Sign in

RAF Historie

@raf-historie.bsky.social
1.3K followers 43 following 1.6K posts

Aus der Geschichte der Rote Armee Fraktion, der ihrer Protagonisten und ihrer Opfer. #RAF - Sichere Kommunikation: Threema 95W5PCXS - CN alles!

PostsRepliesMedia
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 12/09/2026
Zur causa Diether Dehm (ehemals Linke) und Christian Klar (ehemals RAF) hat dpa einen Faltencheck gemacht: Die Info, ein ehemalige RAF-Terrorist arbeite im Bundestag, ist veraltet. dpa-factchecking.com/switzerland/...
dpa-factchecking.com
Infos veraltet - Ex-RAF-Mitglied ist seit Jahren nicht mehr für Bundestagsbüro tätig
Seit der Verhaftung der jahrelang untergetauchten früheren RAF-Terroristin Daniela Klette findet die linksextremistische Rote Armee Fraktion wieder öfter Erwähnung in den Medien. Zurzeit kursiert ein ...
041
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 27/08/2026
1977 tauchte Wackernagel unter und wurde später im Zusammenhang mit den Taten des "Deutschen Herbstes" gesucht. Am 10. November 1977 versuchte die Polizei in Amsterdam, Wackernagel festzunehmen. Bei einer Schießerei wurden drei Polizisten sowie Wackernagel und sein Begleiter schwer verletzt.
050
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 27/08/2026
Wackernagel war zeitweise in Stammheim als Tontechniker während des Prozesses tätig. Als am 129. Verhandlungstag, dem 22. Juli 1976, die ebenfalls in Haft sitzende Brigitte Mohnhaupt vernommen wurde, hatte Verteidiger Dr. Temming einen Angestellten mit Tonband dabei: Christoph Wackernagel.
150
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 27/08/2026
#OTD In Ulm wird am 27. August 1951 Christof Wackernagel geboren. Wackernagel ist Autor, Schauspieler und zeitweise Mitglied der RAF. Er wird 1980 zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, 1987 entlassen und lebte danach zeitweise in Mali.
162
Reposted by RAF Historie
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
#OTD In Karlsruhe will die RAF am 25. August 1977 einen Anschlag auf die Bundesanwaltschaft verüben. Ein selbstgebauter Raketenwerfer soll 42 Geschosse abfeuern. Die Maschine versagt, weil Peter-Jürgen Boock den Wecker nicht aufzieht. (Foto: Udo Röbenack (belichterstatter.de))
Der Raketenwerfer im Haus der Geschichte
1101
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
Offenbar erreiche die Nachricht von dem Anschlag die Zeitungs-Redaktionen noch kurz vor Redaktionsschluss am Donnerstagabend, 25. August 1977. Eine ausführliche Berichterstattung folgte in der Samstagsausgabe (leider schlecht verfilmt).
Meldung vom 26. August 1977.
070
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
Die Gebäude im Zusammenhang mit dem Anschlag vom 25. August 1977 gibt es heute allesamt nicht mehr. Die Bundesanwaltschaft ist umgezogen, das Gebäude Blumenstraße 9 fiel einer Erweiterung des Bundesgerichtshofs zum Opfer.
160
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
Anfang September 1977 bekennt sich die RAF in einem dreiseitigen Bekennerschreiben zu dem gescheiterten Anschlag und deutet ihn als Warnung. Vor allem Generalbundesanwalt Rebmann wird von der RAF bedroht. (Foto: Ausriss Bekennerschreiben).
Ausriss Bekennerschreiben
150
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
Die Sands können sich am Abend aus ihren Fesseln befreien und die Polizei verständigen. Bis dahin ist die RAF längst über alle Berge, zum Teil mit der Bahn aus Karlsruhe abgereist. Die "Stalinorgel" ist heute im Haus der Geschichte in Bonn ausgestellt.
160
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
Peter-Jürgen Boock soll den Raketenwerfer in mehreren Stunden aufgebaut haben - ausgerichtet auf die Fassade der Bundesanwaltschaft. Später sagt er, er habe den Wecker absichtlich nicht aufgezogen, verurteilt wird er trotzdem. Vielleicht hat er es aber auch nur vergessen.
160
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
Die RAF hatte sich als interessiertes "Ehepaar Ellwanger" Zutritt zur Wohnung des Künstlers Theodor Sand an der Blumenstraße 9 verschafft. Bis heute ist unklar, wer die Ellwangers waren. Die beiden überwältigen Sand und seine Frau Paula und lassen weitere Personen in die Wohnung.
160
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 25/08/2026
#OTD In Karlsruhe will die RAF am 25. August 1977 einen Anschlag auf die Bundesanwaltschaft verüben. Ein selbstgebauter Raketenwerfer soll 42 Geschosse abfeuern. Die Maschine versagt, weil Peter-Jürgen Boock den Wecker nicht aufzieht. (Foto: Udo Röbenack (belichterstatter.de))
Der Raketenwerfer im Haus der Geschichte
1101
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/08/2026
Dazu kommt ja noch, dass Bernward Vesper diese Karte in Paris geschrieben hat. Mon dieu!
030
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/08/2026
Wolfgang Kraushaar hat ein ganzes Buch über den Antisemitismus der Linken geschrieben. Darin schreibt er, es gebe Hinweise, die Tupamaros seien die Täter gewesen. Zu denen gehörten Fritz Teufel (und seine damalige Lebensgefährtin Irmgard Möller). Außerdem war Rolf Heißler mindestens im Umfeld.
Buchcover, Kraushaar: Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?
060
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/08/2026
Der Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in München am 13. Februar 1970, bei dem sieben Menschen starben, scheint aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft hält einen inzwischen toten Neonazi für den Täter. Zuvor wurde immer wieder spekuliert, linke Extremisten hätten das antisemitische Attentat verübt.
deutschlandfunk.de
München - Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten von 1970 womöglich aufgeklärt
56 Jahre nach einem Brandanschlag auf ein jüdisches Altersheim in München mit sieben Toten meldet die Justiz bei der Aufklärung einen Teilerfolg.
190
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/08/2026
„Ma chère, der Sommer ist sehr groß + heiß. Die Revolution ist auf Oktober verschoben." Bernward Vesper an Gudrun Ensslin, 2. Juli 1968 --- Der Sommer ist vorbei und deshalb geht es hier wieder weiter. Falls jemand die ständigen Erinnerungen an längst Vergangenes aber nicht Vergessenes vermisst hat.
2130
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 01/06/2026
Das Landesarchiv Baden-Württemberg schreibt: "Aus dem Zeitraum 1970 bis 1995 hat keine einzige Gefangenenpersonalakte der Justizvollzugsanstalt Stammheim das Staatsarchiv erreicht, (...) die Akten (...) Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe offensichtlich verloren sind."
0150
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 01/06/2026
Falls Ihr Euch manchmal fragt, wie es zur Mythenbildung rund um die RAF in Stammheim kam und wieso das immer noch nicht ganz aufgeklärt ist bzw. wieso noch immer Fragen unbeantwortet sind: Es fehlen die Akten der JVA Stammheim. Sehr viele Akten. 👇
Zellenhochhaus der JVA in Stammheim. Der "RAF-Trakt" war oben rechts.
2166
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 29/05/2026
Bis 1978 lebte Proll nach der ersten Haftentlassung jahrelang unerkannt in London, bis sie dort im September des Jahres zum zweiten Mal festgenommen wurde. Verurteilt wurde sie später wegen Bankrauben und Urkundenfälschung.
140
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 29/05/2026
Proll war monatelang in derselben Zelle in Köln-Ossendorf isoliert, in der später auch Ulrike Meinhof einsaß. Astrid Proll war bereits 1969 zur Gruppe um Andreas Baader und Gudrun Ensslin gestoßen, als diese sich der Haft nach dem Frankfurter Brandstifterprozess entzogen.
140
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 29/05/2026
#OTD In Kassel wird am 29. Mai 1947 die spätere RAF-Mitgründerin Astrid Proll geboren. Proll ist an der Baader-Befreiung 1970 beteiligt und wird zweimal inhaftiert. Im Februar 1974 wird Astrid Proll aus der Haft entlassen, weil sie unter den Folgen der Einzelhaft leidet.
170
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 27/05/2026
Lesenswerter Kommentar in der taz über den Klette-Prozess, vor allem über die Angeklagte: Worte wie Beton taz.de/Urteil-gegen...
taz.de
Urteil gegen Daniela Klette: Der Krampf geht weiter
Der Prozess gegen Klette ist eine verpasste Chance. Er hätte die Möglichkeit geboten, linke Geschichte und vor allem ihre kritische Seite aufzuarbeiten.
031
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 27/05/2026
Ergänzend dazu: Das bei der Entführung des industriellen Palmers durch die Bewegung 2. Juni erpresste Lösegeld kam später teilweise zur RAF. Ebenso einige Beteiligte.
040
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 27/05/2026
Das mutmaßliche ehemalige RAF-Mitglied Daniela Klette ist wegen diverser Delikte (u.a. Raub, verbotener Waffenbesitz, erpresserischer Menschenraub) zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt worden: www.ndr.de/nachrichten/...
ndr.de
13 Jahre Haft für Daniela Klette wegen Raubüberfällen - Solidarität mit 67-jähriger Angeklagten
Im Prozess gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist heute am Landgericht Verden das Urteil gefallen. Klette wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt.
083
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 26/05/2026
Zur Geschichte des Terrorismus und der Einführung des § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen) in Deutschland hat die LTO einen Artikel veröffentlicht: www.lto.de/recht/feuill...
lto.de
Terrorismus, die ersten 120 und die nächsten 50 Jahre
Im Jahr 1976 traten in Deutschland Vorschriften in Kraft, die der Bekämpfung des Terrorismus dienen sollten.
063
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 24/05/2026
Fotografisch begleitet hatte das Filmprojekt Inge Werth. Zu deren 95. Geburtstag hat die Frankfurter Rundschau die Fotografin in einem Porträt gewürdigt: www.fr.de/kultur/gesel...
fr.de
Mit 95 Jahren arbeitet sie noch immer – und lebt in einer Altenwohnanlage
Die Fotografin Inge Werth wird am 21. Mai 95 Jahre alt. 2024 entstand ihr bisher letztes Buch mit Aufnahmen aus der Frankfurter Altenwohnanlage, in der sie selbst lebt.
070
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 24/05/2026
#OTD Heute vor 56 Jahren, am 24. Mai 1970, stand im Fernsehprogramm der ARD der Film "Bambule" von Ulrike Meinhof. Die Sendung war kurzfristig abgesetzt worden, der Film lag danach 24 Jahre im "Giftschrank" des Südwestfunks in Baden-Baden. Meinhof war untergetaucht und hatte die RAF mit gegründet.
1133
Reposted by RAF Historie
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 21/05/2026
#OTD Polizisten erschießen am Morgen des 21. Mai 1974 in München bei einer Fahndungsaktion gegen „Anarchisten“ (lies: RAF u.a.) den völlig unbeteiligten Taxifahrer Günther Jendrian. Publikationen dazu beim MAO-Archiv via Internet Archive: web.archive.org/web/20241205...
web.archive.org
172
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 21/05/2026
Das Grundübel laut Klette ist der Kapitalismus, der zu einer Vielzahl von Traumatisierten geführt habe. Sie kritisiert Aufrüstung und Umverteilung und sieht in einer Aufzählung am Schluss den (legalen) Widerstand in verschiedenen Gruppen als weiterhin existent.
050
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 21/05/2026
Klette macht in ihrem Plädoyer deutlich, dass sie für mehr Gerechtigkeit gekämpft habe. Gleichzeitig stellt sie klar, es "gab keinen Plan zu versuchen, sich mit Gewalt und schießend aus der Situation zu befreien." Insgesamt lieferte sie eine umfassende Kritik an den Verhältnissen.
150
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 21/05/2026
Vor dem Landgericht Verden hat Daniela Klette die Möglichkeit genutzt, das letzte Wort zu haben und ein Plädoyer gehalten. Die Junge Welt zitiert es ausführlich: www.jungewelt.de/artikel/5231... Wer noch in bei einem Prozess war: es ist üblich, dass die Angeklagte das letzte Wort hat.
jungewelt.de
Ungekürzte Fassung des Plädoyers von Daniela Klette vor dem Landgericht Verden
Vor dem Landgericht Verden hielt die mutmaßliche frühere RAF-Militante Daniela Klette am 12. Mai ihr Plädoyer, das junge Welt hier ungekürzt dokumentiert • Foto: IMAGO/Hanno Bode
150
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 21/05/2026
Immer wieder kam es bei Polizeiaktionen in den 1970er-Jahren zum Einsatz von Schusswaffen, die RAF sprach von "Kill-Fahndung". Allerdings machten die RAF-Angehörigen ihrerseits rücksichtslos von der Schusswaffe gebrauch und hatte mehrfach Polizisten getötet, so dass oft galt "du oder ich".
020
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 21/05/2026
#OTD Polizisten erschießen am Morgen des 21. Mai 1974 in München bei einer Fahndungsaktion gegen „Anarchisten“ (lies: RAF u.a.) den völlig unbeteiligten Taxifahrer Günther Jendrian. Publikationen dazu beim MAO-Archiv via Internet Archive: web.archive.org/web/20241205...
web.archive.org
172
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/05/2026
Heute Abend 👇
050
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/05/2026
*In So macht Kommunismus Spaß! Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret, EVA 2006, S. 134f
020
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/05/2026
#OTD Die junge Studentin Ulrike Meinhof hält am 20. Mai 1958 in Münster eine Rede gegen die atomare Bewaffnung der Bundesrepublik. Ihre Tochter Bettina Röhl schreibt* später, es habe sich um Ulrike Meinhofs erste öffentliche Rede gehandelt - vor 1200 Zuhörern.
Buchcover
140
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/05/2026
Klar wurde am 19. Dezember 2008 aus der Haft entlassen, nachdem er 1992 nach der Aussage der DDR-Aussteiger aus der RAF unter der Kronzeugenregelung erneut verurteilt worden war. Angelastet wurden ihm u.a. die Taten aus dem Deutschen Herbst 1977 sowie der Anschlag auf US-General Kroesen 1981.
020
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 20/05/2026
#OTD In Freiburg (i. Br.) wird am 20. Mai 1952 das spätere Raf-Mitglied Christian Klar geboren. Klar zählte in den 1970er und frühen 80er Jahren zu den meistgesuchte Terroristen der BRD. Er wurde am 19.11.1982 bei Hamburg verhaftet und 1985 wegen neun Morden und elf Mordversuchen verurteilt.
120
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 18/05/2026
TV-Tipp für den 20. Mai 2026: Arte zeigt um 20.15 Uhr Margarethe von Trottas „Die bleierne Zeit“. In den Film geht es um die Ensslin-Schwestern. Nicht alles ist ganz korrekt, aber der Film zeigt gut die Stimmung in der BRD. www.arte.tv/de/videos/00...
arte.tv
Die bleierne Zeit - Film in voller Länge | ARTE
Im Westdeutschland der 1970er Jahre prallen die Lebenswege der Schwestern Juliane und Marianne aufeinander: Während Juliane als Journalistin für Frauenrechte kämpft, radikalisiert sich Marianne im sog...
0157
Reposted by RAF Historie
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 14/05/2026
#OTD Am 14. Mai 1970 wird Andreas Baader bei einem Besuch im Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen für aus der Haft befreit. Die Gruppe erklärt sich wenig später in der Szenezeitschrift Agit 883: „Die Rote Armee aufbauen“. Aus ihr wird die RAF, die Tat zu ihrer Grümndungstat erhoben.
Heutige Ansicht des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.
1114
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 14/05/2026
Bebildert ist der Artikel übrigens mit einem schwarzen Panther, was verdeutlicht, dass die Black Panther Bewegung der frühen rAF als Vorbild diente. Alle Beteiligten wurden dafür später verurteilt, bis auf den unbekannten Mann, der auf den Angestellten schoss.
031
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 14/05/2026
In der Agit 883 erscheint am 5. Juni 1970 der Aufruf „Die Rote Armee aufbauen“: „es hat keinen Zweck, den falschen Leuten das Richtige erklären zu wollen, das haben wir lange genug gemacht.“ Es ist die erste Erklärung der späteren RAF. Text: plakat.nadir.org/883/ausgaben...
120
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 14/05/2026
Im Institut an der Miquelstraße in Dahlem wurde Andreas Baader von mehreren Personen, darunter vermutlich Grudrun Ensslin, Astrid Proll, Ulrike Meinhof und Irene Goergens, befreit. Ein Institutsangestellter wurde von einem noch immer unbekannten Mann lebensgefährlich verletzt.
120
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 14/05/2026
Verleger Klaus Wagenbach hatte Andreas Baaders „Ausführung zum Quellenstudium“ in das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in Berlin beantragt. In dem Schreiben vom 10. Mai 1970 heißt es, Baader und Meinhof planten ein Buch zur „Organisation randständiger Jugendlicher“.
Das Gebäude an der Miquelstraße 83. Foto: Udo Röbenack (http://www.belichterstatter.de) auf http://www.wo-war-das.de
120
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 14/05/2026
#OTD Am 14. Mai 1970 wird Andreas Baader bei einem Besuch im Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen für aus der Haft befreit. Die Gruppe erklärt sich wenig später in der Szenezeitschrift Agit 883: „Die Rote Armee aufbauen“. Aus ihr wird die RAF, die Tat zu ihrer Grümndungstat erhoben.
Heutige Ansicht des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.
1114
Reposted by RAF Historie
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 13/05/2026
#OTD Das spätere RAF-Mitglied Irmgard Möller wird am 13. Mai 1947 in Bielefeld geboren. Irmgard Möller war die einzige Überlebende der "Todesnacht von Stammheim" 1977. Sie war mit schweren Stichverletzungen gefunden worden. Später war sie die am längsten inhaftierte Frau Deutschlands.
182
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 13/05/2026
Kurzzeitig war Felix bei Vesper, danach sorgte Ensslin für seine Unterbringung bei einem befreundeten Paar auf der Schwäbischen Alb. TV-Tipp: Am 20. Mai zeigt Arte "Die bleierne Zeit" von Margarethe von Trotta. Nicht alles ganz korrekt, aber sehr sehenswert: www.arte.tv/de/videos/00...
arte.tv
Die bleierne Zeit - Film in voller Länge | ARTE
Im Westdeutschland der 1970er Jahre prallen die Lebenswege der Schwestern Juliane und Marianne aufeinander: Während Juliane als Journalistin für Frauenrechte kämpft, radikalisiert sich Marianne im sog...
010
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 13/05/2026
*59 Jahre. Den Mann versehentlich zehn Jahre älter gemacht.
030
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 13/05/2026
Und dann gibt es noch ein schwer zu widerlegendes Argument, dass gegen eine angebliche Patenschaft spricht. Gretchen Dutschke verneint die Patenschaft deutlich. Die Witwe von Rudi Dutschke sagte auf Nachfrage: „Ich bin dieser Frau nie begegnet“.
020
RAF Historie @raf-historie.bsky.social · 13/05/2026
Und ein weiteres Problem: In dem Artikel folgt direkt im nächsten Satz die nachweislich falsche Behauptung, Ensslin habe an den Protesten gegen den Schah am 2. Juni 1967 teilgenommen. Es stellt sich grundsätzlich die Frage nach der Zuverlässigkeit der Informationen.
120