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Caro Zieringer

@theoreticallycaro.bsky.social
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feminist political theorist @Uni Würzburg. Dr. phil. thinking about the politics of care and caring politics. likes books, bikes, ballett, dogs. Still wearing a mask. she/her. Opinions my own

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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 24/09/2026
Ich darf auf der Tagung der #OeGGF2026 über meine Forschung zu (politischer) Sorge sprechen. Ich stelle mein Konzept "Misfitting Vulnerability" vor. Es fasst die Probleme, auch Gewalt, die sorgebedürftige Körper erleben, wenn sie in vorherrschende Care-Strukturen nicht "passen".
Foto von einem Laptop, im Hintergrund ein Treppenhaus und eine Tagungsrezeption. Auf dem Laptop ist eine Power Point Folie zu sehen, darauf steht: "Misfitting Vulnerability. Taking a closer Look at crip critiques of care. Dr phil Carolin Zieringer. JMU Würzburg. Zierinca@uni-bremen.de"
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 21/08/2026
In eigener Sache: Der süßeste Hund der Welt sucht eine kleine Wohnung in Würzburg ab September/Oktober. Und wenn ich Glück habe, darf ich auch mit einziehen. Wer jemanden kennt, der*die jemanden kennt... ihr wisst schon.
Foto von einem schwarz-weißen flauschigen Hund mit aufgestellten Ohren und offenem Mund - es sieht aus, als würde er lächeln.Polaroid Foto, das einen schwarz-weißen flauschigen Hund neben einer Frau mit langen dunklen Haaren und einem gemusterten Kleid zeigt.
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 04/08/2026
Sorge/Care ist derzeit in aller Munde. Warum Sorge politisch ist und wie sie in der Geschlechterforschung immer auch als Sorgepolitik gefasst wurde/wird, haben Rosine Kelz und ich für das "Living Handbook Politik und Geschlecht" hier aufgeschrieben t1p.de/f0v4b
Abstract des Artikels. Da  steht: 

Sorgepolitik als Körperpolitik denken
Carolin Zieringer, Rosine Kelz

Zusammenfassung
Der Beitrag bietet einen Überblick über feministische Debaen zu Sorge in Bezug auf verletzbare Körper. Beleuchtet wird Sorge sowohl als Paradigma feministischer Ethik als auch als abgewertete und ausgebeutete feminisierte und rassifizierte Arbeit im Kapitalismus. Ne-
ben Kritiken der vergeschlechtlichten gesellschalichen Organisation von Sorge blickt der Beitrag auf Debaen um feministische Sorgepolitiken und deren Herausforderungen aus intersektionaler Perspektive.

Schlüsselbegriffe
Sorge-Ethik, Feministische Sorgepolitik, Körper, Verletzbarkeit, Demokratie
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 04/08/2026
Triff mich, wie ich 5 Tage vor Manuskriptabgabe fiebrig 3000 Anführungszeichen händisch prüfe, damit eine Maschine im Verlag vernünftige Fahnen erstellen kann...
Screenshot eines Word-Dokuments. Es steht dort "Für die, die sich sorgen. »And then the women ran, and the world ran with them«
Messenger in Euripides: The Bacchae" Das A von And ist gelb markiert, einige Wörter sind wegen der Rechtschreibkorrektur von einer roten Linie unterringelt.
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 06/07/2026
Die geplanten Reformen sind Ergebnis einer sorgefeindlichen Organisation von Gesellschaft. Sie treffen diejenigen besonders hart, die ohnehin schon prekär, verachtet und alleine sind. Aus gegebenem Anlass teile ich einen Ausschnitt aus dem Buch, das ich gerade fertig schreibe.
„Global Care Chains“ ermöglichen demnach Gesellschaften, in denen der Anspruch gestellt werden kann, dass alle Staatsbürger*innen in Vollzeit in nicht-sorgenden Berufen arbeitstätig werden, weil die Reproduktionsarbeit ausgelagert wird an Nicht-Bürger*innen, illegalisierte Migrant*innen und Bürger*innen zweiter Klasse mit prekärem Aufenthaltsstatus. Darin vollzieht sich einerseits erneut die Verkopp-lung der Bürger*innenschaft mit gesellschaftlich anerkannten Formen der Leis-tungsfähigkeit, die ich noch in Kapitel 7 weiter problematisieren werde. Eine solche neo-liberale Vorstellung von Bürger*innenschaft schließt vermeintlich „unprodukti-ve“ Sorgearbeiter*innen, aber auch Menschen, die in hohem Maße von Sorge und Pflege abhängig sind, von vornherein aus und untergräbt die Residuen wohlfahrts-/sozial-staatlicher Politiken mit einer Ideologie von Gleichheit, die sich in gleicher Eigenverantwortung erschöpft. Das hat für neo-liberale Regime zwei bequeme Vor-teile: Die über Sorgearbeit vermittelten sexistischen, rassistischen, armenfeindli-chen und nicht zuletzt ableistischen Ausschlüsse können mit vermeintlicher „Un-produktivität“, Faulheit oder „Schmarotzertum“ begründet werden und die dem Ka-pitalismus inhärente Sorgefeindlichkeit kann als „business opportunity“ für die Kommodifizierung noch der kleinsten Sorgetätigkeit rekonfiguriert werden. Die kontinuierliche Eskalation von kostspieligen Self-Care-Praktiken , die helfen sol-len, die Produktivität der Bürger*innen zu erhalten, lässt sich als absurde Zuspit-zung dieser Verhältnisse verstehen (Antonijevic und Kohpeiß 2018; Lorey 2018, 433).
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 26/01/2026
Meine Diss "Für Widerspruch sorgen. Eine feministische Theorie des radikaldemokratischen Widersprechens" war drei Jahre lang mein Herzensprojekt. Nun kam die Promotionsurkunde. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf zwei Buchstaben mal so stolz sein würde: Dr. Die Erste meiner Familie.
Ausschnitt der Promotionsurkunde. Der Fokus liegt auf dem Text "Doktorin der Philosophie"
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 23/02/2025
Es wird hässlicher da draußen. Dagegen zu halten verlangt Kraft und Wut und Zorn. Und Fürsorge füreinander, radikale Schönheit gegen den Hass, sonst wird es nicht auszuhalten sein.
Rosa Schrift auf weißer Backsteinwand. Ein Zitat von Saidiya Hartmann " Beauty is not a Luxury, rather it is a way of creating possibility in the space of enclosure, a radical art of subsistence, an embrace of our terribleness, a transfiguration of the given."
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 18/06/2024
Was gibt es von den feminist. Bündniskonferenzen zu lernen? Wie gelingen polit. Bündnisse in prekären Zeiten? Mehr dazu auf der Konferenz "Living Archives" - Geschichte+Gegenwart intersektional-feministischer Bewegungen 27/28. Juni in #Bremen, Haus der Wissenschaft&online Info unter t1p.de/du388
Ein verzweigtes lilafarbenes Netz auf orangefarbenem Hintergrund. In schwarzer Schrift steht darüber Living Archives 27-28.06.2024 Bremen
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 08/06/2024
Das Programm von "Living Archives - Geschichte&Gegenwart intersektional-feministischer Bewegungen in Theorie&Praxis" ist online! contradictionstudies.uni-bremen.de/events/konfe... 27-28. Juni 2024 | Bremen Haus der Wissenschaft und online (Link im Programm)
Ein verzweigtes lilafarbenes Netz auf orangefarbenem Hintergrund. In schwarzer Schrift steht darüber Living Archives 27-28.06.2024 Bremen.
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Caro Zieringer @theoreticallycaro.bsky.social · 20/02/2024
Ich freue mich riesig auf unsere Konferenz "Living Archives - Past and Present of Intersectional Feminist Movements in Theory&Practice" (27/28. Juni, Bremen). Mit Keynotes von Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Serpil Unvar @biferhatunvar.bsky.social Infos+CfP (DT/ENG) gibt's hier t1p.de/cllrk
Das Logo der Sektion Politik und Geschlecht: Links zwei eckige Klammern in rot und lila mit einer Lücke dazwischen. Rechts der Schriftzug "Sektion Politik und Geschlecht in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft"
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