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Goldgelb, knusprig, belgisch: In Brüssel bekommt die Fritte ihr eigenes Museum
Außen knusprig, innen weich und am besten noch dampfend heiß: Was andernorts als schnelle Beilage gilt, ist in Belgien beinahe eine nationale Angelegenheit. Mitten in Brüssel können Besucher dieser Leidenschaft auf den Grund gehen – und entdecken, warum hinter einer scheinbar einfachen Portion Fritten erstaunlich viel Geschichte, Tradition und belgischer Stolz stecken. Ich dachte, das Museum ist nur ein Touristennepp, aber erwies sich dann doch als höchst lehrreich und unterhaltsam. Wer durch das historische Zentrum von Brüssel spaziert, begegnet ihnen praktisch überall. Der Duft von frisch frittierten Kartoffeln zieht aus kleinen Frittenbuden durch die Straßen, Menschen stehen mit Papiertüten und Schälchen auf Plätzen und Bürgersteigen, und neben Waffeln, Schokolade und Bier gehören Fritten zu jenen kulinarischen Erlebnissen, die viele Reisende fest mit Belgien verbinden.