Sign in

Mark Bucher

@mark-bucher.bsky.social
18 followers 77 following 152 posts

Politikwissenschaftler und Autor von "Weltoffen aber selbstbestimmt. Wie die neuen EU-Verträge die Schweiz verändern."

PostsRepliesMedia
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 07/09/2026
Wenn Ihnen die wissenschaftliche Integrität tatsächlich das zentrale Anliegen ist, würde ich mir eher eine Untersuchung in dieser Art wünschen als die sehr weitgehenden Urteile, die Sie hier auf Bluesky über das gesamte IWP fällen: de.ejo-online.eu/qualitaet-et...
de.ejo-online.eu
Das Herz des Journalismus schlägt links – so what?
Eine Umfrage sorgt für Trubel: Der Journalismusnachwuchs der ARD wählt mehrheitlich grün. Doch warum die Aufregung? Die Linksverschiebung im Berufsfeld ist längst bekannt. Einige Argumente, warum sie ...
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 07/09/2026
Mich würde vielmehr interessieren, was Sie zu meiner These meinen, dass zwischen Ihnen und dem IWP in zentralen wirtschaftspolitischen Fragen offenbar erhebliche Differenzen bestehen und dass dies möglicherweise mit erklärt, weshalb Sie das IWP so frontal angreifen.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 07/09/2026
Keine Ahnung, wie Sie auf die Idee kommen, dass ich eine KI sein könnte.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 07/09/2026
Lustig! Ich habe die Interviewanfrage von Longchamp nicht beantwortet und ihn zusätzlich noch blockiert. Das hat ihn vermutlich so beleidigt, dass er gleich einen Blogbeitrag schreiben musste. :-)
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 06/09/2026
(3) an ihren konkreten Aussagen und Belegen gemessen werden.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 06/09/2026
(2) der institutionellen Autorität einer Universität und der rhetorischen Gegenüberstellung «Fakten statt Meinungen» öffentlich verbreitet. D.h. selbstverständlich nicht, dass die IWP-Plakate deshalb sachlich richtig oder methodisch überzeugend sind – diese müssen unabhängig davon (...)
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 06/09/2026
(1) Danke! Ev. könnte man Ihre Position auch so erklären: Sie vertreten in zentralen wirtschaftspolitischen Fragen andere Auffassungen als das IWP. Gerade deshalb reagieren Sie möglicherweise besonders sensibel darauf, wenn das IWP gegenteilige Positionen mit erheblicher privater Finanzierung (...)
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 06/09/2026
Und wo genau kann man Ihre Aussagen überprüfen? Ich antwortete, dass die IWP-«Fakten» durchaus realen Gehalt haben aber selektiv und suggestiv gewählt sind und die gegenübergestellten «Meinungen» nur vordergründig widerlegen.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 19/08/2026
Problematisch wird der Begriff des «petromaskulinen Kapitalismus» dort, wo er Klimawandel, Männergewalt und Flucht zugleich erklären soll. Denn diese Phänomene haben jeweils eigene und teilweise sehr starke eigenständige Ursachen.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 19/08/2026
Auch nichtkapitalistische Systeme waren hochgradig fossil, teilweise deutlich energieineffizienter und umweltschädlicher.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 17/08/2026
Describe your music taste in 3 artists, no genres The Fall Mezerg Waagal :-)
010
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 02/08/2026
Solidarität gehört den Getäuschten, Verletzten, Toten und der Bevölkerung von Ceuta. Nicht der politischen Immunisierung eines Regierungschefs.
020
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 01/08/2026
(3) Erfahrung begründet eine ernst zu nehmende Hypothese. Sie macht daraus aber noch keine allgemeine Regel – gerade nicht, wenn man selbst für mehr Ambivalenz plädiert.
110
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 01/08/2026
(2) «Rechte sowieso, Liberale und Linke ebenfalls» klingt dagegen wie eine Diagnose ganzer Gruppen. Zumal Twitter keine neutrale Stichprobe ist: Konfliktfreudige, geltungsbedürftige und wenig ambiguitätstolerante Menschen sind hier vermutlich überproportional sichtbar.
110
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 01/08/2026
(1) Das ist eine faire Präzisierung, & Deine Erfahrungen spreche ich dir nicht ab. Mein Einwand richtet sich nicht gegen das Erlebte, sondern gegen Verallgemeinerung. «Ich habe verunsicherte Männlichkeit bei Männern verschiedener politischer Lager häufig erlebt» ist eine starke persönliche Aussage.
110
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 31/07/2026
(2) Der Zusatz „in meiner Alterskohorte“ macht die Aussage enger, aber noch nicht empirisch zur Regel. Und wenn jedes Gegenbeispiel als „Ausnahme, die die Regel bestätigt“ abgetan wird, wird die These gerade gegen jene Ambivalenz abgeschirmt, deren Fehlen der Ausgangstext kritisiert.
110
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 31/07/2026
(1) Bemerkenswert fand ich den Sprung von „Das habe ich wiederholt erlebt“ zu „Rechte sowieso, Liberale und Linke ebenfalls“. Die Textstelle beschreibt eine bestimmte autoritäre Persönlichkeitsstruktur, nicht Männer sämtlicher politischer Lager.
210
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 30/07/2026
Bemerkenswert: Ein Text warnt vor rigidem Denken, das keine Ambivalenz und keine Gegenbeispiele zulässt – und wird anschliessend mit „rechte Männer sowieso, liberale und linke ebenfalls; Ausnahmen bestätigen die Regel“ kommentiert.
110
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 09/07/2026
Der reale Zielkonflikt wird kaum geprüft: Was bedeutet ein freiwilliger Frauen-FKK-Schutzraum, wenn dort Selbstidentifikation, amtliches Geschlecht, sichtbare Körpermerkmale, Nacktheit, Scham, Sicherheitsempfinden und Hausrecht aufeinandertreffen? Der Text hat eine eine schwache Konfliktanalyse.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 09/07/2026
Chevalier steht für reale soziale Frustration, aber ihre Politik übersetzt diese Frustration zu oft in moralische Gegnerbilder: Vermieter, Konzerne, Polizei, ICE, Militär, Israel, AIPAC, Establishment. Das mobilisiert. Aber es ersetzt keine tragfähige Ordnungspolitik.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
Ein bisschen Wissenschaft kann ev. weiterhelfen: Kosmopolitismus versus Kommunitarismus: Ein neuer Konflikt in der Demokratie link.springer.com/chapter/10.1...
link.springer.com
Kosmopolitismus versus Kommunitarismus: Ein neuer Konflikt in der Demokratie
Eine neue Konfliktlinie beginnt in Europa die Parteienlandschaft zu verändern. Der Konflikt fokussiert auf die Frage: Wie stark sollen die Grenzen des Nationalstaats geöffnet oder geschlosse...
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
Migration polarisiert, weil sie Fragen von Zugehörigkeit, Steuerung, Ressourcen, Normen und demokratischer Kontrolle bündelt. Wer daraus sofort eine Hautfarbe-Debatte macht, verengt das Thema gerade auf jene Kategorie, die angeblich nicht im Zentrum stehen soll.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
Wer Migrationskritik als psychologisches Ersatzbedürfnis deutet, kann nicht gleichzeitig behaupten, es gebe keinen Deutungskampf. Denn das ist selbst ein Deutungsangebot: Genau durch solche Motivzuschreibungen wird aus einem Sachkonflikt ein polarisierender Identitätskonflikt.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
Kulturelle Identität wird nicht nur durch direkte lokale Migration berührt, sondern durch nationale Deutungskämpfe über Zugehörigkeit, Grenzen, Sprache, Normen und legitime Kritik.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
„Auch“ ist die Absicherung, „im Wesentlichen“ ist die Behauptung. Und genau diese Behauptung bleibt zu einseitig.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
Migration ist nicht die Ursache aller Polarisierung. Aber sie ist ein starker Konfliktverstärker, weil sie materielle Interessen, kulturelle Identität und demokratische Steuerungsfragen gleichzeitig berührt.
200
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
(5) Wer den Polarisierungsbegriff durch „Aufstieg der extremen Rechten“ ersetzt, beseitigt nicht die Verzerrung. Er tauscht falsche Symmetrie gegen politische Monokausalität.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
4) Polarisierung entsteht auch durch Medienlogiken, moralische Delegitimierung, institutionelle Vertrauenskrisen, Migration, Stadt-Land-Konflikte, Elitenkritik, kulturelle Normkämpfe und progressive Illiberalität.
200
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
3) angeblich wolle er sich nur „unparteiisch darüber erheben“. Das ist bequem, aber nicht sauber. Die entscheidende Frage ist nicht, ob rechte Radikalisierung existiert. Die Frage ist, ob sie allein die Dynamik erklärt. Und das tut sie nicht.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
2) Aber daraus folgt nicht, dass der Polarisierungsbegriff falsch ist. Es folgt nur, dass man ihn präzise verwenden muss: als asymmetrische Polarisierung. Der Satz ersetzt Analyse durch Motivverdacht. Wer von Polarisierung spricht, wird nicht widerlegt, sondern psychologisiert:
200
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
1)Das Argument klingt analytisch, ist aber selbst ein Frame Klar kann „Polarisierung“ missbraucht werden, um rechte Radikalisierung zu beschönigen. Wenn eine Seite demokratische Regeln bricht, Gewalt relativiert oder Institutionen delegitimiert, ist eine symmetrische „beide Seiten“-Diagnose falsch.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 08/07/2026
Törnberg bekämpft einen realen Fehler: falsche Symmetrie. Aber er begeht den Gegenfehler: politische Monokausalität.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 06/07/2026
Wehrhafte Demokratie ja. Grundrechte nach Gesinnung zuteilen: nein. Genau dieser Unterschied trennt den Rechtsstaat vom Machtstaat.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 06/07/2026
Eine Schweizer Partei kann bei 18 Prozent Wähleranteil politisch relevant sein, weil sie über Koalitionen, Verbände, Referenden und direkte Demokratie Wirkung entfaltet. In einem Mehrheits- oder Präsidialsystem wäre dieselbe Parteistärke oft viel schwächer.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 03/07/2026
(2) Transmenschen verdienen Würde. Frauen verdienen Schutzräume. Wer nur das Erste gelten lässt und das Zweite moralisch niederbrüllt, betreibt keine Toleranz, sondern Machtpolitik.
020
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 03/07/2026
(1) «Frauen haben Grenzen» ist kein rechter Kulturkampf. Der eigentliche Kulturkampf beginnt dort, wo Frauen in einem Frauen-FKK-Bereich nicht einmal mehr sagen dürfen, dass sie sich unwohl fühlen — ohne sofort als eklig, menschenfeindlich oder rechtspopulistisch diffamiert zu werden.
240
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 02/07/2026
Eine Studie belegt Machtverlust in 5 Bereichen: 1. Parlament: Entmachtet, EU und Beamte übernehmen. 2. Volk: Abstimmen unter dem Druck von EU-Strafmassnahmen 3. Vernehmlassung: Erfolgt zu spät und wird wirkungslos 4. Verbände: EU-Lobbys dominieren nationale Akteure 5. Kantone: Werden marginalisiert
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 02/07/2026
WS widerlegt man nicht, indem man weisse Haut biologisch abwertet. Das bleibt dieselbe falsche Logik: Hautfarbe wird zur Rangordnung. Wissenschaftlich sauberer ist: Menschliche Hautfarben sind Anpassungen an unterschiedliche UV-Umwelten. Sie ist eine Pigmentierungsvariante.
121
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 30/06/2026
Wenn Kapitalismus die Ursache wäre, müssten nichtkapitalistische Systeme ökologisch klar besser abschneiden. Genau das zeigt die Geschichte nicht. Die Sowjetunion, die DDR, Mao-China etc Planwirtschaften waren keine grünen Alternativen, sondern extrem energieintensiv, kohleabhängig & umweltschädlich
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 30/06/2026
Grösste Schwäche ist intransparenter Methodik: Man muss offenlegen: Codebuch, Auswahlkriterien, Suchbegriffe, Codierregeln, Inter-Coder-Reliabilität, Trennung von Nachricht, Kommentar, Analyse und Interview, Umgang mit Agenturmeldungen, Gewichtung von Überschrift + Artikeltext. etc.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 29/06/2026
Sobald Geschlechterbalance zur zentralen Qualitätsmetrik wird, verschiebt sich der Blick von Individuen, Kompetenz, Themenrelevanz und freier Beteiligung auf Gruppenzugehörigkeit.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 29/06/2026
Faschismus als Regime, Bewegung, Affekt, Stimmung, Milieu, Online-Dynamik, Gefühlspolitik und Radikalisierungsprozess etc. Analytisch ist das schwach, weil der Begriff nicht sauber operationalisiert und begrenzt wird.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 26/06/2026
Aus einzelnen progressiven Volksentscheiden wird eine progressive Bevölkerung. Aus legitimer Gesetzesrevision wird Demokratiebruch. Aus Sachkonflikten wird moralische Realitätsverweigerung der Gegenseite.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 25/06/2026
Wermuth verspottet zwei bürgerliche Männer als Ausdruck mangelnden Muts — sieht aber bei sich selbst offenbar kein Problem darin, als männlicher Spitzenpolitiker seit 2011 im Nationalrat zu sitzen und eine Amtszeitbeschränkung per Sondermehrheit zu übergehen.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 24/06/2026
Die Studie zeigt keinen umfassenden Papa-Bonus, sondern einen engen Wahrnehmungs- und Hilfsbereitschaftseffekt in bestimmten Führungs-Szenarien. Das ist kein starker Beleg, dass männliche Chefs strukturell wegen Vaterschaft bevorzugt werden.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 24/06/2026
(3) Wer mobil, gut gebildet und urban eingebunden ist, erlebt offene Grenzen anders als jemand, dessen soziales, kulturelles und ökonomisches Kapital stärker lokal gebunden ist. Diese Differenz moralisch als Ressentiment zu deuten, ist analytisch schwach.
010
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 24/06/2026
(2) Es handelt sich nicht nur um Fremdenfeindlichkeit oder Stadt-Neid, sondern um eine neue Grenz- und Globalisierungskonfliktlinie zwischen kosmopolitischen und kommunitaristischen Orientierungen.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 24/06/2026
(1) Wermuths Text trifft einen wahren Punkt: Migration und Wachstum werden anders bewertet, wenn Politik Infrastruktur, Wohnraum, Bildung und soziale Integration aktiv ausbaut. Er unterschätzt aber, dass der Konflikt tiefer liegt.
100
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 24/06/2026
Sagt ein Schwachmatt, der offenbar völlig ahnungslos ist: demokratie-studie.demokratie.ch
demokratie-studie.demokratie.ch
Demokratie-Studie zu Bilaterale III
Demokratie-Studie zu Bilaterale III: Auswirkungen der dynamischen Rechtsübernahme auf die Demokratie und den Föderalismus in der Schweiz.
000
Mark Bucher @mark-bucher.bsky.social · 23/06/2026
Der Text kritisiert Zuschreibungen von „richtiger“ oder „falscher“ Männlichkeit. Gleichzeitig nimmt er selbst eine wertende Zuschreibung vor: Die „dominante Männlichkeit“ erscheint als problematische oder falsche Männlichkeit, weil sie mit Härte verbunden sei.
100