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Zur Kritik der Kulturkritik. Prodesse et delectare. Literaturwissenschaft. More matter, less ink.

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less_ink @lessink.bsky.social · 09/10/2026
Hot take
Das Jahr 1968 hat die Frankfurter Buchmesse grundlegend verändert. Vorher wurde mehr über Literatur gesprochen und nicht so viel über Politik. Aber heute darf man nicht einmal mehr rauchen.
240
less_ink @lessink.bsky.social · 08/10/2026
"Thomas Mann empfand die Konferenz als mühsam und endlos. Am nächsten Tag - zur maßlosen Erbitterung Brechts - nahm er seine Unterschrift zurück. Er wollte nichts gemein haben mit den [...] allzu patriotisch gesinnten Kollegen, die darauf hinarbeiteten, dass Deutschland [...] straflos davonkomme."
Screenshot FAZ: Der Erwählte
1943 schlug ein Artikel in der "Washington Post" Thomas Mann als Staatsoberhaupt eines von Hitler befreiten Deutschland vor. Wollte Präsident Franklin D. Roosevelt den Schriftsteller, der ihn verehrte, zu seinem Amtskollegen machen?
Von Hans Rudolf Vaget
030
less_ink @lessink.bsky.social · 07/10/2026
Elisabeth. Tut, was Eures Amts ist.
(Sie geht ab.)
0204
less_ink @lessink.bsky.social · 07/10/2026
1995 war ein gutes Danneberg-Jahr, da erschien auch mein all time favourite:
– „Ich habe nichts neues zu sagen …“ In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 39 (1995), S. 434-438
120
less_ink @lessink.bsky.social · 07/10/2026
55. Nurder Koch, Koch, polit. Aktivist, Influencer
260
less_ink @lessink.bsky.social · 02/10/2026
😬
Zu diesem Zeitpunkt war aus „Friedhelm“ schon länger der „Timo“ geworden. Den Spitznamen hatte Konietzka seinem kurzen Bürstenhaarschnitt zu verdanken, der an den sowjetischen General im Zweiten Weltkrieg, Semjon Konstantinowitsch Timoschenko, erinnerte.

Sein Mitspieler Helmut „Jockel“ Bracht hatte ihn wegen der angeblichen Ähnlichkeit zu Timoschenko abgekürzt gleich von Beginn an immer nur „Timo“ gerufen. Irgendwann hatten es dann schließlich alle so gemacht. Und noch etwas später wusste schon niemand mehr, dass Timo eigentlich Friedhelm hieß – und so nahm Konietzka den Namen 1985 tatsächlich offiziell an.
020
less_ink @lessink.bsky.social · 02/10/2026
War zu langsam..
Im SZ-Interview erklärt Tischtennis-Idol Timo Boll, wann er aufhören will und warum sich in China eine Menschentraube bildet, sobald er auf die Straße geht.
020
less_ink @lessink.bsky.social · 29/09/2026
Es scheint mir ein reichlich Süddeutscher Take zu sein, von Müll ausgerechnet im "Ausgehviertel" überrascht zu sein.
Es stimmt ja, der erste Abfallberg liegt nur ein paar Meter entfernt vom „Blütenmädchen“, dabei ist die Weserstraße Neuköllns Ausgehviertel. Der Müll war ebenfalls ein Thema im Wahlkampf, wenn auch weniger bei der Linken.
270
less_ink @lessink.bsky.social · 29/09/2026
Seine Hochzeit steht bevor, doch die humanitäre Flugbrücke, mit der er die Stadt verlassen könnte, ist wegen der Kampfhandlungen unterbrochen. In seiner Not bittet er den französischen Staatspräsidenten Mitterrand um Hilfe, der tatsächlich eine kurze, aber pünktliche Feuerpause bewerkstelligen kann und somit dafür sorgt, dass [...] rechtzeitig im Standesamt von Saint-Paul-de-Vence neben seiner [...] steht.
110
less_ink @lessink.bsky.social · 29/09/2026
Na, von wem ist hier die Rede?
 Das Material dazu hat er seit fünfzig Jahren gesammelt: Jeden Abend rief er eine Nummer an und sprach die Erlebnisse des Tages auf einen Anrufbeantworter. Seine Sekretärin schrieb sie am folgenden Morgen ab, so entstand ein gewaltiges persönliches Archiv.
142
less_ink @lessink.bsky.social · 29/09/2026
Auf welche Kita-Elternabende geht denn Jörg Häntzschel bitte? Also unsere sind nicht so.
Teils liest es sich wie eine kulturkämpferische Abrechnung mit der angeblich um sich greifenden Wokeness, teils wie kleinteiliges Stochern in Verfahrensfragen, wie man es vom Kita-Elternabend kennt.
110
less_ink @lessink.bsky.social · 24/09/2026
Unerträgliche Selbstüberhöhung des Seins
Es ist ein sehr trauriger, schöner Roman, so wie Milan Kunderas Unerträgliche Leichtigkeit des Seins mit all seinen philosophischen Exkursen ein Roman ist, die unvergessliche Geschichte von Tomas und Tereza. Der Held meines Romans kommt auch aus der Tschechoslowakei, er geht auch in den Westen, der ihn zuerst unglücklich macht, dann glücklich, dann wieder unglücklich. Er heißt zwar nicht so wie ich, aber kämpft so wie ich ganz allein gegen die Barbaren. Fast eine biblische Geschichte.
170
less_ink @lessink.bsky.social · 23/09/2026
Irgendwann muss man ja doch...
Titelblatt Peter Stephan: Friedrich I. Die Erfindung Preußens. Eine Biographie.
010
less_ink @lessink.bsky.social · 22/09/2026
Was Peter Ullrich hier sagt, stimmt halt schlicht nicht. Die CDU hatte im Wegner-Senat genau zwei Skandale, die sie massiv Stimmen gekostet haben: Tennis-Gate und die Fördermittelaffäre. Die Hauptverantwortlichen wurden entlassen oder sind abgewählt, teilweise wird ermittelt. taz.de/Linke-und-An...
Und die CDU kommt auch durch mit der Fördermittelaffäre, bei der Millionen Euro veruntreut wurden, um Symbolpolitik zu betreiben, statt etwas gegen Antisemitismus zu tun.
020
less_ink @lessink.bsky.social · 21/09/2026
For the record: Ferat Koçak hat weder mit mir geredet, noch hat er meinen Vater gegrüßt. :/
Koçak gibt an, dass sich Firas Remmo nach einem Aufruf für die Beteiligung an einer politischen Aktion bei ihm gemeldet habe und er mit ihm schrieb, „wie mit jedem anderen Neuköllner auch, und seinen Vater mit Höflichkeit zurückgrüßt.“
040
less_ink @lessink.bsky.social · 21/09/2026
Ui.
CDU-Fraktionschef fliegt aus dem Abgeordnetenhaus 
Dirk Stettner, der seit 2023 die CDU-Fraktion leitet und ein zentraler Akteur der schwarz-roten Koalition war, wird dem neuen Abgeordnetenhaus nicht angehören. Der CDU-Politiker konnte anders als 2023 seinen Wahlkreis nicht direkt gewinnen. Da die CDU zwei andere Wahlkreise in Pankow für sich entscheiden konnte, zieht Stettner auch nicht über die Bezirksliste ein. Dort stand er auf Listenplatz 1.
5131
less_ink @lessink.bsky.social · 18/09/2026
Trying too hard to be Thomas Mann
Screenshot FAZ-Feuilletonleitartikel von Simon Strauß
Von neuer deutscher Republik
140
less_ink @lessink.bsky.social · 17/09/2026
Ein halbes Jahr später war er tot.

Appell für die Pressefreiheit: Arnulf Baring, Joachim Fest und Helmut Markwort unterstützen JUNGE FREIHEIT

    Politik | 07. Februar 2006 | Autor: JF-Online | Sprechblase Nachrichten Artikel Benutzer User Kommentar  Keine Kommentare
000
less_ink @lessink.bsky.social · 16/09/2026
Most unsurprising move ever
Screenshot Die Weltbühne 
Aktuelle Ausgabe Nummer 9
Einleitung
Behzad Karim Khani, Per Leo

Großformatiges Bild von Helmut Lethen

Bildunterschrift: Dieses Heft ist der Warmherzigkeit gewidmet
010
less_ink @lessink.bsky.social · 16/09/2026
Falls sich niemand mehr an die Lamborghini-Aktion auf der Hermannstraße erinnert: Falko Liecke steht auch pars pro toto für die vollendete Peinlichkeit der Neuköllner CDU. www.spiegel.de/politik/deut...
Laut den Unterlagen lehnte Liecke die Entscheidung der Fachabteilung für die KIgA ab. Das Verfahren ruhte für einige Wochen und wurde dann neu ausgeschrieben – mit leicht überarbeiteten Anforderungen an die Bewerber. Diese sollten nun etwa „theaterpädagogische Methoden“ bei der Umsetzung des Projekts berücksichtigen. Eine sehr präzise Bedingung, die KIgA nicht erfüllt, aber ein anderer bekannter Berliner Träger, der sich auf die erste Ausschreibung nicht beworben hatte: Mind Prevention von Ahmad und Beatrice Mansour.
132
less_ink @lessink.bsky.social · 13/09/2026
Das ist literally der New York Times Pitchbot Joke?
Julian Nida-Rümelin:
»Mein Sohn sagt: ›Das ist ja die große Verarsche‹, und er hat recht«
040
less_ink @lessink.bsky.social · 07/09/2026
Das funktioniert wahrscheinlich auch nur, wenn man nie eine Zeile Forschungsliteratur zum Alten Reich zur Kenntnis genommen hat.
Dazu imaginierte man einen überstaatlichen, hierarchischen, christlich-abendländischen Superstaat, ähnlich dem Heiligen Römischen Reich.
150
less_ink @lessink.bsky.social · 07/09/2026
Bin ja mittlerweile bereit dazu, wenn dann endlich diese Artikel aufhören.
Screenshot Welt
Neue Dark Ages
Wir werden gerade Zeugen, wie die Epoche des Lesens zu Ende geht
Von Richard Kämmerlings
040
less_ink @lessink.bsky.social · 07/09/2026
Seit 14 Jahren emeritierter Professor beklagt sich über den "Bedeutungsverlust der Germanistik".
Gastkommentar
Manfred Schneider
Wo bleibt die literarische Belesenheit? Über den Bedeutungsverlust der Germanistik

Auf der Suche nach dem heillos zerrütteten Schönen, Wahren und Guten avancierte die Germanistik nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Leitwissenschaft. Über die Jahrtausendwende hinaus blieb sie sinn- und orientierungsstiftend. Heute ist sie ein Schatten von einst.
05.09.2026
1151
less_ink @lessink.bsky.social · 07/09/2026
Screenshot HAZ: Roßmann: "Hannover, das Silicon Valley der Menschlichkeit"
Darunter ein Bild von Dirk Rossmann in einer Talkshow des ZDF
110
less_ink @lessink.bsky.social · 04/09/2026
Gerade in der Germanistik gibt es schon leidenschaftliche Biller-Leser:innen. Ich finde es vor allem bemerkenswert, dass die mediale Inszenierung von Biller als "genauem Beobachter" trotz der jüngsten Kontroversen einfach weiter geht.
Screenshot Süddeutsche Zeitung

Maxim Biller, Autor und extrem genauer Beobachter.
020
less_ink @lessink.bsky.social · 04/09/2026
Der Bluesky-Arbeitskreis Literaturwissenschaft tagt zu dieser Stunde, um auf der folgenden Datengrundlage eine Wahlempfehlung auszusprechen.
Nach einem langen Wahlkampftag liest Stefan Evers (CDU) aktuell „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ von Karl Popper. Ein Standardwerk der politischen Philosophie, zwei Bände, 1134 Seiten. Sein Lieblingsbuch ist etwas leichtere Kost: „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams.

Das Lieblingsbuch seiner Konkurrentin Elif Eralp (Linke) ist „Istanbul. Erinnerungen an eine Stadt“, ein autobiografisches Werk des türkischen Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk. Aktuell taucht Eralp ins faschistische Italien der 1940er Jahre ein und leistet mit Partisanen Widerstand („Zypressensommer“ von Teresa Simon).Werner Graf (Grüne) outet sich mit seinem Lieblingsbuch („Rumo & Die Wunder im Dunkeln“) als Fan des Kultautors Walter Moers, besser bekannt als Erfinder von Käpt’n Blaubär. Das letzte Buch, das er vor dem Wahlkampf geschafft hat, war „Rendezvous mit einem Oktopus: Extrem schlau und unglaublich empfindsam“, ein Sachbuch über das Seelenleben der Kraken, geschrieben von der US-amerikanischen Naturforscherin Sy Montgomery.

Steffen Krach (SPD) hat sich zuletzt mit dem Buch „Verbinden statt spalten: Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ von Gilda Sahebi auf den Wahlkampf eingestimmt. Zu den Büchern, die ihn am meisten berührt haben, gehört die von Ronald Reng verfasste Biografie über den viel zu früh verstorbenen Robert Enke.
2112
less_ink @lessink.bsky.social · 02/09/2026
Warum heißt es Spielbericht und nicht
Der Unpartheyische BIBLIOTHECARIVS.
130
less_ink @lessink.bsky.social · 02/09/2026
Heute mal nicht Oldenburg, aber das FAZ-Feuilleton macht mit einem großen Interview mit Alvis Hermanis auf (erinnert sich noch jemand?) Das Interview führt natürlich Simon Strauß.
Wenn wir in Lettland heute von der AfD in Deutschland hören oder lesen, dann irritiert uns vor allem ihre Haltung zu Russland. Genauer gesagt: ihr Verhältnis zu Putins Russland. Abgesehen davon stimmen wir bei konservativen Werten in vielen Punkten überein. Mit "wir" meine ich konservativ eingestellte Menschen wie ich.
010
less_ink @lessink.bsky.social · 31/08/2026
Uwe Timm: "Im Werther [...] findet sich eine luzide Kritik am Adel." Der Adel:
Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach in Werther-Tracht.
231
less_ink @lessink.bsky.social · 27/08/2026
🤔
Wahlplakat der Berliner CDU: Goethes Faust statt linken Haken. Stefan Evers
030
less_ink @lessink.bsky.social · 27/08/2026
Bei der FAZ ist man mal wieder einer ganz heißen Sache auf der Spur. www.faz.net/aktuell/feui...
Als vor Kurzem der Oxford-Doktorand James Manzi zu belegen suchte, dass 90 Prozent der politisch relevanten sozial-wissenschaftlichen Studien links geprägt seien, erinnerte dies an Studien zur Dominanu linker Meinungen unter Nachwuchsjournalisten öffentlich-rechtlicher Medien. Zuletzt ist die Bundeszentrale für politische Bildung aus ähnlichen Gründen in die Kritik geraten. Das bedeutet noch lange keine "Meinungsdiktatur". Aber es wird die Frage auf: Wie ausgewogen sind jene Institutionen, die den öffentlichen Diskurs prägen?
140
less_ink @lessink.bsky.social · 26/08/2026
"hier und da"
Man hört hier und da aus der Wissenschaft sogar, der Fall Arday sei für die gesamte Disziplin so etwas wie der Fall Epstein für die Politik, der ultimative Beweis für systematische Heucheleo einer bloß noch selbstgerechten Elite.
140
less_ink @lessink.bsky.social · 26/08/2026
"im weitesten Sinn" www.sueddeutsche.de/kultur/sozio...
Mit Andreas Reckwitz, Steffen Mau, Aladin El-Mafaalani, Armin Nassehi oder Hartmut Rosa hat sie in Deutschland fast ein halbes Dutzend neuer öffentlicher Intellektueller hervorgebracht, die mit ihren Büchern zudem regelmäßig weit vorn in den Bestsellerlisten landen.
Wobei angesichts des anhaltenden politischen Rechtsdralls des Landes schon auffällig ist, dass die Genannten in ihren gesellschaftskritischen Intuitionen allesamt im weitesten Sinn dem linksliberalen Spektruk zuzurechnen sind.
261
less_ink @lessink.bsky.social · 22/08/2026
Kenne das längere Interview oder das Buch natürlich nicht, aber dass Alt ausgerechnet Münkler und Reckwitz nennt, und dann diese Aussage über Merz trifft, ist schon unfreiwillig komisch.
Als CDU-Fraktionsvorsitzender war er dafür bekannt, seinen Parteifreunden stets den neuesten Herfried Münkler zur Lektüre zu empfehlen: Weltpolitik, Machtfragen, Deutschlands und Europas Rolle in der neuen Weltordnung – das sind seine Herzensthemen und sie passen zu Merz‘ Ambitionen, als außenpolitischer Kanzler in die Geschichte einzugehen. Hierfür muss er selbst ferne Schauplätze genau verstehen und liest zum Beispiel, wie er der ZEIT verriet, Stephan Thomes Schmales Gewässer, gefährliche Strömung. Über den Konflikt in der Taiwanstraße. Die Möglichkeit eines Weltkrieges hat Merz offenbar stets vor Augen – genauso wie den Abstieg Deutschlands und des Westens. Francis Fukuyama ist ein Autor, an dem er sich in kleineren Artikeln und Ansprachen immer wieder abgearbeitet hat, offenbar beschäftigt ihn diese ganz große geschichtsphilosophische Perspektive. Bei Merz ist sie, passend für einen Konservativen, in ein melancholisches Abendlicht getaucht, gespeist aus dem Bewusstsein, dass etwas zu Ende gehen könnte: „Ernst, besorgt, entschlossen – aber nicht ohne Zuversicht“, beschrieb er seine Stimmung vor einigen Monaten.


Dazu passt auch eine offenbar intensive Lektüre des Soziologen Andreas Reckwitz, ein weiterer Autor, den Merz seinen Fraktionskollegen empfohlen haben soll.
220
less_ink @lessink.bsky.social · 22/08/2026
"Auch was seine [Merz'] Lektüren angeht, gebe er sich sehr zurückhaltend und äußere sich nicht über Leseeindrücke. "
Friedrich Merz sitzt am Schreibtisch. Dort liegt zwischen Bildschirm und Tastatur "Das Ende der Illusionen" von Andreas Reckwitz.
121
less_ink @lessink.bsky.social · 20/08/2026
Niedersächsische Romantik
Niedersachsen 
Besonderer Antrag: "Willst du mich heiraten?"  in Acker gegrubbert
170
less_ink @lessink.bsky.social · 19/08/2026
Elections analyst Simon Strauß
Lars Klingbeil bei Sat.1:
Nach diesem Interview wählt auch der letzte Arbeiter die AfD
Von Simon Strauß
120
less_ink @lessink.bsky.social · 17/08/2026
Die Nachrufe, hier Thomas Steinfeld, überschlagen sich mit Rationalisierungen der Sommerfeld-Episode oder lassen sie, wie Christian Geyer in der FAZ, gleich ganz weg. www.sueddeutsche.de/kultur/helmu...
Und immer schien Lethen, wenn er über sich selbst wie wenn er über etwas anderes schrieb, ein wenig neben sich selbst zu stehen – was vielleicht nicht nur seine außerordentliche Freundlichkeit erklärt, sondern auch die Allianz mit seiner zweiten Ehefrau, der von einer Philosophin zur neurechten Aktivistin gewandelten Caroline Sommerfeld, etwas weniger finster erscheinen lässt: Seine Frau huldigte der „Volksgemeinschaft“, er redete von „Exklusionsmechanismen“, und so winkten sie einander gleichsam mit Knüppeln zu, ohne doch tatsächlich zuzuschlagen. Wobei, nicht zu vergessen, die gesamte Auseinandersetzung vor ein paar Jahren ein öffentliches Spektakel war, das ihr vermutlich mehr nutzte als ihm.
041
less_ink @lessink.bsky.social · 14/08/2026
Jetzt hört's aber auf.
Die Österreicher seien kreativer, was Sprache angeht, sagt die Schriftstellerin. Und auch was Debatten angeht, hätten sie mehr Begabung zum Laissez-faire. Woran liegt das?
120
less_ink @lessink.bsky.social · 12/08/2026
Quite the framing.
 „Viele Leute in Deutschland stärken mir den Rücken“: Wie Owen Ansah trotz drohender Dopingsperre Bronze über 100 Meter gewann

Mit bemerkenswerter Nervenstärke sprintet Owen Ansah bei der Leichtathletik-EM zu Bronze. Dabei soll es nicht bleiben – trotz der drohenden Sperre.
120
less_ink @lessink.bsky.social · 12/08/2026
Guten Morgen
Sachbuch
Was hilft gegen Bich Tech? Mehr Sex
151
less_ink @lessink.bsky.social · 10/08/2026
Bothos Sohn gratauliert Renaud Camus zum 80. Geburtstag.
Als vor gut zwei Wochen Zehntausende junge Flüchtlinge innerhalb kürzester Zeit von Marokko aus schwimmend in die spanische Exklave Ceuta eindrangen, dachten bei den beeindruckend beängstigenden Bildern von über Leichen schwimmenden jungen Männern wahrscheinlich nicht wenige an Titel und These des französischen Autors und Polit-Aktivisten Renaud Camus. „Le Grand Remplacement“ – „Der große Austausch“.
031
less_ink @lessink.bsky.social · 10/08/2026
Dems in Disarray
Drei Monate vor den Zwischenwahlen in den USA: Die Demokraten drohen sich zu zerlegen

Im November finden die „Midterms“ statt. Ob die US-Demokraten bis zum Herbst eine stringente Linie finden oder sich selbst zerlegen, ist offen. Dabei spielt die Frage nach der Haltung zu Israel eine Rolle.
Ein Kommentar von Tilman Schröter
000
less_ink @lessink.bsky.social · 06/08/2026
Nichts gemeinsam.
Im Theater Ost treffen der Verleger Holger Friedrich und die Autoren Per Leo und Behzad Karim Khani zu einem Talk über Literatur, Politik und die neue Weltbühne zusammen.
000
less_ink @lessink.bsky.social · 04/08/2026
Das Logo der Berliner FDP für die diesjährige Wahl stimmt schon mal auf die Existenz als apokryphe Kleinstpartei ein.
FDP
Logo Partei Berlin Wahl 2026

Dunkelblaue Druckbuchstaben auf weißem Grund
010
less_ink @lessink.bsky.social · 29/07/2026
Typ aus Mitte verübt einen Anschlag am Tiergarten, da werden wir doch ein Neukölln-Thema draus machen können.
Tagesspiegel Plus „Das ist hier kein Hort des Islamismus“: Was der Kiez des CSD-Attentäters über Abdul Ballout erzählt
Der Islamist Abdul Ballout wohnte im Berliner Ortsteil Tiergarten. Nachbarn erlebten ihn als höflichen jungen Mann. Wie blicken sie nach dem Attentat auf ihn?

Von Jana GängTeresa Roelcke
Stand: 28.07.2026, 20:02 UhrZeitPlus
Güner Balcı:
»Mit dem schwulen Freund im Arm durch Neukölln gehen? Natürlich nicht«
Berlin-Neuköllns Integrationsbeauftragte Güner Balci sorgt sich über Queerfeindlichkeit von Jugendlichen in ihrem Bezirk. Sie sagt: »Da laufen kleine Zeitbomben herum.«
Interview: Lisa Seelig
29. Juli 2026, 19:11 Uhr
010
less_ink @lessink.bsky.social · 27/07/2026
 
Führung, Mut und Fehlerkultur

Folge 20 von Carsten Linnemanns Podcast „Einfach mal machen.“ Die Gäste: Der Fußballer Arne Friedrich und die Unternehmerin Tijen Onaran.
Veröffentlicht: 11.12.2024
020
less_ink @lessink.bsky.social · 27/07/2026
???
Die „Kriegserklärung an unsere freiheitliche Demokratie“ dürfe nicht „mit Samthandschuhen“ beantwortet werden, sagte Henrichmann. Bei einer konkreten und erheblichen Gefahr müsse der Schutz der Bevölkerung „allerhöchste Priorität“ haben. Großveranstaltungen stünden im Fokus islamistischer Gefährder. Henrichmann sagte weiter: „Die preußische Pickelhaube gehört abgelegt. Wir müssen vor die Welle kommen.“
130
less_ink @lessink.bsky.social · 26/07/2026
Im Hinblick auf 'Wissenschaftlichkeit' wäre freilich auf die Strohschneider-Maxime hinzuweisen, dass man Partikularerfahrungen nicht zu Systemregeln generalisieren sollte.
Wir haben im Wintersemester 2024/25 ein Masterseminar mit dem Titel »Das moderne Gleichheitsversprechen – gesellschaftstheoretisch gelesen« angeboten. Man sah den Teilnehmern an, wie sie überlegen, was wir wohl vorhaben:
030