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Fever Pit'ch

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Fußball. Kontext. Haltung. 🌉 bridged from ⁂ www.feverpitch.de, follow @ap.brid.gy to interact

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In aller Kürze: Was heute am 14. Oktober 2026 passiert ist
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Fußball kurz vor zwölf
Moin! Wir haben hier die aktuellsten Artikel von Fever Pit’ch zusammengestellt, um dich vorm Schlafengehen auf dem Laufenden zu halten. Aber zuerst muss ich einen persönlichen Brief loswerden. Lieber Denis Undav, in der 29. Minute ging Dein Schuss in Bratislava ins Tor, leicht abgefälscht, mit etwas Glück. Für den VfB war es das 1:0 auf dem Weg zum 3:0. Für Dich war es das erste Saisontor überhaupt. Mir gefällt gerade das Glück daran. Du bist der Kapitän, und zuletzt stand der Kapitän immer wieder in der Kritik. Sechs Punkte aus fünf Bundesligaspielen sind halt nicht der Start, den sich Stuttgart vorgestellt hatte. In solchen Wochen schaut man zuerst auf den mit der Binde. Ein abgefälschter Schuss zählt in der Tabelle genauso viel wie ein Schlenzer in den Winkel. Dir hilft er wahrscheinlich mehr. Dabei war der Rasen im Narodny Stadion kein Geschenk. Nach einem Konzert von Enrique Iglesias war er gesandet worden. Ihr habt das Spiel trotzdem klar bestimmt. Am Samstag geht es zum Hamburger SV. Dort fällt Kapitän Nicolai Remberg mit einem Kreuzbandriss monatelang aus, und sein Mitspieler Yussuf Poulsen sagt, da breche etwas zusammen. So viel hängt an einem Kapitän. Du stehst auf dem Platz. Das zweite Tor muss nicht schöner werden als das erste. Es muss nur fallen. Herzlichst, Pit Gottschalk ## Und hier die Fußball-News BVB: Erste Saisonpleite am PolarkreisBorussia Dortmund unterlag beim letztjährigen Sensationsteam FK Bodö/Glimt verdient mit 0:1 und leistete sich im Rennen ums Champions-League-Achtelfinale einen ersten schmerzhaften Fehltritt. (23.40 Uhr) Weiterlesen Goretzka debütiert bei Torspektakel für Aston VillaBeim 6:0 gegen Fenerbahce darf der Ex-Münchner für sieben Minuten ran. (23.00 Uhr) Weiterlesen Rüdiger trifft spät: Real dreht Spiel in RomDer frühere Nationalspieler krönt eine furiose Aufholjagd. Aus einem 1:3 macht Madrid ein 4:3. (22.57 Uhr) Weiterlesen Guardiola schaut zu: PSG schockt ManCityDer Titelverteidiger ist drückend überlegen. Manchester Ex-Coach Pep Guardiola verfolgt das Debakel im Stadion. (22.55 Uhr) Weiterlesen Undav trifft: VfB mit Traumstart in der KönigsklasseStuttgart gewinnt auch in Bratislava. Der Kapitän erzielt sein erstes Saisontor. (22.52 Uhr) Weiterlesen Ausweis am Stadiontor: Wie viel Kontrolle verträgt die Fankurve?Der lauteste Ruf kam diesmal aus Düsseldorf. NRW-Innenminister Herbert Reul sah durch die Krawalle den Fußball als Familienfest beschädigt und bemängelte die Kontrollen beim Gastgeber. (22.24 Uhr) Weiterlesen Wie Fans das Spiel mit Fußball-Apps und Simulationen analysierenFrüher zählte nach dem Abpfiff einzig das Ergebnis. In unserer modernen Welt sieht das heute jedoch anders aus. Fans greifen schon im Stadion zum Handy und prüfen die Statistiken. Expected Goals, Passquoten und Laufwege sind jedem Fan heute ein Begriff. (22.21 Uhr) Weiterlesen 3. 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In dieser Hinsicht lässt sich kaum behaupten, dass der Start in die Saison 2026/27 viel besser hätte verlaufen können. (15.42 Uhr) Weiterlesen Vom Stadion aufs Smartphone: Wie Fans Sport heute digital erlebenWährend eines Fußballspiels greifen viele Fans zum Smartphone. Dort verfolgen sie aktuelle Statistiken oder sehen sich verpasste Spielszenen an. Auch in Deutschland können Fans die Premier League über digitale Angebote verfolgen. (15.41 Uhr) Weiterlesen Zweitligarekord winkt: Leitl gönnt es "Jungs von ganzem Herzen"Mit einem weiteren Sieg könnte Hertha BSC in Kiel einen 40 Jahre alten Rekord einstellen. (14.53 Uhr) Weiterlesen Remberg-Schock: HSV-Aufschwung plötzlich in GefahrDer Kreuzbandriss des Kapitäns trifft die Hamburger mitten im Lauf. Nun entscheidet sich, ob die neu gefundene Stabilität auch ohne ihn hält. (14.47 Uhr) Weiterlesen Wagner: Werden aus Derbysieg "viel Mut ziehen"Die Kölner warten seit über einem Jahr auf einen Auswärtssieg in der Bundesliga. 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Borussia Dortmund unterlag beim letztjährigen Sensationsteam FK Bodö/Glimt verdient mit 0:1 und leistete sich im Rennen ums Champions-League-Achtelfinale einen ersten schmerzhaften Fehltritt.
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BVB: Erste Saisonpleite am Polarkreis
Niko Kovac stapfte im Eiswind von Nord-Norwegen enttäuscht auf den Platz und richtete seine Verlierer wieder auf - ein schauerlich schwaches Borussia Dortmund ist beim Kunstrasen-Test am Polarkreis glatt durchgefallen. Der BVB unterlag beim letztjährigen Sensationsteam FK Bodö/Glimt verdient mit 0:1 (0:0) und leistete sich im Rennen ums Champions-League-Achtelfinale einen ersten schmerzhaften Fehltritt. Ihre strapaziöse Serie von drei Auswärtsspielen in sieben Tagen mit 11.000 Flugkilometern setzen die Dortmunder am Samstag in der Bundesliga bei Union Berlin fort. "Kunstrasen und das Stadion sind keine Ausreden. Die Intensität hat gefehlt", klagte Abwehrspieler Waldemar Anton im DAZN-Interview. "Das ist einfach nicht genug. In der Champions League musst du eiskalt sein, das war ein Problem." Feuer-Fontänen, ein traumhafter Blick auf das Gebirgsmassiv Börvasstindan und ein extrem bissiger Gegner empfingen den BVB im kleinen Aspmyra-Stadion direkt am Flughafen. Die Dortmunder fanden erst nach dem Rückstand ins Spiel, sie erzwangen ein paar klare Chancen - aber es blieb beim einzigen Tor des Abends durch Fredrik Sjövold (52.). 27 Jahre nach dem 0:3 gegen Rosenborg Trondheim verlor der BVB wieder gegen ein norwegisches Team. Kovac, mit neuem Trainervertrag bis 2029 in der Tasche, wechselte im 8000-Plätze-Kistchen fünfmal in seiner Startelf - ausnahmsweise nicht nur aus taktischen Erwägungen: "Wir glauben, dass sich kleinere Spieler auf diesem Boden besser zurechtfinden", sagte er. Das sprach in der Offensive unter anderem für Konstantinos Karetsas, den Königsklassen-Debütanten Samuele Inacio und Fabio Silva. Doch sie taten sich allesamt sehr, sehr schwer - wie auch ihre Teamkollegen ausnahmslos. Nico Schlotterbeck (1,91 m) hatte Kovac gleich zu Hause gelassen, weil sich dessen Sprunggelenksprobleme möglicherweise verschlimmert hätten. "Das wird kein großer Spaß in Bodö", vermutete Sportgeschäftsführer Lars Ricken richtig - das TV-Studium des 3:3 des FC Bayern bei Viking Stavanger war eine Zusatzwarnung. Die Dortmunder begannen halbwegs engagiert, dennoch zeigte Bodö früh, warum es in der vergangenen Saison Manchester City und Inter Mailand geschlagen hatte. Sondre Brunstad Fet (19.) schoss hauchdünn am BVB-Tor vorbei, Ole Didrik Blomberg (27.) verpasste eine Hereingabe des früheren Frankfurters Jens Petter Hauge um Zentimeter. Den Dortmundern fehlte Ruhe im Aufbau, immer wieder holte sich Bodö den Ball schnell zurück. Gefährliche Abschlüsse des BVB gab es vor der Pause nicht - Silva stand bei seinem Kopfball im Abseits (41.). Kovac erhoffte sich mehr Struktur, in den ersten 48 Sekunden der zweiten Halbzeit allerdings hatte Andreas Helmersen schon wieder zwei dicke Chancen. Seinen Schuss parierte BVB-Torhüter Gregor Kobel zur Ecke, der folgende Kopfball ging knapp übers Tor. Auch Hauge (48.) und Blomberg (49.) waren gleich wieder brandgefährlich. Der BVB wankte, Kovac gestikulierte hektisch an der Seitenlinie - vergeblich: Sjövold traf zur hochverdienten Führung. Kovac hatte nach einer Stunde genug gesehen. Er brachte in einem belebenden Vierfachwechsel unter anderem Guirassy und Felix Nmecha, dessen Fernschuss zur ersten ernsthaften Gäste-Gelegenheit wurde (62.). Guirassy (69.) wurde aus kurzer Distanz geblockt. Der BVB kämpfte, aber die Norweger hielten stand. Der BVB-Tross fliegt nach Dortmund zurück, ehe es am Freitag weiter nach Berlin geht. Nach einer weiteren Nacht in Dortmund startet der BVB am Montag Richtung Aserbaidschan - dort spielt er am Dienstag gegen den Sabah FK.
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Beim 6:0 gegen Fenerbahce darf der Ex-Münchner für sieben Minuten ran.
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Goretzka debütiert bei Torspektakel für Aston Villa
Der langjährige Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka hat bei einem Torspektakel sein Debüt für Aston Villa gefeiert. Beim 6:0 (3:0) der Villans in der Champions League gegen ein restlos überfordertes Fenerbahce Istanbul kam der Ex-Münchner zu einem siebenminütigen Kurzeinsatz. Goretzka war nach seinem Wechsel nach Birmingham wegen Knieproblemen ausgefallen und stand gegen Fener erstmals im Kader. In der 83. Minute brachte ihn Teammanager Unai Emery für Ross Barkley ins Spiel. Barkley hatte doppelt getroffen. Ebenfalls ein Doppelpack gelang Goretzkas Münchner Ex-Kollegen Nicolas Jackson. Der aus Freiburg geholte Johan Manzambi glänzte beim Königsklassen-Debüt mit Tor und Assist.
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Der frühere Nationalspieler krönt eine furiose Aufholjagd. Aus einem 1:3 macht Madrid ein 4:3.
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Rüdiger trifft spät: Real dreht Spiel in Rom
Dank eines ganz späten Treffers von Antonio Rüdiger hat Real Madrid auch sein zweites Champions-League-Spiel gewonnen. Der Rekordsieger erkämpfte sich ein 4:3 (1:1) bei der AS Rom und steht bei nun sechs Punkten aus den ersten beiden Partien. Rüdiger (90.) krönte eine furiose Aufholjagd. Marten de Roon (20.) hatte Rom in Führung gebracht, zudem traf der frühere Dortmunder Donyell Malen (51., 57.) doppelt. Kylian Mbappé (25.), Carlos Espi (84.) und Endrick (85.) sorgten für den Ausgleich. Am Mittwoch trumpfte zunächst Malen groß auf. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit traf der Niederländer zunächst mit einem von Federico Valverde abgefälschten Schuss. Dann verwertete er nach einem leichtfertigen Ballverlust des Brasilianers Vinicius Jr. einen Konter eiskalt. Mbappé (62.) vergab die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Madrid gab sich noch nicht geschlagen: Espi und Endrick brachten Madrid das 3:3:, dann schlug Rüdiger gegen sein Ex-Team zu.
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Der Titelverteidiger ist drückend überlegen. Manchester Ex-Coach Pep Guardiola verfolgt das Debakel im Stadion.
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Guardiola schaut zu: PSG schockt ManCity
Manchester City hat im ersten Champions-League-Spiel seit dem Schuldspruch im beispiellosen Finanzskandals ein Debakel erlebt. Der englische Spitzenklub unterlag im eigenen Stadion dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain mit 2:4 (0:2) und war weitgehend chancenlos. Auf der Tribüne verfolgte ManCitys Ex-Coach Pep Guardiola die deutliche Niederlage. Désiré Doué (13.), Ousmane Dembélé (15.) und Vitinha (32.) sorgten bereits vor der Pause für ein komfortables Polster. Im zweiten Durchgang traf Erling Haaland (53., 75.) doppelt, eine Aufholjagd gelang aber nicht, weil Maghnes Akliouche (63.) für PSG zuschlug. Für Manchester endete damit eine lange Siegesserie: Die vergangenen acht Spiele hatte das Team gewonnen. Gegen Paris war Manchester aber von Beginn an unterlegen. Doué traf mit einem platzierten Flachschuss aus gut 20 Metern und überraschte den früheren PSG-Torhüter Gianluca Donnarumma. Dembélé erhöhte wenig später nach einem Konter. Dann traf auch Vitinha nach toller Hacken-Vorlage von Warren Zaire-Emery. Manchester mühte sich zwar um eine Antwort, hatte aber große Probleme, sich Chancen zu erspielen. Paris verteidigte konzentriert und spielte dann mit hohem Tempo nach vorne. Nach der Pause drängte Manchester nochmals, nach Haalands Tor schienen die Gastgeber dem zweiten Treffer nah. Doch Akliouche düpierte Donnarumma, der bei dem Distanzschuss sehr unglücklich aussah. ManCity war Ende September im Finanzskandal offiziell schuldig gesprochen worden. Der Klub legte mittlerweile Berufung ein und weist jegliches Fehlverhalten von sich. Im ersten Ligaspiel nach der Länderspielpause hatte ManCity souverän beim FC Liverpool (3:0) gewonnen.
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Stuttgart gewinnt auch in Bratislava. Der Kapitän erzielt sein erstes Saisontor.
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Undav trifft: VfB mit Traumstart in der Königsklasse
Der VfB Stuttgart hat einen Traumstart in die Champions League hingelegt. Die ambitionierten Schwaben gewannen auch das zweite Spiel der Ligaphase bei Slovan Bratislava verdient mit 3:0 (1:0) und brachten sich für einen heißen Herbst in der Königsklasse in eine starke Position. Denis Undav traf zur Führung (29.). Für den VfB-Kapitän, der zuletzt immer wieder in der Kritik gestanden hatte, war es das erste Saisontor überhaupt. Ein Eigentor durch Sandro Cruz (65.) und der Treffer von Ermedin Demirovic (90.) sorgten für die Entscheidung. Der VfB ließ sich auch vom ramponierten Rasen im Narodny Stadion, der nach einem Enrique-Iglesias-Konzert gesandet worden war, nicht aus dem Tritt bringen. Bereits am kommenden Dienstag geht es für das Team von Sebastian Hoeneß, das schon zum Auftakt gegen Stavanger gewonnen hatte (3:1), gegen den spanischen Topklub Atletico Madrid weiter, danach folgen die Spiele bei Galatasaray (3. November) und Inter Mailand (25. November). Stuttgart holte sich durch den Sieg zudem weiteres Selbstvertrauen für die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Hamburger SV. Der Ligastart war mit nur sechs Punkten aus fünf Spielen bisher nicht nach Wunsch ausgefallen. Hoeneß nahm nach dem Spiel in Paderborn (2:0) fünf Wechsel vor - auch im Tor: Dennis Seimen, der zuletzt nach langer Verletzung sein Bundesliga-Debüt gefeiert hatte, wurde durch Fabian Bredlow ersetzt. "Dennis kommt aus einer viermonatigen Verletzung", sagte Hoeneß zum Torwarttausch. Bredlow hatte erst einmal wenig zu tun, da der VfB das Spiel klar bestimmte. Ramon Hendriks (15.) und Undav (24.) vergaben die ersten Chancen, ehe der Kapitän bei seinem leicht abgefälschten Schuss zum 1:0 etwas Glück hatte. Kurz danach hätte Josha Vagnoman bei einem Lattenkracher fast das zweite Tor erzielt. In der Folge verhinderte Dominik Takac einen höheren Pausenrückstand. Nach dem Wechsel kam Bratislava, das vom früheren Weltklassespieler Yaya Touré trainiert wird, besser ins Spiel. Sandro Cruz (61.) traf die Latte. Der VfB wankte kurz, wurde dann aber nach scharfer Hereingabe von Vagnoman, die Cruz unglücklich abfälschte, belohnt. Demirovic, der gegen Stavanger einen Hattrick erzielt hatte, traf spät per Kopf.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 5h
Der lauteste Ruf kam diesmal aus Düsseldorf. NRW-Innenminister Herbert Reul sah durch die Krawalle den Fußball als Familienfest beschädigt und bemängelte die Kontrollen beim Gastgeber.
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Ausweis am Stadiontor: Wie viel Kontrolle verträgt die Fankurve?
Am Sonntag flogen in Köln wieder Böller. Aus dem Gästeblock auf der Nordtribüne wurde Pyrotechnik gezündet, sechs Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, darunter ein Kind. Der 1. FC Köln gewann das Derby gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:1. Über das Ergebnis sprach am Montag trotzdem kaum jemand. Gesprochen wurde über den Einlass. Wie kommt das Zeug ins Stadion, und wer hat am Tor eigentlich kontrolliert? Nach solchen Abenden taucht verlässlich eine Idee auf, die einfach klingt und seit Jahren umstritten ist. Jeder Fan zeigt am Stadiontor seinen Ausweis, und jedes Ticket trägt einen Namen. ## Eine Forderung mit langer Vorgeschichte Der lauteste Ruf kam diesmal aus Düsseldorf. NRW-Innenminister Herbert Reul sah durch die Krawalle den Fußball als Familienfest beschädigt und bemängelte die Kontrollen beim Gastgeber. Neu ist der Ton nicht. Seit Jahren pendelt die Debatte zwischen Sicherheitsbehörden und Kurve, und jedes Mal liegen ähnliche Vorschläge auf dem Tisch. Im Herbst 2025 schien eine Entscheidung nah. Die Innenministerkonferenz diskutierte personalisierte Tickets und eine KI-gestützte Gesichtserkennung am Stadiontor. Nach wochenlangen Protesten der Fanszenen rückte sie im Dezember davon ab. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer, damals Vorsitzender der Konferenz, erklärte das Thema Ticketing für erledigt, weil niemand die Stehplätze aufgeben werde. Erledigt ist es trotzdem nicht. Im Juni dieses Jahres brachte Sachsens Innenminister Armin Schuster die Namenstickets zurück, zunächst als Pilotprojekte mit kooperativen Vereinen. Die Stehplätze wolle er nicht abschaffen, ihm gehe es nur um die Zugangskontrolle. Für viele in der Kurve liegt darin das eigentliche Problem. Das Stadion gehört zu den letzten Orten, an denen ein Fan einfach Fan sein kann, ohne vorher zu beweisen, wer er ist. ## Verifizierung jenseits des Stadiontors Außerhalb des Stadions beweist derselbe Fan das ständig. Die Dauerkarte steckt in der Vereins-App, die an ein Kundenkonto mit Geburtsdatum gebunden ist. Bei Überweisungen kann die Banking-App eine zusätzliche Freigabe verlangen, etwa per TAN, PIN oder Biometrie, während der Bezahldienst eine bestätigte Telefonnummer fordert. Beim Nachbarn ist dieser Alltag längst staatlich organisiert. Die digitale ID Austria nutzen inzwischen sechs Millionen Menschen, bis Ende 2029 sollen alle neun Millionen Einwohner eine haben. Mit jeder neuen Prüfung wächst auch der Wunsch, ihr auszuweichen. In Österreich zeigt sich das am Interesse an Angeboten mit Sofortauszahlung ohne Verifizierung. Doch bei Online-Casinos sind Auszahlungen ohne Identitätsprüfung nicht garantiert. Eine KYC-Prüfung kann schon bei der ersten Auszahlung verlangt werden; die Betragsgrenzen unterscheiden sich je nach Casino. Bei größeren Auszahlungen lösen viele Anbieter spätestens bei Beträgen zwischen etwa 500 und 2.000 Euro eine Identitätsprüfung aus. Für die Kurve ist das ein vertrautes Muster. Wer überall Daten hinterlegt, verteidigt die wenigen Orte, an denen niemand danach fragt. Der Stehblock ist so ein Ort. Offen bleibt, ob die Gefahr dort groß genug ist, um den Ausweis am Tor zu rechtfertigen. Darauf gibt die Polizei selbst eine überraschend klare Antwort. ## Die Polizeistatistik als Gegenargument Die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze hat für die Saison 2024/25 nachgezählt. In den drei oberen Ligen kamen mehr als 25 Millionen Fans in die Stadien. Dabei wurden 1.107 Menschen verletzt, etwa 0,004 Prozent aller Besucher. Im Vergleich zur Vorsaison sank die Zahl der Verletzten um mehr als 17 Prozent. Gestiegen ist dagegen der Missbrauch von Pyrotechnik, und dieses Problem hat Köln am Sonntag erneut vorgeführt. Die Zahlen sprechen für einzelne Brennpunkte, häufig dieselben Blöcke und dieselben Gruppen. Ein Namensticket hätte auf der Nordtribüne wenig verhindert. Böller gelangen im Jackenfutter oder im Hosenbund ins Stadion, der Name auf der Karte spielt dabei keine Rolle. Wirksamer sind gründliche Taschenkontrollen, die Auswertung der Stadionkameras und Stadionverbote für konkrete Täter. Für Letztere haben DFB und DFL inzwischen eine zentrale Aufsichts- und Überprüfungsstelle eingerichtet, die bundesweit einheitliche Maßstäbe setzen soll. Wer die Zahlen ernst nimmt, stellt deshalb eine andere Frage als die nach dem Ausweis. Die Fankurve verträgt Kontrolle, solange sie die Richtigen trifft. Ordner, die Taschen öffnen, gehören ebenso dazu wie Stadionverbote für Leute, die Böller werfen. Schwer erträglich wird es dort, wo Zehntausende sich ausweisen sollen, damit einige Dutzend leichter zu finden sind. Die Polizeizahlen tragen diese Rechnung nicht. Nach dem Derby in Köln ist die Versuchung groß, wieder beim Ausweis anzusetzen. Klüger wäre es, den Einlass besser zu machen und die Täter konsequenter zu verfolgen. Wir sollten uns den Stehblock als einen der wenigen Orte bewahren, an denen niemand fragt, wer man ist. Das verletzte Kind aus Köln hat ein Recht darauf, sicher zu sein. Die Kurve hat ein Recht darauf, nicht für alle zu haften.
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Früher zählte nach dem Abpfiff einzig das Ergebnis. In unserer modernen Welt sieht das heute jedoch anders aus. Fans greifen schon im Stadion zum Handy und prüfen die Statistiken. Expected Goals, Passquoten und Laufwege sind jedem Fan heute ein Begriff.
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Wie Fans das Spiel mit Fußball-Apps und Simulationen analysieren
Früher zählte nach dem Abpfiff einzig das Ergebnis. In unserer modernen Welt sieht das heute jedoch anders aus. Fans greifen schon im Stadion zum Handy und prüfen die Statistiken. Expected Goals, Passquoten und Laufwege sind jedem Fan heute ein Begriff. Sie gehören zur normalen Diskussion nach dem Spiel genauso dazu, wie das Ergebnis. Datenapps und Simulationen haben verändert, wie wir den Fußball sehen, verstehen und bewerten. ## Daten für alle Detaillierte Spielanalysen waren früher im Prinzip nur den Profis vorbehalten. Vereine arbeiteten mit Videoanalysten und Datenanbietern. Fans hingegen hatten lediglich Zugriff auf wenige Kern-Analysedaten wie Torschüsse oder den Ballbesitz aus den Einblendungen im Fernsehen. Diese Lücke schließen heute moderne Ergebnis- und Liga-Apps. Sie liefern Heatmaps, Passquoten, Laufwege und vieles mehr in Echtzeit. Dadurch lassen sich Ereignisse des Spiels mit Fakten untermauern oder auch widerlegen. Gefühlte Eindrücke über den Spielverlauf, Ausgang oder Highlights bekommen ein Gegengewicht und verlieren dadurch auch ein wenig an Bedeutung. ## Was bedeuten eigentlich Expected Goals Kaum ein Wert hat die Fan-Analyse in den letzten Jahren so geprägt wie Expected Goals (erwartete Tore), auch xGoals genannt. Obwohl von vielen als „nichtssagend“ belächelt, hat das Modell doch eine sehr fundierte Datenbasis. Es bewertet jeden Abschluss objektiv danach, wie wahrscheinlich daraus ein Tor entsteht. In die Berechnung fließen unter anderem Distanz und Winkel zum Tor ein, die Zahl der Gegenspieler zwischen Ball und Tor oder auch die Position des Torhüters ein. Ein Elfmeter kommt beispielsweise in der Regel auf einen Wert von etwa 0,77. Wie das Modell im Detail funktioniert, erklärt die Bundesliga in einem ausführlichen Beitrag. Grundlage sind dabei Daten aus rund 40.000 Torschüssen. Summiert man die Werte eines Spiels, lässt sich gut ablesen, wie viele Tore ein Team aufgrund seiner Chancen hätte erzielen „sollen“. Wenn ein Stürmer mit seiner Anzahl an Toren über Wochen deutlich über seinem xGoals-Wert liegt, bleiben aber trotz der Datenlage immer zwei mögliche Erklärungen: Entweder schließt er außergewöhnlich gut ab, oder er hat einfach eine Glückssträhne. Die Einordnung bleibt am Ende den Fans bzw. dem Trainerstab überlassen. ## Simulationen als Taktiklabor Neben Live-Daten haben auch Simulationen ihren festen Platz bei vielen Fußballfans. In Manager-Spielen lassen sich eigene Kader zusammenstellen, Spielsysteme entwickeln und ausprobieren, wie ein hohes Pressing gegen tief stehende Gegner wirkt. Dabei lässt sich einerseits enorm viel über Taktik lernen und andererseits gehen Begriffe wie „Halbraum“ oder „Gegenpressing“ in den alltäglichen Wortschatz der Fans über. In den letzten Jahren haben zudem Fantasy-Ligen an Bedeutung gewonnen. Sie gehen aber einen völlig anderen Weg. Hier zählt einzig und allein, wie echte Spieler am Wochenende tatsächlich abschneiden. Wer vorne mitspielen will, muss sich im Detail mit Einsatzzeiten, Formkurven oder dem Spielplan auseinandersetzen. Hier wird trockene Statistik zum festen Bestandteil des Rituals am Matchday. ## Zahlen haben ihre Grenzen Daten sind hilfreich, keine Frage. Doch sie ersetzen das Spielverständnis nicht. Ein xGoal-Wert sagt am Ende des Tages nichts darüber aus, wie ein Spielzug entstanden ist oder warum ein Verteidiger falsch stand. Die Stimmung in der Kabine, eine Verletzung im Abschlusstraining oder eine frühe Rote Karte lassen sind nur einige Beispiele für eine Vielzahl an Ereignissen, die sich praktisch nicht simulieren lassen. Entsprechend bildet jede Simulation den Fußball stark vereinfacht ab. Ein echtes Spiel hat schlussendlich keine festen Regeln. Die besten Analysen sind daher die, die objektive Daten und Fakten mit Bauchgefühl und tatsächlichen Beobachtungen verbinden. ## Analyse vs. Zufall Auch wenn Fußballanalysen keine sicheren Vorhersagen ermöglichen, helfen sie dabei, Leistungen und Spielverläufe besser einzuordnen. Bei Glücksspielen wie Online-Slots lassen sich einzelne Spielergebnisse dagegen nicht durch taktisches Wissen oder die Analyse früherer Ergebnisse vorhersagen. Wer Daten versteht, Muster erkennt und Zusammenhänge einordnet, kommt zu besseren Einschätzungen. Wäre das nicht so, hätten Fußballexperten schlussendlich keine Daseinsberechtigung. Im Fußball gibt es zwar ebenfalls zufällige Ereignisse, die sich nicht vorhersagen lassen, aber der Zufall ist nur einer von vielen Faktoren. Beim echten Zufall kann der Ausgang nie auf Basis von Erfahrung oder Statistiken vorhergesagt werden. ## Fazit Datenapps mit Live-Statistiken und Simulationen machen den modernen Fan gleichzeitig zum Analysten – und auch ein bisschen zum Experten. Sie liefern Argumente, schärfen den Blick für die Taktik und machen das Spiel interaktiver. Wer Zahlen kritisch liest und weiß, wo die Analyse endet und Zufall beginnt, kann deutlich tiefer in das Geschehen eintauchen und das Spiel noch besser verstehen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 6h
Beim Ex-Klub von Fortuna-Trainer Ende entscheidet der Stürmer das Spiel in der Nachspielzeit.
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3. Liga: Hottmann schießt Düsseldorf zum Sieg in Münster
Fortuna Düsseldorf hat in der 3. Fußball-Liga große Moral bewiesen und den ersten Sieg seit einem Monat eingefahren. Der Zweitliga-Absteiger drehte das Spiel bei Preußen Münster und gewann mit 2:1 (0:0), Eric Hottmann (90.+2) traf entscheidend in der Nachspielzeit. Durch den Erfolg beim Ex-Klub von Fortuna-Trainer Alexander Ende sprang Düsseldorf mit 14 Punkten auf Rang sechs. Die direkten Aufstiegsplätze sind nun nur noch fünf Punkte entfernt: Viktoria Köln (19) leistete sich nach einer 2:0-Führung gegen den Abstiegskandidaten SG Sonnenhof Großaspach einen bemerkenswerten Leistungseinbruch und spielte noch 2:2 (2:0). Tabellenführer MSV Duisburg (24) ist vorerst enteilt. Einen Sprung nach oben verpasste Traditionsklub Waldhof Mannheim (13), der im eigenen Stadion dem FC Ingolstadt mit 0:3 (0:0) unterlag. Alemannia Aachen (11) verlor beim SV Wehen Wiesbaden mit 0:3 (0:1) und bleibt damit ganz nah an den Abstiegsplätzen. Düsseldorf machte in Münster lange das Spiel, die Gastgeber gingen mit einer ihrer seltenen Chancen in der zweiten Hälfte aber durch Felix Higl (53.) in Führung. Die Fortuna drückte in der Folge und kam zum Ausgleich durch Andreas Müller (65.). Hottmann sorgte nach einem langen Ball mit einer starken Einzelleistung für den Sieg.
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Der Franzose überragt beim deutlichen Erfolg in Österreich. Florian Wirtz legt einen Treffer auf.
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Barcola trifft dreimal: Liverpool gewinnt in Linz
Angeführt vom überragenden Bradley Barcola hat der FC Liverpool nach einem Offensivspektakel auch sein zweites Spiel in der Champions League gewonnen. Beim Linzer ASK setzte sich der englische Spitzenklub souverän mit 6:3 (3:0) durch. Barcola erzielte drei Tore, eines davon legte der deutsche Nationalspieler Florian Wirtz auf. Liverpool war von Beginn an drückend überlegen, Wirtz dribbelte sich früh sehenswert in den Strafraum, scheiterte aber an Lukas Jungwirth (11.) im Tor der Linzer. Kurz darauf sorgte Ronald Araújo (22.) per Kopf für das 1:0. Danach überrollte Liverpool den chancenlosen Gegner. Barcola (24., 37., 66.), der frühere Leverkusener Jeremie Frimpong (51.) und Lewis Koumas (72.) erzielten die weiteren Treffer. Defensiv zeigte Liverpool aber auch einige Nachlässigkeiten, die Linz ausnutzte. Robert Ljubicic (63.) und Florian Flecker (74., 77.) waren für die Österreicher erfolgreich.
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Dennis Seimen sitzt nach seinem Bundesliga-Debüt in der Champions League auf der Bank.
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VfB mit Bredlow im Tor
Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß nimmt beim Champions-League-Spiel des VfB bei Slovan Bratislava einen Wechsel auf der Torhüterposition vor. Der 20 Jahre alte Dennis Seimen wird durch Fabian Bredlow (31) ersetzt. Seimen hatte nach langer Verletzungspause am Samstag in Paderborn (2:0) sein Bundesliga-Debüt gefeiert. Vor der Saison war er von Hoeneß zur Nummer eins der Schwaben bestimmt worden. Bredlow hatte Seimen in den vergangenen Wochen vertreten und dabei überzeugt. Auf der Bank des VfB sitzt zunächst auch Ermedin Demirovic. Der Torjäger hatte zum Auftakt der Königsklasse beim 3:1 gegen Viking Stavanger mit einem Hattrick in nur zwölf Minuten auf sich aufmerksam gemacht. Dzenan Pejcinovic stürmt für Demirovic. Der verletzte Maximilian Mittelstädt wird auf der linken Abwehrseite von Ramon Hendriks ersetzt.
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Der brasilianische Offensivstar verpasst unter anderem das Duell von Real Madrid beim FC Barcelona.
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Nach Roter Karte: Vinicius Jr. für vier Spiele gesperrt
Der brasilianische Fußballstar Vinicius Jr. ist nach seinem jüngsten Ausraster für vier Ligaspiele gesperrt worden und wird somit auch das Duell von Real Madrid beim FC Barcelona verpassen. Dieses Strafmaß verkündete das Disziplinarkomitee des spanischen Fußballverbandes am Mittwoch. Der Clasico findet am 25. Oktober statt, zudem fehlt Vinicius gegen den FC Sevilla (18. Oktober), bei Racing Santander (1. November) und beim FC Valencia (7. November). Vinicius hatte beim 1:0 gegen den FC Villarreal am Samstag seinem Gegenspieler Nathan Saliba an den Haaren gezogen und dafür nach Videobeweis die Rote Karte gesehen. Anschließend protestierte er vehement gegen die Entscheidung von Schiedsrichter Isidro Diaz de Mera Escuderos und musste von seinen Teamkollegen zurückgehalten werden. Besonders kurios: Vinicius hatte das vermeintliche 2:0 erzielt, in der Entstehung des Treffers aber Villarreals Saliba an den Haaren zu Boden gerissen. Trainer Jose Mourinho war mit der Schiedsrichter-Entscheidung ebenfalls nicht einverstanden und blieb der Pressekonferenz nach dem Spiel fern. Er wolle keine Sperre riskieren, ließ er mitteilen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 12h
Fragt man die Fans von Borussia Dortmund, wo sich ihr Klub nach fünf Spieltagen wiederfinden sollte, würde die Antwort einhellig lauten: „Vor Bayern“. In dieser Hinsicht lässt sich kaum behaupten, dass der Start in die Saison 2026/27 viel besser hätte verlaufen können.
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Große Quoten, reale Hoffnung: Wie weit kann Kovač Borussia Dortmund in dieser Bundesliga-Saison führen?
Fragt man die Fans von Borussia Dortmund, wo sich ihr Klub nach fünf Spieltagen wiederfinden sollte, würde die Antwort einhellig lauten: „Vor Bayern“. In dieser Hinsicht lässt sich kaum behaupten, dass der Start in die Saison 2026/27 viel besser hätte verlaufen können. Nach fünf Bundesliga-Partien verbucht der BVB vier Siege sowie ein Unentschieden und rangiert – hinter dem SC Freiburg – zwei Punkte vor den Münchnern. Niko Kovač hat seine Mannschaft erfolgreich ausgerichtet und den Anhängern Grund zu der Frage gegeben, wie weit der Weg der Schwarz-Gelben unter seiner Regie in diesem Spieljahr führen kann. ## Die BVB-Defensive als Fundament im Titelrennen In den ersten Spielen der Saison beeindruckte die Kovač-Elf vor allem durch ihre defensive Stabilität. Wenngleich das 2:2-Unentschieden gegen Werder Bremen nach einer verspielten 2:0-Führung Anlass zur Sorge gab, gehört der Klub weiterhin zu den ligsweit besten Adressen, wenn es darum geht, gegnerische Offensivreihen zu neutralisieren. Dortmund belegt bei den erwarteten Gegentoren (Expected Goals Against) den dritten Rang und stellt mit durchschnittlich 0,8 Gegentreffern pro Spiel sowie drei Partien ohne Gegentor die Bestmarke der Liga. Trotz dieser Bilanz bleiben die Quoten auf den ersten Meisterschaftsgewinn seit der Saison 2011/12 zurückhaltend. Derzeit veranschlagen die Buchmacher eine Quote von 11,00 auf den Gewinn der Meisterschale durch den BVB im Mai, während Bayern München bei 1,13 geführt wird. Diese Differenz macht Angebote wie einen Interwetten Bonus Code zu einer interessanten Option, um auf das Kovač-Team zu hohen Außenseiterquoten zu setzen. Damit sich dieser Wettwert jedoch nachhaltig bestätigt, muss Dortmund in anderen Bereichen nachbessern. ## Kovač fordert mehr Kreativität im Spielaufbau Beim Remis gegen Bremen vergab die Mannschaft etliche Gelegenheiten: Maximilian Beier und Ethan Nwaneri ließen beste Chancen ungenutzt, ehe Daniel Svensson und Nico Schlotterbeck die Gastgeber mit 2:0 in Führung brachten. Hätte Dortmund seine Möglichkeiten konsequenter verwertet, wären die beiden späten Bremer Treffer nicht ins Gewicht gefallen. Die Partie legte eine der Schwachstellen der Dortmunder offen: die Chancenauswertung. Das Team hat in dieser Saison bereits zehn Großchancen vergeben – der siebthöchste Wert aller Bundesliga-Klubs. Noch schwerer wiegt jedoch die Erstellung eigener Möglichkeiten: Mit einem Expected-Goals-Wert von 9,0 belegt die Borussia im ligaweiten Vergleich lediglich den zehnten Platz. Gegen defensivstarke Gegner kann diese Effizienzlücke wertvolle Punkte kosten und den Abfall aus dem Titelrennen bedeuten. Marcel Sabitzer, Beier und Nwaneri sowie die Schienenspieler müssen Serhou Guirassy mit mehr Anspielen füttern, damit dieser seine Abschlussstärke ausspielen kann. ## Das anstehende Der Klassiker könnte richtungsweisend werden Unabhängig von den bisher gezeigten Leistungen wird Dortmund erst an den Resultaten gegen den FC Bayern gemessen, wenn es um die Rolle als echter Titelanwärter geht. Das erste Liga-Duell der beiden Rivalen wirft bereits seine Schatten voraus: Am 31. Oktober reisen Kovač und sein Kader nach München. Die Mannschaft von Vincent Kompany stellte nach fünf Spieltagen die mit Abstand durchschlagskräftigste Offensive der Liga und führt sowohl die Torschützen- als auch die Chancenstatistik an. Gelingt es Dortmund, diesen Offensivdrang zu stoppen, dürften die Titelchancen und die Quoten auf den Wettmärkten einen deutlichen Sprung nach oben machen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 12h
Während eines Fußballspiels greifen viele Fans zum Smartphone. Dort verfolgen sie aktuelle Statistiken oder sehen sich verpasste Spielszenen an. Auch in Deutschland können Fans die Premier League über digitale Angebote verfolgen.
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Vom Stadion aufs Smartphone: Wie Fans Sport heute digital erleben
Während eines Fußballspiels greifen viele Fans zum Smartphone. Dort verfolgen sie aktuelle Statistiken oder sehen sich verpasste Spielszenen an. Auch in Deutschland können Fans die Premier League über digitale Angebote verfolgen. Gemeinsam mit Microsoft entwickelt die Liga dafür neue Funktionen auf Basis von Spieldaten. Fans erhalten dadurch zusätzliche Informationen zum Spielgeschehen. Vereine und Sender können über solche Angebote auch nach dem Abpfiff mit ihren Zuschauern in Kontakt bleiben. ## Wie interaktive Plattformen das Sporterlebnis verändern Das Smartphone zeigt Ballbesitzquoten, Torschüsse und Auswechslungen an. Sport-Apps und soziale Netzwerke liefern Informationen, die während der Übertragung oft fehlen. Manche Fans verfolgen zusätzlich Live-Prognosen oder Wettquoten, die allerdings anderen Zwecken dienen als Spielstatistiken. Über die Apps lassen sich zusätzliche Informationen jederzeit selbst abrufen. Zum digitalen Sportumfeld gehören inzwischen auch spezialisierte Online-Angebote: RoyalSea ist ein Beispiel für eine Plattform, die interaktive Sport- und Unterhaltungsangebote auf dem Smartphone bündelt. Denken Sie an ein Bundesligaspiel, bei dem eine Mannschaft den Ballbesitz dominiert, aber kaum Torchancen herausspielt. Eine Statistik-App zeigt, wie häufig das Team in den Strafraum eindringt und wie gefährlich seine Abschlüsse tatsächlich sind. Falls Sie das Spiel gerade nicht im Fernsehen sehen können, hält Sie ein Liveticker über Chancen, Karten und taktische Umstellungen auf dem Laufenden. Basketballfans können Punkteserien, Fouls und Einsatzzeiten über alle Viertel hinweg verfolgen. Ein Spieler erzielt vielleicht schon vor der Halbzeit 15 Punkte, sitzt im dritten Viertel wegen Foulproblemen jedoch überwiegend auf der Bank. Tennis-Apps liefern wiederum Angaben zur Quote erfolgreicher erster Aufschläge, zu Breakbällen und zur Leistung in einzelnen Sätzen. An den Statistiken lässt sich erkennen, wann ein Spieler besser ins Match findet oder zunehmend unter Druck gerät. ## Wie Technologie die Verbindung zwischen Sportfans und ihren Vereinen verändert Viele Sportvereine erreichen ihre Anhänger inzwischen direkt über das Smartphone. Dort informieren sich Fans über ihren Verein und organisieren den nächsten Stadionbesuch. Dabei kommen unterschiedliche digitale Angebote zum Einsatz: * Soziale Netzwerke halten die Diskussion am Laufen. Auf Instagram und TikTok veröffentlichen Bundesligavereine aktuelle Nachrichten und Einblicke ins Training. Fans können auf die Beiträge reagieren. Anhänger können Ergebnisse diskutieren und ihre Meinung teilen, ohne auf den nächsten Zeitungsbericht zu warten. Transfergerüchte verbreiten sich allerdings häufig schneller als ihre Bestätigung. Verlässlicher bleiben offizielle Vereinsmitteilungen. * Mobile Apps erleichtern den Spieltag. Über Vereins-Apps können Fans Tickets abrufen, Anstoßzeiten prüfen, Stadioneingänge finden und Spielstände verfolgen. In manchen Stadien lassen sich Getränke und Snacks sogar direkt vom Sitzplatz aus bestellen. In der Halbzeitpause kann das den Stadionbesuch bequemer machen. * Künstliche Intelligenz liefert genauere Einblicke ins Spiel. Tracking-Systeme erfassen die Bewegungen der Spieler auf dem Feld. Anhand dieser Daten können Fernsehsender beispielsweise zeigen, wie eine Mannschaft Räume in der gegnerischen Abwehr nutzt. Fans können die Werte parallel zur Übertragung auf ihrem Smartphone verfolgen. * AR und VR eröffnen neue Perspektiven auf Spiele und Stadien. Augmented Reality blendet Statistiken wie Spielergeschwindigkeit oder zurückgelegte Laufstrecken direkt ins Videobild ein. Virtual Reality ermöglicht virtuelle 360-Grad-Stadionrundgänge über spezielle Headsets. Die Anschaffungskosten der Geräte schränken die Nutzung bislang ein. * Fantasy-Sport lenkt den Blick auf einzelne Spielerleistungen. Plattformen ermöglichen es, Sportler auszuwählen und anhand ihrer Spielstatistiken Punkte zu sammeln. Bei manchen Formaten geht es um echtes Geld. Deshalb sollten Sie die Regeln und Risiken kennen. Kostenlose Wettbewerbe ermöglichen die Teilnahme ohne finanziellen Einsatz. Für Fans sind vor allem Funktionen interessant, die sie am Spieltag tatsächlich brauchen, etwa digitale Tickets, aktuelle Spielstände oder Informationen zum Stadionbesuch. ## Wie Sportfans Technologie während Live-Spielen nutzen Viele Fußballfans greifen während einer Live-Übertragung regelmäßig zum Smartphone. Während der Ball rollt, werden auf dem Smartphone Statistiken geprüft, Kommentare gelesen und Nachrichten verfolgt. Wie verbreitet diese Nutzung inzwischen ist, zeigen Untersuchungen von Deloitte und IBM: * Smartphones gehören zum Spieltag. Laut einer Deloitte-Studie aus dem Jahr 2023 beschäftigten sich 77 % der befragten US-Sportfans während einer Live-Übertragung zu Hause mit mindestens einer weiteren Aktivität rund um das Spiel. Vereine können darauf mit Live-Statistiken und zusätzlichen Informationen reagieren, die sich parallel zur Übertragung abrufen lassen. * Sport-Apps haben bereits ein großes Publikum. Laut einer IBM-Studie vom August 2026 nutzen 72 % der mehr als 20000 befragten Sportfans in zwölf Ländern spezielle Sport-Apps. Für 40 % der App-Nutzer ist der zentrale Zugriff auf Informationen besonders wichtig. * KI wird häufiger genutzt. Im selben Jahr verwendeten 69 % der Befragten künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Sport. Das Vertrauen in KI-generierte Sportinhalte lag bei 59 %. Besonders wichtig ist den Fans dabei die Genauigkeit der Informationen. * Auch nach dem Spiel bleibt das Interesse groß. Video-Highlights sind bei 51 % der Befragten beliebt, gefolgt von Spielzusammenfassungen (37 %) und Spielerinterviews (32 %). Soziale Medien spielen ebenfalls eine Rolle: 59 % der befragten Influencer-Follower suchen dort nach Analysen und Prognosen. * Die Sehgewohnheiten verändern sich weiter. Lediglich 27 % erwarten, dass ihre bisherigen Gewohnheiten unverändert bleiben. Gleichzeitig glauben 80 %, dass KI bis 2027 den größten Einfluss haben wird. Für 33 % der Befragten gehören Live-Übersetzungen zu den wichtigsten Entwicklungen beim Verfolgen internationaler Sportereignisse. Die Umfragen zeigen vor allem das Interesse an aktuellen Spielinformationen. Für Vereins-Apps sind deshalb schnelle Updates und eine übersichtliche Bedienung besonders wichtig. ## Wie sieht die Zukunft der digitalen Fanbindung aus? Sportvereine bündeln Spielstatistiken, Vereinsnachrichten und weitere Inhalte zunehmend in eigenen Apps, damit Fans nicht zwischen verschiedenen Plattformen wechseln müssen. Fußballvereine in Deutschland erreichen ihre Fans bereits über Apps und soziale Netzwerke. Tennisübertragungen können mithilfe von Live-Daten Spielerleistungen und Entscheidungen verständlicher erklären. Basketballplattformen können verschiedene Kameraperspektiven und individuelle Spielerstatistiken anbieten. Jede Sportart stellt andere Anforderungen, doch Fans möchten zunehmend selbst bestimmen, welche Informationen sie wann erhalten. Vereine sollten außerdem genau hinschauen, welche Funktionen ihre Anhänger tatsächlich nutzen. Zusätzliche Angebote bringen wenig, wenn sie kaum jemand öffnet. Verlässliche Updates, Ticketservices und ein einfacher Zugang zu Spielinhalten schaffen dagegen gute Gründe, regelmäßig zurückzukehren. Für Sportorganisationen zählt deshalb vor allem der praktische Nutzen ihrer Dienste. Neue Technik allein macht noch kein besseres Fanerlebnis.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13h
Mit einem weiteren Sieg könnte Hertha BSC in Kiel einen 40 Jahre alten Rekord einstellen.
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Zweitligarekord winkt: Leitl gönnt es "Jungs von ganzem Herzen"
Trainer Stefan Leitl hat den Startrekord in der 2. Fußball-Bundesliga mit Spitzenreiter Hertha BSC vor dem Duell mit Holstein Kiel im Hinterkopf. "Ich habe den Jungs gesagt, dass ich schon möchte, dass ihre Namen mit diesem Rekord in Verbindung gebracht werden", sagte der Coach: "Aber das war auch in einem Satz erledigt. Wir stellen das nicht über das Spiel." Sollte den Berlinern am Freitag (18.30 Uhr/Sky) beim Schlusslicht aus Kiel der achte Sieg im achten Spiel gelingen, würde der Hauptstadtklub die Bestmarke von Hannover 96 aus der Saison 1986/87 einstellen. Die Niedersachsen hatten damals acht Spiele in Folge zum Start gewonnen. Bayer Leverkusen war 1978/79 in der noch zweigleisigen Liga sogar mit neun Siegen nacheinander gestartet. Leitl will das Spiel in Kiel aber vor allem "positiv bestreiten und erst einmal eine gute Leistung bringen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass wir es gewinnen können", betonte der 49-Jährige: "Wenn es am Ende des Tages der Rekord sein sollte, dann gönne ich das meinen Jungs von ganzem Herzen." Gegen Kiel forderte Leitl dafür eine bessere Leistung, als noch beim knappen 2:1 am vergangenen Sonntag gegen seinen Ex-Verein SpVgg Greuther Fürth. "Ich erwarte, was Laufvolumen, Sprintvolumen, Intensität und Zweikampfhärte betrifft, eine Steigerung von meiner Mannschaft", erklärte er und warnte: "Die Kieler sind qualitativ sehr, sehr gut besetzt", es seien "sehr gute Jungs" im Kader, "die wissen, wie man mit dem Ball umgeht und wo das Tor steht".
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13h
Der Kreuzbandriss des Kapitäns trifft die Hamburger mitten im Lauf. Nun entscheidet sich, ob die neu gefundene Stabilität auch ohne ihn hält.
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Remberg-Schock: HSV-Aufschwung plötzlich in Gefahr
Nach drei krachenden Niederlagen zum Saisonstart mit 0:12 Toren keimte beim HSV dank der Siege gegen Köln und Hoffenheim wieder Hoffnung auf. Doch ausgerechnet jetzt fällt Kapitän Nicolai Remberg mit einem Kreuzbandriss monatelang aus. Damit verliert der erhoffte Aufschwung seinen wichtigsten Stabilisator. „Nun bricht etwas zusammen, das sich erst wieder finden muss“, beschreibt HSV-Stürmer Yussuf Poulsen die Folgen des Ausfalls. Denn Trainer Merlin Polzin hatte Remberg eine Schlüsselrolle zugedacht: Als zweikampfstarker Sechser sollte er die Defensive absichern, mit seiner Intensität vorangehen und als Kapitän die Mannschaft zusammenhalten. Ausgerechnet dieser Fixpunkt fällt nun weg. Auch HSV-Reporter Henrik Jacobs vom Hamburger Abendblatt spricht im Fever-Pit’ch-Podcast von einem „absolut brutalen Verlust für den HSV“. Zwar offenbarte Remberg im Spielaufbau zuletzt Schwächen, als er versuchte, mehr Verantwortung zu übernehmen. Doch seine eigentliche Bedeutung liegt in der defensiven Absicherung und seiner Fähigkeit, Mitspieler mitzureißen. Gerade seine Führungsqualitäten dürften für den HSV nur schwer zu ersetzen sein. Mit Kofi Amoako steht immerhin ein möglicher Ersatz bereit. Der 21-Jährige wurde im Sommer als Backup für Remberg verpflichtet und deutete beim 3:2 in Hoffenheim an, dass er die defensive Rolle ausfüllen könnte. Nach seiner Einwechslung überzeugte er mit seiner Zweikampfstärke und einem wichtigen Ballgewinn vor dem Siegtreffer. Vor allem aber half er dem HSV, die zwischenzeitlich verlorene defensive Ordnung wiederzufinden. Damit sammelte er Argumente für einen Einsatz auf der Sechs am Samstag gegen Stuttgart. Mit Amoako könnte Polzin an seiner zuletzt erfolgreichen Spielidee festhalten, ohne die Mannschaft erneut umbauen zu müssen. Kurzfristig eine vielversprechende Lösung. Langfristig ist Jacobs allerdings skeptisch: „Es wird schon schwer, diesen Ausfall von Remberg zu kompensieren.“ Denn ob Amoako der Verantwortung über Monate gewachsen ist, muss sich erst zeigen. Der HSV muss jetzt beweisen, dass er auch ohne Remberg dauerhaft stabil bleibt. Sonst droht der Aufschwung schon wieder zu enden, bevor er richtig begonnen hat. _Den kompletten Fever Pit'ch Talk gibt's zu sehen_ unter diesem Link_._ ## Takeaways * Der HSV hat nach drei Niederlagen und 0:12 Toren mit Siegen gegen Köln und Hoffenheim neue Hoffnung geschöpft. * Der Kreuzbandriss von Kapitän Nicolai Remberg gefährdet den gerade begonnenen Aufschwung. * Für Trainer Merlin Polzin war Remberg als defensiver Stabilisator und Führungsspieler eine Schlüsselfigur. * HSV-Reporter Henrik Jacobs bezeichnet die Verletzung als „absolut brutalen Verlust für den HSV“. * Kofi Amoako zeigte beim 3:2 gegen Hoffenheim, dass er Rembergs defensive Aufgaben zumindest kurzfristig übernehmen könnte. * Mit Amoako auf der Sechs könnte Polzin an seiner zuletzt erfolgreichen Spielidee festhalten, ohne die Mannschaft grundlegend umzubauen. * Jacobs hält den Remberg-Ausfall kurzfristig für verkraftbar, sieht aber erhebliche Risiken für die kommenden Monate. _▶️ Mehr Analysen und Talks gibt's auf_ Fever Pit'ch_._
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13h
Die Kölner warten seit über einem Jahr auf einen Auswärtssieg in der Bundesliga. Das soll sich laut Trainer René Wagner in Frankfurt ändern.
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Wagner: Werden aus Derbysieg "viel Mut ziehen"
Mit Derbyschwung zum ersten Bundesliga-Auswärtssieg seit über einem Jahr? Für Trainer René Wagner vom 1. FC Köln sind die Chancen auf ein Ende der Auswärtsflaute durch den emotionalen Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) am vergangenen Sonntag gestiegen. "Ich glaube, dass wir aus dem Spiel ganz viel Mut ziehen werden und ganz viel Selbstbewusstsein auch mitnehmen müssen, um dann in Frankfurt die Chance zu haben, ein Spiel zu gewinnen", sagte Wagner vor der Partie bei der Eintracht am Freitag (20.30 Uhr/Sky). Der letzte Auswärtssieg der Kölner in der Bundesliga datiert vom 3. Oktober 2025, damals gelang ein 1:0 bei der TSG Hoffenheim. Die Eintracht habe durch das 0:6 bei RB Leipzig "natürlich etwas zu beweisen zu Hause" und wolle das Debakel "irgendwo auch wieder gut machen", sagte Wagner über den kommenden Gegner: "Unsere Haltung muss es sein, da dagegen zu halten." Ellyes Skhiri ist gegen seinen Ex-Klub nicht dabei, der Leistungsträger des FC fällt mit einer Verletzung am Sprunggelenk monatelang aus. Wagner hofft, dass Skhiri "Anfang nächsten Jahres wieder eine Option sein wird. Aber da müssen wir auch geduldig bleiben."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13h
Nach einer Pause von 22 Monaten steht der ehemalige Bundesliga-Coach vor seinem Trainer-Comeback.
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Samsunspor mit Trainer Bjelica einig
Nach der Entlassung von Thorsten Fink am Montag hat sich der türkische Fußball-Erstligist Samsunspor grundsätzlich mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Nenad Bjelica auf eine Zusammenarbeit verständigt. Das bestätigte der Klub am Mittwoch auf Instagram. Letzte Details müssten aber noch geklärt werden, die Zusammenarbeit soll zunächst bis zum Ende der Saison laufen. Damit endet die Serie deutscher Trainer bei Samsunspor. Nach Markus Gisdol, Thomas Reis und Fink soll mit Bjelica nun ein weiterer Coach mit Bundesliga-Erfahrung übernehmen. Der 55-jährige Kroate trainierte Union Berlin in der Saison 2023/24. Bei den Köpenickern stand er in 22 Pflichtspielen an der Seitenlinie und kam auf einen Punkteschnitt von 1,09. Zuletzt war Bjelica bei Dinamo Zagreb tätig. Sein zweites Engagement beim kroatischen Rekordmeister endete jedoch bereits nach rund drei Monaten und 15 Spielen mit seiner Entlassung Ende 2024.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13h
Nach der Klatsche gegen Leipzig hält Hütter "ohne Diskussion" an seinem Kapitän fest - und gibt klar vor, was er gegen den 1. FC Köln erwartet.
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"Keine Frage": Hütter setzt weiter auf Koch
Trainer Adi Hütter setzt beim wichtigen Wiedergutmachungsversuch auf Robin Koch - und hat jegliche Zweifel an der Stellung seines Kapitäns beiseite gewischt. "Er wird spielen und auch Kapitän bleiben. Da gibt es keine Frage und Diskussion", sagte der Österreicher vor dem Bundesligaspiel von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky). Beim krachenden 0:6 gegen RB Leipzig war Koch zur Halbzeit ausgewechselt und anschließend von Hütter mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen worden. "Am Ende des Tages geht es immer um Leistung. Die erwarte ich auch von einem Führungsspieler", sagte Hütter nun. Koch wisse das, in dieser Woche hätten die beiden häufiger darüber gesprochen. Er hätte gegen RB "auch alle anderen austauschen können", sagte Hütter, Koch habe "es eingesehen und nicht als schlimm empfunden. Er hat es sehr gut aufgefasst." Gegen Köln, das betonte Hütter immer wieder, erwarte er einen enormen Kampfeswillen von seiner Mannschaft. "Nach einer 0:6-Niederlage gibt es keine Argumente", sagte er. Die Eintracht müsse "am Freitag einfach ein Gesicht zeigen, bei dem man sieht, dass wir bis zum Schluss kämpfen und ackern". Der FC, bei dem sein Team vor allem Starspieler Said El Mala "in den Griff bekommen" müsse, habe durch den Derbysieg über Borussia Mönchengladbach (2:1) "Blut geleckt". Hütters Forderung: "Von der ersten Minute an beißen, kratzen, zwicken - und dass wir uns so präsentieren, wie es alle einschließlich mir erwarten."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 14h
Die Werkself kann in den nächsten Tagen die Weichen für eine erfolgreiche Saison stellen. Bei Lech Posen wartet der erste Härtetest.
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Hexenkessel in Polen: Leverkusen vor wegweisender Woche
Erst Hexenkessel, dann Gipfeltreffen: Auf Bayer Leverkusen wartet eine Woche mit wegweisendem Charakter. Die erste Bewährungsprobe steht für die Werkself am Donnerstag (18.45 Uhr/Sky und RTL+) in der Europa League beim polnischen Meister Lech Posen an. Im stimmungsvollen Enea Stadion wollen die Rheinländer nach dem souveränen Auftaktsieg gegen NK Celje (2:0) nachlegen. Angesichts des Sieben-Tore-Spektakels in der Bundesliga bei Mainz 05 (4:3) mahnte Trainer Carles Martínez jedoch: "Wir dürfen nicht glauben, dass nach diesem Sieg alles gut ist. Es gibt viele Dinge zu verbessern – etwa den Umgang mit dem Spiel und mit unseren Emotionen." Diese müssen die Bayer-Profis besonders im Griff haben. Das Stadion in Posen gilt als eines der lautesten in Polen, dazu verlor der Gegner sein erstes Spiel bei Crystal Palace deutlich (0:4). Im Angriff ruht die Hoffnung der Polen auf dem früheren Kölner Bundesliga-Profi Mikael Ishak. Bayer reist dafür mit einer Siegesserie im Rücken an: Saisonübergreifend gewann Leverkusen in der Europa-League-Gruppenphase sieben Spiele in Folge. Torjäger Patrik Schick befindet sich dazu in Topform und hat in allen fünf Ligaspielen getroffen. Einzig: Ihre mitunter wechselhaften Phasen inmitten eines Spiels wird sich die Werkself in dieser Woche kaum erlauben können. Ein Erfolg auf internationaler Bühne würde Martínez' Team weiteren Schwung für das Topspiel in der Liga am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellenführer SC Freiburg verleihen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 16h
Nach dem Spiel gegen Viking Stavanger sieht er die Münchner so schlecht wie lange nicht – und macht die Rote Karte zur Charakterfrage.
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Mario Basler über Michael Olises Platzverweis: Ein Fall von Arroganz
Höchstens 100 Sekunden, mehr Zeit gibt sich Mario Basler nicht. In seinem täglichen Format „Basler des Tages“ bei der Schweizer Audio-Plattform Yuvoi spricht er sonst über die erste und zweite Bundesliga und die Nationalmannschaft, in der aktuellen Folge hat er sich das Spiel der Bayern gegen Viking Stavanger vorgenommen. Das Urteil steht schon im Titel: „So schlecht habe ich die Bayern lange nicht mehr gesehen!“ Dabei bleibt er nicht bei der Mannschaft stehen. Beim Platzverweis von Bayern-Profi Olise wird aus der Spielkritik eine Charakterfrage: „Die Rote Karte von Olise hat mit Arroganz zu tun!“ Das ist der härtere Vorwurf. Wer einem Spieler einen verlorenen Zweikampf ankreidet, kritisiert eine Szene; wer ihm Arroganz unterstellt, kritisiert eine Haltung. Auch Joshua Kimmich ist Thema der Folge. Im Mittelpunkt steht aber Olise, und der Satz über ihn ist der, der hängen bleiben soll. Ein Platzverweis ist meist ein Moment, eine Sekunde zu spät, ein Schritt zu viel. Arroganz dagegen lässt sich vom Bildschirm aus nicht messen, eine Rote Karte schon. Wer aus dem einen das andere liest, schaut in einen Kopf, in den von außen niemand hineinsehen kann – auch kein Experte im 100-Sekunden-Takt. So gelesen ist Baslers Satz eine Unterstellung, die Olise kaum widerlegen kann, weil sie gar nicht auf das Foul zielt. Und doch hat der Vorwurf einen Kern. Basler zählt den Auftritt gegen Viking Stavanger zu den schwächsten der Bayern seit Langem. Wenn eine Mannschaft so spielt, wie er sie beschreibt, und dann noch einen Mann verliert, liegt die Frage nach der Einstellung halt nahe. Dann ist die Rote Karte für Basler kein Einzelfall mehr, sondern das Symptom eines schwachen Abends. Wem nützt die Zuspitzung? Zunächst Basler und Yuvoi selbst. Ein Format, das sich auf höchstens 100 Sekunden beschränkt, lebt von Sätzen, die man weitererzählt, und die Plattform bietet die Zitate ausdrücklich zur Weiterverwendung an. Das macht Baslers Urteil nicht falsch. Es erklärt aber, warum aus einer Roten Karte gleich ein Charakterurteil wird. Ob der Vorwurf stimmt, weiß nur Olise. Hängen bleibt er trotzdem: Wer bei den Bayern an einem Abend vom Platz fliegt, an dem die Mannschaft so schlecht spielt wie lange nicht, bekommt von Mario Basler kein Pech bescheinigt, sondern Arroganz.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 16h
Der 28-Jährige von Dynamo Dresden schildert die dramatischen Rettungsmaßnahmen nach dem erlittenen Hirnschlag.
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Bünning über seine Hirnblutung: "Geschrien vor Schmerzen"
Dynamo Dresdens Innenverteidiger Lars Bünning hat sich erstmals öffentlich zu den genauen Umständen seiner Hirnblutung geäußert. "Man muss ganz ehrlich sein, es ging um Leben und Tod. Das ist einfach so. Wenn nicht schnell genug gehandelt worden wäre, dann würde ich heute nicht hier sitzen, und vor allem nicht in diesem Zustand", sagte der 28-Jährige auf der Bühne eines Live-Podcasts im Gespräch mit seinem früheren Mitspieler Stefan Kutschke. Die Ende Mai erlittene Hirnblutung sei "aus heiterem Himmel gekommen", erklärte er. "Ich war auf dem Sprung zu einem Junggesellenabschied, wollte mich bei meinen Eltern im Badezimmer fertigmachen. Doch dann wurde es komisch." Mit schwindendem Bewusstsein habe er noch seine Frau anrufen können, die schnell Hilfe organisierte. Seine Schwägerin, die herbeigerufen worden war, habe ihm später von seinem immer schlechter werdenden Zustand erzählt: "Wo ich auf dem am Boden lag, habe ich wohl vor Schmerzen geschrien." Erst nach dem Abtransport mit einem Hubschrauber sei er auf der Intensivstation aufgewacht, wo sich der behandelnde Arzt gefragt habe: "Lebt er oder lebt er nicht?" Wegen der noch vorhandenen Schwellungen sei Bünning daraufhin in ein künstliches Koma versetzt worden. Erst nachdem die Schwellungen zurückgegangen waren, sei die Notoperation vorgenommen worden. Wie Bünning anschließend erfahren habe, habe eine angeborene Fehlbildung die Blutzirkulation in seinem Kopf blockiert. Diese sei nun aber vollständig entfernt worden. Der vorerst letzte operative Eingriff folgt am 1. Dezember. Auf dem Weg zum angestrebten Comeback gehe es aktuell aber nur um "kleine Treppenstufen, die man hochsteigt". Bünning spielt seit 2023 in Dresden und war als Stammspieler maßgeblich am Aufstieg der Mannschaft 2025 in die 2. Bundesliga beteiligt. Sein Vertrag beim Tabellen-16. läuft nur bis zum Saisonende.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 17h
Der Machtkampf mit den Europäern spitzt sich zu. Gianni Infantino geht in die Offensive - und lockt die Verbände offenbar mit Milliarden.
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Medien: FIFA plant Milliardenausschüttung an Verbände
Inmitten des Machtkampfes plant der Fußball-Weltverband FIFA offenbar eine milliardenschwerde Ausschüttung an seine Mitglieder. Das berichtete The Athletic vor der Sitzung der FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. Demnach werde erwartet, dass die FIFA und ihr viel kritisierter Präsident Gianni Infantino einen Vorschlag vorlegen werden, der vorsieht, zwischen 2027 und 2030 über sechs Milliarden US-Dollar an sogenannten Fördermitteln auszuzahlen - und damit mehr als doppelt so viel wie bisher. Im nächsten Vierjahreszyklus erhielte jeder Mitgliedsverband damit rund 25 Millionen US-Dollar (etwa 22 Millionen Euro), bisher waren es zehn Millionen US-Dollar. Dem Medienbericht zufolge sollen den sechs Kontinentalverbänden zusätzlich 99 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt werden. Dafür greife die FIFA nach dem wirtschaftlichen Erfolg der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada auf ihre üppigen Finanzreserven zurück. Der Plan solle im Dezember im Council finalisiert und beim Kongress im März 2027 in Rabat/Marokko beschlossen werden. Infantino sieht sich seit der gescheiterten Investorenidee einer Opposition gegenüber, die ihn stürzen will. Diese besteht insbesondere aus der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und dem Verband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF). Die asiatische Konföderation AFC hatte sich dem FIFA-Chef zuletzt angenähert, Afrika und Südamerika stehen auf Infantinos Seite. Die Europäer wollen den 56-Jährigen am Donnerstag mit einigen heiklen Themen konfrontieren. Für die Präsidentenwahl im März ist der Schweizer bislang aber der einzige Kandidat. Schon im September hatte der FIFA-Präsident den Verbänden mehr Geld in Aussicht gestellt sowie Reformbereitschaft signalisiert - und seinen Gegnern damit Angriffsfläche genommen. In der Vorwoche legte die UEFA Vorschläge für ein umfangreiches Reformpaket vor und forderte darin unter anderem eine zusätzliche Ausschüttung von mindestens zehn Millionen US-Dollar für jedes Mitgliedsland aus den FIFA-Reserven. In seinen über zehn Jahren an der FIFA-Spitze diente Infantino das Geld des Weltverbandes stets auch als Machtinstrument.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 17h
Die Hoffenheimer peilen im Europacup den Befreiungsschlag an.
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"Ergebnismisere": TSG will "auswärts" raus aus der Krise
Im "Auswärtsspiel" raus aus der Krise: "Wir möchten die Ergebnismisere hinter uns lassen", sagte Trainer Christian Ilzer vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim vor der zweiten Partie in der Ligaphase der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL und Sky) gegen Besiktas Istanbul: "Es ist eine Europacup-Nacht gegen einen sehr attraktiven Gegner mit Top-Spielern - auf diese Chance wollen wir uns so gut wie möglich vorbereiten." Ob die Kraichgauer diese Chance gegen den 21-maligen türkischen Meister um den deutschen Nationaltorwart Alexander Nübel nutzen können, erscheint allerdings fraglich. Das TSG-Stadion in Sinsheim dürfte fest in türkischer Hand sein, und Besiktas ist als Tabellenzweiter der heimischen Liga gut in die Saison gestartet. Ganz im Gegenteil zum Bundesliga-Vorletzten aus Hoffenheim, der die zurückliegenden drei Pflichtspiele inklusive des Europacup-Starts bei OFI Kreta (0:2) verloren hat. "Wir haben nicht den Saisonstart hingelegt, den wir wollten, den wir uns vorgestellt haben. Wir haben zu wenig Punkte für die eigentliche Leistung", äußerte TSG-Kapitän Oliver Baumann: "Und trotzdem muss man sagen: Die Leistung hat am Ende nicht zu 100 Prozent gereicht für viel mehr Punkte. Das ärgert mich schon extrem, das ärgert uns alle." Um den Ärger nicht noch größer werden zu lassen, appelliert Geschäftsführer Andreas Schicker an den Zusammenhalt. "Es ist ganz wichtig, dass wir geschlossen bleiben. Wir müssen die Dinge hinterfragen, aber nicht von unserem grundsätzlichen Weg abweichen", sagte der Österreicher: "Die Situation ist natürlich nicht angenehm - da müssen wir nichts schönreden." Den Einzug eines Schlendrians als Folge des guten Abschneidens in der vergangenen Saison will Schicker nicht erkannt haben. "Wir machen es uns nicht zu gemütlich", antwortete der Sportchef auf die Frage nach einem Comeback der altbekannten Hoffenheimer Wohlfühloase: "Die Mannschaft weiß sehr gut, in welcher Situation wir uns befinden."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 17h
Die Breisgauer sind in der Bundesliga an der Spitze. Auch in Europa wollen sie ihre starke Form zeigen.
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"Nicht unterschätzen": Freiburg hofft auf guten Europa-Start
Arg viel wusste Igor Matanovic nicht über den Auftaktgegner des SC Freiburg in der Conference League. "Den Namen, mehr leider auch nicht", sagte der Angreifer über den tschechischen Vertreter FK Jablonec mit einem Augenzwinkern. Doch man werde den Kontrahenten "genau analysieren. Wir dürfen nichts anderes machen als zuletzt und sie um Gottes Willen nicht unterschätzen. Das werden wir aber auch nicht machen. So wurden wir alle nicht erzogen." Das Heimspiel am Donnerstag (21.00 Uhr/Sky) soll nur der Anfang für eine große Europa-Reise werden, die bestenfalls erneut erst im Finale von Istanbul (2. Juni) endet. "Wir wissen, dass danach schwere Auswärtsspiele kommen. Wir wollen gut reinstarten", betonte Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein: "Es ist nochmal wichtiger als in der Europa League, weil es eben nur sechs Spiele sind. Mit dem Heimspiel ist der Start schon wichtig." Gerade weil auf den Tabellenführer der Fußball-Bundesliga in den kommenden Wochen ein extremes Programm zukommt, bis zur Länderspielpause stehen noch acht Partien in 25 Tagen an. Auch deshalb lässt sich Julian Schuster für das Duell mit dem Sechsten der tschechischen Liga eine Rotation offen. "Unser Kader gibt es her, darauf zu reagieren", sagte der Trainer: "Wir werden die Tage nutzen, um zu regenerieren, und dann werden wir für Donnerstag die Frische haben, um richtige Entscheidungen zu treffen."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 18h
Der Torwart der TSG Hoffenheim ist der Ansicht, dass er "einer Nationalmannschaft helfen kann".
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Baumann hofft auf DFB-Rückkehr: "Fühle mich fit"
Oliver Baumann hat die Hoffnung auf eine Rückkehr ins Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch nicht aufgegeben. "Ich fühle mich auch so fit, dass ich einer Nationalmannschaft helfen kann. Dann lasse ich die Entscheidung natürlich dem Trainer. Wenn er so entscheidet, dann entscheidet er so", antwortete der Torwart des Bundesligisten TSG Hoffenheim bei RTL auf die Frage, warum er nach der zuletzt ausgebliebenen Nominierung durch Bundestrainer Jürgen Klopp für die Spiele der Nations League nicht zurückgetreten sei. "Ich versuche, es ihm schwer zu machen, und versuche, ihn von mir zu überzeugen. Wenn er am Ende so entscheidet, dann ändert das nichts", sagte der 36-Jährige vor der Partie der Hoffenheimer in der Ligaphase der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL und Sky) gegen Besiktas Istanbul in Richtung Klopp: "Wenn ich nicht dabei bin, bin ich nicht dabei. Aber dann muss er die Entscheidung treffen. Wenn ich sie selbst treffe, muss er keine mehr treffen. Und warum sollte ich es ihm so leicht machen?"
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Der Argentinier geht den Sportdirektor direkt an. Trainer Michael Carrick nimmt er in Schutz.
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ManUnited in der Krise: Martínez schießt gegen Klubführung
Die Krise bei Manchester United verschärft sich immer weiter, die Nerven liegen blank. Nach der verdienten 0:2-Niederlage bei Atlético Madrid am zweiten Spieltag der Ligaphase der Champions League platzte Innenverteidiger Lisandro Martínez der Kragen, in einem Interview schoss der argentinische Vizeweltmeister gegen die Klubführung. "Es war wirklich schlecht", sagte Martínez nach dem fünften Spiel ohne Sieg bei Prime Video: "Ich muss mich sehr zusammenreißen, aber manchmal spiegelt das genau wider, wie es um unseren Verein derzeit steht." Er erwarte mehr Investitionen. "Zu 100 Prozent. Ich erwarte mehr von unserem Sportdirektor. Ich muss ehrlich sein: Als Spieler müssen wir mehr tun, aber es ist auch wichtig, einen starken Kader aufzubauen, um für solche Abende gerüstet zu sein", polterte der Abwehrmann. Sportdirektor Jason Wilcox hatte im vergangenen Sommer über 170 Millionen in die Mannschaft investiert, allerdings hauptsächlich ins Mittelfeld und nicht in die Problemzonen im Angriff und auf der linken Abwehrseite. "Wir haben letztes Jahr eine fantastische Saison gespielt, jetzt erwarten wir mehr von der Klubspitze, mehr Spieler, um konkurrenzfähig zu bleiben. Denn viele andere Mannschaften holen ebenfalls viele Spieler", sagte Martínez. Teammanager Michael Carrick nahm Martínez in Schutz. Der langjährige United-Profi hatte die Red Devils in der vergangenen Saison als Interimstrainer zurück in die Königsklasse geführt, als Lohn erhielt Carrick einen Vertrag bis 2028. In der neuen Spielzeit gelangen dem Rekordmeister bisher nur zwei Siege gegen Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town (5:2) und dem aserbaidschanischen Außenseiter Sabah FK (4:0). "Du kannst nicht immer nur den Trainer wechseln, Trainer wechseln, Trainer wechseln", sagte Martínez und fragte: "Was ist mit anderen Bereichen? Mehr kann ich nicht sagen." Carrick selbst äußerte sich nicht zu dem Interview: "Ich habe es nicht gesehen, deshalb kann ich dazu wirklich nichts sagen." United-Ikone Wayne Rooney kritisierte den Rundumschlag. "Das wird die Mannschaft komplett auseinanderreißen", vermutete Rooney in seiner Rolle als TV-Experte.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 19h
Die norwegischen Medien feiern den historischen Punkt von Viking Stavanger gegen den großen Favoriten.
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"Oktoberfest in Stavanger": Pressestimmen zum Bayern-Remis
Für den FC Bayern war es ein Abend zum Vergessen, Champions-League-Neuling Viking Stavanger dagegen wurde nach dem 3:3 (2:0) gegen den haushohen Favoriten in den heimischen Medien als Sieger gefeiert. "In Deutschland verstehen sie gar nicht, was da passiert ist", schrieb das Dagbladet, der norwegische Rundfunk NRK berichtete begeistert vom "Oktoberfest in Stavanger" und Verdens Gang sah "ein Karussell von einem Fußballspiel". - Norwegische Pressestimmen: Dagbladet: "Stavanger hat die Bayern erschüttert! Die Fußballwelt ist schockiert und in Deutschland verstehen sie gar nicht, was da passiert ist." Verdens Gang: "Ein Karussell von einem Fußballspiel. Und es hätte noch größer werden können: Viking war dem Sieg nah." Aftenblad: "Rote Karte und Drama, als Stavanger die ganze Fußballwelt schockierte. Nie zuvor gab es einen größeren Favoriten in der Lyse Arena, aber Viking hat darauf gepfiffen. Dieser Fußballabend geht in die Geschichtsbücher ein." NRK: "Oktoberfest in Stavanger! Viking gelingt ein Meisterstück in einem unglaublichen Drama." TV2: "Historischer CL-Abend in Stavanger. Ein Wahnsinnsspiel, das fast alles hatte. Olise verliert auf irrwitzige Art seinen Kopf."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 19h
Der frühere Fürther hat nach dem Platzverweis gegen den Bayern-Star "das Gefühl, das Duell gewonnen zu haben".
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"Großartig": Tripic feiert Olise-Rot
Er kämpfte und provozierte - und fühlte sich nach dem historischen Unentschieden als großer Sieger. Kapitän Zlatko Tripic feierte nach dem 3:3 (2:0) von Champions-League-Neuling Viking Stavanger gegen den FC Bayern seine Mannschaft und ein bisschen auch sich selbst. Schließlich hatte der frühere Fürther den Münchner Superstar Michael Olise so lange gepiesackt, bis der sich frustriert zu einer Gelb-Roten Karte hinreißen ließ - und das Spiel noch einmal kippte. "Es ist großartig", sagte Tripic beim Sender TV2 schmunzelnd über den Platzverweis (74.) beim Stand von 3:2 für die Bayern, "dass sich ein solcher Spieler – der höchstwahrscheinlich irgendwann den Ballon d'Or gewinnen wird – ein wenig über einen Jungen aus Oftebro und Lyngdal ärgert." All die Provokationen und kleinen Nickligkeiten seien von langer Hand geplant gewesen, gab Tripic zu, der bei Viking als "König von Stavanger" verehrt wird. "Er sollte es hier nicht zu gemütlich haben", sagte er über Olise. "Und als es mir gelang, seinen Fokus von dem abzulenken, was er außergewöhnlich gut kann, verlor er am Ende die Beherrschung und warf mir den Ball ins Gesicht. Ich habe das Gefühl, dieses Duell mit ihm gewonnen zu haben." "Verlierer" Olise dagegen war aus Münchner Sicht der Sündenbock. Als "überblöd" empfand Trainer Vincent Kompany die Aktion, die dem Spiel seiner Elf nach erfolgreicher Aufholjagd ein Stoppschild verpasste. Auch Doppelpacker Harry Kane meinte: "Du musst in diesen Momenten klug sein, die Emotionen kontrollieren. Aber es ist Fußball, es ist das Leben. Man macht manchmal Fehler." Tripic, meinte der Münchner Sportvorstand Max Eberl, habe "gespielt wie ein Drecksack, der wollte das Spiel gewinnen. Wir haben uns provozieren lassen - und er hat das erreicht, was er wollte, nämlich, dass ein Spieler vom Platz fliegt." Und Viking, zum Auftakt noch 1:3 beim VfB Stuttgart unterlegen, erstmals in der Königsklasse punktete.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 20h
Der Mittelfeldspieler spielt sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft mit dem DFB-Kapitän zusammen.
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Pavlovic: Diskussion über Kimmich "unnötig"
Aleksandar Pavlovic (22) hat seinem Teamkollegen Joshua Kimmich in der Debatte um dessen Person den Rücken gestärkt. "Für mich gibt es diese Diskussion nicht. Joshua ist unser Kapitän bei der Nationalmannschaft und beim FC Bayern", sagte der Mittelfeldspieler der Sport Bild: "Jeder weiß, wie wichtig er für uns ist. Ich spiele mit ihm beim FC Bayern seit Jahren zusammen auf der Sechs, das macht unglaublich viel Spaß. Wir ergänzen uns super." Über Kimmichs Rolle und seine Zukunft im DFB-Team war während und nach der abgelaufenen Länderspielphase diskutiert worden - auch, weil Pavlovic und dessen Bayern-Teamkollege Tom Bischof in den Nations-League-Spielen gegen Serbien (2:0) und in Griechenland (0:0) einen starken Eindruck hinterließen. "Natürlich funktioniert es auch mit Tom gut", sagte der 22-Jährige: "Aber es ist doch schön, dass wir in Deutschland so viele gute Spieler auf dieser Position haben. Deswegen finde ich die Diskussion unnötig." Kimmich selbst hatte sich zuletzt kämpferisch gezeigt. "Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören", hatte der DFB-Kapitän nach dem 2:2 der Münchner in der Bundesliga beim FC Augsburg betont. Er wisse jedoch, "wie das Geschäft funktioniert", sagte Kimmich: "Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist meine Leistung. Das habe ich die letzten elf Jahre gemacht. Das werde ich weiterhin so machen."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 20h
Alles, was du heute am Mittwochmorgen wissen musst
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Kompany, Iraola, Ricken: Darüber redet die Fußballwelt
Das sind die zehn wichtigsten Fußball-Themen für diesen Mittwochmorgen. Kurz, relevant, auf den Punkt. In den Schuhen des Idols: Messi-Fan Gruda "überglücklich"Der 22-Jährige schießt Leipzig zum ersten Sieg in der Champions League - mit ganz besonderem Schuhwerk. Weiterlesen Kompany kritisiert Spielweise: "Einfach nicht schlau"Auch Sportvorstand Max Eberl sieht die Bayern nicht auf ihrem gewohnten Niveau. Beide fordern eine Reaktion. Weiterlesen Ricken wiegelt ab: "Keine Ausreden"Der Sport-Geschäftsführer von Borussia Dortmund fordert Ergebnisse ein - trotz der widrigen Umstände. Weiterlesen Dank Kane: Bayern wenden Kunstrasen-Katastrophe abDer Favorit hat auf ungewohntem Untergrund viel Mühe, zeigt aber immerhin Moral - und hat einen Torjäger, der einen Vereinsrekord aufstellt. Weiterlesen Nach Angriffen: Saudi-Liga verschiebt Ronaldo-Spiel in JeddahMeister Al-Nassr hatte um eine Verschiebung gebeten, da der Flugverkehr in Saudi-Arabien derzeit stark eingeschränkt ist. Weiterlesen Mickels trifft: BVB-Gegner Sabah holt ersten CL-SiegBeim 2:0 gegem Slavia Prag trifft auch der gebürtige Siegburger und ehemalige Jugendspieler von Borussia Mönchengladbach. Weiterlesen Dank Bühl und Dallmann: DFB-Frauen schlagen auch JapanDie spielfreudige DFB-Elf lässt zunächst hochkarätige Chancen liegen, belohnt sich dann aber für einen couragierten Auftritt. Weiterlesen Nach Kritik: Iraola stärkt WirtzDeutschlands Ausnahmekönner kommt auch in dieser Saison bei den Reds nicht in Fahrt. Der Trainer schenkt ihm trotzdem das Vertrauen. Weiterlesen Kovac: "Wir haben Potenzial nach oben"Niko Kovac hat den BVB in den vergangenen eineinhalb Jahren grundlegend stabilisiert, die Ergebnisse stimmen. Was fehlt, sind Titel. Weiterlesen Nübel in Istanbul: "Türkisch für Anfänger"Der Nationaltorhüter kehrt am Donnerstag in der Europa League nach Deutschland zurück. Weiterlesen
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 20h
Fever Pit'ch-Kolumnist Alex Steudel über die weiterhin enttäuschenden Leistungen des Ex-Leverkuseners in Liverpool
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Der Wirtz-Faktor: Keine Blitzlichter, keine Flimmereffekte
Ich habe mir am Wochenende das Spiel Arsenal London gegen Leeds United angeschaut, also Zweiter gegen Fünfter der Premier League. Zwischendurch hatte ich dabei den Eindruck, jemand habe an den Videoeinstellungen herumgefummelt und die 1,25fache Geschwindigkeit eingestellt. Es fehlte nur noch die Einblendung, die sonst manchmal vor Serien oder Filmen zu sehen ist: "Warnung: Blitzlichter und Flimmereffekte." Es ging richtig ab auf dem Platz. Ich war begeistert. Mit Bundesliga hatte das Ganze wenig zu tun. Wer nicht versteht, warum viele deutsche Superstars in England höchstens mitschwimmen und warum das, was wir Woche für Woche in der Bundesliga sehen, kein Maßstab ist, sollte so eine Grenzerfahrung mal machen. Und schon sind wir beim Thema Florian Wirtz. Als der inzwischen 23-Jährige in der Spielzeit 2023/24 mit Bayer Leverkusen durch die Liga fräste und am Ende Meister wurde, dachten wir alle: Mit so einem wie Wirtz geht es endlich wieder bergauf im deutschen Fußball! Wir hatten aber nicht auf der Rechnung, dass die Premier League keine Rücksicht auf den Betrieb Bundesliga nimmt, im Gegenteil. Fakt ist: Wirtz wurde in Liverpool nicht besser, sondern schlechter. In England presst man brutaler als in Deutschland, und es wird irre viel kurzgesprintet. Auch andere Bundesliga-Spieler, die über den Kanal wechselten, taten sich schwer damit. Ich sage nur: Nick Woltemade, Niclas Füllkrug, Christopher Nkunku. Jadon Sancho. Sébastien Haller. Genügt das? Wirtz gilt jedenfalls in England als gescheiterter Transfer. Dabei war er 2025 für 125 Millionen Euro zum FC Liverpool gekommen, als Hoffnungsträger. Sein Marktwert betrug sogar 140 Millionen. Jetzt sind es noch 85 Millionen, was bedeutet, dass er ein sehr guter Fußballspieler ist, aber eben kein absoluter Überflieger. Siehe WM. Woche für Woche stellt der Mittelfeldmann das in England unter Beweis, zuletzt am Wochenende beim 0:3 der Reds gegen ManCity. Die Daily Mail schrieb: "Florian Wirtz war die größte Enttäuschung unter den 22 Spielern, die von Beginn an auf dem Platz standen." Sein größter Kritiker ist Jamie Carragher, Ex-Profi der Reds und ein inzwischen sehr unterhaltsamer und sehr guter TV-Kritiker. "Dieser Transfer funktioniert nicht", sagte der englische Didi Hamann. "Dass Wirtz jede Woche auf der Zehn spielt, muss aufhören. Liverpool hat ihm genügend Chancen gegeben. Er muss aus der Mannschaft genommen werden." Die einzige Hoffnung, so Carragher: "Dass Jürgen Klopp den Arm um ihn legt." Ist inzwischen geschehen, hat aber nichts gebracht. Ich kann nicht verhehlen, dass ich enttäuscht bin. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ein Spieler, der in der Bundesliga dermaßen heraussticht, in England keinen Unterschied macht. Noch im Sommer entgegnete ich allen Wirtz-Kritikern im Freundeskreis: "Das erste Jahr in England ist immer schwer, der wird kommende Saison durch die Decke gehen." Diejenigen, denen ich das gesagt habe, fragen mich jetzt dauernd, wann denn diese kommende Saison nun endlich anfange. Heute vermutlich nicht: Der FC Liverpool tritt in der Champions League nur beim Linzer ASK an. * * * ### NEU! "Die besten deutschen Sport-Reportagen aller Zeiten" _Diese Anthologie von Alex Steudel versammelt fantastische, größtenteils preisgekrönte Reportagen von 27 Top-Autoren aus 100 Jahren Zeitungs- und Zeitschriftengeschichte – erhältlich für 29,99 Euro im Buchhandel. Taschenbuch (21,99 Euro) und eBook (12,99 Euro) gibt's nur bei Amazon:_ Hier bestellen!_Wer fürs gleiche Geld portokostenfrei ein signiertes Exemplar möchte: Mail an_ _post@alexsteudel.de_ _schreiben._
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 21h
Der Independent Football Regulator sieht eine gravierende wirtschaftliche Schieflage bei den Klubs.
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Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball
Die Aufsichtsbehörde Independent Football Regulator (IFR) hat in einem ausführlichen Bericht vor einer gravierenden wirtschaftlichen Schieflage im englischen Klubfußball gewarnt. Dieser sei der "reichste, beste und wettbewerbsfähigste der Welt und steht dennoch am Rand einer finanziellen Katastrophe", sagte der IFR-Vorsitzende David Kogan am Dienstag. Im "State of the Game"-Bericht stellte der IFR fest, dass der englische Fußball in der vergangenen Saison zwar 9 Milliarden Pfund (10,6 Milliarden Euro) Einnahmen generierte, 94 Prozent der Klubs in den fünf höchsten Spielklassen machten allerdings Verluste. Der Bericht sagt voraus, dass die Gesamtschulden im englischen Fußball bis zum Ende der laufenden Saison über 5 Milliarden Pfund (5,9 Milliarden Euro) steigen werden, die Netto-Transferschulden sollen dann bei 3,4 Milliarden Pfund (4 Milliarden Euro) liegen. "Alle müssen berücksichtigen, dass nichts für immer ist", sagte Kogan mit Blick auf die Stellung des englischen Klubfußballs. Die IFR ist beauftragt, die finanzielle Stabilität der Klubs zu verbessern, sie fordert dabei unter anderem robuste Notfallpläne für den Fall ein, dass die Finanzierung durch Klubbesitzer wegfällt. Auch ein Modell für die Umverteilung von Einnahmen aus der Premier League in die unteren Ligen der englischen Fußballpyramide ist im Gespräch. Eine Einigung haben die Ligen aber trotz langer Gespräche noch nicht erzielt. Die IFR hätte die Befugnis, eine Vereinbarung durchzusetzen. Der Bericht müsse nun "ein Weckruf" für den englischen Fußball sein, teilte die IFR mit, "die grundlegenden Fundamente der Pyramide stehen unter erheblichem Druck und bedürfen dringend einer Reform". Kogan sieht "jetzt den Zeitpunkt, diese Probleme anzugehen", sagte er der BBC, "bevor das Geld allmählich versiegt. Wir können das Haus reparieren, solange die Sonne noch scheint."
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 21h
Mit Neid blickt unser Kolumnist Gerd Thomas auf die Lokalitäten anderer Vereine, denn bei ihm in Schöneberg gibt es nicht einmal vernünftige Umkleidekabinen.
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Ein gemütliches Clubheim als Seele des Vereins
Urlaub in Bayern und nach langer Zeit mal wieder ein Besuch bei meinem Freund Michi Franke in München. Wir beide betreiben seit gut einem Jahr gemeinsam den Hartplatzhelden-Podcast, reden dort mit Experten und tauschen uns mit diesen über verschiedenste Dinge des Amateurfußballs aus. Auch wenn wir mit dem FC Internationale in die Verbandsliga aufgestiegen sind, während Michis FT Gern in der Kreisklasse aufläuft, bin ich neidisch. Denn das Vereinsumfeld bei ihm ist einfach schöner und heimeliger. Besonders angetan bin ich vom schnuckeligen Clubheim der Gerner. Im Eigenbetrieb wird dort dem Vereinsleben gefrönt. Es gibt Dartscheiben, eine kleine Theke, gemütliche Sitzbänke und natürlich einen Fernseher, auf dem Länderspiele verfolgt oder Videoanalysen gemacht werden können. Und für Michi findet sich in der Ecke stets ein Arbeitsplatz. Die Oldies haben sogar eine eigene Hütte nebenan, alles liebevoll eingerichtet. Und vor der Tür gibt es nun auch noch Stockschießen. Mit meiner Berliner Reisegruppe lernte ich bei unserem Freund Hendrik im brandenburgischen Luckenwalde die dortige Clubgaststätte „Seele“ kennen. Unglaublich nette Menschen umsorgen die Gäste, die Spieler haben einen eigenen Raum zum Essen oder für Besprechungen. Es fehlt an nichts, hat man zumindest den Eindruck. Fragt man die Menschen in München-Gern oder Luckenwalde, fällt auch ihnen noch einiges an Verbesserungsbedarf ein. Aber im Vergleich zum FC Internationale sind sie bezüglich der Räumlichkeiten auf der Insel der Glückseeligen. ## Ein neuer Platz ohne Kabinen Bei uns in Berlin-Schöneberg wurde vor vier Jahren der zwei Meter auf Bahngelände stehende Platz um 90 Grad gedreht. Wir haben uns mit Händen und Füßen für eine Korkfüllung im neuen Kunstrasen eingesetzt, denn der Untergrund ist schonend für die Gelenke, zudem ist Kork ein nachwachsender Rohstoff. Der Stadtrat tat so, als hätten wir vergoldete Torpfosten und mit Diamanten besetzte Eckfahnen gefordert. Dabei ging es uns nur um eine nachhaltige Bauweise. Vor lauter Ärger oder Schreck oder warum auch immer vergaß er (Schuld bekamen natürlich die Leute in seinem Amt!!!) einen Kabinentrakt mitzubauen. Der alte war zwar kaum zumutbar, aber immerhin existent. Doch mit der ganzen Weisheit Berliner Behörden wurde der noch vor dem Platzneubau abgerissen. Nun hatten wir einen wirklich guten Kunstrasen, aber ohne Kabinentrakt, Platzwartraum und Cateringmöglichkeit. Es war, als hätten wir einen nigelnagelneuen Vereinsbus bekommen - nur ohne Räder. Wir wiesen auf die Kabinen in der nahe gelegenen Sporthalle hin. Nein, die wären alle besetzt. Nach etwas Recherche stellte sich heraus, dass dies nicht stimmte, die Halle zudem in Teilen illegal unter der Hand an nicht berechtigte Gruppen vergeben war. Immerhin sorgte der inzwischen neue und nun leider schon wieder scheidende Sportstadtrat dafür, dass wir uns jetzt umziehen können. Aber der Weg zu den Kabinen ist gerade im Winter ein kleines Abenteuer. ## Vereine sind in Berlin Bittsteller Tatsächlich wurde vor einigen Wochen mit dem Neubau des Umkleidetrakts begonnen. Da der Platz an eine Schule angeschlossen ist - die allerdings nicht als solche dient - wurde kein Vereinsheim mitgeplant. Nicht einmal ein klitzekleines, denn der Bezirk hat kein Geld und kein Personal und irgendwie auch keine Lust. Dienstleistung ist nicht angesagt, Vereine sind bestenfalls Bittsteller. Kleiner Tipp an alle, die gerade den Untergang des Berliner Abendlandes ausrufen: Die Linken waren gar nicht in der Regierung. Ob die ein größeres Herz für den Sport zeigen werden? Wir dürfen gespannt sein. Zunächst werden wir weiterhin Verbandsliga-Fußball mit kargen Rahmenbedingungen anbieten müssen. Wer die jüngste Sportschau-Doku zur Generation Warteliste ansieht, ist spätestens danach in Sachen Sportpolitik desillusioniert. Erst im März reisen wir zwei Kilometer weiter nach Steglitz zu meinem langjährigen Mitstreiter Bernd Fiedler und seinem Verein Stern 1900. Dort steht das Nonplusultra der Berliner Vereinsheime, zumindest im Amateurfußball. Bernd hat vor vielen Jahren bei der Behörde einen Neubau durchgesetzt, vieles in Eigenregie. Im Clubheim gibt es eine gute Gastronomie und die Möglichkeit, Räume abzutrennen. Dort finden Vereinsfeste, Geburtstagsfeiern, Mieterversammlungen, Verbandssitzungen und Skatturniere statt. ## Haftung und Denkmalschutz als Totschlagargumente Inzwischen ist der Berliner Behördensumpf so tief, dass ein solches Unterfangen allen in den Amtsstuben die Schweißperlen auf die Stirn treiben würde. Auch wenn der verhinderte Tennisprofi im Bürgermeisteramt sich einer gut versteckten Verwaltungsreform rühmt, würde schon in der ersten Beratung fünfmal gefragt: „Aber wer trägt die Haftung?“ Die Bedenkenträger würden noch vor den obligatorischen Themen Brandschutz, Fluchtwege, Statik, Denkmalschutz, Grünflächenausgleich und Schutz der Beutelratten jegliches Engagement im Kern ersticken. Einen Monat später geht es dann Richtung Müggelsee nach Schmöckwitz. Dort ist der Verein meines Freundes Jochen, der ein Vereinsheim aus alten DDR-Zeiten am Platz hat. Man mag kaum glauben, dass man dort noch in Berlin ist, alles wirkt sehr dörflich und verbindlich. Neben einem brauchbaren Sportplatz gibt es für alle die Möglichkeit, sich in Ruhe zusammenzusetzen. Bei Regen kann man reingehen, bei uns kann man den aushalten oder nach Hause gehen. Etwas weiter beim Friedrichshagener SV kann man direkt vom Platz ins Vereinsheim und dann schnurstracks ein paar Meter weiter zum Seebad am Müggelsee gehen. Ein Traum! ## Der ganze Verein baut ein Clubheim Nach dem sensationellen 2:1-Auswärtssieg meiner Ü60 (ohne Auswechselspieler) im zu Neukölln gehörenden Rudow, feierten wir im örtlichen direkt am Platz gelegenen Vereinsheim. Sogar einen Balkon mit Blick aufs Spielfeld gibt es, eine sehr gute Küche und vier Sorten Bier vom Fass, sogar bayerisches Helles. Eine riesige Spendenwand zeigt auf, wie man so ein Haus finanzieren kann: mit einer großen Solidargemeinschaft. Vom dort groß gewordenen Ex-Profi Christian Ziege über den Vorsitzenden bis zu den Eltern der verschiedenen C-Jugenden sind dort alle verewigt. Über die vielen Clubheime, die ich in Oberfranken kennengelernt habe, wage ich gar nicht zu schreiben. Diese würden die Vorstellungskraft Berliner Sportpolitiker und Behördenangestellten eindeutig überfordern. Auch wenn ich nicht in der Kirche bin, bete ich zum Fußballgott, er möge uns nach den Wahlen einen ambitionierten und sportfreundlichen Stadtrat für Sport schicken. Immerhin ist unser Bezirksbürgermeister schon mal fußballaffin, wenn auch für den großen Sport. Er ist lebenslanges Mitglied beim SV Werder Bremen, und die Hansestädter sind findige Leute. Als gebürtiger Norddeutscher kann ich das beurteilen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 21h
Der 22-Jährige schießt Leipzig zum ersten Sieg in der Champions League - mit ganz besonderem Schuhwerk.
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In den Schuhen des Idols: Messi-Fan Gruda "überglücklich"
Brajan Gruda hatte darauf spekuliert, dass der Geist seines großen Idols ihn beflügeln würde. "Ich habe gehofft, dass ich ein bisschen Messis Energie sammeln kann", erzählte RB Leipzigs Matchwinner mit einem breiten Grinsen im Gesicht, nachdem er in den Schuhen des argentinischen Superstars beim 1:0 (0:0) gegen PSV Eindhoven seinen Premierentreffer in der Champions League erzielt hatte. Noch vor wenigen Tagen hatte Gruda auf Instagram stolz ein Foto von einem Paket veröffentlicht, darin enthalten: Eine Autogrammkarte und das hellblau-weiße Adidas-Modell "50 Messi El Último Tango". Ein Paar aus dieser Reihe hatte auch der Weltmeister von 2022 bei seinem Abschiedsspiel für die Nationalmannschaft gegen Benin (3:0) getragen. "Als Hommage" an die 208 Einsätze für Argentinien seien "weltweit lediglich 208 Paare gefertigt" worden, hatte Adidas-Sprecher Oliver Brüggen der Bild erklärt. Eines davon ging an Gruda, der darin die Leipziger nach dem Fehlstart bei Como 1907 (1:4) am Dienstagabend gegen Eindhoven in der 75. Minute zum ersehnten ersten Sieg in der Königsklasse schoss. "Die Schuhe sind einfach ein Traum", berichtete der 22-Jährige anschließend: "Messi hat meine ganze Kindheit geprägt, ich bin ein Riesenfan." Schon im vergangenen Jahr hatte Messi Gruda als einen von zehn Nachwuchsprofis weltweit als Träger seiner Schuhserie ausgewählt. Dass er nach seiner Bauchmuskelzerrung, die ihn auch die Reise zur Nationalmannschaft gekostet hatte, gegen Eindhoven starten durfte, sei "ein geiles Gefühl" gewesen, sagte Gruda. Das Spiel dann auch noch mit einem Sieg und seinem ersten Champions-League-Tor zu beenden, mache ihn "überglücklich". Nach dem Befreiungsschlag in der Königsklasse warten auf Gruda und Leipzig nun gleich die nächsten Herausforderungen: Am Samstag (18.30 Uhr/Sky) geht es für die Sachsen in der Bundesliga zum Rekordmeister Bayern München, vier Tage später wartet Real Madrid.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 22h
Auch Sportvorstand Max Eberl sieht die Bayern nicht auf ihrem gewohnten Niveau. Beide fordern eine Reaktion.
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Kompany kritisiert Spielweise: "Einfach nicht schlau"
Nach dem wilden 3:3 (0:2) bei Viking Stavanger hat Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany die Spielweise seiner Stars kritisiert. Er sprach von "totalen Konzentrationsfehlern". Zudem sei sein Team "einfach nicht schlau" gewesen: "Nicht gegen Augsburg, wo wir nach acht Sekunden ein Gegentor bekommen. Nicht gegen Viking, wo wir nach anderthalb Minuten ein Gegentor bekommen", monierte Kompany. Auch Sportvorstand Max Eberl sprach frustriert von "zu vielen Fehlern - und dann kannst du eben auch hier in Stavanger nicht gewinnen. Das ist nicht das Niveau unserer Mannschaft. Unser Niveau in der Mannschaft ist ein anderes und das kriegen wir momentan nicht auf den Platz", sagte Eberl. Kompany und Eberl sprachen Joshua Kimmich und Co. nicht den Willen ab. "Aber zwei Tore in Augsburg, drei Tore in Stavanger sprechen eine eindeutige Sprache", so Eberl. Zudem lassen die Münchner gerade (zu) viele Torchancen aus. Kompany forderte nach dem 2:2 in Augsburg und der Enttäuschung von Norwegen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Topspiel gegen RB Leipzig "auf jeden Fall eine Reaktion von uns. Das wissen die Jungs, das müssen wir gemeinsam machen." Man werde versuchen, ergänzte Eberl, "einiges besser zu machen. Da kannst du was gutmachen." In der Champions League stehen die Bayern dann am kommenden Mittwoch im Gigantenduell mit dem FC Arsenal vor der nächsten Herausforderung. Allerdings wird Michael Olise nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Viking wegen einer Unsportlichkeit fehlen. "Diese Rote Karte ist überblöd. Heute war es kein Finale, kein Halbfinale. Aber diese Momente sind entscheidend in einer Saison", sagte Kompany. Eberl sprach auch von einer "dummen" Aktion des Superstars, zumal die Bayern zu diesem Zeitpunkt 3:2 in Führung lagen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 22h
"Nach einem solchen Abend bleibt die Hoffnung, dass er sich für uns entscheidet", schreibt die Gazzetta dello Sport .
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Italien schwärmt von Tresoldi - und hofft auf Verbandswechsel
Nach der Tor-Gala von Nicolò Tresoldi ausgerechnet in Mailand wächst in Italien die Hoffnung auf einen Verbandswechsel des deutschen U21-Nationalspielers. "Tresoldi, was für eine Nacht! Eine Leistung wie aus dem Lehrbuch. Nach einem solchen Abend bleibt die Hoffnung, dass er sich für uns entscheidet", schrieb die Gazzetta dello Sport nach dem 4:3 (1:1)-Sieg des FC Brügge bei Inter Mailand in der Champions League. Tresoldi traf im San Siro zunächst per Foulelfmeter (30.), in der zweiten Halbzeit legte er zwei weitere Tore nach (63./74.). Und das als eingefleischter Fan des Inter-Rivalen AC Mailand, wie Vater Emanuele vor dem Spiel verraten hatte. "Er hat sich damals in Kakà, Inzaghi und Pato verliebt, und daran war nicht zu rütteln. Sein Traum ist es, das Trikot von Milan zu tragen", sagte der 52-Jährige. Emanuele Tresoldi hatte als Profi dreimal in San Siro gespielt, sein Sohn stellte ihn gleich beim ersten Mal in den Schatten. "Tresoldi lauerte wie ein Wanderfalke im Strafraum. Er ist der Star der deutschen U21 - und muss sich noch entscheiden, für welches Land er künftig auflaufen will", schrieb die Gazzetta. Der auf Sardinien geborene Tresoldi war im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie aus Italien nach Deutschland gezogen, seit 2022 spielt er für die Nachwuchsmannschaften des DFB. "Das war alles Zufall. Wegen des Berufs meiner Frau in der zivilen Luftfahrt sind wir viel umgezogen. Eine Zeit lang sah es so aus, als würden wir nach Liverpool gehen. Stattdessen landeten wir in Hannover", sagte Vater Emanuele. Sohn Nicolò hatte zuletzt erklärt, erst nach der U21-EM im Sommer 2027 eine Entscheidung treffen zu wollen. "Mein Herz ist 50:50. Beide Länder bedeuten mir sehr viel", so der 22-Jährige. Bundestrainer Jürgen Klopp hat bereits den Austausch mit Tresoldi gesucht, doch auch Italiens neuer Nationaltrainer Roberto Mancini hat bereits mit dem Torjäger telefoniert.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13/10/2026
In aller Kürze: Was heute am 13. Oktober 2026 passiert ist
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Fußball kurz vor zwölf
Moin! Wir haben hier die aktuellsten Artikel von Fever Pit’ch zusammengestellt, um dich vorm Schlafengehen auf dem Laufenden zu halten. Unser Dankeschön für deine Unterstützung! Eine gute Nacht wünscht Pit Gottschalk Kompany kritisiert Olise: "Rote Karte ist überblöd"Der Franzose lässt sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen und erweist den Bayern einen Bärendienst. (23.41 Uhr) Weiterlesen Dreierpack in Mailand: Tresoldi schießt Brügge zum SiegDer deutsche U21-Nationalstürmer macht weiter von sich reden - und trifft auch in Italien. Grund zur Freude gibt es auch weiterhin für Hansi Flick. (23.02 Uhr) Weiterlesen Dank Kane: Bayern wenden Kunstrasen-Katastrophe abDer Favorit hat auf ungewohntem Untergrund viel Mühe, zeigt aber immerhin Moral - und hat einen Torjäger, der einen Vereinsrekord aufstellt. (22.55 Uhr) Weiterlesen Nach Bundesliga-Gala: Leipzig gelingt BefreiungsschlagAuf die Sachsen warten mit Bayern München und Real Madrid nun die nächsten Herausforderungen. (22.55 Uhr) Weiterlesen Nach Angriffen: Saudi-Liga verschiebt Ronaldo-Spiel in JeddahMeister Al-Nassr hatte um eine Verschiebung gebeten, da der Flugverkehr in Saudi-Arabien derzeit stark eingeschränkt ist. (22.34 Uhr) Weiterlesen Torserie in neun Spielen: Kane mit KlubrekordDer Stürmerstar zieht in Stavanger mit Robert Lewandowski gleich. (22.14 Uhr) Weiterlesen 3. Liga: Duisburg gewinnt auch in SaarbrückenDer MSV steht weiterhin einsam an der Spitze, dahinter feiert auch Essen einen wichtigen Erfolg. (21.00 Uhr) Weiterlesen Mickels trifft: BVB-Gegner Sabah holt ersten CL-SiegBeim 2:0 gegem Slavia Prag trifft auch der gebürtige Siegburger und ehemalige Jugendspieler von Borussia Mönchengladbach. (20.44 Uhr) Weiterlesen Nach Raubüberfall: Gulacsi nicht im Villarreal-KaderDer einstige Bundesliga-Torwart und seine Familie erlebten den Einbruch laut Medienberichten in der Nacht auf Dienstag. (20.07 Uhr) Weiterlesen FC Bayern mit Urbig und sechs WechselnTrainer Vincent Kompany rotiert auf dem Kunstrasen bei Viking Stavanger kräftig durch. (19.55 Uhr) Weiterlesen Dank Bühl und Dallmann: DFB-Frauen schlagen auch JapanDie spielfreudige DFB-Elf lässt zunächst hochkarätige Chancen liegen, belohnt sich dann aber für einen couragierten Auftritt. (19.36 Uhr) Weiterlesen VfB-Trainer Hoeneß: "Wollen nachlegen"Stuttgart hofft in der Champions League auf den zweiten Sieg. Der Coach warnt aber vor Bratislava. (18.44 Uhr) Weiterlesen Nach Kritik: Iraola stärkt WirtzDeutschlands Ausnahmekönner kommt auch in dieser Saison bei den Reds nicht in Fahrt. Der Trainer schenkt ihm trotzdem das Vertrauen. (18.15 Uhr) Weiterlesen Kovac: "Wir haben Potenzial nach oben"Niko Kovac hat den BVB in den vergangenen eineinhalb Jahren grundlegend stabilisiert, die Ergebnisse stimmen. Was fehlt, sind Titel. (17.42 Uhr) Weiterlesen Neuer BVB-Vertrag! Aber Kovac bringt Erfolg, keine TräumeDass er Borussia vor einem Multi-Millionen-Loch bewahrte, dafür sind sie ihm in Dortmund bis heute dankbar - und zeigen es jetzt auch. (16.42 Uhr) Weiterlesen BVB in Norwegen ohne SchlotterbeckDer Nationalspieler wird nach mehreren Verletzungen geschont. Julian Ryerson hingegen gehört zum Kader. (13.53 Uhr) Weiterlesen Nach Real-Abschied: Carvajal schließt sich Getafe anDer Verteidiger soll den Tabellen-14. in der Defensive verstärken. (12.09 Uhr) Weiterlesen Nübel in Istanbul: "Türkisch für Anfänger"Der Nationaltorhüter kehrt am Donnerstag in der Europa League nach Deutschland zurück. (12.03 Uhr) Weiterlesen _Alle weiteren Fußball-News unter_ www.feverpitch.de
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Der Franzose lässt sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen und erweist den Bayern einen Bärendienst.
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Kompany kritisiert Olise: "Rote Karte ist überblöd"
Im norwegischen TV war euphorisch vom "Oktoberfest in Stavanger" die Rede - dem FC Bayern war dagegen überhaupt nicht nach Feiern zumute. Das wilde 3:3 (0:2) bei Champions-League-Neuling Viking Stavanger sorgte bei den Münchnern für reichlich Frust. Kritik musste sich vor allem Superstar Michael Olise wegen seiner unnötigen Gelb-Roten Karte (74.) nach einer Unsportlichkeit gefallen lassen. "Diese Rote Karte ist überblöd. Das haben wir deutlich angesprochen. Michael muss sich da besser im Griff haben. Das weiß er. Man hat gesehen, dass er das schade findet für die Mannschaft. Heute war es kein Finale, kein Halbfinale. Aber diese Momente sind entscheidend in einer Saison", sagte Trainer Vincent Kompany mit finsterer Miene bei Prime Video. Olise hatte sich nach einem Gerangel nicht im Griff und warf Viking-Kapitän Zlatko Tripic frustriert den Ball an den Kopf. Die Bayern hatten zu diesem Zeitpunkt einen 0:2-Pausenrückstand in ein 3:2 gedreht, doch in Unterzahl mussten sie kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich hinnehmen. "Ich habe Michael auch gesagt, dass der Zehner schlauer war", so Kompany weiter: "Hoffentlich gehört das zu einem Moment, wo man dann sagt, daraus haben wir gelernt und sind stärker geworden." Auch von Doppelpacker Harry Kane gab es kritische Worte. "Michael ist total geknickt, aber die Verantwortung muss er übernehmen. Er muss daraus lernen", sagte der Torjäger. Olise wird nun am kommenden Mittwoch im Gigantenduell mit dem englischen Meister FC Arsenal fehlen. "Wir haben jetzt große Spiele in der Champions League vor uns. Er wird am Boden zerstört sein, dass er diese Spiele verpasst, aber so ist der Fußball", fügte Kane an.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13/10/2026
Der deutsche U21-Nationalstürmer macht weiter von sich reden - und trifft auch in Italien. Grund zur Freude gibt es auch weiterhin für Hansi Flick.
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Dreierpack in Mailand: Tresoldi schießt Brügge zum Sieg
Drei Tore in der zweiten Heimat: Shootingstar Nicolò Tresoldi hat den Club Brügge fast im Alleingang zu einem Überraschungssieg beim italienischen Meister Inter Mailand geschossen. Der deutsche U21-Nationalstürmer traf beim 4:3 (1:1) der Belgier am Dienstagabend dreifach, im zweiten Spiel war es für Brügge der erste Sieg in der Champions-League-Saison. Tresoldi traf im San Siro zunächst per Foulelfmeter (30.), in der zweiten Halbzeit legte er zwei weitere Tore nach (63./74.). Auch Romeo Vermant (87.) war noch erfolgreich. Lautaro Martinez (44./81.) machte es mit seinen Treffern für Inter zwischenzeitlich spannend, Ange-Yoan Bonny (90.+3) sorgte für den Endstand. Tresoldi könnte auch für Italien spielen, hat sich aber noch nicht entschieden. Erst in der vergangenen Woche hatte er mit der deutschen U21 das Ticket für die EM 2027 in Albanien und Serbien gelöst. Der FC Barcelona von Trainer Hansi Flick ist in der Königsklasse indes weiterhin nicht zu stoppen. Die Katalanen gewannen mit 4:1 (1:1) bei Galatasaray Istanbul und gingen damit auch im zehnten Pflichtspiel der Saison als Sieger vom Platz. Der spanische Meister führt die Ligaphase der Königsklasse mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von +7 nach zwei Spielen an. Joao Cancelo (43.), Fermin Lopez (50.), Anthony Gordon (53.) und Nationalspieler Karim Adeyemi (65.) drehten die Partie im Hexenkessel von Istanbul zugunsten von Flicks Team, das zum Auftakt der Champions League mit 5:1 gegen Feyenoord Rotterdam gewonnen hatte. Alexei Batrakow (28.) hatte die Türken zunächst in Führung gebracht, ein Treffer von Baris Yilmaz (34.) wurde nach Überprüfung durch den VAR wegen einer Abseitsposition aberkannt. Auch der englische Meister FC Arsenal wahrte seine makellose Bilanz in der Königsklasse. Die Gunners, bei denen Nationalstürmer Kai Havertz bis zur 65. Minute auf Bank saß, siegten gegen OSC Lille 3:0 (0:0). Jurrien Timber (64.), Eberechi Eze (67.) und Bukayo Saka (71.) auf Vorlage von Havertz trafen für den Finalisten der Vorsaison. Atlético Madrid besiegte den englischen Rekordmeister Manchester United dank eines Blitzstarts mit 2:0 (1:0). Pablo Barrios traf schon nach 50 Sekunden zur Führung für die Madrilenen, später legte Ademola Lookman (79.) nach. Atlético träumt vom Finale im eigenen Stadion, das Endspiel findet im Juni 2027 im Metropolitano statt.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13/10/2026
Der Favorit hat auf ungewohntem Untergrund viel Mühe, zeigt aber immerhin Moral - und hat einen Torjäger, der einen Vereinsrekord aufstellt.
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Dank Kane: Bayern wenden Kunstrasen-Katastrophe ab
Der FC Bayern hat eine Kunstrasen-Katastrophe im hohen Norden dank Harry Kane gerade noch abgewendet: Der Rekordmeister kam bei Champions-League-Neuling Viking Stavanger auf ungewohntem Untergrund aber nur zu einem wilden 3:3 (0:2). Immerhin zeigten die Münchner am 2. Spieltag der Gruppenphase nach dem Wechsel viel Moral. Das enttäuschende Remis beim norwegischen Meister setzt die Bayern vor dem Gigantenduell mit dem englischen Meister FC Arsenal am kommenden Mittwoch unter Druck. Zu allem Überfluss fehlt Michael Olise, der wegen einer Unsportlichkeit Gelb-Rot (74.) sah. Stavanger, das am 1. Spieltag noch 1:3 beim VfB Stuttgart verloren hatte, erkämpfte sich durch Tore von Gianni Stensness (2.) und Peter Christiansen (38.) eine hochverdiente Pausenführung. Superstar Kane mit einem Doppelpack (54., Foulelfmeter und 60.) und Luis Díaz (71.) sorgten für die Wende, ehe der eingewechselte Herman Haugen (90.) die Münchner spät schockte. Kane traf zum neunten Mal in der Königsklasse in Serie - Vereinsrekord! Schon zum Auftakt hatten die Bayern gegen Bodö/Glimt ebenfalls aus Norwegen (5:0) nach dem Seitenwechsel noch aufgedreht. Der Platz, ein enges Stadion und das euphorische Publikum beim ersten Champions-League-Heimspiel in Vikings 127-jähriger Klubgeschichte - "wir sollten schon aufmerksam sein", hatte Sportvorstand Max Eberl noch gewarnt. Doch seine Worte verhallten, die Bayern legten wie am vergangenen Samstag beim FC Augsburg (2:2) einen Fehlstart hin. Hatte es da nur 8,4 Sekunden gedauert, schlug der Ball diesmal "erst" nach 72 Sekunden und einer Ecke des Ex-Fürthers Zlatko Tripic ein. Stensness setzte sich gegen Jonathan Tah und Min-Jae Kim durch und ließ Jonas Urbig keine Chance. Der Jung-Nationalspieler vertrat zum dritten Mal in dieser Saison den angeschlagenen Routinier Manuel Neuer (Fuß), der drei Tage zuvor noch so schwer gepatzt hatte. Die Bayern antworteten mit wütenden Gegenangriffen. Konrad Laimer und Lennart Karl, zwei der insgesamt sechs Neuen in der Startelf, hatten frühe Chancen. Getreu dem von Kompany ausgegebenen Motto: "Wir sind hierhergekommen, um zu zeigen, was die Leute immer von uns erwarten." Seine Elf schnürte Stavanger phasenweise im eigenen Strafraum ein, agierte aber zu einfallslos und wurde selten zwingend. Der Untergrund war ein Hemmnis: Manche Seitenverlagerung klappte auf dem schnellen Rasen nicht wie gewohnt. Harry Kane (34.) vergab per Kopf die beste Ausgleichsmöglichkeit. Viking verlegte sich auf Konter - und kam so zum 2:0, als Nathaniel Brown den Torschützen Christiansen ziehen ließ. Kompany reagierte mit einem Dreifachwechsel auf die peinliche Darbietung: Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Ismael Saibari ersetzten die schwächsten Münchner Tah, Brown und Karl. Die Bayern bäumten sich auf, Kane verkürzte nach einem Foul an Laimer. Der Torjäger (57.) hatte auch das 2:2 auf dem Kopf, der Druck nahm zu. Und erneut war es Kane, der zuschlug. Díaz gelang sogar die Wende. Es wurde hektisch. Olise warf Tripic den Ball an den Kopf und wurde des Feldes verwiesen. Nach Ballverlust von Joshua Kimmich traf Haugen.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13/10/2026
Meister Al-Nassr hatte um eine Verschiebung gebeten, da der Flugverkehr in Saudi-Arabien derzeit stark eingeschränkt ist.
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Nach Angriffen: Saudi-Liga verschiebt Ronaldo-Spiel in Jeddah
Die Saudi Pro League hat als Folge der Angriffe auf den Flughafen in der Hauptstadt Riad drei weitere Spiele verlegt, darunter das Auswärtsspiel von Al-Nassr mit Superstar Cristiano Ronaldo bei Al-Ahli. Die für Donnerstag geplante Partie findet nun erst am 6. März 2027 statt. Das bestätigte die Liga und verwies auf "logistische Regelungen". Meister Al-Nassr hatte Medienberichten zufolge um eine Verschiebung der Begegnung gebeten, da der Flugverkehr in Saudi-Arabien derzeit stark eingeschränkt ist. Die Alternative wäre eine etwa elfstündige Busreise nach Jeddah gewesen, wo Al-Ahli seine Heimspiele austrägt. Verschoben wurden zudem die für Freitag angesetzten Partien Al-Riyadh gegen Al-Hilal und Al-Ittihad gegen Al-Shabab, die am 19. Dezember nachgeholt werden sollen. Die übrigen Begegnungen des neunten Spieltags werden wie geplant ausgetragen. Zuvor war bereits die Begegnung zwischen dem Abha Club und Al-Faisaly auf den 27. Oktober verlegt worden. Nach einer Serie tödlicher Angriffe der Huthi-Miliz war der internationale Flughafen von Riad zuletzt geschlossen worden. Der Flugstopp soll zunächst bis zum Wochenende gelten.
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Der Stürmerstar zieht in Stavanger mit Robert Lewandowski gleich.
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Torserie in neun Spielen: Kane mit Klubrekord
Torgarant Harry Kane vom FC Bayern hat im Champions-League-Spiel bei Viking Stavanger einen Klubrekord eingestellt. Wie einst Robert Lewandowski traf der englische Stürmerstar im neunten Spiel der Königsklasse in Serie - länger war auf Europas größter Bühne im Vereinsfußball einzig Cristiano Ronaldo erfolgreich. Kane hat seit seinem Doppelpack im Januar 2026 gegen Union Saint-Gilloise in jeder Begegnung mindestens einmal getroffen. Seine Serie setzte er im letzten Spiel der Gruppenphase der vergangenen Saison gegen die PSV Eindhoven (ein Tor) sowie in der K.o.-Runde gegen Atalanta Bergamo (ein Spiel, zwei Tore), Real Madrid (2/2) und Paris Saint-Germain (2/2) fort. In dieser Spielzeit traf er beim 5:0 zum Auftakt gegen Bodö/Glimt erneut einmal und am Dienstagabend in Stavanger dann per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2 (54.). Tore in mindestens neun Champions-League-Spielen in Folge waren zuvor nur Ronaldo, Ruud van Nistelrooy und Lewandowski gelungen. "CR7" legte von Juni 2017 bis April 2018 für Real Madrid die Rekordserie von elf Spielen hin. Van Nistelrooy war im Trikot von Manchester United von September 2002 bis April 2003 ebenso neunmal in Folge erfolgreich wie Lewandowski, dem dieses Kunststück gleich zweimal gelang: Von September 2019 bis August 2020 und von November 2020 bis November 2021 für die Bayern.
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Fever Pit'ch @newsletter.feverpitch.de.ap.brid.gy · 13/10/2026
Der MSV steht weiterhin einsam an der Spitze, dahinter feiert auch Essen einen wichtigen Erfolg.
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3. Liga: Duisburg gewinnt auch in Saarbrücken
Der MSV Duisburg bleibt in der 3. Fußball-Liga eine Klasse für sich und strebt weiterhin dem Aufstieg entgegen. Der einstige Bundesligist gewann am Dienstag auch beim Verfolger 1. FC Saarbrücken mit 4:2 (3:0) und baute seinen Vorsprung als Tabellenführer aus: Mit 24 Punkten liegt Duisburg nun vorerst sechs Zähler vor Viktoria Köln, die am Mittwochabend noch gegen die SG Sonnenhof Großaspach spielt. Im Rennen um den Relegationsrang drei holte Rot-Weiss Essen (18) ein wichtiges 2:0 (1:0) gegen Fortuna Köln, Essen ist nun vorerst punktgleich mit der Viktoria. Hansa Rostock (15) unterlag dagegen dem SV Meppen mit 0:2 (0:0) und bleibt Vierter, dahinter verpasste Saarbrücken (14) einen Sprung nach vorn. Im Kellerduell kam der TSV Havelse gegen die Würzburger Kickers trotz einer Zwei-Tore-Führung nur zu einem 2:2 (2:0), Havelse (5) bleibt Letzter hinter Würzburg (8). Im Duell der Bundesliga-Zweitvertretungen bezwang der VfB Stuttgart die TSG Hoffenheim mit 3:2 (2:1). Duisburg trat in Saarbrücken von Beginn an selbstbewusst auf, die Tore fielen dann beinahe im Minutentakt: Lex Tyger Lobinger (29.) brachte den MSV in Führung, wenig später erhöhten Tobias Fleckstein (34.) und Rasim Bulic (42.). In der zweiten Halbzeit traf zudem Florian Krüger (81.) für die Gäste, Kai Brünker (51.) und Gökdeniz Gürpüz (90.) erzielten die Tore für Saarbrücken. Duisburg wahrt mit nun acht Siegen seine beinahe weiße Weste: Die Niederlage bei Fortuna Düsseldorf (1:2) bleibt die einzige der Saison.
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Beim 2:0 gegem Slavia Prag trifft auch der gebürtige Siegburger und ehemalige Jugendspieler von Borussia Mönchengladbach.
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Mickels trifft: BVB-Gegner Sabah holt ersten CL-Sieg
Außenseiter Sabah FK hat eine Woche vor dem Duell mit Borussia Dortmund erstmals ein Spiel in der Champions League gewonnen. Aserbaidschans Meister bezwang den tschechischen Champion Slavia Prag 2:0 (0:0). Den Schlusspunkt in Baku setzte Joy-Lance Mickels, gebürtiger Siegburger und ehemaliger Jugendspieler von Borussia Mönchengladbach, mit einem kuriosen Tor in der 88. Minute. Mickels schoss nach einem kapitalen Torwartfehler aus gut 35 Metern auf den leeren Kasten. Prags Abwehrspieler Moses hätte eigentlich mühelos klären können, rutschte jedoch über den Ball. Jamaikas Nationalspieler Kaheem Parris (49.) hatte zuvor das erste Champions-League-Tor des Neulings erzielt. Sabah, am kommenden Dienstag Gastgeber des BVB, war mit einem 0:4 bei Manchester United in die Königsklasse gestartet. Slavia, am 8. Dezember bei Bayern München gefordert, wartet nach der Niederlage weiter auf den ersten Punkt. Bereits sechs Punkte auf dem Konto hat Sporting Lissabon. Der portugiesische Vizemeister gewann beim französischen Vertreter RC Lens, am 26. November Gegner von RB Leipzig, mit 2:0 (1:0).
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Der einstige Bundesliga-Torwart und seine Familie erlebten den Einbruch laut Medienberichten in der Nacht auf Dienstag.
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Nach Raubüberfall: Gulacsi nicht im Villarreal-Kader
Der langjährige Bundesliga-Torhüter Peter Gulacsi ist in seinem Haus in Spanien offenbar Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der 36-Jährige erlebte den Einbruch in der Nacht auf Dienstag mit seiner Familie und stand aus diesem Grund nicht für das Champions-League-Spiel seines Klubs FC Villarreal am Abend gegen die SSC Neapel zur Verfügung. Das berichteten unter anderem die spanischen Zeitungen Marca und AS unter Berufung auf den Klub. Körperlich verletzt wurde demnach niemand, die emotionale Ausnahmesituation habe aber einen Einsatz gegen Neapel verhindert. Gulacsi lebt gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von Valencia. Im vergangenen Sommer war der Ungar von RB Leipzig nach Villarreal gewechselt und hatte sich dort einen Stammplatz erarbeitet. Gegen Neapel stand nun wieder der Brasilianer Luiz Júnior im Tor.
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Trainer Vincent Kompany rotiert auf dem Kunstrasen bei Viking Stavanger kräftig durch.
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FC Bayern mit Urbig und sechs Wechseln
Toptalent Jonas Urbig steht wie erwartet in der Champions League bei Viking Stavanger (21.00 Uhr/Prime Video) im Tor des FC Bayern. Der 23-Jährige vertritt in der Lyse Arena auf dem ungewohnten Kunstrasen den angeschlagenen Manuel Neuer. Der 40-Jährige sitzt trotz seiner Fußblessur auf der Ersatzbank der Münchner. Trainer Vincent Kompany ändert sein Team gegen die Norweger nach dem 2:2 gegen den FC Augsburg gleich auf sechs Positionen. Neben Urbig stehen Min-Jae Kim, Nathaniel Brown, Konrad Laimer, Tom Bischof und Lennart Karl in der Startelf des Rekordmeisters. Neuer, Josip Stanisic, Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Aleksandar Pavlovic und Ismael Saibari sitzen auf der Bank. - Die Aufstellung des FC Bayern: Urbig - Laimer, Kim, Tah, Brown - Kimmich, Bischof - Karl, Olise, Díaz - Kane. - Trainer: Kompany
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Die spielfreudige DFB-Elf lässt zunächst hochkarätige Chancen liegen, belohnt sich dann aber für einen couragierten Auftritt.
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Dank Bühl und Dallmann: DFB-Frauen schlagen auch Japan
Die deutschen Fußballerinnen haben dank des Power-Duos Klara Bühl und Linda Dallmann das nächste Ausrufezeichen der WM-Saison gesetzt. Die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück gewann den Härtetest gegen den WM-Mitfavoriten Japan nach Rückstand mit 2:1 (1:1) und knüpfte spielerisch an das 4:2 gegen Australien vier Tage zuvor an. Die starke Dallmann (28.) und die ebenfalls sehr auffällige Bühl (73.) trafen in einer temporeichen Begegnung vor 26.574 Fans in Bremen und schürten Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Ihre Bayern-Vereinskollegin Momoko Tanikawa (15.) hatte zuvor die nachlässige deutsche Defensive bestraft. Weiter am Feinschliff für die Titeljagd (24. Juni bis 25. Juli) gearbeitet wird mit zwei Tests Ende November, voraussichtlich in Südamerika. Wenig später findet die WM-Auslosung (11. Dezember) in Rio de Janeiro statt. Im Vergleich zum Australien-Spiel veränderte Wück seine Startelf im Weserstadion auf vier Positionen. Für Janina Minge, Carlotta Wamser, Cora Zicai und Doppelpackerin Melissa Kössler kamen Marie Müller, Sophia Kleinherne, Dallmann sowie Nicole Anyomi zum Zuge. Im Tor startete erneut Ena Mahmutovic in Abwesenheit der pausierenden Ann-Katrin Berger. Als "absolute Top-Mannschaft auf der Welt" hatte Wück die Asienmeisterinnen vor der Partie bezeichnet: "Die Japanerinnen sind am Ball mit Sicherheit eine der stärksten Mannschaften neben Spanien. Die werden uns schön fordern in der Arbeit gegen den Ball." Wück sollte recht behalten. An Engagement mangelte es im Nieselregen nicht, offensiv probierte es Deutschland viel über die linke Seite von Klara Bühl. Dann war es ein Schuss von Dallmann (13.), der am gefährlichsten wurde. Gleich darauf aber leistete sich die Wolfsburgerin Kleinherne einen Stellungsfehler und rutschte aus, die eiskalte Tanikawa ließ Mahmutovic keine Chance. Japan überließ der DFB-Elf nun mehr den Ball und hatte defensiv ebenfalls Probleme. Der Ausgleich gelang nach schöner Bayern-Kombination: Franziska Kett schickte Bühl in die Tiefe, nach deren Ablage drosch Dallmann den Ball mit rechts unter die Querlatte. Kurz vor der Pause belohnte sich die emsige Bühl fast mit einem Traumtor (40.), es fehlten wenige Zentimeter. Wück brachte Minge und Kössler nach der Pause in die Partie, die DFB-Auswahl suchte weiter den Weg in die Offensive. Bühl blieb ein Aktivposten auf dem linken Flügel, es haperte aber häufig am letzten Pass. Dallmann (66.) scheiterte mit einem satten Abschluss an einer starken Reaktion von Japans Torhüterin Ayaka Yamashita. Dann traf Bühl nach einer Umschaltbewegung ins rechte Eck.
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Stuttgart hofft in der Champions League auf den zweiten Sieg. Der Coach warnt aber vor Bratislava.
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VfB-Trainer Hoeneß: "Wollen nachlegen"
Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß hofft nach einem durchwachsenen Bundesligastart, dass der VfB in einem heißen Herbst besser in Schwung kommt. "Wir wollen hier natürlich nachlegen. Es ist für uns das große Ziel, nach dem Sieg in Paderborn dort weiterzumachen. Wir wollen mit guten Leistungen versuchen, entsprechende Resultate zu bekommen", sagte Hoeneß vor dem zweiten Spiel der Ligaphase in der Champions League bei Slovan Bratislava am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN). Der VfB hatte am Samstag in Paderborn durch ein 2:0 erst seinen zweiten Ligasieg geholt. In die Königsklasse waren die Schwaben allerdings erfolgreich mit einem 3:1 gegen Viking Stavanger gestartet. Gegen Bratislava gilt der VfB auch als Favorit. Doch Hoeneß warnte am Dienstag: "Wir spielen in der Champions League, wir spielen gegen den slowakischen Meister. Hier wird guter Fußball gespielt. Deswegen sind wir mit großem Respekt angereist. Das ist notwendig in der Champions League." Verzichten müssen die Stuttgarter auf Nationalspieler Maximilian Mittelstädt (Risswunde an der Ferse). Dafür steht Abwehrboss Jeff Chabot nach seiner Auswechslung in Paderborn wieder zur Verfügung.
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Deutschlands Ausnahmekönner kommt auch in dieser Saison bei den Reds nicht in Fahrt. Der Trainer schenkt ihm trotzdem das Vertrauen.
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Nach Kritik: Iraola stärkt Wirtz
Trainer Andoni Iraola vom FC Liverpool hat Florian Wirtz nach der jüngsten Kritik den Rücken gestärkt. Er vertraue dem deutschen Offensivspieler "zu 100 Prozent", sagte Iraola vor dem Champions-League-Spiel beim Linzer ASK am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). Wirtz habe zuletzt "in der Nationalmannschaft gute Leistungen gezeigt. Er hat ein Tor geschossen. Auch hier wird er mal bessere und mal schlechtere Spiele haben." Wirtz kommt bei den Reds in dieser Saison noch nicht in Fahrt, nach dem 0:3 am vergangenen Wochenende im Topspiel gegen Manchester City hatte Liverpool-Legende Jamie Carragher heftige Kritik am 23-Jährigen geübt und die Verbannung des Dribbelkünstlers auf die Ersatzbank gefordert. "Dieser Transfer funktioniert nicht und hat bislang auch nicht funktioniert", hatte Carragher bei Sky gesagt: "Dass Wirtz jede Woche auf der Zehn spielt, muss aufhören. Liverpool hat ihm genügend Chancen gegeben. Er muss aus der Mannschaft genommen werden." Wirtz habe in dieser Saison schon "gute Leistungen für uns gezeigt", sagte Iraola, jeder suche "nach Antworten". Der Trainer der Reds will das Thema im Kollektiv lösen: "Ich würde das eher aus einer kollektiven Perspektive betrachten und darauf achten, wie wir gut spielen und Ergebnisse erzielen können", sagte Iraola. Im Nationaltrikot hatte Wirtz jüngst unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp beim 2:0 gegen Serbien mit einer starken Leistung und einem Treffer überzeugt.
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