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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe

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Kontext ist eine werbefreie und unabhängige Zeitung aus Stuttgart, die durch Spenden getragen wird. Immer mittwochs aktuell online, immer […] [bridged from kontextwochenzeitung.de on the web: fed.brid.gy/web/kontextwochenzeitun… ]

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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 29/09/2026
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Grüne in Landesregierungen: Neuer Machtfaktor
Die einen pflegen vorrangig das bürgerliche Image, andere Parteifreund:innen kämpfen um eine progressive Wende. So oder so wollen die Grünen im Bundesrat neue Stärke demonstrieren. Baden-Württemberg fällt eine Schlüsselrolle auf der Suche nach Kompromissen zu.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 22/09/2026
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CDU Baden-Württemberg: Pingpong um die Oper
Dass die Südwest-CDU nicht trittsicher ist im Umgang mit Großprojekten, zeigt ihre jahrzehntelange Vasallentreue zu Stuttgart 21. Jetzt stolpert die schwarze Landtagsfraktion in die nächste Falle: Abrupt werden Pläne zur Zukunft der Stuttgarter Oper gestoppt – nicht nur aus edlen Motiven.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 15/09/2026
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30 Jahre Vertrag von Lugano: Große Blamage
Im Vertrag von Lugano verpflichteten sich Deutschland und die Schweiz 1996, den Schienenverkehr zwischen beiden Ländern auszubauen. Die Eidgenossen haben ihren Teil längst erfüllt, ihre Nachbarn hinken Jahrzehnte hinterher. Nun versucht die Schweiz es über Frankreich.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 08/09/2026
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Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Gruselig
In Sachsen-Anhalt erreicht die rechtsextreme AfD beinahe die absolute Mehrheit, ist einer Regierungsbeteiligung so nahe wie noch nie. Auch wenn das zu erwarten war: scheiße.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 01/09/2026
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Klimaanpassung in Stuttgart: Mehr Bäume statt Sonnensegel
Sich an immer heißere Temperaturen anzupassen, ist unumgänglich. In Gebäuden helfen Klimaanlagen, im Stadtraum spenden Bäume Schatten. Wie viele es in Stuttgart gibt, ist unklar, tendenziell werden es weniger. Zugleich sind Linde, Eiche, Kastanie selbst Opfer der Erderwärmung.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 25/08/2026
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Dürre und Trockenheit: Wem gehört das Wasser?
In Baden-Württemberg fallen Grundwasserstände auf ein historisches Tief. Vielerorts wurde die Wasserentnahme verboten. Die Klimakrise macht die Ressource Wasser knapp und wirft die Verteilungsfrage auf.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 18/08/2026
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Anwältin der Kontext-Basis
Was haben die "Stuttgarter Zeitung" und die taz gemeinsam? Eigentlich nichts. Schließlich sitzt unsere Partnerzeitung taz in Berlin, hat bundesweite Bedeutung und steht für Qualitätsjournalismus. Doch beide Zeitungen haben jüngst, also nach 100 Tagen der dritten Auflage von Grün-Schwarz im Südwesten, Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) interviewt. So weit, so normal. Lustig sind allerdings die gewählten Überschriften: In der "Stuttgarter Zeitung" steht in der Druckausgabe vom 15. August: "Ich bin Anwalt der grünen Basis", auf taz-online heißt es: "Ich bin auch Anwalt der Grünen-Basis".
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 11/08/2026
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Hitzewellen: Nachts lüften, Hut aufsetzen
Der Rhein hat zu wenig Wasser für die Schifffahrt, es gibt einen Krisengipfel. In diesem Sommer gab es in Deutschland bis Mitte Juli 11.900 Hitzetote, davon 2.500 in Baden-Württemberg, und es passiert – nichts.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 04/08/2026
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Pullfaktoren abbauen
Diese Hitze, unaushaltbar. In Villingen-Schwenningen brannte vergangene Woche sogar ein Waldstück. Dabei haben wir es im Südwesten Deutschlands noch gut, verglichen mit südeuropäischen Ländern, wo in den vergangenen Tagen ganze Landstriche dem Feuer zum Opfer fielen. Der Rauch war über Hunderte Kilometer bis nach Südbaden zu riechen. Bei solchen Temperaturen ist es wichtig, sich die Hitze vom Leib zu halten. Dazu muss man nicht 180 Meter in die Tiefe fahren wie unser Autor Martin Mezger im Bergwerk Bad Friedrichshall. Auch wenn es da angenehme 18 Grad hat. Nein, es hilft schon, die Wohnung abzudunkeln oder, so empfiehlt es der DRK-Kreisverband Ravensburg, die Fenster mit Rettungsdecken zu isolieren. Oder man taucht gleich ein ins kühle Nass. Nur: Schwimmbäder sind freiwillige Leistungen der Kommunen, und die sparen in schwierigen Haushaltszeiten genau dort. Damit fällt nicht nur Freizeitspaß, sondern auch Gesundheitsvorsorge weg. Unser Autor Mark Schwarz hat die Stuttgarter Bäder-Lage unter die Lupe genommen. Dass Bäder schließen, teurer werden oder kürzer offen haben, ist aber vielleicht ganz gut. Schließlich sei Deutschland und Europa im Allgemeinen viel zu attraktiv, meint die FAZ, nachdem vergangene Woche Zehntausende Menschen aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta eingereist sind. "Europas Anziehungskraft ist immer noch zu hoch", resümiert das Frankfurter Blatt. Deshalb müsse diese "Anziehungskraft" grundlegend verringert werden, "vom Sozialstaat bis zum Asylrecht selbst". Die "Bild" spricht gar von einer "Invasion der Flüchtlinge" und malt aus, wie die Stuttgart erreicht. Dass die meisten Marokkaner:innen nach kurzer Zeit Ceuta wieder verlassen haben – egal. Aber wie soll das in Zukunft werden? "Schon die aktuelle Festung Europa hat ziemlich viel Dystopisches", schreibt Kontext-Chefredakteurin Anna Hunger. Auf eine Idee, wie man menschenfreundlich mit Migration umgehen könnte, kam in der EU noch niemand. Ganz im Sinne der FAZ gibt Deutschland alles, um unattraktiver zu werden. Der ohnehin unbeliebte Regierungschef Friedrich Merz machte sich mit seiner Kabinettsneubesetzung noch unbeliebter, vor allem in der eigenen Partei. Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger wurde dabei nicht nur vom Kanzler, sondern auch von Medien als Experte im Ressort vorgestellt: Immerhin war er in diesem Haus bereits Staatssekretär. Dem stellt unsere Autorin Johanna Henkel-Waidhofer entgegen, dass der in Backnang aufgewachsene CDUler unter anderem die "Ausländer-Maut" seines Vor-Vor-Vorgängers Andreas Scheuer (CSU) verteidigt hat oder der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die Gemeinnützigkeit entziehen wollte. Attraktiver dürfte die Verkehrspolitik kaum werden. Auch die deutsche Wirtschaftslage wird mehr und mehr ungemütlich. Das trifft nicht nur die Beschäftigten großer Konzerne wie Mercedes, Bosch und Porsche, sondern auch die der "Hidden Champions" wie beim Esslinger Maschinenbauer Festo. Die "Festo-Familie" – so nennt die Firma ihre Angestellten gerne – soll um 1.300 Mitglieder schrumpfen. Derzeit läuft ein "Freiwilligenprogramm", bei dem Beschäftigten Aufhebungsverträge vorgelegt werden. Mit Freiwilligkeit hat das allerdings nicht viel zu tun, erzählten Betroffene Kontext-Redakteurin Gesa von Leesen. Abbau des Sozialstaats, schlechte Infrastruktur, Wirtschaftsflaute – die Stimmung hierzulande ist bei vielen eh schon im Keller, soll Deutschland sich wirklich noch unattraktiver machen? Profitieren würde davon wahrscheinlich die rechtsextreme AfD, die in wenigen Wochen nach aktuellen Umfragen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahlen gewinnen wird. Eine absolute Mehrheit für die AfD in Sachsen-Anhalt ist nicht auszuschließen, der Ministerpräsident hieße dann Ulrich Siegmund. Dabei ist die Partei schon als Oppositionsführerin in Baden-Württemberg kaum zu ertragen, schreibt unsere Autorin Henkel-Waidhofer.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 28/07/2026
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Pläne für IFG-Reform: Massiver Anschlag auf die Demokratie
Die Bundesregierung plant, das Informationsfreiheitsgesetz zu beschneiden. Für Presse, Bürgerinitiativen und Vereine wird es damit schwieriger, bei Behörden an Infos zu gelangen. Ein Schlag gegen die Demokratie, meint unser Gastautor, ein ehemaliger Richter, der selbst gerne von der Informationsfreiheit Gebrauch macht.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 21/07/2026
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Kommunale Sparmaßnahmen: Volle Dröhnung
Die Kürzungswelle rollt durch Städte und Gemeinden und reißt vor allem soziale Leistungen mit sich. Im Landkreis Hohenlohe ist die Sparwut ausgeufert – als "Warnschuss" an die Bundesregierung. Und mit freundlicher Unterstützung der AfD.
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KONTEXT:Wochenzeitung - Aktuelle Ausgabe @kontextwochenzeitung.de.web.brid.gy · 14/07/2026
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Abriss und Neubau der Schleyerhalle: Stuttgarter Großmannssucht
Es ist zum Haareraufen. Immer wieder soll irgendwo in Stuttgart etwas abgerissen werden, weil es angeblich nicht mehr für die heutigen Ansprüche taugt. Dieses Mal ist es die Schleyerhalle. Anstatt wirklich über Alternativen nachzudenken, will man vollendete Tatsachen schaffen.
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