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Lea Fink

@strassenverlauf.bsky.social
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🧵 Straßenverlauf Eingedenken, (Stadt-)Geschichte, Philosophie ✒️ Wien ✒️ Innsbruck ✒️ Berlin ✒️ Brandenburg

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Martin Clemens Winter @martincwinter.bsky.social · 16h
Überall, in fast jedem Betrieb, in der Industrie und Landwirtschaft mussten Zwangsarbeiter*innen schuften. Viele starben an den Lebens- und Arbeitsbedingungen, durch Krankheit, Gewalt oder fehlenden Schutz bei Luftangriffen. Ihre oft vernachlässigten Gräber gibt es noch an vielen Orten.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 04/10/2026
1932 eröffnete Otti Berger (4. Oktober 1898 - 1944) nach einem Weberei-Studium am Bauhaus Dessau in der Fasanenstr. in Charlottenburg das "Otti Berger – Atelier für Textilien – Stoffe für Kleidung und Wohnen – Möbel-, Vorhang-, Wandstoffe – Bodenbelag", das bis 1936 internationale Aufträge erhielt.🧵
Fotografie von Otti Berger lächelnd in einem weißen Kostüm mit Perlen mit einer Kopfbedeckung ebenfalls mit Perlen. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 03/10/2025
Zum Geburtstag von Pierre Bonnard werfen wir einen Blick auf sein Paris. Pierre Bonnard (3. Oktober 1867 - 23. Januar 1947): Montmartre sous la pluie, 1897.
Impressionistisches Gemälde zeigt Pariser Häuser bei Nacht im Regen. Die Straßen und Häuser schillern golden durch die Beleuchtung der Fenster. Rechts unten auf der Straße Menschen mit Regenschirmen. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 03/10/2025
Während der Pariser Weltausstellung 1878 wurde im Jardin des Tuileries ein großer Fesselballon an einem 600 m langen Seil aufgelassen. Am 3. Oktober 1878 soll Zeitungsberichten zufolge ein Kind mehrere hundert Meter über Paris geboren worden sein.
Fotografie von 1878 zeigt den Himmel über den Dächern von Paris mit einem Fesselballon hoch über der Stadt. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 02/10/2026
Am 2. Okt 1930 legten der antisemitische Schriftsteller und Autohersteller Henry Ford und Konrad Adenauer den Grundstein für die Ford-Werke in Köln. Während des Nationalsozialismus beteiligte sich Ford an NS-Propaganda, produzierte für die Wehrmacht, beutete Zwangsarbeit aus. Köln Parkplatz, 1958.🧵
Fotografie von Willy Pragher zeigt das Fordwerk, Parkplatz mit zwei Reihen von hellen und dunklen Autos, 1958. Nachweis von wiki commons folgt.
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Simon @presi.bsky.social · 01/10/2026
Followempfehlung, weil man einfach viel niedrigschwellig lernt. Vor allem für Menschen wie mich, die nicht in Kreisen aufgewachsen sind, in denen das Umfeld Kunstbildung geleistet hat, aber interesse doch da ist, immer wieder spannender Input und neues Altes mit Hintergrund kennenlernen.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 01/10/2026
Der impressionistische Maler Konrad von Kardorff lehrte ab dem 1. Oktober 1920 an der Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe und leitete eine Malklasse. U.a. hatte er in Berlin studiert, gehörte der Berliner Secession und später der Freien Secession an. Königin-Augusta-Straße, um 1910. 🧵
Grün gehaltenes Gemälde zeigt ein von Bäumen gesäumt Trottoir, links sitzt eine Dame und liest auf einer Bank. Rechts verläuft die Straße und ein rotes dreigeschossiges Gebäude. Einige Menschen sind auch mit Pferden unterwegs. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 30/09/2023
Das "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" - das 'Sozialistengesetz', das sozialistische, sozialdemokratische, kommunistische, anarchistische Vereine, Gewerkschaften, Versammlungen und Veröffentlichungen verbot - trat am 30. September 1890 außer Kraft.
Plakat zur Beendigung des Sozialistengesetzes 1890. Mittig steht in der Grafik eine Person in Rüstung, die einen Drachen "Sozialisten-Gesetz" mit einem Schwert bezwingt, in der anderen Hand ein Schild mit der Aufschrift "Die Arbeit ist die Quelle allen Reichthums uns aller Cultur." Ornamental prangen darüber die Ahnherren des Sozialismus bspw. Lassalle und Marx. Seitlich sind Szenen der Ausweisung und der Abreise sozialistischer Familien gezeigt. Darunter die "Heimkehr aus dem Exil 1. October 1890". Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 29/09/2026
Die Kunstförderin und Frauenrechtlerin Ida Dehmel, geb. Coblenz, führte einen Salon am Berliner Tiergarten. 1901 zog sie mit ihrem Mann Richard Dehmel nach Blankenese bei Hamburg. Am 29. September 1942 nahm sie sich das Leben, um der Deportation zu entgehen.
Ausschnitt der Fotografie zeigt Ida Dehmel im Nietzsche-Archiv, 1905. Sie trägt eine dunkle Jacke und einen hellen Kragen. Sie sitzt am Tisch mit Büchern. Im Hintergrund an der Wand eine Fotografie Nietzsches. Nachweis von wiki commons folgt.
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Frau Nora @fraunora.bsky.social · 29/09/2026
Am 29. und 30. September 1941 werden über 33.000 ukrainische Jüdinnen und Juden - Männer, Frauen, Kinder - in der Nähe von Kyjiw, in Babyn Jar erschossen. Der sogenannte "Holocaust by bullets" ist immer noch wenig bekannt.
de.wikipedia.org
Massaker von Babyn Jar – Wikipedia
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 28/09/2026
Zum Todestag des Malers Hans Baluschek werfen wir einen Blick auf sein Berlin. Der sozialdemokratische Maler Hans Baluschek (9. Mai 1870 - 28. September 1935) lebte ab 1876 in Kreuzberg (später in Schöneberg) und besuchte das Askanische Gymnasium. Großstadtbahnhof, 1904 🧵
Das Gemälde zeigt den Blick von oben auf Bahngleise im Dunkeln: viele leuchtende und Dampf ausstoßende Züge und Lokomotiven fahren auf den viele Gleiseneines Großstadtbahnhofs. Rechts ein erhelltes Bahnhäuschen. Nachweis von wiki commons folgt.
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Martin Clemens Winter @martincwinter.bsky.social · 26/09/2026
Noch einmal #Stolpersteine #Heidenau: Das Bestreben, das Gedenken an Opfer d. Nationalsozialismus zu zentralisieren (und auf den Friedhof zu beschränken) hat eine lange Tradition und eine entlastende Funktion. In meiner Diss habe ich das am Beispiel der #Todesmärsche untersucht. Wen das interessert:
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 27/09/2026
Zum Geburtstag von Otto Nagel werfen wir einen Blick auf sein Berlin. Otto Nagel (27. September 1894 - 12. Juli 1967): Frühling im Wedding", 1934.
Eigene Fotografie aus Otto Nagel: Berliner Bilder, Henschelverlag Berlin 1970. Abgebildet ist ein Gemälde "Frühling im Wedding" von 1934: Blick von oben auf eine Straße, rechts eine Grünfläche mit Bäumen, im Hintergrund Häuser. Vereizelt menschliche Silhouetten auf der Straße.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 27/09/2026
In der BBC sprach Thomas Mann am 27. September 1942 über die Ermordung durch Giftgas: "Nach den Informationen der polnischen Exil-Regierung sind alles in allem bereits 700.000 Juden von der Gestapo ermordet oder zu Tode gequält worden [...] Wisst ihr Deutschen das?"🧵
Fotografie von Thomas Mann 1929 mit Schnauzer. Er trägt Anzug und Krawatte und stützt den Kopf auf eine Hand.Titelblatt von Thomas Mann: Deutsche Hörer! Fünfundfünzig Radiosendungen nach Deutschland von Thomas Mann, Stockholm 1945.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 26/09/2026
Walter Benjamin (15. Juli 1892 - 26. September 1940) zitierte in seinem unabgeschlossenen Passagen-Werk den Brief Max Horkheimers "Über die Frage der Unabgeschlossenheit der Geschichte": "Das vergangene Unrecht ist geschehen und abgeschlossen. Die Erschlagnen sind wirklich erschlagen ..." 🧵
Walter Benjamins Mitgliedskarte in der Bibliothèque nationale in Paris für den "Docteur en philosophie, Critique litteraire" von 1940. Oben rechts ein Passbild. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 26/09/2026
Am 26. September 1942 wurde Rosette Kracauer mit ihrer Schwester Hedwig aus Theresienstadt nach Treblinka verschleppt und dort vermutlich direkt vergast. Über den Verlust seiner Mutter schrieb Siegfried Kracauer: "[...] ich fuehlte mich noch auf lange Zeit gelaehmt [...]". 🧵
Links eine Fotografie von Siegfried (genannt Friedel) und Rosette Kracauer um 1900 (links der Junge mit Matrosenkostüm, rechts Rosette Kracauer in weißem Kleid mit hoch gebundenen dunklen Haaren. Rechts daneben der Stolperstein für die Schwester, die ebenfalls einen Bruder Kracauer heiratete, in Frankfurt mit Aufschrift: " Hier wohnte Hedwig Kracauer geb. Oppenheimer 
Jg. 1862
Deportiert 1942
Theresienstadt 
Ermordet 26.9.1942"
Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 24/09/2026
1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten 357 Werke von Otto Mueller (16. Oktober 1874 - 24. September 1930), 13 dieser Werke wurden von der Ausstellung "Entartete Kunst" diffamiert.
Daas Gemälde "Häuser mit grünen Dächern" um 1918 mit Leimfarbe auf Hessian (Maße 77 x 100.5 cm) zeigt unten grünes Gras und Gestrüpp, darüber zwei braune, einstöckige Häuser mit grünen Dächern, darüber ein wenig grauer Himmel. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 23/09/2026
Am 23. September 1870 startete um 8 Uhr morgens während der Belagerung von Paris der Postballon Le Neptune vom Place Saint-Pierre. Nadar: Neptunballon, 23. September 1870. 🧵
Fotografie von Nadar zeigt den Ballon vor dem Abflug. Unter ihm beim Seil stehen einige Personen, am Rande des Platzes wenige Schaulustige. Dahinter Häuserfassaden. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 23/09/2026
Walther Ruttmanns experimenteller Dokumentarfilm "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" wurde am 23. September 1927 in Berlin uraufgeführt und portraitiert einen Tag der Stadt. Siegfried Kracauer besprach den Film als "schlimme Enttäuschung" mit tollen Fotografien und fragte "aber ist das Berlin?" 🧵
Erwachens-Szene des Films zeigt eine leere Straße, an der links eine Litfassäule steht und mittig ein einzelner Mensch über die Straße geht. Dahinter viergeschossige Häuser, rechts eine Berliner Kindl Kneipe. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 22/09/2026
Die Malerin Irena Rüther-Rabinowicz (22.09.1900 - 31.12.1979), die in einer sog. "Mischehe" mit Hubert Rüther lebte und ab 1943 Zwangsarbeit in einer Kartonfabrik leisten musste, war im Februar 1945 für die Deportation der verbliebenen jüdischen Bevölkerung Dresdens nach Theresienstadt vorgesehen. 🧵
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 22/09/2026
Annemarie Heinrich (9. Januar 1912 - 22. September 2005) wuchs in Berlin auf. 1926 wanderte die Familie nach Argentinien aus und sie ließ sich in Fotografie ausbilden. Bald eröffnete sie ihr erstes Studio und wurde durch Portraits Prominenter bekannt. 🧵
Autorretrato con cámara y esfera espejada, c. 1945. Das Selbstporträt zeigt sie rauchend im rechten Bildrand neben einer versiegelten Kugel und einer Kamera vor einer Tür, durch die die Sonne fällt, sitzen. Sie trägt eine helle Bluse, das Haar nach hinten gebunden und blickt konzentriert. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 08/08/2026
Die Berliner kaufmännische Angestellte Dora Schaul (geb. Davidsohn | 21. September 1913 - 8. August 1999) engagierte sich in Lyon für die Résistance. Sie erstellte u. a. eine fast vollständige Liste der Gestapo von Lyon, die im Londoner Rundfunk verlesen und in der Klaus Barbie genannt wurde. 🧵
Fotografie zeigt Dora Schaul mit ergrautem, kurzem Haar in die Kamera blickend und lächelnd. Sie trägt ein weißes Hemd und einen Cardigan. Nachweis von wiki commons folgt. Eigene Fotografie zeigt 
Gedenktafel am Haus, Dammweg 73, in Berlin-Plänterwald. Schwarze Gedenktafel mit weißer Aufschrift: "Hier wohnte die Antifaschistischin Dora Schaul (1913-1999). Während des 2. Weltkrieges kämpfte sie in der Résistance gegen die Nazi-Okkupation. In Brens bei Toulouse erhielt 2006 eine Straße ihren Namen".
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 21/09/2026
"In jeder trostlosen Zeit gibt es auch heitere Stunden und man soll sie mitnehmen." Die ehemalige Bauhaus-Studentin, Designerin und Kunsthandwerkerin Alma Siedhoff-Buscher in einem Brief an ihren Sohn, 21. September 1944. 🧵
Auf vergilbtem Papier der Entwurf für das Kleine Schiffbauspiel: die Holzformen sind rot, grün, gelb, blau und weiß links zu Rechtecken zusammen gefügt, rechts ein Beispiel der Steine als Schiff zusammengefügt. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 20/09/2024
Der Erste Deutsche Herbstsalon wurde am 20. September 1913 in den Lepke-Ausstellungsräumen in der Potsdamer Straße in Berlin eröffnet: Herwarth Walden stellte auf einer Fläche von 1.200 qm 360 avantgardistische Werke von Futurismus bis Kubismus aus. August Macke: Großes helles Schaufenster, 1912.
August Mackes Gemälde zeigt eine abgewandte Frau mit Hut, im blauen Mantel, darunter ein weißes Kleid vor einem großen hellen Schaufenster, 1912. 
Das Schaufenster ist erleuchtet, darin bunte kubistische Formen, ich meine einen roten Rock, Treppen, ein Pferd zu erkennen. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 19/09/2025
Darüber schrieb Victor Klemperer: "[...] der 19. September 1941. Von da an war der Judenstern zu tragen, der sechszackige Davidsstern, der Lappen in der gelben Farbe, die heute noch Pest und Quarantäne bedeutet und die im Mittelalter die Kennfarbe der Juden war, [...]" 🧵
Fotografie von Ursula Richter zeigt Klemperer um 1930 im Anzug mit Krawatte und mit schütternem Haar. Er blickt direkt in die Kamera. 
Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 19/09/2025
Am 19. Sept 1941 trat die Polizeiverordnung in Kraft, mit der Jüdinnen und Juden im Deutschen Reich gezwungen wurden, den "Judenstern" zu tragen. Im "arisierten" Geschäftshaus in der Wallstr. in Berlin druckte die Stoffdruckfirma Geitel & Co im Spätsommer 1941 ca. 1 Million der Zwangskennzeichen. 🧵
Fotografie zeigt "Judensterne" auf einer gelben Stoffbahn, Berliner Fahnenfabrik Geitel & Co, 1941/42. Stadtmuseum Hagen, aus dem Nachlass Walter Wolff, hochgeladen von Henning Schlottmann. Nachweis von wiki commons folgt.
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Frau Nora @fraunora.bsky.social · 13/09/2026
Was ich an den historischen Posts von @strassenverlauf.bsky.social ja besonders schätze sind die Quellenangaben zu weiteren Informationen. Andere Kollegen verzichten darauf. Finde daran sieht man immer, ob jemand nur Klicks generieren oder wirklich Wissen vermitteln will.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 18/09/2026
Bis zum 18. September 1925 fand in der Kunsthalle Mannheim die von Gustav F. Hartlaub organisierte Ausstellung "Die Neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei seit dem Expressionismus" statt. In der Ausstellung war keine einzige Künstlerin vertreten. Karl Bertsch: Plakat zur Ausstellung, 1925. 🧵
Karl Bertschs Plakat zur Ausstellung 1925 zeigt auf schwarzem Grund mittig zwei weiße Bögen. Oben rechts auf einem türkisfarbenen Rechteck die Aufschrift: "DIE NEUE SACHLICHKEIT", unten links auf einem türkisfarbenen Rechteck die Aufschrift: "DEUTSCHE MALEREI SEIT DEM EXPRESSIONISMUS
14. JUNI -
18. SEPT.
EINTRITT 50
KATALOG M. 1.-" Schräg steht grau auf schwarz: "STÄDT. KUNSTHALLE MANNHEIM". Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 17/09/2026
Auf den 17. September 1933 ist Gertrud Kolmars (1894 - 1943) Gedicht "Im Lager" datiert: "Die hier umhergehn, sind nur Leiber Und haben keine Seele mehr, Sind Namen nur im Buch der Schreiber, Gefangne: Männer. Knaben. Weiber. Und ihre Augen starren leer (schwer)" 🧵
Infotafel vor dem ehem. Wohnhaus der Familie. Foto Januar 2025 von ErichanderElbe. Ausschnitt zeigt eine Gedenktafel mit Überschrift "Gertrud Kolmar in Falkensee - Finkenkrug" vor Nadelbäumen mit einer Fotografie der dunkelhaarigen Gertrud Kolmar.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 16/09/2026
Am 16. September 1909 wurde in der "Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler" in der Hörlgasse am Wiener Alsergrund der SC Hakoah Wien gegründet. 1938 wurde der Sportverein zerschlagen, aus den Ergebnislisten gestrichen und das Stadion der Hakoah in der Krieau der SA-Standarte verpachtet.
Mannschaft von Hakoah Wien, österreichischer Fußballmeister 1925
Die Fußballmannschaft posiert im Stadion vor einer Vereinsfahne. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 14/09/2026
"Seit 14. 9. 43 ist Jude Samson Schönhaus, 28. 9. 22 Berlin, nach Paßfälschung aus Berlin geflüchtet" - so lautet die Fahndungsmeldung vom 30. September 1943. Der Berliner Grafiker Samson Cioma Schönhaus, der in Mitte aufgewachsen war, fälschte während des Nationalsozialismus Pässe. 🧵
Eigene Fotografie aus "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945", Hrsg. von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung 20. Juli 1944
3., überarb. und korr. Aufl., Berlin 2016.
Fahndungsmeldung vom 30. September 1943. "Seit 14.9.43 ist Jude Samson Schönhaus, 28. 9. 22 Berlin, nach Paßfälschung aus Berlin geflüchtet. Er soll Berlin mit Fahrrad Richtung Bodensee verlassen haben und ist im Besitz eines gefälschten Wehrpasses und eines Postausweises auf den Namen Peter Schönhaus. Beschr. 1.80 m, blo lks gescheitelte Haare, kurze Kniehose, dkl Jackett. Grenzstellen sind durch uns Fs benachrichtigt. Schönhaus ist hierunter abgebildet ".
Darunter ein Passbild Schönhaus' im Anzug mit Krawatte.
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Jens Temmen @jenstemmen.bsky.social · 13/09/2026
Wer dran erinnert werden muss was man alles eben nicht lässig wieder aufbauen kann, folge bitte @strassenverlauf.bsky.social
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 13/09/2026
"Es ist nicht so notwendig wie sonst, unruhig muß ich mich nicht machen, unruhig bin ich genug, aber zu welchem Ziel, wann kommt es, [...]" Tagebucheintrag von Franz Kafka am 13. September 1915. Paul Klee: Hat Kopf, Hand, Fuss und Herz, 1930.
Aquarell von Paul Klee aus dem Jahr 1930
Bildbeschreibung von Wikipedia:
Ein kleines rotes Herz befindet sich zentral in einem breitflächigen blassroten Kreuz, das sich fast über die gesamte Bildfläche erstreckt. In der linken oberen Ecke erscheint in der Art einer Kinderzeichnung ein stilisierter Kopf mit weißem Stirnband, tellerrunden blauen Augen ohne Pupillen, die Nase wird durch einen dünnen Strich markiert, darunter ein winziger Mund, durch zwei parallele Striche angedeutet. Im Uhrzeigersinn folgen in den nächsten Ecken auf jeweils einem länglichen graublauen Farbfleck ein Stab mit einer Hand, ein Stab mit Hand und Fuß und ein weiterer Stab mit einem Fuß, der ebenso wie die anderen Körperteile in einer blassroten Farbe ausgeführt ist. Der Bildgrund ist in einem gebrochenen Weiß mit leichten grauen bzw. blaugrauen Verschattungen am Boden und in der oberen linken Bildecke.
Nachweis folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 13/09/2025
Am 13. Sept 1967 starb Varian Fry. 1935 war der amerikanische Journalist in Berlin (hier am Kurfürstendamm abgebildet) Zeuge des nationalsozialistischen Antisemitismus geworden. 1940 kam er nach Marseille, stellte Visa aus und etablierte mit einer kleinen Gruppe eine Fluchtroute über die Pyrenäen. 🧵
Foto zeigt Varian Fry lächelnd mit schwarzem Anzug, Krawatte und dunklem Haar 1935 auf einem Balkon am Kurfürstendamm. Im Hintergrund links die Gedächtniskirche. Abbildung auf gedenktafel, Ausschnitt. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 13/09/2026
Die Berliner Fotografin Charlotte Joël (13.09.1887 - 1943) eröffnete 1918 in der Hardenbergstr. 24 in Charlottenburg das Atelier Charlotte Joël & Marie Heinzelmann und portraitierte die noch unbekannte Marlene Dietrich. In den 1920ern und 30ern fotografierte sie u.a. Walter Benjamin und Karl Kraus.🧵
Bildercollage oben der Stempelabdruck des Fotoateliers (1926) "Phot. Atelier Joël-Heinzelmann. Charlottenburg, Hardenbergstr. 24" dann ein Portrait von Walter Benjamin 1929, darunter kleiner Karl Kraus 1921. Rechts unten der Stolperstein für Charlotte Joël, darunter ihre Signatur. Nachweise von wiki commons folgen.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 12/09/2026
Zum Todestag von Erich Büttner werfen wir einen Blick auf sein Berlin. Erich Büttner (7. Oktober 1889 - 12. September 1936): Berlin / Die Englische Straße 15, 1925.
Gemälde "Englische Straße" von 1925 zeigt im Vordergrund einen grünen Hang, oben drei Gebäude, dahinter öffnetsicheine Straße mit viergeschossigen Häusern,  darüber leicht bewölkter Himmel. Öl auf Leinwand. 54 x 64 cm. Signiert und datiert unten rechts: Erich Büttner 1925. Verso auf Keilrahmen bezeichnet: Erich Büttner–Berlin / Die Englische Straße 15 1925. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 11/09/2026
Mopsa Sternheim (10. Januar 1905 - 11. September 1954) war u. a. mit Klaus Mann, Erika Mann und Pamela Wedekind befreundet. Nach einigen, kürzeren Affären mit Frauen, lebte sie mit Ruth Landshoff-Yorck zusammen. Über sie lernte sie auch die Fotografin dieser Bilder Annemarie Schwarzenbach kennen. 🧵
Annemarie Schwarzenbachs Fotografie aus der Reihe "Frankreich, Paris: Menschen" zeigt Mopsa Sternheim vor einem Spiegel. Sie steht mit dem Rücken zur Kamera und blickt über den Spiegel in die Kamera. Ideal trägt einen helles Oberteil und ihre dunklen Haare kurz. Im Hintergrund gemusterte Tapete. Nachweis von wiki commons folgt .
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 11/09/2026
Zum Todestag von Konstantin Korowin werfen wir einen Blick auf sein Paris. Konstantin Korowin (23. November / 5. Dezember 1861 - 11. September 1939): Boulevard des Capucines, 1911.
Gemälde zeigt den hektischen Boulevard des Capucines, auf dem viele Menschen in der Sonne gehen, 1911. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 09/09/2026
Am 9. September 1880 wurde im Nordosten von Berlin der jüdische Friedhof Weiẞensee eingeweiht. "Da, wo Chamottefabriken stehn – Motorgebrumm – da kannst du einen Friedhof sehn, mit Mauern drum. Jedweder hat hier seine Welt: ein Feld." Kurt Tucholsky🧵
Foto zeigt den Eingang zum Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee, Deutschland. Vorne links der Gedenkstein der jüdischen Gemeinde, dahinter Büsche, dahinter der Arkadengang aus gelben und roten Backstein. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 09/09/2026
Am 9. September 1885 wurde der Platz am Rollkrug in Hermannplatz umbenannt. 1907 wurde das Wirtshaus Rollkrug, das bis zur Bebauung mit Mietshäusern ab 1860 recht einsam am Platz stand, abgerissen. In den 1920ern wurden die Häuser auf der Westseite für das Warenhaus & die Berliner U-Bahn abgerissen.
Oben: Fotografie um 1900 zeigt rechts das Wirtshaus Rollkrug, dahinter die Hermannstraße mit Straßenbahn und Menschen. 
Unten links: Wilhelm Barths Gemälde zeigt den Blick von den Rollbergen auf den Rollkrug, das Wirtshaus im Grünen, am Horizont die Stadt. 
Unten rechts: der Hermannplatz um 1907 mit Straßenbahnen, Laternen, Menschen und fünfgeschossigen Häusern. Nachweise von wiki commons folgen.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 06/09/2026
Den NSDAP-Reichsparteitag, der vom 6. bis 13. Sept 1937 in Nürnberg stattfand, versorgte der Berliner Gastronomiebetrieb Aschinger mit Bier. Der Betrieb, der in den 1920ern mit Stehbierhallen, Schnellrestaurants und Brotfabrik bekannt wurde, profitierte im NS von Zwangsarbeit und sog. "Arisierung".🧵
Aschinger-Bierdeckel mit blauem Aufdruck "Aschinger-AG - Berlin-
Reichsparteitag Nürnberg 1937" im Rund. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 04/09/2026
Die lesbische Radiosprecherin, Journalistin und Sängerin Eva Siewert wurde am 4. September 1942 zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, die sie im Frauengefängnis Barnimstraße verbüßte. Arbeitskolleginnen im Deutschen Rechtsverlag hatten sie wegen Wehrkraftzersetzung denunziert. 🧵
Eva Siewert, Autogrammkarte. Foto: Édouard Kutter o. J., Sammlung Raimund Wolfert. Foto zeigt sie im dunklen Anzug mit Fliege. Sie trägt eine Mütze und lächelt in die Kamera. Unten ihre Unterschrift und die Aufschrift "Eva Siewert
Radioansagerin und Redakteurin " 
Nachweis von wiki commons folgt.
314441
Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 02/09/2026
Die Keramikerin und Bauhaus-Schülerin Margarete Heymann (verwitwet Loebenstein/ verheiratet Marks) musste am 2. September 1936 die sogenannte "Reichsfluchtsteuer" an das Finanzamt Wilmersdorf-Süd zahlen, um im Dezember über Amsterdam nach Großbritannien fliehen zu können. 🕰🧵
Fotografie aus den 1920er Jahren zeigt Margarete Heymann mit den Händen in der dunklen Hose. Sie trägt kurzes Haar, ein helles Hemd und Krawatte. Sie neigt den Kopf leicht zur Seite und lächelt vage an der Kamera vorbei. Nachweis von wiki commons folgt
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Landvermesser @archivtier.bsky.social · 30/08/2026
Es ist soweit, jetzt kommt Eva!!! Blücher, deine Tage sind gezählt! Der #Blücherplatz in #Kreuzberg #Berlin wird umbenannt, nur noch 47 Tage bis zur Einweihung des #Eva-Mamlok-Platzes! Wann: Fr, 16.10.2026, 14:00 – 16:00 Uhr Wo: Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal www.zlb.de/veranstaltun...
Event
Feierliche Einweihung des Eva-Mamlok-Platzes
Der Blücherplatz in Friedrichshain-Kreuzberg wird offiziell umbenannt. Die Kreuzbergerin Eva Mamlok (1918-1944) leistete mit einem Netzwerk jüdischer Frauen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Fr, 16.10.2026, 14.00 – 16.00 Uhr

Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal
Allgemeine Infos
Eva Mamlok (1918-1944) war eine Kreuzberger Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat die Umbenennung beschlossen, um Eva Mamlok und ihren antifaschistischen Widerstand in Zusammenhang mit einem Netzwerk jüdischer Frauen zu ehren, und Frauen der Geschichte sichtbar zu machen.

Die Umbennung des Blücherplatzes findet am Freitag, 16. Oktober 2026 um 14.00 Uhr statt und wird vor Ort im PopUp-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) und anschließend vor der Bibliothek gefeiert. Alle Anwohnende und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Es wird Beiträge des Bezirksamtes, der ZLB, der Initiative Eva-Mamlok-Platz (UpStadt e.V.) und der Forschungsinitiative zur Gruppe Eva Mamlok geben.
Die Moderation erfolgt von Nora Hogrefe, Leitung der Koordinierungstelle Historische Stadtmarkierungen im Aktiven Museum.
Mit Musik von dem Duo ikili.Weitere Infos
Die Veranstaltung wird organisiert vom FHXB Museum, einer Einrichtung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.
In Kooperation mit der ZLB, dem Freundeskreis der ZLB, der Initiative Eva-Mamlok-Platz (UpStadt e.V.) sowie dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 01/09/2026
Am 1. September 1932 wurde die Operette "Eine Frau, die weiß, was sie will" mit Fritzi Massary im Metropol-Theater uraufgeführt. Spätere Aufführungen wurden von den Nazis gestört: SA-Trupps skandierten antisemitische Parolen und schüchterten das Publikum ein. 🧵
"Fritzy Massary in dem von ihr anlässlich der Ausstellung "Weltkultur durch Frauenhand" im Möbelhaus Gleiser arrangierten Zimmer. (Aufn.: 1929)" Fotografie zeigt sie in einem Kleid mit hellem Kragen und hellen Ärmeln auf einem Stuhl vor einem Schreibtisch sitzend. Sie blickt direkt in die Kamera. Hinter ihr steht eine Kommode und hängt ein Gemälde. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 01/09/2026
Gina Kaus zog 1924 nach Berlin, wo sie die Zeitschrift Die Mutter, eine Frauenberatungsstelle gründete und 1928 ihren ersten Roman Die Verliebten veröffentlichte. 1933 wurden ihre Bücher verbrannt. Über die Schweiz und Frankreich gelangte sie am 1. September 1939 zur Île de France in New York. 🧵
Fotografie zeigt Gina Kaus in den 1920er Jahren. Sie trägt kurze dunkle Locken und eine Bluse mit hellem Blumenmuster. Sie blickt seitlich an der Kamera vorbei. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 29/08/2026
Am 29. August 1921 erhielt die Phonetikerin und Romanistin Elise Richter von der Universität Wien den Titel einer außerordentlichen Universitätsprofessorin. Aus Antisemitismus wurde ihr 1938 die Lehrbefugnis entzogen. 1942 wurde sie mit ihrer Schwester Helene nach Theresienstadt deportiert. 🧵
Elise Richter (Photographie aus Wiener Bilder, 18. September 1907). Mit hellem Kragen und dunklem Blazer blickt Richter leicht seitlich in Richtung der Kamera. Sie trägt ihre krausen Haare zurückgebunden. Nachweis von wiki commons folgt.
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Reposted by Lea Fink
Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 28/08/2025
Am 28. August 1942 starb die Berliner Künstlerin Clara Arnheim in Theresienstadt. Sie hatte in Berlin bei Franz Skarbina und in Paris bei Edmond Aman-Jean studiert, in Berlin (Uhlandstr.) und auf Hiddensee gelebt. 1904-1927 war sie Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen. 🧵
Ein gelblich gehaltenes Bild zeigt das Meer mit leichten Wellen. Nachweis von wiki commons folgt.
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Lea Fink @strassenverlauf.bsky.social · 26/08/2026
Am 26. August 1923 schrieb Friedrich Kroner in der Berliner Illustrirten Zeitung über die Inflation einen Artikel "Überreizte Nerven": "Das trommelt täglich auf die Nerven: Der Zahlenwahnsinn, die ungewisse Zukunft, das über Nacht wieder fraglich gewordene heute und Morgen. [...]" 🧵
Original caption: "Ein Million-Markschein als Rechnungsblock. Findige Leute benutzen die Rückseite des Einmillionenscheines zum Schreiben"
Auf einem Schreibtisch liegt ein Schein/Block, rechts eine Hand, die auf ihm Schreibtisch bzw. rechnet. Dahinter Utensilien bspw. ein Stempel. Nachweis von wiki commons folgt.
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