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MARTIN SCHÜRZ | VIENNA HUMANITIES FESTIVAL
Tech-Milliardäre verfügen nicht nur über gigantische Vermögen, sondern auch über enorme wirtschaftliche und politische Macht. Damit nicht genug: Sie wollen dem gewissen Tod entrinnen. Wie lässt sich dieses Streben nach Unsterblichkeit erklären? Dieser Frage widmet sich der Ökonom und Psychotherapeut MARTIN SCHÜRZ in seiner Neuerscheinung Überreichtum und Todesangst: Der Griff der Tech-Milliardäre nach Unsterblichkeit (Campus Verlag, 2026). Im Gespräch mit Sozialanthropologin und Soziologin SHALINI RANDERIA, ehemalige Rektorin des IWM, wird er erläutern, warum Rückgriffe auf sozialpsychologische Ansätze sowie auf Freuds Denken dabei unerlässlich sind und es gesellschaftlich erstrebenswert ist, dem Überreichtum ein Ende zu setzen – und damit dem Sinnstreben im endlichen Leben Raum zu geben.