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Gute Bücher und Impressum auf www.suhrkamp.de

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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 13h
Jubel, Bewunderung und Dankbarkeit: Das Literarische Quartett ist begeistert von Caroline Blackwoods Roman »Das Schicksal von Mary Rose«, gerade in der Übersetzung von Claudia Voit erschienen, und freut sich über die Entdeckung dieser »großartigen Erzählerin«. Kennt Ihr die Autorin schon?
082
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 02/10/2026
Das Gedicht der Woche: »Herbstbild« von Friedrich Hebbel, aus dem Insel-Bücherei-Band »Die schönsten Herbstgedichte« (insel.vg/Herbstgedich...), ausgewählt von Matthias Reiner und mit Illustrationen von Philippe Robert.
"Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. 

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt."
192
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 28/09/2026
Zum zweiten Mal in diesem Monat – unsere Neuerscheinungen sind da! Alle Bücher im Überblick findet Ihr hier: shrk.vg/Neuerscheinu... @tobiasbecker.bsky.social
Die Neuerscheinungen aus dem Suhrkamp Verlag aufgereiht vor weißem Hintergrund.Die Jubiläumsausgaben der Bibliothek Suhrkamp auf der passenden Tasche zur Buchreihe.
1162
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 25/09/2026
Buchpremiere: @isabellamweber.bsky.social präsentiert »Antifaschistische Wirtschaftspolitik« am 5. Oktober in Berlin. Anschließend diskutiert sie mit @inesschwerdtner.bsky.social, Tim Klüssendorf und @andreasaudretsch.de. Den Abend könnt Ihr im Livestream verfolgen: www.suhrkamp.de/buchpremiere...
23917
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 25/09/2026
Das Gedicht der Woche: »Eine Religion ist das Rauchen« von Ann Cotten, aus dem Band »Poller«: shrk.vg/Poller-B
»Eine Religion ist das Rauchen

Aber noch mehr Religion ist das Drehen. 
Es schleicht sich in die Lücken in deinem Leben. 

Wo sich was bewegt, sind Tabakkrümel. 
Es zieht Feuer aus den Taschen von Vorbeiziehenden, 

es saugt den Sinn in deinen Mund
und pustet ihn wieder aus«
1225
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 18/09/2026
Das Gedicht der Woche: »Du bist wie der Morgen« von Hafis, aus dem Band »Liebesgedichte« (insel.vg/HafisLiebesg...), übersetzt von Cyrus Ataby.
"Du bist wie der Morgen

Du bist wie der Morgen und ich die Kerze,
die bis zur Dämmerung brennt.
Gewähre mir dein Lächeln, sieh,
wie ich dir unverweilt mein Leben weihe!
So wie mein Herz in Leidenschaft
sich deinen ungestümen Locken preisgibt,
so werden, sterbe ich, als Sehnsuchtszeichen
auf meinem Grabe Veilchen blühen!
Auf die Schwelle der Vereinigung
habe ich meine Augen geheftet,
damit du einen Blick mir schenkst,
der du dich abgewandt von mir!
Wie dank ich euch, ihr Gäste meiner Trauer
(Gott mög es euch vergelten),
da ihr, wenn ich vereinsamt bin,
doch nicht von meiner Seite weicht!
Ich dien der Iris eines Auges, die
aus ihrem schwarzen Herzen tausend Tropfen
der Tröstung spendet,
wenn ich meinen Gram erzähle.
Ach, jedem Blick erscheint die Liebste anders,
doch keiner sieht das Augenspiel,
das ich errate.
Wenn die Geliebte wie ein leichter Wind
an Hafis’ Grab vorübergeht,
will ich in jenem engen Sarg
verzückt mein Sterbehemd zerreißen!"
071
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 15/09/2026
Was bedeutet Konservatismus heute? Und wie kann Konservatismus heute handlungsfähig bleiben, ohne nostalgische Scheinvergangenheiten zu beschwören? @rogerdeweck.bsky.social beantwortet Fragen zu seinem neuen Buch »Glanz und Elend der Konservativen«: shrk.vg/Konservatism...
Ein Foto von Roger de Weck mit der Überschrift "Konservatismus kurz erklärt"
171
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 11/09/2026
Das Gedicht der Woche: »Berlin – Minsk« von Valzhyna Mort, aus dem Band »Tränenfabrik« (shrk.vg/Traenenfabri...), übersetzt von Katharina Narbutovic.
"BERLIN – MINSK

wir fahren durch warschau.
sommer. abend.
das herz verwandelte sich
in wind
und weht.

zehn minuten auf dem bahnhof.
abend. sommer.
das herz dreht sich
wie ein planet
in meinem innern.

und kein kloß in der kehle,
so daß man kein wort herausbringt.
das ist so eigenartig,
das ist so geradezu,
das herz dringt durch den mund
und spannt die sehkraft an."
0102
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 08/09/2026
Dana Vowinckel steht mit ihrem neuen Roman »Anton und Alma« auf der Shortlist für den Deutschen @buchpreis.bsky.social 2026 – wir gratulieren unserer Autorin! Mehr Infos zum Buch und zur Shortlist gibt es hier: shrk.vg/ShortlistDeu...
Eine Hand hält ein Exemplar von »Anton und Alma« hoch, darüber der Button »Shortlist Deutscher Buchpreis 2026«
0232
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 04/09/2026
Unser Gedicht der Woche: von Paul Celan, aus dem Band »Die Gedichte« (shrk.vg/DieGedichteC...), herausgegeben von Barbara Wiedemann.
Ein Gedicht von Paul Celan: 
"Zähle die Mandeln,
zähle, was bitter war und dich wachhielt,
zähl mich dazu: 
 
Ich suchte dein Aug, als du’s aufschlugst und niemand dich ansah,
ich spann jenen heimlichen Faden,
an dem der Tau, den du dachtest,
hinunterglitt zu den Krügen,
die ein Spruch, der zu niemandes Herz fand, behütet.

Dort erst tratest du ganz in den Namen, der dein ist,
schrittest du sicheren Fußes zu dir,
schwangen die Hämmer frei im Glockenstuhl deines Schweigens,
stieß das Erlauschte zu dir,
legte das Tote den Arm auch um dich,
und ihr ginget selbdritt durch den Abend.

Mache mich bitter.
Zähle mich zu den Mandeln"
1184
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 02/09/2026
Wir empfehlen Euch ein Buch, das unserer Meinung nach zu den vergangenen Wochen passt. Unser Buch des Monats im August: »Verkaufte Zukunft« (shrk.vg/VerkaufteZuk...) von Jens Beckert.
Das stw-Cover von dem Buch "Verkaufte Zukunft" auf rot-orangenen Hintergrund.
0173
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 17/08/2026
Unsere Neuerscheinungen im August sind da: shrk.vg/Neuerscheinu... @misik.bsky.social @ohneklippo.bsky.social @carlos-barragan.bsky.social @maxkasy.bsky.social @juliannhofmann.bsky.social @isabelallende.com
Ein Stapel mit Neuerscheinungen aus dem Suhrkamp Verlag vor weißem Hintergrund.
34612
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 14/08/2026
Könnt Ihr bitte bis Montag ein Auge auf unsere Bücher haben? 👀 Schönes Wochenende!
Ein Regal im Suhrkamp Verlag mit Bänden aus dem Wissenschaft Hauptprogramm.
1422912
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 14/08/2026
Das Gedicht der Woche: Ein Auszug aus »Vom Schwimmen in Seen und Flüssen« von Bertolt Brecht, aus dem Band »100 Gedichte« (shrk.vg/100Gedichte-B).
Ein Gedicht von Bertolt Brecht:
»Im bleichen Sommer, wenn die Winde oben
Nur in dem Laub der großen Bäume sausen
Muß man in Flüssen liegen oder deichen
Wie die Gewächse, worin Hechte hausen.
Der Leib wird leicht im Wasser. Wenn der Arm
Leicht aus dem Wasser in den Himmel fällt
Wiegt ihn der kleine Wind vergessen
Weil er ihn wohl für braunes Astwerk hält.

Der Himmel bietet mittags große Stille.
Man macht die Augen zu, wenn Schwalben kommen.
Der Schlamm ist warm. Wenn kühle Blasen quellen
Weiß man: ein Fisch ist jetzt durch uns geschwommen.
Mein Leib, die Schenkel und der stille Arm
Wir liegen still im Wasser, ganz geeint
Nur wenn die kühlen Fische durch uns schwimmen
Fühl ich, daß Sonne überm Tümpel scheint.

Wenn man am Abend von dem langen Liegen
Sehr faul wird, so, daß alle Glieder beißen
Muß man das alles, ohne Rücksicht, klatschend
In blaue Flüsse schmeißen, die sehr reißen.
Am besten ist’s, man hält’s bis Abend aus.
Weil dann der bleiche Haifischhimmel kommt
Bös und gefräßig über Fluß und Sträuchern
Und alle Dinge sind, wie’s ihnen frommt.«
1193
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 11/08/2026
Wir freuen uns! Dana Vowinckel und Svenja Leiber stehen mit ihren Romanen »Anton und Alma« und »Nelka« auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026. #dbp26 @buchpreis.bsky.social
Der Roman »Anton und Alma« von Dana Vowinckel und der Roman »Nelka« von Svenja Leiber werden von zwei Händen ins Bild gehalten, darüber das »Nominiert«-Logo des Deutschen Buchpreises 2026.
4302
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 07/08/2026
Unser Gedicht der Woche von Sarah Kirsch, aus dem Band »Die schönsten Liebesgedichte« (insel.vg/DieSchoenste...), herausgegeben von Sigrid Damm.
Das Gedicht der Woche von Sarah Kirsch: 
"Ich bin sehr sanft nenn
mich Kamille
meine Finger sind zärtlich baun
Kirchen in deiner Hand meine Nägel
Flügelschuppen von Engeln liebkosen ich bin
der Sommer der Herbst selbst der Winter im Frühling
möchte ich bei dir sein du
zeigst mir das Land wir gehn
von See zu See da braucht es
ein langes glückliches Leben
die Fische sind zwei
die Vögel baun Nester wir
stehn auf demselben Blatt"
061
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 05/08/2026
Urlaubsziel gesucht? Thomas Bernhard hätte da einige Einwände. Mehr »Städtebeschimpfungen« gibt es hier: shrk.vg/Staedtebesch...
0147
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 31/07/2026
Das Gedicht der Woche von Ben Lerner, aus dem Band »No Art« (shrk.vg/NoArt-B), übersetzt von Steffen Popp in Zusammenarbeit mit Monika Rinck und mit einem Vorwort von Alexander Kluge.
Das Gedicht der Woche: 
»Ich postuliere Fortschritt, um Verfall zu spüren.
Ich trage meine Unterwäsche über meiner Hose.
Meine hybride Form hat sich zu einem eigenen Genre entwickelt.
Ich verschwende mein frei verfügbares Einkommen an überflüssige soziale Dienste.
Nach dem Zerfall der Feudalgesellschaft entwickelt sich Mondlicht

zum symbolischen Hort des heroischen Einzelnen.
Ich überführe, mit Dosenwein, sinnfreie Kontingenz in historische Notwendigkeit.
Mein Talent für syntaktische Beiordnung trägt mir Achtung ein, Furcht.
Ich schicke meiner Professorin gewundene Zaunolden im Wert von dreißig Dollar,
als ihr einziges Kind erschossen wird. Collageexperimente der Zwischenkriegszeit

zeigen eine wachsende Enttäuschung von der rationalen Welt.
Eine Wespe attackiert mich, nutzt ihren Legebohrer als Stachel.
Ich schlage einen Teenager mit einem Baseballschläger, um bei der Arbeiterklasse
         zu punkten.
Ich fühle mich schmutzig beim Lesen auf der Toilette.«
»I posit the notion of progress so I can experience decline.
I sport my underwear on the outside of my trousers.
My hybrid form has become a genre in its own right.
I squander my disposable income on redundant social services.
After the dissolution of feudal society, moonlight emerges

as the symbolic locus of heroic individualism.
I transform absurd contingency into historical necessity with box wine.
My facility with parataxis makes me respected, feared.
I send my professor thirty dollars’ worth of fusiform compound umbels
after her only child is shot and killed. Interwar experiments with collage

reflect increasing disenchantment with the sensible world.
A wasp attacks me using her ovipositor as a sting.
I strike a teenager with a baseball bat to gain blue-collar credibility.
I feel dirty reading on the toilet.«
020
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 29/07/2026
Du schuldest mir noch einen Thomas Bernhard.
5376
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 25/07/2026
Heute zeigt sich Berlin besonders schön bunt. Und unser Autor Didier Eribon wurde gemeinsam mit Édouard Louis auf dem CSD mit dem Soul of Stonewall Award ausgezeichnet – herzlichen Glückwunsch!
Eine Hand hält das Buch "Betrachtungen zur Schwulenfrage" von Didier Eribon vor ein buntes edition suhrkamp-Regal.
49012
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 24/07/2026
Unser Gedicht der Woche: »Feldeinsamkeit« von Hermann Allmers, aus dem Insel-Bücherei-Band »Prächtige Natur erheitert die Tage« (insel.vg/PraechtigeNa...), herausgegeben von Herbert Schnierle-Lutz.
»Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
und sende lange meinen Blick nach oben,
von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß,
von Himmelsbläue wundersam umwoben.

Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume; –
Mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
und ziehe selig mit durch ewge Räume.«
062
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 20/07/2026
Unsere Neuerscheinungen im Juli sind da! Alle im Überblick findet Ihr hier: shrk.vg/Neuerscheinu... @danielloick.bsky.social @afolkers.bsky.social
Sechs Bücher aus dem Suhrkamp Verlag stehen vor weißem Hintergrund nebeneinander aufgereiht.
092
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 17/07/2026
Das Gedicht der Woche: »An mein Gedicht« von Wisława Szymborska, aus dem Band »Gesammelte Gedichte« (shrk.vg/GesammelteGe...), übersetzt von Karl Dedecius und Renate Schmidgall.
»Im besten Fall
wirst du, mein Gedicht, aufmerksam gelesen,
kommentiert und in Erinnerung behalten.

Im schlechteren Fall
nur durchgelesen.

Die dritte Möglichkeit –
du wirst geschrieben,
aber gleich in den Papierkorb geworfen.

Oder du kannst den vierten Ausweg wählen:
du verschwindest ungeschrieben
und murmelst zufrieden vor dich hin.«
2217
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 14/07/2026
Noch auf der Suche nach der perfekten Lektüre für den Sommer? Wir teilen unsere persönlichen Buchempfehlungen für warme Lesestunden im Urlaub, am See oder zu Hause. Alle Buchtipps im Überblick findet Ihr hier: shrk.vg/Sommerlektue...
Eine Person liegt am Strand und hält ein aufgeschlagenes Buch in den Händen.Theresa hält das Buch »Einmal, zweimal, keinmal in der Hand«. Dahinter sieht man den Berliner Fernsehturm. David hält das Buch »Der Fußballsport im Prozeß der Zivilisation« in der Hand. Er trägt ein Fußballtrikot. Daniela hält das Buch »Ilaria« in der Hand. Dahinter sieht man eine grüne Hecke.
092
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 10/07/2026
Das Gedicht der Woche: »Monolog fürs zweite Date« von Selma Asotić, aus dem Band »Sag Feuer« (shrk.vg/SagFeuer-B), übersetzt von Marie Alpermann und Rebekka Zeinzinger.
Das Gedicht in der deutschen Übersetzung: 
»Meistens starre ich an die Decke und denke mir,
dass ich nicht sterben will. Ich habe einen Kopf.
Mein Kopf züchtet Gedankenkreise.
Auf einem brennenden Dach
hüpft eine Frau. Ferner gibt es dort Stürze
vom sechsten Stock, Windschutzscheibe, Selbstmordattentäter,
Stufenkante, mein Augapfel zerquetscht an der
Windschutzscheibe, Haifische, Schal, Stecknadel, ein Türgriff,
an dem der Schal hängt, Knoten, Schneeglöckchen. Ich habe
                                                                                  einen Kopf.

In meinem Kopf ist ein Bauch voller Schmetterlinge.
Die Schmetterlinge sind manchmal Haifische und wollen raus.
Ich lasse sie raus. Sie bleiben an der Schwelle hängen, brechen sich
den Kiefer an der Stufenkante. Ich habe einen Kopf.
Darin ist ein Wohnzimmer. Im Wohnzimmer
sitzt ein Selbstmordattentäter. Im Fernsehen wiederholen sich
die Folgen. In meinem Kopf wiederholt sich immer alles.
Domestos-Werbung. Nasser Boden. Zertrümmerter Schädel.
In meinem Kopf öffnet sich manchmal
eine Lichtung. Dort plustert sich die Luft auf im Gedanken
an dich. Dann kneife ich die Augen zu
und spanne alles an. Dann denke ich an dich. Denke an dich
auf so viele Arten, wie Regen fällt.«
Das Gedicht im Original: 
»monolog za drugi dejt
Većinom zurim u plafon i mislim
kako ne želim umrijeti. Imam glavu.
U mojoj glavi je farma krugova.
Na zapaljenom krovu
poskakuje žena. Tu su još i padovi
sa šestog sprata, šoferšajba, bombaš samoubica,
ivica stepeništa, moja očna jabučica razmeljana
preko šoferšajbe, morski pas, šal i bašlija, kvaka
za koju se kači šal, čvor, visibaba. Imam glavu.
U mojoj glavi je stomak pun leptirića.
Leptirići su nekad morski psi i žele van.
Puštam ih van. Zapinju za prag i razbijaju vilice o ivicu
stepeništa. Imam glavu.
U njoj je dnevni boravak. U dnevnom boravku
sjedi bombaš samoubica. Na TV-u repriziraju
epizode. U mojoj glavi uvijek je repriza.
Reklama za Domestos. Mokar pod. Smrskana lobanja.
U mojoj glavi ponekad se otvori
jedna čistina. Tu se zrak uzoholi u misao
o tebi. Tad stisnem očne jabučice
i držim se čvrsto. Tad mislim o tebi. Mislim o tebi
na onoliko načina na koliko ih pada kiša.«
193
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 07/07/2026
Alpen, Fußball, Aberglaube und öffentliche Meinung: Georg Simmel, Norbert Elias, Theodor W. Adorno und Pierre Bourdieu bereichern ab sofort unsere Buchreihe »Essenzen«. Mehr dazu hier: shrk.vg/SuhrkampEsse...
Die vier neuen Essenzen Bände aus dem Suhrkamp Verlag vor weißem Hintergrund: »Die Alpen« von Georg Simmel, »Der Fußballsport im Prozeß der Zivilisation« von Norbert Elias, »Aberglaube aus zweiter Hand« von Theodor W. Adorno, »Die öffentliche Meinung gibt es nicht« von Pierre Bourdieu.
0122
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 04/07/2026
András Visky und Timea Tankó erhalten für »Die Aussiedlung« den Internationalen Literaturpreis des @hkw-berlin.bsky.social Wir freuen uns sehr! www.suhrkamp.de/nachricht/de...
András Viskys Buch „Die Aussiedlung“ auf blauem Hintergrund, oben rechts das Logo vom Internationalen Literaturpreis
2164
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 03/07/2026
Das Gedicht der Woche: »Am See, bei den Fischern« von Michael Krüger, aus dem neuen Band »Die Wiedereinführung der Sanduhr«. Mehr dazu hier: shrk.vg/KruegerSandu...
Auf dem Weg durch den Wald zum See
lagen Blindschleichen in einem Sonnenfleck,
eigentlich hätte ich umdrehen müssen.
Über Schlangen darf man nicht steigen
in den letzten drei Stunden des Tages,
sonst merkt man den Griff ums Herz.
Aber ich hatte Karpfenschuppen
in der Hosentasche, die bringen viel Geld,
und es war nicht der Freitag,
da bringen sie Unglück ins Haus.
Der Fischer war hungrig zum Angeln gegangen,
das erhöht den Fang, und er hat Salz
und kleine Münzen ins Netz gegeben.
Stehende Wasser wissen nichts von der Welt,
da muss man nachhelfen, wenns was werden soll.
Pass auf, rief er mir zu,
dass du nicht auf das Netz trittst, das macht
es zu faul zum Fangen.
Er hatte ein Stück vom alten Netz ins neue geflickt,
das war Brauch und narrte die Fische,
wenn sie vor Sonnenuntergang nach oben kamen,
auf der Flucht vor dem Leviathan.
032
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 30/06/2026
Zum Ende des Monats empfehlen wir Euch ein Buch, das unserer Meinung nach zu den vergangenen Wochen passt – dieses Mal inspiriert von den Hitzewellen: »Landkrank« (shrk.vg/Landkrank-B) von Nikolaj Schultz, übersetzt von Michael Bischoff und mit einem Vorwort von @luisaneubauer.bsky.social.
Das Buch »Landkrank« auf blauem Hintergrund mit einem »Buch des Monats«-Button.
070
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 30/06/2026
Zeit für eine neue Sitzordnung: Neben welche Autor:innen setzt Ihr Euch?
19214
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 29/06/2026
Wir gratulieren unseren Autor:innen Ozan Zakariya Keskinkılıç und Magdalena Schrefel zu ihren Auszeichnungen beim @bachmannwettbewerb.bsky.social 2026! Mehr über die Preise erfahrt Ihr hier: shrk.vg/BachmannWett...
Ein Foto von der Lektorin Martina Wunderer, Magdalena Schrefel und Ozan Zakariya Keskinkılıç. © Lisa SchürmannDie Jurybegründung von Laura de Weck zum Text von Magdalena Schrefel. Die Jurybegründung von Mara Delius zum Text von Ozan Zakariya Keskinkılıç.
0252
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 26/06/2026
Das Gedicht der Woche: »Enigma« von Ingeborg Bachmann, aus dem Band »Letzte, unveröffentlichte Gedichte« (shrk.vg/LetzteGedich...), Edition und Kommentar von Hans Höller.
»Nichts mehr wird kommen.
Frühling wird nicht mehr werden.
Tausendjährige Kalender sagen es jedem voraus.
Aber auch Sommer und weiterhin, was so gute Namen
wie "sommerlich" hat – 
es wird nichts mehr kommen. 
Du sollst ja nicht weinen, 
sagt eine Musik. 
Sonst
sagt
niemand
etwas."
03812
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 25/06/2026
100 Jahre Ingeborg Bachmann: Geboren am 25. Juni 1926 in Klagenfurt, wurde sie zu einer der bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts und prägte Generationen von Leser:innen. Mehr über ihr Werk und Leben erfahrt Ihr hier: shrk.vg/BachmannImPo...
Ein Foto von Ingeborg Bachmann mit der Überschrift "Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann". Eine Vielzahl an übersetzten Ausgaben von »Malina« auf weißem Hintergrund.
27421
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 22/06/2026
Unsere Juni-Neuerscheinungen sind da! Mehr dazu erfahrt Ihr hier: shrk.vg/Neuerscheinu...
Ein Buchstapel mit Neuerscheinungen aus dem Suhrkamp Verlag.
0231
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 19/06/2026
Das Gedicht der Woche: »Genuß« von Giuseppe Ungaretti, ins Deutsche übertragen von Ingeborg Bachmann. Mehr dazu hier: shrk.vg/UngarettiGed...
Fieber habe ich
von dieser 
Überfülle des Lichts

Ich pflücke
diesen Tag wie die Frucht
die süß und süßer wird

Ich werde
heut nacht
einen Gewissensbiß haben
wie ein Gebell
verloren 
in der Wüste

Giuseppe Ungarettis Gedicht "Genuß" in der Übersetzung von Ingeborg BachmannMi sento la febbre
di questa
piena di luce

Accolgo questa
giornata
il frutto che si addolcisce

Avrò
stanotte
un rimorso come un
latrato 
perso nel deserto

Giuseppe Ungaretti: Godimento
051
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 12/06/2026
Das Gedicht der Woche: »Köln, Am Hof« von Paul Celan, aus dem Band »Die Gedichte«, herausgegeben von Barbara Wiedemann. »Köln, Am Hof« hatte Paul Celan Ingeborg Bachmann gewidmet. Mehr dazu hier: shrk.vg/Herzzeit-B
"Ko¨ln, Am Hof
Herzzeit, es stehn
die Getra¨umten fu¨r
die Mitternachtsziffer.
Einiges sprach in die Stille, einiges schwieg,
einiges ging seiner Wege.
Verbannt und Verloren
waren daheim.
. . . . . . . . . . . .
Ihr Dome.
Ihr Dome ungesehn,
ihr Wasser unbelauscht,
ihr Uhren tief in uns.
Paris, Quai Bourbon, Sonntag, den 20. Oktober 1957,
halb drei Uhr nachmittags"
0329
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 11/06/2026
In »Extraktion« befasst sich @triofrancos.bsky.social mit den Folgen des »Extraktivismus« – einer Wirtschaftsweise, die auf der Ausbeutung von Ressourcen beruht. Am Beispiel von Lithium, einem Bestandteil von Elektroautobatterien, zeigt sie, welche Auswirkungen das hat: shrk.vg/Extraktion-B
Das Suhrkamp-Buchcover von »Extraktion«, dem neuen Buch von Thea Riofrancos, übersetzt von Stephan Gebauer.
03310
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 08/06/2026
Das beste Sachbuch des Jahres – signiert vom Autor: Kurz vor der Auszeichnung mit dem @sachbuchpreis.bsky.social hat Konstantin Richter einige Exemplare seines Buchs »Dreihundert Männer« signiert. Sie sind jetzt bei uns erhältlich: shrk.vg/Richter-sign...
Konstantin Richter sitzt an einem Tisch und signiert ein Buch, schaut dabei in die Kamera. Im Vordergrund weitere Exemplare seines Buchs "Dreihundert Männer".Einblick in das signierte Buch, Titelei "Konstantin Richter. Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG", darunter die Signatur des Autors, auch die Hand mit Füller ist noch zu sehen.Zahlreiche Exemplare des Buchs "Dreihundert Männer" von Konstantin Richter aufgestapelt auf einem Tisch, eines steht aufgestellt auf dem Stapel, darauf ein Sticker "Signiertes Exemplar".
1205
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 08/06/2026
Und Euer Motto der Woche?
Der stw-Band »Methodisches Denken« neben einem Post-it mit der Überschrift »Das Mantra der Woche«.
2100
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 05/06/2026
Das Gedicht der Woche: »An die Sonne« von Ingeborg Bachmann, aus dem Band »Anrufung des Großen Bären« (shrk.vg/Anrufung-B), herausgegeben von Luigi Reitani und mit einem Vorwort von Hans Höller.
"Schöner als der beachtliche Mond und sein geadeltes Licht,
Schöner als die Sterne, die berühmten Orden der Nacht,
Viel schöner als der feurige Auftritt eines Kometen
Und zu weit Schönrem berufen als jedes andre Gestirn,
Weil dein und mein Leben jeden Tag an ihr hängt, ist die
Sonne.
Schöne Sonne, die aufgeht, ihr Werk nicht vergessen hat
Und beendet, am schönsten im Sommer, wenn ein Tag
An den Küsten verdampft und ohne Kraft gespiegelt die
Segel

Über dein Augziehn, bis dumüdewirst unddas letzte verkürzt.
Ohne die Sonne nimmt auch die Kunst wieder den Schleier,
Du erscheinst mir nicht mehr, und die See und der Sand,
Von Schatten gepeitscht, fliehen unter mein Lid.
Schönes Licht, das uns warm hält, bewahrt und wunderbar
sorgt,
Daß ich wieder sehe und daß ich dich wiederseh!
Nichts Schönres unter der Sonne als unter der Sonne zu
sein…"
1152
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 03/06/2026
Was hilft, wenn der Alltag zur Herausforderung wird? Benjamin Maack schreibt in seinem Depressionstagebuch »Bewerbungen um einen Job als Mensch« über die kleinen Dinge, die in schweren Zeiten einen Unterschied machen können: shrk.vg/JobAlsMensch-B
Ein Foto von Benjamin Maack mit der Unterschrift "Was Benjamin Maack in depressiven Episoden hilft, um sich etwas besser zu fühlen"Ein Zitat aus dem Buch: »Ich schwimme in Sinn und Unsinn. Ich bade, plantsche, lasse mich treiben, nehme ein paar kräftige Züge, werde gesogen, weiche ein wie Cornflakes in Sinn und Unsinn.« Ein Foto von einer Wollen mit Stricknadeln mit der Unterschrift "Intuitives Häkeln"»Häkeln ist ein bisschen wie Medikamente. Meist wie diese langzeitstabilisierenden Antidepressiva, manchmal aber sogar wie der extrem krasse Angst- und Panikauflöser Tavor. In den schlimmen und schlimmsten Zeiten hat es dafür gesorgt, dass ich mich nicht völlig nutzlos gefühlt und total übel weg gehasst habe, weil ich ja gehäkelt hab immerhin.«
040
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 29/05/2026
Das Gedicht der Woche: »Die Seele tut mir weh« von Fabjan Hafner, aus dem Band »Erste und letzte Gedichte«, herausgegeben und übersetzt von Peter Handke: shrk.vg/HafnerGedich...
Ein Gedicht von Fabjan Hafner: 
»Die Seele tut mir weh, all das Neue ist mir 
fremd und zuwider. Ich zieh mich zurück
in die Vorpubertät, um mir sachte 
wieder das Nichtwissen beizubringen,
um dem Nicht-Leben von damals eine
große Scheibe Zukunft zu entreißen.«
0132
Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 28/05/2026
»Alle Menschen werden erzogen. Jede Gesellschaft erzieht.« Niklas Luhmanns »Erziehung. Funktion und System« fragt nach Lehren, Lernen und Erziehung als gesellschaftlichem System – jetzt erstmals aus dem Nachlass veröffentlicht: shrk.vg/Erziehung-B
Das Suhrkamp Buch »Erziehung« von Niklas Luhmann auf grau-blauem Hintergrund.
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 22/05/2026
Unser Gedicht der Woche: »Zyklopenstil« von Ann Cotten, aus dem neuen Gedichtband »Poller« (shrk.vg/Poller-B).
"Betonmoderne brät sich in der Hitze,
bis Moosbelage sich ablösen, nun ist der Stein allein
gelöst, in Kalt gelöst, für sich gelöst,
Single, fast tot. Rundherum fallen die Witze
wie Magnolienblätter, an einem Tag vorbei.

Raschle wie eine Amsel in den Lindenblütenblättern!
Schlurfe mit verschliffenen Schuhen! Der Regen
beginnt zu fallen, und dieser alter Kokser
hört mir scheinbar zu. Ein Wunder strahlt uns an,

doch ich verstaue meine losen Enden
und lass die Ziegen laufen für den Anfang. Seine
schenkt mir für den Gesang die Zeit,
ich schenke ihm ein kühles Grab, er
schleudert wütend eine Dose in die leere Tonne.

Sein Aug sieht immer nur eins, und dennoch mag ich ihn."
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 19/05/2026
Gestern stellte Fritz Breithaupt im Gespräch mit @robert-habeck.de sein neues Buch »Einmal, zweimal, keinmal« vor – eine Reflexion darüber, wie Erfahrungen unser Denken prägen und den Menschen von intelligenten Maschinen unterscheiden. Mehr dazu: shrk.vg/Einmal-B
Ein Foto von Fritz Breithaupt und Robert Habeck mit dem Suhrkamp-Buch »Einmal, zweimal, keinmal«.Ein Foto von Fritz Breithaupt und Robert Habeck auf der Bühne.
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 18/05/2026
Unsere Auslieferung im Mai ist da! Alle Neuerscheinungen im Überblick gibt es hier: shrk.vg/Neuerscheinu...
Die Suhrkamp-Neuerscheinungen stehen nebeneinander aufgereiht.
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 30/04/2026
Herzlichen Glückwunsch, Eva Illouz! Unsere Autorin feiert heute ihren 65. Geburtstag. Ihr fragt Euch, warum Ihr unbedingt die Werke der Soziologin lesen solltet und mit welchem Buch Euch der Einstieg gelingt? Wir haben da etwas vorbereitet. Mehr Bücher zu entdecken: shrk.vg/IllouzBueche...
Die Buchcover von Eva Illouz mit der Überschrift: »Warum Du Eva Illouz lesen solltest.Das Buch »Warum Liebe weh tut« mit dem Satz »... weil Liebeskummer mehr als ein Gefühl ist.«Das Buchcover »Warum Liebe endet« mit dem Satz »...weil Deine Situationship ein gesamtgesellschaftliches Phänomen ist.«Das Buchcover »Explosive Moderne« mit dem Satz »... weil Emotionen unsere Gesellschaft nicht mehr loslassen.«
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 29/04/2026
Wir empfehlen Euch am Ende eines jeden Monats ein Buch, das unserer Meinung nach gut zu den letzten Wochen passt – oder in diesem Fall eines, das öffentlichkeitswirksam bestellt wurde. 👀 Unser April-Titel: »Bodenlos situiert« von @thbedorf.bsky.social: shrk.vg/BodenlosSitu...
Das stw-Buchcover mit dem Titel »Bodenlos situiert« und dem Sticker »Buch des Monats April«
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 24/04/2026
Unser Gedicht der Woche: »Schreiben« von Marguerite Duras, aus dem Band »Ach die dumme Literatur!« (shrk.vg/DummeLiterat...), ausgewählt und gezeichnet von Nicolas Mahler.
Das Gedicht »Schreiben« von Marguerite Duras: 
Schreiben.
Ich kann nicht.
Niemand kann.
Man muß es sagen: man kann nicht. 
Und man schreibt.
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Suhrkamp Verlag @suhrkamp.de · 23/04/2026
Zum Welttag des Buches haben wir die schönsten Klagen unserer Autor:innen aus dem neuen Buch »Ach die dumme Literatur!« von Nicolas Mahler versammelt. Noch mehr niederschmetternde wie erheiternde Zeugnisse literarischer Knochenarbeit findet Ihr hier: shrk.vg/DummeLiterat...
Die Zeichnungen von Nicolas Mahler mit der Überschrift »Große Literatur, große Vorbilder – Zitate zum Welttag des Buches.«Ein Zitat von Ingeborg Bachmann: »Mein Gedicht-Ehrgeiz ist zero, ich hätte früher niemals etwas so lang liegen lassen, ich wollte immer gern diese Produktion gedruckt sehen.«Ein Zitat von Bertolt Brecht: »Ich gebe offen zu, daß ich geradezu Geldopfer bringen würde, um das Herauskommen gewisser Bücher zu unterbinden.«Ein Zitat von Hermann Hesse: »Ach die dumme Literatur! Alles schreibt und der Durchschnitt  in Geschmack und Technik steht hoch, aber ganz Wenige können was Rechtes. Sie alle schreiben, weil Schreiben ihnen das Leichteste scheint. Es ist aber das Schwerste.«
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