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Christian Hindemith

@ludichris.bsky.social
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…too much to ask…

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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 12/10/2026
Let there be light.
William Shakespeare statue & fountain, Leicester Square
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 09/10/2026
Blimey. Proof, in a mere couple of email lines, that this Nobel Prize is probably the well-est deserved in years. On writing: "every accuracy has to be invented." On ice bats: "I made up ice bats, there is no such thing." Both halves of the work, in two sentences. www.nytimes.com/2013/03/17/m...
Excerpt from Sam Anderson, "The Inscrutable Brilliance of Anne Carson", The New York Times Magazine, 17 March 2013. Three statements by Anne Carson. On writing: every thought starts over, so every expression of a thought has to do the same; "every accuracy has to be invented." On ice bats: "I made up ice bats, there is no such thing." On teaching: she has to "bend my wits to deflect the official purpose" of writing programs.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 29/09/2026
Auch eine jener bedenkens-werten Zufälle: Erst vor wenigen Tagen las ich diese Zeilen wieder…
Passage aus:

Mehring, Reinhard (2009): Carl Schmitt. Aufstieg und Fall. Eine Biographie. München: C.H. Beck, S. 290.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 29/08/2026
Two x.com posts by Laura Loomer, calling and then taking credit for the deportation of Milo Yiannopoulos.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 26/08/2026
durchatmen
Foto in den Bergen
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 21/08/2026
Ob McLuhan gemeint hätte, seine Analysen televisionistischer Zeiten seien auch in der intervernetzten KI-Ära noch erhellend? Beim Nachschlagen stolperte ich über das Eingangszitat von „Understanding Media". Quelle: James Reston, NYT, 7.7.1957, S. 6E. 🔒 timesmachine.nytimes.com/timesmachine... [1/3]
Zeitungsausschnitt aus der New York Times, 07.07.1957, S. 6E
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 07/08/2026
Detail aus:

Caspar David Friedrich
Der Greifswalder Hafen 
um 1818-20

(Alte Nationalgalerie Berlin, erworben 1919)
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 04/08/2026
Nach nur rund zwei Jahrzehnten mal wieder im @lcb.de, diesem viel zu schönen Ort der Begegnung mit Literatur: "Debüts der Saison". Zwei gute Texte. Und ein herausragender, auf dessen Lektüre ich sehr gespannt bin.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 03/08/2026
Hannah Arendt, Empfehlungsschreiben für Susan Sontag
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 03/08/2026
grund-legend
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 31/07/2026
Berlin, Brandenburger Tor, Kerzen und Blumen als Trauersymbole für die Opfer des Anschlags auf am CSD teilnehmende Menschen am 25.7.2026. Foto 6 Tage später aufgenommen.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 28/07/2026
'Im Hafen' #FotoVorschlag (Hindeloopen, August 2022)
Foto des abendlichen Hafens in Hindeloopen, höchstselbst aufgenommen im August 2022.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 26/07/2026
Cent'anni: "Ein Kalender […] zeigte den 26. Juli 1936. In Reichmanns Innerem zerriß etwas. Ihm war, als müsse er sich sofort, ohne Verzug eines Umstandes entsinnen, der, wenn er leben wollte, so wichtig war wie das Atmen." Stephan Hermlin, „Reise eines Malers in Paris“
Stephan Hermlin, "Reise eines Malers in Paris", Insel-Bücherei Nr. 464
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 24/07/2026
"…und zu merken, hey, irgendwie kommen wir aus unserer Ohnmacht raus. […] Und wenn ihr euch hier im Raum oder in dem Stream gerade selber fragt, was können wir denn jetzt machen? […] Vielleicht fangt ihr einfach an. […] Wir sind nicht ohnmächtig, keine Angst."
Danger Dan und Igor Levit umarmen einander zum Abschluss des gemeinsamen Abends "Die keine Angstalt" am 21.07.2026 im Columbia Theater, Berlin.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
Pic from Judith Wechsler’s "Isaiah Berlin: Philosopher of Freedom", showing obituaries with an overlay saying "Nobody else in our time has invested ideas with such personality; no one has given them corporeal shape and breathed life into them more than Berlin; and he succeeds in doing so because ideas for him are not mere abstractions. The live in the minds of men and women, influencing their actions and changing the course of history." Lorn Annan
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
Pic from Judith Wechsler’s "Isaiah Berlin: Philosopher of Freedom", showing excerpts of a text by Berlin on Shostakovich. The key passage reads: "While playing S.'s face really had become transformed, the shyness and the terror had gone, and a look of tremendous intensity and indeed inspiration appears..."
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
Pic from Judith Wechsler’s "Isaiah Berlin: Philosopher of Freedom", showing a photo of Anna Achmatowa with an overlay saying "I bowed. It seemed appropriate, for she looked and moved like a tragic queen."
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
Pic from Judith Wechsler’s "Isaiah Berlin: Philosopher of Freedom", showing parts of Berlin's Marx manuscript with an overlay saying "I read far more Marx than it will ever be good for anyone else to read again."
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
Poster announcing the premiere of "Isaiah Berlin: Philosopher of Freedom" by Judith Wechsler.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 19/07/2026
Keine Angst
Bühne mit Flügel und leerem Klavierhocker
Bild von:
Die Anstalt: Die AntifAnstalt 100, 21.07.2026
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 03/07/2026
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 30/06/2026
Fun-tastic, thanks a bunch. Will check out all asap and read what seems best suited. Btw, started this just today…
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 13/06/2026
Fernsehzeit: Alter
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 23/05/2026
"Die Krise besteht gerade darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann: In diesem Interregnum treten die vielfältigsten morbiden Erscheinungen auf." Antonio Gramcsi (1930)
Lotte Laserstein, Abend über Potsdam, 1930, Öl auf Holz, 111 x 205,7 cm, Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

"Auf einer Dachterrasse mit Blick über die Häuser der Stadt Potsdam haben sich ein paar Freunde zu einem bescheidenen Mahl versammelt. Auf dem blütenweißen Tischtuch sehen wir Birnen, Äpfel und zwei Laibe Brot. Auf dem Boden stehen Weinflaschen. Ein Hund döst zu Füßen seines Herrchens. Irritierend ist, dass die Dargestellten keinen Kontakt miteinander aufnehmen. Es findet kein Gespräch statt, keine Interaktion. Jeder scheint melancholisch versunken seinen Gedanken nachzuhängen. Man könnte die Szene daher eher als ein „Getrenntes Beieinander“ beschreiben." (https://stories.staedelmuseum.de/de/lotte-laserstein-abend-ueber-potsdam)
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 16/04/2026
In our popular, all too popular series the #enshittification of everything we present today:
Screenshot des werblichen Teils eines Newsletters der Firma komoot.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 08/04/2026
„Ich bin kein Briefschreiber und kann alles schlecht nur ausdrücken, einfach weil mir meist das Herz zu schwer ist und mir zu mies ist vor tout le monde.“ (die große Briefschreiberin) Hannah Arendt an Kurt Blumenfeld (19.7.1947)
Abschnitt aus eine Brief Hannah Arendts an Kurt Blumenfeld, 19. Juli 1947. 

Text:
„Wir sprechen oft von Dir, und ich vermisse Dich immer.
Wirklich immerzu. Ich bin kein Briefschreiber und kann alles schlecht nur ausdrücken, einfach weil mir meist das Herz zu schwer ist und mir zu mies ist vor tout le monde. Sieh mal, es ist einfach so, daß ich über die Vernichtungsfabriken nicht wegkommen kann, und zwar in jener Region des brutal Tat-sächlichen, in welcher diese neueste Fabrikationsart noch nicht einmal mehr etwas mit Juden zu tun hat oder mit Deut-schen. Dabei bin ich sonst ganz fröhlich, weil man ja nie etwas gegen seine eigene Vitalität tun kann; und so wie Gott die Welt geschaffen hat, gefällt sie mir halt ausnehmend gut.
Aber jede Kommunikation wird ungeheuer schwer gerade dann, wenn man weiß, daß nichts auf der Welt zählt wie Freunde. Kurz, ich habe meine Art von Melancholie, aus der ich nur durch Nachdenken mich rausgrappeln kann; und zum Nachdenken gerade brauche ich enorm viel Zeit, und Zeit gerade ist das einzige, woran ich ernstlich knapp bin.
Und so, statt Briefe zu schreiben, wie ich sollte, sitze ich im Lehnstuhl und stiere vor mich hin.“
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 03/04/2026
Carl Sagan:
Paragraph from Carl Sagans „Pale Blue Dot“. It reads: ”The Earth is a very small stage in a vast cosmic arena. Think of the rivers of blood spilled by all those generals and emperors so that, in glory and triumph, they could become the momentary masters of a fraction of a dot. Think of the endless cruelties visited by the inhabitants of one corner of this pixel on the scarcely distinguishable inhabitants of some other corner, how frequent their misunderstandings, how eager they are to kill one another, how fervent their hatreds.”
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 30/03/2026
Es ist mir unmöglich, diesem Sprachmüll auch nur den Ansatz einer intelligiblen Aussage zu entnehmen. Vielleicht ist in manchen Hirnen tatsächlich etwas so radikal "zerrissen", 2015 oder auch rund 80 Jahre zuvor, dass eine Einigung im Sinne der FDGO wirklich nicht mehr möglich ist.
Screenshot von einer Webseite des #noAfD Bundestagsabgeordneten Moosdorf.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 25/03/2026
Sehr lesenswert. Wichtig, auch und insbesondere, der Hinweis auf den Erfahrungsursprung von Habermas‘ Theorie.
Auszug aus dem Nachruf auf Jürgen Habermas von Regina Schidel: https://www.soziopolis.de/juergen-habermas-4.html
Die Kernpassage: „…nicht den Blick darauf verstellen, dass Habermas keine abgehobene rationalistische Theorie vertrat, sondern aus eigener schmerzlicher Erfahrung menschliche Abhängigkeit und Verletzlichkeit gerade nicht dementiert und als unphilosophisch zur Seite schiebt. Vielmehr ringt er darum, ihnen einen wichtigen theoretischen Stellenwert in seinem Nachdenken über den Menschen zu verleihen…“
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 15/03/2026
Hell of a bucker, he was. For real.
Excerpt from the NYT Habermas obit.
Passage reads:
"For over a half-century and in dozens of books, Dr. Habermas bucked the prevailing trend of postmodern cynicism about truth and reason, offering a staunch defense of Enlightenment ideals and the possibility of individual and societal freedom."
https://www.nytimes.com/2026/03/14/books/jurgen-habermas-dead.html
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 08/03/2026
Moodboard
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 05/03/2026
"For once such a strongman takes office, nobody can predict what will happen. In 1932, most of the predictions made about what would happen if Hindenburg named Hitler chancellor were wildly overoptimistic." Richard Rorty, 1998
Excerpt from Rorty, Richard (1998). Achieving Our Country. Cambridge, MA: Harvard University Press. pp. 89–90.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 01/03/2026
Normalisierung als begriffliche Normierung? #Faschis/mus/isierung
Patrick Eiden-Offe:
WAS IST FASCHISIERUNG?
Einige theorie- und begriffshistorische Überlegungen
Merkur. Heft 922, März 2026, S. 7
Auch online: https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/was-ist-faschisierung-a-mr-80-3-5/
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 25/02/2026
"[...] der Hausengel. Das ist natürlich ein ironischer Titel für eine Art Trampeltier, das alles, was ihm in den Weg kommt, zerstört und vernichtet. Das war mein damaliger Eindruck von dem, was in der Welt wohl vor sich gehen würde, und ich habe damit recht gehabt." Max Ernst
Max Ernst: Der Hausengel (1937)
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 16/02/2026
Mit diesem Meisterwerk beglückte mich ein Freund vor unserem letzten Törn. Ich kann es nachdrücklich nicht empfehlen.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 15/02/2026
„Billigen Sie mir die Dimension meiner Vergangenheit zu, ich wäre sonst ganz unvollständig. […] Meine Potentialitäten von einst gehören ebenso zu mir wie mein späteres Scheitern oder unzulängliches Gelingen. Ich habe mich zurückgezogen auf die Vergangenheit, sie ist das Altenteil, auf dem […]
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 10/02/2026
Frei: machen.
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 08/02/2026
Wer, wen?
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 15/10/2025
Ha, gefunden. Herzlichen Dank!
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 12/10/2025
Der Unverbesserliche

Man fragte mich: »Heißt’s fragte oder frug?«
Ich sagte drauf: »Ich wähle immer fragte,
da man ja auch statt sagte nicht spräch sug,
was schlecht dem Ohr und Sprachgebrauch behagte.

Der andre sprach: »Ich werde draus nicht klug,
man sagt doch auch nicht schlagte oder tragte?«
Ich sprach: »Ausnahmen sind nur schlug und trug;
doch tug, rug, zug und wug noch keiner wagte.

Nun, wird der Zweifel, der bisher Sie nagte
und plagte – und nicht etwa gar nug und plug –
behoben sein, ob richtig frug, ob fragte?«

Der andre sprach: »Sie haben recht«, und schlug
sich an die Stirn, als ob ihm Licht nun tagte,
»verzeihen Sie, daß ich so töricht frug.«

Verfasser unbekannt
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 12/10/2025
[3/3] Hans Blumenberg: "Nachdenklichkeit" Dankrede zur Verleihung des Sigmund-Freud-Preises (1980) www.deutscheakademie.de/de/auszeichn...
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 04/10/2025
Unvoreingenommenheit, radikale: Auf, in ihren Bildern bekommt das gemeinhin ver- wenn nicht missbrauchte Wort von der "Augenhöhe" einen, vielleicht seinen Sinn. Kein "sozialistischer Realismus", sondern Realismus im Sozialismus. berlin.fotografiska.com/de/exhibitio...
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 01/10/2025
Mad Marxness
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 06/08/2025
[1/4] „Was gab es denn? Was lag in der Luft? – Zanksucht. Kriselnde Gereiztheit. Namenlose Ungeduld. Eine allgemeine Neigung zu giftigem Wortwechsel, zum Wutausbruch, ja zum Handgemenge. Erbitterter Streit, zügelloses Hin- und Hergeschrei entsprang alle Tage zwischen Einzelnen und ganzen Gruppen […]
Das Sanatorium Valbella, um 1915. Es war in seinem äußeren Erscheinungsbild Vorlage für das Sanatorium Berghof im "Zauberberg".
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 30/07/2025
This is the historical context for Kubitscheks question.
„In der Endphase der Weimarer Republik entstand eine faschistische Bürgerkriegsarmee, die bereit und in der Lage war, sich bedingungslos den Befehlen von Adolf Hitler und des Obersten Stabsführers der SA, Ernst Röhm, unterzuordnen. Von Januar bis Dezember 1931 verdreifachte sich die Zahl der SA - Angehörigen von 88.000 auf 260.000. An der Jahreswende 1932/33 waren insgesamt 430.000 Männer in den Sturmabteilungen organisiert.
Allein in Preußen verfügte die SA bereits im Dezember 1930 über 44.600 gewaltbereite Kämpfer.“

https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Themen/Rechtsextremismus/Die_SA.pdf
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 30/07/2025
„[…] der Augenblick einer Selbstprüfung, der Revision des Bildes, das man sich von der Welt gemacht hat […].“ www.bpb.de/themen/deuts... #friedenspreis #karlschlögel
„Das ist der Augenblick, in dem wir innehalten und uns fragen, ob uns nicht etwas entgangen ist, ob wir nicht in einer Welt gelebt haben, die sich gleichsam hinterrücks und ohne, dass wir es merkten, bis zur Kenntlichkeit verändert hat. Das muss sich besonders jemand fragen, der ein Leben lang sich in diesem Raum bewegt, diesen beschrieben und erforscht hat, und der für ein Werk anerkannt und ausgezeichnet worden ist, das nun, wie man meinen könnte, in Scherben liegt.

Es könnte der Augenblick gekommen sein, in dem man Rückschau halten muss, der Augenblick einer Selbstprüfung, der Revision des Bildes, das man sich von der Welt gemacht hat, für die man zuständig war oder erklärt wurde. Das könnte, wie man so sagt, die Stunde der Wahrheit, das Eingeständnis einer Selbstillusion und eines pathetischen Mea culpa, mea culpa werden. Aber es geht nicht um eine Abrechnung, sondern um ein Stück Selbstaufklärung. Und das ist für mich als jemand, der das Glück hatte, teilzuhaben an einem unwahrscheinlichen Aufbruch in eine neue Zeit, die nun im Albtraum eines neuen Krieges geendet ist, nicht einfach.“
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 29/07/2025
Geschichte
"Antifaschisten bekennt Euch und kommt zur Christlich-Demokratischen Union Deutschlands"
Plakat
Datum: Januar 1946
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 28/04/2025
„Das Bewußtsein, man könne mit seinem Wort sofort die ganze Welt erreichen, ist ein Reiz, der unbewußt die Art der Äußerung beeinflußt […].“
Seite 69 aus: Johan Huizinga, Erasmus, 1928
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Christian Hindemith @ludichris.bsky.social · 23/04/2025
„[…] die Wirklichkeit nicht mehr verdauen […]“
Absatz aus: 
Johan Huizinga, Erasmus, 1928

„[…] hemmte Gier und das unbegrenzte Aufnahmevermögen für merkwürdige Realitäten ist eines der Hauptmerkmale des Geistes der Renaissance. Man hatte nie genug an bezeichnenden Vorfällen, merkwürdigen Absonderlichkeiten, Raritäten und Anomalien. Noch war nichts zu spüren von jener geistigen Dyspepsie später Perioden, welche die Wirklichkeit nicht mehr verdauen, und denen sie nicht mehr schmeckt; man genoß im Überfuß.
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