche kennen das Problem alle.
1185
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 21/08/2026
Lieber Flächen naturnaher pflegen. Historische unbefestigte Wege existierten überall mal, dahin kann man stellenweise zurück. Extensive Beweidung mit großen pflanzenfressenden Säugetieren, v. A. Rindern, wäre das Optimum. Aber Kosmetik on top, die woanders einen negativen Einfluss hat, bringt nichts
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 21/08/2026
Heute schon wieder mitbekommen, dass eine Kommune viel Geld dafür ausgegeben hat, dass Sande für Wildbienen-Sandarien importiert worden sind. Mit dem Ziel, was für die Artenvielfalt zu tun. Fördert besser das Ausmagern und die Freilegung von lokal bodenständigen Substraten, anstatt diesen Murks.
1277
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 21/08/2026
Der DLF plant zum Jahresende eine Programmreform, u.A. sind „Forschung aktuell“ und „Umwelt und Verbaucher“ betroffen. Themen sollen dann im Gespräch erörtert werden. Es würden gut recherchierte, akkurate und verständlich aufbereitete Hintergrundinfos wegfallen www.openpetition.de/petition/onl...
openpetition.de
Die Programm-Reform des Deutschlandfunk (DLF) stoppen! - Online-Petition
Sehr geehrter Herr Raue, kürzlich haben Sie bekanntgegeben, dass das Programmschema des Deutschlandfunks zum 30.11.2026 grundlegend reformiert werden soll. Die bisher bekannt gewordenen Eckpunkte der ...
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 18/08/2026
Die niedrigen Wasserstände legen auch fossile Knochen von der biologischen Vielfalt vergangener Zeiten offen; nicht selten der letzten Jahrtausende bis Jahrmillionen. Hier ein Fesselbein (ein Fußknochen) eines vermutlich eiszeitliches Pferdes (Equus sp.).
0727
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
Eine erste Studie ist gerade eingereicht und wird derzeit begutachtet. Der Preprint dazu hier: www.biorxiv.org/content/10.6...
biorxiv.org
Charting the Insect Biodiversity of Crete: Insights from a Pilot Metabarcoding Survey
Among eukaryotes, insects are by far the most diverse organisms on Earth, yet their global decline threatens ecosystem stability. Understanding local and regional biodiversity patterns is critical for...
040
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
In diesem Jahr geht auch unsere Insektenforschung auf Kreta in die nächste Runde. Feuer und der Verlust der traditionellen Ziegenbeweidung, in der viele junge Menschen keine Perspektive sehen, verändert die Landschaft vielerorts. Die Biodiversität ist mäßig gut untersucht.
180
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
An einer Stelle tritt sogar ein natürliches Imitat hervor, bedauerlicherweise etwas zu aufstrebend für das Original.
190
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
Dieser Kunstrasen ist sehr schlecht gepflegt worden.
380
Reposted by Thomas Hörren
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
Ich verdanke Google als Forschender in der Vergangenheit so viel. Es war wirklich toll, in Recherchestrudeln zu versinken und neben den Fachartikeln auch auf den Hinterletzten Websites Informationen zu genau dem zu finden, was mich interessiert. Es gab sogar eine Anzahl der Suchtreffer zum Thema 🥲
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
Ich verdanke Google als Forschender in der Vergangenheit so viel. Es war wirklich toll, in Recherchestrudeln zu versinken und neben den Fachartikeln auch auf den Hinterletzten Websites Informationen zu genau dem zu finden, was mich interessiert. Es gab sogar eine Anzahl der Suchtreffer zum Thema 🥲
082
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
Nie strategisch kommunizieren, immer wahrhaftig. Das ist kein Dilemma, sondern ein Thema mit relevanten Einzelaspekten. Wer ein Dilemma und ein „entweder oder“ daraus macht, handelt nicht korrekt. Ich schreibe bewusst „auch“.
000
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 17/08/2026
Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich nehme es schon so war, dass die vielen tollen Projekte und die Öffentlichkeitsarbeit zu wilden Weiden für sich sprechen und zunehmend Leute in Landwirtschaft, Naturschutz und Forschung erreichen.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 16/08/2026
Durch Landschaftsplanung lässt sich nur ein Teil mindern.
000
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 16/08/2026
Nein, es brennt nicht wegen des Klimas. Es brennt häufiger und besser aufgrund des Klimas. Jeder Stressor muss geklärt werden. Wer Fingerpointing auf die relevantesten Aspekte nicht sehen möchte, wird nicht alle Stressoren verstehen. Es braucht Strategien, damit Entzündung unwahrscheinlicher wird./
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 16/08/2026
Zur Veröffentlichung: zenodo.org/records/2130...
zenodo.org
Synthetic Species in Practice: Documenting a Second AI-Generated Mantodea Observation
A second instance of artificial intelligence-generated Mantodea imagery submitted to iNaturalist.org is documented and analyzed. Unlike an earlier example characterized by overt anatomical impossibili...
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 16/08/2026
Künstliche Dummheit macht es Meldeplattformen zu Biodiversität zunehmend schwierig. Diese Gottesanbeterin wurde auf iNaturalist hochgeladen - sie existiert jedoch nicht. Es gibt bereits mehrere Fälle von „digitalen Wolpertingern“. Noch sind es Einzelfälle, künftig wird Datenmüll ein echtes Problem.
KI-generiertes Bild einer Gottesanbeterin
1216
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 15/08/2026
Die Dürre ist auch in Emmerich am Rhein gut sichtbar. Besonders tiefliegende Bereiche, die gerade frei werden, beherbergen Schichten von invasiven Körbchenmuscheln von mehreren Dezimetern Stärke. Sie bilden in gewissen Teilen des Rheins das Substrat.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 15/08/2026
Die Trockenheit und Hitze begünstigen mitteleuropäische Feuer. Viel wichtiger ist jedoch auch die Frage danach, wann wir damit beginnen, die Brandursachen vernünftig aufzuarbeiten und zu verfolgen. Brandstiftungen und Unachtsamkeiten müssen Konsequenzen nach sich ziehen. Die Kommunikation dazu fehlt
261
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 15/08/2026
Ein großes Problem bei uns: das Bundesnaturschutzgesetz ist ein politischer Kompromiss aus dem vergangenen Jahrhundert. Neue Vorhaben werden dort eingeordnet, Anpassungen sind rar. Der Erhalt von geschützten Arten oder Gebieten hat keine oberste Priorität sondern ist konkret untergeordnet.
02310
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 15/08/2026
Eines meiner heutigen Highlights auf dem Antikmarkt. Diese Kanne bei Besuch auf dem Tisch stehen haben.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 15/08/2026
Auch beim Bundesumweltministerium (BMUKN) aktuell Funkstille bezogen auf die derzeitige Situation von Dürre und Hitze. Am 15.07. die Meldung zur Onlineschaltung vom Niedrigwasserinformationssystem (NIWIS), am 29.06. „Moore, Auen und Feuchtwiesen als Alleskönner bei Hitze und Trockenheit".
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 14/08/2026
Hörenswertes Gespräch und besonders wichtig, weil im Hotel Matze in der letzten Zeit wiederholt Menschen eine Bühne bekommen haben, die ein ganz eigenes Verständnis von Wissenschaft haben. open.spotify.com/episode/0gVw...
open.spotify.com
Biodiversitätsforscherin Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese – Warum wird die Welt gerade leiser?
Hotel Matze · Episode
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 14/08/2026
Das müsste ich noch mal nachsehen. An Regenwasser liegt es nicht, das kann bei uns nicht in eine Probe laufen. Es ist auch nicht trockengefallen. Ich denke, man müsste das Volumen um ein vielfaches erhöhen. Wir können uns auch gerne mal austauschen - vielleicht gibt es ja auch gemeinsame Ansätze!
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 14/08/2026
Wir hatten bei 14-tägiger Anwendung aufgrund der z.T. biomassereicheren Proben Zersetzungserscheinungen und sind bei den Laborwerten zur DNA-Qualität deutlich unterhalb von den Ethanol-Proben gelandet.
110
Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 14/08/2026
Wir haben mal eine ganze Reihe von Tests mit PPG gemacht und sind leidef nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen für den Malaisefallenbetrieb gekommen. Bei Bodenfallen im Rahmen von Laufkäferuntersuchungen findet es zum Teil Einsatz.
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Thomas Hörren @thoerren.bsky.social · 14/08/2026
Ja, genau. Ethanol reinst mit 1%MEK. Um die DNA-Qualität beizubehalten, müssen wir z.T. früher leeren. In vielen Lebensraumtypen ist die Verdünnung sonst zu stark.
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