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Lili-Elbe-Bibliothek

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Privatbibliothek zu trans* & inter* Geschichte Ich sammle · bewahre · forsche · erzähle Geschichten gegen das Vergessen & Auslöschen 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/10/2026
Dass Dora Richter inzwischen in neuen internationalen Veröffentlichungen sichtbar wird, ist sehr erfreulich. Vielleicht gibt es ja irgendwann auch deutsche Übersetzungen dieser Bücher.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/10/2026
Bakkers niederländisches Buch stellt Dora Richter und Gerd Katter sogar ausdrücklich ins Zentrum. Schillaces englischsprachiges »The Intermediaries« erzählt die Geschichte des Instituts und der Menschen, deren Leben mit ihm verbunden war.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/10/2026
Brandy Schillace, »The Intermediaries. A Weimar Story.« (2025) Alex Bakker, »Transgender Pioniers. Dora, Gerd en dokter Hirschfeld in het roerige Berlijn, 1919–1933.« (2026)
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/10/2026
Ich habe es ja nicht geschafft, selbst etwas zu Dora Richter zu Papier zu bringen – aber zwei neue Bücher beschäftigen sich mit der Geschichte des Instituts für Sexualwissenschaft und mit trans* Pionier*innen der Weimarer Zeit und thematisieren dabei auch Dora Richter.
Zwei Bücher liegen nebeneinander auf einem Holztisch. Oben steht auf der Grafik: „Dora Richter wird wiederentdeckt. Zwei neue Bücher in der Bibliothek“. Links ist The Intermediaries von Brandy Schillace zu sehen, rechts Transgender Pioniers von Alex Bakker. Unten rechts steht das Logo der Lili Elbe Bibliothek.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 01/10/2026
Sind ja auch Bücher, natürlich gehören die ebenfalls in die Bibliothek 📚😊
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 01/10/2026
Der kleine Manga-Bestand wächst jedenfalls: mit »Boys Run the Riot«, »Yunas Reise zum Ich«, »The Gender of Mona Lisa«, »Ab sofort Schwester!«, »Anziehend anders«, »CuteXGuy« und »The Guy She Was Interested in Wasn't a Guy at All«.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 01/10/2026
Vermutlich bin ich mit den Erzählkonventionen von Manga schlicht nicht vertraut. Für die Bibliothek sammle ich sie – wenn es deutsche Übersetzungen gibt – natürlich trotzdem. Manga erzählen trans* und queere Geschichten auf eine ganz andere Weise.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 01/10/2026
Allmählich rücken Geschlecht, Selbstbild und die Möglichkeit eines anderen Lebens immer stärker ins Zentrum. Natürlich habe ich gleich angefangen zu lesen. Und dabei wieder festgestellt: Ich tue mich mit Manga schwer.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 01/10/2026
Yuji ist in den langjährigen Freund Masaki verliebt und beginnt zugleich, sich mit der eigenen Geschlechtsidentität zu beschäftigen. Als ein Kleid der Schwester in der Wohnung liegen bleibt, setzt das eine Entwicklung in Gang.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 01/10/2026
Neu in der Bibliothek: Beide Bände von »There is no Future in This Love« von Bingo Morihashi und Suwaru Koko. Der Manga spielt im Tokio der frühen 1980er Jahre.
Grafik auf dunkelblaugrauem Hintergrund. Oben in gelber Schrift »Neu in der Bibliothek«, darunter in Weiß »Ein Manga über Geschlecht, Selbstbild und Liebe«. Darunter die beiden Cover von »There is no Future in This Love«: Band 2 links, Band 1 rechts. Unten rechts das Logo der Lili Elbe Bibliothek.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
Mehr als 50 Artikel habe ich in der Nationalbibliothek in Frankfurt digitalisiert. Der nächste Schritt wird die eigentliche Auswertung sein. (Oder jemand von euch möchte daran forschen?) #TransHistoryMatters #Transgeschichte #Intergeschichte #HerthaWind
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
rotzdem (oder gerade deshalb?) sind solche Illustrierten spannende historische Quellen: Sie zeigen, welche Geschichten ein breites Publikum über trans* und inter* Menschen zu lesen bekam – und wie diese Geschichten erzählt wurden.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
Trans* und inter* Themen waren hier also nicht nur eine gelegentliche »Kuriosität«, sondern ein wiederkehrendes journalistisches Thema. Aus heutiger Sicht ist vieles problematisch: trans* und inter* Menschen werden häufig miteinander vermengt, die Sprache ist oft sensationslüstern.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
Besonders auffällig ist die Entwicklung: Ende 1968 gab es zunächst größere Sammelreportagen über »Geschlechtsumwandlungen«. Später rücken zunehmend einzelne Menschen und ihre Lebensgeschichten in den Mittelpunkt – zum Teil über mehrere Hefte hinweg.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
Eine dreiteilige Reihe widmete die Neue Illustrierte Revue etwa Hertha Wind. Daneben finden sich ausführliche Lebensgeschichten von Hertha Reichelt, Mary Anders, Rita Roth, Coccinelle oder dem trans Mann Peter Lindell.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
Das Ergebnis hat mich selbst überrascht: über 50 einschlägige Artikel in nur drei Jahrgängen. Und das waren keineswegs nur kurze Sensationsmeldungen, sondern mehrseitige Reportagen, Interviews, autobiografische Berichte und ganze Fortsetzungsserien.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/09/2026
Vor einiger Zeit habe ich in der Deutschen Nationalbibliothek die Jahrgänge 1968 bis 1970 der Illustrierten Neue Illustrierte Revue nach trans* und inter* Themen durchsucht. Nora Eckert hatte mich darauf hingewiesen.
Collage aus historischen Seiten der Neuen Illustrierten Revue von 1968 bis 1970. Zu sehen sind Schlagzeilen, Fotos und Ausschnitte aus Reportagen über trans* und inter* Menschen. Darunter Beiträge über Hertha Wind sowie weitere Lebensgeschichten und zeitgenössische Berichte über sogenannte »Geschlechtsumwandlungen«.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
It's mostly about her personal memories and experiences. Maybe a little bit(!) about the British public sphere.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
(Hinweis zum Umgang mit dem Namen: Pippa York verwendet im Buch selbst ihren früheren Namen, wenn sie über ihre damalige Radsportkarriere und die Person spricht, die sie zu dieser Zeit war. Dieser Praxis folge ich hier ebenfalls.)
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
Für die Lili-Elbe-Bibliothek ergänzt »Die Flucht« einen kleinen Bestand an Büchern zu trans* und inter* Personen im Sport. Dazu gehören u. a. Balian Buschbaum, Renée Richards, Erik Schinegger, Roberta Cowell, Caitlyn Jenner, Stella Walsh und Heinrich Rathjen.
Verschiedene Buchcover zu den im Beitrag genannten Büchern
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
Die Übersetzung trans*-spezifischer Begriffe wirkt stellenweise etwas hölzern. Insgesamt empfinde ich das Buch aber als trans-sensibel geschrieben. Manche Passagen über Yorks Vergangenheit haben mich sehr berührt – einige auf ziemlich schmerzhafte Weise.
240 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
Was mich erstaunt hat: Ich kann mich nicht erinnern, vor diesem Buch in Deutschland je etwas über Pippa York gehört oder gelesen zu haben. Dabei habe ich die Tour seit den 1990ern verfolgt, jahrelang »TOUR« gelesen und trans*-bezogene Medienberichte aufmerksam wahrgenommen.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
In 21 Kapiteln begleiten York und Walsh die Tour de France 2020 bis 2022. Dazwischen erzählt York von ihrer Transition und vom Leben als Radprofi Robert Millar. So entsteht ein sehr persönliches Buch und zugleich eine Liebeserklärung an die Tour de France.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/09/2026
Das Buch »Die Flucht« von Pippa York und David Walsh (Covadonga, 2026) verbindet Radsport, Erinnerung und Transition. York gehörte in den 1980er Jahren zur Weltspitze und gewann 1984 als erster britischer Radprofi die Bergwertung der Tour de France.
Buchcover "Die Flucht"Rückseite des Buches mit dem Klappentext: "Hallo. Mein Name ist Pippa York. Ich habe elfmal an der Tour de France teilgenommen, aber es handelte sich nicht um die Ausgabe der Frauen. Als Robert Millar gewann ich bei der Tour 1984 das gepunktete Trikot für den besten Bergfahrer. Damals war ich Robert Millar. Heute bin ich Pippa York."
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 18/09/2026
2027 wird die Ausstellung noch einmal in Leipzig gezeigt, in der Galerie im Neuen Augusteum - siehe www.kustodie.uni-leipzig.de/ausstellunge...
kustodie.uni-leipzig.de
Universität Leipzig: Aktuelle Ausstellungen
In der Galerie im Neuen Augusteum zeigen wir zwei Wechselausstellungen pro Jahr, in der Regel zum Sommersemester von April bis Juli und zum Wintersemester von Oktober bis Januar. In den Semesterferien...
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 18/09/2026
Für die Lili-Elbe-Bibliothek ein Novum: Zum ersten Mal war ein Werk aus meiner Sammlung als Leihgabe in einer Ausstellung zu sehen. »Mein« Selbstbildnis von Toni Ebel hing in der nGbK – Neue Gesellschaft für bildende Kunst. Ein ziemlich schöner Moment. #TransHistoryMatters #ToniEbel
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 18/09/2026
Weiter mit dem kleinen Rückblick: Von März bis Juni 2026 zeigte der Kunstverein Ost in Berlin die Ausstellung »QUEERE KUNST IN DER DDR? – Biografien zwischen Underground und Propaganda«. Unter den gezeigten trans* Künstler*innen waren Toni Ebel, Harry Hachmeister und Rita »Tommy« Thomas.
Foto aus der Ausstellung „QUEERE KUNST IN DER DDR?“ in Berlin. An einer weißen Wand hängt ein gerahmtes Selbstbildnis von Toni Ebel; daneben befinden sich Ausstellungstexte und weitere Werke. Das Bild zeigt eine ältere Person im Halbprofil vor dunklem Hintergrund. Das Werk stammt aus der Sammlung der Lili-Elbe-Bibliothek und war als Leihgabe in der Ausstellung zu sehen.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 16/09/2026
Danke an Hani Portner und Homolulu Berlin für die Initiative – und an alle, die dazu beigetragen haben. Danke an Cora*Holunder für das Foto!
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 16/09/2026
Bereits seit 1923 lebte und arbeitete Dora am Institut für Sexualwissenschaft und trug dazu bei, dass Magnus Hirschfeld die Behandlung von trans* Personen neu dachte. Umso schöner, dass heute an diesem historischen Ort an sie erinnert wird. #DoraRichter #TransHistoryMatters
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 16/09/2026
Good news aus Berlin: Im August 2026 wurde am Krankenhaus am Urban eine Gedenktafel für die trans* Pionierin Dora Richter angebracht. Dora erhielt dort 1931 geschlechtsangleichende Operationen durch Erwin Gohrband.
Foto einer Gedenktafel für Dora Richter am Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin. Die Tafel hängt zwischen Blumen und bunten Fäden und nennt Richter (1892–1966) als erste trans* Person, die eine vollständige operative Geschlechtsangleichung erfahren habe; die Operation erfolgte 1931 an diesem Krankenhaus. Oben im Bild steht „Gedenktafel für Dora Richter“, unten: „Seit August 2026 gibt es in Berlin eine Gedenktafel, die an die trans* Pionierin Dora Richter erinnert.“
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 21/04/2026
Hier ist vorübergehend Pause. Aktuelle Informationen gibt es gelegentlich im Newsletter.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 23/02/2026
Bisher habe ich u.a. über Anastasius Rosenstengel und Romaine-la-Prophetésse gelesen, mit einer wohltuenden Mischung aus historischer Erzählung und heutigem queeren Blick, schön geschrieben! Und gib's zu, die beiden hast du vor allem wegen ihres Namens ausgewählt 🤭. Lesenswert!
081 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 23/02/2026
In lockerem Tonfall erzählt Kuku Schrapnell in ihrem Buch über tin* Personen aus der Geschichte, sehr explizit auch jenseits unseres westlichen Blicks auf die Welt.
190 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 23/02/2026
Ganz neue, insbesondere druckfrische Bücher finden bei mir ja eher selten statt, aber das ganz frisch erschienene Buch »Gender Punks« von Kuku Schrapnell aus dem @verbrecherverlag.bsky.social fand jetzt doch rasch seinen Weg zu mir.
Foto des Buchcovers "Gender Punks", mit einem blaßlila Hintergrund und einem trans Symbol als Kombination des männlichen Symbols mit Pfeil nach oben und weiblichen Symbols mit Kreuz unten. Das Buch steht vor anderen Büchern im Buchladen.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/02/2026
Weiterführende Lektüre: Wolfert, Raimund. Charlotte Charlaque. Transfrau, Laienschauspielerin, »Königin der Brooklyn Heights Promenade«. Hentrich & Hentrich, 2021. www.hentrichhentrich.de/buch-charlot...
hentrichhentrich.de
Charlotte Charlaque, Raimund Wolfert
Der Lebensweg der Deutsch-Amerikanerin Charlotte Charlaque (1892–1963) führt gleich mehrmals über den Atlantik – von Mährisch Schönberg über Berlin, San Francisco und Prag nach New York. Als Jüdin ver...
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/02/2026
- 1933 zusammen mit Dora Richter und Toni Ebel kurzer Auftritt im Film »Mysterium des Geschlechts« - 1955 Beitrag in Zeitschrift »One« mit Angaben zu Zeitgenossinnen - Seit einigen Jahren biographische Forschung und Gedenken
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/02/2026
- 1929 bis 1931: Mehrere geschlechtsangleichende Operationen in Berlin - 1934: Zusammen mit Toni Ebel Flucht vor den Nazis in die Tschechoslowakei (Karlsbad, Brünn, Prag) - 1942: Verhaftet und interniert, Toni Ebel verhilft ihr zur Ausreise in die USA - Lebt bis zu ihrem Tod 1963 in New York
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/02/2026
Lebensstationen: - 1892: In deutsch-jüdischer Familie in Berlin geboren, Eltern ziehen später in die USA, dort Ausbildung zur Violinistin - 1922: Rückkehr nach Deutschland, spätestens ab 1929 am Institut für Sexualwissenschaft bei Magnus Hirschfeld beschäftigt
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 06/02/2026
Kurz vor Tagesende noch ein Beitrag zur trans* Pionierin Charlotte Charlaque, an ihrem 63. Todestag. #onthisday
Kachel mit Foto von Charlotte Charlaque (1892-1963)
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/01/2026
Zahlreiche Texte erhalten, u.a. in - “Die Freundin” (1931/32), - “Das 3. Geschlecht” (1932), - “Kunden-Mitteilungen” (1933–1937) Mehr? Hier reinhören: de: cultures-of-remembrance.com/de/briefe-na... en: cultures-of-remembrance.com/en/exhibitio...
cultures-of-remembrance.com
Briefe nach Berlin: Trans-Geschichte(n) aus den 1930er Jahren - Cultures of Remembrance
Der Begriff Transvestitismus wurde 1910 von Magnus Hirschfeld, einem jüdischen, homosexuellen Sexualwissenschaftler eingeführt. Dieser bezeichnete damit vor
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/01/2026
Leben als trans* "Aktivistin”: - Parallel zum bürgerlichen männlichen Leben auch in weiblicher Rolle - Lebt (spätestens) im Ruhestand offen in weiblicher Rolle, mit Einverständnis der Ehefrau, im Dorf bekannt - Ab 1932 (nachweislich) publizistisch in trans* Community-Zeitschriften aktiv
140 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/01/2026
- Beruflich als Lehrer, später Schuldirektor, Bibliothekar, Heimatforscher v.a. in Tetschen (heute Děčín) aktiv - Ab 1935 Ruhestand, wieder in Nieder Krupai, bis zur Vertreibung ca. 1946 - 1947: Tod in Methau (Mittelsachsen)
150 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/01/2026
Bürgerliches Leben: - 1872: Geburt in Nieder Krupai bei Jungbunzlau (heute Mladá Boleslav) in Böhmen, damals Österreich-Ungarn - 1891: Abschluss am Lehrerinstitut - 1896: Hochzeit, später vier Kinder - 1914–1919: Offizier im 1. Weltkrieg, 1918 in russischer Kriegsgefangenschaft (nicht gesichert)
150 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 30/01/2026
Heute vor 154 Jahren wurde Emi Wolters geboren, die ein bürgerliches Leben in männlicher Rolle lebte, aber privat zunehmend in weiblicher Rolle. In den 1930er Jahren veröffentlichte sie zahlreiche Texte in damaligen Community-Zeitschriften. #onthisday
Kachel zu Emi Wolters (1872-1947) mit zwei kurzen Ausschnitten aus Artikeln
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 23/01/2026
Endlich habe ich es geschafft, meine Erkenntnisse und Gedanken aufzuschreiben. Da es noch so viele Lücken und Fragen gibt, bleibt der Text zunächst nur eine biographische Annäherung. Danke an @tobiaswieland.bsky.social für die zauberhafte Illustration!
050 0
Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 23/01/2026
Noch ein neuer Text! Über W. Heinrich habe auch schon öfter erzählt und in Vorträgen gesprochen. W. Heinrich war eine (vermutlich) transweibliche Person, deren Leben sich vor allem in Frankfurt a.M. und später in Hamburg (bzw. möglicherweise auf See) abspielte. lili-elbe.de/blog/2026/01...
lili-elbe.de
W. Heinrich (1908–1972). Versuch einer biographischen Annäherung. · Lili-Elbe-Bibliothek
Eine frühe trans* Biographie mit offenem Ende Wenn man im Hessischen Archivsystem nach dem historischen Begriff „Transvestit“ sucht, findet man aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts genau eine Ak...
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 23/01/2026
Vor allem vielleicht die Leute fragen, die kommen. Ansonsten möglicherweise Ausflüge, Themenabende, Vorträge. Aber ich weiß es auch nicht wirklich.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 22/01/2026
Für Hertha Wind, zu der ich schon viel recherchiert und die ich in Vorträgen vorgestellt habe, gibt es jetzt einen Wikipedia-Artikel. Da ihr "Fall" immer wieder Gegenstand wiss. Interesses wurde, halte ich ihren Eintrag für relevant. Gern ergänzen und korrigieren! de.wikipedia.org/wiki/Hertha_...
de.wikipedia.org
Hertha Wind – Wikipedia
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 13/01/2026
Dora schaut sich den Film im Kino an und zieht kurz danach nach Berlin, wo sie nach vielen Jahren des Herumirrens ihre Transition beginnt (erste Operation bereits im Mai 1923!). In Berlin wird sie die nächsten 10 Jahre bleiben.
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Lili-Elbe-Bibliothek @lilielbe.bsky.social · 13/01/2026
Auch für Dora Richter (mit deren Leben ich mich intensiv beschäftigt habe) war der Film wegweisend! Sie lernt im Februar 1923 einen jungen Mann kennen, der sie für einen »Zwitter« hält. Er weist Dora auf den Film hin, und sagt, dass ihr solch eine Operation vielleicht helfen könne.
180 0