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Max Schäfer

@maxsischaefer.bsky.social
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Redakteur, selten auch "fancy Pressedulli". Themen: Bürgergeld/Grundsicherung, Rente, Soziales und Sachen mit Geld. Inzwischen eingekesselt, deshalb auch andere Themen dabei. Mitglied beim Sport-Club Freiburg e.V.

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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 14/09/2026
St. Pauli: Mehr Modemarke für performative Gentrifizierer-Yupies als Fußballverein. Da Lob ich mir den meist grausigen Merch des Sport-Club Freiburg e.V. #SCF
Screenshot einer Werbung auf Instagram von St. Pauli. Account-Name ist „diestrassetraegtstpauli“

Ein Mann trägt einen leicht lilafarbenes Shirt und eine Mütze mit dem Totenkopf draufsteht darunter steht: St Pauli

Im Text des Fotos steht: Style,der mehr sagt als jedes Statement-Shirt. Für alle, die Haltung tragen.
350
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 17/08/2026
Ok. Wer von euch war das?
Screenshot einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mannheim:

"POL-MA: Mannheim: Gefährlicher Unfug - Zeugenaufruf

Mannheim (ots)

Gefährlichen Unfug trieben Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag im Stadtteil Neuhermsheim.
050
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 28/07/2026
#VfB 🤝 #KSC die Freundschaft
Ein Spieler des VfB Stuttgart trägt ein goldenes Trikot, das einen schwarzen Brustring hat.ein goldenes KSC Trikot mit weißem Sponsoren-Schriftzug und weiß-blauem Logo in der Ansicht des Online-Shops
050
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 25/07/2026
Badische Neuste Nachrichten (BNN), oder wie es auch heißt: Sprachrohr der CDU
Screenshot vom oberen Teil der Startseite des Online-Auftritts der Badischen Neusten Nachrichten bnn.de. Zu sehen ist das Foto des Rappers Disarstar, der von unten fotografiert ist. Die Szene zeigt ihn auf der Bühne. Rechts daneben steht die Überschrift: "Kontroverse geht weiter. Nach AUftritt. bei "Das Fest": CDU Karlsruhe legt gegen Disarstar nach". 

Weitere Artikel sind mit kleineren Überschriften darunter: "Das Fest in Karlsruhe: CDU widerspricht Disarstar" und "Disarstar lässt beim Fest Kritik hageln".
040
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 17/07/2026
Wie wichtig die Kritik des Taz-Autoren an dem autoritären Gedanken des "AntiD"-Spektrums ist, zeigt übrigens auch die Reaktion aus dem Spektrum. Da wird weiter daran gearbeitet, dem Stummschalten von linken Stimmen den Weg zu bereiten – bis es sie selbst trifft und niemand widersprechen kann.
Post von Jutta Ditfurth auf Bluesky: "Die @taz.de hat sich längst entschieden, im antisemitischen Sumpf zu ersticken. Die #Hamas -Fraktion hat gewonnen. Schade um die letzten guten Autor*innen."
020
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 14/07/2026
Genau wie der Fall Fred Göcken. Hier verteidigt Himmler, dass es als "persönliche Meinungsäußerung" erkennbar seien. Das Problem ist: Göcken wird als Mann "aus der Praxis gezeichnet" und wirkt deshalb wie eine seriöse Quelle. Spoiler: Ist er nicht.
Screenshot aus der Stellungnahme des ZDF-Intendanten zur Programmbeschwerde gegen die Bürgergeld-Doku. Der Text lautet: "Von den vielen Menschen aus der Jobcenter-Praxis, mit denen die Redaktion während der monatelangen Recherche im Hintergrund gesprochen hat, war kaum jemand bereit, offen vor der Kamera zu sprechen. Einer der wenigen war der Bremer Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken.

Seine Aussagen sind klar als persönliche Meinungsäußerungen erkennbar. Dass die von ihm genannten Zahlen nicht durch Statistiken belegt werden können, macht der Film deutlich. Wie mir die Redaktion versichert, findet sich jedoch der Kern seiner Aussagen in den erwähnten Hintergrundgesprächen mit Kennern des Systems wieder. Dies betrifft sowohl Vorgänge in den Jobcentern selbst – wie die gestiegenen Ansprüche an das Verhängen von Sanktionen – als auch die Einschätzung bzgl. eines hohen Anteils von Fehlangaben."
151
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 01/06/2026
Finde jemanden, der:die dich so liebt, wie es Lokaljournalist:innen lieben, Texte über die Aufregung irgendwelcher Dorfis über Kleber zu schreiben
Screenshot eines Artikels auf der Startseite von suedkurier.de: Auf einem Foto ist ein etwas zerkratzter weiß-roter Aufkleber der Synthesia-Ultras auf einem Laternenmast zu sehen. Als Dachzeile steht dort: Bad Säckingen. Die Überschrift lautet: Warum ein SC Freiburg-Fan im Rathaus den SC Freiburg-Stickern in der Stadt die Rote Karte zeigt" Darunter steht der Teaser: "Viele Fußballfans lieben es, überall Aufkleber für ihren Club anzubringen. Der Leiter des Bad Säckinger Ordnungsamts geht dagegen vor, obwohl er selbst Fan ist."
1101
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 20/05/2026
Komisch. Dafür sind hier – am Tag des Europapokalfinals – ganz schön wenige VfB-Fans 🤔
Foto aus der Halle des Terminal 1 am Flughafen Stuttgart. An der Decke hängt ein Banner mit dem VfB-Logo. Darunter steht: „Stuttgart international“
050
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 12/05/2026
Der deutsche Presserat ist eine Witzveranstaltung. So macht er sich zum Instrument derer, die kritische Berichterstattung delegitimieren wollen. Was sie behaupten und was das Sozialgesetzbuch dazu sagt:
Screenshot aus einer Entscheidung des Presserats. Dort steht:
"Die Überschrift verletzt die Sorgfalt nach Ziffer 2 des Pressekodex, da sie – insbesondere durch die Aussage, die Bürgergeldhärte sei „auf der Spitze“ – den unzutreffenden Eindruck erweckt, die Jobcenter würden bzw. könnten schon jetzt dauerhaft alle Leistungen bei Bürgergeldempfangenden streichen."Screenshot von §66 SGB I: "Folgen fehlender Mitwirkung
(1) Kommt derjenige, der eine Sozialleistung beantragt oder erhält, seinen Mitwirkungspflichten nach § 60 Absatz 1, den §§ 61, 62 und 65 nicht nach und wird hierdurch die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert, kann der Leistungsträger ohne weitere Ermittlungen die Leistung bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz oder teilweise versagen oder entziehen, soweit die Voraussetzungen der Leistung nicht nachgewiesen sind. Dies gilt entsprechend, wenn der Antragsteller oder Leistungsberechtigte in anderer Weise absichtlich die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert."
1317
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 08/05/2026
Meine POV heute dank Lohnarbeit. Aber es war wiederum unfassbar schön, die Eilmeldung zum Finaleinzug zu schreiben und zu veröffentlichen. Kann’s trotzdem nur so mittel fassen bisher, dass das echt ist #SCF
Im Vordergrund, allerdings unscharf, ist der Bildschirm und die Tastatur eines Laptops zu sehen. Im Hintergrund ist ein Fernseher. Dorf läuft die Übertragung des Europa League-Spiels von Freiburg gegen Braga, als gerade die Aufstellung von Freiburg gezeigt wird. Rechts am Rand ist ein Teil eines Bücherregals zu sehen.
0151
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 23/04/2026
Die LBBW scheint schon eine Vorahnung zu haben, wie #vfbSCF für den VfB heute Abend ausgeht. Aber schon ein hot take, Demirovic Charakter zu unterstellen
Screenshot einer Werbeanzeige der LBBW. Als Text steht dort: "In der Niederlage zeigt sich der Charakter. Wer hält Ihnen den Rücken frei, wenn es schlecht läuft? Alexander Wehrle und Joachim Erdle über starke Partnerschaft"

Darunter ist in einem Video Ermedin Demirovic zu sehen.
180
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 02/04/2026
Ist auch nicht der erste Artikel in dieser Tonalität.
Screenshot von einer Google-Ergebnisseite: Zu sehen ist ein Ergebnis des Zeitungsverlags Waiblingen. Als Überschrift steht da: "VfB Stuttgart bekommt das unbeliebte Marathontor"
030
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 02/04/2026
Die Arroganz der Schwaben ist grenzenlos. Die sind schon im Finale #vfbSCF
Screenshot von der Webseite des Zeitungsverlags Waiblingen. Dort steht als Dachzeile: "VFB STUTTGART". Die Überschrift lautet "Tickets fürs DFB-Pokalfinale: VfB-Fans aufgepasst, freier Verkauf startet bald."
280
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 13/03/2026
Spannend, was man so über ihn findet. Über völlig unverfängliche Autor:innen und eindeutige Antifaschist:innen würde es solche Texte nicht geben
Screenshot von der Internetseite der Zeit. Es zeigt einen Artikel aus dem Ressort Debatte. Es hat die Überschrift: "Ist der anschwellende Streit um den jungen Simon Strauß völlig aus der Luft gegriffen?" Dazu der Teaser: "Dem Journalisten und Buchautor Simon Strauß wird vorgeworfen, sein Roman "Sieben Nächte" spiele Neonazis in die Hände. Berechtigte Kritik oder Rufmord? Ein Pro und Contra"
010
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 18/02/2026
Hilft ja nix: Das vorerst letzte Feierabendbier.
Drei naturtrübe Biere stehen auf einem Tisch.
040
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 07/02/2026
Wer's mal wieder am schwersten hat …
Screenshot aus einer Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds. Es ist ein Auszug mit einem Statement von Jochen Kopelke, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund zu sehen. Das Statement lautet: "Diese gemeine Sozialstaatsdebatte trifft uns Polizisten genau wie alle Menschen in unserem Land. Viele Polizistinnen arbeiten im Schichtdienst in Teilzeit, weil zu wenig Kinderbetreuung angeboten wird. Polizeibeamte müssen um Ihre Pension fürchten und sind von Preisanstiegen der Pflegeversicherung und Krankenversicherung ebenfalls direkt betroffen. Es ist falsch, jetzt auch noch Beamte zur gesellschaftlichen Spaltung zu missbrauchen und eine heftige Neiddebatte loszutreten. Wir Polizistinnen und Polizisten beschützen täglich Menschen und verdienen ebenfalls Schutz vor den wilden politischen Angriffen auf unsere eigene Absicherung im Sozialstaat."
262
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 24/01/2026
Die Fake-Überschrift ist übrigens in erster Linie einfach eine krasse Fake-/Clickbait-Überschrift, unabhängig vom Kanal. Mit SEO hat das wenig zu tun – anders als ihr in eurer eigenen Überschrift suggeriert. Die Erklärung hier ist auch schief, weil sie das auf (Clickbait) Überschriften reduziert.
Screenshot aus dem Newsletter. Dort ist eine Textstelle markiert: „Zum anderen setzen Redaktionen auf SEO, also Suchmaschinenoptimierung. Das heißt, sie versuchen Schlagzeilen so zu formulieren, dass die Meldungen bei Google und seinen Ablegern wie Google Discover prominent auftauchen.“
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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 23/01/2026
Zur Erklärung von "Kurationen": Bei den Medien, von denen ich dazu was gehört hab, hat das per se noch nichts mit KI zu tun. Die ist dabei kein notwendiger Bestandteil, sondern immer mehr Hilfsmittel. "Kurationen" gibt es auch von Hand.
Screenshot mit Auszug aus dem Übermedien-Artikel: "In Redaktionen sogenannter Reichweitenportale, deren Ziel es ist, möglichst viele Leser zu ködern, hat Kuratieren eine andere Bedeutung. Es steht beschönigend für einen redaktionellen Vorgang, der so geht: Ein Sprachmodell – ChatGPT, Gemini, Claude etc. – wird mit Artikeln anderer Medien gefüttert, um daraus einen neuen Inhalt zu erstellen.

Man könnte auch einfach sagen, dass hier KI beim Abschreiben hilft. Doch „Kuratieren“ klingt eleganter und vertretbarer. Und damit es nicht so auffällt, dass eine Künstliche Intelligenz aus den Inhalten anderer einen neuen Text macht, formuliert sie Fremdtexte neu, mischt sie mit Inhalten anderer Texte, stellt ein wenig um. Und, zack, fertig ist der neue Artikel, über den echte Redakteure dann ihre Namen schreiben."

Ein Teil – die Erklärung des angeblichen Vorgangs des Kuratierens – ist gelb markiert.
100
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 19/12/2025
Die #Bürgergeld Kampagne geht weiter – mit Schönfärberei der unrealistischen Versprechen. Wenn die Konjunktur "anspringt", wird der Arbeitsmarkt besser, es gibt mehr Stellen. Deshalb können mehr arbeiten. Das hat dann nichts mit Sanktionen zu tun. Es darauf zu schieben, ist eine Scheinkorrelation.
Screenshot aus einem Sharepic der INSM: Überschrift: "Neue Grundsicherung senkt Kosten nur bei guter Konjunktur". Rechts im Bild ist ein Porträtfoto von Thorsten Alsleben, INSM-Geschäftsführer, zu sehen - ein Mann mittleren Alters mit kurzen grauen Haaren in blauem Anzug und weißem Hemd. Links steht ein Zitat: "Erst, wenn die Konjunktur anspringt, wird es auch seine volle Wirkung entfalten. Dann sind auch Milliardeneinsparungen drin. Danach sieht es im kommenden Jahr nicht aus." Das Bild-Logo befindet sich in der oberen rechten Ecke.
183
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 11/12/2025
G‘schichten aus dem Postfach: Brigitte aus Bayern hat eine einseitige Mail-Freundschaft mit mir. Sie regt sich dabei immer über das #Bürgergeld auf. Sonst findet sie dabei immer einen Anlass, gegen Geflüchtete oder allgemein Nicht-Deutsche zu hetzen. Insofern sehe ich die Nachricht als Erfolg!
Screenshot einer E-Mail. Profilbild, Absendername und Nachname in der Signatur sind geschwärzt. 

Der Text: „Wenn der Lohn oft Genau soviel ist als Bürger Geld wo sehr viel bezahlt wird hätte ich auch keine Lust zu arbeiten und würd sagen mir geht's nicht gut..“
251
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 20/11/2025
Nächstes Kapitel der Bild-Kampagne gegen das #Bürgergeld: Diesmal nur mit eigenem Unvermögen. Das "Plötzlich" ist an der Stelle einfach falsch. Die Zahlen, die im Artikel zitiert werden, stehen in einem Faktenblatt, das vom BMAS mit dem ersten Referentenentwurf rausgegeben wurde.
Das Bild zeigt einen Screenshot von der Website Bild.de mit einer typischen Nachrichtendarstellung. Im oberen Bereich ist ein Foto zu sehen, das zwei Personen in formeller Kleidung an einem Rednerpult zeigt: Arbeitsministerin Bärbel Bas, eine blonde Frau in einem dunklen Blazer mit rotem Oberteil, und einen Mann mit Brille in einem dunklen Anzug mit türkisfarbener Krawatte. Bei ihm handelt es sich um Bundeskanzler Friedrich Merz. Sie befinden sich offenbar bei einer Pressekonferenz oder einem offiziellen Termin vor einem neutralen, hellen Hintergrund.

Unterhalb des Fotos ist die charakteristische Aufmachung von Bild.de erkennbar: Ein roter Balken mit weißer Schrift enthält die Überschrift "Ministerium hat überarbeitet Gesetzentwurf". Darunter folgt in großer, weißer Schrift auf dunklem Hintergrund die Hauptschlagzeile "Bürgergeld! Plötzlich ist doch Milliarden-Einsparung drin".

Die Gestaltung entspricht dem typischen Layout der Bild-Zeitung mit ihrer charakteristischen Verwendung von Rot-Weiß-Kontrasten, großen Schlagzeilen und der reißerischen Aufmachung politischer Themen.
232
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 16/11/2025
Überraschend ehrlich betont die Bild, hier über "echte Fälle" zu schreiben. Gesteht sie damit im Umkehrschluss ein, sonst nicht über "echte Fälle" zu schreiben – also zu erfinden und zu lügen? 🙃
Screenshot von der Bild.de-Startseite:
Nahaufnahme von älteren Händen, die ein Smartphone halten. Im Vordergrund ist das BILD-Logo zu sehen, sowie der Text 'Echte Fälle' und die Schlagzeile 'So fies werden alte Menschen am Telefon abgezockt'. Das Bild illustriert einen Artikel über Telefonbetrug bei Senioren
060
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 12/11/2025
Heute auch mal bei „denen da oben“ gewesen
Ausblick aus dem 50. Stock des höchsten Turms der „Four“-Wolkenkratzer in Frankfurt nach Norden. Unten ist unter anderem die alte Oper zu sehen. Etwas weiter entfernt ist der „Ginnheimer Spargel“, im Hintergrund der Taunus.
050
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 09/11/2025
Wer heute bei #SCFFCSP im Stadion ist: Das @olleolle.bsky.social Magazin gibt es heute am Stand von Synthesia. #SCF
Stand der Synthesia Ultras hinter der Süd im Mooswaldstadion. Auf einem Tisch mit roter Decke liegt ein Stapel des Ollé Ollé Magazins.
1164
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 06/11/2025
Das @olleolle.bsky.social Magazin heute Morgen am Rande der Legalität in Nizza unterwegs. Thema als SC-Fans erkennbar. #SCF
090
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 05/11/2025
Ist eigentlich ganz nett hier. Andererseits nervt auch die Polizei noch nicht.
Ausblick von Colline du Chateau in Nizza aufs Meer. Am Himmel steht die Sonne, die im Wasser glänzt
130
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 04/11/2025
Stadion ist schon mal gespottet. #SCF
Foto von Nizza aus dem Flugzeug. Im Vordergrund ruhiges blaues Wasser mit einem kleinen weißen Boot, im Hintergrund die Stadt mit hellen Gebäuden, dem Silber glänzenden Stadion und dahinter aufragende grüne und felsige Berge unter blauem Himmel
180
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 03/11/2025
Die Eskalationsstufen sind: 1. Verpasster Termin: Einladung zum 2. Termin 2. verpasster Termin: 30 Prozent Minderung 3. verpasster Termin: Regelsatz-Streichung (KdU an Vermieter:in) 30 Tage nach Beginn der Streichung: Feststellung der Nicht-Erreichbarkeit und Entziehung. Aus dem Referentenentwurf:
Screenshot des Referentenentwurfs der Grundsicherung zu Änderungen an §32a "Leistungsentzug bei mehrfachen Meldeversäumnissen".

Der Text:
Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis drei aufeinander folgenden Meldeaufforderungen der Agentur für Arbeit ohne Darlegung eines wichtigen Grundes nicht nachkommen, wird der Leistungsanspruch in Höhe des Regelbedarfes entzogen. In diesem Fall soll das Grundsicherungsgeld, soweit es für die Bedarfe für Unterkunft und Heizung erbracht wird, für die gesamte Bedarfsgemeinschaft an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden. Erscheint die leistungsberechtigte Person spätestens mit Ablauf eines Monats ab Beginn des Leistungsentzuges persönlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit und liegen die Leistungsvoraussetzungen vor, ist der Regelbedarf in nach § 32 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 2 geminderter Höhe zu erbringen.
020
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 03/11/2025
Die "Gegen-Hartz"-Darstellung ist falsch. Damit das Jobcenter die Nichterreichbarkeit feststellen kann, sind drei verpasste Termine nötig und die Betroffenen müssen sich einen Monat lang nicht melden. Ein verpasster Termin reicht nicht. Da gibt es nur die Einladung zum 2. Termin.
Screenshot eines Nachrichtenartikels mit der blauen Überschrift "Bürgergeld: Mit der neuen Grundsicherung kommt die fingierte Nichterreichbarkeit". Zu sehen sind die ersten beiden Absätzen mit diesem Text: "Mit der geplanten Neuregelung zur sogenannten „fingierten Nichterreichbarkeit“ soll das Versäumen von Terminen bei der Behörde künftig weitreichende Konsequenzen haben. Wer einen vom Jobcenter angesetzten Termin nicht wahrnimmt, gilt demnach gesetzlich als „nicht erreichbar“.

Diese Fiktion hätte den vollständigen Wegfall des Leistungsanspruchs zur Folge – einschließlich der Grundsicherungs-Regelleistung, der Kosten der Unterkunft und Heizung sowie der von der Behörde getragenen Beiträge zur Krankenversicherung."
240
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 28/10/2025
Nächstes Kapitel der Bild-Kampagne beim #Bürgergeld: Einzelne Landräte werden zitiert, für die die Kooperationspläne zu viel Bürokratie seien. Solche Vereinbarungen gibt es schon. Dazu wird die Möglichkeit, gegen Sanktionen zu klagen, skandalisiert. Dabei macht genau das einen Rechtsstaat aus.
Screenshot eines Artikels der Bild-Zeitung mit der Überschrift: „Kommunen fürchten Klagewelle durch neue Stütze“. Darüber in Rot: „Verfahrensflut“ ++ „Bürokratie-Monster“. Unter der Überschrift steht: „Landräte und ein Bürgermeister schlagen Alarm“. Oben ist das Bild-Logo und die Navigationsleiste der Website zu sehen.
1103
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 21/10/2025
Kein Bild-Text zum #Bürgergeld, ohne dass es Teil der Kampagne ist. Banale Zahlen der BA von einem Wachstum von rund 240 Mio Euro mehr im Vergleich zum Vorjahr werden zum Knall – bei einer Summe von 23,55 Mrd) Schon im Haushalt 25 war ein größeres Plus kalkuliert, sogar mit rund 5 Mrd mehr als 2024
Screenshot einer Bild.de-Schlagzeile mit roter Überschrift "Neue Zahlen" und schwarzer Hauptschlagzeile "So stark knallen die Bürgergeld-Ausgaben hoch" auf weißem Hintergrund. Die Schlagzeile ist in großer, fetter Schrift formatiert und nimmt den Großteil des Bildes ein.
152
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 20/10/2025
Eine machbare Alternativ-Verbindung. Helfe Gerne LG
Screenshot einer Zugverbindung in einer Bahn-App oder Website. Die Verbindung zeigt eine Fahrt von Düsseldorf Hbf nach Frankfurt(Main)Hbf mit dem ICE 827 von 01:40 bis 04:48 Uhr. Die Reisezeit beträgt 3 Stunden und 8 Minuten mit einem Umstieg. Der ursprüngliche Preis von 69,90 € ist durchgestrichen und der reduzierte Preis von 53,67 € wird prominent angezeigt. Rechts befinden sich ein roter "Weiter"-Button und die Option "Rückfahrt hinzufügen". Oben rechts ist ein Hinweis "Geringe Auslastung erwartet" mit einem Auslastungsindikator sichtbar.
110
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 17/10/2025
Springer-Kampagne gegen das #Bürgergeld Teil 1.312.161: Die Bild spricht hier davon, dass bei der neuen Grundsicherung lediglich 100 Mio statt 5 Milliarden Euro gespart würden – und beruft sich auf den Gesetzentwurf. Dabei sind es zwei unterschiedliche Dinge: Direkte und sekundäre Effekte.
Screenshot von der Bild-Homepage: Unter einem Foto von Friedrich Merz und Bärbel Bas steht eine Überschrift:
"Gesetzentwurf da! Bürgergeld-Reform spart nciht mal 0,1 Milliarden Euro
Merz versprach bis zu 50 Mal mehr"
3344
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 14/10/2025
Alte weiße Männer hänge solche Fotos an ihre besserwisserischen Leser-E-Mails und fordern eine Antwort ein – "gerne heute Mittag ab 14 Uhr".
Foto einer gefließten Wand. Darauf ist ein Aufkleber von Sylvester der Katze von den Looney Tunes. Darüber ist eine Comic-Sprechblase mit folgendem Text: "Wenn Du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn!"
071
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 10/10/2025
Der Text war auch für den Merkur geschrieben. Bei der Leser-Reaktion, die weniger als ne Stunde nach Veröffentlichung kam, wird das auch klar …
Screenshot aus einer Mail mit folgendem Text:

Betreff: Das ist kein Journalismus: Gegen „mafiöse“ Netzwerke im Bürgergeld 

Sender ist ein Eugen. Der Nachname ist in der Mail geschwärzt. 

Anschließend folgt der Text:

"Der durch den Bürgergeld-Betrug verursachte Schaden lag laut Nahles bei 110 Millionen Euro."

Die Zahlen sind natürlich geschönt und entsprechen keinesfalls der Realität.


"Zum Vergleich: Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung schätzt den Schaden durch Steuerbetrug auf rund 100 Milliarden Euro, also etwa zwei Jahresbudgets des Bürgergelds. "

Das ist eine vollkommen idiotische Studie, die von Linksextremen verbreitet wird.

Darf ich in naher Zukunft eine Entschuldigung erwarten, wenn sich herausstellt, wie viele Betrüger es wirklich gibt?“
131
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 03/10/2025
Hab gehört, die zweite Ausgabe ist ein Brecher – so als ganz unabhängige und objektive Einschätzung. Kleiner Leak für die #SCFreiburg Bubble
Screenshot aus der Druckfassung der zweiten Ausgabe von Ollé Ollé. 

Auf der linken Seite ist ein rot gepunkteter Stoff zu sehen. Am unteren Rand liegt ein Aufnäher, der nur zum Teil zu sehen ist. Darauf steht: „SC Freiburg Freunde“. 

Auf der rechten Seite steht in schwarzer Schrift auf weißem Grund: Von Max Schäfer. Kunstfaserland
0161
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 02/10/2025
Team Presse daheimgeblieben ✊🤍❤️ (und mit ganz anderen Themen beschäftigt)
Foto von meinem Schreibtisch bei der Arbeit. Im Vordergrund ist eine Tasse mit dem Logo des SC Freiburg. Davor liegt noch ein Kugelschreiber. Dahinter sind Kopfhörer und ein Computerbildschirm
130
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 24/09/2025
Was ist das denn für eine Anmerkung?
Post von Helge Thomas:
„Nie wieder ist JETZT!“
Darunter steht, nach einem eingekreisten Ausrufezeichen: „This used is suspected of being part of a Terrorist organization called Antifa. Please report any suspicious behavior.“
100
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 20/09/2025
Grüß dich
Foto aus dem oberen Teil des Gästeblocks des Sport-Club Freiburg e.V. im Weserstadion. Zu sehen ist der Platz und die anderen Tribünen des Stadions.
030
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 03/09/2025
Nächstes Kapitel der Bild-Kampagne gegen das #Bürgergeld: Sie stellt fest, dass 1,2 Millionen (erwerbsfähige) Empfänger:innen noch nie gearbeitet hätten. "Ein großer Teil" würde "seit mehr als 28 Jahren von der Stütze" leben. Die "groß" der Teil wirklich ist: 36.000.
Screenshot von der Bild-Homepage. Dort steht die Überschrift: "Bürgergeld-Irrsinn!". Darüber "1,2 Millionen Empfänger waren noch nie beschäftigt".

Darunter ist ein Foto vom Eingang eines Gebäudes der Agentur für Arbeit
1114
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 25/08/2025
Eine Regierungssprecherin hat das jetzt genauso gehalten und zeigt sich beim Thema Wohnkostenpauschale bzw. geringere Sätze im #Bürgergeld bedeckt:
Screenshot, die die Antwort einer Regierungssprecherin auf meine Anfrage zur Forderung von Friedrich Merz, eine Pauschalierung der Wohnkosten im Bürgergeld einzuführen. 

Der Screenshot zeigt folgenden Text: 
„Die Bundesregierung will die Grundsicherung für Arbeitssuchende reformieren und das bisherige Bürgergeldsystem zu einer neuen Grundsicherung umgestalten. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, soll auch geregelt werden, dass bei unverhältnismäßig hohen Wohnkosten die Karenzzeit entfallen soll. Im Herbst will die Bundesarbeitsministerin einen Gesetzentwurf zur Reform der Grundsicherung ins Kabinett einbringen. Ich bitte um Verständnis, dass wir uns zu internen Abstimmungen grundsätzlich nicht weiter äußern.“
031
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 14/08/2025
Die Schlagzeile und Studie „braucht“ es nur, weil Springerpresse usw., in den Medien, Union, FDP, AfD in der Politik und neoliberale Ökonom:innen ständig das Narrativ pushen, dass sich Arbeit weniger lohne als das #Bürgergeld – trotz früherer Studien (zum Teil von Neoliberalen selbst). Schon dreist
Screenshot eines LinkedIn Posts: 

19:40
Prof. Dr. Holger von Joua... 0•2. + Folgen Follow me, I am a professor y (private ac...
6 Std. • Bearbeitet • ©
Ich finde es schon sehr bedenklich, dass es eine Schlagzeile braucht, dass wer arbeitet tatsächlich mehr bekommt als jemand, der nicht arbeitet. Geht es nur mir so?
Weiterhin beachte man das Kleingedruckte:
- Um das überhaupt herauszufinden, brauchte es eine größere Studie von Experten eines (gewerkschaftsnahen)
Wirtschaftsinstituts (WSI).
- Dies gilt nur für Vollzeit, für Teilzeit schon nicht mehr.
- Und es gilt auch nur, wenn im unteren Bereich ebenfalls Sozialleistungen, wie z.B. Wohngeld, zusätzlich zum Gehalt beantragt werden.
- die Abstände betragen bei den Beispielrechnungen "immer mehrere Hundert Euro", also z.B. bei einem alleinstehenden Mann ca. 500,--, regional teilweise sogar nur 380,--!
Ich will ja nichts sagen, aber das sind nur ca. 88,-- pro Woche Unterschied für ca. 40 Stunden Arbeit vs. keine Arbeit. Das ist ein effektiver Stundenlohn von gut 2,-- ! Und von Schwarzarbeit wollen wir in diesem Zusammenhang mal gar nicht reden.
Ich finde, diese Studie macht alles noch viel schlimmer und ich frage mich, ist das noch gerecht?
Geht es nur mir so?

Unter dem Text ist wiederum ein Screenshot einer Spiegel-Überschrift, die jedoch nicht zu lesen ist. Zu sehen ist nur ein Foto von einer im Gegenlicht fotografierten Kellnerin.
141
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 10/08/2025
*gemeint sind natürlich die, die besser Englisch als Deutsch sprechen. Dazu ergänzend, wann Ausländer:innen Anspruch auf Bürgergeld haben:
Screenshot von der Informationsseite der Bundesagentur für Arbeit zum Thema: "Finanzielle Unterstützung in Deutschland".

Im Bild ist folgender Text:
"Sie können Bürgergeld erhalten, wenn Sie:

positiv:selbständig oder abhängig beschäftigt sind,
positiv:aus einem Land der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) oder der Schweiz kommen, zuvor in Deutschland beschäftigt waren und unfreiwillig arbeitslos sind oder
positiv:aus einem anderen Land (Drittland) kommen und einen Aufenthaltstitel haben, der zum Bezug von Bürgergeld berechtigt."
030
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 08/08/2025
Folgen der CDU/CSU (und AfD): Der Leser hier will Ukrainer in den Krieg schicken, damit sie kein #Bürgergeld beziehen. Dazu sieht er nicht, dass es beim SGB II nicht nur um Geld geht, sondern auch um die Arbeitssuche. (Im Vergleich zur Wehrdienst-Aussage ist das harmlos, aber symptomatisch)
Screenshot, der einen Auszug aus einer E-Mail in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund zeigt. Der Text lautet: „Wenn es den Ukrainern um Jobs und Löhne geht, spricht ja nichts dagegen die Sozialleistungen massiv zu kürzen.

Und dann ist da immer noch der Umstand das sich ja auch viele wehrfähige Männer hier befinden, die sich im Zweifel dem Wehrdienst entziehen und die der ukrainischen Abwehr zur Verfügung gestellt werden sollten.“
121
Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 01/08/2025
Heute vor 80 Jahren ist die @fr-zeitung.bsky.social zum ersten Mal erschienen. Los gings unter anderem mit dem Statement: "Die Frankfurter Rundschau wird ihren Beitrag leisten, um dieses Nazi-Übel radikal auszumerzen." ✊
Screenshot aus dem Kommentar der Chefredaktion der Frankfurter Rundschau zum 80. "Geburtstag" der Zeitung. In einer Zitat-Box steht: "Zwölf Jahre lang war unser Leben beherrscht von der Lüge des Goebbels und seiner Kreaturen. Die Lüge hat den deutschen Volkscharakter in verheerender Weise angegriffen. Die Lüge ist eines der vielen Hindernisse bei den Anstrengungen zum Wiederaufbau. Die Frankfurter Rundschau wird ihren Beitrag leisten, um dieses Nazi-Übel radikal auszumerzen."
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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 27/07/2025
Die Springer-Kampagne gegen das #Bürgergeld geht weiter, diesmal mit Hilfe des noch rechteren Deutschland-Ablegers der NZZ. Diesmal darf die, übrigens bei der Springer-Akademie ausgebildete, Stimme gleich noch ein bisschen Rassismus reinbringen – perfekte Vorlage für die Überschrift.
Screenshot von Welt.de. Es zeigt einen Video-Artikel "Meine Welt – Meine Meinung".
Die Überschrift ist ein Zitat: "Das Bürgergeld ist ja eigentlich zur Hälfte auch ein Ausländergeld"

Unter einem Screenshot aus dem Video, das die NZZ-"Journalistin" Beatrice Achterberg zeigt, steht der Teaser: "CDU-Landrat Götz Ulrich aus Sachsen-Anhalt fordert, Jobverweigerern das Bürgergeld und die Übernahme der Mietkosten zu streichen. 'Der Vorschlag ist natürlich völlig richtig und überfällig', sagt „NZZ“-Journalistin Beatrice Achterberg."
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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 26/07/2025
Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass die BNN (und tatsächlich dieser Autor) Reichsbürger:innen eine mediale Bühne bietet. Ende 2022 gab es den Artikel: "Reichsbürger: Wie eine Pforzheimerin mit ihrer Gruppe die Bundesrepublik abschaffen will". Hatte den Vibe einer gemütlichen Homestory:
Screenshot aus dem alten BNN-Artikel von 2022. Der Text lautet: "Die Pläne für den neuen Staat verdichten sich an einem Küchentisch in Pforzheim. Dort sitzt Tilla Münzberg vor ihrem Laptop, trinkt Kräutertee und checkt den aktuellen Stand eines 'Referendums'. Es soll nicht weniger als die Bundesrepublik Deutschland abschaffen."
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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 26/07/2025
Einen Absatz (von einer halben Seite in der Zeitung) gibt es dann noch als Einordnung gibt es dann doch. Der ist aber nicht direkt bezogen auf die Frau, die hier als "sanft" lächelnd und nicht wie eine Extremistin aussehend beschrieben wird, sondern allgemein auf "viele sogenannte Reichsbürger".
Screenshot aus dem BNN-Artikel: "Nur die Schlüsse, die viele sogenannte Reichsbürger aus derlei Staatsrechtsspezialitäten ziehen, sind teils verheerend.
So sprach das Amtsgericht Duisburg in einer Vollstreckungssache einmal von „ideologisch bedingten Wahnvorstellungen“ und hielt in einem Urteil fest: „Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichsregierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist.“
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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 26/07/2025
Neben dem sich aufdrängenden Eindruck, dass der Autor einem, nach 12 Jahren Anzugträger-Faschos wirklich mehr als überholten, naiven und unterkomplexen Extremist:innen-Bild nachhängt. Der Artikel verschafft den Extremist:innen genau das, was sie wollen: Aufmerksamkeit. Das weiß der Autor sogar:
Screenshot aus dem Artikel: 
Dort steht: "Gruppierung setzt auf Öffentlichkeitsarbeit
Der Ansatz von Johanna Baumann und den anderen Organisatoren der „Großen Treffen“ ist ein ganz anderer.

Sie lehnen nach eigenem Bekunden Gewalt strikt ab und setzen vielmehr auf Öffentlichkeitsarbeit. Auf die Einsicht des deutschen Volkes, dass die Rückkehr zum Kaiserreich unter einem Preußenherrscher doch allemal besser sei als die Bundesrepublik Deutschland.

Insofern ist es schlüssig, dass Johanna Baumann in ein Treffen mit dem BNN-Reporter einwilligt. Denn aus Sicht der 55-jährigen Karlruherin gibt es viele Vorurteile über ihre Gruppe, die es zu korrigieren gelte."

Der Rechtschreibfehler "Karlruherin" statt "Karlsruherin" ist aus dem Artikel.
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Max Schäfer @maxsischaefer.bsky.social · 26/07/2025
Während Reichsbürger in #Karlsruhe auflaufen und sich Antifas dagegenstellen, hat die BNN nichts Besseres zu tun, als ein Porträt über eine Beteiligte zu schreiben, die sich als Bürgerin des Großherzogtums Baden sieht. Mit Normalisierung: "Wie eine Extremistin wirkt (sie) nicht. Sie lächelt sanft."
Screenshot von der Homepage der Badischen Neusten Nachrichten. Im Hintergrund ist das Foto der Reichsbürgerin zu sehen. Der Artikel ist im Ressort Karlsruhe / Karlsruhe-Stadt.

Die Dachzeile lautet: "Reichsbürger-Treffen"
Die Überschrift: Warum will diese Karlsruherin das Deutsche Reich zurück?"
Im Teaser steht: Johanna Baumann aus Karlsruhe sieht sich als „Staatsbürgerin des Großherzogtums Baden“. Hier spricht die Mitorganisatorin des „Großen Treffens der Bundesstaaten“ über ihre Motive.
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