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Peter Seyferth

@peterseyferth.bsky.social
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Sometimes in English, manchmal auf deutsch. Political Philosopher. Anarchist. Utopist. Incompatible hobbies: Vinyl records and Godzilla.

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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 30/09/2026
Kommt zum Anarchistischen Treffen nach München! Vom 2. bis zum 4. Oktober 2026 Macht z.B. mit im von mir angebotenen Workshop zur Politischen Theorie. Am Sonntag (4.10.) ab 14:30 Uhr im Stattpark Olga. Programm, Adressen und Infos gibt es hier: de.indymedia.org/node/863571 #Anarchismus
Flyer für das Anarchistische Treffen in München. Schwarzer Druck auf weißem Papier. Zentral ist eine amateurhafte Zeichnung der Bavaria mit ihrem Löwen, fast so wie sie immer über dem Oktoberfest residiert, nur dass sie eine abgerissene Punkerin mit Springerstiefeln, Aufnähern und Tattoo ist und der Löwe ein Köter, der "Schandi schleich di!" bellt. Zu sehen ist noch eine stilisierte Stadt München. Irgendwer sprüht "ACAB" an die Wand (niemand weiß, was das heißt) und auf dem Podest der Punkerin ist so einiges hingekritzelt: "F81 wuz here", ein Anarchie-A, "Summer's here – Fck the Pullis", "burn the prisons" und in Druckschrift "Infos: http://abarrio.espivblogs.net". Neben dem Podest steht ein Kasten Augustiner Bier. Denn so unkommerziell die Anarchos auch sind, dieser Brauerei bleiben sie treu. Dahinter ein Stoppschild, aus dem jemand "Stop War" gemacht hat. Weiter hinten sitzen ein paar Leute um eine brennende Mülltonne, wie es in München halt üblich ist. Oder es ist gar keine Mülltonne, sondern der Fischbrunnen am Marienplatz, und die Zeichnung ist einfach nicht so genau. Könnte sein.
Jedenfalls steht dann auch noch Text auf dem Flyer: Anarchist Gathering. Welcome-Point: 02.10. 11-15 Uhr Adalbertstr. 25, For sleeping places and participation: abarrio@systemli.org
042
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 24/09/2026
Ich habe jetzt auch einen QR-Code.
Foto eines armen Arms, der gerade ziemlich gestichelt wurde. Man sieht noch die Spuren, denn die Nadel, die häufig die Haut pikste, war voll schwarzer Farbe. Drumherum ist es rot, das ist wohl die Aufregung. Wessen Arm es ist, ist nicht zu erkennen, weil ich ein Tarnfleck-T-Shirt trage und daher unsichtbar bin. 
Die schwarzen Formen auf dem Arm haben mehr oder weniger geometrische Formen, vor allem basierend auf Rechtecken. Aber es gibt auch Dreiecke und schräge Linien. (Achtung: Bei dieser Tätowierung handelt es sich in Wirklichkeit nicht um einen QR-Code. also bitte nicht scannen. Eltern haften für ihre Kinder.)
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 18/09/2026
Heute ging es los mit der Tagung „Radikale Solidarität“ an der Uni Wien. Um 13:30 Uhr war ich mit meinem Vortrag dran: „Gegenseitige Hilfe seit Kropotkin“. Wurde auch simultan übersetzt und gestreamt. Mehr Infos hier: www.radikalverbunden.de
Foto des Tagungsprogramms, auf die Tafel im Hörsaal geklebt, teilweise beleuchtet vom Beamer. Den Text tippe ich jetzt nicht ab, er steht ja online zum Lesen. Einfach im Skeet auf den Link klicken.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 13/09/2026
In dem Buch "Anarchistische Aufbrüche" gibt es auch ein Kapitel von mir. Da steht sehr viel drin, auf nur 14 Seiten. Es ist ein Überblick über erstens einige politikwissenschaftliche Transformationstheorien und zweitens einige anarchistische Revolutionsvorstellungen. Und dann vergleiche ich beide.
Foto einer Seite aus dem Inneren des Buches. Es ist Seite 503. Die Papierstruktur ist dank der seitlichen Beleuchtung gut zu sehen. So macht es Spaß, zu lesen: Ein physisch vorhandenes, echt durchblätterbares Buch im Tageslicht. Und was kann man lesen? Folgender Text ist zu sehen:
"Peter Seyferth
Transformationstheorien zwischen Elite und Anarchie
Nehmen wir einmal wahrheitsgemäß an, ich wüsste gar nicht, wie man die Welt so transformiert, dass am Ende Anarchie herrscht – und das, obwohl ich nicht nur ein Politikwissenschaftler, sondern auch ein Anarchist bin.
Solche Leute sollten das wissen, stimmt's? Tun sie aber nicht – und selbst wenn, dann würden politikwissenschaftliche und anarchistische Transformationstheorien einander heftig widersprechen. Um dennoch etwas herauszufinden, wende ich mich sehr verdichtenden Überblicksdarstellungen zu, um idealtypische Theorien zu erhalten. Ich muss daher auf der abstrakten Ebene bleiben und Vielfalt ignorieren. Dadurch entstehen grobe, dafür aber auch große Bilder, die sich für eine erste Orientierung eignen. Diese werde ich auf Brauchbarkeit für anarchistische Transformation hin abklopfen und dafür politikwissenschaftliche mit anarchistischen Ansätzen kontrastieren.
Mein Fazit wird notwendigerweise recht allgemein ausfallen."
Dann folgt die Überschrift des ersten Unterkapitels sowie in paar Zeilen weiterer Text. Was da dann drin steht, erfahrt Ihr, wenn Ihr das Buch kauft und lest. Hey, das hier ist ein Reklame-Skeet, keine Bibliothek.
031
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 13/09/2026
Neues Buch ist erschienen: "Anarchistische Aufbrüche". Wir wollen Anarchie, da sind wir uns hoffentlich einig. Aber wie kommen wir da hin? Das Buch enthält viele Antworten auf die Frage. Zu haben ist es beim Unrast Verlag (@unrastverlag.bsky.social).
Foto eines Buches, das in einer Hand gehalten wird. Im Hintergrund ein Parkettboden. Der ist echt als und knarzt, wenn man drüber läuft. Aber ich laufe gar nicht drüber, sondern rolle drüber. Mit einem Bürostuhl. Damit das den Boden nicht beschädigt, habe ich eine Schicht Plastik draufgelegt. Praktisch, was? So schimpft mich der Vermieter nicht. Aber ich schweife ab.
Worum es geht, ist das Buch. Der ganze Text darauf ist in Kleinbuchstaben, abgesehen vom Verlagsnamen "UNRAST". In großen Kleinbuchstaben steht der Titel "anarchistische aufbrüche" über der Illustration, in kleinen Kleinbuchstaben unter der Illustration der Untertitel "soziale transformationen in eine herrschaftsfreie welt". In "herrschaftsfreie" ist noch eine Klammer mit "er" eingefügt, sodass da auch gelesen werden kann "herrschaftsfreiere welt". Denn womöglich siegen wir in dieser Transformation nicht total. Der Anspruch wird somit etwas heruntergeschraubt. Die Illustration selbst besteht aus einer Zeichnung, die sechs Personen abbildet, die sich auf einen gemeinsamen, aufgebrochenen Horizont hinzubewegen. Die Wege sind dabei verschiedene, zunächst auch getrennte, die aber am Ende konvergieren. Die Schwarz-Weiß-Zeichnung ist koloriert, sodass sich eine Art Regenbogenspektrum ergibt.
Ganz oben sind die Namen der Herausgeber*innen hingeschrieben: Thomas Stölner, Utta Isop, Uwe H. Bittlingmayer, Susanne Stölner, Josef Mühlbauer, Michael Wissgott.
Das gesamte Design und Layout ist ganz nah an dem des ersten Bandes "anarchistische gesellschaftsentwürfe" angelehnt, womit sich dieses Buch als Fortsetzung darstellt.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 30/08/2026
Eurosky.
Screenshot von Hasente. Zu sehen ist der Handle @hasente.eurosky.social
Außerdem, sehr geschmacklos, die Todesart: „Collateral Damage (Clown Invasion)“
010
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 28/08/2026
Wo ich gerade bin:
Foto einer Plastikhausfront in der Spielecke eines Restaurants im Legoland. Darauf ein Schild mit Schrift. Der erste Buchstabe fehlt fast ganz, daher ist zu lesen: „Egoland Deutschland“.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 31/07/2026
Ich schaue nur historisch korrekte Filme.
Cover eines Comics mit dem Titel "Godzilla's the Odyssey". Zu sehen ist das beliebte grüne Radioaktivitäts-Monster, das wie eines der sieben antiken Weltwunder mit gespreizten Beinen sexy auf zwei Felsen steht und einen dritten in der Hand hält. Die Felsen ragen aus bewegtem Meer, und zwischen ihnen segelt ein Schiff hindurch. Es hatte vermutlich "Scylla" oder "Charybdis" ins Navi eingegeben, denn was sollte es sonst dort. Godzilla starrt auf das Schiff hinab, und es entsteht der Eindruck, er wolle den Felsen direkt auf dieses fallen lassen. Tsk, tsk, Godzilla, das tut man doch nicht! Der Göttervater Zeus (maßstabsgetreu, also viel kleiner als die Kaiju-Echse) ist schon sauer und will Blitze schleudern, die er sich von einem nördlichen Kollegen ausgeliehen hat (ich glaube der heißt Döner-Mann oder so). Die Harpyen hingegen, die auch zu sehen sind, flattern aufgeregt herum, weil sie zerschmetterte Schiffe geil finden. Ich würde mal vermuten, dass sie den Godzilla aufgestachelt haben. Also psychisch, nicht im wörtlichen Sinn, denn seine berühmten Rückenstacheln hatte unser Liebling ja schon vorher. Wie es scheint, gibt es im abgebildeten Comic-Heft noch eine zweite Geschichte mit dem Titel "Robin Hood und Godzilla", aber anders als die Haupt-Story scheint mir das ziemlich hanebüchen zu sein. Weiß doch jeder, dass Robin Hood nur ein Symbol für Klassenkampf ist. Den hat es in echt nie gegeben.
040
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 27/07/2026
Endlich was gebacken kriegen! #NoMeansNo #DeadBob #YouKillMe #DIY #Punk
Fotografie eines Backofens der Firma Bosch (französischer Slang für "lächerlicher Germane"). Er ist auf Ober-/Unterhitze bei 150 °C eingestellt, was ein bisschen wenig für Pizza ist. Aber es ist ja auch gar keine Pizza drin, sondern ein gelbes T-Shirt. Auf diesem ist so einigermaßen die schwarze Schrift zu erkennen, die ich zuvor drauf gemalt habe. Da steht "YOU KILL ME". Subkulturelle Nerds und gebildete Punker erkennen das T-Shirt als das des lächelnden, winkenden Selbstmörders (durch Strick), der das Cover der gleichnamigen Schallplatte der Band NoMeansNo ziert. Der Typ heißt Bob, und er taucht als "Dead Bob" sowohl auf der NoMeansNo-Platte "Sex Mad" als auch als Figur auf dem Cover der zweiten Platte der Band "Dead Bob" (gegründet von NoMeansNo-Drummer John Wright) auf. Tatsächlich gibt es auf Dead-Bob-Konzerten gelbe T-Shirts mit "You Kill Me"-Aufdruck zu kaufen. Aber es ist ja punkiger, alles selber zu machen. Also habe ich letztens nicht so ein Shirt beim Dead-Bob-Konzert gekauft, sondern selber eins gemacht. Damit die Stofffarbe auch schön hält, muss sie mit Hitze fixiert werden. Bügeln war mir zu anstrengend, also rein in den Ofen mit dem Shirt. Hat geklappt! Und der Ofen riecht jetzt auch nach Farbe, das wird beim nächsten Auflauf ein interessantes Geschmackserlebnis. (Übrigens habe ich bei besagtem Dead-Bob-Konzert selbstverständlich ein Shirt gekauft, die Band muss ja von was leben. Und selbstverständlich ist ein Bob drauf (einen Schritt vor dem Absturz in den Abgrund), der lächelt und winkt und ein gelbes YOU-KILL-ME-Shirt trägt.) Fazit: Ich habe jetzt drei solcher T-Shirts, von denen zwei aber nur Abbildungen auf anderen T-Shirts sind. Das ist so interessant, dass ich es Euch mitteilen musste, und zugleich so kompliziert, dass ich den Alt-Text fast vollkriege. 
PS: Habe ich schon auf die Spiegelung meines Arms mit Handy aufmerksam gemacht? Ich liebe das Foto-Genre "Spiegel fotografieren, ohne mit aufs Bild zu kommen"; sucht mal auf Kleinanzeigen o.ä.
010
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 15/07/2026
Etwa so? Würde ich schauen. Im TV.
Plattencover von Slime: „Alle gegen Alle“. Zu sehen sind zwei weiße Gestalten auf grünem Hintergrund. Die eine schießt der anderen mit einer Handfeuerwaffe in den Hinterkopf.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 27/06/2026
Für eine private Sauna ist die Temperatur fast ein bisschen mickrig: Nur 29,0 Grad. Zum Wohnen ist es … sagen wir suboptimal. Trotzdem bin ich stolz, weil ich immerhin sechs Grad Unterschied hingekriegt habe mit schlauer Lüften/Nichtlüften-Strategie und Vorhängen.
Foto eines Heizungsthermostats mit digitaler Anzeige. Angezeigt wird das heutige Datum (27.06.26), die Uhrzeit )19:35) und die aktuelle Raumtemaratur bei mir daheim: 29,0 Grad Celsius.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 22/06/2026
Wisst Ihr noch gestern, als alle so Aufkleber mit ihren Lieblingstieren drauf überall drauf gepappt haben? Das waren noch Zeiten. Da war der Sommer noch warm. Und hatte ein Loch.
Fotografie eines Aufklebers, der auf einem graulackierten Ampelpfosten pappt und dabei ein paar ältere, zerfetzte, ausgeblichene und unleserliche Aufkleber teilweise verdeckt. Der Aufkleber ist hochkantig rechteckig und er ist farbig bedruckt. Hauptmotiv ist ein Fischfoto, das einen von oben beleuchteten, etwas grummelig-müde blickenden Waller zeigt. Direkt über dem Foto ist ein Text in schreibmaschinenartigen Großbuchstaben abgedruckt: "RIP WELS 21.06.2025". Das alles ist mit einem schwarzen Strich umrandet, dem sogenannten Trauerflor. Wobei das überhaupt nicht stimmt, denn ein Trauerflor ist aus Stoff. Das schwarze Viereck hier erinnert eigentlich mehr an die schwarze Umrahmung, die man von Traueranzeigen kennt oder von Briefen, die gemischte Gefühle auslösen, weil in ihnen steht, dass der reiche Erbonkel aus Amerika gestorben ist (traurig, traurig), was hoffentlich bedeutet, dass bald reichlich Geld hinterlassen wird (gier, gier). Mein Onkel ist kein Wels und es geht wohl auch nicht um Erbschaften auf dem Aufkleber. Dessen Intention geht, wie es aussieht, in eine andere Richtung. Jedenfalls steht über all dem noch "ACAB" geschrieben, wieder in Großbuchstaben, diesmal aber in einer Art weitlaufenden Variante der Impact-Schrift. Wer's mag! Die Bedeutung der Buchstaben ist umstritten, heißt aber (frei übersetzt): Erschießt nicht unsere Fischkumpel, sie haben nichts wronges gemaket.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 14/06/2026
Punk-Kunst anschauen. Bevor es nicht mehr geht. (Copy + Paste, in der Schellingstraße 3, München. Bis 28. Juni 2026, dann ist Schluss.) visit-amuseum.com/copy-paste_e...
Fotografie eines alten, weißen Mannes aus der Generation X, der genau reinpasst in diese Kunstausstellung. Er trägt schwarze Klamotten (Jeans, T-Shirt, Schirmmütze) mit Krakendesign. So weit, so langweilig. Also versteht mich nicht falsch, der Typ ist schon toll, schließlich bin ich es ja selbst: Peter Seyferth. Aber eigentlich geht es um das, wovor er steht und was man auch ein bisschen sieht: Eine dunkle Wand, an der mehrere Bilder hängen. Die meisten sind nur angeschnitten. Aber eines erkennt man ganz gut. Es ist von Jamie Reid und zeigt in wenigen (Neon-)Primärfarben Marilyn Monroe und Schrift. Das Marilyn-Foto ist hochkontrastiert wie bei Fotokopien, und dann koloriert. So als wenn Andy Warhole ein Punk gewesen wäre. Die Schrift ist im Ransom-Note-Stil gehalten. Oben steht "Sex Pistols"; es ist der bekannte Schriftzug, der ja von Jamie Reid entworfen wurde. Darunter steht noch "Fuck forever". Das Farb-Schema erinnert an die "Never Mind the Bollocks"-Platte der Pistols, also Neongelb, Neonpink und Schwarz.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 08/06/2026
Auf der Webseite vom Werkstattkino ist auch noch zu lesen, was ein gewisser Peter Seyferth über den Film behauptet. Aber seht selbst: werkstattkino.de (Dort ist dann auch zu erfahren, dass hinterher "Im Reich der Sinne" von 1976 kommt. Es lohnt sich immer, Filme im Werkstattkino zu sehen.)
Screenshot von der Kino-Webseite www.werkstattkino.de.
Es ist ein Bild aus dem Trailer zum Film zu sehen: dramatischer Dezisionismus auf dem Eisbrecher, der sich in kriegerischer Absicht Grönland nähert. Kanzler Mey entscheidet, wo es lang geht. Zwei brutale Militärs werden gleich gehorchen, wie es sich gehört. Leicht caligaristischer Stil, also lilablaßblau eingefärbter Schwarz-Weiß-Film. 
Keine Sorge, der Rest des Films ist in anderen Farben, teilweise sogar bunt.
Text ist auch noch zu lesen, und zwar wie folgt:
"OPERATION ICE-STORM. GERMANS TO THE FRONT
Deutschland 2026.
Regie: MIKE SPIKE FROIDL.
Digital. 50 Min. Erstaufführung.
Operation ICE-Storm. Germans to the Front! ist ein dystopisch-satirischer Spielfilm, der noch vor ein paar Jahren als unglaubwürdig, versponnen, übertrieben und skandalös gegolten hätte. Doch inzwischen sind seine Prämissen Realpolitik, sein Stil reflektiert die wirklich verkommenen Eliten, und seine Story ist so absurd, dass noch dieses Jahr alles darin wahr werden könnte. Ein Film zum Fürchten. Und zum Lachen. (Peter Seyferth)
Freitag, 12.6. um 18.00 h | In Anwesenheit von Mike Spike Froidl"
020
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 08/06/2026
Schaut Euch an, wie Deutschland endlich untergeht! Im Dritten Weltkrieg! Kanzler an die Front! Der Verteidigungsminister Borius Revolvius bleibt derweil in Lobbynähe und hält den Geldkoffer auf. "Operation ICE-Storm" heißt der Film. Werkstattkino München 12.06.2026 18:00 Uhr. Regisseur Froidl kommt
Screenshot aus dem Trailer zum Film "Operation ICE-Storm" von Mike Spike Froidl.
Zu sehen ist, was auch Bumskanzler Mey sieht, wenn er mit seinem Verteidigungsminister videotelefoniert: Dieser Typ, Borius Revolvius, auf einem Computerbildschirm. Schüttere Haare halb über die Viertelglatze gegelt, weil das sieht jugendlich aus. Anzug und Krawatte, weil das sieht vertrauenswürdig aus. Im Hintergrund das Ministerbüro mit feldgrauem Vorhang, bundeseisernem Bundeskreuz, ein paar Papiere im Aktenregal (Verschlusssache, nur für den Dienstgebrauch) und ein Computerbildschirm, auf dem Werbevideos der Auftraggeber und Finanziers dieses Verteidigungsminister zu sehen sind. Also in dem Fall wohl Airbus, würde ich sagen, aber was weiß denn ich. Ich bin lediglich der Typ, der diesen Typen schauspielernd darstellt. "Ich befolge nur Befehle" (des militärisch-industriellen Komplexes).
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 02/06/2026
Niemand weiß, was ich in diesem Video sagen will. Aber es muss einen Grund geben, warum ich in "Totally Cultured" (2000) ein Kuhfell trug (zu sehen ab 25:28). Später bin ich auch noch der Tod (ab 30:10). Solche Filme werden heute nicht mehr gemacht. (Also auf VHS.)
Screenshot eines VHS-Videos im guten, alten 4:3-Format. Zu sehen ist (in Farbe) eine hellgrüne Wiese, dahinter dunkelgrüne Bäume und ein fast weißer Himmel. Das wäre ganz langweilig, wenn im Vordergrund nicht ein junger Punker zu sehen wäre, der offensichtlich ein Loch in ein Kuhfell geschnitten und somit einen peinlichen Poncho erzeugt und sich anschließend über die Schultern geworfen hat. Er schüttelt die Faust und sagt irgendwas Angeberisches. Aufgrund von Dosenbier versteht aber niemand, was er lallt. Allein das ist schon ein Grund, das Video anzuschauen.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 16/05/2026
Brauche Euren Ratschlag, um nicht auf Sunken-Cost-Fallacy hereinzufallen: Soll ich warten, bis das Lied endlich gerippt ist, oder soll ich auf "Scheiße" verzichten?
Screenshot aus dem Programm XLD. Gezeigt wird ein Eintrag in der Liste der zu rippenden CD-Tracks. Es handelt sich hier um das 18. Lied des Punk-Samplers "Tollschock 3". Gerippt wird das Lied "Scheisse" der Band "Pöbel & Gesocks". Es sind schon 73,3 % erledigt. Allerdings gibt es momentan nur die 0,0fache Geschwindigkeit. Daher wird eine Restzeit von 27848:55 Minuten angezeigt. Das 19 Tage (und eine Nacht).
000
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 13/05/2026
Soll ich das Paket aufmachen? Oder verdirbt mir das wieder die schlechte Laune?
Ausschnitt eines Fotos von einem DHL-Paket. Zu sehen ist vor allem ein Aufkleber, der wie ein kleines Fenster im mac OS Betriebssystem aussieht (mit den Ampelpunkten links oben). Auf dem Aufkleber ist ein Warnschild zu sehen, daneben in großen roten Buchstaben das Wort "WARNING!". Darunter ist in kleinerer, schwarzer Schrift folgendes zu lesen: "Opening this package will cause extreme happiness". 
Da nimmt die Absenderin den Mund ganz schön voll. Ich weiß ja, was drin ist, und ich will das auch, sonst hätte ich es nicht bestellt. Aber ich erwarte mir vom Paketinhalt keinen intrinsischen Wert wie Glückseligkeit, sondern lediglich extrinsische Werte der Nützlichkeit (einsetzbar für andere extrinsische Werte wie Aufgeräumtheit, Ordnung, Sauberkeit, Schutz). Philosophisch gesehen, oder zumindest aristotelisch gesehen, ist die Behauptung auf dem Aufkleber also falsch.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 12/05/2026
Flohmarktfund. Hab ich nicht gekauft.
Foto eines Buches am Flohmarkt. Titel in großen roten Buchstaben: "Kochbuch für Kinder". 
Zu sehen ist ein blondes Kind mit Pony (Frisur, nicht das Kleinpferd), das den Deckel von einem Topf nimmt, hineinschaut und lächelt. Es hält einen Kochlöffel, darauf sind Nudeln oder so. Dampf steigt auf, also kocht hier tatsächlich irgendwas.
In kleinerer, unauffälligerer Schrift, die von Getriggerten vermutlich übersehen wird, steht da noch auf dem Cover: "Von Sybil Gräfin Schönfeldt. Von Dorothea Desmarowitz so in Bilder übertragen, daß jedes Kind danach kochen kann." Unten rechts ist, wie beim Ravensburger Verlag üblich, ein blaues Dreieck in der Ecke des Covers platziert.Webcam-Aufnahme eines Mannes, manche würden sogar sagen, eines Mannheimers, der sich eine Faust vor den Mund hält. Er trägt eine Schiebermütze und eine unzureichend entspiegelte Brille, darum erkennt man nicht richtig, wer es ist. Na gut, jeder weiß, dass es Xavier Naidoo ist. Der Hintergrund sieht nach Wänden und Decke eines Hotelzimmers aus, aber keines sehr teuren. Und dann gibt es auch noch Schrift unten in dem Bild. Da steht einfach nur "Oh Gott!". Das sagt der Naidoo natürlich sehr oft, er ist ja Christ. Bestimmt meint er es meistens dankbar und fromm. Hier aber sagt er es wohl innerhalb eines Youtube-Videos über Adrenochrom–Kinder. Es ist ein Ausdruck der Bestürzung. Ich weiß gar nicht, was daran lustig sein soll. Aber ich weiß auch, dass es die meisten lustig finden. Darum poste ich das Bild ja, ich Schelm.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 01/05/2026
Schönen Gruß vom Ersten Mai. (Vom coolen Ersten Mai, also dem revolutionären.)
Foto (Selfie) von Peter Seyferth, bekleidet mit schwarzer Schirmmütze und rotem Longsleeve. Dazu eine coole Sonnenbrille. Auf dem Shirt sind drei Figuren im Comic-Stil zu sehen: Pjotr Kropotkin, Emma Goldman, Michail Bakunin. Darüber der Schriftzug "Anarchism". Peter ist im Vordergrund, wie das bei Selfies nun mal üblich ist. Im Hintergrund ist der Rindermarkt in München zu sehen. Aber keine Rinder – stattdessen Demonstrant*innen der Revolutionären Ersten-Mai-Demo. Es sind auch Fahnen zu sehen. Im Bildausschnitt vor allem kurdische, aber es gibt auch rote und andere Fahnen. Der Demozug beginnt gleich, die Reden wurden schon gehalten. Eigenartigerweise sind alle Gesichter irgendwie verwischt und undeutlich. Dabei hat die Polizei ganz deutlich ein Vermummungsverbot ausgesprochen. Wo gibt es denn sowas!
081
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 21/04/2026
Solange die Augen nicht rot leuchten, sind Roboter lieb.
Foto eines überfröhlichen Dozenten vor dem Schild der Akademie für politische Bildung. Daneben ist ein technisches Gerät zu sehen, das Autofahrer ärgert und mich schadenfroh macht. Ein Blitzer, glaube ich. Oder ein Taubenschlag für Cyborgvögel. Oder ein Pfandautomat für virtuelle Schnapsflaschen.
050
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 17/04/2026
Wer hat beim Wettspeien geschummelt? Der vom Sponsor H&M eingesetzten Schiedsrichterin fiel auf, dass einer nicht gekotzt sondern gekokst hat. Das ist so typisch München.
Foto einer Bushaltestelle mit Sitzplätzen. Davor vier große Flecken auf dem Boden: dreimal Erbrochenes, einmal irgendein ominöses weißes Pulver. Dem Model in der H&M-Reklame, die im Hintergrund zu sehen ist, gefällt das nicht.
030
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 11/04/2026
Ein Vorhang? D.h. gleich gibt’s Enthüllung. Apokalypse. KREATOR
Foto einer Musikbühne mit Vorhang davor.
030
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 31/03/2026
Schluss mit Merz, überspringen wir den Äpril, es kommt Kanzler Mey. Er führt uns Deutsche in den Arktis-Krieg. Operation ICE-Storm. Und ich bin dabei! Als Verteidigungsminister, mindestens. Das passiert in einem Spielfilm, der am 18. April in der Galerie Weltraum ab 19:00 Uhr München-Premiere hat.
Foto eines selbstgemachten Filmplakats, Kopie auf gefaltetem Papier, ergänzt durch gepinselte Schrift.
Text: "Ein Weltkrieg ist möglich. Amerikanisches Sondereinsatzkommando entführt den Präsidenten von Grönland"
Es folgt ein Bild von einem Eisbären, der von zwei Soldaten abgeführt wird.
Weiter geht's mit gedrucktem Text:
"Ein brandneuer Mike Spike Froidl-Film-Schocker!
Make America Go Away (u.a. von Grönland)
Operation ICE-Storm. Germans to the front!
(D 2026, 50 Min. R: Mike Spike Froidl)
Near Future Satire:
Deutschland hat sich hochgerüstet. Deutschland hat im Ausland Remigrations-Zentren installiert. Die USA beginnen die militärische Invasion von Kanada und europäischer Arktisgebiete. Der Bündnisfall tritt ein. Kanzler Merz, äh, Mey führt die Bundeswehr in den 1. Arktischen ICE-Kolonien-Krieg."
Dann folgt in roter Pinselschrift noch die Angabe, wann und wo es das zu sehen gibt:
"One-Day Event Samstag 18. April 19 Uhr. München-Premiere. Galerie Weltraum"
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 06/03/2026
Auch gut:
Logo der japanischen Filmfirma TOHO. Das seht Ihr, bevor ein Godzillafilm losgeht.
010
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 01/03/2026
Folgenkartoffel? Ist wohl ein Typo. Sollte Folienkartoffel heißen. Oder ist das jetzt auch wieder falsch:
Screenshot der ersten drei Zeilen dieses Kommentars. Unter Folienkartoffel sind rote Pünktchen, die andeuten, dass das Wort falsch geschrieben ist. Folgenkartoffel hingegen wird von der Rechtschreibprüfung akzeptiert. In was für einer Welt leben wir?
030
Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 27/02/2026
Hab ganz vergessen zu erwähnen, dass ich seit gestern der größte Erbauer des Kommunismus bin.
Foto eines Fernsehers, auf dem eine Trophäe angezeigt wird, die ich im Spiel Disco Elysium auf der PlayStation 4 erspielt habe. Der Hintergrund ist so rot wie Ernst Thälmanns Taschentuch. Die Farbe beleuchtet zugleich die Wand, an der der Fernseher hängt. 
Der sichtbare Text auf dem Fernsehbild lautet: „Trophäe.
Größter Erbauer des Kommunismus
Rang Bronze
Seltenheit Selten 27.1 %
Status Erhalten
Erhalten am 26.2.2026 22:52
Screenshot vom Moment des Erhalts Anzeigen
Einzelheiten
Wende 9 Mal die kritische Theorie an
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(OPTIONS Menü "Optionen"
SHARE Trophäendetails teilen“
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 18/02/2026
Und aus Rache ist der jetzt auf Mastodon (seit heute) und folgt dort mir und 26 anderen. Keine Mutuals, hihi. Aso.
Screenshot aus Mastodon. Profilseite eines angeblichen „Elon musk“. Heutiges Beitrittsdatum. Keine Follower. Folgt aber mir. Sonst nur Angabe der bekannten Musk-Firmen. Sieht alles sehr unecht aus. Und er folgt auch nicht dem Jan Böhmermann.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 28/01/2026
Schminktip am Beauty-Mittwoch: Verwendet beim Auftragen von Make-up immer reichlich Grundierung, damit die Highlighter besser zur Geltung kommen und die Pandabärenaugen (oder Kleopatraaugen, wie sagt man da eigentlich?) durch den erhöhten Kontrast stärker wirken. (Beispielbild ohne Haut / Trigger)
Fotografie einer Ziegelmauer. Darauf ist ein Graffiti zu sehen. Es hat zwei Ebenen: Hinten ein flächiger Untergrund in silbernem Lack, vorne Schrift in hellrotem Lack. Der hellrote Lack hat einen anderen Farbton als die Ziegelmauer, er geht mehr in Richtung Rosa. Trotzdem ist offensichtlich, dass die silberne Grundierung den Kontrast erhöht und somit die Schrift lesbarer macht. 
Der Text der Schrift besteht aus Großbuchstaben und Zahlen: "AFA AREA 1312". Niemand weiß, was das heißt. Vermutlich sind es zwei Verliebte, Afa und Area, die am 13. Dezember gerne ihre Namen in einen Baum geschnitzt hätten, aber es war halt nur eine Mauer verfügbar und die Taschenmesser waren zu stumpf. Gegen diese romantische Interpretation spricht, dass kein Herz gemalt wurde. 
Aber es kommt ja nicht auf die Bedeutung der Zeichen an, sondern auf ihre Lesbarkeit. Diese wird durch den Kontrast erhöht, und das hilft auch beim Schminken, z.B. für Corpsepaint.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 16/01/2026
Hot take: Murray eher links, Murray eher rechts. (Nicht verwechseln! Der Bookchin war sogar noch Anarchist, als er keiner mehr sein wollte. Und der Rothbard war immer ein Autoritärer, selbst als er sich Anarchist nannte.) Mehr dazu in diesem frisch gedruckten, abartig teuren Buch:
Foto des Buches. Es ist nur das Cover zu sehen. Darauf stehen folgende Informationen:
Thomas Schölderle / Laura Martena sind die Herausgeber.
Der Titel lautet: Arenen des Diskurses.
Untertitel: Geschichte des politischen Denkens in Begriffskontroversen.
Aus der Reihe: Tutzinger Studien zur Politik der Akademie für Politische Bildung Tutzing.
Erschienen im Nomos Verlag.
Es gibt auch eine Illustration. Es ist eine Collage aus Fotos antiker Architektur und Kunst. Besonders fällt das Kolosseum in Rom ins Auge.Foto der ersten Seite meines Kapitels im Sammelband. Zu sehen sind Portraitfotos der beiden Denker in schwarz-weiß. Dazu folgender Text:
Peter Seyferth 
Staatsnegation – Murray Bookchin und Murray Rothbard
Ökologisch und ökonomisch gegen den Staat argumentiert
1	Einleitung
In der politischen Ideengeschichte bzw. der politischen Theorie geht es häufig um Fragen, die sich auf den Staat beziehen. Es geht um die richtige Staats- oder Regierungsform (Monarchie, Republik, Demokratie), um das Verhältnis des Staats zu seinen Bürgern oder Untertanen (Souveränität, Ausnahmezustand, Macht, Gewalt, Öffentlichkeit), um Werte, die der Staat verteidigen soll (Gerechtigkeit, Eigentum, Freiheit, Religion), um das Gutheißen existierender oder ausgedachter Staaten (Vertragstheorie, Utopie, Nostalgie). All diese Theorien setzen die Existenz des Staats voraus und diskutieren normativ dessen Eigenschaften. Im starken Kontrast dazu möchte ich zwei politische Denker und ihr Werk vorstellen, die den Staat negieren, also seine Existenz ablehnen und beenden wollen: Murray Bookchin und Murray Rothbard. Sie waren Zeitgenossen, wurden in ähnlichen Verhältnissen geboren, entwickelten ihr politisches Denken vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, integrierten ihre Staatsablehnungen in umfangreichere theoretische Gebäude und verbanden sie mit politischem Aktivismus. Sie standen im politischen Spektrum auf entgegengesetzten Seiten – Bookchin ganz links, Rothbard ganz rechts. Obwohl sie sich bei dem Versuch, ideologische Gräben zu überwinden, kennenlernten, konnten sie einander nicht leiden und gingen kaum aufeinander ein. 
(Fußnote: Vgl. Biehl 2005, S. 158; Heer 2023. Bookchin sprach es deutlich aus: „Ich kenne Murray Rothbard seit einiger Zeit, und ich finde ihn und seine Ideen abscheulich.“ (Bookchin 1994, S. 11. Meine Übersetzung.))
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 27/12/2025
Ich habe die sciencefictionigsten Socken überhaupt geschenkt gekriegt. Ich ziehe sie mir über den linken Fuß des Dunkelbiers.
Foto von Motivsocken der irischen Bierfirma Guiness. Auf der Pappe, die die Socken zusammenhält, ist der Schriftzug verändert worden: Vor „Guiness“ wurde „Le“ geschrieben, und die letzten drei Buchstaben wurden gelöscht. Damit steht „Le Guin“ auf der Pappe, also der Nachname der Science-Fiction-Autorin, über deren Werk ich vor 20 Jahren promoviert habe. Die Socken sind auch so gefaltet, dass nur „Guin“ zu lesen ist. Im Hintergrund ist ein festlich beleuchteter Weihnachtsbaum zu sehen.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 18/12/2025
Auch der Wolpertinger-Laden hat noch zu. Wo soll ich mein Geld ausgeben? Kapitalismus ist so unfähig.
Foto eines Schaufensters. Zu sehen sind mehrere ausgestopfte Tiere, oder vielmehr Chimären, also Mischungen aus mehreren Kadavern. Sie haben putzige Augen, Flügel, Geweihe usw. Preise unter 300,— €, das sind Schnäppchen finde ich.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 03/12/2025
Während Fritzkola stabil gegen Rechtsextremismus bleibt, ist Fritzkokain noch am Flirten mit und Stolpern nach rechts. #WritingOnTheWall
Farbfotografie eines Milchglasfensters, das in eine rostige Wand eingelassen ist. Auf die Scheibe hast jemand mit schwarzem Stift „FOTZEN FRITZ KOKAIN“ geschrieben. Insgesamt ist der optische Eindruck CDU/CSU-artig, also verwahrlost.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 22/11/2025
Alles erinnert mich an ihn.
Zeichnung einer geologischen Bohrprobe, die offensichtlich einmal komplett durch die gesamte Erde gebohrt wurde, sodass sie auf der anderen Seite den Teppich eines Hausbesitzers durchbohrt hat. Unterwegs wurden u.a. auch eine U-Bahn und ein Balrog getroffen. Gezeichnet wurde das Bild von Randall Munroe, veröffentlicht hier: https://xkcd.com/3171
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 20/11/2025
(Auf Bluesky gepostet, weil es nicht um Reichweite geht, sondern um Qualität.) Merkt Euch mal die Band Nice Inc. Die ist sehr gut. Live besser als gestreamt. Bester Song: Latin Lava. Unveröffentlicht, müsst mir also glauben.
Foto des Live-Auftritts von Nice Inc. im Ampere in München. Drei Leute auf der Bühne der Gitarrist liegt auf dem Boden, der Gitarrist steigt auf ihn drauf. Im Hintergrund kaum zu sehen der Schlagzeuger. Bühnenbeleuchtung ist lilapink gehalten.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 30/10/2025
Bin linksradikal und habe gerade diesen Wein getrunken. Normal.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 03/10/2025
Die Transformationstagung in Wien geht jetzt los.
Acht Leute sitzen auf dem Podium.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 01/10/2025
Gerade bekam ich zum ersten mal eine Warnmeldung aufs Mobiltelefon, die keine Übung war. Die Meldung selber sagt nicht, was los ist. Ungefähr 20 Minuten vorher hatte es aber schon die Tagesschau eilgemeldet: Das Oktoberfest bleibt heute wegen einer Bombendrohung erst mal geschlossen. Daheimbier!
Screenshot einer Meldung am Mobiltelefon.
Text: "Mitteilungszentrale. Extreme Gefahr. Vor 2 Min. 
GEFAHRENMITTEILUNG, MITTEL Mi. 01.10.2025 - 11:04 Uhr - Achtung! Amtliche Warnmeldung - für München - Warnung - Informieren Sie sich in bekannten Warnmedien. - Weite Infos auf https://warnung.bund.de/m/UC4QE9kVs6gi - Herausgegeben von: Integrierte Leitstelle München"
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 27/08/2025
Mmmh! Premium currency! #SpringfieldTappedOut #TheSimpsons
Foto eines Donuts mit pinker Fettglasur und bunten Streuseln.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 25/08/2025
Gamescon oder so, ka bin nicht aktuell.
Fotografie eines Hausecks mit Streetart und Augustiner-Bierwerbung. Die Streetart ist gefliest und stellt einen Pac-Man dar, der gleich eine Mass Bier verschluckt. Außerdem ist ein großes L zu sehen, sodass ortskundige Bierdimpfl erkennen, wo das ist.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 11/08/2025
Bei dem Wetter heute lieber keinen Ska.
Fotografie eines Laternenpfahls, auf dem ein runder Aufkleber klebt. Dessen Motiv ist eine durchgestrichene Trompete im Stil eines Verbotsschildes.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 20/07/2025
Ui, zum ersten Mal seit ich im (blauen) Himmel bin, empfiehlt jemand, mir zu folgen! Danke dafür, @sowietaubemitr.bsky.social (Muss ich jetzt Qualität und Output steigern?)
Screenshot eines Posts von Sonny mit folgendem Text:

Gerade eben erst entdeckt, hier uff Bluesky.
Aber dringende Folgeempfehlung!

bsky.app/profile/peterseyferth.bsky.social
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 19/07/2025
Im Online-Portal Soziopolis wird unter dem Titel "Arbeitskampf im Orbit" unser Sammelband "Science Fiction und Labour Fiction" ausführlich und freundlich rezensiert. Das freut Falko Blumenthal (@falkoblumenthal.bsky.social) und mich ungemein! Link zur Rezension: www.soziopolis.de/arbeitskampf...
Screenshot der Telepolis-Website. Zu sehen sind Text, das Cover des besprochenen Buches und ein Portrait der Autorin. Der Text im Screenshot lautet: "Hannah Schmidt-Ott | Rezension | 18.07.2025 Arbeitskampf im Orbit Rezension zu „Science Fiction und Labour Fiction. Zukunftsvorstellungen von Arbeit und Arbeitskämpfen“ von Peter Seyferth und Falko Blumenthal (Hg.) Hannah Schmidt-Ott. Hannah Schmidt-Ott ist Soziologin. Sie arbeitet am Hamburger Institut für Sozialforschung als Redakteurin der Zeitschrift Mittelweg 36 sowie des Internetportals Soziopolis. Alle Artikel. Peter Seyferth / Falko Blumenthal (Hg.): Science Fiction und Labour Fiction. Zukunftsvorstellungen von Arbeit und Arbeitskämpfen Deutschland Bielefeld 2025: Transcript 318 S., 49,00 EUR ISBN 978-3-8376-7067-7
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 12/07/2025
Wieder eine Radiosendung: "Atlantropa, Freistaat, Käsesahne! Bayerische Utopien". Mit mir als Utopie-Experte. Kam heute schon mal um 8 Uhr, wird morgen (13.07.) auf Bayern 2 um 12 Uhr wiederholt. Und in der ARD Mediathek: www.ardaudiothek.de/episode/urn:... Gibt's überall, wo es Podcasts gibt.
Eine Illustration (vermutlich KI-generiert), mit der der Bayerische Rundfunk auf die Sendung aufmerksam macht. Dargestellt ist ein Wolkenhimmel. Über den Wolken fährt ein Heißluftballon, der aber auch aus Wolken besteht, und in dem das Schloß Neuschwanstein steht.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 11/06/2025
„Don‘t tread on me!“, gell?
Bild eines brennenden Polizeiautos. Darunter der Schriftzug „This is what ‚Don‘t tread on me’ actually looks like.“
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 31/05/2025
Vergangene Woche durfte ich mal einen kapitalistischen Boss, der ganz technologieoffen tausende Arbeiter ausbeutet, um einen Tunnel unter dem Atlantik zu bauen, spielen. Das diente der Vorstellung des Buches "Science Fiction und Labour Fiction", welches wiederum dem linken Klassenkampf dienen soll.
Foto eines Mannes mit Homburger Hut und brauner Lederjacke, der von einem Spot angeleuchtet wird, sodass nur er und die Ziegelmauer hinter ihm gut sichtbar ist. Er deklamiert mit theatralischer Geste, wie ein Amateurschauspieler (also einer, der gerne aber schlecht spielt). Drum herum ist die Rückwand fleckig-bunt beleuchtet. Man sieht auch ein bisschen Publikum (also eigentlich nur eine Person) und ein paar Salzstangen und schließlich das Buch, das bei der Aktion vorgestellt werden sollte, am unteren Bildrand.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 23/05/2025
Ein bisschen lustig war es schon, als Falko Blumenthal und ich in Christian Udes Keller unseren proproletarischen Science-Fiction-Primärliteratur-aber-vor-allem-Sekundärliteratur-Sammelband vorgestellt haben. Noch lustiger wird es nächste Woche, Dienstag, ab 19 Uhr, im Pixel (alter Gasteig).
Foto zweier vergnügter Männer an einem Bücher- und Vorlesetisch. Beide sind mit Bart, Kragenhemd und grauem Jackett herausgeputzt. Auf dem Tisch und an der Wand ist das Cover des Buches, um das es ging, zu sehen. Titel: "Science Fiction und Labour Fiction". Dazu ein QR-Code, um das Buch kostenlos herunterzuladen, sowie eine Haitzinger-Karikatur Dieter Hildebrandts.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 22/05/2025
Da promoviere ich jahrelang über Ursula K. Le Guin, und dann kapiere ich den Witz dieses Memes nicht. Wer kann‘s mir erklären?
Ein gezeichnetes Meme. Linke Bildhälfte: ein Smartphone, das eine Zahlentastatur anzeigt; ein Finger tippt auf die Eins; der Schriftzug „Ursula K. Le Guin“ ist nachträglich auf den Bildschirm gephotoshopt. Rechte Bildhälfte: Portrait einer Person (nicht Le Guin), die ein Smartphone ans Ohr hält.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 07/05/2025
Erneut wurde ich zum Thema Anarchismus interviewt. Das Interview ist diesmal nicht mal zwei Stunden lang. Ich lasse wohl im Alter etwas nach … youtu.be/_S8rggqEWcY?...
Screenshot eines YouTube-Videos. Zu sehen ist Peter Seyferth in einem grauen Anzug mit schwarzem Hemd, platziert vor einem hellen Vorhang. Er hält die Hände so wie Spongebob, wenn dieser einen Regenbogen herzaubert, nur dass da kein Regenbogen ist und Peter auch überhaupt nicht wie Spongebob aussieht. Nicht einmal wie Wario, obwohl seine Arme irgendwie ein "W" bilden. Eigentlich ist hier alles grau in grau.
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Peter Seyferth @peterseyferth.bsky.social · 05/05/2025
Über Anarchie könnte ich stundenlang reden. Mit Pinkelpausen, versteht sich, jedenfalls wenn es nebenher noch Bier gibt. Genau so war es im Interview, das Just Karsten mit mir geführt hat. Es ist nun auf YouTube online gestellt, in voller Länge – fast sechs Stunden. www.youtube.com/watch?v=W3GP...
Screenshot eines YouTube-Videos, das ursprünglich ein Twitch-Stream war, der über Discord Karsten und Peter verband. Zu sehen sind auf der rechten Seite eine Kommentarspalte der live Zusehenden und ein Video, das den Host Just Karsten zeigt. Dieser hält ein Exemplar des Buches "Den Staat zerschlagen" in die Kamera. Auf dem Cover und im Hintergrund von Karsten sind viele Anarchie-As zu sehen. Auf der linken Seite des Screenshots ist in groß das Video von Peter Seyferth zu sehen. Er blickt leicht unter die Kamera, trägt dabei ein rotes Shirt und weiße Ohrhörer. Typische Videochat-Haltung. Im Hintergrund sind Bücher zu sehen. Umrahmt ist das große Videobild mit verschiedenen linken Symbolen, darunter steht "Genossen-Glotze" und "Anarcho-Interview mit Dr. phil. Peter Seyferth".
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